Zustand der Bundeswehr...?

Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Oktober 2025, 17:14

Was ich in dieser ganzen Diskussion, einschließlich in den Medien, vermisse: Die Wehrpflicht ist unter Frau Merkel „ausgesetzt“.
Wenn wir dieses Wort entsprechend übersetzen, dann bedeutet dies für mich, „unterbrochen, innegehalten oder auch pausiert“.
Im Klartext, es existiert das Gesetz der Wehrpflicht immer noch.
Mit anderen Worten, Merz oder Pistorius drücken auf den Knopf und der Run in die Kaserne kann morgen beginnen.
Ich bin überzeugt, die ganze Unruhe ist bewusst, von der Regierung oder von wem auch immer, gesteuert.
Die Knopfdruckmethode – sie hat einmal funktioniert, nicht aber mehr heute.
Ein jeder kann heute jedes Problem kaputtreden.
In der Situation, die Merz beschrieben hat, „Wir leben nicht in einem Krieg, wir leben aber auch nicht in Frieden“, muss es doch Möglichkeiten geben, die Gesetze richtig und entsprechend anzuwenden. Punkt.
Besteht die Furcht vor der eigenen Courage, sprich, Wählerstimmen zu verlieren? Lose kann ich auf dem Volksfest kaufen. Entweder „Einer oder Keiner“ . Dann kann, ob Weiblein oder Männlein, freiwillig seinen Beruf auswählen. BASTA!
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2025, 17:22

Bahndamm 68 hat geschrieben:Was ich in dieser ganzen Diskussion, einschließlich in den Medien, vermisse: Die Wehrpflicht ist unter Frau Merkel „ausgesetzt“.
Wenn wir dieses Wort entsprechend übersetzen, dann bedeutet dies für mich, „unterbrochen, innegehalten oder auch pausiert“.
Im Klartext, es existiert das Gesetz der Wehrpflicht immer noch.
Mit anderen Worten, Merz oder Pistorius drücken auf den Knopf und der Run in die Kaserne kann morgen beginnen.
Ich bin überzeugt, die ganze Unruhe ist bewusst, von der Regierung oder von wem auch immer, gesteuert.
Die Knopfdruckmethode – sie hat einmal funktioniert, nicht aber mehr heute.
Ein jeder kann heute jedes Problem kaputtreden.
In der Situation, die Merz beschrieben hat, „Wir leben nicht in einem Krieg, wir leben aber auch nicht in Frieden“, muss es doch Möglichkeiten geben, die Gesetze richtig und entsprechend anzuwenden. Punkt.
Besteht die Furcht vor der eigenen Courage, sprich, Wählerstimmen zu verlieren? Lose kann ich auf dem Volksfest kaufen. Entweder „Einer oder Keiner“ . Dann kann, ob Weiblein oder Männlein, freiwillig seinen Beruf auswählen. BASTA!


Du kannst auf den Knopf drücken...Nur passieren wird nichts! Weil es erstens keine Wehrersatzämter mehr gibt, zweitens man nicht weiße, wenn man überhaupt zur Musterung einladen kann, der Datenschutz zu beachten ist, drittens gar keine Kasernen vorhanden sind....u.s.w....Wie gesagt, drücken kannste, nur es passiert nix
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon karnak » 18. Oktober 2025, 17:26

Icke46 hat geschrieben:Ich sehe gerade den Länderspiegel im ZDF, der sich am Anfang auch mit der Wehrpflicht und was jugendliche davon halten beschäftigte. Irgendwie haben sie in der Anmoderation meine Verwirrung noch verstärkt, wurde da doch gesagt, es ist noch nicht sicher, ob man die Wehrpflichtigen über Musterung oder über Verlosung bekommt. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass da beides passieren würde. Bei einer reinen Verlosung ohne Musterung könnte es schöne Überraschungen geben, vielleicht bekommt man dann sogar ein Rollifahrer-Bataillon [flash] .

Was auch interessant war: Bei der Bundeswehr gibt es für Jugendliche viertägige Schnupperkurse, um mal reinzuriechen, richtig mit Flecktarnanzug und Fahrten im Panzersimulator. Dann kann ja eigentlich nix mehr schiefgehen…..

