Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 19. Dezember 2013, 21:29

Thoth hat geschrieben:Die die in der SBZ und späteren DDR verblieben wird selbstverständlich eine ideologische und politische Wandlung und Weiterentwicklung per se abgesprochen.


Vor allem Weiterentwicklung.... [flash]


Mara
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Wosch » 19. Dezember 2013, 21:56

Thoth hat geschrieben:Nur die Altnazis in der Bundesrepublik "durften" und "konnten" sich zu Demokraten wandeln.
Die die in der SBZ und späteren DDR verblieben wird selbstverständlich eine ideologische und politische Wandlung und Weiterentwicklung per se abgesprochen.

Ist ja Heute auch noch so, da wird "erkannt" das sich der Eine oder Andere heftig dagegen sträubt um sich weiterzuentwickeln, ne lieber verharrt er trotzig in alter Ideologie, meinen die Gewandelten und Weiterentwickelten ....
Oder die die schon immer den absoluten Durchblick hatten ....

Thoth



Du bringst hier etwas durcheinander, die Frage war doch wer die bessere Aufarbeitung hatte. Die DDR-Bonzen behaupteten zwar daß sie es waren, aber sie bedienten sich wie so oft der Lüge und scheerten sich einen Dreck um die Wahrheit. Wer was dagegen sagte kam ins Zuchthaus bzw. bis Mitte der 50er nach Moskau (Butirka) oder nach Sibirien.Auch ´ne Aufarbeitung, nicht wahr??
Aus Kassel. [santa]
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. Dezember 2013, 08:35

Am Besten noch einmal für alle neu Dazugekommenen, auch uns Schüler ein guter Tipp vom Rainer Ostdeutsch. Und zwar diese schöne Geschichte zum gut lesen. Steht auf Seite 3 hier im Fred.Ein "Sittengemälde" vom alten Westdeutschland. Eines, was der Verfasser hätte gar nicht besser hinbekommen können.

Aus dem Buch „ Belastet“ Meine Eltern im Dritten Reich, Gespräche mit den Kindern von Tätern, von Gerald Posner / Deutsch von Manfred Schmitz
Verlag Das Neue Berlin -1. Auflage 1994 –Kapitel 11 / Geschichte in 5. Teilen

Verrat

Da fällt mir noch ein heute morgen. Warum hieß das denn in der SBZ Neulehrer und nicht "nahtlos weiter beschäftigter NSDAP-Altschonimmerlehrer wie im Westen"? Hatte bestimmt Gründe nich..war Schüler? Na, am besten mal gut nachdenken, oder besser dazu die Lehrerin fragen.

Rainer-Maria und einen guten Tag allen ins Forum

Heute morgen schon ruhiger..."aber nur so lange, bis wieder dieser Interessierter Kolonialmensch......hier seinen....Senf..."
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon HPA » 20. Dezember 2013, 11:49

Die Lehrer mit NS Vergangenheit gab es auch in der SBZ/DDR. Die Nuelehrerbewegung war doch vor allem dem Umstand geschuldet .weil es eine eklatanten Mangel an demselben gab!

Mein einstiger Direx war zu NS Zeiten eine große Nummer in der regionalen HJ,hat dann eine Karriere bei der FDJ gemacht bevor er Schuldirektor wurde. Seinen Führungsstil hat er von der HJ mitgebracht.
Bei den Hochschullehrern sah es doch nicht besser aus....fast die Hälfte mit NS Vergangenheit. In der DDR !
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. Dezember 2013, 18:14

Da fällt mir ein, haben Wir nun eigentlich schon die Kernfrage (siehe Überschrift)beantwortet? Vielleicht könnte man das ganz gut in Prozentzahl ausdrücken so meine Meinung dazu mit 30/70% siehe Westdeutschland/DDR und deren Aufarbeitung? Und klar, das ist nur meine Meinung.

