Gerd Böhmer hat geschrieben:[...]
... ist ja wieder einmal antirussische Propaganda vom Feinsten von diesem Kriegstreiber namens Roderich Kiesewetter ...
Das als "antirussische Propaganda" abzutun, blendet die Realität der letzten Jahre komplett aus. Man muss den Herrschaften im Kreml doch nur mal zuhören. Wer öffentlich mit Raketen auf den Bundestag droht, Deutschland im Staatsfernsehen als Feindbild zelebriert und uns laut geleakten Papieren als Hauptziel für Desinformation definiert, macht selbst kein Geheimnis daraus, wo wir stehen. Das ist keine Spekulation, das sagen die ganz offen selbst.
Dass das Russische Haus im Fokus der Sicherheitsbehörden steht, hat handfeste Gründe. Der Betreiber Rossotrudnichestvo steht seit 2022 auf der EU-Sanktionsliste. Nachdem massenhaft getarnte Geheimdienstler aus der Botschaft ausgewiesen wurden, dienen genau solche Kulturzentren als Ausweichquartiere für Spionage. Davor warnt der Verfassungsschutz seit Jahren, und die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt ohnehin schon wegen Sanktionsverstößen. Dass der Laden nicht längst dicht ist, liegt schlicht an einer diplomatischen Zwickmühle: Der Status ist direkt an das Goethe-Institut in Moskau gekoppelt. Schließt Berlin das Russische Haus, macht der Kreml drüben am nächsten Tag das deutsche Goethe-Institut dicht. Die Bundesregierung duldet das Haus also nur zähneknirschend, um die eigene Präsenz in Russland nicht komplett zu opfern.
Das ist keine "Hetze", sondern schlicht die Konsequenz aus dem, was Moskau uns täglich selbst vor Augen führt.
Ari
Si vis pacem, para bellum.
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