Die ökonomischen Folgen der Corona-Krise

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 2. April 2020, 18:16

augenzeuge hat geschrieben:Jetzt hätte ich gern mal mit dem Sparta diskutiert. Wo isser?

Vielleicht hat ein anderer ja einen Zukunftsausblick. [wink]

Wo führt das hin, wenn alle riesige Schulden machen müssen, oder aufgrund der Arbeitslosigkeit die Länder keine Steuereinnahmen haben?

Es wird ja weltweit kein Land geben, was ohne Schulden oder Wirtschaftseinbruch davonkommt.

AZ


Es ist einfach, weil Gewohnheit, Ängste in die Zukunft zu projizieren. Es wird spannend, wenn man das Ganze umdreht und sich die Corona-Krise aus einem Blick im Herbst 2020 anschaut. Zukunftsforscher machen das:
Die Welt nach Corona
https://www.sonnenseite.com/de/zukunft/ ... orona.html

...
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 2. April 2020, 18:20

Im anderen Fred gerade getextet, wars der Flüchtlingsfred? Es geht doch auch so. Menschheit lebt momentan und das nicht gerade schlecht. Was will man eigentlich? Das ist nur ne Pause, so ne Art Innehalten, Nachdenken, Ausruhen.Vielleicht drauß lernen, was ich aber persönlich nicht glaube.Weil, es wird danach weitergehen wie vorher.Mit nochmehr Hektik.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2020, 18:20

pentium hat geschrieben:Die Welt nach Corona
https://www.sonnenseite.com/de/zukunft/ ... orona.html

...


Interessant.

Das passt ja mal wieder.... [grins]
Aus der Perspektive der Herbst-2020-Regnose hat die Coronakrise deutlich gemacht, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.


AZ
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2020, 18:21

Edelknabe hat geschrieben:Es geht doch auch so. Menschheit lebt momentan und das nicht gerade schlecht.

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Wir leben vom Ersparten. Das kann so gar nicht weitergehen.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 2. April 2020, 18:22

karnak hat geschrieben:Davon mal abgesehen, dass wenn die Maschine wieder anläuft, es sehr schnell gute Bruttosozialproduktsteigerungsraten geben wird, ich gehe von Erhöhung der Mehrwertsteuer aus, Tabak, Suff und Sprit bietet sich auch an.


Was erhöhen wir 19% oder 7%...Mehrwertsteuer....Und außer Tabak, Alkohol und Benzin fällt dir nichts anderes ein...?
Denn wir haben nicht nur den Ausfall während des Shutdown als Schaden der allein schon gross genug wäre. Sondern der weit grössere Schaden ist das Trauma durch Vertrauensverlust. Einerseits durch Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik, die innerhalb von wenigen Tagen nach und nach alle Grundrechte zusammengestrichen hat. Aber auch das Vertrauen der Nachbarländer oder innerhalb Deutschlands der Bundesländer zueinander ist jetzt vollkommen weg.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 2. April 2020, 18:28

Was jetzt Pentium, diese Grundrechte sind wichtiger wie unsere Gesundheit? Entschuldige meinen Sarkasmus aber du bist wahrscheinlich lieber freiheitlich grenzenlos tot Mann. Nur zu, mach mal....

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 2. April 2020, 18:30

Alles kann man erhöhen und teurer machen, Lohnsteuer fällt mir noch ein und das Vorziehen der Besteuerung der Rente auf 100 % . Im Zeitalter von" Jetzt müssen wir alle zusammenstehen " ist es sicher leichter rüberzubringen. Und irgendwie müssen die Schulden jedenfalls bezahlt werden.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2020, 18:31

Edelknabe hat geschrieben:Was jetzt Pentium, diese Grundrechte sind wichtiger wie unsere Gesundheit? Entschuldige meinen Sarkasmus aber du bist wahrscheinlich lieber freiheitlich grenzenlos tot Mann. Nur zu, mach mal....

