Sigmund Jähn

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Januar 2022, 09:51

Sicherlich haben die Meisten hier davon gelesen, dass es Anträge gab, den ersten Kosmonauten (heute Astronauten) deutscher Nationalität, konkret - Bürger der DDR, Sigmund Jähn, staatlich zu ehren.

Diese Ehrung wurde ihm verweigert trotz der Fürsprache einiger wissenschaftlicher Vereinigung und auch der nachfolgenden Astronauten der Bundesrepublik, die durch die Bank in den höchsten Tönen über S. Jähn sprechen und ihm für die Hilfe bei Vor- und Nachbereitung ihrer Weltraumflüge danken.

Die Stadt Halle hat es abgelehnt, das Planetarium der Stadt, nach Sigmund Jähn zu benennen.

Wie ich dazu stehe dürfte dem geneigten Leser klar sein.

Mich würde mal Eure Meinung dazu interessieren.

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 13. Januar 2022, 10:44

Der Namensstreit ist doch fast ein Jahr her und längst entschieden.

Stand: 24. Februar 2021
Entscheidung im Namensstreit Planetarium Halle: Kein Sigmund Jähn, kein Neil Armstrong
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... z-100.html

Seit 1. Januar 2020 trägt die ehemalige Bahnhofstraße in Morgenröthe-Rautenkranz den Namen Dr.-Sigmund-Jähn-Straße. Man sollte es dabei belassen.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 13. Januar 2022, 10:53

Es ist die Arroganz derjenigen die da meinen das sie die moralisch Überlegenden sind.
Das fängt bei der Bundesregierung an und hört bei zweifelhaften Stadträten auf.
Ein Bundesverdienstkreuz wird ihm verweigert, er hätte eben professioneller Fluchthelfer werden sollen, von denen bekamen einige für ihre "Verdienste" um die Freiheit das Ding hinterhergeschmissen .......

So wird Geschichte umgeschrieben, sich dann aber wundern das die "Ostdeutschen" nicht so ticken wie die gründen Wohlstandsbürger "West".

Ich habe den Eindruck, der ziemlich subjektiv ist, das die Spaltung des Landes in Ost und West in den letzten 30 Jahren eher zementiert wurde statt sie abzubauen.

Das ausgerechnet die christlich angehauchten Vasallen der SED Hörigen Ost-CDU gegen die Namensgebung Sturm liefen und sich letztendlich mit Hilfe der Grünen durchsetzten ist schon bezeichnend.


An die damals nach seinem Flug ins All im August 1978 geschlagene Propagandaschlacht in den DDR Medien erinnere ich mich äußerst ungern. Es war damals schon sehr peinlich.
Allerdings hinderte es mich nicht daran im November 1978 ? am Ball der Kosmonauten im Palast der Republik teilzunehmen zu dem ich eine Einladung bekam.
Es war sehr ersichtlich das es Sigmund Jähn sehr unangenehm war das er von offizieller Seite so Vereinnahmt wurde und die "Jugend" (es war eine Veranstaltung der FDJ) ihn feierte wie ein Pop-Star.

Nach Jähn sind übrigens ein gutes Dutzend Straßen im Land benannt, etliche Schulen, dazu der Asteroid im All – aber Halles Planetarium nicht und eine offizielle Ehrung von Seitens der Bundesregierung findet auch nicht statt.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 13. Januar 2022, 11:15

"Du bist Halle"

Das neue Planetarium am Holzplatz in Halle (Saale) heißt nur „Planetarium“ – eine Namensgebung wurde abgelehnt. 28 Stadträte entschieden sich hierfür, 18 waren dagegen und 3 haben sich enthalten.

Alle anderen Anträge wurden abgelehnt. Die Linken hatten Sigmund Jähn als ersten Deutschen im All vorgeschlagen, die AfD wollte das Planetarium nach dem Astrophysiker Alfred Weigert benennen , die Fraktion “Hauptsache Halle” wollte Neil Armstrong als ersten Mann auf dem Mond haben und zog ihren Antrag doch noch zurück. Und die FDP wollte gar die Namensrechte verkaufen. Die CDU hatte die Astronautin Judith Resnik vorgeschlagen, aber den Antrag zurückgezogen und sich dem Grünen-Antrag angeschlossen, sich nur für „Planetarium Halle (Saale)“ zu entscheiden.

