Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon andr.k » 30. Januar 2022, 23:03

augenzeuge hat geschrieben:Großmann unterlief Ende 1989 ein großer Fehler. Er ernannte Oberst Heinz Busch, Militärexperte und erster Absolvent des MfS an der Moskauer Militärakademie, ab 1972 lehrte er an der Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam-Eiche, zum Beauftragten der HVA am Zentralen Runden Tisch, um in einer reformierten DDR den Geheimdienst in neuer Form und möglichst ungeschoren fortbestehen zu lassen, zumindest aber Zeit zu gewinnen.

Der ehrgeizige Oberst war auf Parteiveranstaltungen als glänzender Agitator aufgefallen; seit 15 Jahren Vertreter des Leiters der Abteilung „Auswertung und Information, er kannte, da er in der Auswertung der Spionage-Erkenntnisse arbeitete, keine Kundschafter im Westen mit Klarnamen.

Am 15.1.90 saß er schon beim BND in München. Mehrere Agenten wurden enttarnt. Sein prominentestes Opfer: Rainer Rupp.
Genau das hatte Großmann vermeiden wollen.

AZ


Deine SPIEGEL-Quelle schreibt auch nicht alles ...

Kleiner Exkurs

Am 15. Januar 1990 beging Dr. Heinz Busch Fahnenflucht. Der Oberst des MfS war stellvertretender Leiter der Abteilung VII der HV A (»Politische Auswertung«). Den Verantwortlichen in der Aufklärung war bewusst, dass er sein Wissen über Quellenpositionen des Dienstes dem Gegner offenbaren würde. Busch war verantwortlich für alle militärpolitischen Analysen der HV A und erhielt zu diesem Zweck alle relevanten Informationen.

Nach den Quellenschutz-Regeln der HV A kannte er weder die Klarpersonalien der Quellen noch ihre konkreten Positionen in den Zielobjekten. Die Auswerter wussten nur die Decknamen und Registriernummern des Vorganges.
Sie erhielten die Informationen aus dem Objekt in entsprechender Neutralisierung. Jedoch ließ es sich nicht vermeiden, dass bei einem langjährigen, dichten Informationsfluss ein erfahrener Auswerter mit guten Kenntnissen über das Zielobjekt ungefähre Vorstellungen über die Zugangsmöglichkeiten der Quelle und damit über deren mögliche Position im Objekt gewann. Darum war Busch in der Lage, bundesdeutschen Behörden mitzuteilen, dass die Abteilung XII der HV A eine Quelle im Herzen der NATO führte, die den Decknamen »Topas« trug.

Diese Tatsache war folglich seit Mitte Januar 1990 den Sicherheitsbehörden der BRD und der USA bekannt. In dieser Zeit wurde eine Sonder-Arbeitsgruppe unter Leitung von Regierungsdirektor Stüben, Abteilung IV (»Spionageabwehr«) des Bundesamtes für Verfassungsschutz, aktiv, um »Topas« zu identifizieren. Ihr gehörten Mitarbeiter des MAD und des BND an, es gab entsprechende Arbeitsverbindungen zu den Sicherheitsinstitutionen der NATO. Besonders enge Beziehungen unterhielt die Sonder-Arbeitsgruppe zu den Geheimdiensten der USA, ihren Vertretern in der BRD und in der NATO.
Die Bundesanwaltschaft unter Leitung des nachmaligen Bundesanwalts von Langsdorff leitete ein Ermittlungsverfahren ein und beauftragte das Bundeskriminalamt mit intensiven Recherchen, die vor und auch nach der Enttarnung von »Topas« mit hohem Aufwand betrieben wurden.

Erst im ersten Halbjahr 1992 tauchten darüber Informationen in Medien der BRD auf. Die Journalisten beriefen sich auf eine »regelmäßig geheim tagende Expertengruppe aus allen deutschen Sicherheitsbehörden einschließlich der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe«. (Die Welt vom 13. Mai 1992) Gleichzeitig kamen spezielle Legenden auf. Sehr schnell wurde ein ganzes Agentennetz der HV A in der NATO ausgemacht, bestehend aus Informanten unterschiedlicher Nationalität auf mittlerer und hoher Ebene des Bündnisses. Die Schwierigkeiten bei der Enttarnung von »Topas« führte man darauf zurück, dass dieser angeblich zu einem nachrichtendienstlichen Doppelspiel der amerikanischen Geheimdienste gehörte, in das die westlichen Verbündeten und die Führungskräfte der NATO keinen Einblick hätten.