Erstmal ist zum " Sinn des Soldat sein" eines zu formulieren. Die letztliche Aufgabe eines Soldaten ist es nicht so, wie beim Wolfsmonitoring, Soldaten aus feindlichen Streitkräften " zu entnehmen ", sondern zu töten. Das ist seine ursächliche Aufgabe, verbunden mit der Bereitschaft das Risiko einzugehen dabei selbst getötet zu werden. Das ist die grundsätzliche Arbeitplatzbeschreibung eines Soldaten und nicht das Rumgewurbel vom Bürger in Uniform mit einer vagen Formulierung seiner Aufgabe im Dienst der Gesellschaft.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2025, 17:33


Momentan wird ja wieder dringend Nachwuchs für die Bundeswehr gesucht. Es ist zwar lange her und seinerzeit war es ein Pflichtdienst, aber evtl. interessieren sich ja einige dafür, wie es bei mir damals ablief. Ich leistete meinen Wehrdienst in Deutschland bei der Bundeswehr von Juli 1967 bis Dezember 1968 ab. Dabei erfolgte die Grundausbildung in der Kaserne Gellendorf in Rheine. Später war ich im Depot Leese (bei Stolzenau) stationiert.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Icke46 » 18. Oktober 2025, 17:46

Ein bisschen verwirrend, dass Du in der Bundeswehr gedient hast [flash] . Aber ich nehme mal an, der Text gehört zum Film...

Aber die gute alte Zeit, wo es jede Woche die NATO-Rallye gab [grins] . Ich habe da einen kurzen Artikel im Focus von 2011 gefunden, just zu der Zeit, als die Aussetzung der Wehrpflicht begann:

Der Alltag der westdeutschen Rekruten war trist und eintönig, der Umgangston in den Ausbildungskasernen militärisch rau. Der „Feind“ saß eindeutig lokalisiert im Osten, genauer gesagt in Moskau, die Rekruten saßen in der Stube, in der Kneipe oder im Wald und übten mehr oder weniger sinnlose Routinen: „Stillgestanden, rechts um, Augen gerade aus, vorwärts Marsch“. An der innerdeutschen Grenze spähten West-Rekruten aus, was Ost-Soldaten so trieben – umgekehrt natürlich genauso. Ferngläser waren ein wichtiges Hilfsmittel an der einst vermeintlich am besten bewachten Grenzlinie der Welt.

Viel zu befürchten hatten Rekruten bei der Bundeswehr eigentlich nicht. Die größte Gefahr für Leib und Leben ging schließlich nicht von einem drohenden internationalen Fronteinsatz aus. Der größte Feind lauerte keineswegs wie heute am Hindukusch, in einem Krisenherd des Mittleren oder Nahen Ostens oder irgendwo auf dem Balkan, sondern im Unteroffizierskasino, wo der Alkohol billig und die Langeweile unermesslich war. In den Jahren des Kalten Krieges ist kein Bundeswehrsoldat im Fronteinsatz gefallen, dafür haben etliche junge Leute auf deutschen Autobahnen den Tod gefunden – vom Heimweh getrieben, vom Alkohol benebelt, vom Schlafmangel geschwächt.

„Nato-Rallye“ quer durch die Republik

Wenn das Wochenende nahte, machte sich in den Ausbildungskasernen eine Betriebsamkeit breit, als hätte jemand ABC-Alarm ausgelöst. Unteroffiziere streiften wie hungrige Wölfe durch die Räume auf der Suche nach einem Streifen Staub an der Unterkante einer Fensterleiste, einer dreckigen Stelle unter dem zahnweißen Waschbecken oder einem unpolierten Stuhlbein – begleitet
Nach eine Woche Kasernierung war den West-Rekruten nicht bewusst, dass der gleichaltrige „Klassenfeind“ in der DDR ein deutlich härteres und längeres Programm zu absolvieren hatte und zudem seltener am Wochenende nach Hause kam. Die „Nato-Rallye“, die immer freitags gegen Mittag einsetzte, war der organisierte Wahnsinn: die Rekruten rasten quer durch die gespaltene Republik. Die Wehrgerechtigkeit bestand darin, dass eigentlich niemand sich dem Rennen entziehen konnte, denn die Zeit war knapp: Am späten Sonntagabend rückte die uniforme Masse frustriert wieder in die Kasernen ein. Erst nach der Wende 1989 sprach sich im Osten herum, dass die West-Rekruten am Wochenende meist nicht in Bereitschaft waren.


