Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 15:24

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Warum nicht in der Ukraine? Weil die An-124 dort nicht sind.

Ari


Und auch das ist nicht richtig. Ja, man soll das glauben, schon klar. [flash]

Erstmals seit Kriegsbeginn taucht ein Frachtflugzeug der ukrainischen Fluggesellschaft Antonov Airlines am Himmel über Kiew auf – trotz gesperrten Luftraums. Ohne Transpondersignal bis zur polnischen Grenze blieb das Flugzeug offensichtlich von Russland unentdeckt.


AZ


Der Streithansel ist wieder unterwegs....Wie soll denn sonst das benötigte Material in die Ukraine kommen? Es geht um den Standort der Maschinen...


Schon klar. Lies nochmal langsam. Es bleiben Thesen, warum dann streiten. Du glaubst doch selbst nicht an die Russen..... [flash]
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 15:28

Das Argument für ein ukrainisches Motiv:

Die Ukraine ist nach Jahren des Krieges auf kontinuierliche westliche Militär- und Finanzhilfe angewiesen. Ein Anschlag, der Russland zugeschrieben wird, könnte helfen, die öffentliche und politische Unterstützung in Deutschland/Europa zu festigen oder zu steigern, gerade wenn Kriegsmüdigkeit oder Sparzwänge die Hilfsbereitschaft schwächen.
Ein Vorfall auf deutschem Boden könnte Druck auf die Bundesregierung erzeugen, Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen, mehr Waffen zu liefern oder den "hybriden Krieg" Russlands stärker zu thematisieren — was Kiews Position stärkt.
Es könnte auch als Rechtfertigung dienen, um Diskussionen über Verhandlungen oder ein Nachlassen der Unterstützung zu unterbinden.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 15:55

Ich bin da bei dir Jörg, in der Argumentation. Richtig gut formuliert, das Ganze.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:02

Edelknabe hat geschrieben:Ich bin da bei dir Jörg, in der Argumentation. Richtig gut formuliert, das Ganze.

Rainer Maria


Du meinst also die Ukrainer würden ihr eigenes Flugzeug in die Luft sprengen....? Das ganze dann noch so dilettantisch mit dieser, ich sage mal Spielzeugdrohne...?
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:07

Das ist ja auch so eine Sache mit dem Busfahrer. Er sieht kurz vor Mitternacht eine Drohne (von der er absolut nichts weiß, was sie ist, warum sie da ist und zu wem sie gehört), springt raus und tritt sie zu Boden.
Also erkundigt er sich nicht erst mal vorher was er zu machen hat bei Vorgesetzten, Tower, Polizei oder was auch immer und handelt einfach? Neben einer vollgetankten Antonov, egal ob mit Ladung oder ohne?
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 16:18

So wie das Ganze ablief sollte es nur so aussehen wie"als ob." Zur Kriegsertüchtigung der lahmen deutschen Angsthasen halt. Und das reicht vollkommen,ist gelungen und mehr war garnicht gedacht. Zwei Dinger so Drohnen und nichts weiter passiert, das sagt eigentlich schon Alles. Der Russe wenn der es den gewesen wäre, derhätte ordentlich Schaden angerichtet.Heutztage so meine Ansicht schwindelt mittlerweile nicht nur der kleine Mann, die Frau wenn notwendig. Das Ganze wird genutzt ohne das man mehr wie das Vertuschen darum, um den wahren Sachverhalt beachten müsste.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 16:26

Zum Busfahrer fällt mir noch ein, das war vielleicht ein Ukrainer, politisch und sonst auch recht umfassend informiert. Der einfach um sein Staatseigentum hier auf dem Leipziger Flugfeld wusste.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:30

Edelknabe hat geschrieben:Zum Busfahrer fällt mir noch ein, das war vielleicht ein Ukrainer, politisch und sonst auch recht umfassend informiert. Der einfach um sein Staatseigentum hier auf dem Leipziger Flugfeld wusste.

