Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 4. Mai 2014, 08:49

HPA hat geschrieben:Genau. Elsässers Querfront lässt grüßen. Aus Österreich meldet sich ja derzeit ein gewisser Ewald Stadler zu Wort. Kürzlich als "Wahlbeobachter" auf der Krim zu Gast.


HPA, wer ist Elsässer und was die "Querfront"?
Ist Professor S.F Cohen von der Princeton University und einer der bekanntesten US-Russlandforscher auch unglaubwürdig und ein Spinner?

aus einem Interview mit der TAZ (mit TAZ und Cohen kann man es leicht ergooglen):

"TAZ: Sie nennen den neuen Kalten Krieg gefährlicher als den alten. Warum?

Sein Zentrum liegt nicht in Deutschland – weit weg von Russland –, sondern weiter östlich, direkt an der russischen Grenze. Alles ist da möglich. Während des ersten Kalten Krieges gab es stabilisierende Verhaltensregeln. Manchmal wurde eine Regel gebrochen. Zum Beispiel, als Chruschtschow 1962 die Raketen nach Kuba gebracht hat. Aber im Allgemeinen wurden die Regeln beachtet. Im jetzigen Kalten Krieg gibt es keine Regeln. Es gibt lauter außer Kontrolle geratene Akteure.

Wen meinen Sie?

..... Wir haben eine illegitime Regierung in Kiew. Wir haben Leute in Russland, die genervt und nicht unter Putins Kontrolle sind. Und wir haben die Abwesenheit einer Debatte in Washington. Die Situation ist außer Kontrolle. Deswegen nähern wir uns einem Krieg. Es könnte jederzeit passieren. Die Gefahr des Krieges ist nicht, dass jemand einen Krieg plant, sondern dass rücksichtslose politische Entscheidungsträger – vor allem im Westen – eine Situation geschaffen haben, in der ein Krieg möglich ist. "

der Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 4. Mai 2014, 09:27

Hamiota es geht mir darum wie derzeit einige linke und rechte Populisten,Demagogen und Verschwörungstheoretiker mit dieser realen Kriegsgefahr auf eben diesen Zug aufspringen und versuchen, damit auf Stimmenfang zu gehen.

Nochmal für dich: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14487

nach dem Verbot der DPNI

Zitat:"Eine grundsätzliche Abkehr vom Nationalismus ist aber nicht zu erwarten. Der Staat verdrängt lediglich aktive Nationalist_innen. Es ist davon auszugehen, daß kremlnahe Jugendorganisationen und andere nationalistische Organisationen radikalisiert werden. Des Weiteren dürften sich Autonome Nazi-Gruppen, Nazi-Terrorist_innen und ihre Strukturen ebenfalls weiter festigen. "

Und der Herr Cohen sagt eben auch nur seine Meinung. sein gutes Recht. Nur, ob es die einzig Wahre ist..das ist eine ganz andere Geschichte
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 4. Mai 2014, 09:44

HPA hat geschrieben:
Und der Herr Cohen sagt eben auch nur seine Meinung. sein gutes Recht. Nur, ob es die einzig Wahre ist..das ist eine ganz andere Geschichte


Richtig HPA! Nur gehe ich davon aus daß er als 76jähriger Princeton Universitätsprofessor und ausgewiesener Russlandforscher etwas mehr Überblick und Durchblick in der Sache hat als meine Wenigkeit, möglicherweise auch als Frau Merkel und Herr Obama!

Ob er allerdings an dein Wissen heranreicht kann ich nicht sagen, dafür kenne ich dich zu wenig, nämlich gar nicht! Daher ist es schon möglich daß du mehr weist wie dieser Professor in New York! Deswegen ist es gut daß wir uns hier austauschen, selbst mit unterschiedlichen Sichtweisen!

schönen Sonntag an alle aus dem sonnigen aber kalten Thüringen! [hallo]

der Peter
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 4. Mai 2014, 09:52

Peter ich gehe mal davon aus,das der Herr Cohen ein profunder Kenner der Materie ist.

