Der Fall Dirk Schiller

Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 19. Februar 2014, 08:58

Mehr als 30 Jahre sind jetzt vergangen als ihr Sohn Dirk damals auf mysteriöse Art verschwand. Die " Frankfurter Allgemeine " greift den Fall noch einmal auf:

Verschollen in der DDR - Wo ist Dirk?


Dreieinhalb Jahre ist Heidi Steins Sohn, als er bei einem Urlaub im eisigen Winter 1979 in der damaligen DDR verschwindet. Die Mutter ist überzeugt davon, dass die Stasi dahintersteckt. Bis heute findet sie keinen Frieden.

Im Leben mancher Menschen gibt es einen Moment, der alles verändert. Der alles trennt, in ein Davor und ein Danach. Heidi Stein ist so ein Mensch. Ihr Danach begann vor über dreißig Jahren, am 10. März 1979. Vormittags. Eigentlich war es nur diese eine Frage, die Stein ihrer sechs Jahre alten Tochter Silvia stellte, als sie zurückkam vom Spielen an einem kleinen Bach. Auf einem Parkplatz nahe Sangerhausen im Harz, damals noch DDR. Nur eine Frage: „Wo ist Dirk?“

28 Jahre alt war sie damals. Heute ist sie 62. Mehr als ein halbes Leben lang schon stellt sie sich und anderen nun immer wieder diese Frage. Weil ihr Sohn, der damals dreieinhalb und ihr wie aus dem Gesicht geschnitten war, den sie „mein kleines Teufelchen“ nannte, „weil er so bockig sein konnte“, seitdem nie mehr aufgetaucht ist. Weil die Ungewissheit sie zermartert. Ob Dirk lebt oder nicht. Wüsste sie zumindest von seinem Tod, dann fände sie vielleicht Ruhe. Aber sie hat nur düstere Ahnungen, Vermutungen - die schon früh nach dem Verschwinden in ihr keimten.

Sie ist eine mittelgroße Frau mit unbeugsamem Willen und gewisser Sturheit.

Die ganze mysteriöse Geschichte hier:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... ticle=true

Ich kann diese Frau und Mutter verstehen, besonders auch, dass nachdem sie ihre Stasiakte gelesen hatte ihre Zweifel und ihre Mutmaßung einer Entführung neue Nahrung erhielten.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 9. September 2014, 18:44

Sangerhausen im Harz Wo ist Dirk?

Isenbüttel - Im Leben mancher Menschen gibt es einen Moment, der alles verändert, alles trennt in ein Davor und ein Danach. Heidi Stein hat so einen Moment erlebt. Ihr Danach begann vor 35 Jahren, am 10. März 1979, vormittags. Eigentlich begann es mit einer Frage, die sie ihrer sechsjährigen Tochter Silvia stellte, als sie vom Spielen an einem kleinen Bach zurückkam. Auf einem Parkplatz nahe Sangerhausen im Harz, damals noch DDR, fragte sie: „Wo ist Dirk?“

28 Jahre alt war sie damals. Heute ist sie 63. Mehr als ein halbes Leben lang stellt sie sich und anderen immer wieder diese Frage, weil ihr Sohn, damals dreieinhalb Jahre alt, der ihr wie aus dem Gesicht geschnitten war, den sie „mein kleines Teufelchen“ nannte, „weil er so bockig sein konnte“, seitdem nie mehr aufgetaucht ist und weil die Ungewissheit, ob Dirk lebt oder nicht, sie zermartert. Wüsste sie zumindest von seinem Tod, fände sie vielleicht Ruhe. Aber sie hat nur düstere Ahnungen und Vermutungen, die schon früh nach dem Verschwinden ihres Sohnes in ihr keimten.

Weiter hier:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f6911.html

Ein trauriges Schicksal einer Mutter, die durch das Verschwinden ihres Jungen großes seelisches Leid erfahren hat.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon augenzeuge » 9. September 2014, 18:55

Ja, das Verhalten des MfS zu dem Moskwitsch erscheint mir auch seltsam. Bei einem normalen Bürger hätte man sich anders verhalten.