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Ja klar und ein Karate Meister....
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Icke46 » 8. August 2026, 16:38

Man merkt, das Weihnachten vor der Tür steht - die Spekulatius-Produktion hier im Forum läuft auf Hochtouren [grins] .

Was diese Drohnensache angeht: Man sollte zwar keine Möglichkeit außer Acht lassen, trotzdem halte ich eine ukrainische Urheberschaft doch eher für unwahrscheinlich. Denn sich selber schwer zu schaden, indem man im Erfolgsfall diese AN-124 zerstört hätte, ist eher kontraproduktiv.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:43

Leipzig / Halle

Bevor Politiker aus einem Drohnenvorfall einen staatlichen Angriff konstruieren und mit dem „Bündnisfall“ hantieren, gehört erst einmal die Beweiskette auf den Tisch.

- Wer hat die Drohne gebaut?
- Wo ist sie gestartet?
- Wer hat sie gesteuert?

Welche SIM-/Netzdaten, LTE-/Funkverbindungen und Steuerungsserver wurden festgestellt?

Woher stammen Komponenten und Sprengstoff? Was zeigen CCTV und Bewegungsdaten? Und ist die komplette Chain of Custody der sichergestellten Beweismittel dokumentiert?

Drohnenforensik → Telekommunikationsdaten → Startort → Steuerung → Sprengstoffforensik → Täter → staatliche Verbindung.

Erst wenn diese Kette belastbar geschlossen ist, kann man seriös über staatliche Attribution reden.

Verdacht ist keine Attribution. Attribution ist kein Beweis. Und politische Panik ersetzt keine Forensik.

Gerade wenn aus einer Zuschreibung außen- oder sicherheitspolitische Konsequenzen bis hin zu Art. 5 NATO entstehen könnten, sollte der Beweisstandard höher und nicht niedriger sein.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 16:45

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Ich bin da bei dir Jörg, in der Argumentation. Richtig gut formuliert, das Ganze.

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Du meinst also die Ukrainer würden ihr eigenes Flugzeug in die Luft sprengen....?


Du und auch Icke haben es nicht verstanden. Es war nur geplant, es so aussehen zu lassen. Das reicht doch.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:48

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Ich bin da bei dir Jörg, in der Argumentation. Richtig gut formuliert, das Ganze.

Rainer Maria


Du meinst also die Ukrainer würden ihr eigenes Flugzeug in die Luft sprengen....?


Du hast es nicht verstanden. Es war nur geplant, es so aussehen zu lassen. Das reicht doch.

AZ


Dazu braucht es aber nicht dieses Schauspiel....Rein technisch stimmt die Story hinten vorne nicht, meine Meinung. Alleine die Geschichte um den Busfahrer, da braucht es keine ukrainischen Finsterlinge.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 16:53

Gestern hat der Nationale Sicherheitsrat zum Drohnenfund in Leipzig/Halle beraten. Merz war per Videoschalte aus seinem Urlaub zugeschaltet. Personell anwesend waren Kanzleramtschefin Nina Warken sowie den Spitzen von BND und Verfassungsschutz.

Unabhängig von der politischen Beratung hat die Bundesanwaltschaft den Fall wegen des Verdachts auf Staatsterrorismus und versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion übernommen. Die gefundene Profi-Drohne war mit den militärischen Sprengstoffen Semtex und PETN präpariert und trug 5G-Antennen sowie zwei SIM-Karten. Sie stand stundenlang unbemerkt neben ukrainischen Antonow-Frachtmaschinen, bevor sie von einem Busfahrer gestoppt wurde.

Die Spurenlage ist zur Zeit folgende.

