Pflichveranstaltungen der DDR

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
Dies ist der Bereich zum Thema "Alltag"

Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Berliner » 14. Mai 2010, 04:55

nur eine ganze kurze Frage zum Leben "damals in der DDR".

Was waren die "Standardveranstaltungen" an dem jeder mehr oder teilnehmen musste im Jahr (also, solche Veranstaltungen wie Erster Mai, aber den hatten wir ja schon) und wieviele haben tatsaechlich Spass gemacht ? [grins]

Gruss ueber den Teich, bald werde ich fuer meine Neugier bestrafft... [blush]

Berliner [hallo]
Nichts auf dieser Welt kann die Beharrlichkeit ersetzen.
Talent kann es nicht - nichts ist verbreiteter als erfolglose Maenner mit Talent.
Genie kann es nicht - unbelohntes Genie ist nahezu ein Sprichwort.
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Stabsfähnrich » 14. Mai 2010, 09:52

Berliner hat geschrieben:nur eine ganze kurze Frage zum Leben "damals in der DDR".

Was waren die "Standardveranstaltungen" an dem jeder mehr oder teilnehmen musste im Jahr (also, solche Veranstaltungen wie Erster Mai, aber den hatten wir ja schon) und wieviele haben tatsaechlich Spass gemacht ? [grins]

Gruss ueber den Teich, bald werde ich fuer meine Neugier bestrafft... [blush]

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Standartereignisse waren der 1. Mai, der 8.Mai und der 7. Oktober. Nicht zu Vergessen, die Demonstration für Karl und Rosa im Januar eines jeden Jahres. Die Veranstaltungen ansich haben weniger Spaß gemacht, aber die sich den Höhepunkten anschließenden Volksfeste in welchen der gemeinsame "Umtrunk" mit dem Arbeitskollektiv enthalten war.
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Ernest » 14. Mai 2010, 10:45

Berliner hat geschrieben:nur eine ganze kurze Frage zum Leben "damals in der DDR".
Was waren die "Standardveranstaltungen" an dem jeder mehr oder teilnehmen musste im Jahr (also, solche Veranstaltungen wie Erster Mai, aber den hatten wir ja schon) und wieviele haben tatsaechlich Spass gemacht ? [grins]
Berliner [hallo]


Ich für mein Teil kenne keine Pflichtveranstaltungen wo ich dran teilnehmen mußte.

Wenn, dann kann ich diesbezüglich nur betriebliche Anlässe aufführen, wo es aber jedem freigestellt war, ob er mitmacht oder nicht.

Bei uns gab es den "Tag des Chemiearbeiters".....da wurde von unserem Betrieb der Stadtpark angemietet, mit Saal und mehreren Bars, wo dann abends Tanz und halt ein gemütliches Beisammensein stattfand. Für Getränke und Speisen gab es dann einen gewissen kostenlosen "Freiraum" der von jeden ausgeschöpft werden konnte.
Desweiteren war einmal im Jahr ein großes Sportfest. Sportbegeisterte haben mitgemacht, Interessierte sind zu einem gemeinsamen Bier hingegangen und haben es sich "unter den Birken" gemütlich gemacht.
Bezüglich Sport gab es in unserer Abteilung so einiges. Damals noch "Jugendbrigade", also nur junges Volk und auch außerbetrieblich sportlich in Vereinen sehr aktiv (Fußball, Handball, Tennis, Tischtennis usw.), hatten wir zwei Fußballmannschaften (Formenbau I und Formenbau II ) , die dann gegen alle möglichen Gegener, auch gegeneinander antraten. Hatten auch desöfteren gespielt, wenn in der Russenkaserne Sportfest war. Wie gesagt, das entstand nur aus reiner Sportbegeisterung und wurde alleine von denen organisiert.
Einmal im Jahr gab es auch eine große Brigadefeier, wo man dann in Eigenregie immer wechselnde Lokalitäten anmietete. Genau so war es mit Brigadefahrten...egal ob in den Spreewald mit einer zünftigen Kahnfahrt, einer Harztour oder Fahrt in den Thüringer Wald, der IGA nach Erfurt oder Berlin. Diese Dinge wurden aber je nach Lust und Laune der Leute organisiert..ähnlich der Forentreffen hier. Geldmittel kamen meist von irgendwelchen Zuwendungen, die die Brigade oder Abteilung vom Betrieb erhielt. Dafür gab es eine Brigadekasse, wo halt diese Geldmittel, auch Gelder von Gesamtauszeichnungen ( zB. Brigade der sozialistischen Arbeit) einflossen.

