Thoth hat geschrieben:Die die in der SBZ und späteren DDR verblieben wird selbstverständlich eine ideologische und politische Wandlung und Weiterentwicklung per se abgesprochen.
Vor allem Weiterentwicklung....
Mara
Thoth hat geschrieben:Die die in der SBZ und späteren DDR verblieben wird selbstverständlich eine ideologische und politische Wandlung und Weiterentwicklung per se abgesprochen.


Thoth hat geschrieben:Nur die Altnazis in der Bundesrepublik "durften" und "konnten" sich zu Demokraten wandeln.
Die die in der SBZ und späteren DDR verblieben wird selbstverständlich eine ideologische und politische Wandlung und Weiterentwicklung per se abgesprochen.
Ist ja Heute auch noch so, da wird "erkannt" das sich der Eine oder Andere heftig dagegen sträubt um sich weiterzuentwickeln, ne lieber verharrt er trotzig in alter Ideologie, meinen die Gewandelten und Weiterentwickelten ....
Oder die die schon immer den absoluten Durchblick hatten ....
Thoth
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Thoth hat geschrieben:Nov65, entschuldige aber irgendwie siehst Du die größeren Zusammenhänge nicht.
Ein von 'Euch' bejubelter Verfasser äußerte sich dahingehend das sich Antikommunismus und Humanismus und demzufolge Demokratie; einfach weil Demokratie gelebter Humanismus ist, miteinander bedingen. Ergo; Antikommunist = Humanist = Demokrat.
Nun waren die SS oder deren Mitglieder, um genauer zu sein, die Antikommunisten par Excellence, denn sie wollten den ' Kommunismus' für ein und alle mal auf ewig ausrotten.
Also schließe ich, zugegeben sehr kühn, daraus SS-Mann = Antikommunist = Demokrat und zwar lupenrein weil er doch sehr "humanistisch" gegen den Kommunismus gekämpft hat.
Laß* mal Dein arg verkrampftes Verhältnis zu mir und überdenk diese durchaus sehr extreme Schlußfolgerung, sie ist zugegebenermaßen auf die Spitze getrieben.
Leider muß ich sagen habe ich die Befürchtung das diese "Denke" hier durchaus wenn auch etwas verbrämt daherkommend durchaus Anklang finden würde.
Das ist es was mir Angst macht.
Thoth
HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)
Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.
karnak hat geschrieben:HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)
Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.
Was Die Personen angeht,meinetwegen.Die Ideologien/Weltanschauungen kann ich aber nicht auf eine Ebene heben.Es fällt schon schwer den Faschismus überhaupt als eine WELTANSCHAUUNG zu bezeichnen.Es mag sein,dass das Ergebnis dieser beiden Ideologien in einigen Bereichen ähnlich waren.Was den Soz./Komm. betrifft besonders in der Stalinära und da in der SU.Allerdings sind die theoretischen Grundlagen des Soz./Komm.bei Weiten von einem völlig anderen intellektuellen und durchaus auch moralischen Niveau.Denn das "praktische Ergebnis"der Ideologie stand beim Faschismus von Anfang an fest,war Ziel und geplant und das ist für mich der Entscheidende Unterschied,der einfach in die Waagschale muss.Beim Soz./Kom.war das nicht so,dass das Ergebnis nun in vielen Fällen gleich war,wo die Gründe dafür lagen,die vielfältig sind,darüber kann man streiten,das man aber den,von mir benannten, Unterschied machen muss allerdings nicht.Zumindest wenn man den Faschismus nicht verharmlosen will.
Edelknabe hat geschrieben:Da fällt mir ein, haben Wir nun eigentlich schon die Kernfrage (siehe Überschrift)beantwortet?


Thoth hat geschrieben:War die SS nicht die höchste Form des 'Antikommunismus'?
Wenn ich hier bestimmten logischen Klimmzügen bezüglich der Erklärung 'Antikommunist' und 'Demokrat' folgen würde, ja dann würde ich doch glatt sagen diese SS-Leute waren die edelsten der edlen Demokraten, einfach weil sie im Kampf gegen den Kommunismus an vorderster Front standen ..... eine Verfasser lässt gedanklich grüßen .....


