"Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

"Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 19. Dezember 2025, 16:32

Gerade wurde ich auf einen Artikel aus der heutigen Berliner Zeitung aufmerksam gemacht:
„Da sträubte sich das Nackenfell“
Zwischen Wahrheit und Fiktion: Die S-Bahn-Flucht vom Bahnhof Friedrichstraße auf dem Prüfstand
„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist eine spektakuläre Geschichte. Doch hätte eine S-Bahn einfach so von Ost nach West fahren können? Eine Flucht mit Rollstuhl hat dagegen geklappt.
es geht um Maxim Leos Buch „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, dessen Verfilmung vor kurzem in die Kinos gekommen ist

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/massenflucht-aus-der-ddr-per-s-bahn-was-experten-zum-film-ueber-den-bahnhof-friedrichstrasse-sagen-li.10010962;
Aber das hatten wir bezüglich eines Fluchtversuches im Jahr 1983 schon einmal abgehandelt - http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=34&t=12066&start=0&hilit=p370429;
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 19. Dezember 2025, 18:59

In den Westen fuhr von Friedrichstraße ja auch die S2. Aber an den Bahnsteig kam wohl kein Ost-Berliner hin.

Ari
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Dezember 2025, 19:36

Ari@D187 hat geschrieben:In den Westen fuhr von Friedrichstraße ja auch die S2. Aber an den Bahnsteig kam wohl kein Ost-Berliner hin.

Ari


Auch kein DDR Bürger. [grins] Ari, ein ganzes Ministerium beschäftigte sich seit Jahrzehnten damit, dass die eigenen Leute nicht weg durften.

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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Icke46 » 19. Dezember 2025, 21:14

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:In den Westen fuhr von Friedrichstraße ja auch die S2. Aber an den Bahnsteig kam wohl kein Ost-Berliner hin.

Ari


Auch kein DDR Bürger. [grins] Ari, ein ganzes Ministerium beschäftigte sich seit Jahrzehnten damit, dass die eigenen Leute nicht weg durften.

AZ

Stimmt aber auch nicht so richtig. Ich bin mir sehr sicher, dass weder das Personal in den Intershops auf den Bahnsteigen noch das Personal auf der Abfertigungskanzel aus dem Westen kamen....
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. Dezember 2025, 11:49

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:In den Westen fuhr von Friedrichstraße ja auch die S2. Aber an den Bahnsteig kam wohl kein Ost-Berliner hin.
Ari

Auch kein DDR Bürger. [grins] Ari, ein ganzes Ministerium beschäftigte sich seit Jahrzehnten damit, dass die eigenen Leute nicht weg durften.
AZ

Stimmt aber auch nicht so richtig. Ich bin mir sehr sicher, dass weder das Personal in den Intershops auf den Bahnsteigen noch das Personal auf der Abfertigungskanzel aus dem Westen kamen ...

Du hast es richtig angedeutet, das im Bereich Friedrichstrasse tätige Personal hatte besondere Berechtigungen, insofern hat Dein Vorschreiber nicht ganz unrecht, der normale DDR-Bürger kam nicht auf die westlichen Bahnsteige.
Im Newsforum von Drehscheibe-Online wird das Thema auch gerade abgehandelt https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,11323253,page=all ...
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Icke46 » 20. Dezember 2025, 12:25

Naja, der Bereich Friedrichstraße-Lehrter Stadtbahnhof hatte ja viele Besonderheiten, zum Beispiel durften die BVG-Fahrer der S-Bahn nach der Übernahme 1984 nur bis Lehrter Stadtbahnhof fahren, dort übernahm ein Reichsbahner, der den Zug sicher in die Hauptstadt der DDR verbrachte [grins] .

Andere Situation, selbst erlebt: Am Lehrter Stadtbahmhof steigen in den von Friedrichstraße kommenden Zug drei abgerissene Penner ein, ich war mit meiner Mutter unterwegs, zeige mit dem Finger und sage zu ihr: „Guck mal, die sind vom Zoll“ [grins] - worauf einer schnurstracks quer durch den Wagen auf uns zukam, seinen Ausweis zückte und fragte, ob wir was zu verzollen haben. Ich hatte nicht, weil von vorherigen Touren noch gut versorgt, meine Mutter hatte allerdings eine Schachtel Zigaretten gekauft, die dann statt der Ersparnis das doppelte vom West-Berliner Ladenpreis gekostet hat. Seitdem habe ich nie wieder auf die Zoll-Penner aufmerksam gemacht, sondern mir nur noch mein Teil gedacht [mundzu] ….

