Die Lage in der Ukraine Teil 3

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 9. November 2022, 17:42

Aus dem Link vom Sparta mit dem hier:

"Demnach soll der Ausfall der Satelliteneinheiten des US-Unternehmens SpaceX am 24. Oktober begonnen haben."Textauszug ende

Also 24. Oktober dieser Ausfall. Und heute ist der 9. November. Das sind mittlerweile um die 15 Tage. Kennt Einer den aktuellen Stand? Hält das an mit dem Ausfall?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 9. November 2022, 18:43

Russland hat den Rückzug seiner Truppen westlich des ukrainischen Flusses Dnipro um die Stadt Cherson im Süden des Landes angeordnet. Das teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit und deutete damit eine der bislang schwersten Niederlagen der russischen Streitkräfte in dem Angriffskrieg an. "Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität", begründete er seine Anordnung, die im russischen Staatsfernsehen gezeigt wurde. Der neue Kommandeur der russischen Truppen in der Ukraine, Sergej Surowikin, berichtete zuvor bei einem Treffen mit Schoigu von heftigem Beschuss der Ukrainer auf die Stadt Cherson und umliegende Ortschaften. Es sei nicht mehr möglich, die Gebiete mit Nachschub zu versorgen. "Wir werden die Leben unserer Soldaten und die Kampfkraft unserer Einheiten sichern", sagte Surowikin in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Schoigu und Surowikin planen nun, dass die Streitkräfte am Ostufer des Dnipros Verteidigungspositionen einnehmen sollen. Es bestehe die Gefahr, dass das Gebiet am Westufer überschwemmt werde und die russischen Truppen dort eingekesselt würden, teilte Surowikin mit.


"Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität"


Von wegen. Die bekommen gerade wieder einmal die Hucke voll und werden zum Rückzug gezwungen, da sie nicht dagegen halten können. Und das Leben der russischen Soldaten ist denen doch keine Kopeke wert.
Auch die Reparatur der Krim - Brücke kommt nicht voran, soll wohl noch bis ins Frühjahr 2023 dauern. Daher die Logistik Probleme der Russen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 9. November 2022, 19:38

Marija Dmitriewa hat es raus aus Russland geschafft - über Nordafrika in den Transitbereich am Flughafen in Paris, wo sie politisches Asyl beantragt hat. Sie ertrage nicht mehr, was in ihrer Heimat geschehe, sagt sie: "Ich will, dass das Sterben ein Ende hat. Ich will nicht mehr, dass Menschen in der Ukraine sterben, dass Russen sterben." Die 31-jährige ist Ärztin und hat nach eigenen Angaben seit 2016 für drei russische Sicherheitsbehörden gearbeitet - zuletzt für den Inlandsgeheimdienst FSB. Doch der Krieg in der Ukraine habe sie dazu veranlasst, mit dem Staat zu brechen. Ein Team des ARD-Politikmagazins Kontraste trifft sie an der Mittelmeerküste in Südfrankreich. Dmitriewa ist keine Oppositionelle, keine Liberale. Sie war bis vor Kurzem selbst Teil des Systems Putin, arbeitete wohl für das Innenministerium, das Verteidigungsministerium und eben den Geheimdienst FSB. Hier in Frankreich geht sie nun erstmals an die Öffentlichkeit.

Viele im FSB hielten den Krieg mittlerweile für verloren, sagt sie. Als Ärztin habe sie immer wieder unzufriedene Mitarbeiter behandelt, die den Dienst verlassen wollten: "Sie haben gesagt, dass sie müde sind. Man verlässt den FSB nicht einfach so. Es ist eine sehr angesehene Arbeit, die sehr schwer zu bekommen ist. Und wenn dann drei junge Mitarbeiter innerhalb eines Monats den Dienst quittieren, spricht es dafür, dass sie nicht einverstanden sind mit dem System." Dmitriewa glaubt, unter den Geheimdienstlern gehe die Angst um, eines Tages für die Verbrechen im russischen Angriffskrieg zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Unabhängig überprüfen lassen sich ihre Aussagen nicht. Dmitriewa belegt Kontraste aber mit Dokumenten ihre Mitarbeit in den russischen Sicherheitsbehörden. Flugtickets, die sie vorlegt, bestätigen ihre Angaben zur Flucht.

