Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Icke46 » 4. Juli 2026, 18:24

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Nebenbei bemerkt: Von Tiefsee spricht man, wenn man in der Tiefe von 1000 Metern und darunter unterwegs ist, also aktuell bis 11.000 Meter, Nordstream 2 liegt durchschnittlich bei 38 Metern, an der tiefsten Stelle bei 249 Metern.

Da fehlen zur Tiefsee noch ein paar Millimeter.

Dies steht jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Ort der Sabotage.


Es ging mir da um die 1. Frage, die aufgeworfen wurde:

Wie geht Tiefseetauchen ohne Kompressionskammer?

Das impliziert natürlich, dass zur Sprengung der Pipeline Tiefseetauchen notwendig war….


Da hast du was falsch verstanden oder anders gefragt, warst du schon mal tauchen oder kennst jemand der Sporttaucher ist, also richtig mit Flaschen auf dem Rücken?
Eine Dekompression ist nicht starr an eine bestimmte Tiefe gebunden, sondern hängt vom Verhältnis aus Tiefe und Tauchzeit (der sogenannten Nullzeit) ab. Als Sporttaucher kannst du jeden Tauchgang so planen und durchführen, dass du ohne Dekompressionsstopps direkt auftauchen kannst (z. B. 60 Minuten bei 18 Metern Tiefe). Bei Überschreitung dieser Nullzeit oder bei Tieftauchgängen sind kontrollierte Stopps Pflicht.
https://www.taucher-nordhessen.de/blog/ ... rstehen-25
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Es geht nicht um die Dekompression, das ist mir bekannt. Ich habe mich früher mit Cenote-Tauchen befasst, und meine Nichte ist Sporttaucherin. Die ist bevorzugt im Roten Meer unterwegs, aber beides, das Cenote-Tauchen als auch das Tauchen im Roten Meer zählt zum Tiefseetauchen. Das hat nichts mit der Dekompression zu tun, die notwendig ist, wenn es eine bestimmte Kombination zwischen Tauchtiefe und Tauchzeit gibt, um der Taucherkrankheit vorzubeugen. So kann man 60 Minuten in 18 Metern Tiefe tauchen und ohne Dekompression wieder auftauchen. Dafür gibt es extra Dekompressionsrechner.

Trotzdem würde ich die Tiefe von 18 Metern nicht im Bereich der Tiefsee Orten.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 4. Juli 2026, 18:33

Du solltest das mit der Tiefsee nicht auf die Goldwaage legen....
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon andr.k » 4. Juli 2026, 18:41

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Was ist denn dein Thema? [wink]

AZ


Gute Frage [grins], aber wenn er schon die Tiefsee bei „bis 100 Meter“ einsortiert….

Lass es gut sein! Mein Thema bleibt das Segeln und hat für mich absolute Priorität. Dem Tauchen habe ich mich ebenfalls über einen langen Zeitraum hinweg ausführlich gewidmet, sodass ich keinen Anlass sehe, mich auf kleinliche Details einzulassen.

[hallo]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juli 2026, 15:25

aus dem Newsticker von ntv:
Der Börsen-Tag, Gericht: Versicherer müssen nicht für gesprengte Nord-Stream-Pipeline zahlen - 07.07.2026, 14:16 Uhr
Der Pipeline-Betreiber Nord Stream hat eine Klage in Höhe von 850 Millionen Euro gegen Versicherer unter der Führung von Lloyd's of London wegen der Explosionen verloren, die russische Gaspipelines nach Europa zerstörten hatten. Eine Richterin am High Court in London befand, dass diese nicht für den Schaden aufkommen müssten.
Russland, die Ukraine und die USA wurden im Laufe des Verfahrens alle als potentielle Verursacher der Explosionen von 2022 in der Ostsee identifiziert, doch die Richterin, Dame Clare Moulder, stellte nicht fest, welche Partei letztlich verantwortlich war. Damit müssen westliche Versicherer keine hohe Entschädigungssumme an ein Unternehmen zahlen, das mehrheitlich im Besitz von Gazprom ist, dem staatlich unterstützten russischen Gaskonzern, den Moskau nutzte, um Europa den Gashahn zuzudrehen.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 27. August 2026, 16:14

[shocked]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 31. August 2026, 18:41

Die Täter waren aus der Ukraine. Der „Wall Street Journal“-Reporter Bojan Pancevski hat das alles haarklein enthüllt. Er schreibt in seinem Buch auch, auf der Basis gleich mehrerer hochrangiger Quellen, der Ex-Armeechef Walerij Saluschnyj habe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj persönlich vor dem Anschlag informiert.

