Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 20. Juli 2019, 19:16

Nostalgiker hat geschrieben:
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Dieser Haarschopf karnak, als Beispiel nehme ich an,soll für politische Irritationen von gesorgt haben? In welchem Jahr war das denn?


Natürlich nicht, ist nur eine nostalgische Erinnerung meinerseits und ein kleines Spässchen.
Und es war der 26. Oktober 1976 da hatte ich meine Kandidaten Zeit rum und bin SED Mitglied geworden. Das Bild pappt in meinem alten Parteibuch. [flash]
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 20. Juli 2019, 21:15

Ich verstehe Augenzeuge, man ließ dich also ab Sep. 83 bezüglich deiner Einberufug zum GWD ab Nov.83 völlig in der Luft hängen und die Fachschule zog ihre Zusage zum studium ab Sep. 85 mit der "Begründung" zurück du solltest erstmal deinen GWD ableisten, könnte ja auch erst ab dem 25. Lebensjahr beginnen und dann kannst dich nochmal zwecks Studium melden.
Nicht gerade die feine englische Art.

Da kann ich fast für die "Gnade der früheren Geburt" dankbar sein, denn solche Dinge sind mir/uns damals nicht untergekommen. Wobei ich damit nicht sagen möchte das es auch zu meiner Zeit solche Sachen nicht auch gegeben hat ......
Von den 15 Mann meiner Abiturklasse sind genau Zwei unmittelbar nach dem Abi zum GWD eingezogen worden, Einer hatte sich zusätzlich als Offizier verpflichtet. Alle anderen gingen im September 1970 zum Studium und hatten auch alle das Glück das sie nach Beendigung des Studiums nicht noch gezogen wurden.
Es gab zu dieser Zeit, irgendwo schrieb ich davon, die Regelung das die 6wöchige Militärausbildung zu Beginn des 2ten Studienjahres mit der Vereidigung als ungedienter Soldat beendet wurde und sie wurden als unged. Soldaten in die Reserve entlassen.

So so karnak mit solch einer Matte konntest du Kandidat der Partei werden ......
Besagter Lehrlingskumpel, welcher Offizier werden wollte, stellte im 2ten Lehrjahr seinen Antrag um Aufnahme in die Partei. War der Einzige unser Klasse der diese Idee hatte.
Nun hatte er sich gerade einen Vollbart wachsen lassen ......
Das ging nun überhaupt nicht, entweder Bart ab und wenn nicht dann nicht Kandidat der Partei.
Der Bart blieb dran.
Zur Offiziersschule kam er trotzdem und kurz vor der Vereidigung zog er seine Verpflichtung zurück und meinte GWD reicht auch.
Dem wurde statt gegeben und danach studierte er das Fach welches ihm vorschwebte.

-------------------------------------

Das mit dem Zeltplatz bzw. den sich ergebenen Verwicklungen nur durch das zelten neben Leuten die abgehauen sind ist wirklich übel.
Sehr übel.

Auch nur kurz.
Ein Student meiner Seminargruppe wurde im Grenzgebiet aufgegriffen.
Er wollte weder fliehen noch irgendwas auskundschaften.
Nur hatte er dummerweise Karte und Fernglas bei.
Ich wurde über den Fakt informiert, mußte eine Stellungnahme dazu abgeben und mir viel nur ein das er wohl Vögel beobachten wollte; das Fernglas .....
Ihm fiel zum Glück auch die Vogelbeobachtung bei der Befragung ein.
Da er mit einem geborgten Fahrrad unterwegs war; Fluchtfahrzeug?; wurde der Besitzer ausfindig gemacht und an seinem Heimatort befragt ob er dem Kommilitonen sein Fahrrad für das Wochenende überlassen hat.
Er hat das bestätigt und damit war die "Fluchtabsicht" so gut vom Tisch ......
Trotzdem stand wegen des Vorfalls noch die Disziplinarmaßnahme (Exmatrikulation) an der Hochschule im Raum.
Auch da gelang es mir diese offenbare Ungerechtigkeit von ihm abzuwenden und ihm passierte nichts.
Die Konsequenzen für diese Aktion und noch einige Andere brachten mir nicht nur Freude ein, sondern sie waren sehr konsequent und nicht positiv für mich.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2019, 21:49

Ja, Nostalgiker, das war die Kurzform. Über das, was uns auf dem Militärgelände passierte, sag ich besser hier nichts. Man würde es eh nicht glauben. Damals galt wohl, im Zweifel gegen den Beschuldigten.