Auf Videoaufnahmen der Überwachungskameras wurde nach erneuter Betrachtung festgestellt, dass die Drohne, schon vier Stunden vor Auffindung durch einen Busfahrer, in den Luftraum des gesperrten Bereiches des Flughafens eingeflogen ist. Auf dem "Dach" der Antonov stellte man, bei nachträglicher Überprüfung, fest, dass die Drohne hart auf die Antonov aufgeschlagen war, abprallte und in einiger Entfernung daneben zu liegen kam. Beim Aufprall wurde die Zündvorrichtung beschädigt. Es handelte sich nicht um einen Aufprallzünder, sondern um eine Fernzündungseinrichtung, die nun außer Betrieb war.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 16:59

Und selbst wenn es laut Pentium noch Zeit benötigt, die Ermittlungen dann wird Schwindelei von egal woher so meine Denke den weiteren Verlauf der ganzen Sache bestimmen. Frei nach dem Motte "wem wird es nützen." OK so der Busfahrer? Nur wer war der Mann eigentlich? Und schiebt das jetzt nicht auf den Datenschutz.Dumme Frage, sonst sehe ich in Videos so Moskau nur Aufprallzünder? Warum wäre denn hier fern gezündet worden?

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Icke46 » 8. August 2026, 17:25

Nun werden wir hier auch noch zu Spreng-Experten [grins] .

Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass man die Fernzündung deshalb nutzt, weil man ein ganz bestimmtes Ziel treffen will. Mit einem Aufschlagzünder geht das Ding ja hoch, sobald es irgendwo aufschlägt, ob das nun der gewünschte Flieger ist oder halt ein Bus, der da über das Rollfeld brettert. Aber wie gesagt, das ist was für Experten.

Interessant finde ich ja, dass man Semtex auch quasi als Kaminanzünder nutzen kann. Wird es mit offener Flamme angezündet, brennt es langsam und kontrolliert ab……
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2026, 17:39

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Ich bin da bei dir Jörg, in der Argumentation. Richtig gut formuliert, das Ganze.

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Du meinst also die Ukrainer würden ihr eigenes Flugzeug in die Luft sprengen....?


Du und auch Icke haben es nicht verstanden. Es war nur geplant, es so aussehen zu lassen. Das reicht doch.

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Da sind wir wieder bei deinem Cui bono? Was soll das bringen, wenn es nicht bumm macht? Eine Reaktion, wie du sie unterstellst gäbe es, wenn überhaupt, nur beim großen Bumm.

Nein, wie schon an anderen Stellen, die du ja ignorierst, dürfte da der Russe mal wieder was verzapft haben. Mal etwas Angst verbreiten im Sinne "Wir könnten, wenn wir wollten". Oder tatsächlich wieder so Freaks wie in Salisbury, die bald in luftiger Höhe aus dem Fenster fallen.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 17:41

Was soll das bringen, wenn es nicht bumm macht?


Das sehen wir derzeit. Ist das denn nichts?

Abschreckung ist alles. Weißt du doch.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2026, 18:15

augenzeuge hat geschrieben:
Was soll das bringen, wenn es nicht bumm macht?


Das sehen wir derzeit. Ist das denn nichts?

Abschreckung ist alles. Weißt du doch.

AZ

Abschreckung, genau. Nur, die funktioniert nur für den, dem Angst nützt. Ein Deutschland, das sich verwundbar fühlt, wird vorsichtiger, nicht spendabler. Für Kiew wäre das ein Eigentor, für Moskau ist es der Zweck der Übung.

Merkst du, was gerade passiert ist? Vorhin sollte es Westeuropa tiefer reinziehen und die Unterstützung forcieren. Jetzt ist es Abschreckung. Das ist die Gegenrichtung. Und "wir könnten, wenn wir wollten" war mein Satz über die Russen. Und was sehen wir derzeit? Eine Forendiskussion. Keine Zusage, kein Paket, keine Entscheidung. Ziemlich schmaler Ertrag für Militärsprengstoff auf einem deutschen Flughafen.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 18:23

Ari, du bist zu sehr auf den Russen festgelegt. Aber du kennst ihn gar nicht. Ganz anders die Leute im Osten um Leipzig. Putin würde dort nie ein Exempel statuieren.