Es geht um den dunkelblauen Moskwitsch auf dem Parkplatz: „Bei möglicher Identifizierung sind keinerlei Maßnahmen einzuleiten. Fehlmeldung ist zu geben. Leiter der Abteilung Uhlmann, Oberst.“
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Volker Zottmann » 9. September 2014, 20:45

Lest bitte alle die Seite 2.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f6911.html

Man bemerkt, wenn man den Fall mit dem Beginn unseres Threads vergleicht, erhebliche Ungenauigkeiten. Die werden wohl mit den Jahren immer drastischer. Das Geschehen fand 1979 im Harz statt. Nicht im Erzgebirge, nicht bei Stollberg. Allenfalls bei Stolberg/Harz, dann liegen aber keine 2 Fahrstunden zwischen Heimkehle und Stolberg. Allenfalls 20 Minuten.
Es kommt also immer mehr Dichtung in die Berichterstattung, besonders wenn Süddeutsche nicht wissen wo welche Orte liegen.

Gruß Volker
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon karnak » 10. September 2014, 11:17

Eine Frage würde ich natürlich stellen wollen bevor ich meine Meinung zu der Geschichte äußere. Gab es eigentlich irgendwelche Bemühungen staatlicher Behörden nach der Wende zumindest etwas Licht in die Geschichte zu bringen?
Und gibt es eine statistische Zahl wie viele Menschen, auch Kinder im Jahr in der Bundesrepublik spurlos verschwinden, ohne das je wieder eine Spur von ihnen gefunden wird? Ist es auch vorstellbar,dass ein Opfer eines Sexualstraftäters nie gefunden wird?
Denn unterschwellig soll doch gesagt werden, die Staatssicherheit hat sich des Kindes bemächtigt um irgendeinen kinderlosen "Fürsten" ein Kind zu beschaffen. Beweise gibt es offensichtlich dafür nicht, dafür aber diese ganzen Merkwürdigkeiten und Feststellungen. Von wem sind die eigentlich, von der verzweifelten Mutter? Dann [denken] Wenn das MfS nun wirklich so ein verabscheuungswürdiges Ding abziehen wollte, dann so plump, dass da einer vor Ort auftritt und sich als MfS-Mann zu erkennen gibt und für alle beteiligten solch fragwürdigen Anweisungen gibt? Ich weiß nicht so richtig. Sind denn wirre Gedankengänge einer, natürlich völlig verzweifelten, Mutter nicht zumindest mit in Betracht zu ziehen?
In der DDR hatte man nicht unbedingt ein Problem damit einen Kinderwagen mit Kind vor einem Laden stehen zu lassen um in diesem was zu kaufen, wer würde heute noch so was tun? Da war solch eine Verschwinden natürlich der blanke Horror,passte einfach nicht in das vorherrschende Weltbild, so was konnte eigentlich nicht passieren.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 10. September 2014, 11:59

Ein trauriges Schicksal einer Mutter, die durch das Verschwinden ihres Jungen großes seelisches Leid erfahren hat.


Das war mein Kommentar zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung. Ich denke, wenn man ein Kind verliert, ist erst einmal der Schmerz darüber völlig unabhängig von der Art des Verschwindens.

Was genau passierte ist überhaupt nicht geklärt. Was meinst Du denn Kristian, warum diese Frau überhaupt auf die Idee kommt die Stasi oder das SED - Regime als mögliche Täter ins Spiel zu bringen ?

Sicher doch nicht, weil man deren humanen Umgang mit Menschen und Kindern ( bei Zwangsadoptionen ) schätzte. Wer so viel " Dreck am Stecken hat " muß auch damit rechnen, dass derartige Mutmaßungen über ihn angestellt werden. Wieviel Menschen hat eigentlich die Stasi wegen nichts, Kleinigkeiten oder Lächerlichkeiten verdächtigt?

