Ist die EU noch zu retten?

Themen welche die EU betreffen.

Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Ari@D187 » 20. Juli 2025, 18:11

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Über eine halbe Million Menschen gingen heute in mehr als 80 polnischen Städten auf die Straße, um gegen Migration und die "EU-Zwangsislamisierung" zu protestieren.
https://x.com/spaceloop23/status/1946592651316228168


Zwangsislamisierung? Mit einer Anzahl von etwa 30.000 Muslimen in Polen ist das stark katholisch geprägte Land einer der EU-Staaten mit dem geringsten muslimischen Bevölkerungsanteil (weniger als 0,1 %). [flash]

AZ

Viele Polen kennen die Situation hier wahrscheinlich besser als so mancher Deutsche. Millionen von Kilometern in Kleintransportern auf Autobahnen und bis ins kleinste Gässchen hinein.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 22. Juli 2025, 08:55

Gestern twittere ich zum neuen Batteriegesetz. Heute möchte ich mit Euch einen Auszug aus der EU-Verordnung dazu teilen. Damit der ganze WAHNSINN klar wird.

"KAPITEL VIII
Bewirtschaftung von Altbatterien

Artikel 54
Zuständige Behörde

(1) Die Mitgliedstaaten benennen eine oder mehrere zuständige Behörden, die für die aus diesem Kapitel erwachsenden Pflichten, insbesondere die Überwachung und Überprüfung der Einhaltung der aus diesem Kapitel erwachsenden Pflichten durch Hersteller und Organisationen für Herstellerverantwortung, zuständig sind.

(2) Außerdem kann jeder Mitgliedstaat eine der in Absatz 1 genannten zuständigen Behörden als Kontaktstelle benennen, die für die Kommunikation mit der Kommission gemäß Absatz 4 zuständig ist.

(3) Die Mitgliedstaaten legen die Einzelheiten der Organisation und Betriebsabläufe der zuständigen Behörde oder Behörden fest, einschließlich der Verwaltungs- und Verfahrensvorschriften für:

a) die Registrierung von Herstellern gemäß Artikel 55;

b) die Zulassung von Herstellern und Organisationen für Herstellerverantwortung gemäß Artikel 58;

c) die Aufsicht über die Wahrnehmung der Pflichten der erweiterten Herstellerverantwortung gemäß Artikel 57;

d) die Erhebung von Daten zu Batterien und Altbatterien gemäß Artikel 75;

e) die Bereitstellung von Informationen gemäß Artikel 76.

(4) Bis zum 18. November 2025 melden die Mitgliedstaaten der Kommission die Namen und Anschriften der gemäß Absatz 1 benannten zuständigen Behörden. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission unverzüglich über etwaige Änderungen bei den Namen oder Anschriften dieser zuständigen Behörden.

Artikel 55
Herstellerregister

(1) Die Mitgliedstaaten erstellen ein Herstellerregister, das dazu dient, die Einhaltung der Anforderungen dieses Kapitels durch die Hersteller zu überwachen.

(2) Die Hersteller registrieren sich in dem in Absatz 1 genannten Register. Zu diesem Zweck reichen sie in jedem Mitgliedstaat, in dem sie eine Batterie erstmals auf dem Markt bereitstellen, einen Registrierungsantrag ein.

Der Registrierungsantrag wird von den Herstellern über das elektronische Datenverarbeitungssystem gemäß Absatz 9 Buchstabe a eingereicht.

Hersteller stellen Batterien, einschließlich in Geräte, leichte Verkehrsmittel oder sonstige Fahrzeuge eingebauter Batterien, nur dann auf dem Markt eines Mitgliedstaats bereit, wenn sie bzw. — im Fall der Übertragung der Bevollmächtigung — ihre Bevollmächtigten für die erweiterte Herstellerverantwortung in dem Mitgliedstaat registriert sind.