Da du die Landkarte erwähnst, da fällt mir etwas ein. Wir waren irgendwo in der Nähe von Valtice festgehalten worden, uns waren die Augen vor der Fahrt verbunden worden. Camping war in Lednice. Wen es interessiert. Auf dem Weg dahin kamen wir über Breclav, heute Lundenburg. Dort gab es einen Laden, wo wir eine Landkarte kauften. Diese Karte weckte irgendwie das Interesse der Militärs, als man unsere Sachen inspizierte. Denn dort waren Dinge in Grenznähe verzeichnet, welche denen unangenehm waren. Man glaubte nicht, dass unweit sowas verkauft wurde. So setzte man uns in ein Auto und fuhr in diesen Laden. Und dort gabs ein Donnerwetter, man konfiszierte alle anderen Karten, die es natürlich noch gab. [flash]

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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Grenzwolf62 » 20. Juli 2019, 22:36

Cool, endlich mal richtige Opfer des Sozialismus und das noch in der Tschechei auf Durchreise.
Ganz krass waren die Bulgaren drauf, die haben wohl vom Mielke so 800 Mark pro erlegten Ostdeutschen kassiert ohne vorher noch großartig mit Augenbinden zu hantieren.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 21. Juli 2019, 09:03

Die E 65 von Brünn war sozusagen die Stammstrecke beim trampen nach Budapest .........
Was habe ich mir dort Teilweise die Beine in den Bauch gestanden und wenn es nicht anders ging sogar im freien Übernachtet.
Wenn ich damals gewußt hätte was für eine gefährliche Gegend das war .........

Soweit ich mich erinnere war in der 'sozialistischen Rechtssprechung' Usus das der Verdächtige seine Unschuld nachzuweisen hatte. Wo kämen wir denn hin wenn die Untersuchungsorgane die Beweise für eine Schuld zusammentragen müßten.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. Juli 2019, 12:08

Nostalgiker, Du solltest vor dem Einstellen Deine Zeilen immer noch mal auf Sinnhaftigkeit prüfen! [sick]
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Interessierter » 22. Juli 2019, 10:07

Zitat HPA:
Diese "Juristen" hatten noch nicht mal das Standing von Rechtsanwaltsfachangestellten!


Dazu auch das:

Schwierigkeiten mit der Wahrheit

Die Überprüfung der DDR-Rechtsanwälte und die Enquete des Landtages im Land Brandenburg
Bereits 1990 warnten Opfer der DDR-Justiz vor Anwaltskarrieren belasteter Juristen des SED-Regimes. Im selben Jahr begann die Überprüfung von Rechtsanwälten für ihre Eignung im demokratischen Rechtsstaat. Welche Ergebnisse haben diese Überprüfungen im Land Brandenburg gezeitigt?

https://www.bpb.de/geschichte/zeitgesch ... r-wahrheit
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon zonenhasser » 4. Januar 2020, 22:43

Bahndamm 68 hat geschrieben:Ich habe die Zuteilung von Lebensmitteln erlebt, ich kenn heute noch den Preis von 125g Bero-Kaffee von 7,50DM-Ost.


Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 4. Januar 2020, 22:48

7,50 Mark kostete nur der billigste, das war der Kosta-Kaffee. dann gings bei 8.75 Mark mit Rondo weiter...
Beim Kaffeekauf hüpft heute noch mein Herz. (Obwohl ich den die letzten DDR-jahre nie kaufen musste. Der kam per Auto oder Post aus Öhringen.)

Gruß Volker
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon HPA » 6. Januar 2020, 09:14

Interessierter hat geschrieben:
Zitat HPA:
Diese "Juristen" hatten noch nicht mal das Standing von Rechtsanwaltsfachangestellten!