„Ja Sigmund Jähn repräsentiert auch das DDR-Regime, aber er war nicht Erich Mielke“, sagte Katja Müller (Linke). Er habe sich getraut, in einer Rakete zu setzen. Müller würdigte die Leistungen für die Raumfahrt als erster Deutscher im All.

Andreas Wels (Hauptsache Halle) warb zwar nochmal für die Namensgebung nach Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond. Allerdings habe man erkannt, dass es für diesen Vorschlag im Stadtrat und in der Bevölkerung wohl keine Mehrheit gibt. Deshalb zieht er seinen Antrag zurück. Ihm sei bewusst, welche Identifikation Sigmund Jähn in der Bevölkerung habe. Doch eine Benennung nach ihm sei wegen seine Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit das falsche Signal.

„Niemand möchte die Leistung von Sigmund Jähn schmälern oder demontieren“, sagte Ulrike Wünscher (CDU). Doch diese Leistungen seien nur durch seine Einbindung in das DDR-Regime möglich gewesen. Mit einer Benennung nach Sigmund Jähn werde man den Opfern der DDR nicht gerecht. Die Zukunft solle „mit so einem Namen“ nicht belastet werden.

Die AfD schlägt Alfred Weigert vor. Der Astronom hatte sein Abitur in Halle abgelegt und auch Astronomie in Halle studiert. Wer sage, Sigmund Jähn sei ein Vertreter des DDR-Regime, müsse diese auch auch Neil Armstrong anwenden, er sei ein Propagandist der USA gewesen und im Korea-Krieg tätig gewesen.

Die FDP will die Namensrechte vermarkten. Die Einnahmen sollen in Bildungsprojekte fließen, warb Yana Mark nochmal für den Antrag ihrer Fraktion.

„Lassen Sie uns die Luft aus dieser Diskussion rausnehmen“, sagte Christian Feigl (Grüne). Seine Fraktion schlägt vor, es nur bei „Planetarium“ ohne Namensgebung zu belassen.

Tom Wolter (MitBürger) berichtet von zahlreichen Mails, die er von Bürgern erhalten hat. Das Thema Sigmund Jähn interessiere die Bevölkerung. „Ohne die Lebensleistung von Sigmund Jähn gebe es das Planetarium nicht.“ Das neue Planetarium am Holzplatz sei ein Ersatzbau mit Fluthilfemitteln für das zerstörte Planetarium auf der Peißnitz. Zudem seien auch heute noch Einrichtungen nach den Antisemiten Richard Wagner und Martin Luther benannt.

„Planetarium ist der mutloseste Kompromiss, den man finden kann“, sagte Katja Müller. An der Debatte störe sie, das DDR, Stasi und NVA in einen Topf geworfen werde.

„Auch ich war damals stolz“, sagte Carsten Heym (AfD) zum Flug von Sigmund Jähn. Doch heute sei klar, dass er die ganzen Taten nur vollbringen konnte, weil er sich dem System angedient habe.

Yvonne Winkler (MitBürger) fragte, ob denn die Familie von Sigmund Jähn überhaupt mit der Namensgebung einverstanden sei.


Ein paar passende Kommentare:
Mein Vorschlag wäre dass man das Planetarium einfach „Gebäude“ nennt. Damit offended man auch nicht die Astrologen oder Flat Earther.
Nicht, dass sich am Ende noch jemand, der nie vor hat dieses Gebäude zu betreten, durch den Namen dieses Gebäudes verletzt fühlt. Wäre ja ein Skandal.