Die von Stabsfähnrich aufgeführten Anlässe, wie 8.Mai, 7.Oktober oder das mit "Karl und Rosa" kenne ich so gesehen nicht als allgemeine "Pflichtveranstaltungen". Dies traf wahrscheinlich nur auf bestimmte Kreise zu und war in meinem normalen Umfeld (arbeitsmäßig und auch privat) kein Thema.

Gruß
Herbert
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Stabsfähnrich » 14. Mai 2010, 10:58

Ernest hat geschrieben:
Berliner hat geschrieben:nur eine ganze kurze Frage zum Leben "damals in der DDR".
Was waren die "Standardveranstaltungen" an dem jeder mehr oder teilnehmen musste im Jahr (also, solche Veranstaltungen wie Erster Mai, aber den hatten wir ja schon) und wieviele haben tatsaechlich Spass gemacht ? [grins]
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Ich für mein Teil kenne keine Pflichtveranstaltungen wo ich dran teilnehmen mußte.

Wenn, dann kann ich diesbezüglich nur betriebliche Anlässe aufführen, wo es aber jedem freigestellt war, ob er mitmacht oder nicht.

Bei uns gab es den "Tag des Chemiearbeiters".....da wurde von unserem Betrieb der Stadtpark angemietet, mit Saal und meheren Bars, wo dann abends Tanz und halt ein gemütliches Beisammensein stattfand. Für Getränke und Speisen gab es dann einen gewissen kostenlosen "Freiraum" der von jeden ausgeschöpft werden konnte.
Desweiteren war einmal im Jahr ein großes Sportfest. Sportbegeisterte haben mitgemacht, Interessierte sind zu einem gemeinsamen Bier hingegangen und haben es sich "unter den Birken" gemütlich gemacht.
Bezüglich Sport gab es in unserer Abteilung so einiges. Damals noch "Jugendbrigade", also nur junges Volk und auch außerbetrieblich sportlich in Vereinen sehr aktiv (Fußball, Handball, Tennis, Tischtennis usw.), hatten wir zwei Fußballmannschaften (Formenbau I und Formenbau II ) , die dann gegen alle möglichen Gegener, auch gegeneinander antraten. Hatten auch desöfteren gespielt, wenn in der Russenkaserne Sportfest war. Wie gesagt, das entstand nur aus reiner Sportbegeisterung und wurde alleine von denen organisiert.
Einmal im Jahr gab es auch eine große Brigadefeier, wo man dann in Eigenregie immer wechselnde Lokalitäten anmietete. Genau so war es mit Brigadefahrten...egal ob in den Spreewald mit einer zünftigen Kahnfahrt, einer Harztour oder Fahrt in den Thüringer Wald, der IGA nach Erfurt oder Berlin. Diese Dinge wurden aber je nach Lust und Laune der Leute organisiert..ähnlich der Forentreffen hier. Geldmittel kamen meist von irgendwelchen Zuwendungen, die die Brigade oder Abteilung vom Betrieb erhielt. Dafür gab es eine Brigadekasse, wo halt diese Geldmittel, auch Gelder von Gesamtauszeichnungen ( zB. Brigade der sozialistischen Arbeit) einflossen.

Die von Stabsfähnrich aufgeführten Anlässe, wie 8.Mai, 7.Oktober oder das mit "Karl und Rosa" kenne ich so gesehen nicht als allgemeine "Pflichtveranstaltungen". Dies traf wahrscheinlich nur auf bestimmte Kreise zu und war in meinem normalen Umfeld (arbeitsmäßig und auch privat) kein Thema.

