Manchmal wissen die Wetterfrösche lange vorher, was passiert.
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om 27.11.2010So prophezeit Dominik Jung vom Wetterdienst wetter.net für diesen Winter
zwei langanhaltende Kälteperioden. Die Wahrscheinlichkeit liegt für ihn bei mindestens 65 Prozent. Demnach wird es demnächst viel Schnee geben,
(Stimmt) wir erleben mit ziemlicher Sicherheit eine weiße Weihnacht.
(Stimmt)Zum Jahreswechsel wird es aber tauen.(Stimmt) Doch schon an den ersten Januartagen kehrt die Kälte mit Macht zurück, tagsüber wird überwiegend Frost herrschen, für die Nächte liegen die
Tiefstwerte bei minus 20 Grad. Der Februar startet mild, bevor Mitte des Monats die zweite Kältewelle anrollt. Auch der März wird überwiegend kühl sein,
der Frühling kommt erst im April. Es könnte, so Jung, der härteste Winter seit hundert Jahren werden. „Wir werden in den kommenden Monaten mit eisiger Polarluft überschüttet“, erklärt der Experte.
Andere Fachleute stimmen zu. Aus zwei Gründen: Zum einen baut sich derzeit im Norden Europas ein riesiges Kältepolster auf. Zum anderen transportiert der Golfstrom deutlich weniger Wärme als im statistischen Mittel. Entscheidend für die Wintermonate sind nämlich die Herbstmonate Oktober und November. Der Oktober war kälter als üblich, der November, obwohl er zum Ende hin kalt wird, viel zu warm, 4,5 Grad über dem Durchschnitt. Kalter Oktober plus warmer November = harter Winter. Diese Formel trifft seit Jahren zu.
So war das auch im Rekordwinter 1962/63, da fror der Rhein zum letzten Mal zu. An der Loreley staute sich das Eis so massiv, dass keine Eisbrecher mehr durchkamen. Die dicke Eisschicht musste gesprengt werden.
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