Nicht zuletzt wurde die Behauptung kolportiert, die HV A habe die Quelle rechtzeitig an den sowjetischen Geheimdienst übergeben und die bisherigen Führungsoffiziere von »Topas« unterlägen damit einer besonderen Schweigepflicht.
Diese und weitere Spekulationen beherrschten bis Mitte 1993 die Medien in dieser Sache, bis schließlich die Quelle der HV A enttarnt und diese bei einem Besuch der Eltern in Saarburg festgenommen worden war. Jedoch war, wie sich bald zeigte, der Fahndungserfolg nicht den hochbezahlten deutschen Spürnasen zuzuschreiben – die Identität der Quelle »Topas« lieferte ihnen die CIA mit Hilfe jener Akten, die in der Öffentlichkeit unter der Bezeichnung »Rosenholz« bekannt wurden. Dazu hieß es im Spiegel 32/1993 (»Auf den Knien zur CIA«): »Um die US-Connection zu verheimlichen, haben Verfassungsschützer und das Bonner Kanzleramt seit Wochen falsche Spuren gelegt. Sie ließen den Spekulationen, die sommerliche Agentenjagd sei auf große Aktenlieferungen vom Moskauer KGB zurückzuführen, freien Lauf – und heizten die Gerüchteküche durch doppeldeutige Interpretationen weiter an. Dabei, so zeigt sich jetzt, hat es eine Aktenübergabe in großem Stil von Moskau an Bonn nicht gegeben.

Zum Komplex »Rosenholz« eine kurze Erinnerung: Die CIA erhielt auf bisher unbekannten Wegen eine Kopie von Registrierungsunterlagen der HV A – das waren mikroverfilmte Karteikarten und Statistikunterlagen, keine Akten von Quellen.
Die Karteikarten widerspiegelten den Stand der Personenerfassungen der HVA bis Ende 1988. Das betraf alle Personenhinweise, die für die HVA relevant waren – und auch die Klarpersonalien von Quellen, Kontaktpersonen und anderen in den registrierten Vorgängen bedeutsamen Personen. Zur Ergänzung existierte eine sogenannte Vorgangskartei. Durch Vergleich beider Karteikomplexe war die Identifizierung der Quellen möglich.

Die CIA informierte erst nach Abschluss ihrer Untersuchungen die BRD und andere NATO-Partner über den Besitz der HV A-Unterlagen. Das war etwa Anfang 1993. Eine Gruppe von Mitarbeitern des Bundesamtes für Verfassungsschutz wurde nach Washington entsandt, um dort Kopien der Karteikarten einzusehen und Angaben über HV A-Kontakte mit Bundesbürgern abschreiben. Diese Aktion erhielt im Verfassungsschutz intern die Deckbezeichnung »Rosenholz«.

Erst nach langwierigen Verhandlungen erhielt die Bundesregierung Jahre später von der CIA einen Satz elektronischer Datenträger mit Abschriften der Unterlagen. Über die Vollzähligkeit der Angaben kann man nur spekulieren. Nachdem Rainer Rupp als »Topas« identifiziert worden war, mussten sich die Sicherheitsbehörden der BRD gedulden. Rupp lebte damals mit seiner Familie in Belgien und konnte dort nicht von deutschen Beamten festgenommen werden.

Erst als Rainer Rupp zu einer Familienfeier nach Saarburg kam, konnten sie zuschlagen. In seinem Beitrag »Mittendrin in der NATO« im Band 6 der Geschichte der HV A (»Militärspionage. Die DDR-Aufklärung in NATO und Bundeswehr«) beschrieb Rainer Rupp, wie er und seine Ehefrau die Fahndung nach der Quelle »Topas« erlebten. Darin nahm er auch Bezug auf den Verräter Heinz Busch.


