Der Fall Anis Amri...

Amokläufe und Terroranschläge in Deutschlan

Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon steffen52 » 29. Dezember 2016, 19:48

augenzeuge hat geschrieben:Alter hat mit Weisheit nichts zu tun. Und du hast hier des öfteren falschen Dingen Glauben geschenkt. Aber ist schon ok....was du sagst. Nächstes mal lass ich deinen Namen weg. [hallo]
AZ

Jugend ist einfach auch ein Klientel welche eben auch glauben und es nicht wahrhaben wollen das es Dinge gibt die falsch sind! Hat doch jeder am eigenen Leib erlebt in seiner
Jugendzeit, leider gibt es etwas älter Gewordene auch noch, die schnallen es heute noch nicht, das alles hier im Lande aus dem Ruder läuft! Möchte keine Namen nennen.
Um mal Dein Wort zu nehmen. Fakt ist: Glauben ist nicht Wissen!!! Deshalb bleibe lieber bei Deinem Glauben! [hallo]
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon andr.k » 29. Dezember 2016, 21:04

augenzeuge hat geschrieben:Das sagen die Experten auch:
Allerdings schließen Lundqvist und Schmidt nicht aus, dass das AEBS den Lkw auch nach der Kollision zum Stillstand gebracht haben könnte.


AZ


Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Danke Mara für die Erklärungen. Inzwischen habe ich mal geschaut, was die "Wissenden" auf facebook so labern. Danach gibts sowas gar nicht (System würde durch bloßes Gasgeben außer Kraft gesetzt) und das wäre die nächste"Sau", welche natürlich von Merkel durchs Dorf getrieben wird. Möchte nicht wissen, wer das nun wieder alles glaubt. [flash]
AZ

Dazu gibt es klare Aussagen von SCANIA:

"Wenn das System vor einer Kollision warnt und der Fahrer drückt trotzdem auf das Gaspedal, dann fährt das Fahrzeug auch ins Stauende hinein."
http://www.sueddeutsche.de/auto/aebs-sy ... -1.3314149

"Der Fahrer bleibt immer hauptverantwortlich"
http://www.focus.de/auto/ratgeber/siche ... 20940.html

Ari


Kleine Info:

NOTBREMSASSISTENT
(AEB / ADVANCED EMERGENCY BRAKE)

Scania AEB erfüllt sowohl bei der bewährten als auch bei der neuen Lkw-Baureihe Stufe 1 und Stufe 2, erkennt also vorausfahrende Ziele (Fahrzeuge) und stehende Ziele (Fahrzeuge). Scania AEB verfügt über eine höhere Performance als es die gesetzlichen Vorgaben erfordern, besonders bei stationären Zielen. Scania AEB wurde entwickelt, um eine Kollision auf ein stationäres Ziel zu verhindern – falls dies möglich ist.

Es gibt keine großen Performance-Unterschiede zwischen AEB für die bewährten Scania Lkw und AEB für die neue Lkw-Generation von Scania.


ELEKTRONISCHES BREMSSYSTEM (EBS)

Scania EBS (Electronic Braking System) ermöglicht Ihnen die bestmögliche Kontrolle über Ihre Bremsvorgänge. Es sorgt für sofortiges Ansprechen und Betätigen der Bremsen sowie ein Lösen der Bremsen in direktem Verhältnis zum Pedaldruck. Und da ein schnelles und simultanes Lösen das "Bremsschleifen" vermeiden hilft, wird außerdem Kraftstoff gespart. Bremsschleifen tritt auf, wenn das Lösen der Bremse an einigen Achsen verzögert erfolgt (ein herkömmliches pneumatisches Bremssystem reagiert langsamer als eine elektronische Betätigung).

EBS verbessert jederzeit die Stabilität erheblich und eliminiert zu einem großen Teil den bei Notbremsungen unnötigerweise auftretenden Stress. Ein derart schnelles, ausgewogenes und stabiles Ansprechen ist auch mit den ausgereiftesten pneumatischen Systemen nicht möglich.


Quelle: https://www.scania.com/de/de/home/produ ... stems.html
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Ari@D187 » 30. Dezember 2016, 13:58

Der zunächst Tatverdächtige wurde wohl mißhandelt:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/a ... i-25393526

Ari
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon steffen52 » 30. Dezember 2016, 15:04

https://www.welt.de/politik/deutschland ... erden.html

So sieht es auch der Obere der Muslime, das muss den deutschen Behörden doch nun mal zu denken geben! [denken]
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 30. Dezember 2016, 17:19

Ari@D187 hat geschrieben:Der zunächst Tatverdächtige wurde wohl mißhandelt:

Ari


Die Polizei hat die Schläge dementiert. Irgendwie seltsam...

