Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. September 2019, 18:58

Bundesnetzagentur begrüßt spätere Umstellung auf IP-basierte Technik

Die Bundesnetzagentur hat eine Entscheidung der Deutschen Telekom begrüßt, nach der Telekommunikationsunternehmen und deren Endkunden eine Fristverlängerung bei der Umstellung ihrer Sprachtelefon- und ISDN-Mehrgeräteanschlüsse auf die Internet-Protokoll-Technologie bekommen.

"Es ist gut, dass die Telekom und ihre Wettbewerber bei der Umstellung eng zusammenarbeiten und den Dialog mit ihren Kunden zum Ende des Prozesses intensivieren", sagte Vizepräsident der Bundesnetzagentur Wilhelm Eschweiler.

Zuvor hatte die Telekom und der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) sich auf expliziten Kundenwunsch hin darauf verständigt, dass die Umstellung der Festnetzkunden auf die IP-basierte Technik um acht Wochen auf Ende November 2019 verlängert wird.

"So schaffen wir die Möglichkeit, dass alle Telekommunikationsunternehmen ihre Kunden doch noch rechtzeitig auf die zukunftssichere Plattform migrieren können", so Kerstin Baumgart, Leiterin des Geschäftsbereiches Wholesale von dem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, die Telekom Deutschland GmbH.

Laut VATM Geschäftsführer Jürgen Grützner hätte eine große Zahl der Telekommunikationsunternehmen die Migration gewissenhaft und in guter Kooperation durchgeführt. "Einige Kunden sind die Migration noch nicht konsequent genug angegangen, was nun trotz des langen Vorlaufs in einigen Fällen zu Problemen führt", so Grützner.

Parallel zum Breitbandausbau hat die Telekom bereits seit 2015 begonnen, alle Sprach- und Datenanschlüsse auf das Internet-Protokoll (IP) umzustellen
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon steffen52 » 23. September 2019, 19:22

https://www.focus.de/finanzen/boerse/ex ... 06968.html
So sehen es die Wirtschaftsexperten. Die Klimademos werden in den Hintergrund kommen und die Wirtschaftskrise wird den Bürger zu den Freitagsdemos treiben. [shocked]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Oktober 2019, 19:19

DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

US-Automarkt zeigt im September Bremsspuren

Der US-Automarkt hat sich im September tendenziell schwächer entwickelt, wenn auch einige deutsche Autobauer recht gut dastanden. Analysten hatten für den Markt mit rückläufigen Absatzzahlen gerechnet, weil der September dieses Jahr nur 23, im Vorjahr aber 25 Verkauftstage hatte. Doch auch diesen Effekt herausgerechnet schrumpfte der Absatz bei vielen der Hersteller stärker als befürchtet, vor allem bei den asiatischen Autobauern. Gegen den Trend stemmten sich BMW, Daimler und Porsche. Einen erheblichen Absatzrückgang mussten hingegen Volkswagen und die asiatischen Konkurrenten hinnehmen.

Tesla mit Rekordproduktion im dritten Quartal

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat im dritten Quartal Rekordzahlen erreicht. Die Produktion lag bei 96.155 Fahrzeugen und die Zahl der Auslieferungen bei etwa 97.000 Fahrzeugen. Auch bei den Aufträgen in diesem Zeitraum wurde ein Rekord ereicht, so dass Tesla mit einem gestiegenen Auftragsbestand in das vierte Quartal geht. Die Aktie sank im nachbörslichen Geschäft um fast 5 Prozent auf 231,11 Dollar.

Traton steckt 2 Mrd Euro in Entwicklung von E-Mobilität und Digitalisierung

Die Nutzfahrzeugtochter Traton investiert verstärkt in Elektromobilität und vernetzte Fahrzeuge. Traton-CEO Andreas Renschler kündigte an, bis 2025 markenübergreifend mehr als 1 Milliarde Euro für Forschung und Entwicklung von batterieelektrischen Antrieben zu investieren. MAN, Scania und Volkswagen Caminhoes e Onibus entwickeln gemeinsamen einen elektrischen Antriebsstrang. Traton wolle führender Hersteller batterieelektrischer Nutzfahrzeuge werden.

Gericht zieht sittenwidrige Schädigung von VW-Kunden in Betracht

Im Musterfeststellungsverfahren gegen den Volkswagen-Konzern im Abgasskandal hat das Oberlandesgericht Braunschweig (OLG) erste Einschätzungen zum weiteren Verhandlungsverlauf abgegeben. Der Vorwurf einer sittenwidrigen und vorsätzlichen Schädigung von Dieselkäufern werde dabei "sehr ernsthaft in Betracht zu ziehen sein", sagte der Vorsitzende Richter Michael Neef am Montag unter Verweis auf die bisherige Rechtsprechung verschiedener Oberlandesgerichte.

Niedersächsischer Wirtschaftsminister sieht Jobverluste in Autobranche

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren rund 100.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie wegfallen werden. Althusmann sagte im Deutschlandfunk, die Autoindustrie stehe vor dem "größten Strukturwandel" ihrer Geschichte. Denn die Herstellung elektrisch angetriebener Fahrzeuge sei nicht einmal halb so aufwendig in der Produktion wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Er gehe davon aus, dass "Automobilindustrie sich deutlich reduzieren wird", sagte Althusmann am Montag.