Der Politikwissenschaftler und Russland-Kenner Gerhard Mangott von der Universität Innsbruck hält die Einschätzung Dmitriewas grundsätzlich für plausibel: "Aus meinen Quellen erfahre ich schon, dass es in den Führungsstäben des FSB Fragen danach gibt, wie viel man denn bereit sei, für einen Sieg in der Ukraine zu bezahlen. Und dass auch die Zahl derer zunehme, die Sorge haben, dass Russland diesen Krieg auch verlieren könnte."


Sieht immer beschissener aus für Putin. [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 9. November 2022, 20:50

augenzeuge hat geschrieben:
Die Realität:

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven ziehen sich Russlands Truppen aus einem strategisch wichtigen Teil des annektierten südlichen Gebiets Cherson zurück. Verteidigungsminister Sergej Schoigu ordnete die Räumung des westlichen Ufers des Flusses Dnipro an, wie im russischen Staatsfernsehen zu sehen war. Durch den Rückzug verliert Russland mit Cherson die Kontrolle über die einzige ukrainische Gebietshauptstadt, die es seit Beginn des Angriffskriegs Ende Februar eroberte.

"Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität", sagte Schoigu zur Begründung. [shocked]

Wenn den Lügnern dort lange Nasen wachsen würden, wäre der Kreml Pinocchio Land. [flash]

AZ

[grin] Nun ziehe ich nicht meine Meinung aus Pinoccio Land, ich höre mir an was Ex Generale als Einschätzung dazu abgeben,unter anderem militärische Berater der Merkel Regierung, soll ich nun vermuten,dass die von der Sache so wenig Ahnung haben wie ich oder das die Putinfreunde sind? Und ich wundere mich ansonsten mit meinem militärischen Laienverständniss darüber ,dass bei wochenlangen Siegesfanfaren hinsichtlich des Vorstürmens der ukrainischen Streitkräfte der von den Russen besetzte Streifen nicht groß schmaler zu werden scheint. Das Ganze passt für mich einfach nicht zusammen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Beethoven » 10. November 2022, 07:16

Spartacus hat geschrieben:


Sieht immer beschissener aus für Putin. [grins]

Sparta


Nun, ein Rückzug auf eine gut zu befestigende Linie und genau so etwas ist ein breiter Fluss als natürliches Hindernis, ist militärisch durchaus richtig.

Wenn man sich mal die Gegend um Cherson bei "Gurgelmappe" ansieht, stellt man fest, dass das Ostufer des Dnepr sich durch ausgedehnte Sumpf- und Flusslandschaft auszeichnet. Auch im Süden von Cherson befinden sich große Seen und ein breiter Seitenarm des Dnepr. Das ist absolut keine Gelände für Angriffshandlungen aus dem Westen in Richtung Osten und Süden, wenn man sich die geographische Lage, mit "taktischen Augen" ansieht.

Wie kann man es also machen, die Stadt einzunehmen?

Tja, die Zivilisten sind aus der Stadt raus. Das ist gut.
Ich würde die Stadt überhaupt nicht angreifen sondern blockieren und weit im Norden umgehen.
Die Überwindung des Dnepr ist eine Aufgabe, die es, egal an welcher Stelle, erstmal zu bewältigen gilt.

Das erfordert erstmal eine langfristige und tiefgreifende Beurteilung der Lage, nach dem das Flussbett, die Ufer und in die Tiefe des jenseitigen Geländes, aufgeklärt worden ist. Die richtige Stelle zur Überwindung des Dnepr muss gefunden werden. Ich gehe mal davon aus, dass sämtliche Brücken zerstört worden sind oder zur Zerstörung vorbereitet wurden und / oder diese auf Knopfdruck in die Luft gejagt werden können.