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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nov65 » 20. Dezember 2013, 18:39

Ich spreche mal eine Allgemeingültigkeit an.
Nach jedem Zusammenbruch musste es weitergehen, musste das gesellschaftliche Leben vom Elementarsten an geregelt werden.
In Bereichen, wo eine gewisse Vorbildung erforderlich war,waren nicht genügend Vorgebildete vorhanden. So nach dem Weltkrieg in den alten Bundesländern, so in der beginnenden DDR. Die Anzahl von nachweislichen Widerstandskämpfern reichte hier und dort nicht aus, Lehrer und dazu mit antifaschistischer Ausrichtung waren Mangelware in ganz Deutschland. Verwaltungsleute mussten erst ausgebildet werden usw. Da war es naheliegend, auf ausgebildete Menschen der vorigen Diktatur zurückzugreifen. Natürlich mit Unschuldserklärung, Leumund usw. Und genau da war die Lücke.
So war es auch nach dem Zusammenbruch der DDR. Ich habe das in den Jahren 1990-95 zur Genüge bei der Polizei, bei Gerichten und in öffentlichen Verwaltungen miterlebt. Da wurde geschwindelt, dass die Heidi wackelt.
Später kam dann oftmals die Wahrheit heraus.
Mir ist aber in meinem Leben in der DDR niemals aufgefallen, dass sich ein ehemaliger Nazi in meinem Verwandten-und Bekanntenkreis outete oder gar angab mit seiner braunen Vergangenheit. In meinem jetztigen Wohnort musste ich das aber mit Erschrecken erleben, dass zwei Männer mit der SS-Vergangeheit ihrer Väter in großem Bekanntenkreis angaben. Ich war wütend und fassungslos zugleich.
Andreas
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2013, 18:47

Rainer-Maria, wir sind doch hier nicht bei einem Wettkampf.
Frage dich mal wieviele Offiziere und Unteroffiziere der ehemaligen Wehrmacht beim Aufbau der KvP oder NVA mitgewirkt haben?
Vergiss einfach deine Prozente!

mfg
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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 20. Dezember 2013, 18:51

War die SS nicht die höchste Form des 'Antikommunismus'?
Wenn ich hier bestimmten logischen Klimmzügen bezüglich der Erklärung 'Antikommunist' und 'Demokrat' folgen würde, ja dann würde ich doch glatt sagen diese SS-Leute waren die edelsten der edlen Demokraten, einfach weil sie im Kampf gegen den Kommunismus an vorderster Front standen ..... eine Verfasser lässt gedanklich grüßen .....

Nun gut, Gedankenspiele und zugegeben in ihrer Konsequenz der so flapsig hingeworfenen Vorlage durchaus gefährlich.

Thoth

der sich ausdrücklich davon distanziert hier irgendwelchen Usern solch extrem rechtes Gedankengut zu unterstellen.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nov65 » 20. Dezember 2013, 19:00

@Thoth, den Bezug Deiner Aussagen kann ich leider nicht erkennen. Da aber nur ich den Begriff SS in meinem Post verwendete, melde ich mich dazu.
Beide Angeber mit SS-Vätern stammen übrigens aus den alten Ländern und sind hier Wirtschaftsleute.
SS-Leute wurden in der DDR öffentlich und nichtöffentlich niemals rehabilitiert geschweige geachtet. Auch kein heutiger Demokrat sieht die SS-Angehörigen als willkommene Kommunismusbekämpfer. Wo hast Du nur den Bezug her?
Das ist doch zu billig, um Demokraten zu diskreditieren. Oder sehe ich das nicht in richtigem Licht?
Andreas
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 20. Dezember 2013, 19:39

Nov65, entschuldige aber irgendwie siehst Du die größeren Zusammenhänge nicht.
Ein von 'Euch' bejubelter Verfasser äußerte sich dahingehend das sich Antikommunismus und Humanismus und demzufolge Demokratie; einfach weil Demokratie gelebter Humanismus ist, miteinander bedingen. Ergo; Antikommunist = Humanist = Demokrat.
Nun waren die SS oder deren Mitglieder, um genauer zu sein, die Antikommunisten par Excellence, denn sie wollten den ' Kommunismus' für ein und alle mal auf ewig ausrotten.
Also schließe ich, zugegeben sehr kühn, daraus SS-Mann = Antikommunist = Demokrat und zwar lupenrein weil er doch sehr "humanistisch" gegen den Kommunismus gekämpft hat.
Laß* mal Dein arg verkrampftes Verhältnis zu mir und überdenk diese durchaus sehr extreme Schlußfolgerung, sie ist zugegebenermaßen auf die Spitze getrieben.
Leider muß ich sagen habe ich die Befürchtung das diese "Denke" hier durchaus wenn auch etwas verbrämt daherkommend durchaus Anklang finden würde.
Das ist es was mir Angst macht.