Studie: Elektromobilität kostet bis 2030 rund 125.000 Jobs in Deutschland

Der Umstieg auf die Elektromobilität wird nach Einschätzung von Experten schon bis 2030 deutlich mehr als hunderttausend Arbeitsplätze kosten. Nach Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, die der Welt am Sonntag (WamS) vorliegen, werden bei Autobauern und Zulieferern insgesamt fast 234.000 Stellen in Produktion und Entwicklung von Technik für Verbrennungsmotoren überflüssig. Im Gegenzug würden jedoch nur rund 109.000 neue Arbeitsplätze in der Entwicklung und Produktion von Teilen für Elektroantriebe neu entstehen, berichtet die WamS.
Fortsetzung folgt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Oktober 2019, 19:21

Fortsetzung
DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

Opel beginnt mit Kurzarbeit in Rüsselsheim

Die Mitarbeiter des Autobauers Opel in Rüsselsheim müssen ab diesem Monat mit Kurzarbeit rechnen. Ein Sprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, dass Opel die Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit für sechs Monate ab Oktober anzeigte. Das Handelsblatt hatte zuvor berichtet, Management und Betriebsrat hätten sich auf die Streichung der Spätschicht geeinigt.

Jaguar Land Rover stoppt britische Produktion ab 4.11 für eine Woche

Jaguar Land Rover wird die Produktion in allen seinen britischen Werken ab dem 4. November für eine Woche einstellen. Der indische Mutterkonzern Tata Motors Ltd sprach von der Notwendigkeit zur Anpassung der Produktion angesichts der anhaltenden Unsicherheit in der Weltwirtschaft, die den Absatz des Konzerns beeinflusst habe. Dazu zähle auch der geplante Brexit.

GM muss wegen US-Streik Werk in Mexiko stilllegen

Der Autobauer General Motors (GM) leidet unter einer Teileknappheit wegen eines Streiks in den USA und muss deshalb die Produktion eines Werks in Mexiko stoppen. Dort werden Pick-ups gebaut, die Fahrzeuge mit den höchsten Margen für den Hersteller. In dem mexikanischen Werk Silao und einer Getriebefertigung seien wegen fehlender Bauteile 6.000 Arbeiter entlassen worden, teilte der Autobauer mit.

Ford schreibt bis zu 900 Mio US-Dollar auf Indien-Geschäft ab

Ford muss in seinem Indiengeschäft eine Wertberichtigung von bis zu 900 Millionen US-Dollar buchen. Der Schritt sei wegen des bevorstehenden Verkaufs von Unternehmensteilen an ein Gemeinschaftsunternehmen mit Mahindra & Mahindra erforderlich, teilte der US-Autobauer mit.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 7. Oktober 2019, 20:26

Mercedes-Benz erzielt bestes 3. Quartal der Konzerngeschichte

Mercedes-Benz hat seinen Absatz auch im September zweistellig gesteigert und das beste dritte Quartal der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Im vergangenen Monat stiegen die Verkäufe der Stammarke um 10,4 Prozent auf 223.838 Einheiten, wie Daimler mitteilte. Im Quartal lag das Plus bei 12,2 Prozent auf 590.514 Fahrzeuge.

Dank des starken Wachstums der vergangenen Monate hat Mercedes-Benz nun auch den Absatz seit Jahresbeginn leicht gesteigert, per Ende September um 0,6 Prozent auf 1,725 Millionen Fahrzeuge. Per August lagen die Verkaufszahlen seit dem 1. Januar noch um 1 Prozent im Minus. Wichtiger Treiber war erneut unter anderem das Segment der Kompaktwagen, neben der neuen A-Klasse Limousine vor allem in Europa die neue B-Klasse und das neue CLA Coupé.

Mercedes Benz Cars allein verkaufte sich im September mit 231.124 Fahrzeugen um 8,2 Prozent besser als im Vorjahresmonat. Seit Januar wurden 1,813 Millionen Wagen ausgeliefert (plus 0,1 Prozent). Beim Kleinwagen Smart ging der Monatsabsatz um 32,8 Prozent auf Fahrzeuge 7.286 zurück, seit Jahresbeginn waren es 8,9 Prozent weniger.

Im wichtigen chinesischen Markt verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 61.664 Mercedes-Benz. Das waren 12,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis September ergab sich ein Zuwachs von 5,0 Prozent.

Im Heimatmarkt gingen 28.397 Autos mit dem Stern an die Kunden, ein Plus von 24,7 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 9. Oktober 2019, 21:54

Porsche steigert weltweite 9-Monats-Auslieferungen leicht

Porsche hat in den ersten neun Monaten weltweit etwas mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Getrieben war diese Entwicklung durch Steigerungen in Asien und Amerika, gebremst wurde sie durch Rückgänge in Europa und darunter auch in Deutschland.

Insgesamt lieferte Porsche weltweit von Januar bis September 202.318 Fahrzeuge aus, ein Plus von 3 Prozent. Auf Asien-Pazifik-Afrika entfielen dabei 86.235, ein Anstieg von 11 Prozent. Der Großteil davon, 64.237 Fahrzeuge, wurde in China ausgeliefert, 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

In Europa waren es 60.764 Fahrzeuge, ein Rückgang um 9 Prozent. Davon gingen 22.705 nach Deutschland, hier betrug das Minus 8 Prozent. In den USA ergab sich hingegen ein Plus von 6 Prozent auf 45.062 Wagen.