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Ich bin nun wirklich jemand, dem die Grundrechte sehr wichtig sind. Aber ich begreife nicht, wieso man diese für die Gesundheit des Volkes nicht kurzzeitig aussetzen kann.
Ist die Gesellschaft / Politik so schlimm bestellt, dass wir sie etwa nie zurück bekommen?

Allein die Diskussion um diese App. Hätt ich etwas zu sagen, wäre die schon im Umlauf. Mit automatischer Deaktivierung.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 2. April 2020, 18:34

Edelknabe hat geschrieben:Was jetzt Pentium, diese Grundrechte sind wichtiger wie unsere Gesundheit? Entschuldige meinen Sarkasmus aber du bist wahrscheinlich lieber freiheitlich grenzenlos tot Mann. Nur zu, mach mal....

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Du hast es nicht verstanden, was oder wie ich es gemeint habe. Nein, auf allen Ebene wird mehr kommuniziert werden, man hat ja jetzt gesehen, wo etwas grundlegend nicht stimmt (Auslandsproduktion, ungenügende Lagerhaltung, unprofessionelles Wirtschaften von Profiligen und Vereinen u.a.). Wenn die Grundrechte schnell wieder gelten, nachdem die Virologen für Alltag grünes Licht gegeben haben, dann war das ein vertrauensförderndes Ereignis. Die Handyverfolgung von Spahn ist ohne große Diskussion gescheitert, die Einschränkungen jetzt sind nicht durch neue Gesetze zementiert worden. Im Anschluss muss man schauen, dass aus Übervorsicht nichts implementiert wird, was ausgenutzt werden könnte. Die Bundesländer dürfen sich an engere Absprachen gewöhnen. Und hoffentlich Wähler sich daran erinnern, wer quergeschossen hat. Europa hat leider ein uneiniges Bild abgegeben. Aber woher sollte da auch Einigkeit kommen? Ich denke, da wird sich auch etwas ändern (müssen).

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 2. April 2020, 18:38

[flash] Das ich das noch von einem Ausreiseantragsteller zu hören bekomme. Sowas gibt es nicht vorübergehend, es gibt immer einen nützlichen Grund das beizubehalten.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2020, 18:41

karnak hat geschrieben:[flash] Das ich das noch von einem Ausreiseantragsteller zu hören bekomme. Sowas gibt es nicht vorübergehend, es gibt immer einen nützlichen Grund das beizubehalten.


Karnak, klar wäre das vorübergehend. Bei mir sogar automatisch! [grins] Oder gibts einen einzigen Grund dagegen?

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 2. April 2020, 18:44

Ich bin selber auch sehr unsicher und habe keine Ahnung wie ich das Problem angehen würde. Es ist wirklich extrem komplizert! Letztlich bin ich aber auch der Meinung, dass Menschenleben wichtiger sind als die Wirtschaft, auch wenn es vorrangig "nur" über 80jährige treffen sollte.
Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, wie man die ganze Welt 1-2 Jahre lang in Quarantäne schicken will, ohne dass das massive Konsequenzen auch für die Demokratie haben wird. Klar, momentan ist die öffentliche Stimmung ganz klar für restriktive Maßnahmen, aber das kann ab einem gewissen Punkt auch ganz massiv ins Gegenteil umschlagen, wenn die Leute nämlich wirklich im großen Stil um ihren Lebensstandard bangen müssen bzw. die Angst vor Armut sich in die Knochen der Leute frisst.
Einen längeren Lockdown halt ich insofern für nicht machbar.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 2. April 2020, 18:55

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Karnak, klar wäre das vorübergehend. Bei mir sogar automatisch! [grins] Oder gibts einen einzigen Grund dagegen?