Wosch hat geschrieben:karnak hat geschrieben:HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)
Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.
Was Die Personen angeht,meinetwegen.Die Ideologien/Weltanschauungen kann ich aber nicht auf eine Ebene heben.Es fällt schon schwer den Faschismus überhaupt als eine WELTANSCHAUUNG zu bezeichnen.Es mag sein,dass das Ergebnis dieser beiden Ideologien in einigen Bereichen ähnlich waren.Was den Soz./Komm. betrifft besonders in der Stalinära und da in der SU.Allerdings sind die theoretischen Grundlagen des Soz./Komm.bei Weiten von einem völlig anderen intellektuellen und durchaus auch moralischen Niveau.Denn das "praktische Ergebnis"der Ideologie stand beim Faschismus von Anfang an fest,war Ziel und geplant und das ist für mich der Entscheidende Unterschied,der einfach in die Waagschale muss.Beim Soz./Kom.war das nicht so,dass das Ergebnis nun in vielen Fällen gleich war,wo die Gründe dafür lagen,die vielfältig sind,darüber kann man streiten,das man aber den,von mir benannten, Unterschied machen muss allerdings nicht.Zumindest wenn man den Faschismus nicht verharmlosen will.
Karnak, ich sehe da keine Unterschiede, lediglich in der Anzahl der Opfer gibt es Differenzen. Ich behaupte weiterhin, daß der Nationalsozialismus nach lenin´schen und stalin´schen Vorbild Vorbild "perfektioniert" wurde, denn die "Ideologie" des Bolschewismus bestand doch schon bei Lenin mit dem Ziel den "Klassenfeind" auszumerzen.
Ich weiß mit dem besten Willen nicht worüber man da streiten könnte, besser wäre man würde darüber reden und die gegebenen Tatsachen anerkennen. Ja, die Stalinära war schlimm, aber die Leninära war´s genauso und wenn er nicht gestorben wäre hätte er den Josef in der Zahl der Ermordeten und Verhungerten wahrscheinlich auch noch überholt. Der Faschismus darf natürlich nicht verharmlost werden, der Fingezeig auf den genauso schlimmen Kommunismus-Bolschewismus darf aber auch nicht als Verharmlosung des Faschismus gewertet werden, sie nahmen sich Beide nichts, lediglich die Ausführung war nicht immer gleich.
Ich hoffe Dir nicht den 4. Advent versaut zu haben.
Schönen Gruß aus Kassel. Wosch
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Thoth hat geschrieben:@Nov65, tut mir fast Leid, aber nur fast, denn Deine krampfhaften Interpretationsversuche, siehe auch "Schwietzer-Thread", meiner Beiträge durch Dich liegen in Deiner Verantwortung und nicht bei mir.
Du kannst "Interpretieren", "Deuten" und "Vermuten" das es eine Lust ist, nur verzettle Dich nicht bei Deinen Interpretations- und Deutungsversuchen indem Du mir in altbewährter und bekannter Manier Deinerseits etwas Unterstellst was eben Deiner Interpretationswut entspringt und nicht dem was ich geschrieben habe.
Thoth
Thoth hat geschrieben:Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....


![Super [super]](./images/smilies/super.gif)
Thoth hat geschrieben:Wozu Nov65, Du unterstellst mir in Deiner Anfrage das ich versuchen würde die "Demokratie" lächerlich zu machen.
Frage; welche "Demokratie" meinste überhaupt? Ein paar Begrifflichkeiten für Deine Entscheidungsfreudigkeit bei der eventuellen Antwort : halbdirekte, gemischte und bedingt repräsentative Demokratie.
Wie geschrieben, gilt als sehr einfacher und auf keinen Fall umfassender Denkansatz für Dich.
Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....
Thoth
SkinnyTrucky hat geschrieben:Thoth hat geschrieben:Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....
Am krassesten waren ja wohl die Länder, die das Wort im Namen hatten, nech Thoth....![]()
Da sagte man das ja auch.... *es muss nach Demokratie aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben....*
Mara
Ich hoffe einfach mal auch der Gesamtzusammenhang dazu. Nun habe ich schon in einem anderen Forum versprochen ein Buch zu kaufen und zu lesen und ich komme so selten zum lesen,der Kapitalismus,ihr wisst schon
Bis ich dann in ein paar Jahren in der Toskana so richtig Zeit habe zu lesen,vielleicht kann mich einer von meinen quälenden Fragen auch dazu befreien,in welchen Zusammenhang hat der Ulbricht das eigentlich gesagt?Denn wenn ich ehrlich bin,für so dumm halte ich nicht mal Walter Ulbricht,dass er solche "Geheimnisse" so einfach ausgeplaudert hat,aber vielleicht täusche ich mich ja auch. ![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
Thoth hat geschrieben: Frage; welche "Demokratie" meinste überhaupt?
Thoth

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