
Stasi-Chef Erich Mielke (l.) ließ unter "GH" auch die Berichte von verhassten Konkurrenten aus der SED ablegen, zum Beispiel über Verteidigungsminister Heinz Hoffmann (2. v. r). Das Foto der DDR-Führung entstand 1979 bei einem Manöver
Quelle: WDR
Mehr als 13.000 Akten des SED-Geheimdienstes wanderten bis 1989 in die Sonderablage "GH". Jetzt geben Experten der Jahn-Behörde erstmals einen Überblick, was genau dort verwahrt wurde.
Die Anweisung war rigide und unmissverständlich: "GH-Akten sind grundsätzlich verplombt abzulegen. Die Auskunftserteilung erfolgt nur an die ablegende Diensteinheit. Die Ausleihe an andere Diensteinheiten ist nur statthaft, wenn die Genehmigung der ablegenden Diensteinheit dazu vorliegt", bestimmte Stasi-Oberleutnant Jentsch von der Archivabteilung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) am 19. März 1986.
Sollte trotzdem eine Ausleihe der Akten beantragt werden, so müsse die "Unterschriftsberechtigung" des Antragstellers exakt geprüft werden. Die Unterlagen würden dann nur mit getrennter Kurierpost und nur an den Leiter der jeweiligen Diensteinheit persönlich übergeben. Auch die Rückgabe habe "getrennt von anderem Archivgut sowie verplombt unter Angabe der neuen Plombennummer" zu erfolgen.
Weiter geht es hier:
https://www.welt.de/kultur/history/arti ... v-war.html








![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Ich denke in 28 Jahren kann und darf man sich schon wandeln und Entwicklung ist evolutionär und damit durchaus positiv besetzt. ![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