AZ

Ich habe nichts dagegen, ich habe nur etwas dagegen, dass man den Leuten erklären will man kann garantieren, dass die erhobenen Daten von allen möglichen für alles mögliche verwendet werden können. Das kann man schon heute nicht und das nun auch noch eine staatliche Stelle meine Freiwilligkeit dafür haben will ist nun der Gipfel der Verklapserei. Sollen es heimlich machen wie in der " guten alten Zeit" und gut [flash] , mich aber nicht zum willfährigen Idioten machen. Meine " Freiwilligkeit" ist völlig ausgeschlossen. [flash]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Ari@D187 » 2. April 2020, 19:02

Eine Frachtflugzeugladung Schutzmasken, welche für Frankreich bestimmt war, geht nun kurzerhand in die USA. Dort wurde fast das Dreifache geboten...
Und ich bleibe dabei, nach Corona erlebt Europa eher mehr China als weniger.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 2. April 2020, 19:11

Was braucht der Mensch? Der Mensch braucht ein Dach über dem Kopf, braucht täglich etwas zu essen, braucht eine ihn ausfüllende Arbeit, braucht Kontakt mit seinem Mitmenschen, braucht Freizeitkram zur Entspannung. Fällt Einem noch was lebenswichtiges ein, dann her damit.

Gut, so Arbeit und sozialer Kontaktkram sind momentan bissel hinten drangestellt.

Wo liegt jetzt der völlig unwichtige Kram, nennen wir das mal das Luxeriöse. So zum Bsp. ne Weltreise, oder drei Autos unterm Carport. Was könnte man fürs ganz normale Leben weglassen, einsparen?

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 2. April 2020, 19:24

[grin] Das hat der Erich auch gedacht und es hat ihm das Genick gebrochen.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 2. April 2020, 19:38

Edelknabe hat geschrieben:Was braucht der Mensch? Der Mensch braucht ein Dach über dem Kopf, braucht täglich etwas zu essen, braucht eine ihn ausfüllende Arbeit, braucht Kontakt mit seinem Mitmenschen, braucht Freizeitkram zur Entspannung. Fällt Einem noch was lebenswichtiges ein, dann her damit.

Gut, so Arbeit und sozialer Kontaktkram sind momentan bissel hinten drangestellt.

Wo liegt jetzt der völlig unwichtige Kram, nennen wir das mal das Luxeriöse. So zum Bsp. ne Weltreise, oder drei Autos unterm Carport. Was könnte man fürs ganz normale Leben weglassen, einsparen?

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Warum muss ich jetzt an einen gewissen Girolamo Savonarola denken...?
http://ammermann.de/Projekt2005/Geschic ... narola.htm
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon steffen52 » 2. April 2020, 19:49

Edelknabe hat geschrieben:Was braucht der Mensch? Der Mensch braucht ein Dach über dem Kopf, braucht täglich etwas zu essen, braucht eine ihn ausfüllende Arbeit, braucht Kontakt mit seinem Mitmenschen, braucht Freizeitkram zur Entspannung. Fällt Einem noch was lebenswichtiges ein, dann her damit.

Gut, so Arbeit und sozialer Kontaktkram sind momentan bissel hinten drangestellt.

Wo liegt jetzt der völlig unwichtige Kram, nennen wir das mal das Luxeriöse. So zum Bsp. ne Weltreise, oder drei Autos unterm Carport. Was könnte man fürs ganz normale Leben weglassen, einsparen?

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Das sehen aber bestimmte Gehaltsklassen etwas anders wie Du, Rainer-Maria! Was Du unwichtigen Kram nennst ist für sie mehr als wichtig und da wird sich auch nichts nach der Krise ändern. Höchstens das es ein paar mehr gibt
die dadurch nicht mehr in der bestimmten Gehaltsklasse sind, das ist es auch schon gewesen. [denken]
Gruß steffen52
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 3. April 2020, 04:59

Ja Männer dann muss man eben nach der Krise drauf hinarbeiten, das die Grundbedürfnisse des Menschen nicht wieder komplett aus dem Ruder laufen und ausufern. Vielleicht könnte man die Kreuzfahrtschiffe umfunktionieren zu schwimmenden Universitäten.Oder Krankenhäusern mit Sanatoriumsfunktion. Oder zu schwimmenden Flüchtlingseinrichtungen.Worauf gleich deren Prüfung erfolgt und dann erfolgt der Landgang im jeweiligen Wunschland. Betreiber, die EU , nur um den Schiffskram zu finanzieren? Vielleicht hat der eine oder andere noch ne andere Idee, dann immer her damit.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Kumpel » 3. April 2020, 07:04

Edelknabe hat geschrieben:Ja Männer dann muss man eben nach der Krise drauf hinarbeiten, das die Grundbedürfnisse des Menschen nicht wieder komplett aus dem Ruder laufen und ausufern.



