Der dritte Kim und Nordkorea...

Re: Nordkorea - TODESSTRAFE WEGEN EINER BIBEL

Beitragvon SkinnyTrucky » 13. September 2014, 21:28

Spartacus hat geschrieben:Dementsprechend denke ich, das es nach einer Wiedervereinigung keine Kuscheljustiz geben wird,
da die Verbrechen einfach zu groß waren / sind. In Südkorea gibt es ja noch die Todesstrafe und in
dem Fall wird die bestimmt zur Anwendung kommen.


Hmmm, wie wird sich das entwickeln in den heutigen globalen Schwierigkeiten.... [denken]

Meinste wirklich, das dort so abgerechnet wird, wie du das denkst....vielleicht dauert das noch eben aber ich glaube, das es da auch etwas seichter abgeht, wie du das erwartest....

....naja, ich hoffe es einfach....


groetjes

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Re: Nordkorea - TODESSTRAFE WEGEN EINER BIBEL

Beitragvon augenzeuge » 24. September 2014, 17:55

Der Kratzbaum ist dort auch verboten....glaub ich. [flash]

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 26. September 2014, 17:20

Zitat:
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un war seit Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Das hatte im Ausland bereits Spekulationen ausgelöst. Jetzt meldete das Staatsfernsehen: Der junge Diktator ist krank...]

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 93990.html

Kim habe diverse Gesundheitsprobleme, darunter Gicht, Diabetes und Bluthochdruck.

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Spartacus » 26. September 2014, 17:39

pentium hat geschrieben:Zitat:
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un war seit Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Das hatte im Ausland bereits Spekulationen ausgelöst. Jetzt meldete das Staatsfernsehen: Der junge Diktator ist krank...]

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 93990.html

Kim habe diverse Gesundheitsprobleme, darunter Gicht, Diabetes und Bluthochdruck.

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Mit den passenden westlichen Medikamenten bekommt er das schon wieder in den Griff.

LG

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 9. Oktober 2014, 19:42

Es wird weiter spekuliert!

Zitat:
Seit 36 Tagen ist der "großartige Führer" Kim Jong-un abgetaucht. Nicht nur die Nordkoreaner fragen sich, ob es dafür andere Gründe gibt als die beiden gebrochenen Fußgelenke des Diktators...]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... nicht.html

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2014, 20:10

Hinweis:
Galileo"-Spezial: TV-Moderator Stefan Gödde (38) reiste zwei Wochen lang für ein "Galileo"-Spezial in die Diktatur von Kim Jong Un.
"Das geheime Land - Leben in Nordkorea" läuft an diesem Sonntag (19.05 Uhr) auf ProSieben.

Auszug:
Die Propaganda-Maschinerie in Nordkorea funktioniert perfekt. TV-Nachrichten, Massenveranstaltungen, Feiertage - das gesamte öffentliche Leben ist auf den Führer ausgerichtet. Internet und ausländische Medien sind für die Nordkoreaner tabu. Die Bevölkerung lebt wie unter einer Käseglocke, abgeschirmt vom Rest der Welt. Jeder ausländische Besucher, sei er Tourist oder Journalist, wird von mindestens zwei Aufpassern auf Schritt und Tritt begleitet, um den unkontrollierten Kontakt zur normalen Bevölkerung zu unterbinden.
Man reist in ein Land, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Und wer aus Nordkorea zurückkehrt, der weiß danach umso mehr zu schätzen, wie unglaublich wertvoll Demokratie und Freiheit sind.

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Interessierter » 10. Oktober 2014, 07:51

Kim Jong Un fehlt bei Jubiläumsfeier

Seit Wochen ist Nordkoreas Diktator Kim Jong Un nicht öffentlich aufgetreten. Mit großer Spannung war deshalb erwartet worden, ob er an den Feiern zur Gründung der Arbeiterpartei teilnimmt. Statt ihm war die Nummer zwei im Staat da.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 96388.html

Die Welt rätselt und spekuliert ......

