Von Bangkok bis Amsterdam, von Dubai bis Athen: Wegen einer neuen Swatch-Taschenuhr eskaliert weltweit der Andrang vor den Läden. Hunderte Menschen campieren tagelang vor Swatch-Stores, schlafen auf Klappstühlen und posten ihre Warteschlangen live auf TikTok und X. Der Grund für den globalen Ausnahmezustand? Eine kleine Uhr mit riesigem Hype-Faktor: die neue Swatch-Taschenuhr. Nach der extrem erfolgreichen MoonSwatch mit Omega bringt Swatch jetzt gemeinsam mit Luxus-Hersteller Audemars Piguet die „Royal Pop“ auf den Markt – Verkaufsstart ist heute, am 16. Mai. Das Modell verbindet Retro-Charme mit Luxus-Image und Sammlerwahnsinn – und löst weltweit Szenen aus, die eher an den Release limitierter Sneaker erinnern als an eine Uhr für rund 380 Euro.
In Dubai ist der Hype bereits eskaliert: In der Dubai Mall und der Al Ain Mall wurde der Verkauf wegen Bedenken zur öffentlichen Sicherheit offenbar abgesagt. Schon gegen 3 Uhr morgens sollen sich in der Dubai Mall riesige nächtliche Schlangen für den AP × Swatch-Drop gebildet haben. „Niemand schläft heute Nacht in der Stadt“, heißt es in einem X-Post – die Wartenden stecken mitten in einer Menge fest, die längst selbst zum Spektakel geworden ist.
Warum dieser Hype?
Viele Fans wollen die Uhr nicht nur wegen des Designs, sondern auch als mögliches Sammlerstück. Schon die frühere „MoonSwatch“ wurde nach dem Verkaufsstart teils für ein Vielfaches des Originalpreises weiterverkauft – genau darauf spekulieren jetzt offenbar auch viele Käufer der „Royal Pop“. Experten erwarten, dass einzelne Modelle schnell mehrere Tausend Euro wert sein könnten. Gleichzeitig spielt auch der Mythos Audemars Piguet eine riesige Rolle: Die echte „Royal Oak“ gilt als eine der begehrtesten Luxusuhren der Welt – und plötzlich gibt es eine deutlich günstigere Version für rund 400 Euro.
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AZ










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