Pegida/Legida u.s.w....

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Pegida

Beitragvon karnak » 13. Dezember 2014, 18:57

Spartacus hat geschrieben:
Genau diese Ausfälle die du hier anmahnst, gibt es doch auf der anderen Seite erst recht, mit
einem Unterschied. Kristian. Bei Pegida sind das Ausnahmen, auf die sich die Presse dann natürlich stürzt.
Bei den Islamisten und ihren Sympatisanten, ist es generell die verbreitete Meinung, das Juden Schweine sind
und so weiter und so fort!



Es geht hier um den Missbrauch von Asylrecht und nicht um das Asylrecht, als solches.

Es geht aber hier nicht um die andere Seite sondern um die Pegida. Was aber die"andere Seite" angeht, ich zweifle ganz schwer an, dass die in einem relevanten Maße, in Deutschland und Europa sowieso, aus Islamisten und ihren Sympatisanten besteht.
Und wenn es um Missbrauch von Asylrecht geht ist zumindest der Name Pegida falsch gewählt.
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Re: Pegida

Beitragvon karnak » 13. Dezember 2014, 19:07

Spartacus hat geschrieben:
Was tust du eigentlich, wenn hunderttausende auf den Straßen sind und unter diesem Druck, die Politik
reagieren muss, im Sinne der Demonstranten?

Solange man bei diesen Demonstranten auch nur einen duldet der die von mir benannten dummen Sprüche klopft, Rassismus dokumentiert, man sich nicht hoch offiziell davon distanziert lehne ich diese Bewegung ab, werde ich mich dagegen äußern, bin ich eben jetzt mal ein Oppositioneller. [grin]
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Re: Pegida

Beitragvon Edelknabe » 13. Dezember 2014, 19:18

Der war gut von uns Karnak, siehe sein:

"Und wenn es um Missbrauch von Asylrecht geht ist zumindest der Name Pegida falsch gewählt."

Dazu mal "die waren politisch Schuldigen"(so der Rainer). aus FAZ. Mittwoch. 3.Dezember unter "Bleiberecht wird reformiert"

Textauszug.

"Derzeit gibt es etwa 148000 Ausländer, die gesetzlich verpflichtet sind, Deutschland wieder zu verlassen, weil sie ohne Rechtsgrundlage im Land sind.108000 von ihnen werden allerdings geduldet, also nicht abgeschoben. Das kann unterschiedliche Gründe haben, zum Beispiel das Verschleiern der eigenen Indentität. Ein Ausländer, der keine Papiere hat und bei dem nicht festgestellt werden kann, wo er herkommt, kann nicht abgeschoben werden. Lediglich 39000 der 148000 Personen werden nicht geduldet, müssen also abgeschoben werden.
Das Gesetz sieht vor, die Abschiebung zu beschleunigen und die Verfahren zu erleichtern, Rechtsunsicherheiten sollen beseitigt werden."
Textauszug Ende

Rainer-Maria würde auch ganz gut in meinen Asylfred mit unserem jungen Schwarzen Zulu passen. Ihr erinnert euch?
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Re: Pegida

Beitragvon karnak » 13. Dezember 2014, 19:21

Und was hat das nun damit zu tun was Pegida mit ihren Namen unterstellt, behauptet und doch wohl bekämpfen/ verhindern will, sonst würde man sich doch wohl nicht so nennen?
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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 13. Dezember 2014, 19:37

karnak hat geschrieben:Und was hat das nun damit zu tun was Pegida mit ihren Namen unterstellt, behauptet und doch wohl bekämpfen/ verhindern will, sonst würde man sich doch wohl nicht so nennen?


Auf was bezieht sich dein Posting? Karnak

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Re: Pegida

Beitragvon karnak » 13. Dezember 2014, 19:40

Auf das was oben drüber steht
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Re: Pegida

Beitragvon Sirius » 13. Dezember 2014, 19:42

pentium hat geschrieben:Der Islam? Es gibt nicht den Islam! Es gibt, wie beim Christentum verschiedene Glaubensrichtungen.