Thoth
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Spartacus » 20. Dezember 2013, 19:47

Thoth hat geschrieben:Nov65, entschuldige aber irgendwie siehst Du die größeren Zusammenhänge nicht.
Ein von 'Euch' bejubelter Verfasser äußerte sich dahingehend das sich Antikommunismus und Humanismus und demzufolge Demokratie; einfach weil Demokratie gelebter Humanismus ist, miteinander bedingen. Ergo; Antikommunist = Humanist = Demokrat.
Nun waren die SS oder deren Mitglieder, um genauer zu sein, die Antikommunisten par Excellence, denn sie wollten den ' Kommunismus' für ein und alle mal auf ewig ausrotten.
Also schließe ich, zugegeben sehr kühn, daraus SS-Mann = Antikommunist = Demokrat und zwar lupenrein weil er doch sehr "humanistisch" gegen den Kommunismus gekämpft hat.
Laß* mal Dein arg verkrampftes Verhältnis zu mir und überdenk diese durchaus sehr extreme Schlußfolgerung, sie ist zugegebenermaßen auf die Spitze getrieben.
Leider muß ich sagen habe ich die Befürchtung das diese "Denke" hier durchaus wenn auch etwas verbrämt daherkommend durchaus Anklang finden würde.
Das ist es was mir Angst macht.

Thoth


Die Amerikaner sahen durchaus genauso, also zumindest das die SS den Kommunisten den Garaus macht
bzw. dachten zumindest darüber nach, das sie das ruhig so weiter machen könnten.

Dein Vergleich ist dann aber doch ein bisserl an den Haaren herbei gezogen, gelle?

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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon HPA » 20. Dezember 2013, 19:57

Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)

Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 20. Dezember 2013, 20:15

Sparta, an den Haaren ziehen, ein der Spezialitäten dieses Forums .....

Thoth
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon karnak » 21. Dezember 2013, 19:05

HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)

Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.

Was Die Personen angeht,meinetwegen.Die Ideologien/Weltanschauungen kann ich aber nicht auf eine Ebene heben.Es fällt schon schwer den Faschismus überhaupt als eine WELTANSCHAUUNG zu bezeichnen.Es mag sein,dass das Ergebnis dieser beiden Ideologien in einigen Bereichen ähnlich waren.Was den Soz./Komm. betrifft besonders in der Stalinära und da in der SU.Allerdings sind die theoretischen Grundlagen des Soz./Komm.bei Weiten von einem völlig anderen intellektuellen und durchaus auch moralischen Niveau.Denn das "praktische Ergebnis"der Ideologie stand beim Faschismus von Anfang an fest,war Ziel und geplant und das ist für mich der Entscheidende Unterschied,der einfach in die Waagschale muss.Beim Soz./Kom.war das nicht so,dass das Ergebnis nun in vielen Fällen gleich war,wo die Gründe dafür lagen,die vielfältig sind,darüber kann man streiten,das man aber den,von mir benannten, Unterschied machen muss allerdings nicht.Zumindest wenn man den Faschismus nicht verharmlosen will.
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Wosch » 21. Dezember 2013, 21:30

karnak hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
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Stalin und Hitler waren im Grunde genommen Brüder im Geiste! Wie Massenmörder halt so sind.

Was Die Personen angeht,meinetwegen.Die Ideologien/Weltanschauungen kann ich aber nicht auf eine Ebene heben.Es fällt schon schwer den Faschismus überhaupt als eine WELTANSCHAUUNG zu bezeichnen.Es mag sein,dass das Ergebnis dieser beiden Ideologien in einigen Bereichen ähnlich waren.Was den Soz./Komm. betrifft besonders in der Stalinära und da in der SU.Allerdings sind die theoretischen Grundlagen des Soz./Komm.bei Weiten von einem völlig anderen intellektuellen und durchaus auch moralischen Niveau.Denn das "praktische Ergebnis"der Ideologie stand beim Faschismus von Anfang an fest,war Ziel und geplant und das ist für mich der Entscheidende Unterschied,der einfach in die Waagschale muss.Beim Soz./Kom.war das nicht so,dass das Ergebnis nun in vielen Fällen gleich war,wo die Gründe dafür lagen,die vielfältig sind,darüber kann man streiten,das man aber den,von mir benannten, Unterschied machen muss allerdings nicht.Zumindest wenn man den Faschismus nicht verharmlosen will.