CO2-Fußabdruck von Elektrofahrzeugbatterien, wiederaufladbaren Industriebatterien und LV-Batterien

(1) Bei Elektrofahrzeugbatterien, wiederaufladbaren Industriebatterien mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh und LV-Batterien wird für jedes Batteriemodell pro Erzeugerbetrieb im Einklang mit dem in Unterabsatz 4 genannten Durchführungsrechtsakt eine Erklärung zum CO2-Fußabdruck erstellt, die mindestens Folgendes umfasst:

a) verwaltungstechnische Angaben zum Erzeuger;

b) Angaben zum Batteriemodell;

c) Angaben zum geografischen Standort des Erzeugerbetriebs der Batterie;

d) den CO2-Fußabdruck der Batterie, berechnet als kg Kohlendioxid-Äquivalent pro eine kWh der Gesamtenergie, die das Batteriesystem während seiner Lebensdauer liefert;

e) den CO2-Fußabdruck der Batterie, aufgeschlüsselt nach den in Anhang II Nummer 4 beschriebenen Phasen des Lebenszyklus;

f) die Kennnummer der EU-Konformitätserklärung der Batterie;

g) einen Weblink, über den eine öffentliche Fassung der Studie abgerufen werden kann, auf die sich die in den Buchstaben d und e genannten Werte zum CO2-Fußabdruck stützen."

usw. usf.
155 Seiten davon.
Deswegen funktioniert hier nix mehr.
https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/ ... ?locale=de
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 27. Juli 2025, 14:56

Die EU bestimmt, welcher Baum gefällt und welchen Namen die neueste Serie von Badarmaturen tragen darf. Jetzt platzt den deutschen Unternehmern der Kragen
https://weltwoche.ch/daily/die-eu-besti ... er-kragen/

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat den Armaturen-Hersteller Hansgrohe in Süddeutschland besucht und gestaunt: Das Vorzeigeunternehmen könnte mehr prosperieren, wenn da nicht die Brüsseler Regulierungswut wäre. Das geht bei Kleinigkeiten los: Mit dem Zusatz «organic» etwa war eine Produktserie versehen, die Hansgrohe auf den Markt bringen wollte. Gemeint war das Design, angelehnt an natürliche Formen. Doch dann kam eine EU-Richtlinie, die den Namen in Frage stellte. Schliesslich könnte der Herr Verbraucher denken: Das Produkt ist aus organischen Materialien. Hansgrohe könnte auch Duschbrausen aus recyceltem Material herstellen. Das ist günstiger für den Verbraucher und besser für die Umwelt. Auf den Markt bringen darf das Unternehmen sie aber nicht: Kommt Wasser in Berührung mit recyceltem Plastik, gilt es nicht mehr als Trinkwasser und darf auch nicht zum Duschen verwendet werden. Dass es erlaubt ist, aus recycelten PET-Flasche Cola zu trinken – die EU kümmert das nicht.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 27. Juli 2025, 17:21

Das ist ja fast noch schlimmer als der böse Russe..
Ist das schon Erpressung? Katar droht Europa mit Gas-Lieferstopp! +++ Verärgert über die grünen Klima-Auflagen +++
+++ Ultimatum an die EU aus Katar: Entweder Europa ändert sein Lieferkettengesetz, oder das Emirat liefert kein wertvolles Flüssiggas (LNG) mehr – und sucht sich stattdessen andere Kunden! +++

"Wie die „Welt am Sonntag“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) berichtet, heißt es in einem brisanten Schreiben des Energie-Ministers Saad Sherida Al-Kaabi wörtlich: „Der Staat Katar und QatarEnergy werden ernsthaft alternative Märkte außerhalb der EU für unser LNG und andere Produkte in Betracht ziehen müssen, die ein stabileres und unternehmensfreundlicheres Geschäftsumfeld bieten.“ (…)

Sollte das Emirat seine Drohung wahr machen, könnte das nicht nur höhere Gaspreise in Europa bedeuten, sondern auch die geplanten Gas-Sanktionen gegen Russland ab 2028 gefährden. (…)

Nun nutzt das Emirat seine Rolle als Energiepartner und Alternative zu früheren Gas-Lieferanten wie Russland erstmals, um Einfluss auf die EU-Gesetzgebung zu nehmen. Katar zählt neben den USA und Russland zu den wichtigsten LNG-Lieferanten Europas. Die Botschaft ist klar: Wer unsere Regeln nicht akzeptiert, bekommt auch unser Gas nicht. (...)