Gruß
Herbert


..........deshalb, habe ich extra den Begriff Standartereignisse gewählt. Dessen unbeschadet, gab es "Plichtveranstaltungen" vor welchen man sich nicht drücken sollte. Ich zähle dazu die jährlich bei uns im Battallion durchgeführten "Trinkerfestspiele", wo zur Teilnahme befohlen wurde. Offiziell waren es selbstredend keine Trinkerfestsspiele - nur arteten diese nach Abschluss der kulturellen Darbietungen dazu aus. Bestellt wurden die u.a. die Schnäpse nicht in Gläsern sondern gleich in Flaschen. Neben dieser Veranstaltung war es auch ein Muss, nach Beförderungen an den sich anschließenden Veranstaltungen teil zu nehmen. Dies gerade dann, wenn man selber befördert oder belobigt wurde. Ehrlich gesagt, da blieb kein Auge trocken.
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Ernest » 14. Mai 2010, 11:36

Stabsfähnrich hat geschrieben:Standartereignisse waren der 1. Mai, der 8.Mai und der 7. Oktober.
Nicht zu Vergessen, die Demonstration für Karl und Rosa im Januar eines jeden Jahres...............................

Dessen unbeschadet, gab es "Plichtveranstaltungen" ............... Ich zähle dazu die jährlich bei uns im Battallion durchgeführten "Trinkerfestspiele", wo zur Teilnahme befohlen wurde............ Dies gerade dann, wenn man selber befördert oder belobigt wurde.


Ja Christian,
du hast schon recht. Darum schrieb ich ja, daß vieles nur auf bestimmte Personenkreise zutraf.
Zum Beisspiel die Aufmärsche in Berlin wegen "Rosa und Karl" Wer war denn dabei ??? Teils Honecker mit seinen alten Herren, als Jugendvertreter vielleicht noch Krenz und eben Hartgesottene. Da hat es doch den "Normalbürger" nicht hingetrieben, der hatte damit nichts am Hut. Wenn ich nicht irre, gehen da heute auch noch welche hin. Ich schätze mal, es sind auch nur welche, die dem "Alten" nachhängen und das "Neue" nicht wahr haben wollen.
Und wie gesagt, ab einer bestimmten Riege, waren eben auch diese Veranstaltungen Pflicht.

Bei der Armee, der Polizei, halt den staatlichen Organen, hat man nicht nach Lust und Laune derjenigen gefragt. Es war Pflicht und wenn man dazu gehörte, mußte es sein.....das kann ich verstehen und ist auch logisch.
Nur das ist eben nicht auf den kleinen Normalbürger, zu den ich mich zähle, übertragbar. Ich sage mal "Außenstehende", die damit nichts zu tun hatten, denen hat es auch nicht interessiert.
Gruß
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Rostocker » 14. Mai 2010, 16:29

Wie soll ich das beschreiben,kenne das mit den Kollektiv also Meistereiausflüge auch noch.Das fand einmal im Jahr statt und es wurde vorher drüber abgestimmt wo es hin gehen sollte.Und dann gab es in unserer Abteilung noch die FDJ Gruppe--die unterhielt 3 Patenschaften,die erste war zu ein Frachter der bei uns auf der Werft gebaut wurde.Und wenn die mal im Hafen lagen traf man sich halt.Die zweite Patenschaft war eine Klasse von der Uni Rostock hauptsächlich Mädchen,da wurde zusammen 1-2 mal im Jahr zusammen gefeiert.Und die 3.Patenschaft war ein Jugendkollektiv aus Senftenberg,mit denen man sich auch einmal im Jahr traf.Entweder im Spreewald oder in Warnemünde für ein Wochenende. Ach und dann hatte ich noch mal an so einen Betriebsausflug von der Frau ihrer Seite aus,da ging es nach Thüringen auf den Inselsberg. Aber eins muß ich noch anfügen,es waren keine Pflichtveranstaltungen.Muß auch sagen,das es zu solchen Veranstaltungen auch Geld also Zuschüsse von der Gewerkschaft gab sowie von der FDJ Kreisleitung.Gruß Rostocker
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 14. Mai 2010, 19:20

Ich hab auch nie an einer Massenveranstaltung dran teilnehmen müssen....ausser halt den schulischen, so wie die gehassten Pioniernachmittage zB oder FDJ-Veranstaltungen, was sich aber im Rahmen hielt....aber zum schwenken von Winkelementen auf Staatsfeiertage wurd ich nie herangezogen.....