Trotz der Beweislast hat die deutsche Regierung noch nie die Ukraine als Täter benannt.

Übrigens, zum Vergleich die Leipziger Drohne. Da gibts bei weitem kaum Beweise. Dennoch wird erwartet, dass Merz Russland verantwortlich machen wird. Macht Deutschland sich nicht diplomatisch angreifbar, falls Merz die Russen „ins Schaufenster“ stellt?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 2. September 2026, 18:24

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 13. Oktober 2026, 18:50

Es wird langsam Licht im Tunnel...

Als die Drahtzieher beschlossen, die Pipelines zu sprengen, wandten sie sich deshalb auch an ihre amerikanischen Kontakte.


"Die CIA hatte zunächst nichts dagegen"


Allerdings soll der damalige ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj den Anschlag gebilligt haben.
Ja. Saluschnyj wusste nach unseren Erkenntnissen Bescheid und hat seine Zustimmung gegeben. Er war damals der militärische Oberbefehlshaber und ein Gegenspieler Selenskyjs. Heute ist er Botschafter in Großbritannien


Den Plan gab es schon lange, seit etwa 2019. Die Nord-Stream-Pipelines waren in der Ukraine immer umstritten.


Für ihr Buch "Die Sprengung" haben die Investigativjournalisten Oliver Schröm und Ulrich Thiele mit mutmaßlichen Drahtziehern gesprochen. Zum Auftakt des Prozesses gegen den Ukrainer Serhii Kuznetsov in Hamburg erklärt Schröm, warum er Präsident Selenskyj nicht für verantwortlich hält, was die CIA über die Anschlagspläne wusste und weshalb auch die Bundesregierung Fragen beantworten muss.


Die Amerikaner hatten Deutschland frühzeitig vor einem russischen Angriff auf die Ukraine gewarnt. CIA-Direktor William Burns war wenige Wochen vor Kriegsbeginn noch einmal bei Scholz und informierte ihn über Putins Pläne. Auch der damalige polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki versuchte, Scholz von der Ernsthaftigkeit der Bedrohung zu überzeugen. Er konfrontierte ihn sogar mit amerikanischen Geheimdienstinformationen. Doch Scholz nahm die Warnungen nicht ernst genug.


Weiter hier:
https://www.n-tv.de/politik/Die-CIA-hat ... 14072.html

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 14. Oktober 2026, 10:49

Oberlandesgericht Hamburg, Prozessbeginn Nord-Stream-Pipeline Anschlag von 2022 - 14.10.2026, 11:36 Uhr
Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg beginnt am Vormittag der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines vor gut vier Jahren.

https://www.n-tv.de/ticker/Prozessbeginn-Nord-Stream-Pipeline-Anschlag-von-2022-id31416400.html,

na mal sehen, was dabei herauskommt [denken]
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2026, 14:56

Legitimes Kriegsziel?? [bloed]

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2026, 18:46

Unglaublich. Die Ukraine verbietet dem Angeklagten die Aussage! Wo sind wir hier eigentlich?

https://x.com/OxanaMiramu/status/211074 ... 20213?s=20

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 15. Oktober 2026, 19:15

augenzeuge hat geschrieben:Unglaublich. Die Ukraine verbietet dem Angeklagten die Aussage! Wo sind wir hier eigentlich?

https://x.com/OxanaMiramu/status/211074 ... 20213?s=20

AZ


Was ist daran unglaublich? Die Anwälte des Angeklagten erklärten zum Prozessauftakt, dass ihr Mandant von seinen ukrainischen Vorgesetzten aus Gründen der militärischen Geheimhaltung keine Aussagegenehmigung erhalten habe.
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... s-120.html

Als aktiver oder ehemaliger Offizier der ukrainischen Streitkräfte unterliegt er den dortigen Dienstpflichten. Würde er ohne Genehmigung militärische Geheimnisse vor einem ausländischen Gericht offenlegen, drohten ihm in der Ukraine drastische Strafen wegen Geheimnisverrats, die bis hin zu lebenslanger Haft reichen können.
https://correctiv.org/aktuelles/interna ... russlands/
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 15. Oktober 2026, 19:26

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Unglaublich. Die Ukraine verbietet dem Angeklagten die Aussage! Wo sind wir hier eigentlich ?
https://x.com/OxanaMiramu/status/211074 ... 20213?s=20
AZ