Das sich der Stadtrat auf keinen Namen eines Kosmonauten oder Astronauten geeinigt hat muss man akzeptieren.Es ist eben in der Demokratiefassung 2021 entschieden worden. Schon eine Petition, wie sie “Die Linke“ einbringen wollte, fand eine Ablehnung der konservativen Kräfte dieses Gremiums.
Die direkte Einbeziehung der Bürger dieser Stadt, wird von diesen Stadträten abgelehnt. Das ist insofern legitim, das der Stadtrat demokratisch gewählt ist. Aber die Vorgänge im Stadtrat um die Impfaffäre, zeigen auch die Loslösung dieses Entscheidungsgremiums von den Meinungen der Bürger dieser Stadt.
Die Argumentation zu einer Meinungsumfrage der MZ über die Namensbenennung setzt diesem Tagesordnungspunkt die “Krone“ auf. Weiß doch jeder, wie solche Umfragen -mit Zielvorgabe – realisiert werden.

https://dubisthalle.de/planetarium-heis ... mund-jaehn

....
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 13. Januar 2022, 11:27

Die Frau Dr. Ulrike Wünscher sollte sich mal überlegen ob ihr Studium und anschließende Promotion in der DDR als "Leistungen" doch nur durch ihre Einbindung in das DDR-Regime möglich gewesen sei. Mit dem führen eines in der DDR verliehenen Doktortitels werde sie den Opfern der DDR nicht gerecht.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. Januar 2022, 11:27

Was genau hat denn Jähn politisch getan, gab es von ihm Äußerungen zu Opfern der DDR? Bevor ich mich festlegen kann, würde ich dazu gern etwas erfahren.

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Januar 2022, 11:56

Ein Planetarium, soso. Was hat dies mit Erforschung des Weltraums zu tun? Da kann man den Sternenhimmel bequem aus dem Sessel bei Zimmertemperatur "beobachten". Viel Lärm um nichts. Across the universe hätte besser gepasst.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 13. Januar 2022, 12:07

Ein Planetarium ist ein Instrument zur Veranschaulichung der Laufbahnen der Planeten und Gestirne und hat mit bemannter Raumfahrt primär erst einmal gar nichts zu tun. Von daher wäre ich für Helmut-Kohl-Planetarium gewesen....
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Icke46 » 13. Januar 2022, 14:07

Was ich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Gibt es denn überhaupt Benennungen nach Sigmund Jähn? Also Straßen, Plätze, Parks?
Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, sogar das Museum in Morgenröthe-Rautenkranz heißt nur Deutsches Raumfahrtmuseum….
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 13. Januar 2022, 14:12

icke46 hat geschrieben:Was ich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Gibt es denn überhaupt Benennungen nach Sigmund Jähn? Also Straßen, Plätze, Parks?
Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, sogar das Museum in Morgenröthe-Rautenkranz heißt nur Deutsches Raumfahrtmuseum….


Steht doch weiter oben, aber hier noch mal: 1979 wurde dem Kosmonautenzentrum im Naherholungsgebiet Küchwald in Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz) der Ehrenname „Sigmund Jähn“ verliehen, welchen es bis heute trägt.[22]
Im Jahr 2001 wurde der am 27. Januar 1998 an der Volkssternwarte Drebach im Erzgebirge entdeckte Asteroid 1998 BF14 nach Jähn benannt und trägt die Bezeichnung (17737) Sigmundjähn.
Am 29. September 2017 wurde im sächsischen Dommitzsch eine Grundschule nach dem Kosmonauten benannt.[24]
Seit 1. Januar 2020 trägt die ehemalige Bahnhofstraße in Morgenröthe-Rautenkranz den Namen Dr.-Sigmund-Jähn-Straße.[25]
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Icke46 » 13. Januar 2022, 14:25

Immerhin sind das unverwechselbare Benennungen [grins] .

Wenn ich da an meine Lieblings-Quizfrage im Bekanntenkreis denke: ich komme mit der Bahn in einer Stadt an, verlasse das Bahnhofsgebäude und stehe auf dem Willy-Brandt-Platz - in welcher Stadt befinde ich mich? A. Braunschweig B. Magdeburg C. Erfurt

Da alle drei Antworten richtig sind, bin ich wohl in allen Orten gleichzeitig aus dem Bahnhof gekommen….. [grins]
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. Januar 2022, 15:57

icke46 hat geschrieben:Was ich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Gibt es denn überhaupt Benennungen nach Sigmund Jähn? Also Straßen, Plätze, Parks?