Mit dem „Schnupperwehrdienst“ kam das Aus




Die Verschmelzung beider Armeen im Zuge der Einheit markierte 1991 rückblickend den Startschuss einer Reihe tiefgreifender Reformen. Nach der Integration der rund 90 000 NVA-Soldaten in die 585 000 Mann starke Bundeswehr wurde die Truppe massiv reduziert. Mehr als 300 000 Stellen fielen dem militärischen Rotstift zum Opfer, der Grundwehrdienst wurde von 15 auf 12 Monate gekürzt. Im Laufe der Jahre folgten weitere Herabstufungen: 1996 auf zehn und 2002 auf neun Monate. Spätestens mit dem „Schnupperwehrdienst“ von sechs Monaten wurden 2010 die Weichen für das Ende der Zwangseinberufungen gestellt.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Ari@D187 » 18. Oktober 2025, 18:38

Bahndamm 68 hat geschrieben:Was ich in dieser ganzen Diskussion, einschließlich in den Medien, vermisse: Die Wehrpflicht ist unter Frau Merkel „ausgesetzt“.
Wenn wir dieses Wort entsprechend übersetzen, dann bedeutet dies für mich, „unterbrochen, innegehalten oder auch pausiert“.
Im Klartext, es existiert das Gesetz der Wehrpflicht immer noch.
Mit anderen Worten, Merz oder Pistorius drücken auf den Knopf und der Run in die Kaserne kann morgen beginnen.
Ich bin überzeugt, die ganze Unruhe ist bewusst, von der Regierung oder von wem auch immer, gesteuert.
Die Knopfdruckmethode – sie hat einmal funktioniert, nicht aber mehr heute.
Ein jeder kann heute jedes Problem kaputtreden.
In der Situation, die Merz beschrieben hat, „Wir leben nicht in einem Krieg, wir leben aber auch nicht in Frieden“, muss es doch Möglichkeiten geben, die Gesetze richtig und entsprechend anzuwenden. Punkt.
Besteht die Furcht vor der eigenen Courage, sprich, Wählerstimmen zu verlieren? Lose kann ich auf dem Volksfest kaufen. Entweder „Einer oder Keiner“ . Dann kann, ob Weiblein oder Männlein, freiwillig seinen Beruf auswählen. BASTA!

Nun, ich vermute, dass die in Berlin nicht den Mut haben, die Wehrpflicht wieder zu aktivieren. Zu stark dürfte die Angst vor den nächsten Wahlen sein.

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. November 2025, 12:40

Laut Berichten in den Medien gibt es wohl aktuell bei der Bundeswehr ein massives Problem in Bezug auf die Einführung neuer digitaler Funktechnologien. In den Berichten heisst es, das wohl zwei Techniker bis zu fünf Wochen brauchen würden um ein gepanzertes Fahrzeug umzurüsten ... wie jetzt ?
"Er hat Probleme verschleppt" Bundeswehr-Digitalfunk bringt Pistorius in Bredouille - 07.11.2025, 00:01 Uhr
Die Umrüstung der Bundeswehr auf einen abhörsicheren Digitalfunk wird für Verteidigungsminister Pistorius mehr und mehr zum Desaster. Aus dem Verteidigungsausschuss des Bundestages kommt parteiübergreifend scharfe Kritik an der Qualität der Ausrüstung und dem Management des Sozialdemokraten.

https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-Digitalfunk-bringt-Pistorius-in-Bredouille-article26146455.html.