" Der Interessierte "
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2014, 14:44

Erneut Säbelrasseln aus Nordkorea:

http://dietagespresse.com/nach-beinbruc ... n-zalando/

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2014, 16:41

pentium hat geschrieben:Erneut Säbelrasseln aus Nordkorea:

http://dietagespresse.com/nach-beinbruc ... n-zalando/

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Toller Witz.... [laugh]
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 14. Oktober 2014, 17:16

Der über alles geliebte und geschätzte Führer ist wieder da!

Zitat:
Nach wochenlanger Abwesenheit hat sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe bei der Besichtigung einer neuen Wohnsiedlung für Wissenschaftler in Pjöngjang sowie eines Energie-Instituts der staatlichen Akademie der Wissenschaften Anleitungen gegeben, berichteten die Staatsmedien am Dienstag. Wann genau diese Besuche stattfanden, ging aus den Berichten nicht hervor. Die offizielle Zeitung "Rodong Sinmun" zeigte Bilder, wie Kim sich auf einen Gehstock stützt.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist wieder aufgetaucht | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/nordkor ... 1521681830

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon SkinnyTrucky » 16. Oktober 2014, 18:09

Naja, vielleicht war er nur im Urlaub im Süden.... [laugh]


groetjes

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Spartacus » 16. Oktober 2014, 18:14

Der über alles geliebte und geschätzte Führer, wurde in der Schweiz ausgebildet und ich kann beim besten Willen
nicht verstehen, warum er sein Land nicht reformiert?

Ich hatte eine leise Hoffnung, als er an die Macht kam. [smile]

Irgendwann wird das unterdrückte / verarschte Volk auch dort erkennen, was abgeht und dann.......
befürchte ich das schlimmste.

LG

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 16. Oktober 2014, 18:22

Spartacus hat geschrieben:Der über alles geliebte und geschätzte Führer, wurde in der Schweiz ausgebildet und ich kann beim besten Willen
nicht verstehen, warum er sein Land nicht reformiert?

Ich hatte eine leise Hoffnung, als er an die Macht kam. [smile]

Irgendwann wird das unterdrückte / verarschte Volk auch dort erkennen, was abgeht und dann.......
befürchte ich das schlimmste.

LG

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Warum soll der geliebte und hochgeschätzte Führer sein Land reformieren, Sparta? Woher soll das Volk wissen, das es verarscht wird, wenn so gut wie nichts von der anderen Welt in das Land dringt...!

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Spartacus » 16. Oktober 2014, 18:42

Na ja, so hinter dem Mond leben die nun auch nicht mehr und da gibt es sicherlich auch clevere Jungs,
die sich zu helfen wissen und so verbreitet sich Information.

Die Demokratische Volksrepublik Korea, besser bekannt unter der Bezeichnung Nordkorea, gehört zu den am meisten abgeschotteten Ländern der Welt. So erstaunt es, dass es mit Koryolink seit einigen Jahren sogar ein UMTS-Mobilfunknetz im Land gibt. Ausländischen Gästen war es bis vor einiger Zeit allerdings nicht möglich, dieses Netz zu nutzen. Zum einen gibt es bei Koryolink keine Roaming-Abkommen und zum anderen war es ausländischen Besuchern des Landes nicht gestattet, Handys einzuführen.


http://www.teltarif.de/roaming-nordkore ... 54867.html

Ergänzend hier zu noch dies:

Experten diskutieren nun im Netz, welche Laptop-Vorbilder Nordkorea wohl nachgebaut haben mag. Spekuliert wird über eine Net-Book-Variante, die in obskuren US-Webshops für 99 Dollar feilgeboten wird. Geraunt wird andernorts auch die Marke Sylvania.


http://www.sueddeutsche.de/digital/pc-f ... .1102091-2

Es besteht also Hoffnung.