Maps hilft! [grins]

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Beethoven » 14. Januar 2022, 09:51

Sigmund Jähn war, so wie Willi Brandt, Helmut Kohl, Trump, Breshnew oder Adenauer, Diener eines Staates.

Ich kann mich nicht erinnern, dass sich S. Jähn je politisch geäußert hat außer der allgemein üblichen Floskeln, ohne die es in jener Zeit nicht ging.
Er hat nie Hass verbreitet sondern war um die Völkerverständigung bemüht und hat diese, wie eigentlich alle die ihn kannten bestetigen, wahrhaft gelebt.

Er war eben der erste Deutsche der im All war und das kann ihm keiner mehr nehmen.
So wie Adenauer der erste Kanzler nach dem Kriege war. Adenauer Plätze, - Straßen und -Häuser gibt es zu Hauf.

Ich kann nicht verstehen, warum man diesem Mann, dem ersten Deutschen im All, diese Ehre verweigert.
Das ist eine rein politische Entscheidung und setzt die wirklich hohe Leistung dieses Mannes und damit auch die Leistungen vieler Ostdeutschen zurück.

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. Januar 2022, 12:04

Eins sollte man nicht tun, aus einer möglichen ungerechten Entscheidung von Jähn auf den Ostdeutschen schließen.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon HPA » 14. Januar 2022, 12:22

Ich kann mich nicht erinnern, dass sich S. Jähn je politisch geäußert hat außer der allgemein üblichen Floskeln, ohne die es in jener Zeit nicht ging.


Diese Aussage finde ich zum Quietschen komisch noch dazu sich dieser User in dieser Beziehung schon ganz anders geäussert hat.

[flash]
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 14. Januar 2022, 12:42

Doch Augenzeuge kann man. Es ist einfach ein weiteres Mosaiksteinchen der Kolonialherrenmentalität der "moralisch" Überlegenden Mitglieder der richtigen Gesellschaft gegenüber der armen, popligen Verwandtschaft die hinter Zaun und Stacheldraht doch ganz gut aufgehoben war und die Selbstzufriedenen in ihrer Selbstzufriedenheit nicht weiter gestört haben.

Ich kann damit umgehen wenn Menschen aus der tieften westlichen Provinzen nichts oder sehr wenig über die DDR wissen aber wenn sie mir erklären wollen wie das Laben so war oder wie diese Stadträtin Wünscher als DDR sozialisierte solche Sprüche losläßt wie der war doch Systemstützend etc. Das kommt in etwa einer Bemerkung der ewigen Hausfrau aus der Verwandtschaft nahe die ernsthaft wissen wollte wie ich mich so fühle da ich doch erstmals richtig arbeiten müsse.
Es war auch das letzte Mal das wir zusammen gesprochen haben.

Augenzeuge, wir haben unterschiedliche Ansichten zur DDR, für dich war alles nur ätzend, es hat dich alles angekotzt und du fühltest dich umfassend ungerecht behandelt.
Ich fand offenbar, so dein Eindruck, alles wunderbar damals. Das ich eben nicht auf die EOS durfte, sondern einen Beruf erlernen mußte um an das Abitur zu kommen, das mir nach wenigen Jahren eine Weiterbeschäftigung im Lehrbetrieb und der wissenschaftlichen Arbeit (Hochschulen, Universitäten und Schulen der Volksbildung) einfach untersagt wurde. Das ich auf die Straße gesetzt wurde, monatelang ohne Einkommen war etc. Alles das fand ich sowas von toll ......
Nur habe ich offensichtlich mit dieser Vergangenheit meinen Frieden gemacht, losgelassen und tingle nicht durch diverse Foren als Opfer der Verhältnisse und was haben wir unter der Unfreiheit doch so gelitten und alle die auf beruflicher Ebene etwas wurden waren Büttel, Vasallen und Diener der SED Diktatur.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. Januar 2022, 13:38

Ich wüsste nicht, Nostalgiker, dass ich mich so vulgär und pauschal (für dich war alles nur ätzend, es hat dich alles angekotzt) über die DDR geäußert hätte. Das wäre falsch. Ganz wichtig bleibt der Zeitraum, über den ich mich geäußert habe.