Was ist daran unglaublich ? Die Anwälte des Angeklagten erklärten zum Prozessauftakt, dass ihr Mandant von seinen ukrainischen Vorgesetzten aus Gründen der militärischen Geheimhaltung keine Aussagegenehmigung erhalten habe.
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... s-120.html
Als aktiver oder ehemaliger Offizier der ukrainischen Streitkräfte unterliegt er den dortigen Dienstpflichten. Würde er ohne Genehmigung militärische Geheimnisse vor einem ausländischen Gericht offenlegen, drohten ihm in der Ukraine drastische Strafen wegen Geheimnisverrats, die bis hin zu lebenslanger Haft reichen können.
https://correctiv.org/aktuelles/interna ... russlands/

Dazu kommt noch, das nicht nur vor deutschen Gerichten die Angeklagten, sowie direkte Angehörige das Recht haben die Aussagen zur Anklage zu verweigern. Von daher ist das auch für mich nicht Unglaublich ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2026, 21:00

Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2026, 18:19

Jessy Wellmer fragt ernsthaft, ob die Aufklärung eines Anschlags auf unsere Infrastruktur eine „Überreaktion“ wäre (weil es der AfD nützt). [shocked]
https://x.com/unger2701/status/2111073287522423255?s=20

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 09:55

USA- Marinejet flog Stunden nach dem Ausbruch des Nord Stream über die Ostsee

Dieser Reuters-Artikel ist einzigartig auf der Welt: Es ist in der Tat der einzige Artikel, der den mysteriösen Flug des Navy-P8-Poseidon-Flugzeugs über die Explosionszone von #NordStream am Tag des Verbrechens erwähnt .

Die Identität des Flugzeugs konnte aufgrund der Art des rotierenden Identifikationscodes, der manchmal von solchen Flugzeugen verwendet wird, nicht sofort festgestellt werden. Als Reuters Daten vorlegte, bestätigte die Marine, dass es sich um ein amerikanisches Flugzeug handelte. Den Daten zufolge flog das Flugzeug einige Minuten nach 01:00 Uhr GMT südlich von Bornholm in Richtung Nordwesten Polens, wo es etwa eine Stunde lang über Land kreiste, bevor es gegen 02:44 Uhr GMT in das Gebiet flog, in dem das Gasleck gemeldet wurde.

Auf die Frage, ob die gesammelten Informationen den Ermittlern bei der Untersuchung der Pipeline-Brüche helfen könnten, antworteten die USA: Kapitänin Tamara Lawrence, Sprecherin der Seestreitkräfte Europa-Afrika, sagte: „Wir haben derzeit keine weiteren Informationen bereitzustellen.“
https://x.com/NicolasMeilhan/status/211 ... 98029?s=20

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Ari@D187 » 17. Oktober 2026, 10:16

augenzeuge hat geschrieben:Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

AZ

Damit würde die Beweislast praktisch umgedreht: Wenn Kiew keine Militärgeheimnisse freigibt, gilt der eigene Verdacht als bestätigt.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 10:24

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

AZ

Damit würde die Beweislast praktisch umgedreht: Wenn Kiew keine Militärgeheimnisse freigibt, gilt der eigene Verdacht als bestätigt.

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Wir sind aktuell der größte militärische Unterstützer der Ukraine. Wir wissen, was wir liefern. Militärgeheimnisse. Nun bitten wir um Aufklärung bei jenen, denen wir die größte Unterstützung neben den USA gewähren. Die wir mit zig Milliarden unterstützen. Die wird uns verweigert. Wer sich entlasten kann, dies aber nicht tut, setzt sich selbstverständlich dem Verdacht aus, mitgewirkt zu haben.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 10:34

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

AZ

Damit würde die Beweislast praktisch umgedreht: Wenn Kiew keine Militärgeheimnisse freigibt, gilt der eigene Verdacht als bestätigt.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Ari@D187 » 17. Oktober 2026, 10:42

augenzeuge hat geschrieben:USA- Marinejet flog Stunden nach dem Ausbruch des Nord Stream über die Ostsee

Dieser Reuters-Artikel ist einzigartig auf der Welt: [...]
https://x.com/NicolasMeilhan/status/211 ... 98029?s=20

