Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Dille » 20. März 2014, 17:08

Das würde nur George Orwell's Albträume bestätigen !

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 20. März 2014, 17:39

Das hat doch die älteste und größte Demokratie der Welt, dem eigenem Bekunden nach auch hellster Leuchtturm für Frieden und Freiheit in der Welt, mit Hilfe der NSA und ihrer zahlreichen anderen Dienste längst geschafft.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 17:39

Was ich bei der Krim-Geschichte nicht verstehe.Der Westen,also wir sagen,Russland verstößt gegen das Völkerrecht wenn es die Krim in Russland aufnimmt.Nach allem was ich nun weiß,will doch wohl eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung,dass die Krim zu Russland kommt,hat wohl auch so abgestimmt.Wieso verstößt eigentlich eine derartige Abstimmung,die doch eine Mehrheit der Bevölkerung erkennen lässt gegen das Völkerrecht,in welcher Hinsicht?Und wenn nun die Krim weiter bei der Ukraine bleiben würde,dann doch wohl gegen den Willen einer Mehrheit,dass würde dann nicht gegen das Völkerrecht verstoßen?
Könnte es sein,dass bei dieser Geschichte wieder mal greift,passt mir,uns, dem Westen,die demokratische Entscheidung,also die Entscheidung von Mehrheiten nicht,gefällt uns die Demokratie nicht,die gefällt uns nur solange wie sie in unsere Wertevorstellungen und in unsere globalen Interessen passt.Und solche Vorstellungen von Demokratie gefallen mir nicht,im Kleinen wie im Großen,dann wären wir mit der Diktatur bald besser dran,da weiß man wenigstens woran man ist,das Politbüro sagt,so wird s gemacht und Ende Gelände. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2014, 17:46

karnak hat geschrieben:Wieso verstößt eigentlich eine derartige Abstimmung,die doch eine Mehrheit der Bevölkerung erkennen lässt gegen das Völkerrecht,in welcher Hinsicht?Und wenn nun die Krim weiter bei der Ukraine bleiben würde,dann doch wohl gegen den Willen einer Mehrheit,dass würde dann nicht gegen das Völkerrecht verstoßen?


GEORG NOLTE, Professor für Völkerrecht dazu:
Eine Abstimmung, die durch eine völkerrechtswidrige Gewaltanwendung russischer Truppen ermöglicht und international nicht überwacht wird, hat keine völkerrechtlichen Wirkungen. Unter diesen Umständen geht ein mögliches Selbstbestimmungsrecht der lokalen Bevölkerung auch nicht so weit, dass sich die Krim gegen den Willen der Kiewer Regierung aus der Ukraine lösen kann. Wenn überhaupt, könnte ein Anspruch auf Loslösung nur damit begründet werden, dass ein Zusammenleben in einem gemeinsamen Staat aufgrund einer Geschichte konkreter Gewalterfahrungen oder systematischer Menschenrechtsverletzungen völlig unzumutbar geworden wäre. Das ist aber hier nicht der Fall.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 17:51

[denken] Na ja,ist das nicht etwas an den Haaren herbeigezogen,um zu begründen das wir recht haben und die Russen unrecht?Wenn Putin also ein Jahr warten würde,sich Zeit lassen würde,internationale Beobachter im Land erscheinen und alles beobachten und dann würde abgestimmt,das Ergebnis wäre mit Sicherheit das Gleiche,dann wäre es rechtens,dass die Krim zu Russland geschlagen wird?
Mit anderen Worten,wir wollen uns wenigstens wichtig machen wenn wir schon nichts zu sagen haben.
Und die Mehrheit der Krimbewohner will mit Sicherheit zu Russland,weil sie dort eine bessere Lebensperspektive sieht als in der Ukraine.Übrigens so ähnlich wie die Bedürfnisse der Bürger der DDR die zur BRD gehören wollten.Ach nein,da war es ja völlig anders,da ging es nur um nationale Gefühlsregungen die nichts oder nur sehr wenig mit meinen Fleischtöpfen zu tun hatten. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2014, 17:57

