
Helga Dalchow wischt sich immer wieder die Tränen aus dem Gesicht. Noch 36 Jahre nach dem Tod ihres Sohnes wacht die 84-jährige Trebbinerin morgens mit dem Gedanken an ihren Jungen auf und schläft abends damit ein. Ihr Mann Harald hatte all die Erinnerungen an den Sohn Hartmut über Jahre hinweg in einer Schatulle aufbewahrt. Helga Dalchow brachte es bisher nicht übers Herz diese zu öffnen, denn sie wusste, dass der Inhalt tiefe, alte Wunden wieder aufreißen würde.
Doch jetzt will sie, dass die Wahrheit endlich ans Licht kommt. Das war auch der Wunsch ihres Mannes, der 2009 verstarb. Deshalb öffnete sie jetzt die Kiste, indem sich Urkunden, Zeugnisse, Schulhefte, Fotos, Briefe und Aufzeichnungen der Stasi befinden.
Helga und Harald Dalchow haben wohl das Schlimmste erlebt, was Eltern widerfahren kann. Dabei war ihr Sohn ein fröhlicher Junge. Er besuchte acht Jahre die Polytechnische Oberschule Trebbin und wechselte 1977 an die Erweiterte Oberschule „W. J. Lenin“ in Luckenwalde. Am 15. November 1977 kam Hartmut Dalchow nach Schulschluss nicht nach Hause. Zuerst wunderten sich die Eltern nicht, da ihr Sohn außerschulisch engagiert war. Doch dann standen plötzlich zwei Volkspolizisten in Zivil vor der Tür und erklärten, Hartmut käme später und sie bräuchten Schriftproben von ihm. „Unser Sohn kam weder mit dem nächsten noch mit dem übernächsten Zug nach Hause“, erzählt Helga Dalchow, „da haben wir uns große Sorgen gemacht.“
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Parton bin etwas vom Thema Stasi weggekommen.
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Einkauf im Sinne von dem Meinen für das Wochenende. Hätte ich das nicht getan was man von mir hinsichtlich des Runterschluckens erwartet hat, ich wäre jetzt nicht im 27. Jahr in der Brotbude. Ich habe in den vielen Jahren dort so einige erlebt die man wegen dieser fehlenden Fähigkeit abserviert hat. Natürlich kann man sich dann frei und mündig fühlen, NUR, dafür bekommt man halt nichts im Konsum.