Dazu auch das:

Schwierigkeiten mit der Wahrheit

Die Überprüfung der DDR-Rechtsanwälte und die Enquete des Landtages im Land Brandenburg
Bereits 1990 warnten Opfer der DDR-Justiz vor Anwaltskarrieren belasteter Juristen des SED-Regimes. Im selben Jahr begann die Überprüfung von Rechtsanwälten für ihre Eignung im demokratischen Rechtsstaat. Welche Ergebnisse haben diese Überprüfungen im Land Brandenburg gezeitigt?

https://www.bpb.de/geschichte/zeitgesch ... r-wahrheit


Sehr bezeichnend der Umgang mit diesen Fakten in Stolpes "kleiner DDR"

Schon seinerzeit war bekannt, dass noch in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 im Ost-Berliner Ministerium Zulassungen abgezeichnet wurden. In der Literatur heißt es beschönigend, "Sachbearbeiter" wären dafür zuständig gewesen.[21] In Wirklichkeit waren es die Mitarbeiter des MdJ, die zu DDR-Zeiten dafür gesorgt hatten, dass nur Partei- und Stasi-genehme Juristen den Anwaltsberuf ausüben durften. Die Letztverantwortung für die Anwaltszulassung hatte in diesen Tagen der amtierende Justizminister in der Regierung de Maizière, Manfred Walther

Manfred Walther, zuvor Rechtsanwalt im Bezirk Cottbus. Was bislang nicht bekannt ist, dass Walther 1980–1982/83 als inoffizieller Mitarbeiter (IM) "Freddy" für die Hauptverwaltung Aufklärung des MfS (HV A) registriert gewesen war. Das MfS bescheinigte ihm, über ein "spezifisch ausgeprägtes Feindbild" zu verfügen, das "eine kontinuierliche und zielstrebige Zusammenarbeit" ermöglichte, "in deren Ergebnis operativ interessante Ergebnisse, vorwiegend im Abwehrbereich erarbeitet wurden". Konkret soll Walther laut Stasi-Angaben "Stimmungsberichte aus der CDU erarbeitet, Informationen übermittelt, die Abwehrcharakter haben". Außerdem habe er seine Verbindungen in den Westen zu US-Bürgern im Ausland, Mitarbeiter der West-Berliner Universitätsverwaltung und einem Mitarbeiter des Reichstagsgebäudes "umfassend darlegt" und sei bereit "bei Notwendigkeit für das MfS bestimmte Aufträge im soz[ialistischen] oder kap[italistischen] Ausland zu übernehmen".[22] Dass es eine IM-Akte Walthers gegeben hat, ist nur durch Karteikarten und zusammenfassende Berichte belegt. Das verwundert nicht, denn verfängliche Akten von Personen in "exponierten Stellungen" sollten ab Dezember 1989 vernichtet werden.[23]


Doch Landesregierung und Landtagsmehrheit tun sich schwer mit der Aufarbeitung der Aufarbeitung, teilweise blockieren sie diese. Der Antrag, mittels einer wissenschaftlichen Expertise die Rechtsanwaltsüberprüfung zu untersuchen, wurde von der Mehrheit in der Enquete abgelehnt. Die Opposition konnte immerhin einen Vortrag im Rahmen einer Anhörung durchsetzen.[10] Doch auch die Vorbereitung dieses Vortrags wurde behindert, weil die Landesregierung trotz mehrfacher Interventionen und Proteste kaum und teilweise sogar falsche Informationen beisteuerte: Ursprünglich hatte die Landesregierung behauptet, die "Unterlagen im Dezember 1993 an den Präsidenten des Oberlandesgerichtes und zu einen späteren Zeitpunkt zuständigkeitshalber an die Rechtsanwaltskammer Brandenburg abgegeben zu haben."[11] Nach mehreren Nachfragen und einem Appell an den Ministerpräsidenten[12] korrigierte sich die Landesregierung ein Dreivierteljahr später wenige Tage vor der Anhörung, "Verwaltungsakten und Einzelakten" lägen im Ministerium vor, die "demnächst dem Landesarchiv zur Übernahme angeboten werden".[13]