Wie definiert Wikipedia diesen Begriff:

Der Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert in Arabien durch den Propheten Mohammed gestiftet wurde. Mit 1,6 Milliarden[1] Anhängern ist sie nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger)[2] heute die zweitgrößte Weltreligion.


pentium hat geschrieben:Was beudetet ...kein gut funktionierendes Zusammenleben...?


Verfolgung, Tötung, Vertreibung von Angehörigen anderer Religionen. Bürgerkriege sind auch eine Folgeerscheinung des nicht funktionierenden Zusammenlebens.

pentium hat geschrieben:Gibt es in der Türkei laufend Volksaufstände, weil dort der Islam die vorherrchende Religion ist? Oder in den Golfstaaten? Die meisten Moslems leben in Indonesien, nur ist der Islam dort keine Staatsreligion...

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Wie soll es denn Volksaufstände geben, wenn die religiös-ethnischen Minderheiten wie Armenier und Griechen, die es zuvor gab, entweder vertrieben oder in einem Völkermord ausgelöscht wurden? Diese Ereignisse sind doch das beste Beispiel dafür, dass es kein funktionierendes Zusammenleben gab. Aber selbst nach dieser Phase, als der türkische Staat 90 Jahre lang ein säkularer Staat war, hatten Christen dort weniger Rechte. Kirchen dürfen bis heute nicht gebaut werden.

Was die Golfstaaten und Indonesien betrifft, sind die doch auf den Karten der Verfolgung, die ich eingestellt hatte, aufgeführt.
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Re: Pegida

Beitragvon Edelknabe » 13. Dezember 2014, 19:50

Ne ne Karnak, war nur mal so ne Info siehe was der Staat macht...oder besser wie er es händelt und was wohl Pegida logischerweise bemängelt.

Rainer-Maria wir reden vielleicht auch etwas aneinander vorbei...kann auch sein.

Ich meine trotzdem so bei mir, so langsam kommt das Kopf aus dem Sand ziehen in Gange...und zwar im schönen Deutschland. Auch Dank ner Pegida. Nicht nur in Ost, mittlerweile auch in West. Man redet mal Klartext, macht sich mal Luft und dem Innenminister da in NRW siehe "Nazis in Nadelstreifen" sollte mal das dumme Mundwerk stopfen oder besser, seine dämliche Aussage wird Pegia-Anhänger wohl noch anspornen.....
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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 13. Dezember 2014, 19:55

Ich bezog mich auf die Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten, Aleviten. Sirius!

Was die Griechen und Armenier angeht gehört dass ja mehr zu den Folgen des ersten Weltkrieges. Was aber diesen Thread sprengen würde.

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Re: Pegida

Beitragvon Sirius » 13. Dezember 2014, 20:04

augenzeuge hat geschrieben:
Ja, stimmt. Du betrachtest es politisch. Da ist es ein Fakt. Ich sah nur die Religion allein. Und da ich es auch anders kenne- wenn der Islam nicht die Mehrheit ist- denke ich, es liegt nicht am Islam, sondern nur am Staat, was er daraus macht. Das kann leider extrem unterschiedlich sein.

Alle mir bekannten Menschen, die an den Islam glauben, stellen kein Problem dar.

AZ


Im Islam lt. Koran gibt es KEINE Trennung von Religion und Staat/Politik. Da besteht Identität.

Ich könne auf Deinen letzten Satz (blau markiert) folgend antworten, und zumindest der erste und letzte Satz entspricht der Wahrheit. Ich antworte Dir aber offiziell so nicht. Das Beispiel soll die Problematik nur besser verdeutlichen. [wink]

Alle mir bekannten Menschen der SED und des MfS, die an den Marxismus glaubten, einschließlich Honecker und Mielke, hatten mir persönlich nie etwas getan. Darum verstehe ich nicht, dass Du, Verfasser, und andere sich ständig über die DDR beklagen. Es war doch damals in den achtziger Jahren für mich alles in bester Ordnung.


