Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

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Beitragvon Bahndamm 68 » 19. Juni 2019, 21:54

VW bekommt nächtliches Nutzungsrecht für Lidl-Ladesäulen in Berlin
Volkswagen kann die E-Autos seines neuen Carsharing-Angebots in Berlin nachts auf den Parkplätzen von Lidl und Kaufland aufladen.

Der Autohersteller sicherte sich zwischen 23 Uhr abends und 6.30 Uhr morgens das exklusive Nutzungsrecht für geplante 70 Doppelladesäulen bei den Filialen, wie es in einer Mitteilung heißt. VW sprach von einer strategischen Vereinbarung, die auch auf andere Städte ausgeweitet werden könne.

VW will das Angebot mit dem Namen WeShare Ende des Monats zunächst in Berlin starten und dann weiter ausrollen. Anfänglich wird WeShare mit 1.500 Elektro-Golf ausgestattet.

Während der Öffnungszeiten stehen die Ladepunkte allen Kunden der Discounter und Supermärkte zur Verfügung. Die Schwarz-Gruppe baut die Ladesäulen bis Februar 2020 auf.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Grenzwolf62 » 19. Juni 2019, 22:20

Die osteuropäischen Autoklauer, steigen die auch bald in den E-Karrenmarkt ein?
Würde mich nicht wundern bei den Preisen für so eine Kiste, zumal die Batterien sind sicherlich mehr als gut verwertbar.
Wenn dann die Objekte der Begierde nachts so schön aufgefädelt da stehen, sicherlich auch verlockend.
Grenzwolf62
 

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. Juni 2019, 10:01

Grenzwolf62 hat geschrieben:Die osteuropäischen Autoklauer, steigen die auch bald in den E-Karrenmarkt ein?
Würde mich nicht wundern bei den Preisen für so eine Kiste, zumal die Batterien sind sicherlich mehr als gut verwertbar.
Wenn dann die Objekte der Begierde nachts so schön aufgefädelt da stehen, sicherlich auch verlockend.

Vorrübergehend wäre der Autoklau in Deutschland minimiert.
Sie müssten gleichzeitig die Ladestationen und das Kupferkabel mitnehmen. Das geht aber auch die Schnelle nicht.
[laugh]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Grenzwolf62 » 20. Juni 2019, 10:05

Ich könnte mir schon vorstellen das nur die Batterien eines Tages gut gehandelt werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. Juni 2019, 12:30

Autoindustrie rutscht tiefer in die Krise

Die 16 größten Autokonzerne der Welt sind einer Studie zufolge schwach ins neue Jahr gestartet. Nach einer Analyse der Finanzkennzahlen der Fahrzeughersteller durch die Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY), sank deren Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2011. Nur die koreanischen Hersteller Kia und Hyundai konnten demnach ihren Gewinn erhöhen - alle anderen Konzerne erwirtschafteten einen niedrigeren operativen Gewinn als ein Jahr zuvor.

Bei den japanischen Herstellern sei der Gesamtgewinn um 40 Prozent eingebrochen, bei den drei deutschen Konzernen um 29 Prozent.

Rückläufig war laut Ernst & Young auch der weltweite Pkw-Absatz. Er sei um knapp 6 Prozent geschrumpft. Nur vier Unternehmen verkauften demnach mehr Neuwagen, nämlich Mitsubishi, Honda, Hyundai und Kia. Die stärksten Absatzrückgänge verzeichneten die US-Hersteller (minus 13 Prozent) und die französischen Konzerne (minus 11 Prozent).

Im Ranking der absatzstärksten Autokonzerne gab es laut EY einen Wechsel an der Spitze: Volkswagen fiel aufgrund eines Absatzminus von 7 Prozent hinter Toyota (+0,3 Prozent) auf den zweiten Platz zurück.

Autobauer müssen nun die Weichen stellen

"Die weltweite Autoindustrie befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase - und die aktuelle Absatz- und Gewinnkrise verstärkt den Handlungsdruck bei den Unternehmen zusätzlich", sagt Constantin Gall, Leiter des Bereichs Automotive & Transportation bei EY. Die Gewinne sprudelten längst nicht mehr so wie in den Vorjahren, gleichzeitig stünden aber Milliardeninvestitionen in Technologien wie autonomes Fahren oder die Elektromobilität an. Seiner Ansicht nach müssen viele Unternehmen jetzt grundsätzliche strategische Weichen stellen.

Die Gewinnmarge der großen Autokonzerne sank nach weiteren Angaben von EY im ersten Quartal dieses Jahres von 6,5 auf 4,6 Prozent, nur Kia und Hyundai konnten eine höhere Marge erzielen als im Vorjahreszeitraum. Eine noch niedrigere Marge als in den ersten drei Monaten hätten die Unternehmen zuletzt im ersten Quartal 2010 verzeichnet, als die Autoindustrie sich langsam vom Krisenjahr 2009 erholt habe.

"Die Profitabilität sinkt auf breiter Front, und wenn sich die aktuelle Absatzschwäche fortsetzt, werden wir verstärkt Preiskämpfe sehen, die die Margen noch weiter belasten dürften", sagte Peter Fuß, Automotive Partner bei EY.

Deutsche Konzerne investieren am meisten in Innovationen

Trotz der schwachen Geschäftsentwicklung steigerten die Autokonzerne zum Jahresauftakt ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung: Im Schnitt stiegen die Innovationsausgaben um 2 Prozent, die deutschen Konzerne erhöhten ihre Ausgaben um knapp 4 Prozent, wie aus der Studie weiter hervorgeht. Mit Abstand am meisten investierte Volkswagen mit 3,2 Milliarden Euro vor Toyota mit knapp 2 Milliarden. Die höchste Forschungs- und Entwicklungsquote - also den höchsten Anteil am Umsatz - habe erneut BMW mit 6,2 Prozent aufgewiesen vor Honda mit 5,7 Prozent.