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Ich sehe daran ehrlich gesagt noch nichts Besonderes. Eine P-8 ist ein Seefernaufklärer, und NATO-Aufklärungsflüge in der Ostsee waren 2022 nichts Ungewöhnliches.
Zum Zeitpunkt der ersten Explosion um 02:03 Uhr MESZ befand sich die Maschine laut Reuters noch über der Nordsee. Erst mehr als eine Stunde später flog sie südlich an Bornholm vorbei.
Die US Navy erklärte Reuters zudem ausdrücklich, es habe sich um einen routinemäßigen Ostsee-Aufklärungsflug ohne Zusammenhang mit den Nord-Stream-Lecks gehandelt. Interessant wäre allenfalls, welche Daten die Maschine später erfasst hat. Aus dem Flug selbst ergibt sich zunächst einmal nichts Besonderes.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 13:49

Das war mir klar.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 13:51

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

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Damit würde die Beweislast praktisch umgedreht: Wenn Kiew keine Militärgeheimnisse freigibt, gilt der eigene Verdacht als bestätigt.

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So funktioniert das vor Gericht aber nicht.


Nein? Dann würde ich, wenn ich BK wäre, der UA zeigen, dass ich genau das erwarte. Keine Leistungen ohne Gegenleistungen.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 13:57

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach allem, was D für die Ukraine getan hat, wäre es legitim, eine Aussage zu erlauben. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die Ukrainische Führung involviert ist.

AZ

Damit würde die Beweislast praktisch umgedreht: Wenn Kiew keine Militärgeheimnisse freigibt, gilt der eigene Verdacht als bestätigt.

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AZ [hallo]


So funktioniert das vor Gericht aber nicht.


Nein? Dann würde ich, wenn ich BK wäre, der UA zeigen, dass ich genau das erwarte. Keine Leistungen ohne Gegenleistungen.
AZ


Dann solltest du dich mit der Strafprozeßordnung beschäftigen.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 17. Oktober 2026, 15:42

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nein ? Dann würde ich, wenn ich BK wäre, der UA zeigen, dass ich genau das erwarte. Keine Leistungen ohne Gegenleistungen.
AZ

Dann solltest du dich mit der Strafprozeßordnung beschäftigen.

Genau und ich habe gerade einmal kurz recherchiert:
Das Aussageverweigerungsrecht für Beschuldigte ist in § 136 Abs. 1 S. 2 der Strafprozessordnung (StPO) verankert.
Die wichtigsten Fakten nach StPO
• Keine Aussagepflicht: Als Beschuldigter sind Sie im Strafprozess oder bei Ordnungswidrigkeiten nicht verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen oder sich selbst zu belasten (nemo tenetur se ipsum accusare).
• Zwingende Belehrung: Die Polizei, Staatsanwaltschaft oder das Gericht müssen Sie vor Beginn einer Vernehmung auf dieses Recht hinweisen. Fehlt diese Belehrung, ist eine daraufhin gemachte Aussage oft nicht verwertbar.
• Recht auf Anwalt: Sie haben jederzeit – auch schon vor der Vernehmung – das Recht, einen Verteidiger (Rechtsanwalt) zu befragen. Sie können die Vernehmung unterbrechen oder die Aussage verweigern, bis Sie Rücksprache gehalten haben.
• Kein Nachteil durch Schweigen: Das Schweigen zur Sache darf im Verfahren nicht zu Ihrem Nachteil gewertet werden.
• Angaben zur Person: Sie sind nur dazu verpflichtet, Ihre Personalien (Name, Geburtsdatum, Anschrift etc.) wahrheitsgemäß anzugeben. Zur eigentlichen Straftat müssen Sie nichts sagen.

Damit ist es sekundär, ob die Regierung eines anderen Landes, wie eben der Ukraine einer Aussage zustimmt oder nicht, sowie ich es in meinem Beitrag vom 15. Oktober 2026, 20:26 Uhr schon andeutungsweise geschrieben hatte ...
... also mal sehen wie es sich weiterentwickelt, noch zumal ja immer noch der Vorwurf eines Kriegsverbrechens im Raum steht.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 16:13

Was seid ihr naiv. Wenn wir MIlliarden in die Ukraine senden, ist das keine Einbahnstraße. Dann muss auch was in die andere Richtung laufen. Trump macht es besser, der sahnt ab. Wir sind offensichtlich zu dämlich dazu. Es braucht hier kein Gericht, keine STPO. Einfach ein Tacheles Gespräch. Es kann nicht sein, dass wir beim Aufbau helfen, unsere Energieversorgung dafür zerstört wird und wir danke sagen oder nach der STPO rufen. [flash]