Zitat:
B. betonte gegenüber der Polizei, nicht misshandelt worden zu sein

Laut Sprecher Wenzel hat die Polizei nach Veröffentlichung des Interviews am Freitag mit dem Pakistaner – mit Hilfe eines fachkundigen Dolmetschers – zu dem Fall gesprochen. Der Mann habe selbst betont, dass er weder geschlagen, misshandelt oder verletzt worden sei.

Vielmehr habe sich der Mann dankbar für die Unterstützung gezeigt. So seien eine neue Unterkunft und Kleidung organisiert worden. Zudem könne er jederzeit anrufen, wenn er sich bedroht sehen sollte. Zudem gebe es seit Tagen einen „sehr guten, wechselseitigen Kontakt“. Zuvor hatte auch der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, gegenüber dem RND ausgeschlossen, dass B. geschlagen worden sein könnte.
http://www.goettinger-tageblatt.de/Welt ... r-Naveed-B.

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Spartacus » 30. Dezember 2016, 19:06

Spartacus hat geschrieben:
Daraufhin hätten ihn Polizisten angehalten und ihn gefragt, warum er renne, sagte Navid B. weiter. Sie hätten ihn dann gefragt, "ob ich den Anschlag mit dem Laster verübt habe". Obwohl er gesagt habe, dass er unschuldig sei, habe er die Nacht in Gewahrsam verbringen müssen.


Spricht die Berliner Polizei neuerdings Urdu oder Paschtu? [flash]

Sparta


Zitiere ich mich mal wieder selber und nun das:

Später sei er ausgezogen und fotografiert worden. „Als ich mich wehrte, fingen sie an, mich zu schlagen“, sagt er dem Guardian. Zwar habe die Polizei ihm einen Übersetzer gestellt, allerdings sprach dieser nur Punjab und Urdu. Naveed B. kommt aus der Region Belutschistan. Seine Muttersprache ist Belutschisch. Er versteht jedoch ein wenig Urdu, kann es aber so gut wie nicht sprechen. Die Kommunikation zwischen Polizei und dem Verdächtigen lief dementsprechend holprig. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25393526 ©2016


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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon andr.k » 30. Dezember 2016, 19:13

Ari@D187 hat geschrieben:Der zunächst Tatverdächtige wurde wohl mißhandelt:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/a ... i-25393526

Ari



Gewalt-Vorwürfe gegen die Polizei Berlin unberechtigt
Polizeimeldung vom 30.12.2016

Nr. 3146
Seit dem gestrigen Abend ist die Polizei Berlin mit dem Vorwurf konfrontiert, der am 19. Dezember 2016 im Zusammenhang mit dem Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin-Tiergarten festgenommene Pakistani Navid B. sei im Gewahrsam der Polizei Berlin geschlagen und misshandelt worden.
Dieser Vorwurf ist falsch und entbehrt jeder Grundlage.
Vor dem Hintergrund der erhobenen Vorwürfe wurde Navid B. heute im Beisein eines Sprachmittlers befragt. B. äußerte sich eindeutig, dass er im Zusammenhang mit seiner Festnahme und der anschließenden Zeit im Gewahrsam nicht geschlagen, verletzt oder misshandelt worden sei.
Diese Aussagen stehen im Einklang mit den Wahrnehmungen derjenigen Polizei-Beamten, die seit dem 20. Dezember 2016 im Rahmen einer vertrauensvollen Kommunikation engen Kontakt zu Navid B. hatten und haben.
Zu keiner Zeit gab es Anhaltspunkte dafür, dass B. geschlagen oder verletzt worden ist. Er wies keine sichtbaren Verletzungen auf und es habe keine Anzeichen für ein polizeiliches Fehlverhalten gegeben. Dies bestätigte B. im Verlauf des heutigen Gespräches und betonte, dass es definitiv keinen Anlass für eine Anzeigeerstattung geben würde.

B. bestätigte auch das Interview mit einer britischen Zeitung, das in Berlin in einer Pizzeria stattgefunden habe. Als „Sprachmittler“ habe ein Bekannter des Navid B. agiert, der ebenfalls aus Pakistan stammen würde. Ein fachkompetenter Übersetzer war in der Pizzeria nicht zugegen.

