Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Geld, Wirtschaft, Einkauf u.s.w.

Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Oktober 2026, 14:48

Nicht nur die Tabaksteuer, heute kam die Meldung, das Mitte nächsten Jahres auch die Zuckersteuer nun doch eingeführt werden soll - https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Zuckersteuer-soll-kommen-Diese-Getraenke-waeren-betroffen-id31402903.html,

etwas Anderes als Steuern und Abgaben zu erfinden oder zu erhöhen fällt heutigen Politikern auch nicht mehr ein ... wir im Mittelalter [muede]
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2026, 16:25

Gerd Böhmer hat geschrieben:Nicht nur die Tabaksteuer, heute kam die Meldung, das Mitte nächsten Jahres auch die Zuckersteuer nun doch eingeführt werden soll - https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Zuckersteuer-soll-kommen-Diese-Getraenke-waeren-betroffen-id31402903.html,

etwas Anderes als Steuern und Abgaben zu erfinden oder zu erhöhen fällt heutigen Politikern auch nicht mehr ein ... wir im Mittelalter [muede]


Nein, einfach so „erfinden“ und willkürlich eintreiben konnte man Steuern im Mittelalter nicht – zumindest nicht ohne massiven Widerstand oder rechtliche Konsequenzen. Das mittelalterliche Rechtsverständnis basierte auf dem Prinzip des „alten, guten Rechts“. Eine Steuer galt nur dann als gerecht, wenn sie auf alter Gewohnheit beruhte. Jede neue Steuer wurde automatisch als Unrecht oder Raub angesehen, es sei denn, es gab einen triftigen Grund und eine vertragliche Vereinbarung.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Oktober 2026, 18:55

pentium hat geschrieben:Nein, einfach so „erfinden“ und willkürlich eintreiben konnte man Steuern im Mittelalter nicht – zumindest nicht ohne massiven Widerstand oder rechtliche Konsequenzen. Das mittelalterliche Rechtsverständnis basierte auf dem Prinzip des „alten, guten Rechts“. Eine Steuer galt nur dann als gerecht, wenn sie auf alter Gewohnheit beruhte. Jede neue Steuer wurde automatisch als Unrecht oder Raub angesehen, es sei denn, es gab einen triftigen Grund und eine vertragliche Vereinbarung.

Hä, wie Jetzt ? Deine Ausführungen verdrehen die historischen Tatsachen nun aber doch ganz erheblich [shocked]
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon pentium » 11. Oktober 2026, 09:28

Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Nein, einfach so „erfinden“ und willkürlich eintreiben konnte man Steuern im Mittelalter nicht – zumindest nicht ohne massiven Widerstand oder rechtliche Konsequenzen. Das mittelalterliche Rechtsverständnis basierte auf dem Prinzip des „alten, guten Rechts“. Eine Steuer galt nur dann als gerecht, wenn sie auf alter Gewohnheit beruhte. Jede neue Steuer wurde automatisch als Unrecht oder Raub angesehen, es sei denn, es gab einen triftigen Grund und eine vertragliche Vereinbarung.

Hä, wie Jetzt ? Deine Ausführungen verdrehen die historischen Tatsachen nun aber doch ganz erheblich [shocked]


Von was für historische Tatsachen redest du, die ich verdrehe?
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Oktober 2026, 10:10

pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Nein, einfach so „erfinden“ und willkürlich eintreiben konnte man Steuern im Mittelalter nicht – zumindest nicht ohne massiven Widerstand oder rechtliche Konsequenzen. Das mittelalterliche Rechtsverständnis basierte auf dem Prinzip des „alten, guten Rechts“. Eine Steuer galt nur dann als gerecht, wenn sie auf alter Gewohnheit beruhte. Jede neue Steuer wurde automatisch als Unrecht oder Raub angesehen, es sei denn, es gab einen triftigen Grund und eine vertragliche Vereinbarung.

Hä, wie Jetzt ? Deine Ausführungen verdrehen die historischen Tatsachen nun aber doch ganz erheblich [shocked]

Von was für historische Tatsachen redest du, die ich verdrehe?

Einerseits, das es historisch gesehen keine Steuergerechtigkeit gab oder gibt. Für vermögende gab und gibt es Steuervorteile (im Mittelalter für den Adel), die allgemeine Bevölkerung musste zahlen. Kurz dazu aus dem Netz:
Im Mittelalter gab es kein einheitliches modernes Steuersystem. Stattdessen zahlten die Menschen verschiedene Abgaben und Dienste an Grundherren, den Landesherrn oder die Kirche.
Wichtige mittelalterliche Steuern und Abgaben
• Der Zehnt (Dezem): Eine Pflichtabgabe von etwa 10 % des Ertrags aus der Landwirtschaft, die ursprünglich an die Kirche gezahlt werden musste.
• Die Bede (Beede / Bethe): Eine direkte, ab dem 13. Jahrhundert in deutschen Territorien übliche Steuer auf Grundbesitz, die vom Landesherrn erbeten oder gefordert wurde.
• Der Schoss: Eine im Spätmittelalter oft auf Vermögen oder Grundbesitz erhobene direkte Steuer in Städten und Territorien.
• Frondienste: Unbezahlte Zwangsdienste und Hand- und Spanndienste, die Bauern auf den Feldern oder Burgen der Grundherren leisten mussten.
• Zölle und Akzisen: Abgaben auf den Handel, Märkte oder den Konsum von Waren;
Besonderheiten
• Befreiungen: Adel und Geistlichkeit waren von vielen direkten Steuern weitgehend befreit.
• Sach- oder Geldleistungen: Während im Frühmittelalter überwiegend Naturalien (Ernteanteile) abgegeben wurden, zahlte man ab dem Spätmittelalter vermehrt in Geld.