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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Ernest » 14. Mai 2010, 22:53

SkinnyTrucky hat geschrieben:...ausser halt den schulischen, so wie die gehassten Pioniernachmittage zB oder FDJ-Veranstaltungen, was sich aber im Rahmen hielt....
Mara


stimmt Mara,
Pioniernachmittage, später FDJ-Versammlungen, mit so etwas haben sie uns ja auch gequält. War bei uns zum Glück auch nicht so oft, nur alles was in meine Freizeit fiel, war einfach "bäähhhhhh". In der Feizeit hatte man anderes im Sinn als so etwas.
Erinnere dich mal dran, war bei euch bestimmt genau so...............in fast jedem Jahreszeugnis stand auch immer in der Beurteilung ein Verweis auf diese Versammlungen, wie etwa """Nahm an außerschulischen Veranstaltungen teil"" oder """beteiligte sich rege an außerschulischen Aktivitäten""""". Muß bei denen also einen hohen Stellenwert gehabt haben. Mit unter hatte es auch Bezug auf ihre Subotniks. Hatten wir nämlich auch zweimal. Unsere Schule wurde erst neu gebaut und wir mußten dann nachmittags ran und Sträucher pflanzen. War ja keine unnütze Sache, nur gern bin ich deswegen trotzdem nicht hingegangen.
SkinnyTrucky hat geschrieben:......aber zum schwenken von Winkelementen auf Staatsfeiertage wurd ich nie herangezogen.....

Dazu fällt mir auch was ein.........." höre mich ufff" [laugh]
Zu Staatsfeiertagen brauchte ich es auch nicht. Nur hier tagte mal ne russische Delegation, die Busse sollten wir Fähnchen schwenkend empfangen und dann sollten wir noch jeden einen Blumenstrauß überreichen.
Die steigen aus, alle stürzen hin.....da ich in den Sachen nie der Schnellste war, fand ich bald keinen mehr, dem ich den Strauß andrehen könnte..alle hatten schon einen. Sah von weiten eine Frau, die grad ins Gebäude verschwinden wollte...........flitze natürlich wie ein Bekloppter hin, versperre ihr den Weg und werde nur grimmig von der angeguckt.
War in dem Moment so durch den Wind, daß ich meinen Text auf russisch vergessen hatte. Brachte nur mit einem gequälten Lächeln, ein noch gequälteres """Doswidanja"" heraus (na so ähnlich hieß das jedenfalls). Sie guckt mit einem mal noch grimmiger, greift den Strauß und schon war sie im Gebäude.
Pohhhh, dachte ich, freundlich war se nich gerade.
Später hatte ich dann erst einmal überlegt, was ich da gesagt hatte. Und da merkte ich, daß ich zu ihr "Auf Wiedersehen" gesagt hatte. Sie war also nicht mal richtig da und schon wollte ich sie wieder nach Hause schicken. Eigentlich sollte so etwas wie "Guten Tag" von mir kommen, denn der eingeübte Text war ja vor Aufregung weg. Nur ich dachte mir auch, dafür das sie so grimmig geschaut hat, reichte das "Doswidanja" voll und ganz. [flash]

Gruß
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Berliner » 15. Mai 2010, 05:50

Stabsfähnrich hat geschrieben:Nicht zu Vergessen, die Demonstration für Karl und Rosa im Januar eines jeden Jahres.




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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 15. Mai 2010, 06:57

Ernest hat geschrieben:Eigentlich sollte so etwas wie "Guten Tag" von mir kommen, denn der eingeübte Text war ja vor Aufregung weg. Nur ich dachte mir auch, dafür das sie so grimmig geschaut hat, reichte das "Doswidanja" voll und ganz. [flash]


Hahahaha Herbert... [laugh] ....unterbewußt hat sich wohl jeder gewünscht, das der Russe endlich wieder nach Hause fährt..... [flash]

groetjes uit Bassano Dell Grappa

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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon manudave » 15. Mai 2010, 07:02

Unsere Pflichtveranstaltungen habe ich als solche gar nicht angesehen - ganz im Gegenteil - als kleiner Bub hab ich mich darauf gefreut. Teilweise habe ich heimlich (meine Eltern wollten das nicht) solche Paraden mit Basteln etc. unterstützt. Damals gab es so eine Art Parteiclub oder sowas - dort gab es einen Herrn, der mich freundlich aufnahm. Nachmittags meldete ich mich zuhause zum Spielen ab - und ging dann dort die verschiedenen Feste mit vorbereiten.
Zur Belohnung durfte ich dann z.B. mit einem Wimpel am 08.Mai am russischen Ehrenmal stehen. [grins]