Gall sieht die deutschen Autokonzerne an dieser Stelle gut aufgestellt: "Gerade die deutschen Autobauer haben ihre Organisation und ihre Strukturen in den vergangenen Jahren massiv verändert und damit auf die neuen Anforderungen vorbereitet. Heute sind sie in der Lage, sehr rasch und flexibel beispielsweise intelligente Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Playern in bestimmten Geschäftsfeldern oder bei einzelnen Zukunftstechnologien einzugehen. Wir werden in Zukunft häufiger sehen, dass Autokonzerne Joint Ventures gründen und sogar Teilbereiche ihrer Geschäfte miteinander fusionieren", erwartet Gall.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 20. Juni 2019, 20:49

Deutsche Lufthansa sieht keine Grundlage für Ufo-Streik

Die Deutsche Lufthansa weist die Streikandrohung der Gewerkschaft Ufo zurück. "Einen Streik kann es nicht geben, da es derzeit weder offene Tarifverträge noch konkrete Forderungen gibt", erklärte die Fluglinie auf Anfrage. Das Unternehmen stehe zur Tarifpartnerschaft.

"Hierzu brauchen wir einen zuverlässigen Tarifpartner, um gemeinsam Lösungen im Sinne der Mitarbeiter und des Unternehmens zu erarbeiten. Derzeit ist für uns nicht erkennbar, wann und wie Ufo ihrer Rolle als berechenbarer, konstruktiver Tarifpartner wieder gerecht werden kann. Daher finden aktuell keine Gespräche statt", hieß es von der Lufthansa weiter.

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) will Arbeitskämpfe im Tarifkonflikt mit dem Lufthansa-Konzern ausrufen. Hierfür sollen zunächst Urabstimmungen bei Eurowings und Germanwings durchgeführt werden. Für die Muttergesellschaft Lufthansa würden derzeit noch Tarifforderungen verfasst, die dann ebenfalls zur Urabstimmung gestellt werden sollen, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. "Lufthansa hat es geschafft, entgegen jeglicher Vernunft und Aktionärsinteressen, die Tarifkonflikte mit ihren Mitarbeitern bewusst zu eskalieren. Die endgültige Absage sämtlicher Gespräche mit Ufo ist dabei nur die Spitze des Eisbergs", sagte Daniel Flohr, stellvertretender UFO-Vorsitzender und Tarifvorstand.

Die ersten Urabstimmungen sollen zwei Wochen dauern und in der nächsten Woche beginnen. Nach Abschluss der Urabstimmungen will Ufo dann die ersten konkreten Streiktermine nennen, die noch im Juli liegen sollen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon zoll » 22. Juni 2019, 10:09

Die deutschen Automobilproduzenten rechnen mit einem Totalausfall von Tesla. Die Verluste dort steigen stetig, die Investoren werden unruhig, die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs wird inzwischen weltweit angezweifelt.
BMW, Mercedes und VW glauben inzwischen den Abstand zur Spitze der E-Mobil-Hersteller weitgehenst überwunden zu haben und in Kürze wieder die Führerschaft übernehmen zu können.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 22. Juni 2019, 14:16

Vier weitere US-Staaten klagen gegen Fusion von T-Mobile und Sprint

Die angestrebte Fusion der US-Mobilfunkanbieter T-Mobile US und Sprint bekommt weiteren Gegenwind. Wie die New Yorker Staatsanwältin Letitia James mitteilte, haben sich die Staatsanwälte von Hawaii, Massachusetts, Minnesota und Nevada einer Klage mehrerer Bundesstaaten gegen den Zusammenschluss angeschlossen. Bisher stehen 14 Staaten auf der Liste.

Die Kläger befürchten, dass die 26 Milliarden US-Dollar schwere Fusion für steigende Preise, abnehmenden Wettbewerb und Jobverluste sorgt.
Die Telekom-Tochter T-Mobile US hatte den Deal mit Sprint im April 2018 vereinbart.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Spartacus » 22. Juni 2019, 17:59

Öl und Goldpreis auf neuem Höhenflug, Bitcoin und XRP ebenfalls. [hallo]

Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen.
Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 24. Juni 2019, 16:54

Mercedes-Benz Cars will Pkw in Ägypten montieren

Mercedes-Benz Cars will künftig Pkw auch in Ägypten fertigen. Dies soll gemeinsam mit einem lokalen Partner geschehen, wie das Unternehmen nach Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung (MoU) mit der ägyptischen Regierung mitteilte.

"Ägypten ist für Daimler seit vielen Jahren ein wichtiger Markt für Pkw, Busse und Nutzfahrzeuge. Langfristig schaffen wir durch die strategische Zusammenarbeit beim Thema Mobilität vielfältige Potenziale für das Land und die Region", wird Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, in der Mitteilung zitiert.

Angesichts des langfristigen Marktpotenzials seien Investitionen auch in einen Logistik-Hub in der Suez Canal Special Economic Zone sowie in ein Training Center denkbar, hieß es.

In Ägypten ist die Mercedes-Benz Egypt S.A.E., eine 100-prozentige Tochter der Daimler AG, der exklusive Vertriebspartner von Mercedes-Benz Cars für Mercedes-Benz Pkw und Ersatzteile. Das Händlernetzwerk bestehe derzeit aus autorisierten Vertriebs- und After-Sales-Unternehmen in Kairo, Gizeh, Alexandria und Hurghada.