Bereits seit dem Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Polizei-Gewahrsam am Abend des 20. Dezember 2016 hatten LKA-Fachleute sich intensiv unterstützend und helfend um Navid B. gekümmert. Unter anderem war ihm eine neue Unterkunft vermittelt worden, in der er nun als freier Mann uneingeschränkt leben kann. Darüber hinaus wurde er eindringlich darauf hingewiesen, dass Opferschutz-Experten des LKA für ihn 24/7 erreichbar sind, sofern er sich gefährdet oder bedroht sieht.
Keinen Zweifel gibt es daran, dass Navid B. sowohl der Vernehmung nach der Festnahme als auch dem heutigen Gespräch sprachlich folgen konnte. In beiden Fällen waren kompetente Übersetzer im Einsatz; dies wurde von Navid B. auf mehrfache Nachfrage hin bestätigt.



Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeime ... 546519.php
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 30. Dezember 2016, 19:26

LKW-Fahrer Lukasz Urban beigesetzt
http://www.bild.de/news/ausland/weihnac ... .bild.html

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 31. Dezember 2016, 11:14

Bundesrichter a.D. Dieter Deiseroth über das merkwürdige Vorgehen der Sicherheitsbehörden im Fall Anis Amri

"Das ist ein offensichtliches Desaster, ein Super-GAU der beteiligten deutschen Sicherheitsbehörden." Das sagt der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dieter Deiseroth, im Interview mit Telepolis zum Verhalten der Behörden im Hinblick auf den Attentäter, der am 19. Dezember mutmaßlich einen Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verübt hat."

Hier das ganze Interview
https://www.heise.de/tp/features/Terror ... 82949.html

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Spartacus » 1. Januar 2017, 15:54

Es ging bei der Einstellung durch die Strafverfolgungsbehörden also offenbar um fehlende Beweise für eine zumindest im Versuchsstadium angelangte Straftat nach § 211 StGB ("Mord") oder ein Verbrechen nach § 89a StGB ("Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat"). Das hieß aber nicht, dass damit die Polizei oder die Nachrichtendienste zum Nichtstun verurteilt und verpflichtet waren.


War doch meine Rede. Die Gesetze sind da, wurden aber nicht angewandt.

LG

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon steffen52 » 4. Januar 2017, 20:57

http://www.focus.de/politik/videos/isis ... 32256.html
Sollte er leider recht behalten, dann ist das Attentat mit dem LKW in Berlin eine kleine Nummer gewesen!
Hoffentlich passiert so etwas nicht, aber diesen Wahnsinnigen ist alles zu zutrauen. [wut]
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon steffen52 » 4. Januar 2017, 21:09

Okay, pentium!! [blush]
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 5. Januar 2017, 16:45

NRW-Ausschuss diskutiert Berliner Attentat: Anis Amri nutzte 14 Identitäten

Der Berliner Attentäter Anis Amri ist deutschen Behörden unter 14 verschiedenen Identitäten bekannt gewesen. Das geht aus einem Bericht des nordrhein-westfälischen Landeskriminaldirektors vor dem Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor. Dort muss sich auch Innenminister Ralf Jäger zum Fall Amri unangenehme Fragen gefallen lassen. Nordrhein-Westfalen war einer der Hauptaufenthaltsorte des Attentäters, bevor er einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche steuerte.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 28697.html

14 verschiedenen Identitäten und keinem ist was aufgefallen?

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon steffen52 » 7. Januar 2017, 17:41

http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.6508868
NRW-Innenminister R.Jäger sagt das die Behörden bis an die Grenzen des Rechtsstaates gegangen sind!!
Wenn das alles ist mit dem uns der Staat gegen Attentäter(Islamisten) schützen kann, dann prost Mahlzeit. [frown]
Die Attentäter wird es freuen, bei der Hilflosigkeit.
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Ari@D187 » 7. Januar 2017, 18:56

pentium hat geschrieben:[...]Der Berliner Attentäter Anis Amri ist deutschen Behörden unter 14 verschiedenen Identitäten bekannt gewesen.
[...]
14 verschiedenen Identitäten und keinem ist was aufgefallen? [...]

Doch, im April 2016 wurde es dem LKA von NRW bekannt, daß er in verschiedenen Kommunen Asyl beantragt hatte.
Strafanzeige sowie Anregung eines Haftbefehls erfolgte durch das LKA, jedoch gab die Duisburfer Staatsanwaltschaft
diesem Ersuchen nicht nach.

http://www.noz.de/deutschland-welt/poli ... gistrieren

Wenn man die Liste im Artikel durchgeht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Ari
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon augenzeuge » 7. Januar 2017, 19:10

Spätestens im April hätte man ihn nach der Liste ergreifen müssen.

