Die ökonomischen Folgen der Corona-Krise

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Interessierter » 4. April 2020, 15:38

Zitat Nostaljiker:
Interessierter, deine überheblichen Vorurteile lassen dich leider Übersehen das du zwei völlig getrennte Dinge miteinander vermischst, nämlich die Eröffnung eines Supermarktes und die Genehmigung eine Wochenmarkt im Freien wieder an einigen Tagen in der Woche abzuhalten.


Mönsch Nosti,
dett hätt ick wirklich nisch jedacht dett du so een jewaltigen Stuss erßählst. Ick hab doch jar nüscht über Kaufland jeschrieben und kann dett ooch nich vermischen. Hätt ooch nich jedacht dett een Rieselfeld dir so stört. Mit die Jejenwart haste wohl ooch ville Probleme wa?
Ohne dat Jepöbel jeht dett einfach nich. Liegt dett daran datt du een halber Sachse bist? [ich auch]

Ick wünsch dir jedenfalls noch een schönet Wochenend, meen kleener " Verjangenheits - Optimist "

[hallo]
Interessierter
 

Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 4. April 2020, 15:42

Wochenmarkt gibt es hier auch noch, ich sehe da auch nicht das Problem, entscheidend , egal wo man sich trifft, bleibt der Abstand. Mir schleierhaft wieso man zu dem Thema immer wieder neue Sauen durch das Dorf treibt. [hallo]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon HPA » 4. April 2020, 15:53

Also Freundchen, hetze und provoziere hier nicht auf deine bekannte unqualifizierte Art und Weise.
Aber du kannst bekanntlich nicht anders, das ist deine gelebte Sozialkompetenz, gekoppelt mit fehlender Empathie.


Immer wieder erfrischend diese Selbstzeugnisse. [laugh]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 4. April 2020, 16:26

Bitte Männer Contenance, wir sind doch hier nicht im Fight-Club, sondern im Forum der gepflegten Streitkultur. Interessant ist ja, neben dem vorgenannten Kaufland befindet sich ein toom Baumarkt. Nur der verkauft momentan auf Vorbestellung an der Türe.(wenn ich jetzt nicht falsch liege) Übrigens ist es Altbestand, kein Neubau dieser Eilenburger Kland denn früher bis vor gut sechs Jahren war da ein Marktkauf drin.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon steffen52 » 4. April 2020, 16:32

Edelknabe hat geschrieben: Interessant ist ja, neben dem vorgenannten Kaufland befindet sich ein toom Baumarkt. Nur der verkauft momentan auf Vorbestellung an der Türe.(wenn ich jetzt nicht falsch liege)

Rainer Maria

Da liegst Du nicht falsch, Rainer-Maria. Ist hier auch so, man ruft an bestellt das Teil und dann bekommt man gesagt wann man vor der Tür das Teil abholen kann, bezahlen kann man nur mit Karte, Bargeld geht nicht!!! [hallo]
Gruß steffen52
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 4. April 2020, 16:38

Marktkauf gehört zu EDEKA und der Baumarkt wurde mal von Marktkauf betrieben. Wird sich wohl Marktkauf / EDEKA von dem Standort zurückgezogen haben und Kaufland wird in die Lücke gesprungen sein. Ist also nur eine relative Neueröffnung. [flash]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 4. April 2020, 16:41

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Das hat mit Wessi /Ossi nichts zu tun. Wenn man aktuell restriktiv alles Erdenkliche macht, ein Kontaktverbot mit Bußgeld verfolgt um die Leute auseinanderzuhalten, dann muss eben auch ne Kauflanderöffnung zurückstecken. Ich war letztes Jahr dort, die Versorgungslage ist super. Also hör mir auf mit diesen Bedenken. Erst Baumärkte schließen, aber so ein Ding eröffnen mit Billig billig willich willich Angeboten.

Als ob es jetzt interessiert, was der Bau gekostet hat....

AZ

Ich glaube fast Du hast das mit dem Rechtsstaat irgendwie nicht so richtig verstanden.