Hintergrund: Die neue EU-Lieferkettenrichtlinie verpflichtet große Unternehmen, entlang ihrer gesamten Lieferkette auf Menschenrechte und Umweltschutz zu achten – auch in Drittländern. Die Regelung wurde 2024 beschlossen und soll ab Juni 2026 greifen. “
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Danny_1000 » 27. Juli 2025, 17:22

Ist die EU noch zu retten ? Mit dem 18. Sanktionspaket legen wir uns gerade mit einem unserer wichtigsten Handelspartner an. Wenn es stimmt, was Sonneborn hier im Video sagt, sollen Sekundärsanktionen gegen 2 chinesische Banken verhängt werden
https://youtube.com/watch?v=hIdp1me5Dtk&si=XGgDVRt7I8dqIqqi
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Gerd Böhmer » 28. Juli 2025, 11:16

da hat sich ja die EU ganz gewaltig über den Tisch ziehen lassen
Nach Verhandlungen mit Trump, "Fatales Signal": Deutsche Wirtschaft kritisiert Zolldeal mit den USA - 28.07.2025, 09:00 Uhr
Nach der Verkündung des Handelsdeals zwischen der EU und den USA gibt es vor Ort Applaus. Deutsche Wirtschaftsvertreter sehen die Einigung deutlich kritischer. Für viele sei dies eine existenzielle Bedrohung. Doch auch etwas Positives sehen viele.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fatales-Signal-Deutsche-Wirtschaft-kritisiert-Zolldeal-mit-den-USA-article25928688.html
die Kritiken aus allen Richtungen fallen entsprechend aus ...
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 28. Juli 2025, 11:46

Die EU kauft jetzt von den USA Fracking Gas und Öl für 750 Milliarden Dollar, um dann den CO2 Preis für die Verbraucher zu erhöhen, damit das Klima gerettet wird? Habe ich das jetzt richtig verstanden?
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 28. Juli 2025, 16:38

pentium hat geschrieben:Die EU kauft jetzt von den USA Fracking Gas und Öl für 750 Milliarden Dollar, um dann den CO2 Preis für die Verbraucher zu erhöhen, damit das Klima gerettet wird? Habe ich das jetzt richtig verstanden?


Ich frage mich das auch. [angst]

Heute habe ich erfahren, dass man weder in den USA auf den Energieexport, noch in der EU auf den Energieimport vorbereitet ist. Ja, man weiß in der EU gar nicht, wohin mit diesen Mengen an Öl und Gas.....

Auch die User von FOCUS online diskutieren die Vereinbarung.

"Was für eine Demütigung. Meine Kollegen aus UK haben kürzlich gesagt, sie sind so froh, dass sie nicht mehr in der EU sind. Die haben fast schon Mitleid mit uns.“
"Nicht nur die totale Kapitulation der EU durch U.v.d.Leyen, sondern noch eine Demütigung ohne Gleichen. Trump bei einer Golf Pause besuchen zu dürfen. Was ist die EU für ein erbärmlicher Verein."
Einige User meinten allerdings auch, dass kein besserer Deal möglich war. Zu ungleich seien die Machtverhältnisse:

"vdL hat Schadensbegrenzung gemacht. Allen Schreihälsen, die meinen man hätte Trump die Stirn bieten sollen, sollten mal über ihren begrenzten Tellerrand schauen. Trump lässt sich nicht einschüchtern. In diesem Fall wäre alles viel schlimmer geworden. wir müssen halt irgendwie durch die nächsten 3,5 Jahre mit Trump noch aushalten."
"Ich bin sicher kein Fan von UvdL, ganz im Gegenteil, aber sie hat wohl das Optimum für die EU rausgeholt. Die EU war auf Grund wirtschaftlicher, technologischer und militärischer Gegebenheiten in einer schwachen Verhandlungsposition. Trump wusste das, die EU mit allen ihren top Experten hatte das Nachsehen.“


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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon karnak » 28. Juli 2025, 18:00