LG

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Edelknabe » 16. Oktober 2014, 18:49

Überlegt doch mal, diese Menschen dort sind völlig frei von dem ganzen üblen Schmutz der westlichen Zivilisation, somit von Drogen, Prostitution, Habsucht, Neid, Gier, Wollust, Völlerei, Alkoholsucht,Fettsucht, Verschwendungssucht,demokratischen dem Kaugummi ähnlichen Beschlüssen, die du nur nach belieben kurz durchkaust und dann im hohen Bogen ausspuckst,ständige Anmache im Internet,Mobbing beginnend in der Schule und im Berufsleben,Arbeitslosigkeit, Hartz IV,....weiß Einer diese wirklich üble Liste noch zu ergänzen?

Rainer-Maria und all das wollt Ihr auf dieses unbedarfte Volk loslassen? Also ich weiß nicht so recht.Das kann schlimm enden.

Erinnert sich noch ein Ostdeutscher, als diese westdeutsche Spezies der Gattung Profi-Vertreter auf dem ehemaligen Gebiet der DDR wie die "aber auch Alles fressenden Heuschrecken" einfiel? Mir schwant Schlimmes...für die Nordkoreaner.(und bitte alles sinngemäß....)
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon manudave » 16. Oktober 2014, 19:03

Wenn sich Menschen zwischen dem unten aufgeführten Kram und einer Diktatur wie in Nordkorea entscheiden müssten, wo würden sie wohl hin gehen, Edelknabe?

Eins, zwei oder drei...?
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Dille » 16. Oktober 2014, 19:48

Edelknabe hat geschrieben:Überlegt doch mal, diese Menschen dort sind völlig frei von dem ganzen üblen Schmutz der westlichen Zivilisation, ...... Gier, Wollust, Völlerei, Alkoholsucht,Fettsucht, Verschwendungssucht,......


Und der "Chef" wohl weniger, oder ??

Gruß, Dille
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon SkinnyTrucky » 16. Oktober 2014, 20:38

Ach, der Rainer Maria, das freundlich positive Element....der sehnt sich doch in seine kuschelige DDR zurück, wo es das auch alles nich gab.... [flash]


groetjes

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 16. Oktober 2014, 21:11

...dort sind völlig frei von dem ganzen üblen Schmutz der westlichen Zivilisation...

Ja Rainer-Maria, ab und zu eine Hungersnot, mangel an wichtigen Medikamenten und medezinischen Geräten, ganz, ganz viel Propaganda und tolle Paraden und Jubelfeiern!
Nur Staatsmedien und ab und zu eine Hinrichtung, Straflager....

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Edelknabe » 17. Oktober 2014, 08:08

"Erbensucht", ich hatte die westlich zivilisierte Erbsucht vergessen. Das ist Diese, die eigenen Altvorderen unter anwaltlicher Entziehung der Mündigkeit (oder eben nur mit Zureden von Tochter/Sohn)ins Senioren/ Pflegeheim zu verfrachten und selber in deren Häuser, Eigentumswohnungen einzuziehen.Wohl wissend, das Tochter und Sohn zu Lebzeiten der Eltern nie auch nur ein Jota im Schweiße ihres Angesichts dazu überhaupt beigetragen haben.

Aber mal im Ernst, Ihr wollt, das dieses so menschlich noch völlig reine, man könnte fast meinen kindlich naive Volk in den Fresstempeln von Mac Donalds völlig die Form verliert, darin aufgeht wie eure sprichwörtlich fetten amerikanischen Freunde im damaligen Westen drüben? Denn unsere recht schlanken Freunde im Osten waren ja damals die Sowjets.
Ihr wollt diesem jungen nordkoreanischen Volk Millionen von Konsumgütern so vollautomatische Waschmaschinen per Konsumentenkredit (auf Abzahlungsbasis) in die Häuser stellen, obwohl ihr ganz genau wisst das deren Leitungsnetz das wassermäßig einfach noch nicht zulässt. Ihr wollt ihnen angefangen von der noch recht nützlich Lebens,der schon weniger .... Risikolebens -bis hin zur Berufsunfähigkeitsversicherung sämtlich überflüssigen Versicherungskram aufschwatzen den es überhaupt gibt, ihr wollt das wirklich?