Das ist wunderbar. Wir sind heute soweit in der Einheit, dass ein Ex Stasi den Rechtsstaat besser kennt, als ein Jahre vor der Wende Ausgereister. [laugh]

Habe heute gehört, dass in Halle ein Globus ebenfalls neu eröffnet hat. Dazu fällt mir nichts ein....außer.... [bloed] . Das ist übrigens auch die Meinung meiner Verwandten aus Sachsen Anhalt.
Und ja, ich bin davon überzeugt, dass der Rechtsstaat diesem Treiben schnell ein Ende bereiten kann. Und wenn du fragst, auf welche Grundlage, Gefahr in Verzug. Dazu ein paar Fotos von eng stehenden Kunden, dann klappt das. [grin]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 4. April 2020, 16:44

augenzeuge hat geschrieben:
Das ist wunderbar. Wir sind heute soweit in der Einheit, dass ein Ex Stasi den Rechtsstaat besser kennt, als ein Jahre vor der Wende Ausgereister.


AZ

[flash] So ein kleines bisschen Zersetzung macht eben immer noch Spaß. [hallo]
Und eng zusammenstehende Kunden, wenn der Platz für mehr Abstand da ist, ist ein Problem des Kunden nicht des Einzelhändlers. [grin]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 4. April 2020, 16:48

Ist schon paradox. Ich heute zu Susanne: "Du ich bräuchte was vom Baumarkt in E. Nur deren Parkplatz ist rammelzu, wegen dem Kaufland." Jetzt Susanne: "Geh lieber an deinen Computer und löffle die Jungs da mit deinen Geistesblitzen zu, was willst du denn bauen Mann wo du so schon immer meinst ..."Morgen Mädel, morgen mach ich dir das,versprochen."

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 4. April 2020, 16:49

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Das ist wunderbar. Wir sind heute soweit in der Einheit, dass ein Ex Stasi den Rechtsstaat besser kennt, als ein Jahre vor der Wende Ausgereister.


AZ

[flash] So ein kleines bisschen Zersetzung macht eben immer noch Spaß. [hallo]
Und eng zusammenstehende Kunden wenn der Platz für mehr Abstand da ist, ist ein Problem des Kunden nicht des Einzelhändlers.


Ja, den Spaß gönne ich dir. Und ich hab kein Problem damit, außer dass ich sehr gern darauf antworte. [grin]

Übrigens...500 Euro, wenn man den Abstand nicht einhält, siehe Bild! Die haben heute Kasse gemacht.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon steffen52 » 4. April 2020, 16:56

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Das ist wunderbar. Wir sind heute soweit in der Einheit, dass ein Ex Stasi den Rechtsstaat besser kennt, als ein Jahre vor der Wende Ausgereister.


AZ

[flash] So ein kleines bisschen Zersetzung macht eben immer noch Spaß. [hallo]
Und eng zusammenstehende Kunden wenn der Platz für mehr Abstand da ist, ist ein Problem des Kunden nicht des Einzelhändlers.


Ja, den Spaß gönne ich dir. Und ich hab kein Problem damit, außer dass ich sehr gern darauf antworte.

Übrigens...500 Euro, wenn man den Abstand nicht einhält, siehe Bild! Die haben heute Kasse gemacht.
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Ja was soll man dazu schreiben, Jörg(AZ)! Der Mensch ist eben ein Herdentier. [grins]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 4. April 2020, 17:12

Mal hin zum Kapital. Ob die jetzt ihre Millionen, oder nee gar Milliarden zählen, in ihren abgelegenen Villen,in ihrem Atombunker, weit unter der Erde, also die Kohle auf dem Mahagonitisch ausgebreitet und jeder von der Familie ein Bündel in der Hand und geblättert? Echt jetzt, ich stellte mir das gerade vor.Dann der Älteste der Sippe irgendwo in Deutschland zum Junior: "Check mal den Benzinstand im Notstromer." Jetzt der Junior: "Wie macht man das Vater?" Der Senior: "Stelle dich doch nicht so blöd an Junge, du nimmst den Meßstab und tauchst ihn in den Tank."

Auf einmal, das Licht im Bunker flackert....erlischt. Der Alte im Dunkeln: " Was hast du getan Junge, hast du den Lieferanten nicht bezahlt?" Jetzt der Junge: "Was kann ich dafür, wenn die Polen ihre Grenze dicht gemacht haben."