Karnak, ich sehe da keine Unterschiede, lediglich in der Anzahl der Opfer gibt es Differenzen. Ich behaupte weiterhin, daß der Nationalsozialismus nach lenin´schen und stalin´schen Vorbild Vorbild "perfektioniert" wurde, denn die "Ideologie" des Bolschewismus bestand doch schon bei Lenin mit dem Ziel den "Klassenfeind" auszumerzen.
Ich weiß mit dem besten Willen nicht worüber man da streiten könnte, besser wäre man würde darüber reden und die gegebenen Tatsachen anerkennen. Ja, die Stalinära war schlimm, aber die Leninära war´s genauso und wenn er nicht gestorben wäre hätte er den Josef in der Zahl der Ermordeten und Verhungerten wahrscheinlich auch noch überholt. Der Faschismus darf natürlich nicht verharmlost werden, der Fingezeig auf den genauso schlimmen Kommunismus-Bolschewismus darf aber auch nicht als Verharmlosung des Faschismus gewertet werden, sie nahmen sich Beide nichts, lediglich die Ausführung war nicht immer gleich.

Ich hoffe Dir nicht den 4. Advent versaut zu haben.
Schönen Gruß aus Kassel. Wosch
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 21. Dezember 2013, 23:35

Edelknabe hat geschrieben:Da fällt mir ein, haben Wir nun eigentlich schon die Kernfrage (siehe Überschrift)beantwortet?


Wie fand die Aufarbeitung in deiner Familie statt Rainer Maria, oder gab es da keine Nazis....???? Also in meiner Familie wollte man von der Zeit nichts mehr wissen, auf dem Dachboden bei meiner Oma hingen aber noch die Uniformen....

....Aufarbeitung = null....zählt zu Aufarbeitung Ost....


groetjes

Mara
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 21. Dezember 2013, 23:49

Thoth hat geschrieben:War die SS nicht die höchste Form des 'Antikommunismus'?
Wenn ich hier bestimmten logischen Klimmzügen bezüglich der Erklärung 'Antikommunist' und 'Demokrat' folgen würde, ja dann würde ich doch glatt sagen diese SS-Leute waren die edelsten der edlen Demokraten, einfach weil sie im Kampf gegen den Kommunismus an vorderster Front standen ..... eine Verfasser lässt gedanklich grüßen .....


Du lässt gewaltig nach Thoth....die Nazis standen wie die Kommunisten an vorderster Front gegen die Demokratie....jeder halt von seiner Seite....

groetjes

Mara
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon karnak » 22. Dezember 2013, 06:57

Wosch hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Die SS verstand sich ja wohl eher als Speerspitze gegen alles "unarische" da war es egal ob es Sozis,Schwule ,Andersrassige oder eben auch Kommunisten/ Bolschewisten waren!
Die Nazis haben ja vor allem die Kommunisten aus dem Grund bekämpft ,dass man sie als Konkurrenz um die selbe " Zielgruppe "sah!
Ideologisch gab es Schnittmengen ohne Ende!
Was die nicht davon abhielt,fleissig am Vorabend mit den Russen zu kooperieren ( verdeckte Aufrüstung, Stichwort Lipezk etc)

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Karnak, ich sehe da keine Unterschiede, lediglich in der Anzahl der Opfer gibt es Differenzen. Ich behaupte weiterhin, daß der Nationalsozialismus nach lenin´schen und stalin´schen Vorbild Vorbild "perfektioniert" wurde, denn die "Ideologie" des Bolschewismus bestand doch schon bei Lenin mit dem Ziel den "Klassenfeind" auszumerzen.
Ich weiß mit dem besten Willen nicht worüber man da streiten könnte, besser wäre man würde darüber reden und die gegebenen Tatsachen anerkennen. Ja, die Stalinära war schlimm, aber die Leninära war´s genauso und wenn er nicht gestorben wäre hätte er den Josef in der Zahl der Ermordeten und Verhungerten wahrscheinlich auch noch überholt. Der Faschismus darf natürlich nicht verharmlost werden, der Fingezeig auf den genauso schlimmen Kommunismus-Bolschewismus darf aber auch nicht als Verharmlosung des Faschismus gewertet werden, sie nahmen sich Beide nichts, lediglich die Ausführung war nicht immer gleich.

Ich hoffe Dir nicht den 4. Advent versaut zu haben.
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Natürlich gibt es Unterschiede,mehr noch, ein Vergleich verbietet sich einfach.Wenn wir schon ernsthaft über die Anzahl der Opfer reden wollen,der Faschismus in Deutschland hat 12 Jahre existiert und hat in dieser Zeit so einiges mehr Unglück über die Menschheit gebracht als in den 70 Jahren die Anderen.Hätte der Faschismus auch diese 70 Jahre Zeit gehabt,er hätte in dieser Zeit seine"Endlösung"mit Sicherheit realisiert,hat von Anfang an noch nicht mal einen Hehl aus den Planungen gemacht. In diesen barbarischen Dimensionen haben die Führer des Kom,nie gedacht,, geschweige denn gehandelt.Nicht mal Stalin hat das getan.ABER, hätte die Rassenideologie gesiegt, uns Beiden würde es wohl gut gehen,nach entsprechenden Ariernachweis natürlich.
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 22. Dezember 2013, 09:26

Die "Demokratie" als solche gibt es nicht und wird es auch nie geben.