Aber ich schweife vom Thema ab.
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 20. Dezember 2025, 12:38

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:In den Westen fuhr von Friedrichstraße ja auch die S2. Aber an den Bahnsteig kam wohl kein Ost-Berliner hin.

Ari


Auch kein DDR Bürger. [grins] Ari, ein ganzes Ministerium beschäftigte sich seit Jahrzehnten damit, dass die eigenen Leute nicht weg durften.

AZ

Wie lese ich es hier so oft? Was hat das mit dem Thema zu tun?

Das Thema ist der "Held vom Bahnhof Friedrichstraße", bzw. der diesbezügliche Film darüber. Und der Mann war halt nunmal ein ost-berliner Videothekenbesitzer, bzw. wird als solcher beschrieben.

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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. Dezember 2025, 12:45

Icke46 hat geschrieben:Naja, der Bereich Friedrichstraße-Lehrter Stadtbahnhof hatte ja viele Besonderheiten, zum Beispiel durften die BVG-Fahrer der S-Bahn nach der Übernahme 1984 nur bis Lehrter Stadtbahnhof fahren, dort übernahm ein Reichsbahner, der den Zug sicher in die Hauptstadt der DDR verbrachte [grins] .
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Aber ich schweife vom Thema ab.

Nunja, was viele übersahen oder übersehen, das die Strecke zwischen Friedrichstrasse und dem Humboldthafen (- Lehrter Stadtbahnhof) immer noch auf knapp 1,2 km durch das Stadtgebiet vom Ostteil Berlins verlief, bzw. verläuft. Das im Bereich Friedrichstrasse, sowie auch Wollankstrasse Personal der DR tätig war entsprach den im Dezember 1983 getroffenen Vereinbarungen.
Die Geschichten rund um den Zoll in Berlin-West sind mir bestens in der Erinnerung, gehörte doch diesbezüglich regelmässig in der Berliner Abendschau des SFB berichtet.
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2025, 12:52

Wer auf diesen Bahnsteig kam ist doch völlige Nebensache, es geht um den Film. Ich empfehle, sich wenigstens mal den Trailer zum Film anzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=pK0KBr4770Y

Ja, die S-Bahn taucht nur für einen winzigen Sekundenbruchteil auf - und das entspricht ungefähr ihrer Relevanz für den Film.....

Oder wie ein User im DSO schreibt:

Das berührt ein Phänomen, was auf DSO leider immer wieder auftritt. Aber erstmal besten Dank an Peter Neumann für den informativen und gut gemachten Artikel!

Offenbar glaubt die Gemeinde der Pufferküsser, ihre Sicht auf das Eisenbahnthema sei die einzig wahre, alle anderen Blickwinkel seien weder "richtig" noch gerechtfertigt und grundsätzlich mehr oder wenig abfällig runterzumachen. Hier haben wir wieder so einen Fall - für alle erkennbar, geht es hier um die Verfilmung eines ROMANS - nicht eines Tatsachenberichts. Das wird aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Kenntnis genommen - egal, ob gleich mal in die Tasten gehauen wird, obwohl man sich vielleicht erstmal zu den Hintergründen des Themas hätte informieren sollen, oder weil man eben davon ausgeht, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Was für eine geistige Armut offenbart sich da - nichts stehen lassen zu können, was nicht auch von einem selbst hätte kommen können....
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. Dezember 2025, 13:02

von pentium » 20. Dezember 2025, 12:52 Uhr,
mal als kurze Antwort, auch im literarischen Schaffen sollten historische Tatsachen nicht unbeachtet bleiben [hallo]
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2025, 13:03

Gerd Böhmer hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Naja, der Bereich Friedrichstraße-Lehrter Stadtbahnhof hatte ja viele Besonderheiten, zum Beispiel durften die BVG-Fahrer der S-Bahn nach der Übernahme 1984 nur bis Lehrter Stadtbahnhof fahren, dort übernahm ein Reichsbahner, der den Zug sicher in die Hauptstadt der DDR verbrachte [grins] .
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Nunja, was viele übersahen oder übersehen, das die Strecke zwischen Friedrichstrasse und dem Humboldthafen (- Lehrter Stadtbahnhof) immer noch auf knapp 1,2 km durch das Stadtgebiet vom Ostteil Berlins verlief, bzw. verläuft. Das im Bereich Friedrichstrasse, sowie auch Wollankstrasse Personal der DR tätig war entsprach den im Dezember 1983 getroffenen Vereinbarungen.
Die Geschichten rund um den Zoll in Berlin-West sind mir bestens in der Erinnerung, gehörte doch diesbezüglich regelmässig in der Berliner Abendschau des SFB berichtet.


