Jörg, er kann mich ja nicht vorführen.
K. gehörte mal durch Einheirat zur weiläufigen Familie. Andr.k darf getrost davon ausgehen, dass ich mehr Kenntnisse besitze als ich hier einstelle. Zu diesen Umständen habe ich garantiert mehr Durchblick als er.
Immerhin hatte K. eine (seine 4.) Frau und aus dieser Ehe 2 erwachsene Kinder. Deshalb werde ich mich zu nichts hinreißen lassen. Ich werde keinen irgendwie in eine Spekulation einbinden. Die 3 sind ja noch wohlauf und die schütze ich auch mit Mundhalten.
Er arbeitete zuvor eine gewisse Zeit in Schwerin.
Er führte (von ihm geführt) ab 1984 Spitzeldienste mit über 20 IM, um die Mitwirkenden bei den Musikfestivals im Kloster Michaelstein (Blankenburg) auszuspionieren. In dieser Zeitspanne war Kolbe offiziell Lektor. Entschied, was gedruckt werden darf und was nicht.
Angesetzt auch auf einen meiner fast gleichaltrigen Mitschüler, den sehr ungewöhnlichen Künstler Jens Paul Wollenberg. Heute wohnhaft Leipzig.
Ich bin schon im Bilde... zumindest soweit, wie es uns tangiert.
Schön porträtiert wird Ulrich Kolbe ungewollt durch seinen eigenen Sohn Uwe (frühere Ehe). Der damals beste DDR-Lyriker verließ vor 1989 die DDR und schrieb später ein interessantes Buch: "Die Lüge". (Aber Vorsicht, den Buchtitel gibt es zweimal)
Das Buch ist aber rech schwere Kost, wenn man die Protagonisten nicht persönlich kennt. Ich glaube in dieser Abrechnung erreicht der Sohn aber nur verstehende Familienmitglieder. Für Fremde ist es nur eine Geschichte.
Das sollte reichen.
Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 20. Oktober 2021, 18:24, insgesamt 1-mal geändert.