Was gegenwärtig und auch in der Vergangenheit unter dem Begriff 'Demokratie' firmierte ist immer die Auslegung und Gestaltung dieses komplexen Gebildes zur Regelung des Zusammenlebens in einer sozialen Gruppe durch die Gruppe oder Schicht welche die Macht hat und/oder für sich beansprucht.
Nicht mehr und nicht weniger.

Thoth
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nov65 » 22. Dezember 2013, 10:24

Die Demokratie ist auch nicht gleichzusetzen mit dem Schlaraffenland des Volkes oder von Gerechtigkeitsaposteln.
Dennoch sind Instrumente wie Verfassungen, Volksentscheide und andere außerparlamentarische Möglichkeiten gegeben,um die "Herrschaft des Volkes" zumindest in Teilen zu sichern.
Völlig daneben wäre eine Lächerlichmachung der Demokratie. Klang das etwa bei Dir durch, @Thoth?
Andreas
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon karnak » 22. Dezember 2013, 10:42

Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen,ausgenommen alle anderen. [flash]
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Ist eben manchmal ein Teufelskreis in dem wir uns befinden und einen 100%Ausweg daraus haben wir noch nicht gefunden.
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 22. Dezember 2013, 10:48

@Nov65, tut mir fast Leid, aber nur fast, denn Deine krampfhaften Interpretationsversuche, siehe auch "Schwietzer-Thread", meiner Beiträge durch Dich liegen in Deiner Verantwortung und nicht bei mir.
Du kannst "Interpretieren", "Deuten" und "Vermuten" das es eine Lust ist, nur verzettle Dich nicht bei Deinen Interpretations- und Deutungsversuchen indem Du mir in altbewährter und bekannter Manier Deinerseits etwas Unterstellst was eben Deiner Interpretationswut entspringt und nicht dem was ich geschrieben habe.

Thoth
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nov65 » 22. Dezember 2013, 10:58

Thoth hat geschrieben:@Nov65, tut mir fast Leid, aber nur fast, denn Deine krampfhaften Interpretationsversuche, siehe auch "Schwietzer-Thread", meiner Beiträge durch Dich liegen in Deiner Verantwortung und nicht bei mir.
Du kannst "Interpretieren", "Deuten" und "Vermuten" das es eine Lust ist, nur verzettle Dich nicht bei Deinen Interpretations- und Deutungsversuchen indem Du mir in altbewährter und bekannter Manier Deinerseits etwas Unterstellst was eben Deiner Interpretationswut entspringt und nicht dem was ich geschrieben habe.

Thoth


Nun entspanne Dich doch @Thoth, hättest nur meine vorsichtige Frage beantworten müssen, mehr nicht.
Dass Dich meine Feststellung und vorsichtige Anfrage so erregt...Völlig daneben wäre eine Lächerlichmachung der Demokratie. Klang das etwa bei Dir durch, @Thoth?
Wenn Du merkst, dass Deine Aussage fehlinterpretiert wird, könntest Du einfach nur richtigstellen.Basta.
Einen besinnlichen 4. Advent von Andreas
Kerzenschein beruhigt.
Nov65
 

Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 22. Dezember 2013, 11:09

Wozu Nov65, Du unterstellst mir in Deiner Anfrage das ich versuchen würde die "Demokratie" lächerlich zu machen.

Frage; welche "Demokratie" meinste überhaupt? Ein paar Begrifflichkeiten für Deine Entscheidungsfreudigkeit bei der eventuellen Antwort : halbdirekte, gemischte und bedingt repräsentative Demokratie.
Wie geschrieben, gilt als sehr einfacher und auf keinen Fall umfassender Denkansatz für Dich.

Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....

Thoth
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 22. Dezember 2013, 11:28

Thoth hat geschrieben:Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....


Am krassesten waren ja wohl die Länder, die das Wort im Namen hatten, nech Thoth.... [ich auch]

Da sagte man das ja auch.... *es muss nach Demokratie aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben....*


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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 22. Dezember 2013, 11:54

Wat Mara, Hauptsache Du gibst in irgendeiner Form deinen Senf dazu .....