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 10. September 2014, 12:48

Passt irgendwie dazu und habe ich gerade gefunden:

Das ist die Frau, die für die Stasi die Kinder holte

Berlin, 7.09.2014/tk – Helga P. (78) war Oberstleutnant und arbeitete für die Staatssicherheit. Sie schulte in der DDR Verhör-Spezialisten. Und sie brachte Kinder von Republikflüchtlingen ins Heim! „Diese Eltern haben eine Straftat begangen und die Kinder in Gefahr gebracht“, sagt sie noch heute. Und: “Ich habe ein reines Gewissen.“

Sie hatte knapp 25 Jahre Zeit, über ihre Stasi-Karriere nachzudenken. Sich mit dem Unrecht auseinanderzusetzen. Doch Helga P. (78) wählte den anderen Weg und erklärt bei einer öffentliche Buchpräsentation, warum sie Kinder von DDR-Flüchtlingen in Heime brachte.


Es kam zum Eklat, mitten in Mitte. In einem Zweckbau an der Torstraße – das Ladengeschäft der „Junge Welt“, vis-á-vis vom schicken Soho House.
Die Vorstellung des Buches „Unbequeme Zeitzeugen“ war im Internet beworben worden, Eintritt: fünf Euro. Man mußte sich vorher anmelden – denn eigentlich wollten die Autoren, allesamt ehemalige Offiziere des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), mit ihresgleichen unter sich bleiben.
Doch auch Mitglieder der “Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ (VOS) sind unter den Gästen. Gereizte Stimmung.

Mein Gewissen ist rein, sagt Helga P. „Diese Eltern, die Republikflüchtlinge, haben eine Straftat begangen, zudem ihre Kinder in Gefahr gebracht oder im Stich gelassen.“ Und weiter: „Wer weiß, wie Verwandte die Kleinen behandelt hätten.

Allesr hier:
http://17juni1953.wordpress.com/2014/09 ... mauerfall/

Diese Frau ist an Dreistigkeit und Unverschämtheit nicht zu überbieten.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon karnak » 10. September 2014, 16:16

Interessierter hat geschrieben: Was meinst Du denn Kristian, warum diese Frau überhaupt auf die Idee kommt die Stasi oder das SED - Regime als mögliche Täter ins Spiel zu bringen ?[/b]


Na dann sag doch mal.
Mir geht es bei der Geschichte auch gar nicht darum irgendjemanden oder irgendwas zu rechtfertigen oder zu verurteilen,mir geht es einfach um die sachliche und nüchterne Beurteilung der vorhandenen Fakten. Die Mutter dürfte dazu einfach nicht in der Lage gewesen sein und ist es bis heute nicht. Das ist ein Punkt den man nicht außer Acht lassen kann.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon augenzeuge » 10. September 2014, 16:17

„Wer weiß, wie Verwandte die Kleinen behandelt hätten. Im Heim hatten sie es gut.“

[bloed]

Die glaubt daran, ohne wenn und aber. Da kann man sich aufregen, man kann es auch lassen, die wird das nie begreifen...

In einer anderen Diktatur haben alte Menschen auch noch nach 20 Jahren ihre Taten gerechtfertigt. Aber das werde ich nicht weiter ausführen.

Kopfschüttelnd....

Ein Leserkommentar:
Ja es wurden 17 Millionen Menschen in der DDR betreut und einige besonders. Ich bitte darum, spendet für die Verführten, damit wir ihnen eine Fahrt in die Hölle bezahlen können. Ich schulde ihnen noch meinen persönlichen Dank für die Haftzeit in Oranienburg, Bitterfeld und 3 Herzinfarkte.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Edelknabe » 10. September 2014, 17:22

Siehe Interessierter mit:

"Was genau passierte ist überhaupt nicht geklärt. Was meinst Du denn Kristian, warum diese Frau überhaupt auf die Idee kommt die Stasi oder das SED - Regime als mögliche Täter ins Spiel zu bringen ?

Sicher doch nicht, weil man deren humanen Umgang mit Menschen und Kindern ( bei Zwangsadoptionen ) schätzte. Wer so viel " Dreck am Stecken hat " muß auch damit rechnen, dass derartige Mutmaßungen über ihn angestellt werden. "

Und Interessierter das hatte Frau Schiller schon 1979 gewusst oder besser, das MfS fuhr Moskwitsch...alleine M.....in der DDR? Also M. fuhren...VEB Taxi, dann deren Fahrschulen, dann wer weiß ich denn aber unter Garantie nicht nur das MfS alleine.