Übrigens, Mitbewohner (Flüchtlinge) zeigten ihn mit Hinweisen auf IS-Kontakt schon im Dezember 2015 bei den Behörden an.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... 42039.html
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 7. Januar 2017, 19:16

augenzeuge hat geschrieben:Spätestens im April hätte man ihn nach der Liste ergreifen müssen.

Übrigens, Mitbewohner (Flüchtlinge) zeigten ihn mit Hinweisen auf IS-Kontakt schon im Dezember 2015 bei den Behörden an.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... 42039.html
AZ


Hätte, hätte...man hat Ihn aber nicht ergriffen.

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon augenzeuge » 7. Januar 2017, 19:22

pentium hat geschrieben:Hätte, hätte...man hat Ihn aber nicht ergriffen.
pentium


Ich denke, hier liegt klar eine Mitverantwortung bestimmter Stellen vor. Mal sehen, wann die Klage eingereicht wird.
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon pentium » 7. Januar 2017, 19:30

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Hätte, hätte...man hat Ihn aber nicht ergriffen.
pentium


Ich denke, hier liegt klar eine Mitverantwortung bestimmter Stellen vor. Mal sehen, wann die Klage eingereicht wird.
AZ


Selbst wenn man Klage einreicht, wobei wegen was für einen Tatbestand eigentlich? Viel passieren wird da sicher nicht! Ich nennen nur mal als Beispiel die Loveparade 2010 in Duisburg....passt zwar nicht so richtig, hilft uns aber...was Klagen betrifft.

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon augenzeuge » 7. Januar 2017, 19:50

Vielleicht Behördenversagen. Verletzung bestehender Gesetze. Etwas gibt es da...vielleicht mal die Herero fragen? [flash]
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Interessierter » 8. Januar 2017, 07:52

Wegen UNTERLASSUNG; siehe auch mein Beitrag vom 29.12.2016.
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Zicke » 9. Januar 2017, 11:02

Opferangehörige beklagt mangelnde Beachtung des Staates

Angehörige der Opfer des Terroranschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vermissen laut einem Bericht staatliche Anteilnahme. Ein Staatsakt wäre angemessen und sei in anderen Ländern selbstverständlich, zitiert der Berliner „Tagesspiegel“ eine Frau, deren Lebensgefährte seit dem Attentat vor drei Wochen um sein Leben kämpft.

„Ich finde die mangelnde Beachtung vonseiten des Staates traurig und unwürdig“, sagte die Frau demnach. So habe der Bundestag seine Weihnachtspause nicht für eine Schweigeminute unterbrochen. Man höre auch in der Öffentlichkeit wenig von den Opfern, beklagte sie.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... aates.html

wenn ich bedenke was man für Demos und Lichterketten veranstaltet hat für den angeblichen Mord in Dresden..........
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Bahndamm 68 » 14. Januar 2017, 19:11

Stefan Aust, jetzt Chefredakteur der Welt, hat nach der Pleiten Pech und Pannen - Aufklärung über das Attentat in Berlin, Mitarbeiter nach Tunesien geschickt, um mit der Familie von Anis Amri zu sprechen. Dabei ist auch der Ausweis, den er angeblich vergessen oder verloren gegangen ist, gezeigt.
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kann die Gegenwart nicht begreifen
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon ratata » 14. Januar 2017, 22:42

http://www.tagesspiegel.de/politik/ansc ... 47458.html

Mal abwarten , was der Anwalt des US .Bürgers erreicht . Für mich sind diese Probleme der Opfer und Verletzten nicht nachvollziehbar . ratata
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Spartacus » 15. Januar 2017, 16:43

Bahndamm 68 hat geschrieben:Stefan Aust, jetzt Chefredakteur der Welt, hat nach der Pleiten Pech und Pannen - Aufklärung über das Attentat in Berlin, Mitarbeiter nach Tunesien geschickt, um mit der Familie von Anis Amri zu sprechen. Dabei ist auch der Ausweis, den er angeblich vergessen oder verloren gegangen ist, gezeigt.
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VG Bahndamm 68


Habe ich auch mitbekommen, aber was heißt das im Klartext?

Als der Amri in Haft war und nicht abgeschoben werden durfte, da man ja keine gültigen Papiere für ihn hatte, tja da hätte nur mal jemand auf die Idee kommen
müssen, mal die Familie ausfindig zu machen und dort mal anzurufen.

Dann wäre der Anschlag nie passiert, Amri abgeschoben worden. [hallo]

Auf so eine einfache Lösung kommt aber keine deutsche Behörde, da die sich an ihren Papierkram halten und das denken überlässt man den Pferden, denn die haben
bekanntlich größere Köpfe.