Weiteren Berichten zufolge kommt heute wohl ein neues Aufklärungsflugzeug vom Typ Boeing 737 Poseidon für die Luftwaffe in Berlin an.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2025, 18:45

Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut Berichten in den Medien gibt es wohl aktuell bei der Bundeswehr ein massives Problem in Bezug auf die Einführung neuer digitaler Funktechnologien.


Wenn das die Anderen hinbekommen, warum übernehmen wir nicht ihr System? [denken]
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 7. November 2025, 19:09

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut Berichten in den Medien gibt es wohl aktuell bei der Bundeswehr ein massives Problem in Bezug auf die Einführung neuer digitaler Funktechnologien.


Wenn das die Anderen hinbekommen, warum übernehmen wir nicht ihr System? [denken]
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Probleme mit dem Einbau und der Software...was hilft dir da ein System?
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2025, 19:38

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut Berichten in den Medien gibt es wohl aktuell bei der Bundeswehr ein massives Problem in Bezug auf die Einführung neuer digitaler Funktechnologien.


Wenn das die Anderen hinbekommen, warum übernehmen wir nicht ihr System? [denken]
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Probleme mit dem Einbau und der Software...was hilft dir da ein System?


Noch gravierender seien Softwareprobleme: Beim Funkverkehr trete eine Verzögerung von rund drei Sekunden auf – ein potenziell lebensgefährlicher Fehler im Gefecht. Auch der Austausch digitaler Lagebilder könne bis zu 20 Minuten dauern. Wageners Fazit: „Die verbandsweise Umrüstung ist gescheitert.“


Alles klar?

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 7. November 2025, 20:10

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut Berichten in den Medien gibt es wohl aktuell bei der Bundeswehr ein massives Problem in Bezug auf die Einführung neuer digitaler Funktechnologien.


Wenn das die Anderen hinbekommen, warum übernehmen wir nicht ihr System? [denken]
AZ


Probleme mit dem Einbau und der Software...was hilft dir da ein System?


Noch gravierender seien Softwareprobleme: Beim Funkverkehr trete eine Verzögerung von rund drei Sekunden auf – ein potenziell lebensgefährlicher Fehler im Gefecht. Auch der Austausch digitaler Lagebilder könne bis zu 20 Minuten dauern. Wageners Fazit: „Die verbandsweise Umrüstung ist gescheitert.“


Alles klar?

AZ


Nö...Was haben denn die anderen für ein System?
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 8. November 2025, 13:42

pentium hat geschrieben:Was haben denn die anderen für ein System?


Offensichtlich eins, was funktioniert. Oder sind dir ähnliche Probleme bekannt?

Daher frag ich, mit welchen Systemen fahren britische, französische oder spanische Panzer? Bleibt zu hoffen, dass die nicht das Fräulein vom Amt brauchen, um dann mit deutschen Panzern Kontakt aufzunehmen. [flash]

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon karnak » 8. November 2025, 17:18

Es ist eigentlich unmöglich Verträge über den Einkauf von Funkgeräten abzuschließen die noch nicht mal in ihren reinen Abmessungen in die Gefechtsfahrzeuge passen, geschweige denn mit ihrer Software praktikabel und funktional sind. Das ist eigentlich nur damit zu erklären, dass dort solche Gurken wie der Roderich in der Beschaffung an den Knöpfen drehen. [flash]
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 8. November 2025, 17:40

karnak hat geschrieben:Es ist eigentlich unmöglich Verträge über den Einkauf von Funkgeräten abzuschließen die noch nicht mal in ihren reinen Abmessungen in die Gefechtsfahrzeuge passen, geschweige denn mit ihrer Software praktikabel und funktional sind. Das ist eigentlich nur damit zu erklären, dass dort solche Gurken wie der Roderich in der Beschaffung an den Knöpfen drehen. [flash]


Der dürfte am wenigsten damit zu tun haben....
Karrierediletanten statt Fachwissen