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Interessierter » 4. April 2020, 18:15

"Morgen Mädel, morgen mach ich dir das,versprochen."

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Immer diese leeren Versprechungen, welch Optimismus in dem Alter; aber die Hoffnung stirbt zuletzt. [laugh]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 4. April 2020, 18:34

Edelknabe hat geschrieben:Mal hin zum Kapital. Ob die jetzt ihre Millionen, oder nee gar Milliarden zählen, in ihren abgelegenen Villen,in ihrem Atombunker, weit unter der Erde, also die Kohle auf dem Mahagonitisch ausgebreitet und jeder von der Familie ein Bündel in der Hand und geblättert? Echt jetzt, ich stellte mir das gerade vor.Dann der Älteste der Sippe irgendwo in Deutschland zum Junior: "Check mal den Benzinstand im Notstromer." Jetzt der Junior: "Wie macht man das Vater?" Der Senior: "Stelle dich doch nicht so blöd an Junge, du nimmst den Meßstab und tauchst ihn in den Tank."

Auf einmal, das Licht im Bunker flackert....erlischt. Der Alte im Dunkeln: " Was hast du getan Junge, hast du den Lieferanten nicht bezahlt?" Jetzt der Junge: "Was kann ich dafür, wenn die Polen ihre Grenze dicht gemacht haben."

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So richtig verstehe ich jetzt den Witz nicht? Und was soll der Meßstab...Trabitank oder wie...?
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Volker Zottmann » 4. April 2020, 22:06

Edelknabe hat geschrieben:Ist schon paradox. Ich heute zu Susanne: "Du ich bräuchte was vom Baumarkt in E. Nur deren Parkplatz ist rammelzu, wegen dem Kaufland." Jetzt Susanne: "Geh lieber an deinen Computer und löffle die Jungs da mit deinen Geistesblitzen zu, was willst du denn bauen Mann wo du so schon immer meinst ..."Morgen Mädel, morgen mach ich dir das,versprochen."

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An Deiner Stelle würde ich ´nen Gummifuffziger kaufen.
Nicht das sich Dein "Besorgen" noch fortsetzt! [laugh]

Gruß Volker
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 5. April 2020, 08:46

Mal wieder hin zum Kapital, weil, das ist doch hier das eigentliche Thema. Was meint ihr, ob es da schon Überlegungen in deren Kreisen gibt, sich wieder mehr auf sagen wir nur Europa zu beschränken? Mit die Ersatzteilproduktion und so. Nur allein auf Deutschland, das muss ja nun wirklich nicht sein aber eher eben auf Nähe, so Russland, Polen, Ungarn, Tcheschien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien weil eben noch "relative Billiglohnländer." China ist einfach zu weit weg, so meine Denke.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 5. April 2020, 09:02

Na" relativ Billiglohnländer" müssten es schon sein, anderes wäre uns nun gar nicht zu zumuten. [flash]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon zonenhasser » 5. April 2020, 09:10

Edelknabe hat geschrieben:Mal wieder hin zum Kapital,... Was meint ihr, ob es da schon Überlegungen in deren Kreisen gibt, sich wieder mehr auf sagen wir nur Europa zu beschränken? ...China ist einfach zu weit weg, so meine Denke.

Das Kapital denkt nur an Rendite. Da müsste der Staat eingreifen.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 5. April 2020, 09:13

zonenhasser hat geschrieben: Da müsste der Staat eingreifen.

[flash] Du hast nun wieder den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus nicht verstanden.
Hörst Du denn den Politikern, den Vollstreckern des Systems nicht zu? [flash]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 5. April 2020, 09:15

Aus eigener Erfahrung (Großbaustellen) Karnak weiß ich, und das nur mal als ein Bsp., das die Polen und Rumänen ein sehr fleißiges Völkchen sind.Die sitzen hier nebenan, fast nebenan, was besseres kann also dem satten Deutschen garnicht passieren als wenn diese in preiswerterer Arbeitsteilung zu uns wirtschaften. Bestes Bsp. Ernthelfer, weil der tumbe Deutsche es einfach nicht bringt. Denn der braucht ja noch 3 Jahre Lehrzeit (sinngemäß jetzt formuliert) um Spargel stechen zu erlernen.

