von augenzeuge » 31. Mai 2012, 15:39
Kennt sie jeder? Christine Lagarde ist Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Ihre Aussage:
"Die Griechen sollten sich gemeinsam selber helfen, indem sie alle ihre Steuern bezahlen."
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die Französin sackt ein jährliches Gehalt von umgerechnet rund 400.000 Euro ein - steuerfrei.
Diplomaten Internationaler Organisationen unterliegen keiner nationalen Besteuerung. Damit darf sich die Französin über eine steuerfreie Jahresgage von 370.000 Euro freuen, hinzu kommen noch Prämien bis zu 60.000 Euro.
Ihre Aussage:
"Ich denke mehr an die Kinder, die in einem kleinen Dorf im Niger in die Schule gehen und zwei Stunden Unterricht am Tag erhalten, sich zu dritt einen Stuhl teilen und sehr froh sind, eine Ausbildung zu bekommen", sagte Lagarde. "Ich habe sie immer im Auge, weil ich glaube, dass sie mehr Hilfe brauchen als die Menschen in Athen."
Ob es besonders listig war den Griechen auf ihr trockenes Brot zu schmieren, es ginge ihnen immer noch 1000mal besser als den afrikanischen Kindern im Niger, das weiß ich nicht, aber populär ist es auch hierzulande , den benachteiligt und abgekoppelten der Gesellschaft vorzuhalten es ginge ihnen doch super, verglichen mit den Hungernden in aller Welt.
So haben es die Herrschenden von jeher gehalten. Man spielt die Verhungernden gegen die Unterernährten aus. Die Tagelöhner der Welt sollen das Jammern einstellen, sie könnten ja auch wieder als Sklaven enden, außerdem brauchten die Griechen ja nur ihre Steuern zu bezahlen. Madame Lagarde fühlt sich wohl in ihrem Amt dem legendären Taktgefühl ihres gekenterten Vorgängers Dominik Strauß Kahn verpflichtet. In Griechenland wird es doch sein wie überall, den kleinen Leuten werden die Steuern direkt vom Gehalt abgezogen und die Reichen können sich arm rechnen.
200 Milliarden Euro griechischer Schwarzgelder sollen allein in der Schweiz liegen. Die gesamte griechische Staatsverschuldung liegt bei 345 Milliarden. Wann also schlägt Madame Lagarde den Griechen endlich vor, sich dadurch zu sanieren, dass sie sich das Schwarzgeld ihrer so genannten Elite aus der Schweiz zurückholen. Irgendjemand muss doch dieser Schweizer Hehlerbande, die sich mit dem von ihr verwalteten Diebesgut hinter dem Bankgeheimnis verschanzt hat mal erklären, dass die Party vorbei ist.
Wo bleibt der Appell Madame Lagardes an den ehrlichen Teil der Schweizer Bevölkerung, den Ländern Europas dabei behilflich zu sein, das geklaute Geld zurückzubekommen. Und wenn diese Appelle nicht helfen, wann ruft sie dazu auf, sich das geklaute Geld einfach wieder zu holen. Ich vermute mal 3 Millionen Arbeitslose griechische Pilger, die sich zu Fuß auf den Weg ins Schweizer Bankenmekka machen, dürften ausreichen, die Schweiz so lahm zu legen, dass einiges in Bewegung käme. Aber Madame Lagarde, der vermutlich die Sorge um die hungernden Kinder in Niger bei jedem Arbeitsessen die Kehle zuschnürt, führt halt doch lieber Krieg gegen die Hütten, als gegen die Paläste in denen sie selber verkehrt.
V. Pispers
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
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"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"