Was soll Europa groß machen, Deutschland sowieso. Wir sind von den Amerikanern abhängig. Im Speziellen was die militärische Sicherheit angeht. Dazu noch ein verrückter US Präsident. [flash] Wir werden einfach erpresst und mit 25% ist der Erpresser noch großzügig. Das Elend bei Erpressern, in der Regel legen die nach,wer öfter Tatort gesehen hat weiß das. [flash]
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 28. Juli 2025, 18:34

Tja, da ist man am Ende eingeknickt.
Für die Planungssicherheit hat man viel geopfert für die nächsten 3 Jahre auf Kosten der EU Exporte und US Bürger. Ich sehe das ganze nicht als Sieg für Trump, er wollte u.a. das die EU Vorschriften was Lebensmittel und Technologie betrifft abschwächt, hat er nicht bekommen.

Was bekommt er? Die EU wird Energie kaufen, tut sie sowieso schon, man verpflichtet sich hier also zum Kauf von etwas, was man sowieso haben will, ist jetzt kein besonders großes Zugeständnis, vor allem weil das ja wohl auch eine Verpflichtung für die USA zur Lieferung einschließt und Trump nicht einfach sagen kann "Kein Gas für Europa!"

Investitionen in die US Wirtschaft gibt es auch schon, das ist an und für sich jetzt auch nichts weltbewegendes, vor allem weil das ja keine Geschenke sind, wer investiert schöpft oft auch Gewinne ab, ist also nicht einmal unbedingt ein Nachteil die die EU und/oder EU Unternhemen.
Ich sehe aber bisher auch keinen Mechanismus, wie diese Investitionen stattfinden sollen, wer macht sie? In was genau? "Die EU" in "die US Wirtschaft"? Da ist ziemlich schwammig formuliert? Wenn jetzt BMW den Bau eines neuen Werks in den USA für 2 Milliarden Euro ankündigt, kann die EU das dann schon in die 600 Milliarden einrechnen? Wenn ich Aktien eines US Unternehmens kaufe, investiere ich ebenfalls in die US Wirtschaft, zählt das? Wenn das in dem Deal nicht genau definiert ist, wird "die EU" sehr schnell auf 600 Milliarden kommen.

Was hat die EU bekommen? 15% Zölle, das ist nicht ideal, aber es ist auch keine Zahl, die die US Kunden völlig verschreckt, das werden viele hinnehmen und zahlen. Vor allem bedeutet das für EU Unternehmen aber auch erstmal etwas Planungssicherheit und das ist etwas, was man nicht unterschätzen sollte, ein Trump der alle paar Wochen mit anderen Zöllen droht schadet der Wirtschaft wohl mehr als 15% feste Zölle. Es gibt in dem Deal aber auch Produkte, die überhaupt nicht von Zöllen betroffen sind, welche das sind ist noch nicht bekannt, würde mich aber nicht wundern, wenn es genau die sind, die der EU wichtig sind.

Die "Trump feiert Deal, die USA triumphieren!!!" Geschichten enden viel zu oft damit, das man realisiert das Trump etwas bekommt, was die USA sowieso schon bekamen, er eigentlich nichts besonderes erreicht hat und sich nur aufplustert. In manchen Fällen hat er sogar für die USA schlechte oder irrelevante Deals abgeschlossen

Erinnert mich ein bisschen an diesen komischen Rindfleisch Deal mit der EU, den Trump groß gefeiert hat, der sich aber zusammenfassen lässt mit "Die EU bekommt was sie will, die USA dürfen im Gegenzug eine klitzekleine Menge hochwertiges Fleisch zollfrei in die EU exportieren."
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 28. Juli 2025, 18:34

karnak hat geschrieben:Was soll Europa groß machen, Deutschland sowieso. Wir sind von den Amerikanern abhängig. Im Speziellen was die militärische Sicherheit angeht. Dazu noch ein verrückter US Präsident. [flash] Wir werden einfach erpresst und mit 25% ist der Erpresser noch großzügig. Das Elend bei Erpressern, in der Regel legen die nach,wer öfter Tatort gesehen hat weiß das. [flash]


Ja, das Ergebnis entspricht natürlich den Machtverhältnissen. So betrachtet, darf man noch Danke sagen. [angst]

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 28. Juli 2025, 18:38

pentium hat geschrieben:
Was bekommt er? Die EU wird Energie kaufen, tut sie sowieso schon, man verpflichtet sich hier also zum Kauf von etwas, was man sowieso haben will, ist jetzt kein besonders großes Zugeständnis, vor allem weil das ja wohl auch eine Verpflichtung für die USA zur Lieferung einschließt und Trump nicht einfach sagen kann "Kein Gas für Europa!"