Quelle: Klaus Eichner/Karl Rehbaum (Herausgeber), Deckname Topas, Der Spion Rainer Rupp in Selbstzeugnissen
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 09:04

andr.k hat geschrieben:Deine SPIEGEL-Quelle schreibt auch nicht alles ..


Das hab ich nie behauptet. Deine Quelle verschweigt natürlich auch einiges, es ist dazu auch logisch, dass die Schilderung eines Opfers, der überzeugter Täter war, über seinen Verräter nicht objektiv sein kann.

Ein paar Fragen würde ich gern wahrheitsgemäß beantwortet haben.

Wenn Busch keine Klarnamen kannte, wieso konnten dennoch einige Agenten so schnell durch seinen Verrat verhaftet werden? Und wenn HVA Agentin, die Verräterin Gast, nicht aufgrund ihrer Position schnell Einblick bekommen hätte, wären es noch weitere geworden. Richtig, oder? Also muss Busch doch mehr Kenntnisse gehabt haben, als man ihm zugesteht.

Und noch zu Rupp. Wenn die HV A so gut gewesen ist, wie es hier dargestellt wird, und sie nach Großmann an jeder wichtigen Stelle, auch beim MAD, ihre Leute hatte, wieso konnte man dann Rupp nicht schützen? Wieso war die HV A in mehreren Jahren dazu nicht in der Lage, wo sie doch wissen mussten, wie weit die Ermittlungen gegen Rupp fortgeschritten waren?

Zu Rosenholz
"Die CIA erhielt auf bisher unbekannten Wegen eine Kopie von Registrierungsunterlagen der HV A – das waren mikroverfilmte Karteikarten"
Kaum zu glauben. Bei dem Quellenschutz, den die HV A aufgebaut hat, spricht man von "unbekannten Wegen"? Das kann man nur dann glauben, wenn die HV A bei weitem nicht so gut war, wie sie heute von einigen dargestellt wird. Warum kann man nicht zugeben, dass HV A Oberstleutnant Rainer Hemmann den Befehl erhielt, die mikroverfilmte Aktendatei nach Berlin-Karlshorst zu transportieren, um sie dort dem KGB-Verbindungsoffizier Alexander Prinzipalow auszuhändigen? Wo dieser Befehl hergekommen ist, kann man leicht erraten.

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Nostalgiker » 31. Januar 2022, 09:35

augenzeuge hat geschrieben:

.... es ist dazu auch logisch, dass die Schilderung eines Opfers, ....... nicht objektiv sein kann.
AZ


Diesen Gedanken von dir würde ich gerne in anderen Zusammenhängen; Stichwort 'Zeitzeugen'; gerne öfters lesen.

Was deine Fragen betrifft, ich finde sie spekulativ.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Merkur » 31. Januar 2022, 10:10

augenzeuge hat geschrieben:
1. Wenn Busch keine Klarnamen kannte, wieso konnten dennoch einige Agenten so schnell durch seinen Verrat verhaftet werden?
2. Und wenn HVA Agentin, die Verräterin Gast, nicht aufgrund ihrer Position schnell Einblick bekommen hätte, wären es noch weitere geworden. Richtig, oder? Also muss Busch doch mehr Kenntnisse gehabt haben, als man ihm zugesteht.
3. Und noch zu Rupp. Wenn die HV A so gut gewesen ist, wie es hier dargestellt wird, und sie nach Großmann an jeder wichtigen Stelle, auch beim MAD, ihre Leute hatte, wieso konnte man dann Rupp nicht schützen?
4.Wieso war die HV A in mehreren Jahren dazu nicht in der Lage, wo sie doch wissen mussten, wie weit die Ermittlungen gegen Rupp fortgeschritten waren?