Auch das Oberlandesgericht behauptete, "hier keine Unterlagen/Akten" zu haben. In Wirklichkeit liegen die Verwaltungsakten, die Generalakten noch im Keller des brandenburgischen Gerichtes.[14] Das Potsdamer Justizministerium hat nicht nur die Sachaufklärung für die Enquete behindert, sondern auch das Parlament falsch informiert. In der Beantwortung von zwei kleine Anfragen 2010/11 stützte sich das Ministerium auch auf Nichtwissen.[15] Die brandenburgische Landesregierung setzt sich damit dem Verdacht aus, nicht nur die Aufarbeitungsenquete zu behindern, sondern auch Gesetze zu verletzen, die sich das Land nach 1990 gegeben hat, um diktatorische Praktiken für alle Zeit zu überwinden.[16]

Auch die Rechtsanwaltskammer weigerte sich, entsprechende Informationen zuzuarbeiten oder auch nur einen Gesprächspartner zu nennen, weil dies "nur mit unverhältnismäßigem Aufwand" zu bewerkstelligen sei.[17]
HPA
 

Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2020, 09:36

Das MfS bescheinigte ihm, über ein "spezifisch ausgeprägtes Feindbild" zu verfügen, das "eine kontinuierliche und zielstrebige Zusammenarbeit" ermöglichte,

Ohne ausgeprägtem Feindbild geht natürlich nichts. [angst]
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Sperrbrecher » 6. Januar 2020, 10:10

Nostalgiker hat geschrieben:Beim Grenzübertritt Rumänien/Bulgarien habe ich es einmal erlebt wie einem Langhaarigen, weil seine Haarpracht nicht der des Passbildes im Ausweis entsprach, die Haare geschoren wurden ......

In den 70er/80er Jahren ließ man solche Langhaarigen auch in verschiedenen asiatischen
Ländern grundsätzlich nicht einreisen. Die mussten erst zum Friseur.

In den Einreisebestimmungen war dazu zu lesen:
Personen die durch ihr ungepflegtes Erscheinungsbild auffallen, wird die Einreise nicht gestattet.
Sperrbrecher
 

Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Werner Thal » 6. Januar 2020, 12:15

Dieses Klischee wurde bereits ab 1964 bedient: Langhaariger trifft auf Vopo: „Ausweiskontrolle - Das ist nicht ihr Ausweis, auf dem Fotos sehen sie ganz anders aus; also, sie gehen zum Friseur, oder ihr Personalausweis wird eingezogen!“
Ausnahmsweise betrifft mich das nicht, denn lange Haare hatte ich nie getragen! [grins]

W. T.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2020, 14:10

Sperrbrecher hat geschrieben:Personen die durch ihr ungepflegtes Erscheinungsbild auffallen, wird die Einreise nicht gestattet.


Heute schickt man die Leute schon nach Hause, wenn ihr Pass "loddrig" aussieht. [grins]
https://www.bild.de/bild-plus/sparfochs ... .bild.html

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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 14:17

Einfach mal einen neuen Pass mit Glatze beantragen und ein Foto mit langen Haaren abgeben. [flash] Ich habe im vorigen Jahr einen neuen Personalausweis beantragt und ein älteres Passbild dazugeben. Der Bedienstete am Schalter hat an seinem Computer überprüft und festgestellt, dieses Foto habe ich vor 3 oder 4 Jahren schon mal zur Ausstellung eines Führerscheins abgegeben und das wurde für den Pass abgelehnt, ich musste ein aktuelles erbringen.
Natürlich kann ein Kontrollbehörde erwarten, dass ein Personaldokument entsprechend aktuell stimmig ist und der Inhaber ist verpflichtet, das sicherzustellen.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 14:23

augenzeuge hat geschrieben:
Sperrbrecher hat geschrieben:Personen die durch ihr ungepflegtes Erscheinungsbild auffallen, wird die Einreise nicht gestattet.


Heute schickt man die Leute schon nach Hause, wenn ihr Pass "loddrig" aussieht. [grins]
https://www.bild.de/bild-plus/sparfochs ... .bild.html

AZ

Die beiden Nasen sollen mal lieber ihren Pass andersherum zeigen, dann wird sich nämlich sehr wahrscheinlich zeigen , dass darin Seiten lose sind , damit ist eine Personaldokument ungültig , überall auf der Welt.
Und nebenher halte ich es für eine Unhöflichkeit und Respektlosigkeit dieser beiden Spinner gegenüber dem eigenen Staat, dessen Eigentum, dass ist und bleibt nämlich dieses Dokument, zu so einer Schwarte verkommen zu lassen.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2020, 14:29

Stimmt ja. Denke aber, dass die Seiten nicht unbedingt lose sein müssen. Ist der Falz beschädigt und instabil, kommt man nicht weit. Im Zeitalter der Biometrie schon gar nicht.
Die wollten sich die Gebühren für einen neuen Pass sparen. Für die beiden kostet das 120,- Euro.