Auch heute hat doch ein Normalbürger im Gegensatz zur Obrigkeit keine Chance sich gegen die Steuern, speziell Verbrauchssteuern zu wehren. Wobei nicht nur ich die Verbrauchssteuern, voran die Märchen - ähm Mehrwersteuer für Waren des täglichen Bedarfs ablehne. Ergänzend ist die aktuelle Besteuerung auch ein Verstoss gegen die gültige Rechtslage:
eine verfassungswidrige Doppelbesteuerung ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) verstößt es gegen das Grundgesetz, wenn dasselbe Einkommen oder derselbe Steuergegenstand beim selben Steuerpflichtigen im gleichen Zeitraum mehrfach steuerlich belastet wird.

Aber mir ging es gestern eigentlich mehr um meine Aussage, das heutigen Politikern nichts Besseres mehr einfällt als Steuern und Abgaben zu erheben [hallo]
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon augenzeuge » 11. Oktober 2026, 18:41

Endlich mal einer, der nicht meckert!

Man kann alles schlechtreden. Ich stelle mir zuerst die Frage: Kann ich an einer Lage etwas verändern? Wenn ich es nicht verändern kann, brauche ich keine Sekunde mehr darüber nachzudenken. Ich beschäftige mich nur mit den Dingen, die ich in der Hand habe.


https://www.t-online.de/finanzen/aktuel ... iten-.html

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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon Icke46 » 20. Oktober 2026, 22:19

Was mich gerade ins grübeln bringt, ist diese Meldung von heute Abend:

IMG_1433.jpeg


Es müssen ja fürchterliche Zustände bei BMW herrschen, wenn es da scheinbar eine „Rette sich, wer kann“-Mentalität gibt [shocked] …
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon augenzeuge » 21. Oktober 2026, 06:45

Kann sein, dass die Abfindung zu lukrativ war.

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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon steffen52 » 21. Oktober 2026, 16:25

augenzeuge hat geschrieben:Kann sein, dass die Abfindung zu lukrativ war.

AZ

Also ich kenne es von VW, da ist sie bei langjährigen Mitarbeitern reichlich gewesen. Das alles zu stemmen ist schon eine Menge. Ist mir klar das
damit mal Schluss ist.... [denken]
Gruß steffen52
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon augenzeuge » 21. Oktober 2026, 16:31

steffen52 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kann sein, dass die Abfindung zu lukrativ war.

AZ

Also ich kenne es von VW, da ist sie bei langjährigen Mitarbeitern reichlich gewesen. Das alles zu stemmen ist schon eine Menge. Ist mir klar das
damit mal Schluss ist.... [denken]
Gruß steffen52


Ich kenne es auch. Und aus eigener Erfahrung sage ich, es gehen meist die Falschen im Unternehmen. Die Jungen und die Leistungsträger. Ich bin heute noch dankbar. [grins]

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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon Icke46 » 21. Oktober 2026, 17:25

Äh, wofür bist du dankbar? Hast du dich schon mit 35 und Millionen-Abfindung in den Ruhestand verabschiedet [grins] ?
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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon augenzeuge » 21. Oktober 2026, 17:55

Icke46 hat geschrieben:Äh, wofür bist du dankbar? Hast du dich schon mit 35 und Millionen-Abfindung in den Ruhestand verabschiedet [grins] ?


Millionen ist Unsinn, die bekommt kein normaler AN. Ich bin für eine damalige Abfindung dankbar (es gab ein ähnliches Programm wie bei BMW), sie hat mir etwas ermöglicht, was ich in Berlin vermutlich nicht hätte erreichen können. Heute würde ich auch nicht mehr dort wohnen wollen. Und ich arbeite immer noch. Leider kann ich es mir nicht leisten- oder ich will es auch nicht, um mit 63 in den Vorruhestand mit großen Abzügen gehen zu können. [wink]

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Re: Aktuelle wirtschaftliche Folgen und Entwicklung

Beitragvon steffen52 » 21. Oktober 2026, 18:24

augenzeuge hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Äh, wofür bist du dankbar? Hast du dich schon mit 35 und Millionen-Abfindung in den Ruhestand verabschiedet [grins] ?


Millionen ist Unsinn, die bekommt kein normaler AN. Ich bin für eine damalige Abfindung dankbar (es gab ein ähnliches Programm wie bei BMW), sie hat mir etwas ermöglicht, was ich in Berlin vermutlich nicht hätte erreichen können. Heute würde ich auch nicht mehr dort wohnen wollen. Und ich arbeite immer noch. Leider kann ich es mir nicht leisten- oder ich will es auch nicht, um mit 63 in den Vorruhestand mit großen Abzügen gehen zu können. [wink]

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Ist doch okay, wer es nicht unbedingt nötig hat, aber gern noch etwas arbeiten, der soll es machen! Manchmal würde ich auch noch paar Stunden was
machen, aber man weiß ja nie wie lange alles geht, darum jeden Tag genießen, den wir sind Alle nur Gast auf dieser Welt. Da nun meine Frau auch
zu Hause ist, da muss man sich erst daran gewöhnen. Auch kann ich mich nicht mehr so viel alleine absetzen.... [mad]
Gruß steffen52
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