AZ


Ich habe Deinen Frage mal nummeriert.
Antworten:
1. Weil es möglich ist, den Tätigkeitsbereich von Quellen auch anhand der von ihnen übermittelten Dokumente/Informationen einzugrenzen und damit die Ermittlungen gezielt in bestimmte Richtungen voranzutreiben. Rainer Rupp wurde 1993 enttarnt. Was ist daran schnell?
2. In welche Vorgänge hat denn Gabriele Gast aufgrund ihrer Position Einblick erhalten? Gefährdete Quellen der HV A waren es bestimmt nicht.
3. Was den MAD betrifft, so hatte die HV A dort eher Abschöpfkontakte. Einer dieser Abschöpfkontakte war Joachim Krase, stellvertretender Amtschef und ehem. Leiter der Spionageabwehr. Krase war aber langjähriger IM der HA II. Problem: Als die Ermittlungen gegen Rupp liefen, war Krase bereits tot.
4. Als die Ermittlungen gegen Rupp liefen, gab es kein MfS und keine HV A mehr .

Ich hoffe, dass ich Deine Fragen nachvollziehbar beantworten konnte. Ernst gemeinte Fragen beantworte ich auch gern weiter, aber bitte nichts konstruieren und nicht spekulieren.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 11:30

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
1. Wenn Busch keine Klarnamen kannte, wieso konnten dennoch einige Agenten so schnell durch seinen Verrat verhaftet werden?
2. Und wenn HVA Agentin, die Verräterin Gast, nicht aufgrund ihrer Position schnell Einblick bekommen hätte, wären es noch weitere geworden. Richtig, oder? Also muss Busch doch mehr Kenntnisse gehabt haben, als man ihm zugesteht.
3. Und noch zu Rupp. Wenn die HV A so gut gewesen ist, wie es hier dargestellt wird, und sie nach Großmann an jeder wichtigen Stelle, auch beim MAD, ihre Leute hatte, wieso konnte man dann Rupp nicht schützen?
4.Wieso war die HV A in mehreren Jahren dazu nicht in der Lage, wo sie doch wissen mussten, wie weit die Ermittlungen gegen Rupp fortgeschritten waren?

AZ


Ich habe Deinen Frage mal nummeriert.
Antworten:
1. Weil es möglich ist, den Tätigkeitsbereich von Quellen auch anhand der von ihnen übermittelten Dokumente/Informationen einzugrenzen und damit die Ermittlungen gezielt in bestimmte Richtungen voranzutreiben. Rainer Rupp wurde 1993 enttarnt. Was ist daran schnell?
2. In welche Vorgänge hat denn Gabriele Gast aufgrund ihrer Position Einblick erhalten? Gefährdete Quellen der HV A waren es bestimmt nicht.
3. Was den MAD betrifft, so hatte die HV A dort eher Abschöpfkontakte. Einer dieser Abschöpfkontakte war Joachim Krase, stellvertretender Amtschef und ehem. Leiter der Spionageabwehr. Krase war aber langjähriger IM der HA II. Problem: Als die Ermittlungen gegen Rupp liefen, war Krase bereits tot.
4. Als die Ermittlungen gegen Rupp liefen, gab es kein MfS und keine HV A mehr .

Ich hoffe, dass ich Deine Fragen nachvollziehbar beantworten konnte. Ernst gemeinte Fragen beantworte ich auch gern weiter, aber bitte nichts konstruieren und nicht spekulieren.


Zu1: Rainer Rupp war mit schnell nicht gemeint. Wie viele Agenten hat Busch denn enttarnt?
Zu2: Frau Gast hat aufgrund ihrer Position von Busch schnell Einblick bekommen, nachdem er beim BND saß. Hierdurch konnte sie einige Agenten noch schützen.
Zu3: Ich denke nicht, dass Krase der Einzige war.
Zu4: Ich meinte die Zeit von 1/90-9/90.

Bei Rosenholz könnte ich also recht haben?


@Nostalgiker
Man muss schon unterscheiden, zwischen Agentenopfern, und DDR-Opfern des MfS.