Unangenehm empfand ich die Apelle in der Schule. Wenn da alle vor der Stasi-Direktorin stramm standen und die teilweise vor versammelter Mannschaft Schüler massregelte, da war das schon furchterregend.
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Ernest » 15. Mai 2010, 11:49

manudave hat geschrieben: als kleiner Bub hab ich mich darauf gefreut. Teilweise habe ich heimlich (meine Eltern wollten das nicht) solche Paraden mit Basteln etc. unterstützt............ dort gab es einen Herrn, der mich freundlich aufnahm. Nachmittags meldete ich mich zuhause zum Spielen ab - und ging dann dort die verschiedenen Feste mit vorbereiten.
Zur Belohnung durfte ich dann z.B. mit einem Wimpel am 08.Mai am russischen Ehrenmal stehen. [grins]


Manu..........

was außerschulische Dinge betraf, so hatte man es als Kind vielleicht gar nicht so politisch gesehen. Da war die Verpackung entscheidend, wie interessant man etwas an den Mann bringt. Im Grunde zählte bei mir als Kind nur der Spaßfaktor. Klang irgend etwas öde und langweilig, dann ärgerte man sich halt nur, weil die eigene Freizeit beschnitten wurde.
Einfaches Beispiel meiner Kinderzeit............bin zwar getauft, nur kirchlich lief rein gar nichts (auch nicht bei meinen Eltern). Trotzdem bin ich eine Zeit zum Religionsuntericht gegangen, weil Schulkameraden sagten, da gibt es schöne bunte Bilder und die erzählen immer super Geschichten. War auch interessant, bis ich irgendwann in dieser Zeit lieber in den Parkanlagen herumräubern wollte.
Wir mußten mal Wimpel kleben, die als Wimpelkette zur Stadioneinfahrt beim Etappenziel der DDR-Rundfahrt (Radrennen, sozusagen die Friedenfahrt im DDR-Maßstab) aufgehängt werden sollte. Als man uns sagte, wir dürften dann im Stadion die ankommenden Rennfahrer bejubeln, haben wir ebenfalls gejubelt und mehr als fleißig geklebt. Man wollte ja schließlich auch einmal einen Egon Adler aus der Nähe sehen.
Aber wie ich schon sagte....richtig verpackt, ist sogar Wimpelkleben ein Erlebnis.

Mara hat geschrieben:Hahahaha Herbert... [laugh] ....unterbewußt hat sich wohl jeder gewünscht, das der Russe endlich wieder nach Hause fährt..... [flash]


Mara,
Hahahahaha............das hab ich mir schon als kleiner Junge gewünscht und weißt du warum ??????
Wir hatten ja eine große Russenkaserne. Die Kinder dort hatten den besten und größten Spielplatz den man sich wünschen konnte. Also nichts wie hin. Das haben die Russen-Kinder nun weniger gern gesehen.
Ich war gerade am Schaukeln, da knallte ein Brikett gegen das Schaukelgestell, zerschmetterte und die Reste ballerten mir vor den Schädel. Ich lag danach auf dem Rücken, wie eine Schildkröte..................die Russenkinder lachten sich krumm und lahm.
Mein Gedanke war damals: """Mensch, haut bloß endlich ab, damit wir den Spielplatz für uns haben""""
Du siehst, also unbewußt war dieser Gedanke schon da. [flash]

Gruß
Herbert
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 15. Mai 2010, 17:57

Ernest hat geschrieben:Du siehst, also unbewußt war dieser Gedanke schon da. [flash]


genauso hatt ich mir dat schon gedacht....schon als Kinder sind se so..... [laugh]

Nee ma im ernst....ich hab alles was mit Russland zu tun hatte auch nich grad gemocht....zum einen, das se uns damals erzählt haben, das uns die Russen befreit haben, was ja nur bis zur Elbe gestimmt hat....ich hab aber westlich davon gewohnt und hab das den Lehrern ja auch gesagt, das sie da wohl ein wenig schwindeln und der Ami wie der Britte ja wohl soooo schlimm ja nich sein können, wenn se uns auch von den Nazis befreit haben....und naja, zum anderen hat man die Russen oft als ungehobelt erlebt....klar wenn se ma bei uns in der Produktion helfen mußten war das für sie wie sturmfreie Bude und so ham se sich dann auch benommen ohne die Offiziere dabei....aber im allgemeinen sind et ja auch nur Menschen....und ausgesucht haben se sich dat ja nich gerade um in Deutschland rumzuhängen, dem Land, was so viel Leid und Elend ins eigene Land gebracht hat....