Und nein, Frau Schiller bekam später Besuch...siehe die Stuttgarter Zeitung.

Warum könnte nicht im Mo. ein Mensch gesessen haben, der eine Neigung zu kleinen Jungen hatte und ja, der auch zum MfS gehörte nur warum wird heute nicht dieser Oberst von der Kripo befragt, der doch meinte(in der STASIAKTE), das abgebloggt werden sollte wenn es um den Fahrer des M. gehen sollte?

Wie Karnak schon schrieb...sinngemäß: "Warum böses MFS, warum würde man im Sowas von heile Alltagswelt Staat DDR Kinder entführen und das ausgerechnet vom MfS?"

Mensch Interessierter alter Westler Pingpongspieler, wir fuhren als kleine Kinder stundenlang da sowas von billig quer mit der Straßenbahn durch Leipzig, vom Stadtteil A zum Stadtteil Z und dann zum Stadtteil M und nicht ein "Kinderfänger"...fing uns weg???? Und Abends hatte meine Mutter Null Ahnung, was wir da nach der Schule überhaupt...unternommen hatten?

Rainer- Maria also mich juckte es zum Thema im Textfinger, ich musste einfach ....
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Merkur » 12. September 2014, 08:32

Interessierter hat geschrieben: Diese Frau ist an Dreistigkeit und Unverschämtheit nicht zu überbieten.

" Der Interessierte "


Warst Du bei der Veranstaltung bzw. hast wenigstens ihren Beitrag im genannten Buch gelesen oder woher stammt Deine Einschätzung ?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Merkur » 12. September 2014, 08:42

karnak hat geschrieben: Und gibt es eine statistische Zahl wie viele Menschen, auch Kinder im Jahr in der Bundesrepublik spurlos verschwinden, ohne das je wieder eine Spur von ihnen gefunden wird? Ist es auch vorstellbar,dass ein Opfer eines Sexualstraftäters nie gefunden wird?


Da müssen wir überhaupt nicht in die Bundesrepublik schauen. Wir wollen doch hier immer schön im real existierenden Sozialismus bleiben. [laugh]
Es gibt noch heute mehrere ungeklärte Vermisstenfälle von Kindern aus der DDR. Und, hat die alle die Stasi entführt ? An diese Mär glauben doch nur der Interessierte und andere Verschwörungstheoretiker.
Es ist nun mal leider so, dass es sich trotz intensiver Ermittlungen über Jahre nicht alle Fälle klären lassen. Egal ob in Ost oder West.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 12. September 2014, 12:23

Merkur, wenn Du die Beiträge genauso aufmerksam gelesen hättest, wie Du immer den Buchlesungen von zweifelhaften Personen und teilweise vorbestraften ehemaligen ZK Mitgliedern und NVA Generälen in den Räumen der JW lauscht, dann hättest Du bemerkt auf was sich meine Aussage bezog.

Der Beitrag von AZ hilft Dir vielleicht dabei, es zu erkennen:

„Wer weiß, wie Verwandte die Kleinen behandelt hätten. Im Heim hatten sie es gut.“

[bloed]

Die glaubt daran, ohne wenn und aber. Da kann man sich aufregen, man kann es auch lassen, die wird das nie begreifen...

In einer anderen Diktatur haben alte Menschen auch noch nach 20 Jahren ihre Taten gerechtfertigt. Aber das werde ich nicht weiter ausführen.

Kopfschüttelnd....

Ein Leserkommentar:
Ja es wurden 17 Millionen Menschen in der DDR betreut und einige besonders. Ich bitte darum, spendet für die Verführten, damit wir ihnen eine Fahrt in die Hölle bezahlen können. Ich schulde ihnen noch meinen persönlichen Dank für die Haftzeit in Oranienburg, Bitterfeld und 3 Herzinfarkte.

AZ


Somit kam ich dann zu meiner Aussage, ohne mich bei der JW in einen Raum zu setzen, zusammen mit Vertretern einer ehemaligen Diktatur und vorbestraften Militärs und ehemaligen ZK-Mitgliedern.