Traurig. [peinlich]

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon ratata » 16. Januar 2017, 21:09

https://www.phoenix.de/content/phoenix/ ... 2017-01-16

Heute bin ich mal auf die Sendung bei Phönix aufmerksam geworden .
Ab der 10 Minute , diskutieren Augstein und Blome über die Anteilnahme der deutschen Bevölkerung als das Attentat in Berlin geschah .ratata
Wie Augstein es sagt, so kam es mir auch vor. ratata
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Zicke » 17. Januar 2017, 12:37

es werden wieder mal die hervorragenden "Fähigkeiten" unserer Ermittlungsbehörden bewiesen.

Geheimdienst-Kontrolleure dringen auf rasche Aufklärung

Aus der Chronologie geht hervor, dass sich die Behörden seit Ende 2015 nahezu wöchentlich mit dem Tunesier befassten.
Er wurde als islamistischer Gefährder eingestuft, fiel mehrfach als Krimineller auf, wurde als Asylbewerber abgelehnt und wurde dennoch nicht in Abschiebehaft genommen.
Zeitweise galt er als abgetaucht.
Von einem marokkanischen Geheimdienst wurde im Herbst 2016 mehrfach vor ihm gewarnt.

Der stellvertretende PKGr-Vorsitzende André Hahn sagte vor der Sitzung, ihn interessiere insbesondere, wie es angehen könne, dass zwei Tage nach einer Warnung des marokkanischen Geheimdienstes eine Telefonüberwachung Amris beendet worden sei. „Das ist mir überhaupt nicht nachvollziehbar“, sagte er. „Wo sind also die Informationen versackt und versandet? Wer trägt dafür die Verantwortung?“

Das Grünen-Mitglied im PKGr, Christian Ströbele, sagte, rund sieben Wochen vor dem Anschlag seien Passdaten Amris aus Tunesien übermittelt worden. Da stelle sich etwa die Frage, warum anschließend nicht unmittelbar das Abschiebungsverfahren eingeleitet worden sei. Zu klären sei auch, ob Amri möglicherweise mit Geheimdiensten zusammengearbeitet habe. Ihm sei ein halbes Dutzend schwere Straftaten vorgeworfen worden, dennoch seien Verfahren gegen Amri – etwa wegen Sozialbetrugs – alle eingestellt worden. „Wer hat daran gedreht?“, fragte Ströbele.

http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/G ... ufklaerung
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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Spartacus » 17. Januar 2017, 18:24

Was ist eigentlich bitteschön ein Gefährder?

Wer hat sich nur diesen Begriff wieder ausgedacht? Es gibt in unserem Strafgesetzbuch keine Gefährder, sondern klar definiert einen Verdächtigen und dabei sollte
man gefälligst auch bleiben. Dient dieser Begriff wieder einmal dazu, diese Personen außerhalb unserer Gesetze anzusiedeln?

Man könnte fast daran glauben. Neuer Bonus für Ausländer also, er ist ein Gefährder?

OMG [mad]

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon augenzeuge » 17. Januar 2017, 19:13

„Ein Gefährder ist eine Person, bei der bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehen wird“ – Beschluss der Arbeitsgruppe „Kripo“

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Re: LKW in Berliner Weihnachtsmarkt gerast...

Beitragvon Ari@D187 » 17. Januar 2017, 19:17

Zicke hat geschrieben:[...]
Das Grünen-Mitglied im PKGr, Christian Ströbele, sagte, rund sieben Wochen vor dem Anschlag seien Passdaten Amris aus Tunesien übermittelt worden. Da stelle sich etwa die Frage, warum anschließend nicht unmittelbar das Abschiebungsverfahren eingeleitet worden sei. Zu klären sei auch, ob Amri möglicherweise mit Geheimdiensten zusammengearbeitet habe. Ihm sei ein halbes Dutzend schwere Straftaten vorgeworfen worden, dennoch seien Verfahren gegen Amri – etwa wegen Sozialbetrugs – alle eingestellt worden. „Wer hat daran gedreht?“, fragte Ströbele.

http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/G ... ufklaerung

Das erscheint schon etwas geheuchelt von den Grünen/Ströbele. Amri hätte in Tunesien Gefängnis gedroht
(er war dort in Abwesenheit zu 5 Jahren Haft wegen bewaffnetem Raubüberfall verurteilt). Unter diesen
Umständen hätten die Grünen im Dezember 2016 doch niemals für eine Abschibung plädiert oder dieser
zugestimmt.

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