Die Probleme wurden über Jahrzehnte herangezüchtet. PEK (Personalentwicklungskonzept) und Beurteilungs(un)wesen. Die "Verwendungsbreite" ist im PEK insbesondere im höhere Dienst das Kriterium. Gerade im technischen Bereich werden Neueinsteiger aufwendig auf ihren Dienstposten ausgebildet, haben in ihren Fachgebiet keine Aussicht auf Förderung oder gar Beförderung. Also bewirbt man sich weg. Die Führungsleiste, durch die Bank Juristen, sprich von Technik keine Ahnung, traut zum einem den eigenen Mitarbeitern nicht, die Dank PEK in Tätigkeiten stecken die sie sich beim Einstieg nie hätten träumen lassen. Also tief beseelt vom Willen mich abzusichern, fern jeglicher Fachkenntnis gebe ich ein Gutachten in Auftrag. Der Sachbearbeiter, der vielleicht sogar der Experte ist, darf dann am traurigen Ende für ein oft unsinniges, manchmal frechdummes, Gutachten die Zahlungsanweisung gegenzeichnen. Und belästge nie einen Vorgestzen ob zivil oder militärisch mit Fragen. Von der Subalternen werde Vollzugsmeldungen erwartet, keine Probleme.
Die Bundeswehr hat auch eifrig tansformiert und gespart. Es fing an, daß der Güteprüfdienst quasi abgschaft wurde. Der hoch qualifizierte Prüfer hatte nur noch zu prüfen ob der Auftragnehmer ein Qualitätssicherungssystem nach ISO 9000 hat. Die Bundeswehr war nicht berechtgt dieses System zu prüfen, das ist die Aufgabe einer externen Zertifizierungsstelle. Der
Prüfingenieur wurde unnötig und ist mittlerweile ausgestorben, die Aufgaben eines Dutzend oder mehr Ingenieuren übernimmt jetzt eine Verwaltungskraft oder ein Jurist. (Merke, wieder eine Juristenplanstelle mehr). Im Rahmen der Transformation wurde von einer territorialen Verwaltung auf eine Spartenverwaltung umgestellt. Das Ministerwort, "Das Personal folgt der Aufgabe" hat sich erwartungsgemäß als weltfremde Fehleinschätzung entpuppt. Das über Generationen gewachsene Fachwissen ist verloren. Der Beschaffer blieb an seinem Dienstort und ist nun Personalsachbearbeiter, andernorts beschafft der Personalbearbeter nun technisches Gerät das er nicht kennt. Das BWB und die MATämter wurden zum BAIINBw verschmolzen, die Systemvertantwortungen dorthin verschoben, wo es gerade passte. Fachkenntnisse oder zumindest Interesse an der Sache, oftmals Fehlanzeige, also Verlust der Expertise.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Danny_1000 » 9. November 2025, 00:07

pentium hat geschrieben:......
Die Probleme wurden über Jahrzehnte herangezüchtet. PEK (Personalentwicklungskonzept) und Beurteilungs(un)wesen. Die "Verwendungsbreite" ist im PEK insbesondere im höhere Dienst das Kriterium. Gerade im technischen Bereich werden Neueinsteiger aufwendig auf ihren Dienstposten ausgebildet, ......

Tut mir leid ! Ich kann dieses Gejammere nicht mehr hören.

Wir brauchen ein viel besseres Bildungssystem. Darin waren wir mal stark und das hat uns Wohlstand beschert. Unsere Kinder sind unser bestes Kapital. Da sollte uns nichts zu teuer sein anstatt unbegrenzt Geld in todbringendes Militär zu stecken.

Wir brauchen keine Militärs im ÖR- Fernsehen, die über die Ausstattung der Armee jammern oder an unseren Schulen für Kanonenfutter werben.

Wir brauchen eine Wirtschaft, die prosperiert und den Menschen Arbeit gibt. Denn nur so entsteht Wohlstand und nicht durch das Geschwätz, Aufrüstung schaffe Jobs.

Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das funktioniert und bezahlbar bleibt.

Wir brauchen keine Generäle – dieser eine da macht mir ja schon mit seiner Visage Angst – die verlorene Schlachten neu schlagen wollen und Russland zu unserem neuen Feind erklären.

Wir brauchen eine Eisenbahn, die pünktlich ist und nicht jedes Jahr die Preise erhöht.