@Pentium,
der Krieg war vielleicht ein Katalysator, aber nicht die Ursache für die Vertreibung bzw. den Genozid; so wie beim Holocaust. Ursache war die andere Religion.
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Re: Pegida

Beitragvon Edelknabe » 13. Dezember 2014, 20:44

Mal hin zu ...und entschuldigt, es ist wirklich nur so ne gefühlte Bauchsache vom Rainer siehe uns Karnaks Aussagen zu dem ganzen Kram hier. Über die Jahre recht stoisch hält man Karnak im Forum siehe zum Beispiel uns wosch und Interessierter in X Texten vor..."Ja auch du unser Freund, ein damaliger Staatsdiener des MfS warst doch damals verantwortlich, das da Keiner raus kam aus der DDR ....oder eben auch rein" und hier im Fred kommt jetzt sinngemäß ne Art seine sarkastisch/ironische Antwort mit:

"Nu Mensch Leute lasst Sie doch alle rein ins schöne Deutschland/Europa aber ne ich sehe schon ihr Ignoranten, das passt Euch auch nur wieder nicht weil eure heile Welt dadurch wohl richtig ins Wanken kommen könnte?"

Rainer-Maria es ist nur der Mensch und entschuldige meine Direktheit Karnak, mich interessieren sozusagen Denk und Verhaltensweisen, hier eben aufs Thema bezogen.
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Re: Pegida

Beitragvon Edelknabe » 13. Dezember 2014, 22:04

Geht weiter....mit so ne Art, ich würde es bezeichnen als das,was Pegida hervor gerufen hatte. Somit einer von X hunderten Gründen.
LVZ Freitag.12. Dezember 2014

Transporter-Knacker am Tatort erwischt

Eine Polizeistreife stellte gestern gegen 1.50 Uhr auf frischer Tat. Die Männer(32/25) hatten gerade mit einem Stein die Scheibe eines in der Richard-Wagner-Strasse abgestellten Van Renault Master eingeschlagen und wollten aus dem Transporter einer Logistikfirma originalverpackte Kleidung stehlen. Dabei verletzte sich der Jüngere an den Glasscherben. Wie die Polizei gestern mitteilte, standen die Täter mit 1,62 beziehungsweise 2.06 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Die beiden Ausländer wurden nach der Identitätsfeststellung wieder entlassen.
S.K.
Textende.

Paar Tage danach so meint der Rainer erfolgt dann wohl der nächste Knack, drei Tage später gehts weiter mit die Jungs ob mit Alkohol oder ohne...und so weiter, und so fort. Polizei, war doch dummerweise mal nicht vor Ort. Besitzer der Autos....bleiben somit auf ihren Kosten sitzen. "Den Letzten beißen sinngemäß die Hunde"

Was ist eigentlich mit "Sofortstrafvollzug", so 14 Tage zur Abschreckung? Ich denke, da gibt es jetzt ne gesetzliche Sache/Regelung ...oder galt das nur für Jugendliche?
Rainer -Maria und was ist eigentlich los mit uns deutscher "Kuschel" Justiz? Gibt es nicht bei derartigen Fällen/Vorfällen schon Fragen und Kopfschütteln der Polizisten selber? Na aber ,das nehme ich mal gut an.