So sucht sich halt jeder den zu ihm passenden Umgang aus. [wink]

Schönes Wochende zu Dir

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Nostalgiker » 12. September 2014, 12:46

Geht es eigentlich noch alberner Interessierter?

Schön das Du meinen Liebling, die politische Autistin, welche sich in Ermanglung sinnvoller Freizeitbetätigung ebenfalls in den Räumlichkeiten der JW rumdrückt gleich in einen Topf mit den " Vertretern einer ehemaligen Diktatur und vorbestraften Militärs und ehemaligen ZK-Mitgliedern. wirfst.
Wie wahr, jeder sucht sich den passenden Umgang für sich aus und da sie aus diesem Stall kommt wird sie sich unter ihresgleichen schon wohlfühlen.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 12. September 2014, 13:03

Immer wieder herrlich wie Geschichtsklitterer ihre Wut und ihren Hass auf die gute Vera nicht unterdrücken können und ihr wie im vorstehenden Beitrag unterstellen, sie würde sich gerne bei diesen Buchlesungen in den Räumen der JW aufhalten, obwohl sie mit anderen nur dort ist, um der Schönrederei von DDR - Unrecht lautstark und öffentlichkeitswirksam zu widersprechen.

Sie ist dort so beliebt wie ein Seeigel am Nacktbadestrand und " Thoth " will hier glauben machen, dass sie sich dort wohlfühlt [flash]

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon augenzeuge » 16. September 2014, 18:42

Die Polizei Gifhorn hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Beamten durchleuchten den Fall neu und versuchen die rätselhaften Indizien von damals zu prüfen. Und tatsächlich halten die Gifhorner Ermittler auch eine Entführung Dirks für möglich. Dafür spreche, "dass der Leichnam nicht aufgetaucht ist und auch kein Bekleidungsstück. Zudem gebe es eine Spur - der Mann und die Frau in einem Moskwitsch auf dem Parkplatz zum Zeitpunkt des Verschwindens - der damals nicht nachgegangen wurde", schreibt der zuständige Ermittler auf NDR Anfrage. Die Frage nach dem Einfluss der Stasi auf die damaligen Ermittlungen beantwortet der Ermittler so: Die Stasi habe "zeitnah darauf hingewirkt, dass das erste Ermittlungsergebnis, Tod durch Ertrinken, manifestiert wird". Die Ermittlungen dauern noch an, sie geben Stein jetzt Hoffnung: "Das ist das erste Mal, dass ich spüre, dass mir jemand im Fall Dirk hilft und die Sache kriminalistisch betreibt. Nicht so larifari unter Einfluss der Stasi.
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/sta ... si620.html

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 17. September 2014, 05:54

Ich habe den Beitrag im TV gesehen.

Die Spur des blauen Moskwitsch wurde von der Volkspolizei nicht verfolgt. Das Paar wurde nie befragt. Auf Anweisung der Stasi, wie es scheint. Denn in den Akten findet sich ein Hinweis der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit aus Leipzig. Darin heißt es zu den Ermittlungen um das blaue Auto: "Bei möglicher Identifizierung sind keinerlei Maßnahmen einzuleiten. Fehlmeldung ist zu geben." Heidi Stein erfährt aus ihrer Stasi-Akte auch, dass sich ein Mitarbeiter der Staatssicherheit aus Halle auf den Weg zum Unglücksort macht, kurz nachdem die Feuerwehr alarmiert wurde. Was will die Stasi dort?


Wenn dann der User Merkur dieses schreibt:

Es ist nun mal leider so, dass es sich trotz intensiver Ermittlungen über Jahre nicht alle Fälle klären lassen


dann wird deutlich, dass seine Aussage einfach Unfug ist, denn im Fall Dirk geschah genau das Gegenteil. Die Stasi hat die Ermittlungen behindert.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Edelknabe » 17. September 2014, 07:46

Mir fällt gerade ein, war nicht um diese Zeit 1979 gerade die RAF Hoch.....zeit in der BRD? Wenn der Mann im Moskwitsch also ein Mitarbeiter des MfS und die junge Frau sagen wir eine Aussteigerin der RAF war,(konspiratives Treffen), also Eine die zu ihrer Identitätsveränderung(Eingliederung ins Frauenkollektiv) in der DDR unbedingt noch ein Kleinkind brauchte( siehe" wenn Mutti früh zur Arbeit geht" dann könnte es so gewesen sein, das sie den kleinen Kerl ins warme Auto lockten und mit ihm einfach davon fuhren.