Meine Bemerkung:
Wäre dies nicht ein Markt-Platz für unsere ausrangierten dieselmanipulierten Auto?
[grin]
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 14. Juli 2019, 18:51

DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

Daimler senkt Jahresprognose erneut

Die Daimler AG muss ihre Jahresprognose unter dem neuen Vorstandschef Ola Källenius zum zweiten Mal innerhalb von weniger als drei Wochen senken. Höhere Kosten im Zusammenhang mit der Diesel-Thematik sowie zusätzliche Rückstellungen wegen eines Rückrufs von Takata-Airbags sorgen für deutliche Belastungen im laufenden Jahr. Hinzu kommen weiter Faktoren wie die geringer als erwartet wachsenden Automobilmärkte. Im zweiten Quartal hat Daimler operativ einen Milliardenverlust eingefahren.

Daimler liefert im Juni 4,8 Prozent weniger Pkw aus

Mercedes-Benz Cars hat im Juni sowohl bei der Marke Mercedes-Benz als auch überproportional beim Smart weniger Fahrzeuge verkauft. Die Marke Mercedes litt vor allem unter rückläufigem Absatz in Deutschland. Im dritten Quartal erwartet der Autokonzern Absatzimpulse durch die neuen SUVs.

VW-Konzern setzt im Juni mehr Fahrzeuge ab

Der Volkswagen-Konzern hat im Juni mehr Fahrzeuge ausgeliefert und dabei von der erhöhten Nachfrage aus China profitiert. Im Vorfeld der Einführung einer neuen Abgasnorm in China im Juli habe es im Juni vorgezogene Käufe gegeben, die zu einem Anstieg der Auslieferungen um 15 Prozent dort geführt hätten.

VW und Ford weiten ihre Allianz aus

Volkswagen und Ford weiten ihre im Frühjahr gestartete Allianz aus. Um bei fahrerlosen Autos ganz vorne mitzumischen, investieren die Wolfsburger in die Ford-Tochter Argo AI, die ein fahrerloses System der Stufe 4 entwickelt. Es soll das erste System sein, das in Europa und in den USA gleichermaßen zum kommerziellen Einsatz gebracht wird, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Konzerne. Im Gegenzug wird Ford den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen für mindestens ein emissionsfreies Volumen-Modell nutzen, das ab 2023 in Europa angeboten wird. Eine Kapitalverflechtung sei mit der Allianz nicht verbunden.

BMW verbucht im Juni leichtes Absatzplus

BMW hat seine Verkäufe im Juni leicht gesteigert. Ein starkes Plus in China glich das maue Europageschäft aus. Der weltweite Absatz in der Gruppe mit der Marke BMW sowie Mini und Rolls-Royce stieg um 0,7 Prozent auf 240.674 Einheiten, wie der Automobilkonzern mitteilte. Im ersten Halbjahr waren es mit gut 1,25 Millionen Fahrzeugen 0,8 Prozent mehr.

Audi setzt im Juni etwas mehr Pkw ab als im Vorjahr

Audi hat im Juni von erhöhter Nachfrage in China sowie bei den kleineren Geländewagen und dem Flaggschiff A8 profitiert. Der Absatz stieg um 1,7 Prozent auf 166.700 Einheiten, wie die Volkswagen-Tochter mitteilte. Seit Januar haben die Ingolstädter damit 906.200 Fahrzeuge ausgeliefert, ein Minus von 4,5 Prozent.

Porsche steigert Absatz im ersten Halbjahr um 2 Prozent

Der Sportwagenbauer Porsche hat seine Auslieferungen im ersten Halbjahr dank eines starken China-Absatzes leicht gesteigert. Wie die Volkswagen-Tochter mitteilte, setzte sie im Zeitraum von Januar bis Juni mit 133.484 Fahrzeugen 2 Prozent mehr Autos ab als im Vorjahreszeitraum. In China stieg der Absatz um 28 Prozent auf 42.608 Exemplare, in Europa dagegen stand ein Minus von 16 Prozent auf 39.243 Autos zu Buche.

Marke VW setzt im Juni mehr Pkw ab

Volkswagen hat bei seiner namensgebenden Marke im Juni ein leichtes Verkaufsplus erzielt. Aufgrund von Sondereffekten stand einem deutlichen Anstieg in China ein spürbarer Rückgang in Europa gegenüber. "Der weltweite Automarkt war auch im Juni von verschiedensten Herausforderungen geprägt", sagte Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. "In Europa erwarten wir auf Basis gut gefüllter Orderbücher ein starkes zweites Halbjahr. In China bleibt abzuwarten, ob sich die Nachfrage wieder nachhaltig erholt." Der Absatz stieg im Juni um 1,6 Prozent auf 542.300 Einheiten, wie der Konzern mitteilte.

VW verzögerte laut Börsenaufsicht SEC US-Untersuchung

Der Volkswagen-Konzern soll eine Untersuchung in den USA im Zusammenhang mit der Begebung von Anleihen am US-Markt behindert haben. Die US-Börsenaufsicht SEC hat in einer Einreichung bei einem Bundesgericht am Montag dargelegt, warum es so lange gedauert hat, um den Autokonzern und seinen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wegen des Vorwurfs des Betruges von US-Anleiheinvestoren zu verklagen, nachdem sich der Konzern 2017 wegen des Dieselbetrugsskandals schuldig bekannt hatte.