Das könnte man fortsetzen mit diesem ...wie hieß das Zeug nochmal Febrezze wo man doch nicht mehr die Fenster zum Lüften zu öffnen braucht sondern nur noch volle Pulle auf den Sprühknopf....oder ferngesteuert wie die Zombis mit den kleinen Dingern da in der Hand und den Kopfhörern auf dem Kopf gegen Strassenbahnen,Züge, Eisenbahnschranken und Autos läuft...ihr wollt es?

Rainer-Maria und das Alles und noch mehr wollt Ihr diesem menschlich noch so blütenreinem Volk...ihr wollt, das Sie so werden wie Ihr, das muss es sein, genau so....verd...aber das könnt Ihr jetzt selber fortsetzen.

Wie nennt man das eigentlich? Man sieht seine eigenen Fehler, man sieht sie richtig klar und will doch mit voller Absicht,somit mit Vorsatz, das Andere genau dieselben Fehler auch machen.Unbegreiflich sowas, einfach unbegreiflich.

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Transitfahrer » 17. Oktober 2014, 13:21

Bitte Rainer-Maria Bitte flieg mal dorthin. Lebe mal ein halbes Jahr dort. Dann bist Du den ganzen westlichen Folter nicht mehr ausgesetzt. Irgendwo in Nordkorea wird es ein Landstrich geben das dem Muldental ähnlich ist. Nur mal so ein halbes Jahr, so getarnt als linientreuer Nordkoreaner, so àla Günter Walraff. Und dann berichte. Ach geht ja nicht, kommst ja mit dem I-net nicht raus. Dann mach heimlich Fotos. Oh, auch gefährlich. Hmm, dann schreibe eben das Leben im "ach so reinen, naiven Land" auf. Aber immer schön den dicken Kim anhimmeln, verstehst? Sonst... Du weist schon.
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2014, 13:49

Leben und arbeiten in Pyongyang
von Sara Kammler

Zitat:
Karin Janz arbeitet als Entwicklungshelferin in Pyongyang. Mit dem Leben in Nordkorea hat sie sich arrangiert - und als Ausländerin hat sie einige Freiheiten.

Karin Janz ist eine von vielleicht 50 westlichen Ausländern in Pyongyang, der Hauptstadt des noch immer weitgehend gegen die Außenwelt abgeschotteten Nordkoreas. Die 49-Jährige arbeitet seit über drei Jahren als Landeskoordinatorin bei der Welthungerhilfe.
Bei der Arbeit wie auch im täglichen Leben muss sie sich immer wieder an die nordkoreanischen Gegebenheiten anpassen.
...
Der Beziehung zwischen Deutschen und Nordkoreanern sind klare Grenzen gesetzt: Janz kann zwar mit ihnen abends ein Bier trinken oder sie zu sich zum Essen einladen, allerdings müssen die Gäste dies vorher vom Außenministerium bewilligen lassen. Eine weitere Einschränkung: Sie kann ins Ausland telefonieren und auch Ausländer anrufen, aber wenn sie ihre nordkoreanischen Kollegen erreichen will, kann sie nicht einfach zum Telefonhörer greifen. "Es gibt drei Telefonnetze in Nordkorea: Eins für Ausländer, eins für die Koreaner untereinander und eins für das Militär", erklärt die Entwicklungshelferin.
...
Als Ausländerin genießt Janz einige Vorteile, wie etwa freien Internetzugang, statt des staatlich kontrollierten Intranets. Dank einer Satellitenschüssel empfängt sie auch Deutsche Welle und nicht nur koreanisches Staatsfernsehen. "Ein riesiges Schwimmbad ist einmal in der Woche für Nordkoreaner gesperrt, dann dürfen da nur westliche Ausländer schwimmen", erzählt sie. In Pyongyang selbst kann sie sich frei bewegen. "Ich darf auch Fahrrad fahren", sagt sie - im Gegensatz zu den Nordkoreanerinnen, für die das als unschicklich gilt. Begrenzt kann Janz ihren Dienstwagen privat nutzen. Der hat ein Diplomatenkennzeichen, so dass sie die Wachposten an den Stadtausgängen durchwinken, ohne dass sie eine Genehmigung, die Stadt verlassen zu dürfen, vorweisen muss. Oft fährt sie nach Nampo, einer Stadt an der Westküste. Um weiter wegzufahren, reichen ihre Befugnisse nicht. Aber: "Ich habe eine Freundin, die bei der deutschen Botschaft arbeitet, und die sich in einem weiteren Umfeld frei bewegen kann." Mit ihr macht sie Ausflüge in die Berge.

