tom-jericho hat geschrieben:
Warum soll das jemand machen?
Was mir dabei durch den Kopf geht, weil es wird von internationalen Brigaden gesprochen, dass kann man nicht vergleichen.
Außer vielleicht, die Ukraine ist genau so tief gespalten, wie Spanien damals.
Spanienkämpfer kamen doch aus den unterschiedlichsten Beweggründen nach Madrid.
Anarchisten, Sozialisten, Kommunisten (auffällig wenige aus der SU obwohl die internationalen Brigaden von der komintern ins Leben gerufen wurden)
In Spanien herrschte bis 29 eine Diktatur.
Monarchie und Klerus standen gegen die Republik.
Ich glaub wie es weiter ging wissen alle.
Die meisten wollten die Demokratie verteidigen doch was wollen die heute in der Ukraine?
Sicher nicht Demokratie verteidigen.
Da wird nicht für SU 2014 gekämpft. Letztlich kämpfen die für russische Oligarchie gegen US Heuschrecken.
Vielleicht Ablehnung gegen den Westen im allgemeinen und die USA im speziellen?
Kann ich mir vorstellen.
Der mir von frühester Kindheit anerzogener, später vertiefter, im Studium "wissenschaftlich" fundamentierter Antiamerikanismus wirkt unbewusst bis heute. Sodass ich wenn es um Ukraine geht, nicht Gefühle entscheiden lasse wenn es um Meinungsbildung geht.
Obwohl ich denke was der Westen mit Russland macht, nicht gut ist.
Russland ist nicht nur Putin.
Ich bin mit Sicherheit kein Transatlantiker, Freihandelszone, die Bigotterie (Schnaps in Tüten Colts am Gürtel), die "Fuhrungsrolle die sie gerne hätten lehne ich ab.
Ich sehe das wie Schröder, Russland, Deutschland, Frankreich das wäre eine wirtschaftliche starke Verbindung.
Nun was bewegt 2014 einen deutschen für Russland zu kämpfen?
Bei Serben, Bulgaren könnte ich es verstehen.
Die Ukraine ist mit Sicherheit nicht die zweite Spanische Republik.
Es wird keine Neuauflage von Hemingways "wem die Stunde schlägt" geben.
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