karnak hat geschrieben:[denken] Na ja,ist das nicht etwas an den Haaren herbeigezogen,um zu begründen das wir recht haben und die Russen unrecht?Wenn Putin also ein Jahr warten würde,sich Zeit lassen würde,internationale Beobachter im Land erscheinen und alles beobachten und dann würde abgestimmt,das Ergebnis wäre mit Sicherheit das Gleiche,dann wäre es rechtens,dass die Krim zu Russland geschlagen wird?
Mit anderen Worten,wir wollen uns wenigstens wichtig machen wenn wir schon nichts zu sagen haben.


Sorry, die ganze Welt (siehe UN) sieht das so. Eine lokale Volks-Gruppe kann sich nicht allein aus dem Staat lösen. Das geht nirgends.
Oder könnten die Sorben jetzt auch zu Polen?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 18:02

augenzeuge hat geschrieben:
Sorry, die ganze Welt (siehe UN) sieht das so. Eine lokale Volks-Gruppe kann sich nicht allein aus dem Staat lösen. Das geht nirgends.
Oder könnten die Sorben jetzt auch zu Polen?
AZ

[flash] Wegen mir,soll sie,ich sehe es anders und mir würde es gefallen wenn man meine Zweifel logisch und einleuchtend ausräumen könnte.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 20. März 2014, 18:03

Wirklich die ganze Welt AZ? Oder die Welt, die uns die unhabhängigen Medien präsentieren?

Im Fall der Ukraine und Krim wird eine ganz üble Propaganda Politik gefahren und nicht ausschließlich vom Kreml. Damit das hier keiner falsch versteht.

Die "objektive "Berichterstattung in den diversen Medien in diesem Land bewegt sich ziemlich im Grenzbereich der offenen Hetze gegen Russland.
Einseitige Berichterstattung nennt man das.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Dille » 20. März 2014, 18:04

Mich stimmt zumindest nachdenklich, daß man OSZE- Beobachter nicht auf die Krim gelassen hat, oder besser noch ausgeschrieben : "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa". Wenn die Zustimmung auf der Krim so groß wäre, welchen Hinderungsgrund gäbe es dann ?? Eigentlich doch nur, daß die Mehrzahl der europäischen Staaten heute etwas andere Vorstellungen vom Umgang miteinander haben, als zur Zeit der Entstehung KSZE/ OSZE, als man sich noch blockweise gegenüberstand. Heute steht Rußland mit seiner "Hilferuf- Politik" eben sehr allein da.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. März 2014, 18:11

Wobei diese „Hilferuf-Politik“ gefährlich werden könnte! Was die Krim angeht, brauchen wir nicht mehr über das Völkerrecht zu diskutieren, höchstens theoretisch. Die Messen sind doch gelesen! Präsident Putin unterzeichnete den Aufnahmevertrag und die Duma stimmte zu. Wer da auf der Krim, wie abgestimmt hat ist doch jetzt völlig gegenstanslos!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 18:12

Dille hat geschrieben:Mich stimmt zumindest nachdenklich, daß man OSZE- Beobachter nicht auf die Krim gelassen hat, oder besser noch ausgeschrieben : "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa". Wenn die Zustimmung auf der Krim so groß wäre, welchen Hinderungsgrund gäbe es dann ??