Übrigens, schau mal, wo man ukrainische Drohnen jetzt auch entdeckt hat.

https://www.n-tv.de/politik/Ukrainische ... 72957.html
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 18:28

augenzeuge hat geschrieben:Ari, du bist zu sehr auf den Russen festgelegt. Aber du kennst ihn gar nicht. Ganz anders die Leute im Osten um Leipzig. Putin würde dort nie ein Exempel statuieren.

Übrigens, schau mal, wo man ukrainische Drohnen jetzt auch entdeckt hat.

https://www.n-tv.de/politik/Ukrainische ... 72957.html
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Das ist doch ganz was anderes....Und woher willst du wissen, das die Leipziger Drohne eine ukrainische Drohne ist oder war? Ach und lass die Leute um Leipzig aus dem Spiel...
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 18:29

Nee, lasse ich nicht. Habe da Verwandte und kenne die Stadt mein Leben lang.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon karnak » 8. August 2026, 18:58

[grin] Meine Fresse, wir haben einen neuen Feind, oder den Alten zurück,ganz wie man es sehen will.Und weil der auf's Verrecken nicht so richtig angreifen will, wir uns aber auf's Verrecken mit teurem Geld verteidigen wollen, halten wir uns natürlich an jedem Strohhalm, spinnen uns was zusammen, oder, natürlich könnte man auch selbst was organisieren, oder durch" fremde Mächte" organisieren lassen. Wie lange hat man denn bei Nordstream an," der Russe wars", festgehalten, bis es einfach nicht mehr ging. So ganz Undenkbar ist es natürlich auch in dem Fall nicht. Das Ganze nützt nun mal nicht nur den Russen, dass sieht man nur so mit einer ausgeprägter Russiphobie oder Sehnsucht nach neuem Ostlandritt. [flash]
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Icke46 » 8. August 2026, 19:02

Der AZ hat bestimmt, im Gegensatz zum Rest der Welt, die Drohne schon begutachtet und das Typenschild mit "Made in Ukraine" ebtdeckt [grins] .

Aber mal ernsthaft: Ich verstehe nicht, weshalb heutzutage alles bebildert wird, aber diese Drohne geheim gehalten wird. Man würde sich gerne selber ein Bild machen, wie groß so ein Teil ist, dass ein Busfahrer aus der Luft fängt. Es kann sich eigentlich nicht um so ein Teil gehandelt haben, wie es in der Ukraine von vielen Startups zusammengeschraubt wird.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 8. August 2026, 19:18

Icke46 hat geschrieben:Der AZ hat bestimmt, im Gegensatz zum Rest der Welt, die Drohne schon begutachtet und das Typenschild mit "Made in Ukraine" ebtdeckt [grins] .

Aber mal ernsthaft: Ich verstehe nicht, weshalb heutzutage alles bebildert wird, aber diese Drohne geheim gehalten wird. Man würde sich gerne selber ein Bild machen, wie groß so ein Teil ist, dass ein Busfahrer aus der Luft fängt. Es kann sich eigentlich nicht um so ein Teil gehandelt haben, wie es in der Ukraine von vielen Startups zusammengeschraubt wird.


Das ist doch weiter oben beschrieben...ansonsten besuche einen Elektro Markt in deiner Nähe und lass dir ein paar Hobby Drohnen zeigen...
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon karnak » 8. August 2026, 19:31

Icke46 hat geschrieben:Der AZ hat bestimmt, im Gegensatz zum Rest der Welt, die Drohne schon begutachtet und das Typenschild mit "Made in Ukraine" ebtdeckt [grins] .