quelle:
http://www.karriere.de/karriere/leben-u ... ng-7277/3/

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2014, 14:52

...diesem menschlich noch so blütenreinem Volk...

blütenreines Volk, Rainer-Maria, da haben wir wohl den Koreakrieg völlig vergessen? Da haben beide Teile gegeneinander Krieg geführt, zu deiner Erinnerung, 4 Millionen Tote, vergiss dein blütenreines Volk. Da will ich noch nicht einmal von dem finster dreinblickender Diktator mit der schwarzer Sonnenbrille reden, der mit Atomwaffen droht!
Aber wenn dich diese Kim-Dynastie so unglaublich fasziniert, weil du ja in einer Welt voller chaotischer Zustände leben musst, dann findet sich bestimmt ein Plätzchen in diesem abgeschotteten Land, da kannst du dann an der Seite deines blütenreinen Volkes leben.

mfg
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PS. Nur deine DvD-Sammlung musst du leider in Deutschland lassen.
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Edelknabe » 17. Oktober 2014, 17:09

Den fand ich gut Pentium, aus dem Link von der Karin:

"Durch ihre Arbeit kommt sie öfter raus aufs Land. Diese Reisen melden ihre koreanischen Mitarbeiter eine Woche vorher bei dem Außenministerium an. "Man sieht kaum, dass es der Bevölkerung schlecht geht", sagt Janz. Viele Leute gingen zwar zu Fuß und würden Sachen schleppen, oder sie mit dem Rad transportieren. "Aber Kinder mit Hungerbäuchen sehe ich nicht, und die Menschen sind relativ gut gekleidet." Wahrscheinlich dürften manche Bevölkerungsgruppen gar nicht auf die Straße gehen. Mit der nordkoreanischen Bevölkerung in Kontakt zu treten sei schwierig. Manchmal, sagt Janz, kommt sie an Feiertagen im Park mit Familien ins Gespräch. "Die Koreaner machen ein Picknick, trinken Schnaps und es herrscht gute Stimmung." Themen sind Liebe, Beziehung und Kinder. Über Politik redet man nicht."

Spricht das für sich...Transitfahrer? Du mußt zugeben, das spricht doch eine recht harmonische Alltagssprache.Erinnert mich fast an die alte DDR. Stark, das die Karin auch mal paar Kilometerchen von und zur Arbeit läuft, finde ich echt stark zumal ich die 3,5 Kilometer fast jede Nacht in meiner Zeitungsschicht mache, dies somit echt nachvollziehen kann.Und sag Transitfahrer, warst du schon mal dort...in Nordkorea,weil du mir das Reisen dorthin so wärmstens ans Herz legst?

Aber überlegt nochmal ihr ach so von euch überzeugten, auch ach so freien Zivilisationsbürger. Wie viel Ländern wollte man schon die westliche Demokratie einfach nur so überstülpen. Stolz kam man an mit nem Haufen Geld von der Weltbank und Säcken/Schiffen/Containern voll Hilfsgütern und am Ende kam eigentlich nur Mist raus. Gelernt hat man daraus....NICHTS, NICHT SOVIEL.

Ich habe es besser mal GROßGESCHRIEBEN.

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Spartacus » 17. Oktober 2014, 17:20

Stolz kam man an mit nem Haufen Geld von der Weltbank und Säcken/Schiffen/Containern voll Hilfsgütern und am Ende kam eigentlich nur Mist raus. Gelernt hat man daraus....NICHTS, NICHT SOVIEL.