"Der Zuwachs in China und den USA stimmt uns positiv, was die Erreichung unserer Gesamtjahresziele angeht", sagte Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 14. Oktober 2019, 22:26

Bundesregierung erlaubt Huawei-Technik bei Aufbau von 5G-Netz - Bericht

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei darf laut einem Medienbericht Komponenten für das gesamte deutsche 5G-Netz liefern. Das geht nach Informationen des Handelsblatts aus dem aktuellen Entwurf zu den Sicherheitsanforderungen für die Telekommunikationsnetze der Bundesnetzagentur hervor. Ein Sprecherin des Bundeswirtschaftsministerium bestätigte lediglich, dass der Sicherheitskatalog zur 5G-Mobilfunk-Technik "in Kürze" veröffentlicht werde und dass dem dann Konsultationen mit Unternehmen und Verbänden folgen würde. Zu Inhalten des Sicherheitsberichts wollte sie keine Stellung nehmen.

Das Handelsblatt berichtet, dass eine zunächst geplante Klausel, die Huawei den Marktzugang versperren würde, in dem Papier nicht mehr enthalten sei. Nach übereinstimmenden Berichten aus den beteiligten Ressorts habe vor allem eine Intervention des Kanzleramts eine schärfere Fassung der Anforderungen verhindert. Kanzlerin Angela Merkel fürchte ein Zerwürfnis mit China, hieß es in Regierungskreisen. Damit setzt sich Merkel über die Warnungen der US-Regierung hinweg, die Huawei für ein unkontrollierbares Risiko hält. Gleichzeitig kommt die Kanzlerin den Netzbetreibern entgegen. Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica hatten sich in Berlin dafür eingesetzt, auch weiter Technik von Huawei nutzen zu dürfen, andernfalls sei mit großen Verzögerungen und Mehrkosten beim 5G-Ausbau zu rechnen, warnten die Unternehmen.

Das Bundespresseamt wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. In den Regierungsfraktionen stoßen die abgeschwächten Sicherheitsbestimmungen laut Handelsblatt auf Kritik. "Eine Frage von solcher strategischen Bedeutung darf nicht auf Verwaltungsebene entschieden werden", sagte Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, dem Handelsblatt. SPD-Außenpolitiker Nils Schmid sagte: "Es ist ein schwerer Fehler, Huawei ins 5G-Netz zu integrieren."

Besonders aus den USA hatte es Druck auf Mitgliedstaaten der Europäischen Union gegeben, das chinesische Unternehmen aus Sicherheitsgründen vom Ausbau des 5G-Netzes auszuschließen. 5G gilt wegen seiner hohen Datenrate und der geringen Reaktionszeiten als Grundlage für Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und virtuelle Realität. Deutschland und EU-Länder haben in der Vergangenheit wiederholt festgestellt, dass sie einen prinzipiellen Ausschluss von Huawei nicht für nötig halten. Die US-Regierung hat Deutschland mit der Einschränkung der Geheimdienstzusammenarbeit gedroht, sollte Berlin Huawei bei dem Aufbau des 5G-Netzes beteiligen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2019, 07:37

Auch in Washington ändert sich etwas.....den Bann gibts nichts mehr.

Die US-Regierung unter Donald Trump soll planen, einigen US-Unternehmen Lizenzen für den Handel mit dem chinesischen Hersteller Huawei zu gewähren. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Personen innerhalb des Regierungsapparates, die mit der Sache vertraut sein sollen.


Deutschland macht es richtig, wenn es eigene und begründete Entscheidungen trifft. Man kann nicht den USA hinterherlaufen und ständig die Richtung ändern, je nachdem wie gut man sich dort mit China versteht.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 15. Oktober 2019, 21:43

Lufthansa-Tochter Swiss lässt gesamte A220-Flotte am Boden

Die Lufthansa-Tochter Swiss hat alle 29 Airbus-A220-Maschinen in ihrer Flotte nach neuerlichen Triebwerksproblemen aus dem Verkehr gezogen. Damit lässt die Airline ein Drittel ihrer Flotte für Inspektionen am Boden, etwa ein Viertel der für Dienstag geplanten Flüge fiel aus. Zuvor hatte eine Swiss-Maschine auf dem Weg von London nach Genf in Paris zwischenlanden müssen. Es war der dritte Zwischenfall mit einem Triebwerk des Herstellers Pratt & Whitney.

Die Lufthansa-Tochter war der Erstkunde für die ehemalige CSeries von Bombardier. Einen Zeitrahmen für die Inspektionen oder die Wiederinbetriebnahme der Maschinen nannte Swiss nicht.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 20. Oktober 2019, 15:07

VW-Konzern setzt im September deutlich mehr Autos ab

Volkswagen hat im Konzern im September in einem schwächeren Gesamtmarkt deutlich mehr Autos verkauft. Der rasante Zuwachs von gut 9 Prozent auf 904.200 Fahrzeuge ist allerdings auf einen Basiseffekt aus dem Vorjahr zurückzuführen. Damals waren nach Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP die Neuzulassungen eingebrochen, von dieser geringen Ausgangsbasis ging es nun deutlich aufwärts.

Wie der DAX-Konzern am Freitag weiter mitteilte, wurden seit Januar 8,005 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Minus von 1,5 Prozent. Davon waren im September 848.600 Pkw der Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche sowie 53.800 Nutzfahrzeuge (VW, MAN, Scania). Das entspricht im Jahresvergleich plus 10,1 Prozent bzw. minus 3,2 Prozent.