Ist natürlich Alles bissel fiktiv aber wer weiß, was da so in mancher Leute Kopf vorging?

Rainer-Maria und einen guten Tag allen ins Forum

Wie jung war eigentlich der Strauß...der Franz Josef damals gleich nochmal? Denn auch da um die Zeit wurde doch gerade um die Milliardenkredite verhandelt. also jetzt Rollenwechsel im Auto ...der Mann somit der Strauß und Frau eben MfS und Franz hatte doch noch keine Enkel...oder?

Äh Interessierter, dir würde doch auch des Rainers...denn du sagst doch immer, "das diese STASI für harte Westmark sinngemäß über Leichen ging"? Was war da ein kleiner Junge Leute, also von denen gab es Tausende in der DDR......
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Interessierter » 17. September 2014, 08:41

Edelknabe, frage doch einfach mal deine Frau, wie sie empfinden würde, wenn ihr Kind auf so eine Art und Weise verschwinden würde, anstatt einen derartigen Beitrag hier einzustellen.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Nostalgiker » 17. September 2014, 09:18

Interessant ist für mich der Quatsch mit dem Moskwitsch, ihn sollen ja laut Aussage im letzten Artikel hauptsächlich hohe Sowjet-Offiziere gefahren sein, dazu noch hohe Stasi-Funktionäre(seit wann waren beim MfS Funktionäre?) und in anderen orakelnden Beiträgen bekam dieses Auto nur wer ein hoher und natürlich linientreuer Genosse der SED war.
Und alle klauten gerne Kinder ..................

Irgendwie "erinnert" diese hier präsentierte Story an einen anderen Entführungsfall von 1984 .....
Nur wird der andere Fall wesentlich unaufgeregter behandelt und ist für eine gewisse Art von Medien auch uninteressant kommt in ihm doch eine wichtige, unabdingbare Zutat nicht vor; die "Stasi" als angeblicher Bösewicht.

Thoth

PS.: Was mich verwundet im Bezug auf den hier angesprochenen Fall, bei Entführung gibt es eine Verjährungsfrist und die beträgt 25 Jahre. Auf welcher Grundlage meint die Polizei sich Heute zu profilieren und rollt den Fall "neu" auf? Wegen eines geparkten Moskwitsch?
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Habicht-3 » 17. September 2014, 10:48

Es war Wahl. Und da muss ein böses DDR-Thema her :-)
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Habicht-3 » 17. September 2014, 10:50

Interessierter hat geschrieben:Edelknabe, frage doch einfach mal deine Frau, wie sie empfinden würde, wenn ihr Kind auf so eine Art und Weise verschwinden würde, anstatt einen derartigen Beitrag hier einzustellen.

Solche Fragen muss man stellen dürfen. Sonst müsste die Krippo ihre ermittlungeneinstellen. Die müssen sich noch ganz anderen Fragen stellen.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon augenzeuge » 17. September 2014, 15:34

Thoth hat geschrieben: Was mich verwundet im Bezug auf den hier angesprochenen Fall, bei Entführung gibt es eine Verjährungsfrist und die beträgt 25 Jahre. Auf welcher Grundlage meint die Polizei sich Heute zu profilieren und rollt den Fall "neu" auf? Wegen eines geparkten Moskwitsch?


Du setzt hier einiges voraus, was aber unklar ist. Wurde das Kind beispielsweise nach Russland gebracht und ist noch dort, gibt es keine Verjährung. Die Verjährungsfrist beginnt immer erst nach Beendigung der Straftat und nicht nach deren Beginn.