Ganz so ist es nicht.

Aktuell beziehe die EU fossile Energie aus den USA im Wert von etwa 60 Milliarden US-Dollar pro Jahr, so Zerger. Rechne man die zugesagten 750 Milliarden auf drei Jahre herunter, entspräche das 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Das würde, erläutert Zerger, eine Vervierfachung der bisherigen Importe von Kohle, Öl und Gas bedeuten.


Dabei wollen wir doch Gas und Öl reduzieren?

Für das Klimaziel der EU sei der Deal mit den USA „eine totale Katastrophe”, meint Zerger. Ihm zufolge sei die EU derzeit gar nicht in der Lage, so großen Mengen an Kohle, Öl und Gas zu nutzen. Man müsse dafür erst die Infrastruktur schaffen. Kohlekraftwerke müssten wieder in Betrieb genommen, Gaskraftwerke gebaut, noch mehr LNG-Terminals errichtet werden. Auch die USA müssten in den Ausbau einer neuen fossilen Infrastruktur investieren. „Aus Klimaschutzperspektive ist das der Rückwärtsgang und die völlig falsche Richtung”, sagt Zerger.
In der EU gibt es den Emissionshandel. Er legt eine Obergrenze für die gesamte Menge an CO₂-Emissionen fest, die bestimmte Branchen pro Jahr ausstoßen dürfen. Für jede ausgestoßene Tonne CO₂ wird ein Emissionszertifikat benötigt. Unternehmen müssen diese Zertifikate kaufen, erhalten sie teilweise kostenlos oder handeln sie untereinander.

Die nun geplanten umfangreichen Energieimporte aus den USA passen laut Zerger nicht zu diesem System. Denn je mehr fossile Energieträger genutzt werden, desto mehr CO₂ wird freigesetzt. Dafür wären eigentlich zusätzliche Zertifikate nötig. Eine Ausweitung der Gesamtmenge ist im System des Emissionshandels nicht vorgesehen.

(DLF)

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 28. Juli 2025, 18:38

Die Verhandlungen waren zwischen Trump und der EU und das Verhandlungsergebnis ist eine Win-Win-Situation. Trump kann sich vor seinen Wählern als grosser Stratege präsentieren und sein big, beautiful law mit EU-Geldern finanzieren.
Die EU wird weitere Kompetenzen von den Mitgliedsländern an sich ziehen und weitere Geldströme in die Zentralkassen umlenken. Denn die Trump-Geschenke müssen ja finanziert werden.
Die Verlierer waren bei den Verhandlungen nicht präsent. Die Staatsregierungen und im Weiteren die EU-Bürger.
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 28. Juli 2025, 18:44

Das ist der Grund:

Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen Flüssigerdgas (LNG), Öl und Kernbrennstoffe aus den Vereinigten Staaten die Lücken füllen, die entstehen werden nach dem geplanten vollständigen Verzicht auf russisches Gas und Öl.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon karnak » 28. Juli 2025, 18:58

augenzeuge hat geschrieben:
Ja, das Ergebnis entspricht natürlich den Machtverhältnissen. So betrachtet, darf man noch Danke sagen. [angst]

AZ

Das Elend an der Sache, ein freches Wort, oder irgendwas was dem Donald nicht in dem Kram passt und das war es dann. [wink] Einen " Deal" mit Erpressern machen ist immer ein Problem.
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Icke46 » 29. Juli 2025, 12:35

augenzeuge hat geschrieben:Das ist der Grund:

Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen Flüssigerdgas (LNG), Öl und Kernbrennstoffe aus den Vereinigten Staaten die Lücken füllen, die entstehen werden nach dem geplanten vollständigen Verzicht auf russisches Gas und Öl.