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Merkur » 31. Januar 2022, 11:34

Worauf stützt sich Deine These zu 2?
Frau Gast war in der SI-Auswertung, wie soll sie Einblicke in Vorgänge des Sicherheitsreferats erhalten haben?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 11:39

Merkur hat geschrieben:Worauf stützt sich Deine These zu 2?
Frau Gast war in der SI-Auswertung, wie soll sie Einblicke in Vorgänge des Sicherheitsreferats erhalten haben?


Ich stütze meine These auf historische Schilderungen. Gast war in München Regierungsdirektorin. Sie war umgehend über Busch informiert.
Und diese Informationen muss sie umgehend an die HVA mitgeteilt haben, welche Agenten abziehen konnte. Die Frage ist, wie viele waren das?

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Merkur » 31. Januar 2022, 12:24

augenzeuge hat geschrieben:
1. Ich stütze meine These auf historische Schilderungen.
2. Gast war in München Regierungsdirektorin. Sie war umgehend über Busch informiert.

AZ


1. Auf welche „historische Schilderungen“ konkret?
2. Dienstgrad stimmt. Woher stammt Deine These, dass sie umgehend über Busch informiert war? Ihr Aufgabengebiet tangierte Busch überhaupt nicht und auch in Pullach schottete man sich ab.

Bitte nicht konstruieren oder mutmaßen. Konkrete Quellen bitte für Deine Thesen.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 13:21

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
1. Ich stütze meine These auf historische Schilderungen.
2. Gast war in München Regierungsdirektorin. Sie war umgehend über Busch informiert.

AZ


1. Auf welche „historische Schilderungen“ konkret?
2. Dienstgrad stimmt. Woher stammt Deine These, dass sie umgehend über Busch informiert war? Ihr Aufgabengebiet tangierte Busch überhaupt nicht und auch in Pullach schottete man sich ab.

Bitte nicht konstruieren oder mutmaßen. Konkrete Quellen bitte für Deine Thesen.


Hier:
Der BND verhörte ihn in München, wo die Stasi-Agentin Gabriele Gast seinen Übertritt an ihre Führungsoffiziere in Ost-Berlin weitergab.

Quelle Wiki für Heinz Busch

Also, ohne Gast hätte es die HV A womöglich zu spät erfahren.

Ein weitere Quelle ist mir aktuell nicht geläufig.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Merkur » 31. Januar 2022, 13:29

augenzeuge hat geschrieben:
Hier:
Der BND verhörte ihn in München, wo die Stasi-Agentin Gabriele Gast seinen Übertritt an ihre Führungsoffiziere in Ost-Berlin weitergab.

Quelle Wiki für Heinz Busch
AZ


Okay. [wink]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon SCORN » 31. Januar 2022, 15:53

augenzeuge hat geschrieben:
Und noch zu Rupp. Wenn die HV A so gut gewesen ist, wie es hier dargestellt wird, und sie nach Großmann an jeder wichtigen Stelle, auch beim MAD, ihre Leute hatte, wieso konnte man dann Rupp nicht schützen?

AZ


AZ, die Einschätzungen zur HVA kamen nicht von ihr selbst sondern von ehemaligen Gegenspielern, hochrangigen CIA-Mitarbeitern! So lange die DDR und somit die HVA existierte, war Rupp sicher. Seine Verhaftung erfolgte 3 Jahre nach dem Ende der DDR und somit der HVA. deine Frage warum er nicht geschützt werden konnte ist wohl mehr polemisch denn sachlich gemeint!
SCORN
 

Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 16:33

SCORN hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Und noch zu Rupp. Wenn die HV A so gut gewesen ist, wie es hier dargestellt wird, und sie nach Großmann an jeder wichtigen Stelle, auch beim MAD, ihre Leute hatte, wieso konnte man dann Rupp nicht schützen?

AZ


AZ, die Einschätzungen zur HVA kamen nicht von ihr selbst sondern von ehemaligen Gegenspielern, hochrangigen CIA-Mitarbeitern! So lange die DDR und somit die HVA existierte, war Rupp sicher. Seine Verhaftung erfolgte 3 Jahre nach dem Ende der DDR und somit der HVA. deine Frage warum er nicht geschützt werden konnte ist wohl mehr polemisch denn sachlich gemeint!