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PS: Wie eingreifen zonenhasser? Mit was? Versteh ich irgendwie nicht sofort? Etwa ständig bezahlte Kurzarbeit und Produktiver schafft trotzdem 100%?
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 5. April 2020, 09:22

Edelknabe hat geschrieben:.Die sitzen hier nebenan, fast nebenan, was besseres kann also dem satten Deutschen garnicht passieren als wenn diese in preiswerterer Arbeitsteilung zu uns wirtschaften.

[grin] Musst Dich schon entscheiden ob Du ein Sozi Deutscher oder Kapi Deutscher sein willst, nicht immer nur gerade das gut finden, dass den eigenen Fleischtopf füllt. Macht zumindest nicht sonderlich glaubhaft. [hallo]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 5. April 2020, 10:31

Edelknabe hat geschrieben:Aus eigener Erfahrung (Großbaustellen) Karnak weiß ich, und das nur mal als ein Bsp., das die Polen und Rumänen ein sehr fleißiges Völkchen sind.Die sitzen hier nebenan, fast nebenan, was besseres kann also dem satten Deutschen garnicht passieren als wenn diese in preiswerterer Arbeitsteilung zu uns wirtschaften. Bestes Bsp. Ernthelfer, weil der tumbe Deutsche es einfach nicht bringt. Denn der braucht ja noch 3 Jahre Lehrzeit (sinngemäß jetzt formuliert) um Spargel stechen zu erlernen.

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PS: Wie eingreifen zonenhasser? Mit was? Versteh ich irgendwie nicht sofort? Etwa ständig bezahlte Kurzarbeit und Produktiver schafft trotzdem 100%?


Spargel stechen ist eine Fachtätigkeit, bei der man Gespür und Erfahrung braucht. Man kann also nicht jedes Jahr auf's Neue irgendwelche Hilfskräfte anlernen. Das bedeutet, dass die Fachleute jedes Jahr zur Erntezeit zur Verfügung stehen müssen. Was machen diese außerhalb der Erntezeit? Von Hartz IV leben? Das funktioniert nicht.
Solche Saisonkräfte müssen die Chance haben, innerhalb ihrer Saison den größten Teil ihres Lebensunterhalts verdienen zu können. Gehen wir von einem Monats brutto von nur 1500 Euro aus, so wären das 18.000 (+ Arbeitgeberanteil SV usw.)
Man sieht sofort, dass es ökonomisch nicht realistisch ist, solche Fachkräfte in Deutschland vorhalten zu wollen. Es geht rein ökonomisch nicht. Es ist sogar sehr viel wahrscheinlicher, dass der Spargelanbau in Deutschland aufgegeben werden muss, sobald sich die Gefälle bei den Lebenshaltungskosten weiter angleichen. Es ist wahrscheinlich sehr viel einfacher, frischen Spargel z.B. aus der Mongolei einfliegen zu lassen, als die benötigten Arbeitskräfte von dort zu akzeptablen Bedingungen hierher zu holen.
Und mal ehrlich Edelknabe, wenn ich mit Spargelstechen nur unwesentlich mehr verdiene als Harz4, dann wäre jeder der das tut ein ziemlicher ####. Würdest du es tun?

....
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 5. April 2020, 10:39

karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben: Da müsste der Staat eingreifen.

[flash] Du hast nun wieder den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus nicht verstanden.
Hörst Du denn den Politikern, den Vollstreckern des Systems nicht zu? [flash]


Naja, aktuell greift der Staat aber sehr oft ein. [denken]

Früher hatten wir in Berlin einen Erdgasspeicher. Der sollte bei einer Blockade einen Puffer bilden.
Und morgen werden wir riesige Lager mit sämtlicher Schutzausrüstung vorhalten. Das ist eine Lehre aus der Viruskrise. Denn eine Wiederholung ist nicht unwahrscheinlich.

Das Zeug können wir hier vollautomatisch herstellen. Da brauchen wir keine Billiglohnländer.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 5. April 2020, 10:42

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon zonenhasser » 5. April 2020, 10:46

karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben: Da müsste der Staat eingreifen.