Sollte noch ein Brücke stehen, ist diese durch ein Kommandounternehmen einzunehmen, die Sprengladungen müssen entfernt werden und die Zündstelle ist zu vernichten. Die Zündstelle wäre eigentlich das erste Ziel bei solch einer Handlung aber besser ist es, wenn die Handlungen dieses Unternehmens parallel ablaufen, weil man nicht weiß, ob die Brücke nur elektrisch, über Funk oder gar mit Zünd- und Sprengschnur zur Explosion gebracht werden kann.
Sobald die Brücke gesichert ist, müssen so viel wie möglich Kämpfer und Technik (vor allem auch Luftabwehr) auf die andere Seite geschafft werden und ein Brückenkopf errichtet werden. Dieser Brückenkopf sollte eine Größe besitzen, dass die russische Artillerie das Herz des Brückenkopfes, die Brücke, nicht mehr erreichen kann.
Von diesem Brückenkopf aus, kann man dann wieder nach Süden schwenken und die sich am Ufer des Dnepr verteidigenden Russen angreifen und nach Süden, in die Sümpfe treiben.

Ungleich schwerer wird es, wenn keine intakte Brücke in die Hände bekommen wird. Dann müsste nämlich der Übergang über den Dnepr erzwungen werden.

Nach einer längeren Artillerievorbereitung und unter Deckung eigenen Fliegerkräfte, würden dann die schwimmfähigen Schützenpanzer und SPW das natürliche Hindernis überwinden und einen Brückenkopf bilden. Schweres, nicht schwimmfähiges Gerät würde dann durch Übersetzfähren (z.B. GSP) auf das jenseitige Ufer gebracht werden müssen. Super wäre natürlich wenn man in der Lage wäre, eine Pontonbrücke dauerhaft errichten und sichern zu können.

Ob die Ukrainer dazu in der Lage sind, kann ich nicht einschätzen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 10. November 2022, 09:57

Ich würde die Stadt auch außen vor lassen, denn irgendwie riecht das nach Falle. Kann man dann später ja in Ruhe aufklären. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 10. November 2022, 11:05

Aus dem Link vom Sparta mit dem hier:

" Sie ertrage nicht mehr, was in ihrer Heimat geschehe, sagt sie: "Ich will, dass das Sterben ein Ende hat. Ich will nicht mehr, dass Menschen in der Ukraine sterben, dass Russen sterben." Textauszug ende

Da hilft nur reden, miteinander reden. Und eben nicht die endlose Lieferungen von Waffen. Der Russe so wenn ich nicht ganz falsch liege, der wäre doch dazu bereit? Bleibt wohl nur Sturkopf Selensky, dann könnte da sofort Ruhe einziehen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 11:17

Edelknabe hat geschrieben:Aus dem Link vom Sparta mit dem hier:

" Sie ertrage nicht mehr, was in ihrer Heimat geschehe, sagt sie: "Ich will, dass das Sterben ein Ende hat. Ich will nicht mehr, dass Menschen in der Ukraine sterben, dass Russen sterben." Textauszug ende

Da hilft nur reden, miteinander reden. Und eben nicht die endlose Lieferungen von Waffen. Der Russe so wenn ich nicht ganz falsch liege, der wäre doch dazu bereit? Bleibt wohl nur Sturkopf Selensky, dann könnte da sofort Ruhe einziehen.