Wir brauchen Brücken, die befahrbar sind und zwar nicht nur wegen nachrückender NATO-Truppen im Kriegsfall – Der Herrgott möge uns davor bewahren. In die handelnden Politiker habe ich dieses Vertrauen verloren.

NEIN ! Wir müssen nicht zur stärksten Armee Europas werden. Das ist uns im letzten Jahrhundert überhaupt nicht gut bekommen. Ich frage mich, wieso ein Bundeskanzler so viel Geschichtsvergessenheit kundtut. Wir brauchen Politiker, die sich für Frieden stark machen und uns nicht in einen Krieg hinein reden wollen !
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2025, 09:27

Hast du mir aus dem Herzen geschrieben, Danny. [super]

AZ
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon pentium » 9. November 2025, 09:53

Sehr gut gemacht. Genau das ist der Punkt, es ist zum verrückt werden!
https://x.com/Eddie_1412/status/1987319 ... 34215?s=20
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Ari@D187 » 9. November 2025, 10:00

Danny_1000 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:......
Die Probleme wurden über Jahrzehnte herangezüchtet. PEK (Personalentwicklungskonzept) und Beurteilungs(un)wesen. Die "Verwendungsbreite" ist im PEK insbesondere im höhere Dienst das Kriterium. Gerade im technischen Bereich werden Neueinsteiger aufwendig auf ihren Dienstposten ausgebildet, ......

Tut mir leid ! Ich kann dieses Gejammere nicht mehr hören.

Wir brauchen ein viel besseres Bildungssystem. Darin waren wir mal stark und das hat uns Wohlstand beschert. Unsere Kinder sind unser bestes Kapital. Da sollte uns nichts zu teuer sein anstatt unbegrenzt Geld in todbringendes Militär zu stecken.
[…]

Nun, dieses Bildungssystem zeichnete sich einst dadurch aus, dass es eine hohe akademische und berufliche Qualität hervorbrachte und die Bundesrepublik über Jahrzehnte zur führenden Nation Europas machte. Am eigentlichen Bildungssystem dürfte es daher weniger liegen.

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Gerd Böhmer » 9. November 2025, 12:23

augenzeuge hat geschrieben:Hast du mir aus dem Herzen geschrieben, Danny. [super]
AZ

Dem schliesse ich mich erst einmal an, auch ich brauche keine Digitalisierung oder künstliche Intelligenz in der aktuell übertriebenen Form, und auch keine immer mehr zunehmende Militarisierung, um die Ziele von international tätigen Unternehmen auf der Welt durchzusetzen. Insofern @ danny_1000 - auch ich kann dieses ewige Gejammere auf höchstem Niveau nicht mehr hören ...
... soviel meinerseits als Wort zum Sonntag,
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Ari@D187 » 9. November 2025, 19:07

Danny_1000 hat geschrieben:[...]Wir brauchen ein viel besseres Bildungssystem. Darin waren wir mal stark und das hat uns Wohlstand beschert. Unsere Kinder sind unser bestes Kapital. [...]
Wir brauchen keine Militärs im ÖR- Fernsehen, die über die Ausstattung der Armee jammern oder an unseren Schulen für Kanonenfutter werben.

Wir brauchen eine Wirtschaft, die prosperiert und den Menschen Arbeit gibt. Denn nur so entsteht Wohlstand und nicht durch das Geschwätz, Aufrüstung schaffe Jobs.

Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das funktioniert und bezahlbar bleibt.

[...]

Wir brauchen eine Eisenbahn, die pünktlich ist und nicht jedes Jahr die Preise erhöht.

Wir brauchen Brücken, die befahrbar sind und zwar nicht nur wegen nachrückender NATO-Truppen im Kriegsfall – Der Herrgott möge uns davor bewahren. In die handelnden Politiker habe ich dieses Vertrauen verloren.

[...]

Das gab es alles mal bis etwa gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts. Seither haben genau die beiden Parteien, die gerade die kleine Koalition in Berlin bilden, alles dafür getan, dass du das alles nun wieder einfordern musst.

