Es war der spektakulärste Bankdatenraub der vergangenen Jahre: 2008 verschwand Hervé Falciani mit Daten von 130.000 Kunden der Großbank HSBC. "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR haben einen Teil der Dokumente ausgewertet. Sie belegen, dass die Bank in der Schweiz Schwarzgeld in Milliardenhöhe hortete.
Aus den Unterlagen gehe detailliert hervor, wie Bankberater der Schweizer HSBC ihren Kunden dabei halfen, ihr Vermögen zu verschleiern, so der Bericht. In den Dokumenten tauchten die Namen von mehr als 100.000 Menschen aus mehr als 200 Ländern auf, darunter auch die von Verwandten und Regierungsmitgliedern von Autokraten wie Syriens Machthaber Baschar al-Assad, Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak und Chinas ehemaligem Premier Li Peng. Zudem gebe es Verbindungen zu mutmaßlichen Blutdiamantenhändlern, Waffenschiebern und Terrorfinanzierern.
Laut dem Bericht haben sich auf Konten der Genfer Niederlassung der Bank im Jahr 2007 mehr als 75 Milliarden Euro befunden. Finanzermittler aus Deutschland und elf anderen Ländern sollen dank der vertraulichen Unterlagen schon mehr als eine Milliarde Euro Steuern und Strafen eingetrieben haben.
Der vollständige Beitrag hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 17393.html
Die Nationalität spielt keine Rolle; überall sind die Banken in kriminelle Machenschaften verwickelt.
" Der Interessierte "