Aber mal ernsthaft: Ich verstehe nicht, weshalb heutzutage alles bebildert wird, aber diese Drohne geheim gehalten wird. Man würde sich gerne selber ein Bild machen, wie groß so ein Teil ist, dass ein Busfahrer aus der Luft fängt. Es kann sich eigentlich nicht um so ein Teil gehandelt haben, wie es in der Ukraine von vielen Startups zusammengeschraubt wird.

Das mit aus der Luft fangen ist doch längst vom Tisch. [grin]
Und es war ja auch sowas von dämlich. Man muss sich das Szenario einfach mal im richtigen Leben vorstellen. Da fährt man mit einen Bus durch die Gegend, so wie ich es begriffen habe, im Dunkeln. Irgendwas fliegt durch die Gegend, man denkt sonstwas, erkennt eine Drohne, hält den Bus an, läuft hin und die Drohne trudelt in Greifhöhe durch die Luft. Man angelt danach und schlägt sie zu Boden wie eine Frisbee Scheibe. Schon irgendwie eine lächerliche Vorstellung ,deswegen hat man sie wohl besser zurückgezogen. [grin]
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Icke46 » 8. August 2026, 19:57

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Der AZ hat bestimmt, im Gegensatz zum Rest der Welt, die Drohne schon begutachtet und das Typenschild mit "Made in Ukraine" ebtdeckt [grins] .

Aber mal ernsthaft: Ich verstehe nicht, weshalb heutzutage alles bebildert wird, aber diese Drohne geheim gehalten wird. Man würde sich gerne selber ein Bild machen, wie groß so ein Teil ist, dass ein Busfahrer aus der Luft fängt. Es kann sich eigentlich nicht um so ein Teil gehandelt haben, wie es in der Ukraine von vielen Startups zusammengeschraubt wird.


Das ist doch weiter oben beschrieben...ansonsten besuche einen Elektro Markt in deiner Nähe und lass dir ein paar Hobby Drohnen zeigen...


Also, ich gucke mir die Drohnen eher im Foto-Fachgeschäft an, denn Drohnen sind ja das, was früher die Stative waren [grins] . Und da kannst du Drohnen für 200€ bekommen oder für 12.000€, der Unterschied liegt einmal in der Größe, einmal in der Reichweite und einmal in der Nutzlast.

Das hilft mir aber bei der konkreten Drohne nicht weiter.
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2026, 20:28

augenzeuge hat geschrieben:Ari, du bist zu sehr auf den Russen festgelegt. Aber du kennst ihn gar nicht. Ganz anders die Leute im Osten um Leipzig. Putin würde dort nie ein Exempel statuieren.

Übrigens, schau mal, wo man ukrainische Drohnen jetzt auch entdeckt hat.

https://www.n-tv.de/politik/Ukrainische ... 72957.html
AZ

Der Link liefert dir das Gegenteil. Lies mal, was drinsteht: Laut bulgarischem Verteidigungsministerium eine Maya-Köderdrohne, kein Grund zur Annahme, dass sie absichtlich nach Bulgarien gesteuert wurde. Aus rumänischem Luftraum eingedrungen, in einem Sonnenblumenfeld explodiert, weder Verletzte noch Sachschaden.

Eine Köderdrohne ist eine Attrappe, die Flugabwehr binden soll. Keine Waffe. Verirrt, im Acker gelandet, von Sofia selbst als Irrläufer eingeordnet.

Und jetzt vergleich das mit Leipzig: Sprengsatz am Boden, an einer konkreten geparkten Maschine, militärischer Sprengstoff. Dein Link zeigt eher, wie ein echter ukrainischer Drohnenvorfall auf NATO-Boden aussieht. Unfall, sofort eingeräumt, Sonnenblumenfeld, kein Schaden.

Zu "Putin würde im Osten nie ein Exempel statuieren": Hat er schon. Juli 2024, Flughafen Leipzig/Halle, Brandsatz im DHL-Paket. 15 Anklagen in Vilnius, nach litauischer Staatsanwaltschaft organisiert von Leuten mit GRU-Verbindung. Derselbe Flughafen, dieselbe Gegend, dieselben Leute im Osten.