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Seltsame Ruhe. Man sollte schon mal genauer nachschauen, bei solchen Bereitschaften zum reden:

Die Kleine Zeitung sieht nur ein Scheinangebot:

„Bahnt sich hier ein Ausweg aus dem Krieg in der Ukraine an, der mit jedem Tag immer schwerer zu ertragen wird? Man kann die Frage recht rasch beantworten. Lawrows Nachsatz lautet nämlich: Russland sei bereit zu reden - aber ohne von seinen Zielen abzurücken. Die da sind: Die Ukraine soll Gebietsverlusten zustimmen (ohne Gegenleistung), sie soll auf einen Nato-Beitritt verzichten, völlig demilitarisiert und 'entnazifiziert' werden (sprich: ent-ukrainisiert). Was würde das bedeuten? Die Ukraine wäre Moskau auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. ... Klar ist auch, dass diese Situation den Begriff 'Frieden' nicht verdienen würde.“


Fehler von Versailles nicht wiederholen

Russland sollte eine Zukunft in Frieden und Zusammenarbeit angeboten werden, meint der Journalist und Europaabgeordnete Bernard Guetta in Libération:

„Einerseits müssen mehr und schneller Waffen an die Ukraine geliefert werden, andererseits müssen die Grundlagen für die Zeit nach dem Krieg geschaffen werden. Denn sobald ihr Sieg besiegelt ist, werden die Ukraine und ihre Verbündeten eine Wahl treffen müssen. ... Sie können Russland entweder bestrafen wollen, wie sie Deutschland 1918 bestraft haben, oder Russland als Demokratie anerkennen, wie sie es 1947 mit Westdeutschland gemacht haben. … Die russische Jugend ist keineswegs diktaturverliebt oder kriegsbegeistert. Mit ihr können wir einen dauerhaften Frieden in Europa schaffen.“
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 10. November 2022, 11:33

So ein Käse Pentium sprich "ent-ukrainisiert". Der Russe will doch nicht diese Ukraine russifizieren, der will das diese Ukraine so ne Art entmilitarisierte Pufferzone zwischen sich und dem Westen werden sollte. Der will garantiert auch keinen Statthalter in deren Kiew da der Denen dann Vorschriften macht, wie sie ihren ganz normalen Alltag zu leben haben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 11:37

Edelknabe hat geschrieben:So ein Käse Pentium sprich "ent-ukrainisiert". Der Russe will doch nicht diese Ukraine russifizieren, der will das diese Ukraine so ne Art entmilitarisierte Pufferzone zwischen sich und dem Westen werden sollte. Der will garantiert auch keinen Statthalter in deren Kiew da der Denen dann Vorschriften macht, wie sie ihren ganz normalen Alltag zu leben haben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 10. November 2022, 13:58

Die russische Invasion der Ukraine führt zu hohen Opferzahlen auf russischer und ukrainischer Seite. Beide Kriegsparteien halten sich mit offiziellen Angaben zurück. Die USA schätzen, dass auf beiden Seiten 100.000 Soldaten getötet oder verwundet wurden.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Danny_1000 » 10. November 2022, 16:04

Lesen bildet ja bekanntlich. …würde Dir also mal einen Artikel, erschienen in RIA NOVOSTI (offizielle Nachrichtenagentur des Kreml) vom April 2022 empfehlen. Dort schreibt einer der Chef-Politologen des Kreml (quasi der Kurt Hager des SED Politbüros) was Russland mit der Ukraine tun sollte...

Hier der Link:
Was Russland mit der Ukraine tun sollte

Nach dem intensiven Lesen des Artikels müßtest Du eigentlich zu diametral anderen Schlüssen kommen!

Edelknabe hat geschrieben:So ein Käse Pentium sprich "ent-ukrainisiert". Der Russe will doch nicht diese Ukraine russifizieren, der will das diese Ukraine so ne Art entmilitarisierte Pufferzone zwischen sich und dem Westen werden sollte. Der will garantiert auch keinen Statthalter in deren Kiew da der Denen dann Vorschriften macht, wie sie ihren ganz normalen Alltag zu leben haben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Hellersdorfer » 10. November 2022, 17:21

Edelknabe hat geschrieben:
Da hilft nur reden, miteinander reden. Und eben nicht die endlose Lieferungen von Waffen. Der Russe so wenn ich nicht ganz falsch liege, der wäre doch dazu bereit? Bleibt wohl nur Sturkopf Selensky, dann könnte da sofort Ruhe einziehen.