Und stehen die Polizisten dann auch mit im Marschblock...bei Pegida? Ne ne Leute, war nur ein Scherz denn...es sind doch Beamte, deutsche willfährige Beamte, ähnlich uns Karnak zu DDR-Zeiten.
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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 13. Dezember 2014, 22:09

Edelknabe hat geschrieben:Geht weiter....mit so ne Art, ich würde es bezeichnen als das,was Pegida hervor gerufen hatte. Somit einer von X hunderten Gründen.
LVZ Freitag.12. Dezember 2014

Transporter-Knacker am Tatort erwischt

Eine Polizeistreife stellte gestern gegen 1.50 Uhr auf frischer Tat. Die Männer(32/25) hatten gerade mit einem Stein die Scheibe eines in der Richard-Wagner-Strasse abgestellten Van Renault Master eingeschlagen und wollten aus dem Transporter einer Logistikfirma originalverpackte Kleidung stehlen. Dabei verletzte sich der Jüngere an den Glasscherben. Wie die Polizei gestern mitteilte, standen die Täter mit 1,62 beziehungsweise 2.06 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Die beiden Ausländer wurden nach der Identitätsfeststellung wieder entlassen.
S.K.
Textende.

Paar Tage danach so meint der Rainer erfolgt dann wohl der nächste Knack, drei Tage später gehts weiter mit die Jungs ob mit Alkohol oder ohne...und so weiter, und so fort. Polizei, war doch dummerweise mal nicht vor Ort. Besitzer der Autos....bleiben somit auf ihren Kosten sitzen. "Den Letzten beißen sinngemäß die Hunde"

Was ist eigentlich mit "Sofortstrafvollzug", so 14 Tage zur Abschreckung? Ich denke, da gibt es jetzt ne gesetzliche Sache/Regelung ...oder galt das nur für Jugendliche?
Rainer -Maria und was ist eigentlich los mit uns deutscher "Kuschel" Justiz? Gibt es nicht bei derartigen Fällen/Vorfällen schon Fragen und Kopfschütteln der Polizisten selber? Na aber ,das nehme ich mal gut an.

Und stehen die Polizisten dann auch mit im Marschblock...bei Pegida? Ne ne Leute, war nur ein Scherz denn...es sind doch Beamte, deutsche willfährige Beamte, ähnlich uns Karnak zu DDR-Zeiten.


Und was hat das mit Thema zu tun, Rainer-Maria. Mal abgesehn von den Ausländern? Waren die Ausländer etwa Moslems oder Asylbewerber? Nun wir wissen es nicht!

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Re: Pegida

Beitragvon karnak » 14. Dezember 2014, 10:47

pentium hat geschrieben:Karnak, warum gehe ich in ein Land um dort zu leben und lehne jede Art von Integration ab?


Da müsste man erst mal klären was man unter Integration eigentlich versteht. Sich in dem Land völlig aufzulösen, seine Wurzeln völlig aufzugeben, zu werden wie alle die denen das Land "gehört" mit Sicherheit nicht, das zu verlangen und einzufordern hat etwas von Vergewaltigung. Wenn wir als "richtige Deutsche" vom Anblick eines Schleiers "belästigt" werden, könnte man doch auch auf die Idee kommen einem orthodoxen Juden die Korkenzieherlocken und die entsprechende Kleidung zu verbieten oder einem Inder seinen Turban, was ist denn das für ein Unsinn. Welchen Einfluss haben denn Äußerlichkeiten auf Gedeih und Verderb der deutschen Gesellschaft? Eigentlich zieht man doch solches Zeug nur aus der Kiste weil man sagen will, aber sich das in dieser Eindeutigkeit nicht traut, wir wollen Euch hier nicht, am Liebsten wäre es uns wenn ihr hier verschwindet und wenn ihr uns schon "belästigt" dann fallt wenigstens nicht auf mit eurem Nichtabendländischen Hintergrund.
Und was das Thema Sprache angeht, natürlich ist es sinnvoll wenn Zuwanderer die Sprache des Landes erlernen, alles andere erschwert, im Besonderen den Zuwanderern, das tägliche Leben. Aus diesem Grunde dürfte auch die übergroße Mehrheit der Zuwanderer die deutsche Sprache erlernen, zumindest ist mir in diesem Land noch keiner begegnet der die nicht konnte. Im Gegensatz zur USA, diesem vorbildlichen Einwanderungsland. Man soll dort einfach mal nach Chinatown gehen, dort findest Du in ganzen Straßenzügen an den Geschäften nicht ein englisches Wort, begegnest haufenweise Leuten die offensichtlich die x-te Generation in diesem Land sind und nicht ein Wort englisch sprechen. Sicher ist solch eine"Parallelgesellschaft" nicht erstrebenswert, erschwert das Zusammenleben, das war es aber auch schon. Darin eine geplante Unterwanderung und Assimilierung des Abedlandes zu wittern ist einfach lächerlich. Von solchen Zuständen sind wir in Deutschland meilenweit entfernt, dieses Thema steht überhaupt nicht, der Staat Deutschland hat schon immer und längst Maßnahmen ergriffen um solch einer Entwicklung entgegenzuwirken,im Gegensatz zum Einwanderungsland USA wo die persönliche Freiheit über alles andere geht.Deswegen ist die angeblich überfällige Demonstration des Volkes gegen eine bevorstehende Islamisierung der Gesellschaft nur ein billiger Vorwand einer Gruppe von Menschen, ihrer Migrantophobie, ihrer Angst vor denen die Anders sind als sie selbst Ausdruck zu verleihen. Es ist die Angst vor Veränderung die anstrengend sein könnte, das Bedürfnis nach einem, es soll alles so bleiben wie es war, ein "Politbürodenken", Ausdruck einer Spießergesellschaft durchaus im negativen Sinne.
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Re: Pegida