Ich denke mal,dass weißt Du genau so gut wie ich,Arroganz,Arroganz einer Großmacht,die zeigen will,dass sie eine Weltmacht ist,es nicht nötig hat sich von der Welt in die Suppe spucken zu lassen.Und mit dieser Arroganz ist sie nicht allein auf der Welt,es gibt da noch ein paar mehr,die meinen sich die leisten zu können und wenn wir ehrlich sind,mit unserem Sturm im Wasserglas,das können sie auch,die UN geht ihnen doch in Wahrheit am A.. vorbei,allen voran die USA.Aber das weißt Du ja auch.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 18:20

pentium hat geschrieben:Wobei diese „Hilferuf-Politik“ gefährlich werden könnte! Was die Krim angeht, brauchen wir nicht mehr über das Völkerrecht zu diskutieren, höchstens theoretisch. Die Messen sind doch gelesen! Präsident Putin unterzeichnete den Aufnahmevertrag und die Duma stimmte zu. Wer da auf der Krim, wie abgestimmt hat ist doch jetzt völlig gegenstanslos!

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Und da bleibt eben meine Frage.Der Putin ist demokratisch gewählt,zumindest im Wesentlichen [flash],die Duma auch,auch die Volksabstimmung dürfte wohl eindeutig sein,ob man die Abstimmung von 70%Zustimmung auf 96%"verbessert" hat,was wir noch nicht mal eindeutig beweisen können,ist für die Sachlage nebensächlich,eine Mehrheit ist es in jedem Fall.Wieso verstößt es also gegen das Völkerrecht?Gegen welches Recht welchen Volkes?Gegen das "Volk"der eigentlich Mächtigen dieser Welt?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 20. März 2014, 18:21

Dille hat geschrieben:Mich stimmt zumindest nachdenklich, daß man OSZE- Beobachter nicht auf die Krim gelassen hat, oder besser noch ausgeschrieben : "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa". Wenn die Zustimmung auf der Krim so groß wäre, welchen Hinderungsgrund gäbe es dann ??
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Also wie mir meine Freundin Oksana sagte, wurden die sogar extra von der Krim eingeladen, haben aber "dankend" abgelehnt.
Also was denn nun?

karnak hat geschrieben:Was ich bei der Krim-Geschichte nicht verstehe.Der Westen,also wir sagen,Russland verstößt gegen das Völkerrecht wenn es die Krim in Russland aufnimmt.Nach allem was ich nun weiß,will doch wohl eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung,dass die Krim zu Russland kommt,hat wohl auch so abgestimmt.Wieso verstößt eigentlich eine derartige Abstimmung,die doch eine Mehrheit der Bevölkerung erkennen lässt gegen das Völkerrecht,in welcher Hinsicht?Und wenn nun die Krim weiter bei der Ukraine bleiben würde,dann doch wohl gegen den Willen einer Mehrheit,dass würde dann nicht gegen das Völkerrecht verstoßen?
Könnte es sein,dass bei dieser Geschichte wieder mal greift,passt mir,uns, dem Westen,die demokratische Entscheidung,also die Entscheidung von Mehrheiten nicht,gefällt uns die Demokratie nicht,die gefällt uns nur solange wie sie in unsere Wertevorstellungen und in unsere globalen Interessen passt.Und solche Vorstellungen von Demokratie gefallen mir nicht,im Kleinen wie im Großen,dann wären wir mit der Diktatur bald besser dran,da weiß man wenigstens woran man ist,das Politbüro sagt,so wird s gemacht und Ende Gelände. [flash]


Genau das kritisiere ich ja schon seitenlang in diesem Thread, also das messen mit zweierlei Maß.

Interessierter hat geschrieben: Unterstützung für Russland: Chinas Schatten über der Ukraine

Während der Westen versucht, Russland zu isolieren, stellt sich China an die Seite Wladimir Putins. Hinter den Kulissen arbeiten Moskau und Peking bereits an Plänen für ein militärpolitisches Bündnis - eine Allianz, die die Kräfteverhältnisse auf der Welt dramatisch verändern kann.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 59430.html

Das gab es doch wenige Jahre nach dem Ende des WW2 schon einmal und nannte sich das " Lager der Volksdemokraten " . [grin]

" Der Interessierte "


Genau das befürchtet ich ein paar Seiten weiter vorne auch schon. Was wenn die Chinesen ernst machen und den
Dollar mal eben "untergehen" lassen? Da lassen wir noch mehr Federn, als bei einer Russland Sanktion.