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Danny_1000 » 10. November 2025, 10:35

Ari@D187 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:[...]Wir brauchen ein viel besseres Bildungssystem. Darin waren wir mal stark und das hat uns Wohlstand beschert. Unsere Kinder sind unser bestes Kapital. [...]
Wir brauchen keine Militärs im ÖR- Fernsehen, die über die Ausstattung der Armee jammern oder an unseren Schulen für Kanonenfutter werben.

Wir brauchen eine Wirtschaft, die prosperiert und den Menschen Arbeit gibt. Denn nur so entsteht Wohlstand und nicht durch das Geschwätz, Aufrüstung schaffe Jobs.

Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das funktioniert und bezahlbar bleibt.

[...]

Wir brauchen eine Eisenbahn, die pünktlich ist und nicht jedes Jahr die Preise erhöht.

Wir brauchen Brücken, die befahrbar sind und zwar nicht nur wegen nachrückender NATO-Truppen im Kriegsfall – Der Herrgott möge uns davor bewahren. In die handelnden Politiker habe ich dieses Vertrauen verloren.

[...]

Das gab es alles mal bis etwa gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts. Seither haben genau die beiden Parteien, die gerade die kleine Koalition in Berlin bilden, alles dafür getan, dass du das alles nun wieder einfordern musst.

Ari

…sind halt einfach banale Dinge, von denen man in den Leitmedien manchmal das Eine oder Andere aufgreift und eher oberflächlich beleuchtet. Den fundamentalen Zusammenhang aber, was ist uns wirklich wichtig und verbessert das Leben von Millionen Menschen ?
Künftig unbegrenzt Milliarden in totes Kapital, nämlich Militär zu stecken und uns gebetsmühlenhaft zu erklären, wir müßten kriegstüchtig werden, weil der Russe bald vor unsrer Tür steht oder was für die Zukunft unseres Landes zu tun. Diese Frage stellt man nicht.

Welchen Beitrag Medien dazu leisten, erklärt das etwas ältere aber immer noch topaktuelle Video hier (mehr als 13 Jahre alt !)
https://www.youtube.com/watch?v=giKQ1Xux1d8
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 12. November 2025, 16:01

Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr massiv auszubauen – auf 460.000 Soldaten.
Damit würde Deutschland eine zentrale Verpflichtung des Zwei-plus-Vier-Vertrags brechen, der einst die Wiedervereinigung absicherte.


https://www.nachdenkseiten.de/?p=141962

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Danny_1000 » 12. November 2025, 19:00

Ich muß auch mal zur Ehre unserer Bundeswehr schreiben. In der DDR gab's jedes Jahr ein bis 2 große Militärparaden. Stundenlanges Vorbeimarschieren von mehreren tausend Soldaten samt Kanonen, Panzer und dem ganze Militärscheiß. Die defilierten bis zu 4 Stunden an der Tribüne mit den Staatsführern vorbei. Das DDR- Fernshen übertrug den ganzen Mist !
Dagegen 70 Jahre Bundeswehr heute im Berliner Regierungsviertel: 270 Rekruten, die vereidigt wurden. Ein eher im Vergleich zu früher bescheidenes Zerimoniell. Das habe ich immer an dieser Armee gemocht. Mal schauen, wie wir den 80 Jahrestag unserer Bundeswehr dann mit der größten Armee Europas begehen.
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Bernd » 12. November 2025, 19:26

augenzeuge hat geschrieben:
Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr massiv auszubauen – auf 460.000 Soldaten.
Damit würde Deutschland eine zentrale Verpflichtung des Zwei-plus-Vier-Vertrags brechen, der einst die Wiedervereinigung absicherte.


https://www.nachdenkseiten.de/?p=141962

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Diese dämliche Dagdelen soll mal lieber die ganzen Verträge aufführen , welche ihre Russenfreunde schon gebrochen haben. [grin]
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Bernd » 12. November 2025, 19:44

Danny_1000 hat geschrieben: Mal schauen, wie wir den 80 Jahrestag unserer Bundeswehr dann mit der größten Armee Europas begehen.