VW-Betriebschef kritisiert E-Strategie, Vorstand und Marken-Überlappungen

Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat erhebliche Zweifel am Erfolg der Elektrooffensive des Konzerns. Zugleich mahnte er die Führung in einem Interview mit der Automobilwoche zu mehr Effizienz, wobei er auch den Einsatz von Beratern kritisiert, und monierte die teilweise fehlende Abgrenzung der diversen Konzernmarken.
Fortsetzung folgt
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 14. Juli 2019, 18:52

Fortsetzung:
Opel baut 500 Stellen in Kaiserslautern und Eisenach ab

Der Autobauer Opel baut 500 Stellen in seinen Werken in Eisenach und Kaiserslautern ab. Wie ein Unternehmenssprecher bestätigte, sollen im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern 300 Beschäftigte mittels Abfindungen oder Frühverrentung gehen, im thüringischen Eisenach weitere 200. Bereits im Juni hatte Opel vermeldet, dass im Stammwerk Rüsselsheim 600 Beschäftigte freiwillig gehen sollen. Somit beträgt der komplette Personalabbau in der Produktion durch Vereinbarungen zur Zukunftssicherung 1100.

Geely Automobile warnt vor Ergebnisrückgang im 1. Halbjahr

Der chinesische Autobauer Geely Automobile stellt für das erste Halbjahr einen Gewinnrückgang um 40 Prozent zum Vorjahr in Aussicht. Die Gesellschaft aus Hangzhou in der Provinz Zhejiang verwies auf den schwächeren Fahrzeugabsatz als erwartet in der ersten Jahreshälfte. Zudem seien bei den Händlern Lagerbestände abgebaut worden. Im ersten Halbjahr 2018 verdiente Geely Automobile 6,67 Milliarden Renminbi, umgerechnet 864 Millionen Euro.

Chinesischer Automarkt auch im Juni rückläufig

Der chinesische Automarkt kommt nicht in Schwung. Die Absätze fielen im Juni den zwölften Monat in Folge. Sie sanken um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,06 Millionen Fahrzeuge, wie die Herstellervereinigung CAAM mitteilte. Im Zeitraum Januar bis Juni sackten sie sogar um 12,4 Prozent auf 12,32 Millionen Exemplare ab.

Leoni plant Börsengang oder Verkauf der Sparte Wire & Cable

Die Leoni AG will sich von ihrem Wire & Cable-Solutions-Geschäft (WCS) trennen. Wie das in Nürnberg ansässige Unternehmen mitteilte, wird ein Börsengang oder Verkauf des Bereichs, einschließlich de Möglichkeit eines Anteilsverkaufs, vorbereitet. Eine endgültige Entscheidung sei bisher jedoch noch nicht getroffen worden. Der Bereich hat 2018 laut Geschäftsbericht rund 37,9 Prozent zum Konzernumsatz von 5,1 Milliarden Euro beigetragen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 15. Juli 2019, 20:22

Bundesregierung sieht Einigung im Glyphosat-Streit "nah"

Im bitteren Streit um das Pflanzengift Glyphosat ist ein Kompromiss innerhalb der Bundesregierung in Sichtweite. "Wir sind nah bei einer Einigung", erklärte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums in Berlin. Eine Vertreterin des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigte, man sei "in der Endabstimmung" und spreche noch "über den einen und anderen Punkt".

Der bundesweite Einsatz des Wirkstoffs, den die Bayer-Tochter Monsanto unter dem Markennamen Roundup verkauft, ist zwischen beiden Ministerien umstritten. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hatten jeweils unterschiedliche Pläne vorgelegt, wie das Mittel beschränkt oder ersetzt werden könne. Im September will die Bundesregierung ihr Konzept vorlegen.

Klöckner hatte am Wochenende einen Glyphosat-Ausstieg im Jahr 2023 ins Spiel gebracht. Sie rechne nicht mit einer Mehrheit für eine Verlängerung des Wirkstoffs in der EU nach 2022, sagte sie dem Tagesspiegel am Sonntag. Sowohl Schulze als auch Klöckner sind sich einig, dass ein nationales Verbot vor diesem Zeitpunkt gegen EU-Recht verstoßen würde, ein Ausstieg danach aber möglich sei.

"Es ist gut, dass da eine gleiche Rechtsauffassung herrscht", erklärte der Sprecher des Bundesumweltministeriums. "Wir sind aber noch nicht alle der gleichen Auffassung, wie weit die Anwendungsverbote gehen, deshalb diskutieren wir noch."

In Europa hatte Österreich kürzlich im nationalen Alleingang ein Verbot von Glyphosat beschlossen. Bayer prüft rechtliche Schritte dagegen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 16. Juli 2019, 14:32

US-Richter senkt Bayer-Strafzahlung in Glyphosat-Prozess

Ein US-Richter hat am Montag die Strafzahlung für Bayer in einem Glyphosat-Prozess der Tochter Monsanto um 55 Millionen auf rund 25 Millionen US-Dollar herabgesetzt. Allerdings stehen noch Tausende ähnlicher Schadenersatzfälle in den USA aus, in denen der mögliche Zusammenhang von Monsantos Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit der Entstehung von Krebs behandelt wird.

Bayer teilte mit, die Reduzierung der Schadenersatzzahlungen sei "ein Schritt in die richtige Richtung". Das Unternehmen werde dennoch Berufung einlegen, weil die Entscheidung der Jury wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Schlussfolgerungen führender Gesundheitsbehörden weltweit widerspreche, dass Glyphosat nicht krebserregend sei.

Im vorliegenden Fall geht es um den an Krebs erkrankten Edwin Hardeman aus Nordkalifornien, dem eine Jury in einem Gerichtsurteil im März mehr als 80 Millionen US-Dollar zugesprochen hatte. Hardeman hatte jahrelang das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup auf seinem Grundstück verwendet. Sein Prozess war der zweite von dreien, den Bayer im Zusammenhang mit Roundup verloren hatte.