Im wichtigen Absatzmarkt China inklusive Hongkong verkaufte der Konzern im September mit 384.100 Fahrzeugen 0,2 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Seit Jahresbeginn betrug der Rückgang 2,8 Prozent.

In Europa gingen 336.300 Fahrzeuge an die Kunden, ein Plus von 31 Prozent, davon in Deutschland 92.800 (plus 58 Prozent). In den USA verringerte sich der Konzernabsatz um 11,5 Prozent auf 48.900 Fahrzeuge.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Spartacus » 20. Oktober 2019, 17:21

Bei mir im Umkreis geht das große Heulen los. Auto Zulieferer gehen schon jetzt serienweise pleite. Sind immer nur ein paar Arbeitsplätze, aber es läppert sich.
Wüste Gerüchte über BMW, Gehaltskürzungen, Leiharbeiter wurden schon alle gefeuert und es soll nur 30 % Weihnachtsgeld geben. Die versuchen wohl mit allen
Mitteln die Leute los zu werden, die sie wohl in Kürze nicht mehr beschäftigen können.

Die grünen Fuzzis und Greta werden sich noch warm anziehen müssen, denn die Volksseele kocht schon hoch.

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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Oktober 2019, 18:17

Ja, das stimmt. Ich denke auch, es wird noch schlimmer. Nun haben wir aber im Westen nahezu Vollbeschäftigung.

Und wobei es ein riesiger Unterschied ist, wer wo kürzt. Wenn BMW oder Audi 30% Weihnachtsgeld kürzen, haben die immer noch mehr als der einsame Zulieferer...

Noch sind die Zeitungen hier voll...von Stellengesuchen, auch im ö.D.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 21. Oktober 2019, 17:24

Ufo: Keine Streiks bei Lufthansa diese Woche

Im Tarifstreit mit der Lufthansa will die für das Kabinenpersonal zuständige Gewerkschaft Ufo die Fluggesellschaft diese Woche nicht bestreiken. "Nach einer ersten Abstimmung mit unseren Tarifkommissionen, haben wir entschieden, zunächst keine weiteren Streiks in dieser Woche auszurufen", sagte Daniel Flohr, stellvertretender Ufo-Vorsitzender, laut Mitteilung der Gewerkschaft. Sollte es zu weiteren Aktionen seitens des Konzerns kommen, wolle Ufo die Situation "kurzfristig" neu bewerten. Dann sei man auch in der Lage, "unverzüglich zu reagieren".

Die Gewerkschaft hatte am Wochenende die vier Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, SunExpress und Cityline bestreikt. Laut Lufthansa ist es zu keinen größeren Ausfälle gekommen, Ufo bezeichnete den Ausstand dagegen als sehr erfolgreich und bezifferte die Zahl der Flugausfälle auf 150.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 22. Oktober 2019, 19:49

Volkswagen sucht nicht nach Alternativen zu Türkei-Werk

Volkswagen hält derzeit nicht nach alternativen Standorten zu seinem ursprünglich geplanten Autowerk in der Türkei Ausschau. "Wir sind nicht dabei, alternative Standortplanungen zu machen", sagte Andreas Tostmann, Produktionsvorstand der Marke VW, während einer Telefonkonferenz. Der Wolfsburger Konzern beobachte die Lage in der Türkei weiter aufmerksam. Angesichts der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien seien die Pläne für das Werk "on hold".

Der Wolfsburger Konzern wollte für seinen neuen Osteuropa-Standort zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro in der Türkei investieren und in dem Werk etwa 4.000 Mitarbeiter anstellen. VW prüft seit längerem diverse Standorte für ein neues Autowerk, im Visier hatte VW auch Bulgarien und andere EU-Länder.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Oktober 2019, 17:45

Fußball soll MagentaTV-Wachstum bei Deutsche Telekom ankurbeln

Die Deutsche Telekom will das Wachstum ihrer Fernsehplattform MagentaTV ankurbeln. Aktuell hat sie 3,5 Millionen Kunden. "Fünf Millionen wollen wir erreichen. In zwei bis drei Jahren könnten wir dort sein", sagte Deutschlandvorstand Dirk Wössner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe). Dafür investiere der Konzern in technische Innovationen und exklusive Inhalte.

"Deshalb sind auch die Bundesligarechte generell interessant für uns und unsere Zuschauer. Wie wir konkret mit der Vergabe im kommenden Jahr umgehen, werden wir sehen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel auch über Kooperationen", sagte Wössner.

Die Deutsche Telekom hatte sich jüngst die Medienrechte für die Uefa Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland gesichert. Die Vereinbarung mit dem kontinentalen Fußballverband beinhalte die exklusiven Verwertungsrechte für alle 51 Spiele, teilte der DAX-Konzern am 23. Oktober mit. Die Partien sollen über die TV- und Streaming-Plattformen des Konzerns angeboten werden, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie weitere Spiele sollen frei empfangbar sein. Die Telekom hält außerdem die Sportrechte für die Basketball-Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga und die 3. Fußballliga.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Oktober 2019, 17:46

Daimler will Busse und Lkws auf emissionsfreie Antriebe umstellen

Daimler setzt in den kommenden Jahren auch bei Nutzfahrzeugen auf emissionsfreie Antriebe. Langfristig will der weltgrößte Lkw-Hersteller nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge im Angebot haben. "Es ist unsere Ambition, bis zum Jahr 2039 komplett 'tank-to-wheel' lokal CO2-neutrale Neufahrzeuge in der Triade Europa, Japan und Nafta anzubieten, sagte Martin Daum, Chef des Bus- und Lkw-Geschäfts von Daimler.

