Gestern Abend bei ZAPP vom NDR
Medien in der Vertrauenskrise: Was zu tun ist
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... p9326.htmlZitat:
Alles gelogen? Jenseits von Hetze und "Lügenpresse"-Rufen ist das Gefühl, den Medien nicht (mehr) vertrauen zu können, längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unterschiedliche Studien aus der jüngsten Zeit kommen alle zu ähnlichen Ergebnissen:
Bis zu 40 Prozent der Befragten verleihen in den Untersuchungen ihrer Medienskepsis Ausdruck und geben an, der Berichterstattung wenig oder keinen Glauben zu schenken - wobei sich die einzelnen Werte zum Teil deutlich unterscheiden. Nur 18 Prozent der Befragten halten zum Beispiel das öffentlich-rechtliche Radio für weniger glaubwürdig, aber 86 Prozent die Boulevardpresse.
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Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des dänischen Rundfunks (DR)
Im Gegensatz zu vielen seiner deutschen Kollegen betrachtet Haagerup die Berichterstattung über die Flüchtlingskrise in den deutschen Medien als zu pädagogisch:
"Die deutschen Medien haben den Menschen nicht die bestmögliche Version der Wahrheit präsentiert, so wie sie es tun sollten. Sie haben ein Bild gezeigt, wie sie es sich als Journalisten, als Elite für die Gesellschaft wünschen. Es ist nicht verboten Angst zu haben, wenn tausende Flüchtlinge aus fremden Kulturen zu uns kommen. Ob das auch meine Meinung ist, ist egal. Aber wenn sie jemand hat, ist das völlig legitim, also sollten wir sie auch abbilden."...Sie haben ein Bild gezeigt, wie sie es sich als Journalisten, als Elite für die Gesellschaft wünschen...
Über diese Aussage sollte man einmal nachdenken...
pentium