Und dass ich ihn nicht kenne, stimmt. Du auch nicht. Deshalb reden wir über Fakten und nicht über Charakterfragen.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2026, 20:37

augenzeuge hat geschrieben:Das Argument für ein ukrainisches Motiv:

Die Ukraine ist nach Jahren des Krieges auf kontinuierliche westliche Militär- und Finanzhilfe angewiesen. Ein Anschlag, der Russland zugeschrieben wird, könnte helfen, die öffentliche und politische Unterstützung in Deutschland/Europa zu festigen oder zu steigern, gerade wenn Kriegsmüdigkeit oder Sparzwänge die Hilfsbereitschaft schwächen.
Ein Vorfall auf deutschem Boden könnte Druck auf die Bundesregierung erzeugen, Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen, mehr Waffen zu liefern oder den "hybriden Krieg" Russlands stärker zu thematisieren — was Kiews Position stärkt.
Es könnte auch als Rechtfertigung dienen, um Diskussionen über Verhandlungen oder ein Nachlassen der Unterstützung zu unterbinden.

AZ

Was in deiner Liste fehlt, ist die Kostenseite. Fliegt sowas auf, ist die deutsche Unterstützung am selben Tag beendet. Also genau das, was gesichert werden sollte. Alles riskieren, um etwas zu gewinnen, das man ohnehin bekommt...

Und der Test: Schreib dieselbe Liste mal für den Russen. Geht genauso leicht. Nur kommt da noch was dazu: Leipzig 2024, Brandsatz im DHL-Paket, 15 Anklagen in Vilnius. Ein Motiv haben beide. Einen Präzedenzfall hat einer.

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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 20:55

Schon amüsant, wenn man sieht wie du dich da festgebissen hast. Und was du interpretierst. Nun, es bleiben Thesen. Aber deine überzeugt mich weniger.

Die Russen können es nicht gewesen sein. Aber das passt dir nicht.

Ach, was das Auffliegen betrifft, man hat es bei North Stream gesehen. Da hatte man fast Angst vor dem mutmaßlichen Täter.

AZ
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Re: Drohnenangriff auf den Flughafen Halle/Leipzig

Neuer Beitragvon pentium » 9. August 2026, 09:37

Eine kleine Analyse mit KI...

Die Hinweise deuten stark auf einen professionellen, staatlich gesteuerten hybriden Angriff hin – mit Russland als dem mit Abstand wahrscheinlichsten Akteur. Bestätigt ist das aber (Stand 9. August 2026) noch nicht.

Was passiert ist (kurz)
In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2026 wurde am Flughafen Leipzig/Halle (wichtiges NATO-/Militärlogistik-Drehkreuz, Basis für ukrainische Antonov-Airlines-Frachter) eine Quadcopter-Drohne mit angebautem Sprengsatz (ca. faustgroß, Tests deuten auf Semtex/PETN hin) entdeckt. Sie schwebte bzw. lag in unmittelbarer Nähe geparkter ukrainischer An-124-Transportmaschinen. Ein Flughafen-Mitarbeiter (Busfahrer) brachte sie mit einem Tritt zu Boden. Der Zünder war defekt/abgerissen – deshalb keine Explosion. Es gab Hinweise auf ein mögliches zweites Objekt, das mit einer Frachtmaschine kollidierte. Der Flugbetrieb wurde zeitweise eingestellt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen (Verdacht auf versuchte Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr), das BKA ermittelt.

Warum „Profis“ und kein Amateur?
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einer „neuen Gefahrenqualität“ und einem „hybriden Anschlagsszenario“. Die Tat sei „sehr professionell vorbereitet“, erfordere „hohes Maß an Technikerfahrung“ und Umgang mit Sprengstoff und sei „nicht von Amateuren“ durchgeführt. Die Drohne scheint Abwehrsysteme umgangen zu haben und war Stunden unbemerkt auf dem Gelände. „Fremde Mächte“ seien nicht auszuschließen.