Beitragvon augenzeuge » 14. Dezember 2014, 11:13

Wie sich die Linke mit Pegida auseinandersetzt....

Petra Sitte:
Es tauchen dort oft rechtsextreme, rassistische und wohlstandschauvinistische Positionen auf, gegen die wir LINKE eindeutig und unmissverständlich Stellung beziehen. Dazu gehören Ausfälle gegen Homosexualität, gegen Feminismus, genauso wie das Schüren von Ängsten vor Flüchtlingen oder Asylbewerbern – aber auch deren offene Ablehnung und Hass. Solche Positionen werden wir immer kritisieren. Es ist auch nur absurd, dass diese Bewegung "für Recht und Ordnung"“ von jemandem ins Leben gerufen wurde, der selbst als Flüchtling vor der Strafverfolgung wegen Diebstahls nach Afrika floh.


Hinweis:
PEGIDA-Organisator Lutz Bachmann wurde 1973 in Dresden geboren. 1995 geriet er mit dem Gesetz in Konflikt, wurde u.a. wegen Rotlicht-Geschichten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er flüchtete 1997 nach Südafrika, stellte sich 2000 der deutschen Justiz. Bachmann kam in die JVA Dresden und wegen guter Führung vorzeitig wieder raus. Vor fünf Jahren kassierte er eine Bewährungs-Strafe wegen Drogenbesitzes.

http://linksfraktion.de/im-wortlaut/ung ... d-problem/

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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2014, 11:19

Um mal kurz vom eigentlichen Thema abzuweichen, eines hat Pegida jedenfalls geschafft. Stoff für alle möglichen Talkrunden.

Heute Abend bei Jauch? Ja man ahnt es schon:
Frustbürger und Fremdenfeinde – wie gefährlich sind die neuen Straßen-Proteste?

„Wir sind das Volk!“: Mit diesem Slogan gehen derzeit zehntausend „Pegida“-Anhänger auf die Straßen. Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ warnen vor Überfremdung und fordern eine strikte Umsetzung des Asylrechts. Während „Pegida“ teilweise auf Gegenliebe stößt – unter anderem bei der AfD – sehen viele die Demonstrationen mit Unbehagen. Auch die etablierten Parteien üben Kritik, müssen sich aber fragen lassen, inwiefern sie die Bewegung selbst mit zu verantworten haben.