Nach der Krise ist vor der Krise , und ob die Krise nun Corona heißt oder Hitzewelle ist dabei wohl eher zweitrangig.
Bei zweiter sterben die Leute eben nicht so medienwirksam.
Solange eine Weltwirtschaft darauf ausgelegt ist die natürlichen Ressourcen zu verschwenden und die Menschen sich gerne darüber definieren auf Kosten der Umwelt an diesen oder jenen Berg am anderen Ende der Welt gepinkelt haben zu müssen wird's nichts werden.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Olaf Sch. » 3. April 2020, 07:11

Die USA wird wohl schwerste Probleme bekommen.und damit der Rest der Welt auch.30% Arbeitslose... [angst]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Volker Zottmann » 3. April 2020, 10:15

Wem der derzeitige Stillstand richtig gut tut, ist unsere Natur.
Klare Luft, leere Straßen, weniger Ressourcenverschwendung.

Eine ungeheuere Piraterie betreibt grade Trumps schnelle "Eingreiftruppe".
Erst sind Maskenlieferungen auf dem chinesischen Flugplatz weggekauft worden, die nach Deutschland sollten und nun räubern die Amis auch die Lieferungen nach Kanada und Frankreich.

Wer stoppt denn nur mal den amerikanischen Idioten.
In die Geschichte wird er auf jeden Fall eingehen, aber eben ganz anders als er es sich erträumt.

Gruß Volker
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Kumpel » 3. April 2020, 10:29

Volker Zottmann hat geschrieben:Wem der derzeitige Stillstand richtig gut tut, ist unsere Natur.


Ich weiß gar nicht , Stillstand sieht für mich anders aus.
Strom ist da , Wasser ist da,Telefon und Internet funzt, Essen gibt es auch. Paketdienst und Post fährt auch.
Kumpel
 

Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Edelknabe » 3. April 2020, 10:43

Uns Karnak mit diesem:

"Das hat der Erich auch gedacht und es hat ihm das Genick gebrochen."Textauszug ende

Die friedliche Revolution 1989 in der DDR basierte aber nicht auf dem Grund, das der Mensch, besser die Masse reineweg aus Gier das System stürzte. Denn die Gier existiert heute, in der Masse. Oder ne noch besser formuliert,die Masse lechzte damals im Sozialismus nach noch mehr Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse so eben Konsum und Reisefreiheit.Und das konnten Honni und Konsorten nicht realisieren. Was haben wir heute? Überfluss ohne Ende, zumindest im ausufernden Konsum.

Rainer Maria

PS: Sag ich doch Kumpel, das ist ne Ruhephase, mehr nicht.Und gelebt wird eben vom Angesparten.Klappt doch alles, weniger ist halt mehr, aber das hatte ich irgendwo schon getextet.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Kumpel » 3. April 2020, 10:48

Erich sein Problem war , dass er meinte sich permanent mit dem Westen messen zu müssen.
Das konnte nur in die Hose gehen in einem Land der gezüchteten Kleingeister und Abnicker.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 3. April 2020, 10:51

Volker Zottmann hat geschrieben:
Eine ungeheuere Piraterie betreibt grade Trumps schnelle "Eingreiftruppe".
Erst sind Maskenlieferungen auf dem chinesischen Flugplatz weggekauft worden, die nach Deutschland sollten und nun räubern die Amis auch die Lieferungen nach Kanada und Frankreich.