Bis 2022 soll das Fahrzeugportfolio in den Hauptmärkten Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen. Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts soll die Fahrzeugpalette um wasserstoffbetriebene Serien-Fahrzeuge ergänzt werden.

"Ein CO2-neutraler Transport auf den Straßen bis 2050 ist unser ultimatives Ziel", erklärte Daum beim Deutschen Logistik-Kongress in Berlin laut Mitteilung. Dies sei aber nur dann erreichbar, wenn für Kunden bei Kosten und Infrastruktur wettbewerbsfähige Bedingungen für CO2-neutralen Transport geschaffen würden. Wirklich lokal CO2-neutraler Transport funktioniere nur mit batterieelektrischem Antrieb oder auf Basis von Wasserstoff.

Ein Selbstläufer seien lokal CO2-neutrale Lkw und Busse nicht, so Daum. Denn auch im Jahr 2040 dürften die Anschaffungs- und Gesamtbetriebskosten von Lkw und Bussen mit Elektroantrieb Daimler zufolge noch höher liegen als bei Dieselfahrzeugen. "Wir brauchen deshalb staatliche Lenkungseingriffe, um lokal CO2-neutrale Lkw und Busse wettbewerbsfähig zu machen", forderte Daum. Notwendig seien insbesondere eine europaweite Umstellung und Staffelung der Maut nach CO2-Werten, ein Förderprogramm für Busse sowie eine flächendeckende Lade- und Wasserstoff-Infrastruktur.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 28. Oktober 2019, 16:56

Volkswagen gründet Tochter für autonomes Fahren

Volkswagen bündelt die Kompetenzen für das große Zukunftsthema automatisiertes Fahren in einer neuen Tochtergesellschaft. In der Volkswagen Autonomy (VWAT) werden alle Konzernaktivitäten zur Entwicklung selbstfahrender Systeme ab Level 4 zusammengefasst, wie der DAX-Konzern mitteilte. Die VWAT GmbH habe ihren Sitz in München und Wolfsburg, im Silicon Valley gebe es ebenfalls eine Tochter. Kommendes Jahr soll dann eine weitere Tochtergesellschaft in China hinzukommen.

"Mit der Volkswagen Autonomy wollen wir ein globales Technologieunternehmen etablieren, in der wir Kompetenzen aus Automobil- und der Technologieindustrie bündeln (...)", wird Alexander Hitzinger in der Mitteilung zitiert. Der Manager, den VW vor knapp einem Jahr bei Apple abgeworben hatte, leitet die neue Gesellschaft. "Etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts wollen wir mit der Kommerzialisierung des Autonomen Fahrens in großem Maßstab beginnen", ergänzte Hitzinger.

VWAT soll ein selbstfahrendes System (SDS) zur Marktreife bringen, das als "Standardmodul" für alle Konzernmarken etabliert werden soll. Dabei kooperiere VWAT eng mit dem Startup Argo AI, bei dem die Wolfsburger im Sommer im Zuge der breit angelegten Kooperation mit Ford eingestiegen sind. Der erste Anwendungsfall für das SDS sollen Mobilitätslösungen für Personen und Waren im urbanen Raum werden.

Beim vollautomatisierten Fahren ab Level 4 soll quasi kein Eingreifen des Fahrers mehr notwendig sein. Das System soll in klar definierten Situationen das Fahren vollautomatisch ausführen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. Oktober 2019, 19:31

Bahndamm 68 hat geschrieben:Beim vollautomatisierten Fahren ab Level 4 soll quasi kein Eingreifen des Fahrers mehr notwendig sein. Das System soll in klar definierten Situationen das Fahren vollautomatisch ausführen.


Wir gehen davon aus, dass der Durchbruch auf breiter Front ab dem Jahr 2030 kommt. Doch das automatisierte Fahren wird nicht mit einem Donnerschlag kommen. Es kommt Schritt für Schritt. Noch in den 2020er-Jahren werden die ersten Anwendungen kommen, etwa beim automatischen Einparken, auf Autobahnen oder im Güterverkehr. Es wird ausgewählte Pilotprojekte geben, von denen wird sich das weiterentwickeln. Eine breite Akzeptanz und eine nennenswerte Verbreitung im Straßenverkehr wird das automatisierte Fahren aber erst im darauffolgenden Jahrzehnt haben.


Automatisiert fahrende Fahrzeuge werden mit ihrer Umgebung interagieren und Daten austauschen müssen. Derzeit braucht es etwa im Bestfall 10 Millisekunden, um eine Anfrage zu starten, das Signal zu verarbeiten und die passenden Daten zurückzugeben. Wir bräuchten dafür ein Zehntel der der jetzigen Reaktionszeit von 10 Millisekunden, denn das entspricht der Reaktionszeit des schnellsten menschlichen Sinnes. Und das ist der taktile Sinn, wenn der Mensch eine Vorinformation hat. Wenn der Mensch eingreifen will, sollte er sich mindestens mit seiner schnellsten Geschwindigkeit ins System einbringen können.


https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 32951.html

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 29. Oktober 2019, 23:28

Cloudprojekt Gaia-X soll schon Ende 2020 an den Start gehen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) legt für sein europäisches Cloud-Projekt "Gaia-X" Tempo vor. Bereits Ende 2020 soll das System im Livebetrieb starten, heißt es in einer 34-seitigen Skizze, in die Dow Jones Newswires Einblick hatte. "Wir werden die technische Umsetzung kraftvoll vorantreiben und schnellstmöglich erste Anwendungsfälle umsetzen", heißt es darin. Um den Zeitplan zu schaffen, ist die Gründung der zuständigen Organisation "möglichst zügig" für den Frühling kommenden Jahres geplant. Im zweiten Quartal 2020 soll der erste technische Test stattfinden.