Am Sonntagabend spricht Günther Jauch mit Jens Spahn, Bernd Lucke, Gesine Schwan, Michael Spreng und Wolfgang Donsbach im Berliner Gasometer über das Thema der Woche.

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/

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Re: Pegida

Beitragvon Edelknabe » 14. Dezember 2014, 12:47

Siehe uns Karnak mit:

"Es ist die Angst vor Veränderung die anstrengend sein könnte, das Bedürfnis nach einem, es soll alles so bleiben wie es war, ein "Politbürodenken", Ausdruck einer Spießergesellschaft durchaus im negativen Sinne."

Hatte ich doch nicht Unrecht Karnak mit deiner ganz eigenen Denke...in meinem gestrigen Vortext. Und ja, die Alten Männer vom Politbüro wollten auch keine Veränderungen in der ihrer so gemütlichen DDR, sträubten sich auf Teufel komm raus sowas überhaupt irgendwie an sich heran lassen. Deswegen hatte ja auch Ost-Volk letztendlich Glück, man schoss nicht mit Kanonen in die Menge( und bitte sinngemäß lesen).

Gestern kam mir übrigens ne tolle Idee. Weil du doch für ne totale Vermischung aller Völker bist. Also Afrika (egal welches Ländle)stellt im Gegenzug für ihre hunderttausende junge schwarzen Kerlchen ("Wirtschaftsflüchtlinge")Land zur Verfügung. Also junger Kerl bekommt hier in D. seinen Asylstatus, kann sich dann durch Arbeit nützlich machen und Familie gründen und junge Siedler aus D. gehen da runter und bewirtschaften deren Ländle ähnlich der Russlanddeutschen damals bei der Katherina im 17. Jahrhundert.

Wäre doch ein akzeptabler Vorschlag, meinst du nicht auch?

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Re: Pegida

Beitragvon karnak » 14. Dezember 2014, 13:20

Edelknabe hat geschrieben:

"Nu Mensch Leute lasst Sie doch alle rein ins schöne Deutschland/Europa

Das will ich in dieser Konsequenz in keiner Weise,weil unmöglich. Mir geht es erst mal darum WIE man darüber redet, wie man DIE die da kommen und schon da sind in einer unerträglichen populistischen Absolutität bewertet, abwertet und sich selbst in einer Arrgonz bewertet, Überbewertet. Für mich eine inakzeptable Geisteshaltung, egal mit was für Argumenten zum Wohle des deutschen Volkes man dieses geschickt "tarnt".
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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2014, 14:42

Dresden – Tatort Dresdner Hauptbahnhof! Die Polizei wollte Dienstagabend gegen 18.30 Uhr eine Gruppe Nordafrikaner am Hauptbahnhof auf Drogenbesitz kontrollieren.
Da eskalierte die Lage, die Beamten wurden beworfen und mit „abgebrochenen Flaschen bedroht“, so Polizeisprecher Lutz Milker (52).
Die etwa 40 Männer (u.a. aus Tunesien) wurden durch ein Großaufgebot an Polizei festgenommen.

http://www.bild.de/regional/dresden/dre ... .bild.html

Ist dass jetzt eine Folge der Globalisierung?

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Re: Pegida

Beitragvon augenzeuge » 14. Dezember 2014, 14:43

pentium hat geschrieben: Ist dass jetzt eine Folge der Globalisierung?
pentium


Ja, kann man so sagen. [angst] Leider....

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Re: Pegida

Beitragvon Interessierter » 14. Dezember 2014, 14:51

Pegida-Anführer sind Polizei als kriminell bekannt

Anführer der Pegida werden nach SPIEGEL-Informationen in einer Polizeidatei geführt. Hunderte Anhänger gehören zu zwei Hooligangruppen, die Behörden als rechtsextrem einstufen.