Da hast du natürlich recht Rainer, habe ich selber so erlebt! ABER immer noch besser, als zu verhungern, oder
wegen einem Pubs jahrelang weggesperrt zu werden. Meinste nicht?

Rund sechs Millionen Menschen haben in Nordkorea zu wenig zu essen, heißt es in einem Uno-Bericht. Am schlimmsten treffe es die Kinder, gut ein Drittel leide an chronischer Unterernährung. Das Land hat reagiert - und die Nahrungsmittelrationen halbiert.


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 93302.html

Das war 2011, Rainer und klasse Reaktion. Wenn nicht genug da ist, halbiert man das, was da ist, so das alle hungern.
Brüderlich vereint, gewissermaßen? Ich möchte Dich gesehen haben, wenn deine Kinder vor Hunger sich in den Schlaf
geweint hätten.

LG

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 23. Oktober 2014, 18:36

Flughafen für Pjöngjang: Kim lässt neue Landebahn bauen - von Hand

Zitat:
Hamburg - Sie tragen olivfarbene Uniformen, haben einfachste Werkzeuge bei sich, knien in einer gigantischen Betonlandschaft. Tausende Soldaten arbeiten derzeit am neuen Wunschprojekt von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un: dem Ausbau des Hauptstadtflughafens in Pjöngjang. Das berichtet ein Journalist der Nachrichtenagentur AP, dessen Aufnahmen tatsächlich die Fertigstellung einer neuen Fluglandebahn zu zeigen scheinen...]

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 98790.html

Ob man in Pjöngjang vor dem BER fertig ist?

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon SkinnyTrucky » 23. Oktober 2014, 18:45

Hmmm, se haben Autobahnen wo keiner drauf fährt und wie frequent wird denn da überhaupt der Flughafen angeflogen.... [denken]

Beschäftigungstherapie.... [shocked]


groetjes

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 23. Oktober 2014, 19:01

SkinnyTrucky hat geschrieben:Hmmm, se haben Autobahnen wo keiner drauf fährt und wie frequent wird denn da überhaupt der Flughafen angeflogen.... [denken]

Beschäftigungstherapie.... [shocked]


groetjes

Mara


Habe mal Wiki gefragt, Mara. Es ist recht übersichtlich. Die hier beheimatete Air Koryo bietet derzeit regelmäßige Linienflüge nach Peking, Shenyang und Wladiwostok an. Zudem werden unregelmäßig auch Inlandsziele sowie weitere Destinationen im asiatischen Raum sowie in Russland bedient. Als einzige weitere Gesellschaft fliegt derzeit Air China seit dem 2. Januar 2008 dreimal wöchentlich von Peking nach Pjöngjang.

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon SkinnyTrucky » 23. Oktober 2014, 19:18

pentium hat geschrieben:Habe mal Wiki gefragt, Mara. Es ist recht übersichtlich. Die hier beheimatete Air Koryo bietet derzeit regelmäßige Linienflüge nach Peking, Shenyang und Wladiwostok an. Zudem werden unregelmäßig auch Inlandsziele sowie weitere Destinationen im asiatischen Raum sowie in Russland bedient. Als einzige weitere Gesellschaft fliegt derzeit Air China seit dem 2. Januar 2008 dreimal wöchentlich von Peking nach Pjöngjang.


Haste gut gemacht Pentium, dann brauch ich dat nich tun.... [super]

Naja, eigendlich hätten se doch die Autobahnen dafür hernehmen können um drauf zu landen und starten....breit genug sind se ja.... [wink]

Hahahaha, vielleicht überholen se sogar mit den Bauaktivitäten den Berliner Flughafen BER.... [laugh]


groetjes

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon augenzeuge » 23. Oktober 2014, 20:55

pentium hat geschrieben: Als einzige weitere Gesellschaft fliegt derzeit Air China seit dem 2. Januar 2008 dreimal wöchentlich von Peking nach Pjöngjang.
pentium


Dann sind die sicher immer aufgeregt, wenn so ein Ding mal landet. Und man hat viel Zeit für die Einreise der Passagiere....... [angst]
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