Ich weiß ja nicht wie viele Jährchen Du schon auf dem Buckel hast , aber um das e v e n t u e l l zu erleben musst noch gut 20 Jahre durchhalten. [grin]
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Nostalgiker » 13. November 2025, 12:34

Bernd hat geschrieben:

Diese dämliche Dagdelen soll mal lieber die ganzen Verträge aufführen , welche ihre Russenfreunde schon gebrochen haben. [grin]


Kannst Du Deine launig hingeworfene Unterstellung ein klein wenig konkretisieren und mit Fakten belegen?

PS.: Es ist ein untrügliches Zeichen mangelnder Diskussionskultur Frau Dagdelen zu Bescheinigen das sie 'dämlich' sei.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Ari@D187 » 13. November 2025, 17:58

Wenn jemand auf einem Portal mit dem hochtrabenden Namen "Nachdenkseiten" einen Beitrag verfasst, dann sollte man zumindest davon ausgehen dürfen, dass der Autor auch tatsächlich nachgedacht oder sich zumindest umfangreich informiert hat. Leider war das wohl nicht der Fall, sonst würde sie nicht solchen Unsinn schreiben.

Dreh- und Angelpunkt soll ja der angebliche Bruch des 2+4-Vertrages sein, durch die Aufstockung der Bundeswehr auf 460.000 Mann. Wenn diese Grundannahme schon falsch ist, dann kann alles weitere, darauf aufbauende natürlich auch nur Unsinn sein.

Die Zahl 460.000 stellt das Gesamtpersonal dar (aktives + Reserve). Der 2+4-Vertrag bezieht sich hingegen auf die aktive Truppenstärke, d.h. ohne die ca. 200.000 Reservisten. Das schräge Vokabular wie "deutsche Massenarmee", "wiedererstarkender deutscher Militarismus", etc.passt dann auch bestens zu einem falsch gedachten Beitrag auf den sog. Nachdenkseiten.

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 13. November 2025, 19:25

Gut erkannt, Ari. Allerdings weiß ich nicht, warum "Nachdenk..." ein hochtrabender Name ist.

Die Nachdenkseiten bedeuten nicht, dass die Autoren mehr nachgedacht haben oder weniger Fehler als andere Journalisten machen, sie zeigen lediglich eine konträre Meinung zum Mainstream auf, über die der Leser nachdenken sollte. Und das ist generell sehr gut. Wer ist schon vollkommen? Es gibt nicht nur eine Meinung! Ok, das haben einige wie Bernd noch nicht begriffen, für den ist alles was ihm nicht passt dulli. [grin]

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon augenzeuge » 13. November 2025, 19:37

Tolles Angebot, oder? [denken]

Der zukünftige Wehrdienst werde attraktiv: Pistorius hob das Bruttogehalt von 2600 Euro für Wehrpflichtige hervor und eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für den Führerschein, falls man sich länger verpflichtet. Das Ganze sei ein „rundes, attraktives Paket“, so Pistorius.

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Re: Zustand der Bundeswehr...?

Beitragvon Bernd » 14. November 2025, 15:10

augenzeuge hat geschrieben: Es gibt nicht nur eine Meinung!

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Ich schmeiß mich weg ,Wagenknecht , Dagdelen und die gesamte Dullitruppe der Nachdenkseiten stecken dem Kreml bis zum Anschlag im Rektum und verschleudern die Sicht der Russen auf ihren Krieg in der Ukraine eins zu eins in Deutschland.
Mit Dagdelens angeblich geplanter deutschen ''Massenarmee'' und einem angeblichen Bruch völkrrechtlicher Verträge macht sie genau das was man sich im Kreml wünscht.Die deutsche Gesellschaft mit der Kremlpropaganda füttern.
Verdrehen , verkürzen , lügen , desinformieren und manipulieren. Sowas hat mit Meinung nix zu tun.
Kurz vor der Vollinvasion grölte diese Dagdelen noch über die Marktplätze die amerikanischen Geheimdienste wollen einen Krieg herbeireden , dabei liefen zu dem Zeitpunkt breits die Motoren und Triebwerke der Russen warm.
Wer Dagdelens Müll auch noch verbreitet ................ [bloed]
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