De facto war Berlin, Hauptstadt der DDR, einem Bezirk der DDR gleichgestellt. Die Hoheitsrechte der DR in Westberlin hatten weniger was mit dem Status Ostberlins zu tun, sondern dass ausschließlich damals von allen 4 Allierten die DR beauftragt worden war, den Schienenverkehr in Groß-Berlin und damit auch in den Westsektoren und im Ostsektor durchzuführen. Und das blieb bis zum Ende. Und nur deswegen blieb der Name DR auch in der DDR, der für die DDR mit dem Bestandteil "Deutsches Reich" recht befremdlich wirkte. Trotz BVG-Übernahme 1984 unterlagen die Gleisanlagen weiterhin der DR und waren Reichsbahnhoheitsgebiet. Faktisch waren die Gleisanlagen bis 1990 in Westberlin DDR-Gebiet (formal DR Gebiet). Ähnlich wie der Streifen vor der Mauer in Westberlin oder das berüchtigte Lenné-Dreieck. Zutritt für Westberliner Polizei verboten. Es gab Häuserfronten, deren Außenfasssade die Sektorengrenze darstellten. Danach gab es aber immer noch etwas Luft bis zur Mauer. In diesem Bereich durfte kein Westberliner Polizist tätig werden.
Und auch die Schifffahrtskanäle in Westberlin unterlagen dem Viermächtestatus.
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2025, 13:06

Gerd Böhmer hat geschrieben:von pentium » 20. Dezember 2025, 12:52 Uhr,
mal als kurze Antwort, auch im literarischen Schaffen sollten historische Tatsachen nicht unbeachtet bleiben [hallo]


Teils, Teils...Wenn der Autor/in sein Werk als historisch bezeichnet gehe ich mit, hier in dem Fall könnte man das Werk als Satire bezeichnen...
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2025, 13:13

Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse (2025)

Eine Filmkritik von Andreas Köhnemann

Auch in seinem neuen und zugleich letzten Film Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße zeigt Becker, der kurz nach Ende der Dreharbeiten verstarb, einen Protagonisten, der sich in einer Lüge verstrickt. Gemeinsam mit dem Drehbuchautor Constantin Lieb adaptierte er den 2022 veröffentlichten gleichnamigen Roman von Maxim Leo um einen Berliner Videothekenbesitzer in Geldnöten, der plötzlich zu Unrecht als couragierter Freiheitsaktivist gefeiert wird.

Micha Hartung (Charly Hübner) ist ein ziemlich phlegmatischer Typ. Sein Kiezladen steckt in der finanziellen Krise, da das Ausleihen physischer Medien im Jahr 2019 leider ziemlich aus der Mode gekommen ist. Bereits hier demonstriert Becker sein feines Gespür für Figurenzeichnung und Ausstattung: Zwischen Max-Schreck- und Louis-de-Funès-Plakaten und einem Pappaufsteller von Sophie Marceau aus der weithin vergessenen Romantikkomödie Die Studentin (1988) hat sich der Filmliebhaber Micha seinen persönlichen Traum erfüllt, den kaum noch jemand mit ihm träumen will. The Last Tycoon heißt seine Videothek – wie das letzte Werk des Hollywood-Regisseurs Elia Kazan, das Mitte der 1970er Jahre ebenfalls als altmodisch galt und deshalb zum Flop wurde.

Michas Frau hat ihn und seine inzwischen erwachsene Tochter Natalie (Leonie Benesch) wenige Tage nach dem Mauerfall verlassen. Seither lebt er in den Tag hinein und ignoriert die Mahn- und Vollstreckungsbescheide, die per Post eintreffen. Als der Journalist Alexander Landmann (Leon Ullrich) auftaucht, um mit ihm über ein Ereignis aus dem Sommer 1984 zu sprechen, lässt sich Micha zu einer Lüge hinreißen. Auf der Suche nach einer großen Story hat Alexander durch Einblick in Stasi-Akten herausgefunden, dass Micha als damaliger stellvertretender Stellwerksmeister bei der Reichsbahn in die Ermöglichung der spektakulärsten Massenflucht der DDR-Historie verwickelt war – durch eine Ostberliner S-Bahn, die dank einer verstellten Weiche in den Westen fuhr.

Dass er keineswegs der heldenhafte Strippenzieher war, zu dem Alexander ihn stilisieren will, verschweigt Micha, da der Reporter ihm Geld anbietet, das er gerade dringend benötigt. Kurze Zeit später ist er jedoch auf der Titelseite eines einflussreichen Nachrichtenmagazins – und schon bald als Gast in Talkshows (zusammen mit Katarina Witt!) und zum Essen beim Bundespräsidenten (Bernhard Schütz) eingeladen. Zudem soll er eine Rede beim Festakt im Bundestag zum 30. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung halten. Alles läuft überraschend gut für Micha. Mit Paula (Christiane Paul), die einst in jener S-Bahn saß, tritt sogar eine neue Frau in sein Leben. Der Bürgerrechtler Harald Wischnewsky (Thorsten Merten), der Zweifel an der ganzen Sache hegt, scheint ihm allerdings auf die Schliche zu kommen.