Als Möglichkeit einer Rechtsform von Gaia-X nennt das Papier die Europäische Genossenschaft (SCE). Die Organisation soll dann die Referenzarchitektur der Dateninfrastruktur erarbeiten sowie die technischen Anforderungen und Regeln überwachen. Die Gründungspartner sollen dann auch über den künftigen Namen der Organisationen entscheiden.

Erstmals richtet sich das Wirtschaftsministerium auch explizit an nicht-deutsche Partner: "Im Sinne der das Projekt prägenden Offenheit und Anschlussfähigkeit laden wir interessierte europäische Partner, gerade aus Frankreich, ein, in den kommenden Wochen auf dieser Basis mit uns weiterzudenken."

Bislang ist mit der Atos SE nur ein einziges Unternehmen aus dem Nachbarland an Altmaiers Cloud-Initiative beteiligt. Zu den deutschen Unternehmen gehören etwa SAP, die Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch und die Deutsche Bank.

Abwehr von "Oligopoltendenzen in der Plattformökonomie"

Gaia-X verfolgt das Ziel, eine transparente, datenschutzsichere und interoperable Plattform für europäische Anwender anzubieten. Bislang wird der Markt hauptsächlich von den großen US-Plattformen dominiert, insbesondere Amazon mit Amazon Web Services (AWS) vor Microsoft (Azure) und Google (Google Cloud).

In der Projektskizze heißt es, Europa stehe vor der Herausforderung, "sein liberales und soziales Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gegen zunehmende Abhängigkeiten von kritischen Digitaltechnologien" sowie "Oligopoltendenzen in der Plattformökonomie" zu erhalten. Internationale Spannungen, Handelskonflikte und die digitale Zweiteilung verschärften das Problem.

"Wir müssen unsere strategische Handlungsfähigkeit erhalten, um auf Dauer digital frei und selbstbestimmt agieren zu können", so das Papier. "Wir müssen dafür auch im Bereich der Daten digital souverän sein."

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen profitieren und so europäische Wertschöpfung und Beschäftigung sichern. Gaia-X soll auf einer Art sicherem Marktplatz Anbieter, Zulieferer und Nutzer von Daten verknüpfen, sichere Transportwege schaffen und durch Verbundvorteile Effizienzen heben. Es besteht aus mehreren verknüpften, dezentralen Cloud-Infrastrukturen, wodurch das System auch bei Stromausfall weiter läuft.

Anbieter, Knoten und Services werden von unabhängigen Stellen zertifiziert. So sollen Lösungen der künstlichen Intelligenz und der Industrie 4.0 auch für kleinere Betriebe sicher nutzbar werden, lautet die Zielsetzung.

Anwendung etwa in Kliniken oder dem Finanzsektor

Beispiele sind etwa Lieferketten in der Fertigungsindustrie, Smart-Living-Anwendungen für die Wohnungswirtschaft, Krankenhäuser und Pharmaindustrien oder die öffentliche Verwaltung. Das Onlinezugangsgesetz sieht vor, dass Behörden bis Ende 2022 alle Dienstleistungen auch im Netz anbieten.

Gaia-X soll nach dem Willen des Ministeriums aber auch im Finanzsektor Anwendung finden. Banken und Börsen schließen sich derzeit zu einer "Financial Big Data Cloud" (FBDC) zusammen, um eine Datenplattform für den Finanzsektor aufzubauen. Hier könne Gaia-X helfen, das FBDC-System etwa mit der Industrie zu verknüpfen. "Wir sind überzeugt", schreiben die Entwickler und Vordenker, das Projekt biete "die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der neuen globalen Datenökonomie".
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 30. Oktober 2019, 11:14

r hat man erzählt, man solle seine Dateien, besonders im privaten Bereich die Bilder, in diese Cloud stellen... Wäre wie eine Wolke, und niemand hat Zugriff.
Nun wird klar, dass der ganze Datenkrempel lediglich beim Ami auf der Erde "zwischengelagert" wird.
Also nichts mit sicher. Bei Zwischenlagern habe ich so wie so meine Aversionen. Der Atommüll liegt ja auch ganz sicher....
Wenn Europa seine eigene Cloud einrichtet, glaubt da wirklich jemand, dass dann Zugriffe unmöglich werden?
Ich zumindest lasse brisante Bilder und Daten lieber bei mir selbst, endgelagert.