groetjes

Mara
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Berliner » 17. Mai 2010, 23:49

zunaechst wollte ich mich auch hier herzlich bedanken fuer die vielen Antworten. Wenn ich nicht dazukomme auf alle (ganz tollen!) Beitraege einzugehen, bedeutet das meist ich habe mich wieder ueberzogen und muss aufholen... [blush]

Ernest hat geschrieben:Erinnere dich mal dran, war bei euch bestimmt genau so...............in fast jedem Jahreszeugnis stand auch immer in der Beurteilung ein Verweis auf diese Versammlungen, wie etwa """Nahm an außerschulischen Veranstaltungen teil"" oder """beteiligte sich rege an außerschulischen Aktivitäten""""". Muß bei denen also einen hohen Stellenwert gehabt haben. Mit unter hatte es auch Bezug auf ihre Subotniks. Hatten wir nämlich auch zweimal. Unsere Schule wurde erst neu gebaut und wir mußten dann nachmittags ran und Sträucher pflanzen. War ja keine unnütze Sache, nur gern bin ich deswegen trotzdem nicht hingegangen.


gab es ein bestimmtes Alter ab dem diese Bemerkungen dann "permanent" wurden ? Gab es sowas wie 'ne Akte ohne eine Akte beim MfS zu haben ?

Ernest hat geschrieben:Nur hier tagte mal ne russische Delegation, die Busse sollten wir Fähnchen schwenkend empfangen und dann sollten wir noch jeden einen Blumenstrauß überreichen.
Die steigen aus, alle stürzen hin.....da ich in den Sachen nie der Schnellste war, fand ich bald keinen mehr, dem ich den Strauß andrehen könnte..alle hatten schon einen. Sah von weiten eine Frau, die grad ins Gebäude verschwinden wollte...........flitze natürlich wie ein Bekloppter hin, versperre ihr den Weg und werde nur grimmig von der angeguckt.
War in dem Moment so durch den Wind, daß ich meinen Text auf russisch vergessen hatte. Brachte nur mit einem gequälten Lächeln, ein noch gequälteres """Doswidanja"" heraus (na so ähnlich hieß das jedenfalls). Sie guckt mit einem mal noch grimmiger, greift den Strauß und schon war sie im Gebäude.
Pohhhh, dachte ich, freundlich war se nich gerade.
Später hatte ich dann erst einmal überlegt, was ich da gesagt hatte. Und da merkte ich, daß ich zu ihr "Auf Wiedersehen" gesagt hatte. Sie war also nicht mal richtig da und schon wollte ich sie wieder nach Hause schicken. Eigentlich sollte so etwas wie "Guten Tag" von mir kommen, denn der eingeübte Text war ja vor Aufregung weg. Nur ich dachte mir auch, dafür das sie so grimmig geschaut hat, reichte das "Doswidanja" voll und ganz.


ach, Herbert. Mann, warst Du ein lieber Junge, fast genau wie unser manudave. [laugh]

Gut...auf jeden Fall hast Du es am Ende hingekriegt. Wobei er dastand und das Wimpel schwenkte, sagtest Du der Russin "weg mit Dir". Zwei voellig verschiedene politische Aussagen, aber Du scheinst gewusst zu haben was Du tatest. [shocked]

Ernest hat geschrieben:Bei uns gab es den "Tag des Chemiearbeiters".....da wurde von unserem Betrieb der Stadtpark angemietet, mit Saal und meheren Bars, wo dann abends Tanz und halt ein gemütliches Beisammensein stattfand. Für Getränke und Speisen gab es dann einen gewissen kostenlosen "Freiraum" der von jeden ausgeschöpft werden konnte.


Wer hat diese Betriebsausfluege organisiert bzw. genehmigt ? Brauchte man dafuer sowas wie eine "staatliche" Genehmingung, oder hatte man im kleinen Betrieb schon den Freiraum gehabt ueber solche "Kleinigkeiten" zu bestimmen ?