Die Initiatoren und einige Hundert Teilnehmer der Dresdner Pegida-Märsche sind nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden offenbar gewaltbereiter als bislang bekannt. Nach SPIEGEL-Informationen wird neben Versammlungsleiter Lutz Bachmann ein weiteres Mitglied der Führungsriege unter dem Stichwort "allgemeine Kriminalität (auch Gewaltdelikte)" in einer Polizeidatei geführt. Ein dritter Mitorganisator sei als Betrüger auffällig geworden. (Lesen Sie die ganze Geschichte hier im neuen SPIEGEL.)

Die Polizei hat bei den Pegida-Aufmärschen nach SPIEGEL-Informationen Mitglieder der als rechtsextrem eingestuften Hooligangruppen "Faust des Ostens" und "Hooligans Elbflorenz" ausgemacht. Rund 300 Demonstranten hätten Bezüge zur Fanszene des Fußballklubs Dynamo Dresden, 250 von ihnen seien "Problemfans". In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass viele von ihnen "offen gegenüber rechtsextremem Gedankengut" seien.

Offenbar besteht auch eine Verbindung zwischen der gewaltbereiten Organisation "Hooligans gegen Salafisten" und Pegida: Ein 42-Jähriger aus Meißen soll Organisator beider Protestbewegungen sein.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 08320.html

Solange die demonstrierenden Bürger sich nicht von solchen rechten und/oder gewaltbereiten Typen und Gruppierungen trennen, kann ich genau wie Kristian, diese Demos nicht für gutheißen.

" Der Interessierte "
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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2014, 15:04

Zitat Rainer-Maria

Gestern kam mir übrigens ne tolle Idee. Weil du doch für ne totale Vermischung aller Völker bist. Also Afrika (egal welches Ländle)stellt im Gegenzug für ihre hunderttausende junge schwarzen Kerlchen ("Wirtschaftsflüchtlinge")Land zur Verfügung. Also junger Kerl bekommt hier in D. seinen Asylstatus, kann sich dann durch Arbeit nützlich machen und Familie gründen und junge Siedler aus D. gehen da runter und bewirtschaften deren Ländle ähnlich der Russlanddeutschen damals bei der Katherina im 17. Jahrhundert...

So neu ist deine Idee eigentlich nicht Rainer-Maria. Gab es schon einmal, nannte sich Kolonien, du erinnerst dich Deutsch-Südwest, Kamerun, Togo u.s.w. da sind auch deutsche Siedler....
Und das mit den Afrikanern ist auch nicht so neu, du erinnerst dich sicher, die wurden nach Amerika gebracht, nur nicht ganz freiwillig!

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Re: Pegida

Beitragvon Spartacus » 14. Dezember 2014, 15:35

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Was tust du eigentlich, wenn hunderttausende auf den Straßen sind und unter diesem Druck, die Politik
reagieren muss, im Sinne der Demonstranten?

Solange man bei diesen Demonstranten auch nur einen duldet der die von mir benannten dummen Sprüche klopft, Rassismus dokumentiert, man sich nicht hoch offiziell davon distanziert lehne ich diese Bewegung ab, werde ich mich dagegen äußern, bin ich eben jetzt mal ein Oppositioneller. [grin]


Das ist nicht dein Ernst,oder?

Wie willst du das bei 10.000 Demonstranten denn verhindern? Wie soll das gehen?

LG

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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
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Re: Pegida

Beitragvon Interessierter » 14. Dezember 2014, 16:06

Das muss man beispielsweise Bürger aus den neuen Bundesländern nicht fragen, denn gerade sie haben Provokateuren, die ihrer Sache hätten schaden können, damals keinen Raum gelassen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und ganz besonders dann, wenn es gilt dem braunen Gesindel Paroli zu bieten.

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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2014, 16:36

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und ganz besonders dann, wenn es gilt dem braunen Gesindel Paroli zu bieten....

Etwa so?
Dresden – Gegendemos und Sitzblockaden sind eine Sache. Offene Hetze und persönliche Bedrohungen gegen PEGIDA-Teilnehmer eine andere!