Gruß Volker

[grin] Ich mag ihn ja auch nicht, aber mit Piraterie hat das natürlich nichts zu tun, eher etwas mit Marktwirtschaft. Das Angebot und die Nachfrage bestimmt den Preis. Wenn die Amis einen höheren Preis bezahlen werden sie das Produkt bekommen, so ist das in diesem System. Oder würdest Du Deinen Strom vom Dach billiger verkaufen wenn es jemanden gibt der Dir mehr dafür gibt wenn Du die Möglichkeit dazu hast?
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Kumpel » 3. April 2020, 10:54

Na ja , die Chinesen haben da ja handfeste Verträge gebrochen und da sieht ihre Hilfeleistung für Italien schon weniger nach humanitärer Hilfe aus , sondern nach purer Berechnung.
Europa sollte sich darüber ernsthaft Gedanken machen. Zumindest dass was davon noch übrig bleibt.
Zuletzt geändert von Kumpel am 3. April 2020, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon pentium » 3. April 2020, 10:54

Edelknabe hat geschrieben:Uns Karnak mit diesem:

"Das hat der Erich auch gedacht und es hat ihm das Genick gebrochen."Textauszug ende

Die friedliche Revolution 1989 in der DDR basierte aber nicht auf dem Grund, das der Mensch, besser die Masse reineweg aus Gier das System stürzte. Denn die Gier existiert heute, in der Masse. Oder ne noch besser formuliert,die Masse lechzte damals im Sozialismus nach noch mehr Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse so eben Konsum und Reisefreiheit.Und das konnten Honni und Konsorten nicht realisieren. Was haben wir heute? Überfluss ohne Ende, zumindest im ausufernden Konsum.

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PS: Sag ich doch Kumpel, das ist ne Ruhephase, mehr nicht.Und gelebt wird eben vom Angesparten.Klappt doch alles, weniger ist halt mehr, aber das hatte ich irgendwo schon getextet.


Im EDEKA gerade konnte ich keinen "ausufernden Konsum" erkennen. Sieht man mal von dem Wachschutz vor der Türe ab, es dürfen nur 60 Leute gleichzeitig in die Kaufhalle. Es war wie immer und ab und zu Lücken im Sortiment. Ansonsten, was willst du eigentlich Edelknabe? Das blöde am Sozialismus ist einfach, dass er für seine guten Ideen kein Geld hat. Und keine Idee, wie er es sich beschaffen kann. Und das ist nicht zuletzt sehr schlecht für die meisten Menschen. Und der Sozialismus zerfrisst demokratische Strukturen aus sich selbst heraus. Wenn du in Askese leben willst, wer hindert daran? Werde zum Selbstversorger...
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon karnak » 3. April 2020, 10:55

Edelknabe hat geschrieben:Uns Karnak mit diesem:

"Das hat der Erich auch gedacht und es hat ihm das Genick gebrochen."Textauszug ende

Die friedliche Revolution 1989 in der DDR basierte aber nicht auf dem Grund, das der Mensch, besser die Masse reineweg aus Gier das System stürzte.

Oder ne noch besser formuliert,die Masse lechzte damals im Sozialismus nach noch mehr Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse so eben Konsum und Reisefreiheit..

Und Du hast nicht den Eindruck, dass Du Dir selbst widersprichst?
Und was ist denn eigentlich Gier? Hier habe ich den Eindruck Gier ist alles das was man selbst nicht braucht und möchte und die Anderen die gerade das brauchen und möchten hält man eigentlich für Idioten mit Gierhals. [flash]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Beitragvon Olaf Sch. » 3. April 2020, 10:57

nein, die holen es sich die Ware, während diese sich schon in der Auslieferung befindet - die Chinesen haben einfach dann an den mehrbezahlenden Ami die Ware umgeleitet. Ich hoffe, das werden die Staaten dem Lieferanten nach der Pandemie nicht vergessen.

medizinische Güter für Deutschland sollten entweder in D oder der EU produziert werden. Aber das geht 3 4 Jahre und dann wird wieder beim billigsten eingekauft. Sollte gesetzlich vorgeschrieben werden. Richtig teuer wird die Pandemie auch unseren Krankenkassen kommen, meine 8 Wochen schlugen mit 100.000 Euro zu Buche...
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