Gruß Volker
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 30. Oktober 2019, 13:39

Wem seine Daten so wichtig sind, der schafft sich seine eigenen externen Platten zu Haus an. Bei mir sind sie verschlüsselt. Experten werden aber mit Sicherheit auch diesen Schlüssel knacken.
Mit Papierordnern und Unterlagen ist meine Handhabung genauso wie mit den gespeicherten Daten. Wie oft hatte ich sie in den Händen, wie oft habe ich sie verwendet, ist es wenig, dann beginnt die Entsorgung. Ich habe auch das Problem, wenn ich etwas benötige, dann finde ich es nicht, also weg, im Sinne von Greta.
Bei dem heutigen Wust von Daten haben natürlich Firmen schon ein kleines Problem und dennoch würde ich eine fremde Cloud wahrscheinlich nicht verwenden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2019, 17:39

Das viele Mitarbeiter in deutschen Behörden ein Iphone bekommen haben ist schön. Aber man hat so viele Dinge gesperrt, dass es kaum noch ein Iphone ist. [shocked]
Die Cloud ist natürlich überall gesperrt....sogar der PDF Drucker wird als unsicher eingestuft und wurde gesperrt. [flash]

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 31. Oktober 2019, 18:37

Porsche steigert Gewinn moderat - Investitionen belasten

Porsche hat in den ersten neun Monaten von starkem Absatzwachstum in China profitiert und sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert. Während die Einnahmen um 7 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro stiegen, fiel das Plus beim bereinigten operativen Ergebnis mit 1 Prozent auf 3,35 Milliarden Euro eher schmal aus, wie einer Mitteilung der VW-Tochter zu entnehmen ist. Belastend auf den Gewinn wirkten die Investitionen in die Elektrifizierung, zusätzlich gab es Gegenwind von der Währungsseite.

Die bereinigte operative Umsatzrendite lag bei 16,3 Prozent - ein Rückgang von 0,2 Punkten gegenüber dem Vorquartal, aber deutlich über dem Zielwert von 15 Prozent. Negativ wirkten sich Kosten im Zuge der Bewältigung des Dieselskandals aus, die Porsche mit 0,5 Milliarden Euro bezifferte. Sie eingerechnet belief sich das operative Ergebnis auf 2,81 Milliarden Euro und die entsprechende Marge auf 13,7 Prozent.

Im Gesamtjahr rechnet der Sportwagenhersteller weiter mit steigenden Auslieferungen und einem leichten Zuwachs beim Umsatz.

"Wir bewegen uns aktuell in einem politisch und wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld - und trotzdem ist Porsche weiterhin auf Kurs", sagt Vorstandschef Oliver Blume. "Dazu trägt vor allem unser attraktives Produktportfolio bei." Blume sprach von vielen "emotionalen Neuheiten" der VW-Tochter. Wegen großer Nachfrage nach dem ersten rein elektrischen Porsche Taycan "sind wir auch für die kommenden Monate optimistisch", so Blume. Der Taycan wird noch zum Jahresende in den USA ausgeliefert, in Europa geht er in den ersten Monaten des neuen Jahres an den Start.

In den ersten neun Monaten verkaufte Porsche 3 Prozent mehr Autos als im Vorjahr. In China waren es mehr als 64.000 Sportwagen, ein Plus von 14 Prozent und knapp ein Drittel der Gesamtverkäufe. In den USA, dem zweitgrößten Markt für das Unternehmen aus Stuttgart-Zuffenhausen, betrug das Absatzwachstum noch 6 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 4. November 2019, 18:50

Ufo kündigt Streiks bei Lufthansa für Donnerstag und Freitag an

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat einen zweitägigen Warnstreik bei der Deutschen Lufthansa angekündigt: Von Donnerstag, 0 Uhr, bis Freitag um 24 Uhr legen die Flugbegleiter für insgesamt 48 Stunden ihre Arbeit nieder, teilte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) mit. Von den Streiks sind alle Lufthansa-Flüge betroffen, die in dieser Zeit in und aus Deutschlands starten. Weitere Ankündigungen seien jederzeit möglich.

Die Gewerkschaftsmitglieder hatten zuvor in einer Urabstimmung mit großer Mehrheit für die Ausweitung von Streiks in den fünf Lufthansa-Betrieben gestimmt, wie Ufo am Freitag mitgeteilt hatte.

Für Freitag ruft Ufo ihre Mitglieder zudem ab 11 Uhr zu einer Versammlung am Frankfurter Flughafen mit anschließendem Marsch zum Lufthansa-Aviation-Center auf.

Der stellvertretende Ufo-Vorsitzender Daniel Flohr forderte den Konzern in der Mitteilung zudem auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der Lufthansa-Konzern lehnt jedoch Tarifverhandlungen mit Ufo seit Monaten ab, weil er die Vertretungsbefugnis der Gewerkschaft für das Kabinenpersonal anzweifelt und die "Gewerkschaftseigenschaft" ungeklärt sieht.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon pentium » 4. November 2019, 18:57

Wer Donnerstag oder Freitag auf den Flieger angewiesen ist, kann wohl Bahn fahren...?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 5. November 2019, 22:28

FCC erteilt Fusion von T-Mobile und Sprint formelle Genehmigung

Die Mobilfunkanbieter T-Mobile US und Sprint haben für ihre geplante Fusion eine wichtige Hürde genommen. Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Communications Commission (FCC) genehmigte das 26 Milliarden US-Dollar schwere Vorhaben nun formell unter Auflagen. In trockenen Tüchern ist die Fusion damit aber noch nicht.

Zwar hat auch das US-Justizministerium dem Deal zugestimmt, Widerstand leistet aber noch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten verschiedener Bundesstaaten unter Führung von Kalifornien und New York. Sie wollen den Deal juristisch stoppen. Am 9. Dezember soll das Verfahren vor Gericht starten.

Bei der FCC, die ihre Zustimmung bereits signalisiert hatte, stimmten die beiden von der Demokratischen Partei in das fünfköpfige Führungsgremium entsandten Mitglieder gegen die Fusion. Die drei Republikaner befürworteten sie.