Mit viel Ironie widmet sich der Stoff der jüngeren deutschen Erinnerungskultur. Wie funktioniert Geschichtsschreibung? Was sind wir bereit zu glauben? Und brauchen wir unbedingt Personen, die wir idealisieren und auf ein Podest stellen können – unabhängig davon, ob sie es wirklich verdient haben? Wenn Alexanders Chefredakteur (Arnd Klawitter) Micha zum „ostdeutschen Oskar Schindler“ erklärt, treibt der Film gekonnt satirisch auf die Spitze, wie formelhaft und inkorrekt wir die Vergangenheit zu verarbeiten versuchen – ohne Differenzierungen und stets auf der Suche nach dramatischen Mustern. Micha erhält lukrative Werbedeals; alsbald soll seine Biografie als Serie fiktionalisiert werden – mit dem prätentiösen Method Actor Alex Allonge (herrlich: Daniel Brühl) in der Hauptrolle.

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße steckt voller Witz und fiesen Spitzen gegen die Gesellschaft und den Kulturbetrieb. Dank Charly Hübner, der dem Anti-Helden etwas zutiefst Charmantes verleiht, und dem Nebencast um Christiane Paul, Leonie Benesch und Eva Löbau ist zugleich ein sehr empathischer Film entstanden – und ein würdiges Vermächtnis eines bedeutenden Regisseurs.

https://www.kino-zeit.de/film-kritiken- ... rasse-2025
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Icke46 » 20. Dezember 2025, 14:39

Weil ja Pentium die Geschichte mit der Verwaltung der Berliner Bahnstrecken durch die DR aufgedröselt hat: Das ist vermutlich einer der Gründe, warum das Deutsche Reich in der DDR zumindest auf der Schiene weiterbestand: Hätte man die Bahn in DDRB umbenannt, wäre diese Verwaltung in den Westsektoren obsolet geworden, weil ja die Reichsbahn dann nicht mehr existiert hätte….
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon pentium » 20. Dezember 2025, 15:26

Icke46 hat geschrieben:Weil ja Pentium die Geschichte mit der Verwaltung der Berliner Bahnstrecken durch die DR aufgedröselt hat: Das ist vermutlich einer der Gründe, warum das Deutsche Reich in der DDR zumindest auf der Schiene weiterbestand: Hätte man die Bahn in DDRB umbenannt, wäre diese Verwaltung in den Westsektoren obsolet geworden, weil ja die Reichsbahn dann nicht mehr existiert hätte….


Nicht vermutlich...steht doch alles im Text.
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. Dezember 2025, 15:28

pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:von pentium » 20. Dezember 2025, 12:52 Uhr,
mal als kurze Antwort, auch im literarischen Schaffen sollten historische Tatsachen nicht unbeachtet bleiben [hallo]

Teils, Teils ...Wenn der Autor/in sein Werk als historisch bezeichnet gehe ich mit, hier in dem Fall könnte man das Werk als Satire bezeichnen ...

einverstanden, nur sehe ich hierbei auch die Gefahr der Geschichtsverfälschung, wie es auch in der Filmkritik in Deinem Beitrag unter von @ pentium » 20. Dezember 2025, 13:13 Uhr zum Ausdruck kommt. Die Ausführungen des von mir im Eingangsbeitrag verlinkten Beitrages in der Berliner Zeitung vom gestrigen Tage bringen es auch zum Ausdruck.

Bezüglich Satire ein Spruch aus meiner Kindheit "meine Märchenstunde beginnt täglich um 20:15 Uhr [laugh]

von @ Icke46 » 20. Dezember 2025, 14:39 Uhr
Über das Thema der Umbenennung der DR der DDR aus heutiger Sicht zu diskutieren ist doch etwas sinnlos ...
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Re: "Held vom Bahnhof Friedrichstraße"

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 20. Dezember 2025, 20:49

Schade, dass die Geschichte bei real existierenden Orten, ansonsten rein fiktiv ist. Das reizt mich kaum.
Ich würde mir mal (wieder) einen gut gemachten Film über eine reale Fluchtgeschichte wünschen. Wenn's unbedingt halbwegs spektakulär sein soll, dann z.B. Weinhold.

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