Du machst übrigens den gleichen Fehler, du schließt aus dem "dämlichen" Verhalten deiner Verwandtschaft auf den allgemeinen "Wessi". Kann man nicht machen. Und der aus dem Dorf in der Eifel kann über die DDR mehr wissen, als mancher DDR Bürger. Es kommt nämlich immer drauf an. [hallo]

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 14. Januar 2022, 13:42

Eine Stimme aus dem Vogtland....

… der Stadtrat von Halle im Namensstreit für das neue Planetarium der Saalestadt eine Fehlentscheidung getroffen hat. In Halle gab es fast 40 Jahre lang ein Planetarium mit dem Namen "Sigmund Jähn". Da das alte Planetarium infolge des Saale-Hochwassers von 2013 abgerissen werden musste und man sich für einen Neubau in den Mauern des Gasometers entschied, entflammte eine hitzige Debatte zur Namensgebung und über die Rolle des hohen NVA-Offiziers in der DDR. Die Stadträte, die den 2019 verstorbenen Kosmonauten aus dem Vogtland als Namensgeber ablehnten, argumentieren mit der Verwicklung Jähns in die politische Doktrin der SED-Diktatur, die der "persönlich sympathische Kosmonaut" bis zum Schluss verteidigt habe. Am Ende der Diskussion stand ein fauler Kompromiss. Mit 28 zu 18 Stimmen entschied der Stadtrat in der vergangenen Woche, die Einrichtung künftig schlicht "Planetarium Halle (Saale)" zu nennen. Ein wichtiger Teil der gesamtdeutschen Geschichte soll offensichtlich ignoriert werden. Schließlich war Jähn der erste Deutsche im All. Die peinliche und kleingeistige Diskussion hat auch etwas zu tun mit der Anerkennung ostdeutscher Lebensleistungen. Es ist an der Zeit, Ost-Biografien den angemessenen Platz einzuräumen.
Im Vogtland ist die Sichtweise auf Jähn eine besondere. Die Vogtländer lassen über den bekanntesten Sohn der Region nichts kommen. Sie verehren ihren "Siggi". Viele kennen den Kosmonauten aus Morgenröthe-Rautenkranz persönlich und sprechen mit Stolz über den prominenten Jagdflieger ohne Allüren. Auch Westdeutsche von weit her schätzen ihn als bescheidene Persönlichkeit und außergewöhnlichen Gesprächspartner. Als Sohn eines Sägewerkarbeiters und einer Hausfrau geboren, verlor er trotz höchster Auszeichnungen vor und nach der Wende nie die Bodenhaftung. Nur beruflich schwebte er in höheren Sphären. Die Ablehnung in Halle wird ihm nicht gerecht. Ein Kompromiss wäre es gewesen, sich zu Jähn als Namengeber und dessen Lebensleistung zu bekennen, gleichzeitig aber sein Wirken in der DDR kritisch zu würdigen. Nach Jähn sind gut ein Dutzend Straßen benannt, etliche Schulen und sogar ein Asteroid trägt seinen Namen. Nur das Planetarium in Halle darf so nicht heißen. Wenn wir 30 Jahre nach der Wende solche Maßstäbe an die Lebensleistung früherer DDR-Bürger anlegen, müssten wir viele Ost-Promis ablehnen. Fast alle hatten irgendwie mit dem DDR-Regime zu tun. Doch zu den Lebensleistungen von Kati Witt, Wolfgang Stumph, Rolf Hoppe und Co. sollte sich jeder bekennen können.

Wilfried Hub
https://www.vogtland-anzeiger.de/vogtla ... el11372795
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 14. Januar 2022, 14:13

augenzeuge hat geschrieben:Ich wüsste nicht, Nostalgiker, dass ich mich so vulgär und pauschal (für dich war alles nur ätzend, es hat dich alles angekotzt) über die DDR geäußert hätte. Das wäre falsch. Ganz wichtig bleibt der Zeitraum, über den ich mich geäußert habe.