AZ


Das könnte tatsächlich der ultimative Deal für Donald Duck sein: Die EU verzichtet vollständig auf das russische Gas und kauft bei Onkel Donald ein. Onkel Donald kauft bei Putin Gas zum halben Preis und verkauft es zum zwanzigfachen an die EU weiter. Das wäre doch die Super-Win-Situation für die EU [super] …..
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 29. Juli 2025, 16:49

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Das ist der Grund:

Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen Flüssigerdgas (LNG), Öl und Kernbrennstoffe aus den Vereinigten Staaten die Lücken füllen, die entstehen werden nach dem geplanten vollständigen Verzicht auf russisches Gas und Öl.

AZ


Das könnte tatsächlich der ultimative Deal für Donald Duck sein: Die EU verzichtet vollständig auf das russische Gas und kauft bei Onkel Donald ein. Onkel Donald kauft bei Putin Gas zum halben Preis und verkauft es zum zwanzigfachen an die EU weiter. Das wäre doch die Super-Win-Situation für die EU [super] …..


Und vielleicht kommt es sogar über die bekannte Leitung!!! [angst]
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon pentium » 29. Juli 2025, 17:20

Die Europäische Union (EU) und die USA haben sich im Zollkonflikt auf ein Handelsabkommen geeinigt. Die Energievereinbarungen, die beide Handelsmächte geschlossen haben, sorgen für Entsetzen in der Branche. „Wir sind komplett sprachlos“, heißt es aus Kreisen eines großen deutschen Energiekonzerns.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump hatten am Wochenende angekündigt, dass die EU in den kommenden drei Jahren Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar aus den USA importieren soll.

Doch politisch vorgegebene Importmengen passen nicht zu den bislang freien Energiemärkten. Von dem deutschen Energiekonzern heißt es, Verträge würden zwischen Lieferant und Abnehmer verhandelt und Energie würde dort gekauft, wo der Preis am niedrigsten sei. Und einer der größten europäischen Händler für US-Importe sagt über die Energievereinbarungen: „Wie soll das realisiert werden?“

Die Gasmarktexpertin Anne-Sophie Corbeau vom Center on Global Energy Policy der Columbia University geht sogar so weit, zu sagen, der Deal ergebe schlicht keinen Sinn. „Ich habe schon öfter gesagt, dass das Weiße Haus ein Problem mit Zahlen hat. Das Gleiche gilt offenbar für die Europäische Kommission“, sagte sie.

Das Handelsblatt hat Daten zu bisherigen Importen, geopolitischen Realitäten und Plänen der EU analysiert. Der nun verhandelte Wert erscheint dabei aus drei Gründen fragwürdig – und die EU-Kommission gerät in Erklärungsnot.
https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 44488.html
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Ari@D187 » 29. Juli 2025, 18:11

Tja, an vielen Ecken zieht die Planwirtschaft ein. Was Habeck erfolgreich begann, muss fortgesetzt werden.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2025, 09:47

Dmitri Medwedew über das "Handelsabkommen" zwischen den USA und der EU:

"Trump wischt den Boden mit Europa auf. Man kann über Trump sagen, was man will - bei all seinen Widersprüchen und bombastischen Äußerungen ist er in einem Punkt bemerkenswert konsequent: Er setzt Amerikas wirtschaftliche Interessen rücksichtslos durch.

Dieser jüngste „Deal“ mit der Europäischen Union?

Er ist für die Europäer absolut demütigend - der einzige Gewinner sind die USA. Er beseitigt die Schutzzölle und öffnet den europäischen Markt für amerikanische Waren zu amerikanischen Bedingungen.

Die EU-Industrie und die Landwirte werden mit massiven Zusatzkosten belastet, da sie nun für überteuerte amerikanische Energie bezahlen müssen.

Es leitet eine Flut europäischer Investitionen direkt in die US-Wirtschaft um.

Und natürlich ist das Abkommen mit der obligatorischen antirussischen Klausel verbunden: kein Kauf von russischem Öl oder Gas. Für Trump ist das nur ein Geschäft. Für Europas senile Führung ist es eine als Politik verkleidete Neonazi-Ideologie, die ihre eigenen Bürger in die Armut treibt.