Scorn, du hast mich offensichtlich nicht verstanden. Rupp hätte doch 1990 nach Buschs Verrat in die DDR, und dann ggf. noch nach Moskau gebracht werden können.

Man ging wohl davon aus, dass er sicher war, auch nach Ende der DDR. Das dacht Frau Gast ja auch. Aber wer dachte in 1/90 an das Ende der DDR?

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Nostalgiker » 31. Januar 2022, 16:52

Augenzeuge, auch wenn es OT ist; bereits nach dem 9.Nov. 89 dachten vernünftige und klar denkende Menschen "das war es ......" und nicht erst 01/90

Meine Gedanken damals; glaubst du sowieso nicht; endlich ist der Scheiß vorbei .........

Wenn ihn jemand hätte "rausholen" können so mein an Spionage-Thrillern geschultes Wissen wäre es eh nur Robert Redford gelungen wenn er Herrn Rupps Führungsoffizier gewesen wäre [grins]
Sah Herr Rupp etwa aus wie Brad Pitt? Siehste und deshalb hat es auch keinen Interessiert aus der HVA, die hatten bestimmt andere Sorgen.

Mal im Ernst, wenn die halbe HVA gewußt hätte wer genau die Quelle war, wozu dann Spionage, wozu dann beim Gegner eine Quelle platzieren?
Jeder wusste soviel vom Anderen wie es für seine Arbeit notwendig war.

Weit nach 1989/90 habe ich mal einen echten OiBE kennengelernt. Bis zu seiner Enttarnung nach 1990 wußte selbst seine Ehefrau nichts von seinem Doppelspiel und von ihm wußten beim MfS nur diejenigen die ihn langfristig aufgebaut und platziert hatten. Wenn ich mich erinnere so ab 17, 18 Jahren ......

Ein Geheimdienst trägt nicht für Umsonst das Wörtchen 'Geheim' in seiner Bezeichnung.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon SCORN » 31. Januar 2022, 16:54

augenzeuge hat geschrieben: Aber wer dachte in 1/90 an das Ende der DDR?

AZ


AZ, spätestens seit November/Dezember 89 und erst recht im Januar 90 wusste man wohin die Entwicklung geht! Es wurden zweifellos auch Fehler von der Führung gemacht. Ich habe im November 89 eine sehr emotionale Ansprache eines ex Kundsschafters während einer HVA internen Veranstaltung gehört. Er sagte sinngemäß, er verstehe nicht warum im Anbedracht der Entwicklung nicht alle Räder sich drehen um jeden Kundschafter eine sichere Legende oder Abgang zu garantieren. Er bekam viel Zustimmung aber keine Antwort! Nun, die Ereignisse uberschlugen sich damals auch und vieles lag auch ausserhalb dessen was man sich vorstellen konnte. Letztendlich ein Versagen der HVA gegenüber den Leuten im Operationsgbiet, ohne Zweifel!
Wobei gesagt werden muss dass die absoluten Mehrheit der HVA- Mitarbeiter sich anständig verhielt.
SCORN
 

Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 17:05

Nostalgiker hat geschrieben:Wenn ihn jemand hätte "rausholen" können so mein an Spionage-Thrillern geschultes Wissen wäre es eh nur Robert Redford gelungen wenn er Herrn Rupps Führungsoffizier gewesen wäre [grins]


Rausholen? Rupp hätte jederzeit sogar nach Moskau fliegen können, wenn er gewollt hätte. [flash]
Man muss auch mal zugeben können, wenn man etwas falsch eingeschätzt hat. Auch Frau Gast hat sich sowas von sicher gefühlt, dabei war es gar nicht das Ende der DDR, was ihr zwangsweise zum Verhängnis geworden ist. Nur ein Verrat, der natürlich jederzeit hätte stattfinden können. Als Agent ist man eben nie sicher. Das haben beide gelernt. Es trifft eben nicht nur die anderen.