Thoth hat geschrieben:Wirklich die ganze Welt AZ? Oder die Welt, die uns die unhabhängigen Medien präsentieren?

Im Fall der Ukraine und Krim wird eine ganz üble Propaganda Politik gefahren und nicht ausschließlich vom Kreml. Damit das hier keiner falsch versteht.

Die "objektive "Berichterstattung in den diversen Medien in diesem Land bewegt sich ziemlich im Grenzbereich der offenen Hetze gegen Russland.
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Da stimme ich Dir auch zu Thoth, man mag es kaum glauben und richtig, die sogenannte Welt begrenzt sich nicht nur
auf Amerika und seine Verbündeten. Ich schätze mal so aus dem Bauch heraus, das sich mindestens 160 Nationen, von
den - wieviel? - 209 Nationen weltweit, nicht der Meinung Amerikas anschließen. Wenn es also in den Medien immer heißt,
die Welt verurteilt..............dann ist das gelinde gesagt Quatsch.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. März 2014, 18:26

Es ist ja nicht so, das alle Nichtrussen auf der Krim jetzt antreten müssen und mit Nachteilen in jeglicher Hinsicht rechnen müssten. Solange dies gewährleistet wird von Putin und Co. geht doch menschenrechtlich alles in Ordnung.

Rainer-Maria und Sanktionen des Westen? Ich bitte Euch, das ist ein Geben und Nehmen, wirtschaftlich, also kein Manager, keine wirklich wichtige Wirtschaftsgröße wird so blöd sein da den Anderen voll vors Schienbein zu treten.Nur das wird intern geregelt, da bleibt die Politik außen vor, so nehme ich mal gut an.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. März 2014, 18:36

Focus meldet gerade im Live-Ticker:

Rund 20 Bewaffnete auf der Krim haben nach Angaben eines Behördensprechers mit der Erstürmung eines ukrainischen Kriegsschiffs im Hafen von Sewastopol begonnen.

"Der Angriff hat begonnen", teilte der Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums auf der Schwarzmeer-Halbinsel, Wladislaw Selesnjow, auf seiner Facebook-Seite im Internet mit. Das Kriegsschiff "Ternopil" war demnach zuvor bereits umstellt.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Transitfahrer » 20. März 2014, 18:45

Edelknabe hat geschrieben:Es ist ja nicht so, das alle Nichtrussen auf der Krim jetzt antreten müssen und mit Nachteilen in jeglicher Hinsicht rechnen müssten. Solange dies gewährleistet wird von Putin und Co. geht doch menschenrechtlich alles in Ordnung.


Ach, nein? Ist das so? http://web.de/magazine/nachrichten/ausland/ukraine-krise/18733506-druck-ukrainer-verlassen-krim.html#.hero.Exodus%20von%20der%20Krim%20beginnt.275.316

Aber der link ist ja nur von den (Zitat Thoth) "unabhängingen Medien".

Wenn das Vorgehen Putins hier von einigen Usern gutgeheissen wird, kann die BRD nicht auch z.B. Schlesien wieder haben?
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 20. März 2014, 18:46

Hier mal ein Beispiel ( Iran = Frankreich) wie die ach so tollen Sanktionen wirklich wirken:

Vor allem französische Hersteller hatten extrem unter den immer weiter verschärften internationalen Sanktionen gelitten. PSA Peugeot Citroën verkaufte beispielsweise noch im Jahr 2011 Bausätze für knapp 458.000 Fahrzeuge nach Iran. Dieses Geschäft musste im Februar 2012 wegen neuer Restriktionen eingestellt werden. Renault verbuchte noch im Sommer für das Iran-Geschäft 512 Millionen Euro an Rückstellungen wegen der verschärften Sanktionen gegen das Land.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 35491.html