U.S. Bezirksrichter Vince Chhabria sagte, die 75 Millionen Dollar an Schadenersatz, die Hardeman von der sechsköpfigen Jury zugesprochen wurden, seien übertrieben gewesen, verglichen mit den 5,3 Millionen Dollar an anderen Schäden. Der Richter sagte, dass 20 Millionen Dollar an sogenanntem Strafschadenersatz nach den Richtlinien des U.S. Supreme Court angemessener seien.

"Basierend auf den Beweisen, die vor Gericht eingingen, verdient Monsanto es, bestraft zu werden", schrieb Richter Chhabria. Obwohl die Wissenschaft noch immer uneins sei, ob der Roundup-Wirkstoff Glyphosat das Non-Hodgkin-Lymphom verursacht, scheine das Unternehmen sich nicht darum zu kümmern, zu untersuchen, ob sein Produkt krebserregend sein könne, schloss der Richter.

Zuvor war es Bayer ebenfalls gelungen, in einem anderen Fall die Strafzahlung auf 78,5 Millionen US-Dollar von 289,2 Millionen US-Dollar zu reduzieren.

Bei Analysten steht der Ausgang der einzelnen Fälle im Fokus, denn sie versuchen, die Gesamtverbindlichkeiten für Bayer im Zusammenhang mit den Glyphosat-Klagen zu schätzen. Rund 13.000 weitere Klagen sind in den USA anhängig. Die Bayer-Aktie hat im vergangenen Jahr über 30 Prozent an Wert verloren, da Anleger jahrelange Rechtsstreitigkeiten befürchten, der am Ende Milliarden kosten könnte.

Bayer argumentiert, dass Roundup und Glyphosat sicher seien. Mehr als 800 wissenschaftliche Studien und Entscheidungen von Regulierungsbehörden würden dies bestätigen. Die Chemikalie wird seit 2015 intensiv untersucht. Seitdem hat die Internationale Agentur für Krebsforschung, eine Einheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Glyphosat als "wahrscheinlich für den Menschen krebserregend" eingestuft.

Die nächsten Glyphosat-Verfahren sind für August und September in St. Louis County angesetzt
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Juli 2019, 21:00

Bayer und Bristol-Myers untersuchen Darmkrebs-Kombitherapie

Die Pharmakonzerne Bayer und Bristol-Myers Squibb wollen prüfen, ob zwei ihrer Krebsmedikamente sich in Kombination zur Behandlung der häufigsten Form des metastasierten Kolorektalkarzinoms eignen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten beide Konzerne und das ebenfalls beteiligte japanische Unternehmen Ono Pharmaceutical, wie Bayer erklärte.

Konkret untersucht werden soll, ob eine Kombitherapie des Bayer-Darmkrebsmedikamentes Stivarga mit dem für verschiedene Tumore geeigneten Mittel Opdivo von Bristol-Myers und Ono bei der Behandlung des Kolorektalkarzinoms Fortschritte bringt, der dritthäufigsten Krebsart überhaupt, die Dickdarm und Mastdarm befallen kann. Daten aus einer Frühphasenstudie hätten bereits vielversprechende Ergebnisse zur Wirksamkeit geliefert, hieß es weiter. Details der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt.

Mit Stivarga hat Bayer im vergangenen Jahr 315 Millionen Euro umgesetzt.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 21. Juli 2019, 20:10

Bayer-AR Hoffmann erwartet keine Vergleiche bei Glyphosat-Klagen

Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds und Aufsichtsrat bei Bayer, rechnet nicht mit schnellen Vergleichen bei den Glyphosat-Klagen. "Bayer bleibt dabei, dass Glyphosat bei sachgerechter Anwendung sicher ist, und wird deshalb weiter in Berufung gehen. Wenn sich später die Frage von Vergleichen stellt, wird dies der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entscheiden", sagte Hoffmann der Rheinischen Post.

Zugleich geht Hoffmann davon aus, dass Bayer-Chef Werner Baumann trotz der Krise bleiben kann. "Er ist hartnäckig. Die Mehrheit der Hauptversammlung hat den Vorstand zwar nicht entlastet, aber viele Investoren haben betont, dass sie keinen Wechsel wollen. Auch der Aufsichtsrat hat sich einstimmig hinter Baumann gestellt. Ein Chefwechsel würde nichts bringen. Das Wichtigste für Bayer ist es, das Glyphosat-Problem zu lösen und wieder mehr Pharma-Innovationen zu entwickeln."

Zugleich verteidigte Hoffmann den Monsanto-Deal: "Strategisch ist und bleibt die Übernahme richtig, Monsanto bietet große Chancen im Zukunftsgeschäft Digital Farming. Vor der Übernahme haben wir im Aufsichtsrat natürlich das schlechte Image von Monsanto in Europa diskutiert. Dass aus den Glyphosat-Klagen, die es damals gab, so ein Problem würden, war nicht abzusehen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 28. Juli 2019, 20:01

Mercedes testet rabattlosen Autoverkauf

Der Autohersteller Daimler testet in einem Pilotprojekt den Autoverkauf mit einem einheitlichen Preis - ohne jeden Rabatt.

"In Schweden probieren wir gerade ein Direktvertriebsmodell aus, da gibt es nur noch einen einheitlichen Preis, egal ob der Kunde sein Fahrzeug online kauft oder auf dem klassischen Weg", sagt Vertriebsvorstand Britta Seeger der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Das Projekt komme sehr gut an. "Die Kunden brauchen sich keine Gedanken zu machen, ob sie gut oder schlecht verhandeln - der Preis ist fix, es hängt nicht von meinem Verhandlungsgeschick ab, was ich für den Wagen bezahle. Diese Verlässlichkeit beim Preis ist Kunden sehr wichtig."