Die deutschen radikalen Linken, welche neuerdings Putin als den neuen "Heiland" bejubeln , zeigen nur mal wieder , dass denen jedes Mittel recht ist,auch das Verbünden mit rechten Demagogen ,um der ihnen so verhassten Demokratie eins auszuwischen. So wie weiland in der Weimarer Republik

Und auch ich sage eben nur meine Meinung.

Wir steuern auf eine Balkanisierung der Ukraine zu.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 4. Mai 2014, 10:02

HPA hat geschrieben:Peter ich gehe mal davon aus,das der Herr Cohen ein profunder Kenner der Materie ist.

Die deutschen radikalen Linken, welche neuerdings Putin als den neuen "Heiland" bejubeln , zeigen nur mal wieder , dass denen jedes Mittel recht ist,auch das Verbünden mit rechten Demagogen ,um der ihnen so verhassten Demokratie eins auszuwischen. So wie weiland in der Weimarer Republik

Und auch ich sage eben nur meine Meinung.

Wir steuern auf eine Balkanisierung der Ukraine zu.


Eine Frage HPA, so sind also alle welche die derzeitige Russlandpolitik der NATO und EU kritisieren entweder radikale Linke oder rechte Demagogen? Greift das nicht zu kurz? Selbst Steinmeier räumt ja mittlerweile ein am Anfang die Lage verkannt zu haben und nicht alles richtig gemacht zu haben! Ebenso würde ich die Alt-Kanzler Schmidt, Kohl und Schröder nicht unbedingt dem Linken oder Rechten Spektrum zuordnen wollen!

Ohne Zweifel hat Russland einen Anteil an der Entwicklung derzeit! Allerdings ist das Vorgehen des Westens und speziell der USA auch Ursächlich an der Brandgefährlichen Situation für uns alle! Ich stimme dir zu daß es wahrscheinlich keinen bewaffneten Konflikt zwischen NATO und Rusland geben wird, aber eine Balkanisierung oder noch schlimmeres ist im Moment sehr wahrscheinlich, und dies betrifft uns direkt!

Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 4. Mai 2014, 10:39

Hamiota,zur Rolle der USA habe ich in diesem Thread bereits was geschrieben. Kannst du zurück lesen.

http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?p=133197#p133197
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 4. Mai 2014, 10:43

Hamiota hat geschrieben:Allerdings ist das Vorgehen des Westens und speziell der USA auch Ursächlich an der Brandgefährlichen Situation für uns alle!
Peter [hallo]


Kannst du mal erklären, was deiner Meinung nach richtig gewesen wäre? Vielleicht die absolute Anbiederung an Putin? Du machst den gleichen Fehler, den manche früher schon bei Hitler gemacht haben. Nichtstun schützte sie nicht!

Der Westen ist von der UN nicht für sein Tun verurteilt worden, aber Russland!

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 4. Mai 2014, 10:52

augenzeuge hat geschrieben:
Kannst du mal erklären, was deiner Meinung nach richtig gewesen wäre?
AZ


Kann ich! Mann hätte die begründete Protestbewegung in Kiew nicht kapern sollen um eine schlimme Bande Gauner und Radikaler an die Macht zu bringen. Man hätte schlicht die Ukraine nicht destabilisieren sollen mit dem Ziel sie in den Bereich der NATO und EU zu ziehen! Putin hat doch erst im März reagiert und war vorher extrem Zurückhaltend. Das wird doch sogar von Steinmeier bestätigt! Wo und Warum hat denn das ganze Angefangen?

Wem zum Nutzen läuft die "Aktion" Ukraine?

nur so meine Meinung!

Peter
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 4. Mai 2014, 11:13

Hamiota hat geschrieben:
Putin hat doch erst im März reagiert und war vorher extrem Zurückhaltend.


Peter


Das halte ich für ausgemachten Unsinn. Putin hat das system janukowitsch gestützt weil es ihm genützt hat sich die NATO nebst EU vor der Haustür vom Halse zu halten.

Er hat dann mit gezieltem Destabilisieren reagiert als die ganze Situation zu seinem Ungunsten zu kippen begann.

Das die Amerikaner versuchen, hier ihre Claims abzustecken ,steht auf einem ganz anderen Blatt...leider haben wir derzeit eine total unfähige EU Außenministerin welche völlig naiv von einem honeypot in den anderen tappt.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 4. Mai 2014, 12:38

HPA hat geschrieben:Und auch ich sage eben nur meine Meinung.