Du machst übrigens den gleichen Fehler, du schließt aus dem "dämlichen" Verhalten deiner Verwandtschaft auf den allgemeinen "Wessi". Kann man nicht machen. Und der aus dem Dorf in der Eifel kann über die DDR mehr wissen, als mancher DDR Bürger. Es kommt nämlich immer drauf an. [hallo]

AZ


Augenzeuge, das war nur ein Beispiel mit der Verwandtschaft.
Meinst du ich kannte nur die?
Ich habe nach 1990 ausschließlich in den alten Bundesländern gearbeitet, in faktisch allen Bundesländern und in Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien und den Niederlanden.
Fast nur in den "alten" begegneten mir Menschen die alles über die DDR, über deren Einwohner und vor allem über deren denke wußten.
Als Berliner, was zu hören ist, wurde ich bis weit in die 2000er Jahre mit der Frage konfrontiert wie das jetzt so ist mit den schrecklichen Ossis, Arbeitsscheu, Faul, auf Kosten des Sozialstaates lebend und dem Alkohol zugeneigt sind.
Im Zeitraum von '90 bis '92, na gut, aber dann wurde es nur noch peinlich.

Was ist für dich an den Begriffen 'ätzend' und 'ankotzt' vulgär? Außerdem meinte ich deine persönlichen Berichte; hatte ich so nicht geschrieben, da kann schon ein falscher Eindruck entstehen.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 14. Januar 2022, 14:22

Kleiner Zwischenruf:

Sporthalle nach DDR-Radsportlegende "Täve" Schur benannt
Eine Sporthalle in Burg bei Magdeburg trägt seit heute den Namen der Radsportlegende Gustav Adolf Schur. Die Sporthalle der Berufsbildenden Schule "Conrad Tack" heißt jetzt offiziell "Täve-Schur-Halle".
https://www.n-tv.de/regionales/sachsen- ... 69443.html

Mai 2021....Warum gibt es noch keine Katharina Witt Straße.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon zoll » 14. Januar 2022, 16:12

Beethoven hat geschrieben:Sigmund Jähn war, so wie Willi Brandt, Helmut Kohl, Trump, Breshnew oder Adenauer, Diener eines Staates.

Ich kann mich nicht erinnern, dass sich S. Jähn je politisch geäußert hat außer der allgemein üblichen Floskeln, ohne die es in jener Zeit nicht ging.
Er hat nie Hass verbreitet sondern war um die Völkerverständigung bemüht und hat diese, wie eigentlich alle die ihn kannten bestetigen, wahrhaft gelebt.

Er war eben der erste Deutsche der im All war und das kann ihm keiner mehr nehmen.
So wie Adenauer der erste Kanzler nach dem Kriege war. Adenauer Plätze, - Straßen und -Häuser gibt es zu Hauf.

Ich kann nicht verstehen, warum man diesem Mann, dem ersten Deutschen im All, diese Ehre verweigert.
Das ist eine rein politische Entscheidung und setzt die wirklich hohe Leistung dieses Mannes und damit auch die Leistungen vieler Ostdeutschen zurück.

Freundlichst

Bevor ich auch noch meinen Seimon zu dem Thema absondere hänge ich mich an die Aussagen von Beethoven und setze meinen Haken [bravo]
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. Januar 2022, 16:47

pentium hat geschrieben:Mai 2021....Warum gibt es noch keine Katharina Witt Straße.


Erst muss sich die Stiftung bewähren:
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Icke46 » 14. Januar 2022, 21:03

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mai 2021....Warum gibt es noch keine Katharina Witt Straße.


Erst muss sich die Stiftung bewähren:
https://www.katarina-witt-stiftung.de/startseite.html

AZ


Soweit ich weiß, gibt es eine Vorschrift, die sagt, dass Straßen und Plätze nur nach verstorbenen realen Personen benannt werden dürfen. Insofern ist die Frage nach einer Katarina-Witt-Straße fast eine Forderung nach dem baldigen Ableben der Dame. Und das wollen wir doch wohl nicht….