Die Daimler-Managerin hält es für einen "natürlichen Prozess", dass nach dem Handel mit Gebrauchtwagen auch der Neuwagenkauf ins Internet abwandert. "Nach allem, was wir an Erkenntnissen aus der Marktforschung haben, rechnen wir damit, dass 2025 jedes vierte Auto von Mercedes-Benz online verkauft wird", sagte sie der Zeitung. "Ich bin sicher, dass künftig Kaufentscheidungen häufiger zuhause getroffen werden.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 28. Juli 2019, 21:33

Und inwieweit hat sich dadurch der Preis verändert?
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 29. Juli 2019, 19:37

augenzeuge hat geschrieben:Und inwieweit hat sich dadurch der Preis verändert?
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Anfragen bitte bei Mercedes in Schweden erkunden.
Vielleicht ist es auch das Ende der FREINEN Marktwirtschaft.
Die Automobilindustrie war schon in vielen Dingen der Vorreiter.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 1. August 2019, 22:06

Bayer-Aktionär Strenger will wegen Monsanto-Kauf Sonderprüfung

Der Bayer-Anteilseigner Christian Strenger bereitet wegen der umstrittenen Übernahme des US-Konzerns Monsanto einen Antrag auf Sonderprüfung bei Gericht vor. Dies sagte der als Experte für gute Unternehmensführung bekannte Strenger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er brauche dafür nach dem Aktiengesetz Mitstreiter, um insgesamt Anteile im Nennwert von 100.000 Euro hinter den Antrag zu bekommen - in diesem Fall etwa 40.000 Papiere. Einige Aktionäre hätten sich dem Plan schon angeschlossen. "Ich bin auf gutem Wege, habe aber die volle Zahl noch nicht erreicht."

Bayer hatte Monsanto für rund 63 Milliarden US-Dollar übernommen. Seitdem ist der Aktienkurs kräftig gefallen, in Amerika sind mehr als 18.000 Klagen eingegangen, in denen Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup von Monsanto geltend gemacht werden. Auf der Hauptversammlung wurde dem Vorstand die Entlastung verweigert. Strenger scheiterte dort laut dem Blatt mit einem Antrag auf Sonderprüfung, bekam aber Zustimmung von einem Viertel der Aktionäre.

Er wirft Bayer laut der Zeitung vor, die rechtlichen Risiken unterschätzt zu haben. Unter anderem verweist er darauf, dass zwischen Bekanntgabe des Übernahmeplans im Jahr 2016 und dem Abschluss der Transaktion die Zahl der Glyphosat-Klagen sprunghaft gestiegen war. Das hätte "zu einer detaillierten Analyse der bei Monsanto vorhandenen Unterlagen" führen müssen.

Außerdem kritisiere er, dass die Bayer-Aktionäre nicht in einer Hauptversammlung über eine Transaktion abstimmen konnten, welche den Konzern so fundamental verändere.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 5. August 2019, 22:51

Deutsche Lufthansa verlängert Partnerschaft mit DFB bis 2022

Die Deutsche Lufthansa hat ihre Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2022 verlängert. Damit fliegt sie als "Official Airline" auch weiterhin die Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Delegationsmitglieder des DFB-Teams zu Länderspielen und Turnieren, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Vertrag garantiert der Lufthansa umfangreiche Rechte und Marketingleistungen des DFB vor allem in den Jahren, in denen unter anderem auch die Fußball-Europameisterschaft und Weltmeisterschaft stattfinden
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon augenzeuge » 6. August 2019, 16:54

Geht es an der Börse wegen der chinesischen Währungabwertungen weiter abwärts?
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Spartacus » 6. August 2019, 17:01

augenzeuge hat geschrieben:Geht es an der Börse wegen der chinesischen Währungabwertungen weiter abwärts?
AZ


Der Dax ist auf 11600 Punkte abgestürzt. Gold hat mächtig zugelegt und Palladium wieder von Platz 1 verdrängt.
Alle Zeichen stehen also auf Sturm für den Dax.

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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 7. August 2019, 22:05

US-Gericht könnte Glyphosat-Prozesse gegen Bayer vertagen

Der Beginn eines weiteren Glyphosat-Verfahrens gegen Bayer wird möglicherweise verschoben. Der Auftakt des bislang vierten Prozesses wegen der möglichen Krebsgefahr des Unkrautvernichters Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ist derzeit noch für den 19. August in St. Louis angesetzt.

"Wir gehen davon, dass dieser Prozess verschoben werden könnte", sagte ein Bayer-Sprecher. "Es gibt aber noch keine schriftliche Entscheidung des Gerichts dazu."

Zuvor hatte die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Justizkreise berichtet, der Prozessbeginn solle auf Januar 2020 verschoben werden. Ebenso solle ein für September geplantes Verfahren vertagt werden. Gründe dafür seien nicht genannt worden.

In den ersten drei Glyphosat-Prozessen wurde Bayer in erster Instanz zu Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe verurteilt. Der Konzern bestreitet, dass der glyphosathaltige Unkrautvernichts Roundup krebserregend ist und hat in allen Fällen angekündigt, in Berufung zu gehen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 8. August 2019, 21:18

Bayer steckt bis zu 600 Mio Dollar in Zelltherapie-Entwicklung

Bayer greift tief in die Tasche, um auf dem zukunftsträchtigen Feld der Zelltherapien ganz vorne mitzumischen. Bis zu 600 Millionen Dollar macht der deutsche Pharmakonzern laut Mitteilung insgesamt locker, um Bluerock Therapeutics zu übernehmen, ein Start-up aus Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts. Ein wesentlicher Grund: Die Forscher dort stehen womöglich vor einen Durchbruch bei der Parkinson-Krankheit, an der weltweit 7 Millionen Menschen leiden und die sich immer weiter ausbreitet.