Wir steuern auf eine Balkanisierung der Ukraine zu.


Sehe ich genau so, da die Gegebenheiten ähnlich sind. Nur, wenn es so kommt, wie wird die NATO dann reagieren
und wie die Russen?

Wir wissen ja, wie es im Balkan ausging, zumindest für den Moment, da dort ja immer noch keine Ruhe herrscht.
Ich war vor Ort, HPA war vor Ort und meiner Meinung nach, war es damals richtig, das die NATO eingegriffen hat.
Die Gründe dafür sind bekannt. Letztendlich waren im Hintergrund und sogar einmal direkt, die Russen natürlich
auch involviert, es kam aber nicht zu einer direkten Konfrontation mit der NATO.

Wo ist die Gemeinsamkeit zwischen dem Balkan und der Ukraine?

Nun, damals war der Irrsinn im Balkan ausgebrochen, in Form von total durchgeknallten "Nationalisten", die das geliebte
"Mutterland" zusammenhalten wollten, also eine Spaltung verhindern. Diese Irren mussten gestoppt werden, nicht so
sehr wegen ihres Anliegens, sondern wegen den Verbrechen an der Bevölkerung die sie begangen haben.

Ich denke HPA stimmt mir hier zu.

In der Ukraine sind wir noch nicht so weit. Noch nicht, aber auch dort kann ganz schnell die Hölle losbrechen und dann
haben wir die selben Zustände wie damals im Balkan, aber eben unter einer ganz anderen geopolitischen Situation, da
der Russe nun mal gleich nebenan ist und natürlich auch unter anderen Voraussetzungen, da man hier nicht die
Einheit, sondern die Trennung will.

Was dann losgeht, mag ich mir gar nicht ausmalen, denn die NATO kann hier nicht reingehen, das darf einfach nicht
passieren. Eigentlich müsste es die Ukraine selber regeln, aber so wie es aussieht kann sie das nicht mehr.
Ich glaube auch nicht, das die Wahlen durchgeführt werden können, dazu ist die Situation schon zu sehr außer Kontrolle.

Was tun, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist?

Ehrlich gesagt, habe ich momentan auch keine Ahnung, aber die Parallelen sind schon auffällig.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Up » 4. Mai 2014, 17:03

Was in der Ukraine zur Zeit passiert halte ich für sehr sehr gefährlich.
Ich halte es für gefährlich und unverantwortlich wie die NATO (speziell Rasmussen und die USA) agieren.
Russland / Nato Rat aussetzen, CIA und FBI Bach Kiew schicken.
Selbst deutsche Politiker sprechen davon das diese Regierung dort nicht legitimiert und auf seltsame Art und Weise an die Macht gekommen ist.

Es wird in vielen Foren diskutiert, in muppet forum ähm NVA forum diskutiert man zur Zeit über dänische Söldner die dort kämpfen sollen. Hmmmmm

Ich hoffe, dass die Vernunft siegt. Ich hoffe das der Westen mit Russland redet. Russland ist mehr als Putin.

Obama zeigt gerade in dieser Situation wieder, dass er aus meiner er Sicht der schlechteste Präsident der USA seit vielen Jahrzehnten ist.
Politiker wie er Rasmussen oder Tusk Schaden mehr als das sie zur Entspannung beitragen.
Europapitiker wie Werner Schulz, die alle Schuld bei Putin suchen sind doch sehr einspurig, Leider ist es nicht so einfach.
Herr Schulz der kalte Krieg ist vorbei und sie sind ein alter Mann. Gehen Sie in den Ruhestand.

Peter Gauweiler hat es gestern kurz angedeutet wie es geht.
Europa braucht Russland und Russland braucht Europa.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 4. Mai 2014, 17:50

Up hat geschrieben: Europapitiker wie Werner Schulz, die alle Schuld bei Putin suchen sind doch sehr einspurig...
Up.