Es ist für mich schon eine Frechheit, gepaart mit Ahnungslosigkeit, dass man der Polizei hier Profilierungssucht unterstellt und dies ggf. noch mit Wahlen begründet. Bevor man das macht, sollte man etwas besser Bescheid wissen und nicht im Nebel rumstochern. So ist es nur billigste Polemik. Fakt ist, dass das MfS sehr offensichtlich Verdächtige verschont hat. Daher kann man wohl von einer unpolitischen Untersuchung keinesfalls ausgehen. Wenn es nur eine geringe Chance der Aufklärung gibt, so muss man das nutzen. Und nicht heute noch politisch instrumentalisieren.
AZ
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Habicht-3 » 17. September 2014, 16:16

Ich finde es immer nur seltsam, dass einige alles Wissen, ohne jegliche Sachstände zu kennen. Allein schon der dargestellte und angebliche Fakt, dass der Moskwitsch anegblich DAS Oberklasse-Auto höhergestellter Führungspersönlichkeiten war zeigt, das hier einiges im Argen liegt.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon pentium » 17. September 2014, 16:33

Ein Problem ist an dem Fall ja auch: Man liest immer nur Sekundärquellen! Typisches Beispiel ist wie von Volker Zottmann benannt der letzte Beitrag aus der Stuttgarter Zeitung. Wo die Handlung einfach mal so in das Erzgebirge verlegt wird. Und richtig hier kennt niemand die eigentliche Aktenlage. So tragisch das Verschwinden des Jungen auch sein mag, es ist ein stochern im Nebel. Dazu die vielen Ungereimtheiten.

mfg
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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Merkur » 17. September 2014, 16:46

Interessierter hat geschrieben:
Wenn dann der User Merkur dieses schreibt:

Es ist nun mal leider so, dass es sich trotz intensiver Ermittlungen über Jahre nicht alle Fälle klären lassen


dann wird deutlich, dass seine Aussage einfach Unfug ist, denn im Fall Dirk geschah genau das Gegenteil. Die Stasi hat die Ermittlungen behindert.

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Interessierter, mir scheint, Du hast die Grenze zur Debilität überschritten. Du fühlst Dich aufgrund von zweifelhaften Berichten und Mutmaßungen (auf die Ermittlungen im Fall Schiller bezogen) dazu berufen, hier ein unqualifiziertes Urteil abzugeben.
Jeder Kriminalist wird Dir die von mir oben genannte These bestätigen. Mir fallen aus dem Kopf heraus sofort die Fälle Jörn Bourry (Kreis Bernau), Ingo Richter (Magdeburg) und Michaela Wagner (Gera) ein, die trotz intensiver Ermittlungen über Jahre nicht geklärt werden konnten. Diese Kinder verschwanden vor vielen Jahren und kehrten nie zurück. Ermittelt wurde über Jahre mit großem Aufwand und Engagement der Kriminalisten. Es ist halt einfach so, wie ich es beschrieben habe. Das ist die Realität, Deine Zeilen dagegen sinnloses Geschwätz.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Spartacus » 17. September 2014, 17:20

Habicht-3 hat geschrieben:Ich finde es immer nur seltsam, dass einige alles Wissen, ohne jegliche Sachstände zu kennen. Allein schon der dargestellte und angebliche Fakt, dass der Moskwitsch anegblich DAS Oberklasse-Auto höhergestellter Führungspersönlichkeiten war zeigt, das hier einiges im Argen liegt.


Natürlich ist das so, denn jeder gelernte DDR - Bürger weiß, das man den Moskwitsch sogar einfach so kaufen konnte,
es keine Wartezeit gab. Wurde ja sogar Werbung für die Karre gemacht.

Ich glaube es ist ein Problem, wenn Journalisten über etwas schreiben, wovon sie nichts wissen und dann auch noch
zu dumm sind, mal ein bisschen zu recherchieren. In der Sache ist das nämlich immer negativ, da dann halt solche
Diskussionen vom Zaun gebrochen werden, die vom eigentlichen Thema ablenken.

Durch das Ablenkungsmanöver der STASI glaube ich aber auch, das der kleine Dirk entführt wurde.