Stabsfähnrich hat geschrieben:Ich zähle dazu die jährlich bei uns im Battallion durchgeführten "Trinkerfestspiele", wo zur Teilnahme befohlen wurde. Offiziell waren es selbstredend keine Trinkerfestsspiele - nur arteten diese nach Abschluss der kulturellen Darbietungen dazu aus. Bestellt wurden die u.a. die Schnäpse nicht in Gläsern sondern gleich in Flaschen. Neben dieser Veranstaltung war es auch ein Muss, nach Beförderungen an den sich anschließenden Veranstaltungen teil zu nehmen. Dies gerade dann, wenn man selber befördert oder belobigt wurde. Ehrlich gesagt, da blieb kein Auge trocken.


Vielen Dank, Chris. [knuddel] Ja, das klingt echt sehr lustig auch, wenn am naechsten Tag der Schaedel gebruemmt hat...
Aber jetzt eine kleine dumme Frage (bist Du bei der Bahnpolizei [laugh] ?). Nee, wollte nur wissen wieso "kein Auge trockengeblieben ist" ? [ich auch]

Nochmals vielen Dank, sehr interessant ! [hallo]
Duane
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Talent kann es nicht - nichts ist verbreiteter als erfolglose Maenner mit Talent.
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Stabsfähnrich » 18. Mai 2010, 15:22

Berliner hat geschrieben:zunaechst wollte ich mich auch hier herzlich bedanken fuer die vielen Antworten. Wenn ich nicht dazukomme auf alle (ganz tollen!) Beitraege einzugehen, bedeutet das meist ich habe mich wieder ueberzogen und muss aufholen... [blush]

Ernest hat geschrieben:Erinnere dich mal dran, war bei euch bestimmt genau so...............in fast jedem Jahreszeugnis stand auch immer in der Beurteilung ein Verweis auf diese Versammlungen, wie etwa """Nahm an außerschulischen Veranstaltungen teil"" oder """beteiligte sich rege an außerschulischen Aktivitäten""""". Muß bei denen also einen hohen Stellenwert gehabt haben. Mit unter hatte es auch Bezug auf ihre Subotniks. Hatten wir nämlich auch zweimal. Unsere Schule wurde erst neu gebaut und wir mußten dann nachmittags ran und Sträucher pflanzen. War ja keine unnütze Sache, nur gern bin ich deswegen trotzdem nicht hingegangen.


gab es ein bestimmtes Alter ab dem diese Bemerkungen dann "permanent" wurden ? Gab es sowas wie 'ne Akte ohne eine Akte beim MfS zu haben ?

Ernest hat geschrieben:Nur hier tagte mal ne russische Delegation, die Busse sollten wir Fähnchen schwenkend empfangen und dann sollten wir noch jeden einen Blumenstrauß überreichen.
Die steigen aus, alle stürzen hin.....da ich in den Sachen nie der Schnellste war, fand ich bald keinen mehr, dem ich den Strauß andrehen könnte..alle hatten schon einen. Sah von weiten eine Frau, die grad ins Gebäude verschwinden wollte...........flitze natürlich wie ein Bekloppter hin, versperre ihr den Weg und werde nur grimmig von der angeguckt.
War in dem Moment so durch den Wind, daß ich meinen Text auf russisch vergessen hatte. Brachte nur mit einem gequälten Lächeln, ein noch gequälteres """Doswidanja"" heraus (na so ähnlich hieß das jedenfalls). Sie guckt mit einem mal noch grimmiger, greift den Strauß und schon war sie im Gebäude.
Pohhhh, dachte ich, freundlich war se nich gerade.
Später hatte ich dann erst einmal überlegt, was ich da gesagt hatte. Und da merkte ich, daß ich zu ihr "Auf Wiedersehen" gesagt hatte. Sie war also nicht mal richtig da und schon wollte ich sie wieder nach Hause schicken. Eigentlich sollte so etwas wie "Guten Tag" von mir kommen, denn der eingeübte Text war ja vor Aufregung weg. Nur ich dachte mir auch, dafür das sie so grimmig geschaut hat, reichte das "Doswidanja" voll und ganz.


ach, Herbert. Mann, warst Du ein lieber Junge, fast genau wie unser manudave. [laugh]

Gut...auf jeden Fall hast Du es am Ende hingekriegt. Wobei er dastand und das Wimpel schwenkte, sagtest Du der Russin "weg mit Dir". Zwei voellig verschiedene politische Aussagen, aber Du scheinst gewusst zu haben was Du tatest. [shocked]

Ernest hat geschrieben:Bei uns gab es den "Tag des Chemiearbeiters".....da wurde von unserem Betrieb der Stadtpark angemietet, mit Saal und meheren Bars, wo dann abends Tanz und halt ein gemütliches Beisammensein stattfand. Für Getränke und Speisen gab es dann einen gewissen kostenlosen "Freiraum" der von jeden ausgeschöpft werden konnte.


