von Nostalgiker » 20. Juli 2019, 21:15
Ich verstehe Augenzeuge, man ließ dich also ab Sep. 83 bezüglich deiner Einberufug zum GWD ab Nov.83 völlig in der Luft hängen und die Fachschule zog ihre Zusage zum studium ab Sep. 85 mit der "Begründung" zurück du solltest erstmal deinen GWD ableisten, könnte ja auch erst ab dem 25. Lebensjahr beginnen und dann kannst dich nochmal zwecks Studium melden.
Nicht gerade die feine englische Art.
Da kann ich fast für die "Gnade der früheren Geburt" dankbar sein, denn solche Dinge sind mir/uns damals nicht untergekommen. Wobei ich damit nicht sagen möchte das es auch zu meiner Zeit solche Sachen nicht auch gegeben hat ......
Von den 15 Mann meiner Abiturklasse sind genau Zwei unmittelbar nach dem Abi zum GWD eingezogen worden, Einer hatte sich zusätzlich als Offizier verpflichtet. Alle anderen gingen im September 1970 zum Studium und hatten auch alle das Glück das sie nach Beendigung des Studiums nicht noch gezogen wurden.
Es gab zu dieser Zeit, irgendwo schrieb ich davon, die Regelung das die 6wöchige Militärausbildung zu Beginn des 2ten Studienjahres mit der Vereidigung als ungedienter Soldat beendet wurde und sie wurden als unged. Soldaten in die Reserve entlassen.
So so karnak mit solch einer Matte konntest du Kandidat der Partei werden ......
Besagter Lehrlingskumpel, welcher Offizier werden wollte, stellte im 2ten Lehrjahr seinen Antrag um Aufnahme in die Partei. War der Einzige unser Klasse der diese Idee hatte.
Nun hatte er sich gerade einen Vollbart wachsen lassen ......
Das ging nun überhaupt nicht, entweder Bart ab und wenn nicht dann nicht Kandidat der Partei.
Der Bart blieb dran.
Zur Offiziersschule kam er trotzdem und kurz vor der Vereidigung zog er seine Verpflichtung zurück und meinte GWD reicht auch.
Dem wurde statt gegeben und danach studierte er das Fach welches ihm vorschwebte.
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Das mit dem Zeltplatz bzw. den sich ergebenen Verwicklungen nur durch das zelten neben Leuten die abgehauen sind ist wirklich übel.
Sehr übel.
Auch nur kurz.
Ein Student meiner Seminargruppe wurde im Grenzgebiet aufgegriffen.
Er wollte weder fliehen noch irgendwas auskundschaften.
Nur hatte er dummerweise Karte und Fernglas bei.
Ich wurde über den Fakt informiert, mußte eine Stellungnahme dazu abgeben und mir viel nur ein das er wohl Vögel beobachten wollte; das Fernglas .....
Ihm fiel zum Glück auch die Vogelbeobachtung bei der Befragung ein.
Da er mit einem geborgten Fahrrad unterwegs war; Fluchtfahrzeug?; wurde der Besitzer ausfindig gemacht und an seinem Heimatort befragt ob er dem Kommilitonen sein Fahrrad für das Wochenende überlassen hat.
Er hat das bestätigt und damit war die "Fluchtabsicht" so gut vom Tisch ......
Trotzdem stand wegen des Vorfalls noch die Disziplinarmaßnahme (Exmatrikulation) an der Hochschule im Raum.
Auch da gelang es mir diese offenbare Ungerechtigkeit von ihm abzuwenden und ihm passierte nichts.
Die Konsequenzen für diese Aktion und noch einige Andere brachten mir nicht nur Freude ein, sondern sie waren sehr konsequent und nicht positiv für mich.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin
Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund