Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon iiinorbertiii » 1. November 2017, 21:19

Hallo ich habe meine Rente vor 3 Wochen beantragt
Werde noch 4 Monate Arbeitslos sein
Habe 48 Jahre und 3 Monate Gearbeitet
Mein Glück war das ich die Letzten 42 Jahre in
einer Automobil Firma war wo ich auch noch eine
Betriebsrente bekomme
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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. November 2017, 22:17

48 Jahre und Zusatzrente, damit solltest du klar kommen. [super]

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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon ratata » 1. November 2017, 22:22

@iiinobertii, da kannste dich aber über deine Rente freuen .

Wenn ich dieses Thema Rente mit 63 lese , das kommt leider zu spät , leider wurde das Thema nicht vor der Wahl angesprochen . [hallo]

Hoffentlich wird diese sch... Jamaika .... nichts . ratata
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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. November 2017, 22:27

ratata, die Rente mit 63 ist doch eh nur für kurze Zeit gewesen. Eigentlich läuft sie doch eh aus...auch ohne Politiker.

Und wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir, dass die derzeitige Rentenhöhe mit 65 dauerhaft nicht gehalten werden kann. Auch wenn du 45 Jahre geleistet hast.

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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon ratata » 1. November 2017, 22:50

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/ ... te412.html

Na AZ -- es war das Wahlverprechen der SPD . Einen begrenzten Zeitraum gab es nicht . ratata
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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. November 2017, 08:18

ratata hat geschrieben:http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Rente-mit-63-Zu-frueh-gefreut,rente412.html

Na AZ -- es war das Wahlverprechen der SPD . Einen begrenzten Zeitraum gab es nicht . ratata


Ok, am Ende wurde es eine Rente mit 65 bei 45 Beitragsjahren.

Nur zwei Jahrgänge können tatsächlich mit 63 in Rente gehen


Ich meinte, dass Menschen mit 63 ohne Abzüge gehen konnten, war nur kurzzeitig.

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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon pentium » 2. November 2017, 08:59

Nur mal so am Rande, wer wann und wie in Rente gehen kann, steht auf den dicken oder wenigen dicken Schreiben der Rentenversicherung, meistens auf der letzten Seite (Kontenklärung) oder man lässt sich beraten.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat den "Bild"-Bericht kurz darauf dementiert. " Die Rente mit 63 wird nicht abgeschafft ", sagte Hofreiter dem Sender N24. "Wir dementieren das für alle, die da mit am Tisch saßen", fügte er hinzu.

Auslöser war:
Wegen Ausnutzung von männlichen Fachkräften die „wir“ noch brauchen: Jens Spahn (CDU) gegen Rente mit 63

Dem Focus, gab der Politiker der CDU das Folgende zu Protokoll: Die Rente mit 63 für langjährige Versicherte wird vor allem von männlichen Facharbeitern genutzt, die wir eigentlich noch brauchen.“ Diese „Frühverrentung“ solle man auslaufen lassen und „mit den eingesparten Milliarden lieber die Renten von Witwen oder Erwerbsgeminderten stärken.“ Dann bekämen diejenigen, die wirklich nicht mehr arbeiten könnten, eine auskömmlichere Rente.

Kleiner Tipp, mal mit dem Lebenslauf dieses Berufspolitikers beschäftigen! Ein Dachdecker, ein Maurer, eine Pflegefachkraft soll nicht mit 63 in Rente gehen, dann doch lieber tot vom Dachstuhl fallen oder als Altenpflegerin älter sein als die Bewohner?

...
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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon karnak » 2. November 2017, 13:47

ratata hat geschrieben:http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Rente-mit-63-Zu-frueh-gefreut,rente412.html

Na AZ -- es war das Wahlverprechen der SPD . Einen begrenzten Zeitraum gab es nicht . ratata

[flash] Doch, den begrenzten Zeitraum gab es immer, pro Jahrgang ab 53 immer um 2 Monate ansteigend bis man wieder bei 67, bzw.65 bei langfristig Versicherten bis Baujahr 64 angekommen ist. Deswegen muss man ja diesen vorzeitigen abschlagsfreien Renteneintritt auch beantragen und der wird nach Prüfung aller Umstände bewilligt oder abgelehnt. Ob das nun von Politikern vorsätzlich schlecht erklärt wurde, die Medien unzureichend informiert haben oder die Bürger sich selbst unzureichend Kenntnis verschafft haben, darüber kann man streiten. In jedem Fall konnte man es erfahren, ich wusste es ja auch.
Eines müsste natürlich auch einleuchten, wenn die Menschen immer älter und immer länger gesund bleiben, also auch immer länger Rente beziehen, muss an dem System und sehr wahrscheinlich auch etwas am Renteneintritt verändert werden. Es muss auch eine Veränderung geben in der Frage des Renteneintritts hinsichtlich der Tätigkeit die man ein Leben lang verrichtet hat. Es macht nun mal einen körperlichen Unterschied ob man bis zur Rente Dachdecker oder Fliesenleger oder Verwaltungsmitarbeiter oder Berufspolitiker war. Natürlich wird das den Verwaltungsmitarbeiter und Berufspolitikern nicht gefallen, aber die reine Vernunft gebietet, dass man bei diesen körperlich unterschiedlich fordernden Berufen zum Renteneintritt eine Lösung und einen fairen Kompromiss findet.
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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon Spartacus » 2. November 2017, 18:45

Das Thema ist durchaus - wenn auch nur für wenige Menschen - sehr ernst, denn bei mir gibt es gerade böses Blut in der Firma.

Zwei Mitarbeiter sind schon in der Vorruhestandsregelung, arbeiten aber noch bis nächstes Jahr im Juni. Dann werden beide 61 Jahre alt und sie wissen
jetzt nicht, was denn nun kommt? Sie wären dann ja mit 63 in Rente, wenn es denn so bleibt, aber dann halt bis dahin freigestellt. Auch die Personaler / Bertriebsrat
sind momentan ratlos, wissen nicht was los ist. Die RV, mit der schon alles in trockenen Tüchern war, weiß auch nix.

Tolle Aussichten für die beiden. [hallo]

LG

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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. November 2017, 19:02

Spartacus hat geschrieben:Die RV, mit der schon alles in trockenen Tüchern war, weiß auch nix.
Sparta


Sie müssen sich keine Gedanken machen. Hier gilt Vertrauensschutz.
Allerdings wäre ihr Rentenbeginn erst mit knapp 64 Jahren möglich, Baujahr 1957?
Das zahlt die Firma?

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Re: Rente mit 63 muss auf den Prüfstand

Neuer Beitragvon Spartacus » 2. November 2017, 19:16

Hier gilt Vertrauensschutz.


Ja, sieht man ja bei den Renten von DDR Flüchtlingen. Pustekuchen.

Was gestern galt, gilt heute nicht mehr.

Allerdings wäre ihr Rentenbeginn erst mit knapp 64 Jahren möglich, Baujahr 1957?


Weiß ich gar nicht genau, aber in unserer Firma geht in der Hinsicht viel.

LG

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