In der Folge des wegbrechenden Geschäfts mit dem Iran verloren 8.000 Franzosen direkt und weiter 14.000 Franzosen
indirekt ihren festen Arbeitsplatz, alleine in der Auto - Industrie.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 20. März 2014, 19:21

Transitfahrer hat geschrieben:
Ach, nein? Ist das so? http://web.de/magazine/nachrichten/ausland/ukraine-krise/18733506-druck-ukrainer-verlassen-krim.html#.hero.Exodus%20von%20der%20Krim%20beginnt.275.316

Aber der link ist ja nur von den (Zitat Thoth) "unabhängingen Medien".

Wenn das Vorgehen Putins hier von einigen Usern gutgeheissen wird, kann die BRD nicht auch z.B. Schlesien wieder haben?


Wenn der Ex-KGBler das macht, dann gehen die Einmärsche und die Annektionen - die Krim ist ja schon ein Wiederholungsfall nach Abchasien und Ossetien - aus Sicht insbesondere der dunkelroten und braunen Ecke (einfach mal deren Zeitungen bzw. Statements lesen) in Deutschland in Ordnung. Wenn andere das Gleiche machen, dann sind es Faschisten, Klassenfeinde, Kriegsverbrecher. Die Heuchelei ist in dieser Beziehung groß.

Der Verweis auf Abstimmungen und Selbstbestimmungsrechte, um das Vorgehen Putins zu rechtfertigen, ist abstrus. Das gleiche Recht wurde den Tschetschenen in zwei mit äußerster Brutalität geführten Kriegen von Putin bzw. Jelzin verwehrt.
Zuletzt geändert von Sirius am 20. März 2014, 19:42, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2014, 19:26

Thoth hat geschrieben:Wirklich die ganze Welt AZ? Oder die Welt, die uns die unhabhängigen Medien präsentieren?

Im Fall der Ukraine und Krim wird eine ganz üble Propaganda Politik gefahren und nicht ausschließlich vom Kreml. Damit das hier keiner falsch versteht.

Die "objektive "Berichterstattung in den diversen Medien in diesem Land bewegt sich ziemlich im Grenzbereich der offenen Hetze gegen Russland.
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Ich rede nicht von Medien, ich rede von der UN! Die haben doch sehr eindeutig ihre Meinung gesagt. Aber womöglich haben die auch keinen Durchblick.

Thoth, du kannst es drehen wie du willst. Dass Völkerrecht wurde von Putin verletzt. So sieht es die Welt! Unabhängig jeglicher Berichterstattung, welche dir nicht objektiv erscheint.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. März 2014, 19:31

Weil wir gerade bei Propaganda sind!

Igor Miroschnitschenko prügelt Journalisten, hetzt gegen Juden - und sitzt als Abgeordneter im ukrainischen Parlament. Der Nationalist liefert genau den Stoff, den die Kreml-Propaganda braucht, um die Maidan-Revolution zu verunglimpfen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 59878.html

Kein Wunder das dass russische Medien (natürlich) ausschlachten.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2014, 19:37

karnak hat geschrieben:,auch die Volksabstimmung dürfte wohl eindeutig sein,ob man die Abstimmung von 70%Zustimmung auf 96%"verbessert" hat,was wir noch nicht mal eindeutig beweisen können,ist für die Sachlage nebensächlich,eine Mehrheit ist es in jedem Fall.Wieso verstößt es also gegen das Völkerrecht?Gegen welches Recht welchen Volkes?Gegen das "Volk"der eigentlich Mächtigen dieser Welt?


Mensch, Karnak, ich komme gleich zu dir....aber dann. [flash]

Fakt ist, die Krim gehört zur Ukraine. Das wurde auch von Russland anerkannt. Und es kann nicht sein, dass der lokale Teil eines Volkes eine Abstimmung macht ohne den Rest zu fragen. Schon gar nicht mit diesem Militärgehabe, was Putin zeigt.