Man merkt ihm einfach an, dass er nie bei den Pionieren war.... [flash]

Up, wir müssen nicht ständig wiederholen, dass die Regierung nicht legitimiert ist. Die echten Wahlen folgen doch in diesem Monat. Und dann schaun wir mal. Persönlich hoffe ich, dass Frau Timoschenko nicht neue Präsidentin wird. Denn gegen die ist die derzeitige Regierung lammfromm.... [blush]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 4. Mai 2014, 18:42

Natürlich muss man mit Russland(Putin) reden.
Was aber, wenn er sich die Ohren zuhält und alles anstachelt, was die nächsten Wahlen in der UA sabotieren kann?
Wer hat nicht alles mit Putinund seiner engsten Crew geredet, Angela telefoniert sich doch die Finger blutig. Russland war in Genf dabei, meint heute, keine der beschlossenen Maßnahmen seien realisiert. Lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre.
Anbiedern und die enge Wirtschaftsbeziehung voranzutragen, halte ich für ungeeignete Maßnahmen von deutscher Seite, um Russland zu stoppen.
Wirtschaftsbeziehungen als hohen Pfand zu sehen und ein Forcieren von einer Lageveränderung abhängig zu machen und dies Putin zu verdeutlichen,hat mehr Chancen inne als ihm die Schulter zu streicheln.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 5. Mai 2014, 20:55

In einem anderem, sehr weit entfernten Forum, habe ich gerade etwas über Irredentismus gelesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Irredentismus

Irredentismus ist die Bezeichnung einer Ideologie, die auf die Zusammenführung möglichst aller Vertreter einer bestimmten Ethnie in einen Staat mit festen Territorialgrenzen hinzielt. Man kann auch sagen, die Staatsgrenzen dorthin auszudehnen, wo eben Angehörige des Volkes leben und natürlich zu schützen sind.

Könnte man in Rußland gerade diese Politik verfolgen?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 5. Mai 2014, 21:59

Ich sehe die Bemühungen der Bundesregierung aktuell sehr positiv. Unermüdlich wird versucht, mit Putin einen Konsens zu finden......

http://www.n-tv.de/politik/Putin-verlie ... 71636.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 6. Mai 2014, 17:26

HPA hat geschrieben:Das hier wirft Fragen auf (Achtung,grausame Bilder!)

http://ersieesist.livejournal.com/813.html


Danke HPA, ich habe mir die Bilder genau angeschaut, ohne die Kommentare zu lesen. Ich wollte objektiv
bleiben.

Fazit: Körper wurden über den Boden geschleift, Schusswunden Beine, Oberkörper, Kopf / Gesicht.
Die Frau auf dem Schreibtisch wurde einfach erschlagen, Knüppel liegt noch in der Ecke. Bei einigen
der Leichen hatte ich den Eindruck, das sie "absichtlich" verbrannt wurden, also bevor das Feuer ausbrach.

Das war ein Massaker wie es im Buche steht. Wer ist dafür verantwortlich? Die Russen?

Hier wäre jetzt wirklich ein OSZE - Team angesagt, um aufzuklären, wer dieses Massaker angerichtet hat?

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 6. Mai 2014, 17:41

Cui bono?
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 6. Mai 2014, 18:11

HPA hat geschrieben:Cui bono?


Keine Ahnung und ich sagte es ja schon, wenn in der Ukraine etwas zu klären ist, dann die Sache mit den
Scharfschützen vom Maidan und diese hier natürlich auch.

Dann könnte man sich vielleicht auch mal ein Bild machen, was da wirklich abgeht.

Und Ok, ich habe ja schon so einiges gesehen und ja, Menschen können grausam sein, aber hier muss ein unglaublicher
Hass dahinter gestanden haben. Einen Hass, den ich im Bezug auf die Ukraine nicht einordnen kann.

Deine Meinung HPA?

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 6. Mai 2014, 18:16

Gab es Drahtzieher der Tragödie von Odessa?

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41668/1.html


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Volker Zottmann » 6. Mai 2014, 18:21

Erstickte Brandopfer sehen anders aus...
Durch die Bank sehen wir da Mordopfer. Grausam... Die Drahtzieher sitzen wie immer gut getarnt in sicherer Deckung.
Hier reibt sich ein Volk sinnlos auf. Leider treten nun unsere schlimmsten Befürchtungen ein. Wer will/kann das noch stoppen? Irgendwie erinnert das an den letzten Balkankrieg.
Über einige friedliche Jahre leben die Völker gemeinschaftlich und dann bricht alter geschürter Hass zwischen Nachbarn auf.
Auch Europa ist und bleibt ein Pulverfass!