Wer könnte dahinterstecken? Analyse der Optionen

Russische Geheimdienste (GRU o. Ä.) – mit Abstand die naheliegendste Hypothese
Motiv: Leipzig ist zentrales Drehkreuz für NATO-Militärtransporte und ukrainische Antonovs (u. a. SALIS-Programm). Ein Anschlag auf solche Maschinen (auch wenn die betreffende am Tag der Entdeckung wohl leer war, zuvor Munition transportiert hatte) trifft die Ukraine-Unterstützung und schafft Verunsicherung in Deutschland. Passt zu bisherigen hybriden Aktionen (Sabotage, Drohnen, Brandstiftungen, Spionage).

Mittel: Professioneller Sprengstoff, technische Umgehung von Abwehr, gezielte Platzierung.
Indizien: US-Geheimdienstkreise (WSJ, CNN) bewerten die Drohne als wahrscheinlich russisch bzw. von einem russischen Dienst. Deutsche Politiker und Experten (u. a. Roderich Kiesewetter, Nico Lange) sehen das ebenfalls so. Es gibt Präzedenzfälle (z. B. DHL-Paket-Brand 2024 in Leipzig, der mit russischen Proxys in Verbindung gebracht wurde).
Russland weist jede Verantwortung zurück und spricht von „Provokation“ bzw. antirussischer Hysterie (Botschaft in Berlin).

Andere staatliche Akteure
Theoretisch möglich (Iran, China, Nordkorea o. Ä.), aber Motiv und Kontext (Ukraine-Bezug, Leipzig als NATO-Hub) machen das deutlich unwahrscheinlicher. Keine konkreten Hinweise.

Nichtstaatliche Akteure / Proxys / „Wegwerf-Agenten“
Russland nutzt häufiger lokale Helfer oder kriminelle Netzwerke, die Material und Anweisungen bekommen, ohne selbst vollwertige Agenten zu sein. Das würde die operative Sicherheit erhöhen. Auch hier wäre der Auftraggeber aber sehr wahrscheinlich staatlich.

Ukrainische False-Flag oder interne Akteure
Wird von russischer Seite und manchen Skeptikern spekuliert („Provokation, um Hilfe zu sichern“). Dagegen spricht die Professionalität, der Sprengstoff und das Fehlen von Belegen. Deutsche Behörden und US-Dienste deuten nicht in diese Richtung.

Extremisten (rechts/links/islamistisch) oder Einzeltäter
Unwahrscheinlich: Zu professionell, zu spezifisches Ziel (ukrainische Militärfrachter), militärischer Sprengstoff.

Fazit der kleinen Analyse
Die Faktenlage (Ziel, Professionalität, Timing, Art der Waffe) und die Einschätzungen von US-Diensten sowie vieler deutscher Sicherheitsexperten machen russische staatliche Akteure oder von ihnen gesteuerte Proxys zum klaren Favoriten. Die Bundesregierung hält sich öffentlich zurück („fremde Mächte“, keine namentliche Schuldzuweisung), was bei laufenden Ermittlungen und diplomatischen Erwägungen üblich ist. Es gibt bislang keine Festnahmen und keine offizielle Attribution.

Das bleibt eine vorläufige Bewertung auf Basis öffentlich bekannter Informationen (Stand 9. August 2026). Die Ermittlungen (BKA/Bundesanwaltschaft) können noch Überraschungen bringen – technische forensische Auswertung der Drohne, Kommunikationsspuren, Materialherkunft etc. werden entscheidend sein. Solche hybriden Vorfälle sind bewusst so angelegt, dass die Zuschreibung schwer fällt.

...
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