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon karnak » 31. Januar 2022, 17:55

Ich glaube ehrlich gesagt auch bei der HVA nicht,dass man sich dort als Kundschafter am Ende als "Achim Detjen " wiederfinden konnte, wenn auch an dieser Legende in Teilen bis heute gestrickt wird. Schon gar nicht wenn das Land den Bach runtergeht dem das Organ HVA zu dienen hatte. Man auch dort feststellen musste, das Land, deren Repräsentanten haben sehr schnell nach Abstand gesucht vom Schutz und Sicherheitsorgan. Und dann zählt sehr bald" Rette sich wer kann" , ich habe doch dieses Implodieren und Auseinanderlaufen erlebt, warum soll das nun dort so groß anders gewesen sein. Wenn man auch hier weiter an der Legende der Überstasis von der HVA bastelt. Das alles zusammengenommen, ob nun der schnöde innerstaatliche IM oder der Kundschafter für den Frieden, am Ende und in Wahrheit war er immer nur Werkzeug nicht Handwerker und ganz zum Schluss auch ein Stück an Opfer. Wie bei Werkzeugen üblich wurde er benutzt und als nicht mehr gebraucht , indem Fall weil die Firma konkurs gegangen war, einfach aufgegeben, von einigen auch noch Wertbringend als Konkursmasse verkauft.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 18:00

karnak hat geschrieben:Ich glaube ehrlich gesagt auch bei der HVA nicht,dass man sich dort als Kundschafter am Ende als "Achim Detjen " wiederfinden konnte


Aha! Hier ein Bild von ihm. [grins]

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Olaf Sch. » 31. Januar 2022, 19:09

wenn man jetzt noch den Schriftzug auf dem Ärmel lesen könnte!!! Schmucker Kerl! [laugh]
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Nostalgiker » 31. Januar 2022, 19:36

Ja der Achim Detjen hat sich auch beizeiten erst in die BRD und dann nach Hollywood absetzen können .......

Irgendwie scheine ich 'ne andere Generation zu sein, keiner scheint mit dem Namen Robert Redfort etwas anfangen zu können ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon karnak » 31. Januar 2022, 19:47

AkkuGK1 hat geschrieben:wenn man jetzt noch den Schriftzug auf dem Ärmel lesen könnte!!! Schmucker Kerl! [laugh]

Da war er für Altnazis in Südamerika zum Aufbau einer Luftwaffe unterwegs, also nicht was Du denkst.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Merkur » 31. Januar 2022, 19:50

AkkuGK1 hat geschrieben:wenn man jetzt noch den Schriftzug auf dem Ärmel lesen könnte!!! Schmucker Kerl! [laugh]


Grenztruppen der DDR. [flash]
Es handelt sich dabei um keinen Schriftzug sondern um die Schwinge der Luftwaffe.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2022, 19:52

Nostalgiker hat geschrieben:Irgendwie scheine ich 'ne andere Generation zu sein, keiner scheint mit dem Namen Robert Redfort etwas anfangen zu können ......


Ach was, die 3 Tage des Condor kam doch im DDR Kino. [grins]

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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon Olaf Sch. » 31. Januar 2022, 19:52

Na klar kennen wir Robert Redford, 3 Tage des Kondors zB.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon SCORN » 31. Januar 2022, 23:04

karnak hat geschrieben: Wenn man auch hier weiter an der Legende der Überstasis von der HVA bastelt.


das interessiert mich nun aber wirklich, wo kann ich darüber was lesen?
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 1. Februar 2022, 17:40

SCORN hat geschrieben:
karnak hat geschrieben: Wenn man auch hier weiter an der Legende der Überstasis von der HVA bastelt.


das interessiert mich nun aber wirklich, wo kann ich darüber was lesen?


Zwischen den Zeilen, vielleicht. [grin]
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon karnak » 1. Februar 2022, 17:57

SCORN hat geschrieben:
das interessiert mich nun aber wirklich, wo kann ich darüber was lesen?