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Meinst, dass der Russe auch dazu bereit wäre, wenn er da nicht die Hucke vollkriegen würde?
Komische Logik, erstmal Städte bombadieren , Menschen töten, irgendwelchen Irrsinn von "Entnazifizierung" labern und dann doch lieber reden. [sick]
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 10. November 2022, 17:36

Den fand ich interessant Danny, aus dem Link:

"All dies bedeutet, dass zur Erreichung der Ziele der Entnazifizierung die Unterstützung der Bevölkerung notwendig ist, ihr Übergang auf die Seite Russlands nach der Befreiung von Terror, Gewalt und ideologischem Druck des Kiewer Regimes und nach der Aufhebung der informationellen Isolation. Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis sich die Menschen von dem Schock der Militäraktion erholt haben und von den langfristigen Absichten Russlands überzeugt sind und davon, dass „sie nicht im Stich gelassen werden“. Es ist unmöglich, im Voraus zu sagen, in welchen Gebieten diese Bevölkerungsmasse eine dringend benötigte Mehrheit bilden wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die „katholische Provinz“ (Westukraine, die fünf Regionen umfasst) zu den pro-russischen Gebieten gehören wird. Wo die Linie der Entfremdung verläuft, wird jedoch durch Erfahrung herausgefunden.

Hinter dieser Linie wird eine Russland feindlich gesinnte, aber zwangsneutrale und entmilitarisierte Ukraine mit offiziell verbotenem Nazismus erhalten bleiben. Russlandhasser werden dorthin gehen. Eine Garantie dafür, dass diese Rest-Ukraine neutral bleibt, sollte die Androhung einer sofortigen Fortsetzung der Militäroperation sein, wenn die aufgeführten Anforderungen nicht erfüllt werden. Dies würde wahrscheinlich eine ständige russische Militärpräsenz auf dem Territorium des Landes erfordern. Von der Entfremdungslinie bis zur russischen Grenze läge dann das Territorium der potentiellen Integration in die russische Zivilisation, das in seinem inneren Wesen antifaschistisch ist."Textauszug ende

Und Danny, wo steht der Russe heute? Er merkt, das es wohl nicht so klappt, wie er sich das vorgestellt hatte. Seine Republiken und die Krim gut, die kann Er militärisch eventuell halten also wird Russe da die "Linie der Entfremdung" (siehe Text oben) ziehen. Mehr wird Ihm gar nicht übrig bleiben. Nur das mit dem miteinander Reden, das wäre gerade jetzt angebracht. Eben das aus der Unmenge von Toten auf beiden Seiten nicht die doppelte Anzahl wird.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 17:41

Das hat einen ganz einfachen Grund: Stimmungmache.

Wir sind alle irgendwie müde, die Inflation, steigende Preise, steigende Lebenshaltungskosten. Russland versucht nach außen den Eindruck zu vermitteln, sie wären zu Verhandlungen bereit, aber Kiew will sie nicht. Und das ist deren Botschaft an den Westen: "Der Krieg wäre längst zu ende, aber Kiew will nicht verhandeln, also ist Kiew schuld an der Situation. Und ihr füttert Kiew noch mit Waffen!"

Und die Botschaft kommt an. Hier und da ein Zeitungsartikel, hier und da ein Politiker, hier und da eine Demo. Alles hat einen Zweck: Die Ukraine soll nicht weiter unterstützt werden. Aber wenn die Ukraine nicht weiter unterstützt wird, warum soll Russland dann aufhören?

Sprich: Es geht Russland gar nicht darum, sich mit Kiew an einen runden Tisch zu setzen, sondern darum, dass im Westen die Stimmung kippt. Und dann hat Russland wieder freie Hand wie am 24. Februar.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 10. November 2022, 18:16

Diesem Ganzen in deinem Vortext da Pentium, dem ist sofort zur Wahrheit zu verhelfen wenn ein Selensky noch morgen einen Ort und eine Zeit(Tag/Monat) dem Russen benennt, wo man miteinander redet. Denn in dem Moment würde sich zeigen, ist es nun nur Stimmungsmache vom Russen oder etwa doch mehr?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 18:21

Edelknabe hat geschrieben:Diesem Ganzen in deinem Vortext da Pentium, dem ist sofort zur Wahrheit zu verhelfen wenn ein Selensky noch morgen einen Ort und eine Zeit(Tag/Monat) dem Russen benennt, wo man miteinander redet. Denn in dem Moment würde sich zeigen, ist es nun nur Stimmungsmache vom Russen oder etwa doch mehr?