John Legere, der CEO von T-Mobile US, hat sich Ende Oktober zuversichtlich gezeigt, dass die Fusion Anfang 2020 freigegeben und über die Bühne gehen wird. Die Führungskräfte von T-Mobile US haben in den vergangenen eineinhalb Jahren daran gearbeitet, die behördlichen Genehmigungen für den Sprint-Deal zu bekommen. Kommt er durch, gibt es in den USA nur noch drei große Anbieter, die in der Lage sind, die neuen 5G-Netze aufzubauen. Die Fusion wird von der T-Mobile-Mutter Deutsche Telekom und Softbank, dem beherrschenden Aktionär von Sprint, unterstützt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. November 2019, 22:30

Weltgrößte Power-to-Gas-Anlage entsteht mit deutscher Technik

Am Bau der weltweit größten Power-to-Gas-Anlage in der Schweiz sind auch deutsche Firmen beteiligt. Siemens liefere das Elektrolyse-Verfahren und zwei Tochterunternehmen des Heiztechnik-Produzenten Viessmann, Microb Energy und Schmack Biogas, die Technologie für die 2,5-Megawatt-Anlage. Bauherr ist der schweizerische Energieversorger Limeco. Für das Großprojekt unterzeichneten die beteiligten Unternehmen einen gemeinsamen Werkvertrag, teilte die Viessmann Group im hessischen Allendorf mit. In der Anlage in Dietikon im Kanton Zürich soll Wasserstoff mikrobiologisch zu Methan umgewandelt werden.

"Mit Strom aus unserer Kehrichtverwertungsanlage und dem Klärgas aus unserer Abwasserreinigungsanlage liefern wir die zwei wichtigsten Zutaten im Power-to-Gas-Prozess - und zwar am gleichen Standort", erklärte Limeco-Geschäftsführer Patrik Feusi. Die Anlage soll den überschüssigen Strom, der bei der Abfallentsorgung entsteht, in Wasserstoff umwandeln. Dieser wird dann zusammen mit dem Kohlendioxid aus dem anfallenden Klärgas zu Biomethan umgewandelt.

Durch die Verbrennung von erneuerbarem Gas anstelle von Heizöl sollen jährlich bis zu 5.000 Tonnen CO2 eingespart werden, erklärte Viessmann. Das entspreche dem Verbrauch von ungefähr 2.000 Haushalten.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 13. November 2019, 22:27

Kein schneller Glyphosat-Vergleich bei Bayer - Magazin

Der US-Mediator Ken Feinberg dämpft die Hoffnungen auf ein schnelles Ende im Vergleichsverfahren zwischen Bayer und den Klägeranwälten. "Die Mediation geht langsam, aber stetig weiter", sagte der Jurist der Wirtschaftswoche. Ziel sei es, alle berechtigten Ansprüche zu klären - sowohl auf Bundesebene als auch bei den Verfahren in den einzelnen Bundesstaaten.

Mitte Oktober waren in den USA 42.700 Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto anhängig. Die Kläger machen geltend, dass ihre Krebserkrankung durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ausgelöst wurde. Bayer bestreitet die Vorwürfe vehement und verweist dazu auf zahlreiche Studien, die keinen Zusammenhang sehen, sowie auf die Genehmigungen aller weltweiten Zulassungsbehörden. Die ersten drei Prozesse hat Bayer erstinstanzlich verloren; der Konzern ging gegen die Urteile jeweils in Berufung.

Feinberg wurde im Sommer von einem US-Gericht als Mediator für die Glyphosat-Verfahren bestellt. An einer Lösung arbeitet Bayer nach eigenen Angaben "konstruktiv" mit. Bayer-Chef Werner Baumann erklärte kürzlich, "dass Bayer nur einem Mediationsergebnis zustimmen wird, das wirtschaftlich sinnvoll und so strukturiert ist, dass es den Verfahrenskomplex zu einem vernünftigen Abschluss bringt."
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 14. November 2019, 22:58

Daimler strebt über 10 Mrd Euro Netto-Liquidität an

Daimler will den freien Cashflow erhöhen und strebt eine stabile Netto-Liquidität von mehr als 10 Milliarden Euro an. In allen Bereichen des Konzerns sollen dazu Ausgaben und Investitionen "priorisiert" werden, kündigte der DAX-Konzern auf der Investorenkonferenz in London an. Im dritten Quartal hatte Daimler die Liquidität auf 9,6 Milliarden Euro nach lediglich 6,6 Milliarden im zweiten Quartal erhöht. Vor einigen Jahren lag der Wert noch bei 21 Milliarden Euro.

Analysten hatten angesichts des scharfen Rückgangs zur Jahresmitte Bedenken, ob Daimler die Dividende für 2019 aufrecht erhalten kann. Ende Oktober hatte der Konzern bereits in Aussicht gestellt, dass die Nettoliquidität bis Ende 2019 wieder einen zweistelligen Milliardenbetrag erreichen soll.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon zonenhasser » 15. November 2019, 23:33

Tesla-Fabrik bei Berlin Giga oder Gaga?

Tesla-Chef Musk versetzt Deutschland mit seinen Plänen für eine Elektroautofabrik in E-kstase. Aber was verbirgt sich dahinter? Und warum nennt er die Fertigungsstätte überhaupt Gigafactory?

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tes ... 96499.html
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