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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon HPA » 6. Januar 2020, 14:32

Außen abgewetzt ist kein Problem. Mein vorletzter Paß sah auch so aus. Selbst als man mir in der Clayallee das B1/B2 Visum rein geklebt hat.

Wichtig ist wohl nur, dass die Seiten lesbar sind (auch maschinenlesbar) und keine Seiten lose sind oder fehlen.

Nur was hat das jetzt mit den Stasiautogrammen zu tun?

Für die beiden kostet das 120,- Euro.


Wir haben kürzlich 130 abgedrückt.
Zuletzt geändert von HPA am 6. Januar 2020, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
HPA
 

Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon zonenhasser » 6. Januar 2020, 14:34

Werner Thal hat geschrieben:Langhaariger trifft auf Vopo: „Ausweiskontrolle - Das ist nicht ihr Ausweis, auf dem Fotos sehen sie ganz anders aus; also, sie gehen zum Friseur, oder ihr Personalausweis wird eingezogen!“


"Weisen Sie sich aus!"

"Ach, kann man das jetzt schon selber?"
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 14:40

augenzeuge hat geschrieben:Die wollten sich die Gebühren für einen neuen Pass sparen. Für die beiden kostet das 120,- Euro.

AZ

[grin] Dass mag ich so am Wessi, mal locker 8000 Euro für einen Urlaub ausgeben und sich dann wegen 120 Euro für ein paar ordentliche Reisepässe krumm machen.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2020, 14:52

3516,- Euro, keine 8000,- . [grins]

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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 15:08

[grin] Ein bisschen kenne ich mich nun im Westen auch aus, eine " 3 wöchige Traumreise in den indischen Ozean" für 2 Personen gibt es nicht für 3500 Euro, also habe ich hochgerechnet und gehe von einem Preis für eine Person aus. Aber das ist ja auch nebensächlich, Knaller scheinen es allemal zu sein und mit dem Thema hat es auch nicht zu tun, mich regt nur die Standardvolksverhetzung dieses Schmierblattes auf. [hallo]
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 6. Januar 2020, 15:37

3 Wochen zum Traumpreis? Dann schau mal hier, wie wenig manche Reise kostet:
https://www.urlaubspiraten.de/urlaub/indischer-ozean/

Gruß Volker
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 16:25

Das ist aber dann keine " Traumreise" , zumindest nicht was ich darunter verstehe, sondern der furchtbare Billigpauschal Mist.
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2020, 17:56

Karnak, ich kenne mich auch aus. [hallo] Und ich sage dir, ich habe den Preis nicht irgendwoher. Sonst hätte ich aufgerundet.

Und natürlich gibt es Unterschiede, billig ist nicht immer schlecht. Ebensowenig wie teuer immer gut ist.

Du kannst 2 Wochen nach Mauritius fliegen für 2600 Euro, für 2 Leute wohlgemerkt. Und das ist für viele schon ne Traumreise. Richtig angepackt, kann sie das auch werden.
Wer dann vor Ort bei namhaften Agenturen etwas bucht, erlebt wahrscheinlich mehr als mit einem auf dem Kreuzfahrtschiff teuer gebuchten Trip.


Übrigens, für mich persönlich ist es schon ein Fehler, wenn meine Traumreise zum indischen Ozean über Istanbul führt. [flash]

Aber wo ist jetzt die Stasi? [shocked]
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Re: Und ewig schreibt die Stasi Autogramme

Neuer Beitragvon karnak » 6. Januar 2020, 18:04

Mag sein, mir gefällt aber schon mal nicht der ganze Hintergrund dieser " Geiz ist geil" Begeisterung. Und dann reizen mich noch zusätzlich solche Eimer die mit einem zerfledderten Pass aufschlagen und angepisst sind wenn man sie nicht wie den " reichen Onkel aus Amerika " behandelt auf ihrer " Traumreise".
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