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Über was soll Selensky mit den Russen reden? Wenn bei dir zuhause jemand einbricht, alles kurz und klein schlägt, dein Kind tötet, deine Frau vergewaltigt, ein Zimmer deiner Wohnung bezieht, und dir ein Messer an die Kehle hält... wie und worüber möchtest du mit ihm in dieser Situation "verhandeln"? Noch einmal auch wenn es langweilt. Die Russen haben angefangen. Da muss nichts verhandelt werden, der Angreifer gehört unschädlich gemacht und ins Gefängnis gesteckt!

Oder soll er alles wieder aufräumen, dein Kind von den Toten auferstehen lassen, deine Frau entvergewaltigen, und dann die Wohnung wieder verlassen? Das ist doch Blödsinn, so jemand kannst du nicht frei rumlaufen lassen.
Der Schaden den Russland angerichtet hat, der ist irreparabel. Und es muss nichts verhandelt werden, es muss schlicht sichergestellt werden dass so etwas nie wieder passiert. Und darüber verhandelt man mit Russland nicht, das teilt man Russland mit.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 10. November 2022, 19:15

pentium hat geschrieben:
Über was soll Selensky mit den Russen reden? Wenn bei dir zuhause jemand einbricht, alles kurz und klein schlägt, dein Kind tötet, deine Frau vergewaltigt, ein Zimmer deiner Wohnung bezieht, und dir ein Messer an die Kehle hält... wie und worüber möchtest du mit ihm in dieser Situation "verhandeln"? Noch einmal auch wenn es langweilt. Die Russen haben angefangen. Da muss nichts verhandelt werden, der Angreifer gehört unschädlich gemacht und ins Gefängnis gesteckt!


[grin] Meine Fresse, dieser auswendig gelernte Talkshowtenor.
Ich habe mir gerade den viel geschmähten und wahrscheinlich von kaum jemandem gehörten Vortrag von der Krone- Schmalz reingezogen, sollte man sich schon mal anhören. Man muß dazu nicht zwingend ein Putinversteher sein wie gerne unterstellt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 19:17

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Über was soll Selensky mit den Russen reden? Wenn bei dir zuhause jemand einbricht, alles kurz und klein schlägt, dein Kind tötet, deine Frau vergewaltigt, ein Zimmer deiner Wohnung bezieht, und dir ein Messer an die Kehle hält... wie und worüber möchtest du mit ihm in dieser Situation "verhandeln"? Noch einmal auch wenn es langweilt. Die Russen haben angefangen. Da muss nichts verhandelt werden, der Angreifer gehört unschädlich gemacht und ins Gefängnis gesteckt!


[grin] Meine Fresse, dieser auswendig gelernte Talkshowtenor.
Ich habe mir gerade den viel geschmähten und wahrscheinlich von kaum jemandem gehörten Vortrag von der Krone- Schmalz reingezogen, sollte man sich schon mal anhören. Man muß dazu nicht zwingend ein Putinversteher sein wie gerne unterstellt.


Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 10. November 2022, 19:18

Edelknabe hat geschrieben:Diesem Ganzen in deinem Vortext da Pentium, dem ist sofort zur Wahrheit zu verhelfen wenn ein Selensky noch morgen einen Ort und eine Zeit(Tag/Monat) dem Russen benennt, wo man miteinander redet. Denn in dem Moment würde sich zeigen, ist es nun nur Stimmungsmache vom Russen oder etwa doch mehr?

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Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, wa?