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 16:25

augenzeuge hat geschrieben:Was seid ihr naiv. Wenn wir MIlliarden in die Ukraine senden, ist das keine Einbahnstraße. Dann muss auch was in die andere Richtung laufen. Trump macht es besser, der sahnt ab. Wir sind offensichtlich zu dämlich dazu. Es braucht hier kein Gericht, keine STPO. Einfach ein Tacheles Gespräch. Es kann nicht sein, dass wir beim Aufbau helfen, unsere Energieversorgung dafür zerstört wird und wir danke sagen oder nach der STPO rufen. [flash]

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Naiv ist hier jemand ganz anderes. Meinst du ernsthaft, der Mann wird sich vor Gericht selber beschuldigen oder was erhoffst du dir von seiner Aussage? Hier ruft auch niemand nach der Starfprozeßordnung. Die gilt eben vor einem deutschen Gericht. Naiv ist meiner Meinung nach jemand, der sich bei diesem Proßez irgend eine Aufklärung erhofft. Genauso ist es mit deinem Gespräch, das ist Naiv. Wer soll da mit wem sprechen?
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon karnak » 17. Oktober 2026, 16:50

Was würde, müsste eigentlich passieren wenn die Ukraine sagt,wir waren das, für uns war das ein legitimes Ziel weil Putin damit Geld für seinen Krieg verdient,was ja nicht ganz falsch ist. Vielleicht sogar der Präsident hat das gewusst. Welche Konsequenzen müsste das haben, und was hätte das für Konsequenzen für diesen Konflikt? Wenden wir uns dann von der Ukraine ab, haben mehr" Verständnis " für das tun der Russen , verteilen unsere Sympathien halbe halbe, oder was müsste dann eigentlich passieren? Wenn man ehrlich ist, man will die Wahrheit besser gar nicht wissen,zumindest von der Ukraine nicht bestätigt bekommen. Also verbreitet man alle möglichen Geschichten zum Gas der Russen, es stimmt gar nicht, dass das Piplinegas am kostengünstigsten war, obwohl Piplinegas immer das günstigste ist, nur das der Russen halt nicht. Keine Ahnung warum nicht. Und damit hat man dem eigenen Volk, vielleicht sogar sich selbst ein bisschen erklärt, bloß gut,dass die Pipeline gesprengt wurde, wir müssen dem Akteur eigentlich dankbar sein, er hat uns weg von dem falschen Weg des schweineteuren Russengas weg gebracht. [flash]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 16:54

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Was seid ihr naiv. Wenn wir MIlliarden in die Ukraine senden, ist das keine Einbahnstraße. Dann muss auch was in die andere Richtung laufen. Trump macht es besser, der sahnt ab. Wir sind offensichtlich zu dämlich dazu. Es braucht hier kein Gericht, keine STPO. Einfach ein Tacheles Gespräch. Es kann nicht sein, dass wir beim Aufbau helfen, unsere Energieversorgung dafür zerstört wird und wir danke sagen oder nach der STPO rufen. [flash]

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Naiv ist hier jemand ganz anderes. Meinst du ernsthaft, der Mann wird sich vor Gericht selber beschuldigen oder was erhoffst du dir von seiner Aussage? Hier ruft auch niemand nach der Starfprozeßordnung. Die gilt eben vor einem deutschen Gericht. Naiv ist meiner Meinung nach jemand, der sich bei diesem Proßez irgend eine Aufklärung erhofft. Genauso ist es mit deinem Gespräch, das ist Naiv. Wer soll da mit wem sprechen?


Du hast mich nicht verstanden. Um den Mann geht es mir gar nicht. Das Problem muss ohne Gericht auf höchster Ebene geklärt werden.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 16:58

karnak hat geschrieben:Was würde, müsste eigentlich passieren wenn die Ukraine sagt,wir waren das, für uns war das ein legitimes Ziel weil Putin damit Geld für seinen Krieg verdient,was ja nicht ganz falsch ist. [flash]


Doch, es ist falsch. Weil hier D in den Konflikt mit einbezogen wird. Die Ukraine kann nicht auf der ganzen Welt alles zerstören, nur weil Russland davon profitiert.

Wenn herauskommt, dass man die Sprengung von oben befohlen hat, ist es aus mit der Unterstützung und der EU Mitgliedschaft.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon karnak » 17. Oktober 2026, 17:11

[denken] Für immer und ewig und für alle Zeiten, so wie für manche die Russen unser ewiger Feind sein sollen? Heißt wir haben dann Richtung Osten zwei mit denen wir nicht grün werden wollen?
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