Eine Ausnahme gibt es übrigens: In Duisburg-Ruhrort gibt es eine Horst-Schimanski-Gasse [grins] . Das war aber ein schwerer Kampf wegen „realer Person“. Aber so haben sie nun eine oft fotografierte Touristenatteaktion [grins] .
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon pentium » 14. Januar 2022, 21:14

icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mai 2021....Warum gibt es noch keine Katharina Witt Straße.


Erst muss sich die Stiftung bewähren:
https://www.katarina-witt-stiftung.de/startseite.html

AZ


Soweit ich weiß, gibt es eine Vorschrift, die sagt, dass Straßen und Plätze nur nach verstorbenen realen Personen benannt werden dürfen. Insofern ist die Frage nach einer Katarina-Witt-Straße fast eine Forderung nach dem baldigen Ableben der Dame. Und das wollen wir doch wohl nicht….

Eine Ausnahme gibt es übrigens: In Duisburg-Ruhrort gibt es eine Horst-Schimanski-Gasse [grins] . Das war aber ein schwerer Kampf wegen „realer Person“. Aber so haben sie nun eine oft fotografierte Touristenatteaktion [grins] .


Täve Schur lebt aber noch.... und auch die Gunda den in Erfurt gibt es eine Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Beethoven » 15. Januar 2022, 10:27

Dieser Hick Hack um den ersten deutschen Kosmonauten (Astronauten) ist, wie so vieles eine rein politische Entscheidung, denn ich denke, dass wir uns einig sind, dass S. Jähn und seine Leistung eine Ausnahmeerscheinung ist, der etwas vollbracht hat, was keiner mehr nachmachen kann.

Gerade in der Bundesrepublik wird die Lebensleistung vieler Menschen aus der DDR wissentlich negiert, klein geredet oder sofort mit einem Vorzeichen versehen, welches die Lebensleistung dieser Menschen sofort ad absurdum stellt.

Kleines Beispiel aus meinem Leben.
Ich war, nach der Wende in vielen Staaten der Welt, bei den jeweiligen Armeen um mit den dortigen Truppen gemeinsam aus Lufttransportmitteln zu springen.
Überall, ob Japan, Israel, USA, GB, Frankreich usw. wurde den teilnehmenden, ehemaligen Angehörigen der NVA, Respekt gezollt, es gab Fragen und Anerkennung für uns Ehemalige.

Lediglich in der Bundesrepublik wurde die (auch) friedenserhaltende Leistung der NVA nicht anerkannt. Na ja, immerhin erkennt man heute an, dass auch wir deutsche Soldaten waren auch wenn uns die Politik das Anhängsel "gedient in fremden Streitkräften" aufgedrückt hat.

Auch hier wird die Leistung von Soldaten einer deutschen Armee, die vermutlich mindestens so gut ausgebildet war wie die Soldaten der Bundeswehr und sich den Frieden auf die Fahnen geschrieben haben, mit Nichtachtung "gewürdigt".

In einem PX-Laden der US-Army im Fort Campbell (USA - Kentucky) traf ich einen Ltn.Col, der Special Forces, der sofort erkannte, aus welchem Stall ich komme und mich sofort zu sich nach Hause einlud.
Ein ganz herzlicher Abend wurde das.

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2022, 10:32

Beethoven, wie hast du denn vor der Wende über US Soldaten gedacht, waren sie für den Frieden? Wie war denn die politische Argumentation?
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 15. Januar 2022, 10:34

Friedenserhaltende Leistung der NVA, ja die gab es, als sie sich aufgelöste.
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 15. Januar 2022, 10:42

was mir auffällt, der Herr Jähn viel vor allem durch seine wissenschaftliche Leistung im friedlichen Raumfahrtprogramm auf. [laugh]
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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon Beethoven » 15. Januar 2022, 11:02

augenzeuge hat geschrieben:Beethoven, wie hast du denn vor der Wende über US Soldaten gedacht, waren sie für den Frieden? Wie war denn die politische Argumentation?
AZ



Das kann ich Dir beantworten.