Hier verjagen russ. Soldaten ukrainische S. aus ihren Kasernen, zwingen sie ihr Land, die ukrainische Krim zu verlassen, der Rest des Volkes muss ne Abstimmung machen, ohne die Chance zu haben, ein NEIN anzukreuzen und ihr seht eine völkerrechtliche Rechtfertigung?
Dein Rechtsverständnis ist irgendwie verrutscht, Karnak.... Nur gut, dass du nicht noch mit der Geschenkrückholoption kommst. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 20. März 2014, 19:52

karnak hat geschrieben:Und da bleibt eben meine Frage.Der Putin ist demokratisch gewählt,zumindest im Wesentlichen [flash],die Duma auch,auch die Volksabstimmung dürfte wohl eindeutig sein,ob man die Abstimmung von 70%Zustimmung auf 96%"verbessert" hat,was wir noch nicht mal eindeutig beweisen können,ist für die Sachlage nebensächlich,eine Mehrheit ist es in jedem Fall.Wieso verstößt es also gegen das Völkerrecht?Gegen welches Recht welchen Volkes?Gegen das "Volk"der eigentlich Mächtigen dieser Welt?


Rot: Woher weißt Du das? Bei der letzten regulären Abstimmung in den neunziger Jahren, war eine knappe Mehrheit auf der Krim für den Verbleib in der Ukraine. Das jetzige "Referendum" hat was von nordkoreanischen "Wahlen", auch das Ergebnis. Ansonsten hätte man internationalen Wahlbeobachtern der OSZE nicht den Zutritt zur Krim verwehrt, wenn es eine so deutliche Mehrheit gewesen wäre.

Blau: UN-Charta. Die hat Russland auch unterschrieben.
Zuletzt geändert von Sirius am 20. März 2014, 19:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 20. März 2014, 19:53

Insbesondere an Sparta gewandt: Wenn der verständliche Wunsch der Mehrheit der Krimbewohner zu Russland zurückzukehren ohne die gerissenen, hinterhältigen Maßnahmen der Putin-Regierung verlaufen wären, alles okay.
Aber hier verlief alles anders: Putin nutzte die Instabilität eines Regierungswechsels in der UA aus, heizte das Klima auf der Krim an, verhielt sich wie ein Pirat mit getarntem Personal, missachtete alle gängigen Verfahren von Gebietswechseln.
Von den vielen Fehlern des Westens und der ungeübten Regierung in Kiew will ich hier nicht reden.
Putin hat jedes honorige Verhalten eines glaubwürdigen Staatsmannes vermissen lassen. Da hat er von seinen Vor-Führern, wie Stalin, viel gelernt.
Er hat die aktuellen Situationen schamlos ausgenutzt und Fakten geschaffen.
Wer daran glaubt, dass die Krim-Ukrainer und Krim-Tataren gleichberecht dort leben können, ist ein Optimist.

Selbst bei kleinen Gebietswechseln gilt: Meinungsfindung im Gebiet -Antrag an höhere Ebene -Abstimmung im Gebiet -Beschluss der höheren Ebene-Gebietswechselvollzug.
Leider gilt das nicht im Putin-Land. So muss es damals gewesen sein, als die homo sapiens durchs Gebirge streiften....sie schlugen dem anderen den Schädel ein, klauten ihm das Hirschbein und beriefen sich auf's Völkerrecht.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 19:59

Sirius hat geschrieben: Das jetzige "Referendum" hat was von nordkoreanischen "Wahlen", auch das Ergebnis.