Warum, das ist natürlich die Frage, die zu klären ist.

LG

Sparta


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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon pentium » 17. September 2014, 17:48

Man sollte vielleicht mal das Buch dazu lesen
Wo ist Dirk, Herr Honecker? - Reportage-Roman / Ines Veith
ISBN: 9783980172103 - Verlag: Merch Movie Edition

Und mal im Internet suchen, man findet da sehr interessante Sachverhalte und Meinungen. Das Problem mit diesen "Dokumenten" ist, dass sie bereits einseitig auf eine Entführung hindeuten. Was vielleicht Zufall oder neutral war, wird als mysteriös und seltsam beschrieben. Meiner Meinung nach keine objektive Darstellung.

Auch interessant der Blog der Mutter, besonders der Besuch in der damaligen Gauck Behörde.

Zitat:
Mein Anliegen kennt der Blogleser, es war meine Stasi- Akte mit dem eventuellen Hinweis auf Dirk.
Herr Gauck hatte mich empfangen und hatte auch die Akte vor sich liegen, durfte diese aber nicht zeigen. Nun ja noch von den wirren der ganzen Situation mitgenommen (Dirk vermisst, wir im Westen u. v. m.). War ich ja schon froh ein Gespräch bekommen zu haben. Er war sehr distanziert und wohl auch von der Situation in dem neuen Amt noch nicht richtig handlungsfähig.

Er hat im Vorfeld schon geblättert in den Seiten der damals noch kleinen Akte und konnte mir nur sagen, dass kein Hinweis auf Dirks Verbleib oder was mit Dirk geschehen ist, in der Akte steht...]

http://dirkvermisst.blog.de/2012/02/19/ ... -12828161/


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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon augenzeuge » 17. September 2014, 17:54

Habicht-3 hat geschrieben:Ich finde es immer nur seltsam, dass einige alles Wissen, ohne jegliche Sachstände zu kennen. Allein schon der dargestellte und angebliche Fakt, dass der Moskwitsch anegblich DAS Oberklasse-Auto höhergestellter Führungspersönlichkeiten war zeigt, das hier einiges im Argen liegt.


Zitate:
Sie fragt ihn, ob man wirklich nichts gefunden habe, ob man nicht die Halter des Moskwitsch ermittelt habe. Ja, längst, aber die hätten es nicht nötig, ein Kind zu entführen. „Zum ersten Mal habe ich das Wort Entführung gehört“, sagt Heidi Stein, „obwohl ich es so gar nicht gemeint habe.“ Der Mann sagt beim Abschied: „Unterschreiben Sie die Todeserklärung.“

Irgendwann stößt sie auf einen Satz, den die Zentrale Koordinierungsgruppe der Staatssicherheit in Berlin der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig schrieb. Es geht um den dunkelblauen Moskwitsch auf dem Parkplatz: „Bei möglicher Identifizierung sind keinerlei Maßnahmen einzuleiten. Fehlmeldung ist zu geben. Leiter der Abteilung Uhlmann, Oberst.

Mal ganz sachlich.
"Hätten es nicht nötig....." Auf wen kann das nur zutreffen? Wenn man ohne Erfolg ermittelt, ist es wirklich üblich, dass man darauf drängt, dass die Eltern die Todeserklärung unterschreiben?

Warum macht das MfS so ein Geheimnis um den Halter des PKW? Würde so bei jedem einfachen Menschen verfahren werden? Warum steht da nicht, wer das ist und wer mit denen kommuniziert hat. Immerhin sind das wichtige Zeugen, wenn nicht Verdächtige, oder? Um die muss man kein Geheimnis machen.

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Re: Der Fall Dirk Schiller

Beitragvon Merkur » 17. September 2014, 18:03

pentium hat geschrieben:Man sollte vielleicht mal das Buch dazu lesen
Wo ist Dirk, Herr Honecker? - Reportage-Roman / Ines Veith
ISBN: 9783980172103 - Verlag: Merch Movie Edition

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Danke für diesen Hinweis. Ich habe mir das Buch gerade kommen lassen und bin gespannt, was sich darin handfestes und auswertbares findet.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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