[grin] So langsam kommen nun solche Veranstaltungen und Buchvorstellungen von Ehemaligen aus der Mode, oder ich bekomme das Stattfinden aus meinem Wald nicht mehr so mit, kann auch sein. Jedenfalls war ich,als ich noch in der Zivilisation lebte, oft genug bei solchen Veranstaltungen anwesend und weiß daher was man sich da dazu erzählt oder erzählt hat . Frage einfach mal den Alfred wenn Du den kennst wie vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe man zwischen Führungsoffizier und IM/Kundschafter zusammengearbeitet hat. [flash] Und das ist noch nicht mal ein Vorwurf, als ob es einem Staatsorgan wie dem MfS um solche Formen zwischenmenschlicher Beziehungen gehen würde.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 1. Februar 2022, 19:08

Ich würde das so gerne lesen.... [grin]
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon SCORN » 1. Februar 2022, 21:00

karnak hat geschrieben:Jedenfalls war ich,als ich noch in der Zivilisation lebte, oft genug bei solchen Veranstaltungen anwesend und weiß daher was man sich da dazu erzählt oder erzählt hat .


karnak, ich bezweifel einfach dass du jemals auf Veranstaltungen ehemaliger HVA-Mitarbeiter anwesend warst! Vielleicht kannst du es dir schlicht nicht vorstellen, aber du solltest evtl. in Betracht ziehen dass die Themen dort etwas anders waren als bei "Ehemaligen Treffen" einer KD oder der HA VI. Du kannst ganz einfach nicht für alle Ehemaligen sprechen!
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon karnak » 1. Februar 2022, 21:46

Natürlich war ich das nicht, hätte mich natürlich schon gerne mal gerne ganz still in eine Ecke gesetzt und zugehört, aber das war nie machbar, man ist weiter bei dem elitären Status der Elitären geblieben und hat lediglich gerne mal DANACH von der so überbordenden Verbundenheit dort berichtet,bei Treffen von weniger Elitären war ich allerdings schon. [flash] Und man versichert aber immer mal wieder wie sehr man an einer Aufarbeitung der wahren Geschichte zum Thema HVA und Kundschafter für den Frieden interessiert ist. Wenn ich ehrlich sein soll,sonderlich glaubhaft fand ich das deswegen nie, vorgeschobene Theatermacherei ob der eigenen Bedeutung war es für mich dann schon eher. Ganz besonders wenn man auch viele Jahre nach dem Untergang von DDR und HVA immer noch so ein konspirationsgewurbel um den eigenen ehemaligen Verein macht. Das hat natürlich schon irgendwas von aufgesetzter Selbstüberhöhung. Und so fällt es mir eben schwer zu glauben,dass das Verhältnis zwischen Führungsoffizier und Kundschafter für den Frieden so elementar anders gewesen sein soll wie das zwischen Führungsoffizier und einem stinknormalen IM im Land. Welchen Grund sollte es denn dafür im Auslandsgeheimdienst des MfS gegeben haben? Der Kundschafter wird natürlich genauso von seinem Führungsoffizier mehr oder weniger psychologisch geschickt " geführt" worden sein zum Zwecke der Informationsgewinnung im Interesse der DDR,dass war doch der Grund für Anwerbung und Nutzung der Person. Das man ihm Interesse" der Sache" das Gefühl verschafft hat es handelt sich um eine kameradschaftliche,fast familiere Zusammenarbeit will ich gerne glauben, auch solches Vorgehen sollte im Interesse " der Sache" liegen. Aber das war es natürlich am Ende nicht, konnte es letztlich gar nicht sein, auch " im Interesse der Sache". [flash] Es geht bei dem Geschäft um das Nutzen einer Informationsquelle nicht um eine Zusammenarbeit, gerne soll es von Nutzen sein wenn dieser Eindruck vermittelt und glaubhaft aufrechterhalten werden kann.
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Re: Der letzte Spionagechef der DDR :GO W. Großmann

Beitragvon augenzeuge » 1. Februar 2022, 22:19

Also, interessant ist das schon. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich da Leute treffen und immer noch so tun, als ob sie die autark agierenden Eliten wären. [flash]

Obwohl ich mich bemühen, und gern mit Alfred und Co diskutieren würde. Aber wenn da Karnak schon als halber Verräter zählt, dann falle ich wahrscheinlich schon als Kellner durch.

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