Gewöhnliche Europäer verdienen Mitgefühl. An diesem Punkt wäre es gerechtfertigt, Brüssel zu stürmen und jeden einzelnen Eurokraten - insbesondere die verrückte Oma Ursula - an ihren nationalen Fahnenmasten zu hissen. Das wird zwar nichts ändern. Aber hey - zumindest wäre es unterhaltsam."


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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Dille » 2. August 2025, 12:33

Wie weit ist das Forum gesunken, daß hier unkommentiert der Kriegstreiber Medwedjew
eingestellt werden kann ??

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2025, 13:19

Dille hat geschrieben:Wie weit ist das Forum gesunken, daß hier unkommentiert der Kriegstreiber Medwedjew
eingestellt werden kann ??

Dille


Wenn wir die Feinde beurteilen wollen, müssen wir ihre Aussagen zitieren dürfen. Das ist erfolgt und war in diesem Forum nie anders.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon karnak » 2. August 2025, 14:27

Dille hat geschrieben:Wie weit ist das Forum gesunken, daß hier unkommentiert der Kriegstreiber Medwedjew
eingestellt werden kann ??

Dille

Den merkwürdigen Medwedjew mal beiseite gelassen, dann kommentiere doch einfach mal die Aussagen. Oder hast Du Sorge, dass die reinen Inhalte der Aussagen nicht so ganz falsch sein könnten? [grin] Solltest Du auf einer gewissen Stufe von Selbstzensur angekommen sein kann man natürlich empört ein Absinken diagnostizieren. [hallo]
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Edelknabe » 2. August 2025, 14:55

Was ist eigentlich mit den Saudis? Haben die gar nichts mehr zu melden, was ihr Oel betrifft? Wer kauft das denn jetzt, eventuell zum halben Preis?

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2025, 15:44

karnak hat geschrieben:Solltest Du auf einer gewissen Stufe von Selbstzensur angekommen sein kann man natürlich empört ein Absinken diagnostizieren. [hallo]


[angst]
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2025, 15:49

Edelknabe hat geschrieben:Was ist eigentlich mit den Saudis? Haben die gar nichts mehr zu melden, was ihr Oel betrifft? Wer kauft das denn jetzt, eventuell zum halben Preis?

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Das wäre toll. Die fördern mehr Öl, das lässt den Preis fallen. Aber die EU muss ja nun das Öl bei Donald kaufen. Mehr als wir eigentlich brauchen. Das trifft etwas auch die Saudis.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Ari@D187 » 2. August 2025, 16:59

Also Medwedew erzählt ja viel, wenn der Tag lang ist, aber an dem, was AZ da eingestellt hat, kann ich prinzipiell keinen Fehler erkennen.
Andererseits, die EU bzw. UvD Leyen don't, äh doesn't have the cards. Die EU ist damit beschäftigt, alles dafür zu tun, dass die Welt gerettet und gleichzeitig den eigenen Bürgern und Unternehmen möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Sorry, das erzähle ich schon seit Jahrzehnten, durfte es auch Jahrzehnte beruflich ausbaden und nun wird das langsam auch einer breiteren Öffentlichkeit vor Augen geführt.

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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon karnak » 2. August 2025, 17:12

Ist denn nun jetzt der Inhalt der Aussagen von dem Medwedjew falsch,oder sind die Aussagen falsch weil sie von dem Medwedjew stammen?
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2025, 18:03

karnak hat geschrieben:Ist denn nun jetzt der Inhalt der Aussagen von dem Medwedjew falsch,oder sind die Aussagen falsch weil sie von dem Medwedjew stammen?


Das ist nicht immer eindeutig. Manchmal hat auch ein Böser die richtige Antwort. Auch wenn die Guten sie verschweigen. Richtig, Dille?
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Re: Ist die EU noch zu retten?

Beitragvon Edelknabe » 3. August 2025, 08:07

Nee nee Männer denn der Medwejew ist Russe und die Ukrainer liebten schon 1941 die Deutschen und kamen sogar freiwillig zum helfen in deutsche Lande, heute halt nur als Flüchtlinge. Das wird nix werden, einmal Freundbild wie damals (Ami ab 1945, Ukraine ab 1941) immer Feindbild so damals Sowjet, heute Russe.

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