Konkret setzen die Forscher darauf, die degenerative Veränderung des Nervensystems bei den Betroffenen, die für den fortschreitenden Verlust ihrer motorischen Kontrolle verantwortlich ist, mit Hilfe von genomeditierten Zellen gezielt reparieren und den Abbau umkehren zu können. Bislang gilt Parkinson als unheilbar. Noch in diesem Jahr soll das Parkinson-Programm in die klinische Phase gehen.

Ein zweites Forschungsprogramm von Bluerock dreht sich um den Ersatz von abgestorbenen Herzmuskelzellen. Hier steckt die Forschung aber noch in den Kinderschuhen, sagte ein Sprecherin von Bayer. Bluerocks wesentliches Kapital ist eine Plattform für induzierte pluripotente Stammzellen, die laut Bayer branchenweit führend ist. Der Therapieansatz läuft darauf hinaus, Reparaturzellen von dieser Plattform so an die DNA des Patienten anzupassen, dass sie vom Körper angenommen werden. Bluerock hat sich auf Zelltherapien in den Bereichen Herz, Nerven- und Immunsystem spezialisiert.

"Diese Akquisition ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zu einer führenden Position im Bereich der Zelltherapie", sagte der für das Pharmageschäft zuständige Bayer-Vorstand Stefan Oelrich. Gesucht werden Behandlungsoptionen, die es bislang nicht gegeben habe.

Bayer war 2016 neben Versant Ventures an der Erstrundenfinanzierung des Start-ups beteiligt, dessen Wert jetzt bei rund 1 Milliarde Dollar liegt. Knapp 41 Prozent der Anteile gehören Bayer schon. Um die restlichen knapp 60 Prozent zu erwerben, zahlt der Konzern den Anteilseignern, darunter auch die Gründer, 240 Millionen Dollar in bar. Bei definierten Forschungserfolgen werden später noch bis zu 360 Millionen Dollar fließen.

Bayer rechnet damit, dass die Transaktion bis September über die Bühne geht. Das Biotech-Unternehmen soll nicht in den Konzern eingegliedert werden, sondern operativ eigenständig bleiben.

Der DAX-Konzern setzt verstärkt auf den Einkauf von vielversprechenden Medikamentenkandidaten und neuen Ansätzen in der Pharma-Forschung. Bayer braucht dringend neue Medikamente. Bei wichtigen Blockbustern laufen in den nächsten Jahren die Patente aus.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 9. August 2019, 10:10

Bayer will Roundup-Klagen für 8 Mrd USD beilegen

Die Bayer AG sucht laut einem Agenturbericht bei den Klagen in den USA wegen der angeblichen Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters Roundup den Befreiungsschlag. Der Pharma- und Agrochemiekonzern schlage die Zahlung von 8 Milliarden US-Dollar vor, um die 18.000 Klagen beizulegen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mehrere Informanten. Der Bayer-Aktienkurs legt darauf am Freitagvormittag in der Spitze um über 11 Prozent zu.

Es würde zwar noch Monate dauern, eine solche Einigung unter Dach und Fach zu bringen. Alleine die Aussicht darauf sorgt bei Investoren jedoch für Erleichterung, lasten die Klagen und ihre potenziell teuren Folgen doch schwer auf dem Konzern und dem Aktienkurs. Seit der Übernahme des Roundup-Herstellers Monsanto vor 14 Monaten haben Bayer-Aktien ein Drittel an Wert verloren.

Ein Bayer-Sprecher wollte zu "Gerüchten und Spekulationen" keine Stellung nehmen.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 11. August 2019, 15:11

DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

Kraftfahrt-Bundesamt erlaubt Nachrüstung von Mercedes-Dieselautos

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat ein System zur Hardware-Nachrüstung von Dieselfahrzeugen der Marke Mercedes-Benz genehmigt. Nach der Zulassung eines ähnlichen Systems für Modelle des Herstellers Volvo Ende Juli ist es die zweite Genehmigung für Nachrüstungen bei Diesel-Pkw der Schadstoffklasse Euro 5. Das KBA veröffentlichte die allgemeine Betriebserlaubnis am Dienstag auf seiner Internetseite.

Auftragseingang deutscher Kfz-Hersteller sinkt weiter

Die Probleme der deutschen Autohersteller halten offenbar an. Der Auftragseingang für "Kraftwagen und Kraftwagenteile" sank nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Juni gegenüber dem Vormonat um weitere 1,9 Prozent, nachdem sich bereits für Mai ein Rückgang von 3,5 Prozent ergeben hatte. Im Durchschnitt des ersten Halbjahrs lagen die Auftragseingänge in diesem Sektor nochmal um 2 Prozent unter dem schon schwachen zweiten Halbjahr 2018 und um 5 Prozent unter dem ersten Halbjahr 2018.

Mehr als 45.000 Vorbestellungen für E-Mini von BMW - Zeitung

BMW freut sich über Zehntausende Vorbestellungen für seinen E-Mini, der im kommenden Jahr auf den Markt kommt. "Bisher haben wir schon über 45.000 registrierte Interessenten", sagte Elena Eder, Projektleiterin für den E-Mini, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Daimler liefert im Juli deutlich mehr Pkw aus

Mercedes-Benz Cars hat im Juli dank neuer Automodelle die Verkäufe prozentual zweistellig gesteigert. Der Absatz stieg um 10,6 Prozent auf 197.868 Einheiten, wie die Daimler-Tochter mitteilte. Seit Jahresbeginn betrug der Absatz damit 1,393 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 2,8 Prozent.