Für mich waren die Soldaten der US-Streitkräfte, hervorragend ausgebildete und ausgerüstete Gegner, mit einer verinnerlichten Liebe zu ihrem Vaterland, die, zusammen mit ihren NATO-Partnern, bis zum Letzten für den Sieg ihrer Seite kämpfen würden. Gleiches dachte ich über die BW, die Soldaten Frankreichs und den Briten. Und genauso habe ich auch meine Soldaten ausgebildet. Da war nicht von Überheblichkeit gegenüber dem damaligen Gegner. Eher ein Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten ebenfalls den Sieg auf einem Gefechtsfeld erringen zu können. Aber ja, für mich waren es die Gegner. Das wolltest Du doch hören (lesen)?


AkkuGK1 hat geschrieben:Friedenserhaltende Leistung der NVA, ja die gab es, als sie sich aufgelöste.


Na ja, ich lasse Dich mal in Deinem Irrglauben. Vermutlich verstehst Du die Zusammenhänge eines Bündnisses nicht.

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Re: Sigmund Jähn

Neuer Beitragvon ratata » 15. Januar 2022, 11:09

Beethoven hat geschrieben:Dieser Hick Hack um den ersten deutschen Kosmonauten (Astronauten) ist, wie so vieles eine rein politische Entscheidung, denn ich denke, dass wir uns einig sind, dass S. Jähn und seine Leistung eine Ausnahmeerscheinung ist, der etwas vollbracht hat, was keiner mehr nachmachen kann.

Gerade in der Bundesrepublik wird die Lebensleistung vieler Menschen aus der DDR wissentlich negiert, klein geredet oder sofort mit einem Vorzeichen versehen, welches die Lebensleistung dieser Menschen sofort ad absurdum stellt.

Kleines Beispiel aus meinem Leben.
Ich war, nach der Wende in vielen Staaten der Welt, bei den jeweiligen Armeen um mit den dortigen Truppen gemeinsam aus Lufttransportmitteln zu springen.
Überall, ob Japan, Israel, USA, GB, Frankreich usw. wurde den teilnehmenden, ehemaligen Angehörigen der NVA, Respekt gezollt, es gab Fragen und Anerkennung für uns Ehemalige.

Lediglich in der Bundesrepublik wurde die (auch) friedenserhaltende Leistung der NVA nicht anerkannt. Na ja, immerhin erkennt man heute an, dass auch wir deutsche Soldaten waren auch wenn uns die Politik das Anhängsel "gedient in fremden Streitkräften" aufgedrückt hat.

Auch hier wird die Leistung von Soldaten einer deutschen Armee, die vermutlich mindestens so gut ausgebildet war wie die Soldaten der Bundeswehr und sich den Frieden auf die Fahnen geschrieben haben, mit Nichtachtung "gewürdigt".

In einem PX-Laden der US-Army im Fort Campbell (USA - Kentucky) traf ich einen Ltn.Col, der Special Forces, der sofort erkannte, aus welchem Stall ich komme und mich sofort zu sich nach Hause einlud.
Ein ganz herzlicher Abend wurde das.

Freundlichst


Kleines Beispiel aus meinem Leben.
Ich war, nach der Wende in vielen Staaten der Welt, bei den jeweiligen Armeen um mit den dortigen Truppen gemeinsam aus Lufttransportmitteln zu springen.
Überall, ob Japan, Israel, USA, GB, Frankreich usw. wurde den teilnehmenden, ehemaligen Angehörigen der NVA, Respekt gezollt, es gab Fragen und Anerkennung für uns Ehemalige.

Darüber möchte ich mal wissen , wie ein ehemaliger Angehöriger der feindlichen Armee , zu solchen ehren kam . Tausende ehemalige Angehörige sind doch tief gefallen nach dem die NVA aufgelöst wurde .
Wurdest du von der Bundeswehr übernommen , bist du heute etwas etwa in staatlichen Behörden angestellt.
Denn wer hat überhaupt die Kosten für deine Aufenthalte finanziert .
MfG ratata
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