[flash] Du hast nun wieder den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus nicht verstanden.
Hörst Du denn den Politikern, den Vollstreckern des Systems nicht zu? [flash]


Den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus kenne ich sehr wohl: Im Kapitalismus wird der Mensch durch den Menschen ausgebeutet - im Sozialismus ist es umgekehrt. [wink]

Edelknabe hat geschrieben:Wie eingreifen zonenhasser? Mit was? Versteh ich irgendwie nicht sofort? Etwa ständig bezahlte Kurzarbeit und Produktiver schafft trotzdem 100%?


Wir sprechen doch davon, dass es zu wenig Schutzkleidung, Masken etc. gibt. Da reicht es nicht, wenn dieser Trigema-Affe jetzt auf Maskenproduktion umstellt. Da müsste der Staat vorsorgen.
Dass viele Medikamente in Indien und China produziert werden und es zu Engpässen hierzulande kommen kann, wenn die Lieferketten gestört sind, ist auch schlimm. Auch hier ist staatliches Handeln gefragt, damit Produktion wieder in Europa stattfindet. Wegen der höheren Löhne wird das natürlich teurer, aber das sollte es uns wert sein.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon HPA » 5. April 2020, 10:49

Wegen der höheren Löhne wird das natürlich teurer, aber das sollte es uns wert sein.


Naja die Medikamentenpreise sind aber auch nicht gesunken als die Pharmabuden ihre Produktion nach Asien ausgelagert haben.

EU-Medizinproduktezulassung daran knüpfen ,dass es in der EU Vom Wirkstoff/Grundstoff an produziert wird und fertig!
Zuletzt geändert von HPA am 5. April 2020, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 5. April 2020, 10:54

Wir können alles selber herstellen, aber das ist doch nicht die Frage um die es geht, und die um die es geht kennst Du selber. Die wird sich ums Verrecken nicht ändern, diese Frage ist DER Grundpfeiler dieses Systems, den zu entfernen bedeutet den Untergang, andere werden dann diesen Part übernehmen und uns gleich mit. Aber keine Sorge, ich bleibe bei meiner Meinung, wir können gar nicht anders, bei Strafe unseres Untergangs, man bereitet uns ja schon langsam vor" wir sind vorsichtig optimistisch " . Wir werden die Ansteckungsverdopplung nach Ostern zu zurückgehen lassen [flash] , dass Lockerungen möglich sind, ein paar tausend Tote Alte werden wir riskieren, bei den anderen ist das Risiko sowieso überschaubar. Wir müssen das tun um nicht unsere Gesellschaft und Ökonomie aufs Spiel zu setzen. Im Herbst ist das Thema immer unwichtiger und spätestens im Frühjahr, wenn nicht früher ist die Impfung da ,und die Sache vom Tisch.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 5. April 2020, 10:57

zonenhasser hat geschrieben:. Wegen der höheren Löhne wird das natürlich teurer, aber das sollte es uns wert sein.

Ist es uns aber nicht, sowas regelt der Markt am Ende unbeeinflussbar.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon zonenhasser » 5. April 2020, 11:01

karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben:. Wegen der höheren Löhne wird das natürlich teurer, aber das sollte es uns wert sein.

Ist es uns aber nicht, sowas regelt der Markt am Ende unbeeinflussbar.
Hier müsste der Staat regulativ eingreifen.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Kumpel » 5. April 2020, 11:04

HPA hat geschrieben:
Wegen der höheren Löhne wird das natürlich teurer, aber das sollte es uns wert sein.


Naja die Medikamentenprsie sind aber auch nicht gesunken als die Pharmabuden ihre Produktion nach Asien ausgelagert haben.

EU-Medizinproduktezulassung daran knüpfen ,dass es in der EU Vom Wirkstoff/Grundstoff an produziert wird und fertig!


Eben. Die Preise resultieren doch oftmals nicht aus den Kosten , sondern aus dem Markt auf dem sie angeboten werden.
In Europa sind die Preise für Medikamente schon sehr unterschiedlich.
Das ist eine Frage der Regulierung durch die jeweilige Politik.
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