Audi erzielt in China erneut starkes Absatzplus

Audi hat nach dem starken Absatzplus in China im Juni auch im vergangenen Monat auf dem weltweit wichtigsten Automarkt deutlich mehr Premiumautos verkauft. Weltweit verzeichnete die Volkswagen-Tochter ein Absatzminus, was allerdings auf das außergewöhnlich rasante Absatzplus im Vorjahr im Zuge des neuen Abgasmessverfahrens zurückzuführen ist.

Porsche Automobil Holding dank VW mit deutlich mehr Gewinn

Der Volkswagen-Großaktionär Porsche hat im ersten Halbjahr dank des guten Ergebnisses des Wolfsburger Autokonzerns rund ein Viertel mehr verdient als im Vorjahr. Der Nachsteuergewinn kletterte auf 2,38 Milliarden von 1,94 Milliarden Euro, wie die Porsche Automobil Holding SE mitteilte. Die Nettoliquidität belief sich Ende Juni auf 1,26 Milliarden nach 864 Millionen Euro Ende 2018.

Bosch-Chef kündigt Job-Abbau an - Automarkt schwächer als

Dem weltweit größten Autozulieferer Bosch machen der Konjunkturrückgang und der Umbruch in der Autoindustrie zu schaffen. "Der Rückenwind ist weg", sagte Vorstandschef Volkmar Denner der Süddeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe). "Wir rechnen derzeit damit, dass unser Umsatz in Summe in diesem Jahr nur auf Vorjahresniveau liegen wird. Und wir werden das hohe Renditeniveau des Vorjahres nicht halten können". Zudem sei nun ein deutlicher Job-Abbau geplant, vor allem an den Diesel-Standorten.

Gewinn von Continental bricht um 41 Prozent ein

Belastet vom schwächeren Automarkt hat Continental auch im zweiten Quartal netto weniger verdient. Zudem verschärft das Unternehmen angesichts des widrigen Umfelds in der Autobranche die Kostensenkungen und beschleunigt den Umbau des Antriebsgeschäfts.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 12. August 2019, 20:02

Osram mit AMS-Gebot plus 10 Prozent

AMS fährt Bain und Carlyle in die Parade

AMS fährt mit dem Übernahmegebot von 38,50 Euro je Osram-Aktie den Beteiligungsgesellschaften Bain und Carlyle in die Parade. Das Private-Equity-Konsortium bietet 35 Euro je Osram-Aktie. Allerdings muss Osram zuerst ein Stillhalteabkommen aufheben, das die beiden Unternehmen am 4. Juni 2019 geschlossen hatten, bevor AMS die Offerte den Aktionären unterbreiten kann.

Die Chancen für AMS dürften zuletzt gestiegen sein, nachdem der Großaktionär Allianz Global Investor, der rund 9 Prozent der Osram-Anteile hält, das Gebot von Bain/Carlyle als zu niedrig zurückgewiesen hatte. Damit ist fraglich, ob die Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent überhaupt zu erreichen ist. Eine Senkung der Schwelle lehnen Bain/Carlyle ab. AMS möchte sich durch eine Osram-Übernahme breiter aufstellen und die hohe Abhängigkeit von Apple verringern. AMS fallen in der Schweiz um 9,4 Prozent.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. August 2019, 22:02

Deutsche Lufthansa befördert im Juli 3,3 Prozent mehr Fluggäste

Die Airlines der Deutsche Lufthansa haben im Juli rund 14,6 Millionen Fluggäste befördert, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auslastung der Maschinen stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 86,9 Prozent, wie der Konzern mitteilte. In den ersten neun Monaten begrüßten die Airlines mit 83,5 Millionen Passagieren ebenfalls 3,3 Prozent mehr.

Das Frachtangebot lag im vergangenen Monat um 9,7 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer blieben unverändert auf dem Wert von Juli 2018. Daraus ergibt sich ein um 5,6 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 58,6 Prozent
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Beitragvon Bahndamm 68 » 17. August 2019, 20:24

Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus von Ufo gerichtlich prüfen

Im Tarifstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo lässt die Deutsche Lufthansa den Status der Gewerkschaft durch das Hessische Landesarbeitsgericht überprüfen. Am Freitag sei bei dem Gericht beantragt worden, den Gewerkschaftsstatus der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo) rechtsverbindlich feststellen zu lassen, teilte der Airline-Konzern mit. Ziel des Antrags sei die Wiederherstellung einer verlässlichen Tarifpartnerschaft.

Die Tarifverhandlungen liegen seit Monaten auf Eis. Die Deutsche Lufthansa lehnt Gespräche ab, weil Ufo aus ihrer Sicht zurzeit keinen satzungsgemäß aufgestellten und damit vertretungsberechtigen Vorstand habe. Die Gewerkschaft sei nicht in der Lage, ihre Rolle als Tarifpartner auszufüllen, bekräftigte der Konzern am Freitag.

Das Amtsgericht Darmstadt hatte die Nachbenennung von Ufo-Vorständen Anfang des Monats zwar für rechtmäßig erklärt und angekündigt, diese ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Gegen diese Entscheidung haben aber ehemalige Beiräte der Gewerkschaft Beschwerde eingelegt, über die das Gericht nun entscheiden muss. Bis zur abschließenden Klärung können keine Tarifverhandlungen geführt werden.
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