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 22. Dezember 2013, 12:17

Maras "Senf" find ich aber genau auf den Punkt gebracht. [super]
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon Nov65 » 22. Dezember 2013, 12:18

Thoth hat geschrieben:Wozu Nov65, Du unterstellst mir in Deiner Anfrage das ich versuchen würde die "Demokratie" lächerlich zu machen.

Frage; welche "Demokratie" meinste überhaupt? Ein paar Begrifflichkeiten für Deine Entscheidungsfreudigkeit bei der eventuellen Antwort : halbdirekte, gemischte und bedingt repräsentative Demokratie.
Wie geschrieben, gilt als sehr einfacher und auf keinen Fall umfassender Denkansatz für Dich.

Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....

Thoth

Siehste, hast wahrscheinlich eine Kerze angezündet und bist durch und durch friedfertig. Kannst mir ruhig abnehmen, dass ich die Graduierungen der Demokratie kenne. Ich bin Gegner der unmittelbaren parlamentarischen Demokratie. Aber das ist nicht das Thema dieses Threads.
Wünsche Dir einen schönen 4. Advent. Bei uns herrscht ein ziemlich kalter Wind vor. Also ab in die Bude.
Andreas
Nov65
 

Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon karnak » 22. Dezember 2013, 12:22

SkinnyTrucky hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Mit dem populistisch verkommenden Schlagwort "Demokratie" als solche kann ich alles und nichts erklären und begründen, erhelle aber nichts. Schon garnicht was das Wesen einer gegenwärtigen Demokratie ausmachen sollte .....


Am krassesten waren ja wohl die Länder, die das Wort im Namen hatten, nech Thoth.... [ich auch]

Da sagte man das ja auch.... *es muss nach Demokratie aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben....*


Mara

Du hast natürlich recht,mit Demokratie im eigentlichen Sinne hatte das Ganze nichts zu tun.Aber wenn wir schon mal bei Zitaten von Walter Ulbricht sind,es gibt nun die 2 "berühmten" und ich interessiere mich nun mal für die"Feinheiten",das "Grobe"kenne ich zur Genüge,langweilt mich mittlerweile.Jedenfalls beschäftigen mich diese Zitate immer mal wieder.Das eine ist das mit der Mauer.In den Medien gibt es für die"ganz Dummen"immer nur den berühmt-berüchtigten Satz,ohne irgendeinen Zusammenhang.Für die anderen ab und zu noch die Frage des Journalisten, die zu der Antwort von Ulbricht geführt hat.Aus der Frage des Journalisten ergibt sich aber eindeutig,dass es etwas gegeben haben muss was zu dieser Frage geführt hat,aber es wird dazu nie etwas gesagt,ich habe noch nie etwas dazu gehört oder gesehen,warum ist das eigentlich so und hat jemand eine Antwort,besser Lösung für mich?
Das Selbe trifft auf die Geschichte mit der Demokratie zu,der Satz wird immer gerne erwähnt,und zwar meist im Zusammenhang mit dem Buch von Leonardt,Mitglied der Gruppe Ulbricht.In seinem Buch"Die Revolution frisst ihre Kinder"soll das wohl auf Seite 406 stehen [wink]Ich hoffe einfach mal auch der Gesamtzusammenhang dazu. Nun habe ich schon in einem anderen Forum versprochen ein Buch zu kaufen und zu lesen und ich komme so selten zum lesen,der Kapitalismus,ihr wisst schon [wink] Bis ich dann in ein paar Jahren in der Toskana so richtig Zeit habe zu lesen,vielleicht kann mich einer von meinen quälenden Fragen auch dazu befreien,in welchen Zusammenhang hat der Ulbricht das eigentlich gesagt?Denn wenn ich ehrlich bin,für so dumm halte ich nicht mal Walter Ulbricht,dass er solche "Geheimnisse" so einfach ausgeplaudert hat,aber vielleicht täusche ich mich ja auch. [wink]
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Re: Wer hatte die bessere Nazi-Aufarbeitung, Ost oder West ?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Dezember 2013, 12:24

Thoth hat geschrieben: Frage; welche "Demokratie" meinste überhaupt?
Thoth


Machs nicht so kompliziert. Nimm den Artikel 20 des GG als Basis.

"Staatsform mit einer Verfassung bzw. einem entsprechendem Grundgesetz, welches allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten..."

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