Wie oft hat der Russe in diesem Zusammenhang was angekündigt und dann seine Versprechen gebrochen? 4 mal? 10 mal?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 10. November 2022, 19:23

pentium hat geschrieben:Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.


Doch, man erfährt etwas Zusätzliches......
https://www.youtube.com/watch?v=Gkozj8FWI1w

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 19:27

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.


Doch, man erfährt etwas Zusätzliches......


AZ


Gibt es da eine Zusammenfassung?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 10. November 2022, 19:35

Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.

Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich. [wink]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 10. November 2022, 19:37

pentium hat geschrieben:
Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.

Kann schon nichts schaden sich anzuhören was die " Anderen" zu sagen haben, man muß es ja nicht glauben, kann sich die Mühe machen die dort gelieferten historischen Fakten auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber nun in eine Empörung einzustimmen die man übernimmt von welchen die den Vortrag gehört haben oder gehört haben wollen führt einen unweigerlich auf den Weg des willfährigen Untertan. Wer es braucht, natürlich ist die eigene Entscheidung. Mir passiert sowas jedenfalls nicht nochmal. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 10. November 2022, 19:41

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.

Kann schon nichts schaden sich anzuhören was die " Anderen" zu sagen haben, man muß es ja nicht glauben, kann sich die Mühe machen die dort gelieferten historischen Fakten auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber nun in eine Empörung einzustimmen die man übernimmt von welchen die den Vortrag gehört haben oder gehört haben wollen führt einen unweigerlich auf den Weg des willfährigen Untertan. Wer es braucht, natürlich ist die eigene Entscheidung. Mir passiert sowas jedenfalls nicht nochmal. [hallo]


Sagen wir mal so. In einer Diskussion kann man ja schlecht sagen, warte mal muss erst mal ein Video von gut Ein oder Zwei Stunden anschauen...dann können wir weiter diskutieren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 10. November 2022, 19:41

augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.

Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich. [wink]

AZ

Nun analysiert sie aber natürlich nicht nur, natürlich kann man da die Analysen komplett anders sehen. NUR, bei den historischen Fakten die sie auflistet, die man als Normalo so überhaupt nicht komplett auf dem Schirm hat kann man nichts anders sehen, die sind, wenn sie stimmen, feststehend.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 10. November 2022, 19:44

pentium hat geschrieben:
Sagen wir mal so. In einer Diskussion kann man ja schlecht sagen, warte mal muss erst mal ein Video von gut Ein oder Zwei Stunden anschauen...dann können wir weiter diskutieren.

Wäre aber hilfreich wenn man es selbst komplett gesehen hat um eine ernsthafte Beurteilung abzugeben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 10. November 2022, 19:45

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.

Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich. [wink]

AZ

Nun analysiert sie aber natürlich nicht nur, natürlich kann man da die Analysen komplett anders sehen. NUR, bei den historischen Fakten die sie auflistet, die man als Normalo so überhaupt nicht komplett auf dem Schirm hat kann man nichts anders sehen, die sind, wenn sie stimmen, feststehend.


Ja, Karnak, ich stimme dir zu. Wir lesen leider im Mainstream nicht immer die historische Fakten bzw. oft unvollständig. Das wäre hier was für Kumpel... [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 10. November 2022, 19:46

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.

Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich. [wink]

AZ

Nun analysiert sie aber natürlich nicht nur, natürlich kann man da die Analysen komplett anders sehen. NUR, bei den historischen Fakten die sie auflistet, die man als Normalo so überhaupt nicht komplett auf dem Schirm hat kann man nichts anders sehen, die sind, wenn sie stimmen, feststehend.


Ich bin gespannt ob man die Dame überhaupt nochmal irgendwo einlädt, also bei Lanz und co. oder ob sie schon "verbrannt" ist? Unterhaltsam wäre es allemal. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 10. November 2022, 19:48

Ja, Sparta, du würdest vermutlich erschrecken, wie oft Scholl Latour der Dame recht geben würde. Vermute ich zumindest.... [denken]

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