Und woher weißt Du das?
Bei der Verfolgung der Berichterstattung des Referendums durch westliche Medien hatte ich jedenfalls nicht den Eindruck sie zweifeln eine Mehrheit der Bevölkerung der Krim für den Beitritt zu Russland ernsthaft an.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon karnak » 20. März 2014, 20:01

Nov65 hat geschrieben:Insbesondere an Sparta gewandt: Wenn der verständliche Wunsch der Mehrheit der Krimbewohner zu Russland zurückzukehren ohne die gerissenen, hinterhältigen Maßnahmen der Putin-Regierung verlaufen wären, alles okay.
Aber hier verlief alles anders: Putin nutzte die Instabilität eines Regierungswechsels in der UA aus, heizte das Klima auf der Krim an, verhielt sich wie ein Pirat mit getarntem Personal, missachtete alle gängigen Verfahren von Gebietswechseln.
Von den vielen Fehlern des Westens und der ungeübten Regierung in Kiew will ich hier nicht reden.
Putin hat jedes honorige Verhalten eines glaubwürdigen Staatsmannes vermissen lassen. Da hat er von seinen Vor-Führern, wie Stalin, viel gelernt.
Er hat die aktuellen Situationen schamlos ausgenutzt und Fakten geschaffen.
Wer daran glaubt, dass die Krim-Ukrainer und Krim-Tataren gleichberecht dort leben können, ist ein Optimist.

Selbst bei kleinen Gebietswechseln gilt: Meinungsfindung im Gebiet -Antrag an höhere Ebene -Abstimmung im Gebiet -Beschluss der höheren Ebene-Gebietswechselvollzug.
Leider gilt das nicht im Putin-Land. So muss es damals gewesen sein, als die homo sapiens durchs Gebirge streiften....sie schlugen dem anderen den Schädel ein, klauten ihm das Hirschbein und beriefen sich auf's Völkerrecht.
Andreas

Der Beitrag leuchtet mir bis jetzt am Ehesten ein,den Argumenten kann ich mich nicht völlig verschließen. [wink]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 20. März 2014, 20:14

augenzeuge hat geschrieben:
Ich rede nicht von Medien, ich rede von der UN! Die haben doch sehr eindeutig ihre Meinung gesagt. Aber womöglich haben die auch keinen Durchblick.

Thoth, du kannst es drehen wie du willst. Dass Völkerrecht wurde von Putin verletzt. So sieht es die Welt! Unabhängig jeglicher Berichterstattung, welche dir nicht objektiv erscheint.
AZ


AZ, nicht "die Welt" sieht es so sondern die westliche abendländisch selbsternannte freiheitlich-demokratische Hüterin der ja was denn nun? Der Interessen der internationalen Konzerne und Banken? Ihrer eigenen staatlichen und politischen Interessen im Bezug auf Einflusssphären?
Wer bestimmt was Völkerrecht ist? Etwa die UNO? Völkerrecht ist nicht mehr als eine unverbindliche Empfehlung die man Abends am Kamin bei einem guten Glas Rotwein lesen kann wenn nichts anständiges im Fernsehen läuft ......
.... außer natürlich Berichte über die "Völkerrechtsverletzungen" eines Herrn Putins in Bezug auf Ukraine und Krim ....

Schonmal den Spruch gehört "Geld regiert die Welt"?
Da interessieren Völkerrecht und Menschenrecht noch nicht einmal marginal.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 20. März 2014, 20:20

karnak hat geschrieben:
Sirius hat geschrieben: Das jetzige "Referendum" hat was von nordkoreanischen "Wahlen", auch das Ergebnis.

Und woher weißt Du das?


-Es gab keine Antwortmöglichkeit, die einen eindeutigen Verbleib in der Ukraine ermöglicht hätte
-Kein vollständiges Wahlregister bzw. keine Wählerlisten.
-internationalen Wahlbeobachter von OSZE und UNO wurden nicht zugelassen, sondern rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien, wie den französischen Front National, die italienische Lega Nord und die FPÖ aus Österreich. Da hat Putin auf einmal kein Problem mit "Faschisten".
-vor Ort anwesende Journalisten durften an der Auszählung nicht teilnehmen, ihnen wurde der Zutritt verwehrt
-gläserne Wahlurnen in Kombination mit Stimmzetteln ohne Kuvert.
-Ein Ergebnis von 97 %, wie man es aus Ländern wie Nordkorea kennt.
-massive Militärpräsenz
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. März 2014, 20:41

Hatten wir das schon?