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 6. Mai 2014, 18:30

Wie Putin seine Journalisten-Armee einsetzt

Russlands Propagandamaschine läuft auf Hochtouren. Sie beeinflusst nicht nur die Meinung im eigenen Land, sondern schürt auch den Hass der Ostukrainer gegen die Anhänger einer ungeteilten Ukraine.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... setzt.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 6. Mai 2014, 18:36

pentium hat geschrieben:Gab es Drahtzieher der Tragödie von Odessa?

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41668/1.html


mfg
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Zitat:

Es zeigt in einem Raum ohne Brandspuren eine schwangere Büroangestellte, die erdrosselt worden sein soll.


Die Frau wurde wohl eher erschlagen und sie muss auch nicht schwanger gewesen sein. Es ist vielmehr so, das Leichen
in Verwesung sich sehr schnell aufblähen. Diese dicken Bäuche sieht man auch teilweise bei den anderen Toten.
Das macht es natürlich nicht besser, aber da ich so was ja öfter gesehen habe, wollte ich es mal erwähnen.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 6. Mai 2014, 19:04

Referendum in Donezk
Wer fälscht, gewinnt

Die prorussischen Separatisten in Donezk haben es eilig. Am Sonntag soll ein Referendum die Abspaltung von der Ukraine besiegeln. Als Vorbild dient die Abstimmung auf der Krim - dennoch ist fast alles anders.

http://www.n-tv.de/politik/Wer-faelscht ... 76196.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 6. Mai 2014, 19:56

Zur Verkündung des "Wahlergebnisses" fliegt man dann Egon Krenz aus Dierhagen ein. Der hat Erfahrung mit sowas. [flash]

http://www.mdr.de/damals/eure-geschichte/themen/kommunalwahl102.html

wichtig: ausdruckslos gucken

[grin]
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 7. Mai 2014, 11:18

In den Fängen des Volksbürgermeisters von Slawjansk

Nach der Freilassung der OSZE-Beobachter sind noch immer viele Ukrainer in der Gewalt der Geiselnehmer.

Zitat:
Nach der Freilassung der OSZE-Beobachter sind noch immer viele Ukrainer in der Gewalt der Geiselnehmer. Der Separatistenführer Ponomarjow sagt offen, Geiseln zu machen, um sie gegen prorussische Aktivisten austauschen zu können...]
....
Ukrainische Journalisten berichten unter Berufung auf Geheimdienstquellen, dass zurzeit 24 Menschen in besetzten Verwaltungsgebäuden der Provinzstadt festgehalten werden, die meisten von ihnen Männer. Bis auf einen georgischen Staatsbürger sollen alle verbliebenen Geiseln Ukrainer sein. Ponomarjow selbst hatte sich an jenem Freitag, an dem Katerina das letzte Lebenszeichen von ihrem Freund erhielt, bei einer Pressekonferenz gerühmt, 40 Spione festgenommen zu haben...]
....
Regieren nach den Faustrecht

Für die Freilassung der Mitglieder der OSZE-Militärbeobachtermission unter deutscher Führung hatte sich unter anderem die Bundesregierung stark gemacht. Am vergangenen Samstag konnten die Männer Slawjansk verlassen. Zuvor hatte Wladimir Lukin, der ehemalige Menschenrechtsbeauftragte des russischen Präsidenten, mit dem „Volksbürgermeister“ über ihre Freilassung verhandelt. Er hatte auch die Entlassung mehrerer ukrainischer Militärs erwirken können, die zusammen mit den westlichen Militärinspekteuren gefangengenommen worden waren. Lukin sagte bei einer Pressekonferenz nach der Befreiung, die übrigen Geiseln von Slawjansk seien nicht „Teil seiner Mission“ gewesen. [...]

http://www.faz.net/aktuell/politik/ukra ... ageIndex_2

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 7. Mai 2014, 13:08

Lukin ist Teil der Piratenmannschaft von Putin.
Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 7. Mai 2014, 14:29

Der falsche Zar der Ostukraine

Wjatscheslaw Ponomarjow, der selbst ernannte Bürgermeister von Slowjansk, ist mehr als eine Marionette Russlands. Er gefällt sich in der Rolle des Widerstandskämpfers.