Wer hat diese Betriebsausfluege organisiert bzw. genehmigt ? Brauchte man dafuer sowas wie eine "staatliche" Genehmingung, oder hatte man im kleinen Betrieb schon den Freiraum gehabt ueber solche "Kleinigkeiten" zu bestimmen ?

Stabsfähnrich hat geschrieben:Ich zähle dazu die jährlich bei uns im Battallion durchgeführten "Trinkerfestspiele", wo zur Teilnahme befohlen wurde. Offiziell waren es selbstredend keine Trinkerfestsspiele - nur arteten diese nach Abschluss der kulturellen Darbietungen dazu aus. Bestellt wurden die u.a. die Schnäpse nicht in Gläsern sondern gleich in Flaschen. Neben dieser Veranstaltung war es auch ein Muss, nach Beförderungen an den sich anschließenden Veranstaltungen teil zu nehmen. Dies gerade dann, wenn man selber befördert oder belobigt wurde. Ehrlich gesagt, da blieb kein Auge trocken.


Vielen Dank, Chris. [knuddel] Ja, das klingt echt sehr lustig auch, wenn am naechsten Tag der Schaedel gebruemmt hat...
Aber jetzt eine kleine dumme Frage (bist Du bei der Bahnpolizei [laugh] ?). Nee, wollte nur wissen wieso "kein Auge trockengeblieben ist" ? [ich auch]
Nochmals vielen Dank, sehr interessant ! [hallo]
Duane


nach meiner Belehrung, als Betroffener in diesem Verfahren, verweiger ich die Antwort und befrage erst einen Arzt oder Apotheker.

nach dem vielen Alkoholgenuss, war es unausbleiblich, dass der Alk über andere - als dem Menschen sonstig vorgegeben, benutzt wurde. Um es einfach zu sagen, Eingang und Ausgang (letzter an sich unerwünscht) waren eins.
Stabsfähnrich
 

Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Berliner » 18. Mai 2010, 17:53

Stabsfähnrich hat geschrieben:
Berliner hat geschrieben:...wollte nur wissen wieso "kein Auge trockengeblieben ist" ? [ich auch]


nach dem vielen Alkoholgenuss, war es unausbleiblich, dass der Alk über andere - als dem Menschen sonstig vorgegeben, benutzt wurde. Um es einfach zu sagen, Eingang und Ausgang (letzter an sich unerwünscht) waren eins.


Danke fuer die Schilderung. Auf schwaebisch sagt mein m.W. dazu "Breggele lacha". Das habe ich auch ausprobiert, als ich dort wohnte.

Auf Englisch sagen wir "spew", "hurl", "yak", "blow chunks", "ralph", oder "chuck your cookies". Meine Lieblingsbeschreibung allerdings ist "mit Gott am weissen Porzellantelefon zu reden".

Dann wissen wir jetzt, dass nicht wegen Wehmuetigkeit kein Auge trocken blieb.....gut so. [laugh]

Duane [hallo]
Nichts auf dieser Welt kann die Beharrlichkeit ersetzen.
Talent kann es nicht - nichts ist verbreiteter als erfolglose Maenner mit Talent.
Genie kann es nicht - unbelohntes Genie ist nahezu ein Sprichwort.
Ausbildung kann es nicht - Die Welt ist voll von ausgebildeten Obdachlosen.


Beharrlichkeit und Ausdauer alleine sind allmaechtig.


-Calvin Coolidge
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Re: Pflichveranstaltungen der DDR

Beitragvon Berliner » 31. Mai 2010, 03:50

hier ein Clip von der Feier am Alexanderplatz zum 40. Jahrestag der DDR.

Berliner [hallo]


Quelle: Chronik der Wende
Nichts auf dieser Welt kann die Beharrlichkeit ersetzen.
Talent kann es nicht - nichts ist verbreiteter als erfolglose Maenner mit Talent.
Genie kann es nicht - unbelohntes Genie ist nahezu ein Sprichwort.
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