Zitat:
Eine seltsame Phalanx aus Putin-Fans, EU-Kritikern und antiamerikanischen Wutbürgern treibt seit Wochen ihr Unwesen – auch im deutschsprachigen Raum. Mit einem heiligen Furor verbreiten sie auf Internetportalen, in redaktionellen Beiträgen und sogar im Bundestag ihre Grundthese: Der Westen sei böse, Russland verteidige in der Ukraine nur seine Interessen...]

Zitat:
Was auffällt: In Onlineforen unterstützt eine grosse Zahl der Leser die Putin-Versteher. Die Nato sei auch in Kosovo eingefallen, schreibt einer auf Tagesanzeiger.ch. Andere halten die EU für eine «Wirtschaftsdiktatur» oder beschimpfen russlandkritische Journalisten als «USraelische Puppen...]

Zitat:
Ähnlich verhält es sich mit der Ukraine. Die Menschen dort haben zwei Systeme vor Augen: den russischen Neozarismus und ein demokratisches Europa. Sie haben sich die Freiheit genommen, sich für das eine und gegen das andere zu entscheiden. Selbst der als russlandfreundlich geltende Ex-Präsident Janukowitsch verhandelte mit der EU über ein Assoziierungsabkommen. Offenbar versprach er sich mehr von einer Annäherung an die EU als von einem Beitritt zu Putins Eurasischer Union.

Erst als Moskau einen Wirtschaftskrieg gegen die Ukraine entfachte, musste Janukowitsch klein beigeben und sich unter die Fuchtel des grossen Bruders stellen. Mit anderen Worten: Russland verhält sich wie ein Restaurantbesitzer, der schlechtes Essen zu überhöhten Preisen anbietet. Wenn die Kundschaft ausbleibt, lamentiert er, man habe doch in der Vergangenheit immer bei ihm gespeist – und schickt Schlägertrupps, um die abgewanderten Feinschmecker aus den Lokalen der Konkurrenz zu zerren...]


quelle und ganzer Text:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/14814433

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. März 2014, 22:24

Läuft gerade bei Maybrit Illner
"Putins Alleingang – droht jetzt Krieg in Europa?"

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2014, 22:42

So sieht Putins Völkerrecht aus:

Igor Kirjuschtschenko hat belagerte ukrainische Kasernen mit Lebensmitteln versorgt. Plötzlich dringen prorussische Schläger in seine Wohnung ein und drohen: "Hau ab von der Krim oder wir töten dich", wie Kirjuschtschenko erzählt.

Von ähnlichen Drohungen berichtet die kritische Journalistin Tatjana Richtun. Angreifer verprügeln sie und entreißen ihr die Kamera. Auch andere Reporter klagen über Schikanen und Gewalt. Ibrahim Umerow wird mit Knochenbrüchen in eine Klinik gebracht - Maskierte schlagen ihn zusammen, als Umerow filmt, wie die Gruppe ein Geschäft unter ihre Kontrolle bringt.

Wer offen die ukrainischen Farben trägt, gilt vielen auf der Krim gleich als Ultranationalist oder "Faschist" aus der Westukraine.

"Ich erhielt direkte Drohungen, dass mit denen abgerechnet wird, die Ukrainisch sprechen", erzählt Jewgeni Klimenko. Mit seiner fünfjährigen Tochter hat er sich aufs Festland abgesetzt, nach Dnjepropetrowsk.

Experten rechnen mit bis zu 50 000 Flüchtlingen......

Human Rights Watch (HRW) ist besorgt, besonders nach der Ermordung eines Mitglieds der tatarischen Minderheit. "Seit Wochen haben maskierte Bewaffnete die Menschen belästigt und eingeschüchtert", teilt HRW mit.

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