Zitat:
Was also will Ponomarjow? Die Lösung des Rätsels könnte in den Worten "selbst ernannt" liegen. Es knüpft nicht zufällig an eine eigentümliche Tradition der russischen Geschichte an, die in Westeuropa wenig bekannt ist, im Osten aber umso besser: die Tradition der "Samoswanzy", der Selbstberufenen...

....

Es geht dabei um weit mehr als um Hochstapelei. Seinen Ursprung hat das Phänomen in der "Smuta", der "Zeit der Wirren" nach dem Tod Iwans des Schrecklichen (1584). Der erste russische Zar hinterließ keinen starken Nachfolger. In dieser Situation tauchten gleich mehrfach Männer in Moskau auf, die sich als der verschollene Zarensohn Dmitri ausgaben. In Wirklichkeit war Dmitri unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen. Die sogenannten Lügen-Dmitris störte das allerdings ebenso wenig, wie sich Ponomarjow heute um die ukrainische Verfassung oder das Völkerrecht schert. Sie meldeten teils erfolgreich Anspruch auf den Thron an....

....

Als der ukrainische Oligarch und aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat Petro Poroschenko den Slowjansker "Lügen-Bürgermeister" kürzlich als "völlig durchgedreht" bezeichnete, nahm Ponomarjow den Fehdehandschuh sofort auf. Wie es sich für einen "Zaren des Donbass" gehört, entgegnete er: "Wir werden diese Schwachköpfe in Kiew verjagen und bis Lemberg marschieren."

Auch Pugatschow rief seine bunt gewürfelten Kosaken- und Bauernhaufen einst zum Marsch auf Moskau auf und schreckte erst kurz vor dem Schwur zurück. "Nein, Kinderchen, das geht nicht", erklärte er angesichts der Kräfteverhältnisse. Der Ausgang im Donbass 240 Jahre später ist offen...]

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... sk/seite-2

Ab 15.35 Steinmeier spricht in der "Aktuellen Stunde" im Bundestag zur Lage in der Ukraine.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 7. Mai 2014, 15:36

Ostukraine: Putin drängt Separatisten zu späterem Referendum

Am Sonntag wollen die Milizen in der Ostukraine ein Referendum über die Abspaltung der Region abhalten. Jetzt sendet Präsident Putin ein Signal der Entspannung - und verlangt einen späteren Termin. Angeblich zieht der Kreml seine Truppen von der ukrainischen Grenze ab.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 68113.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 8. Mai 2014, 17:26

HPA hat geschrieben:Cui bono?


Gute Frage! Eskalation der Lage in allen Bereichen. Provozieren des "russischen Bären" bis diesem der Kragen platzt! Dazu passt sehr gut die Meldung daß die Militäroffensive gegen die Ostukraine auf alle Fälle weiter geht, selbst wenn die Seperatisten einlenken und die Abstimmung verschieben! Nach dem Eingreifen der Russen schreit man dann nach NATO-Truppen und möchte somit die NATO in die Auseinandersetzung hinein ziehen. Das wäre die einzige Chance für die Bande in Kiew sich gegen Putin zu behaupten, und das zum Preis der Gefahr eines Weltkrieges!

Bliebt zu hoffen das Putin die Nerven behält und keine russischen Truppen in die Ukraine schickt! Durch das militärische Vorgehen der "Übergangsregierung" schwindet täglich die Chance auf ein friedliches Zusammenleben in der Ukraine mehr und mehr! Mich wundert die Zurückhaltung des Westens gegenüber der Bande in Kiew! Was wäre gewesen wenn Janukowitsch im Februar Panzer gegen die Maidan Schläger eingesetzt hätte oder gar ein besetztes Gebäude abgefackelt mit dutzenden von Toten?

der Peter [hallo]
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