Die Dresdner Unternehmerin Dina Stiebing (36) muss sich jetzt gegen eine üble Antifa-Kampagne wehren.

Und nur, weil sie an mehreren Demos der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ teilnahm.

Im Internet wird vom „Antifaschistischen Nachrichtenportal Sachsen“ aufgerufen, ihren Laden „fem2glam“ auf der Rothenburger Straße im Dresdner Szeneviertel Neustadt zu „besuchen“....

...Antifa-Aktivist Hansi Baader, der offensichtlich mit den RAF-Terroristen sympathisiert, wettert im Internet: „dina du rassistensau..... verpiss dich aus der neustadt....!!!!“ Sie sagt: „Ich bleibe.“

http://www.bild.de/regional/dresden/asy ... .bild.html

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Re: Pegida

Beitragvon Spartacus » 14. Dezember 2014, 16:52

Genau so reagiert das neue braune Gesindel, das hübsch rot angestrichen ist und von der grünroten Lobby
noch unterstützt wird. Man sucht sich jemanden raus, der ein bisschen in der Öffentlichkeit steht, so
wie diese junge Frau und macht sie dann fertig!

Existenzielle Vernichtung, ohne Gefühlsregung, denn man "kämpft" ja angeblich gegen Rechts.
Von einer freien Meinungsäußerung hat das wahre neue braune Gesindel natürlich noch nie was
gehört.

Zum Kotzen, dieser ANTIFA - Dreck. [sick]

Selber primitiv bis zum geht nicht mehr!

LG

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Re: Pegida

Beitragvon HPA » 14. Dezember 2014, 16:55

Ich verweise auf meine Signatur.
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Re: Pegida

Beitragvon Interessierter » 14. Dezember 2014, 17:09

Drohungen und Gewalt waren noch nie ein geeignetes Mittel in zivilisierten Gesellschaften, gleich ob sie aus der linken- oder rechten Ecke kommen. Es ging mir in meiner Aussage und wohl dem Kristian genauso, einfach um die Art und Form nicht mehr gemeinsam mit Rechten und ähnlichen Gruppierungen zu demonstrieren.

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Re: Pegida

Beitragvon Spartacus » 14. Dezember 2014, 18:03

Die Dresdner werden sich herzlich bedanken. Unbescholtene Bürger unter Generalverdacht gestellt.

Heiko Maas: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bund ... -1.2266503

Genau diese pauschalen, aus dem Ärmel geschüttelten "Urteile" sind es, die die Bürger ja direkt auf die
Straße zwingen. Das Maß scheint voll zu sein und je stärker diese Angriffe werden, desto stärker werden
die Demos werden.

LG

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Re: Pegida

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2014, 18:17

SPIEGEL-Umfrage zur Flüchtlingspolitik: Deutsche fühlen sich von Regierung übergangen

Zitat:
Hamburg - Die Deutschen fühlen sich in Sachen Flüchtlingspolitik und Zuwanderung übergangen. In einer Umfrage von TNS Forschung für den SPIEGEL sagten 65 Prozent, die Regierungsparteien der Großen Koalition gingen nicht ausreichend auf ihre Sorgen zu diesem Thema ein. Nur 28 Prozent sehen kein solches Defizit.
Zudem sind 34 Prozent der Befragten wie das Bündnis Pegida der Ansicht, dass in Deutschland zunehmend eine Islamisierung stattfinde. Dem SPIEGEL sagte Innenminister Thomas de Maizière über den Zulauf zu den Pegida-Demonstrationen: "Mich besorgt, wie schnell die Teilnehmerzahl bei den Demonstrationen innerhalb weniger Wochen in die Höhe geschnellt ist."

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 08274.html

Wenn man die Zahlen so sieht, dann müssen alle Parteien, welche so in den letzten Jahren regiert haben, in der Integrationspolitik kläglich versagt haben?

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