Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2014, 22:16

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 11. März 2014, 00:50

Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Zitat:
Ein solches Referendum ist nicht möglich.

In dem betreffenden Abschnitt der ukrainischen Verfassung - es handelt sich um den Artikel 137 - müsste ein entsprechendes Recht vorgesehen sein. Artikel 138 der ukrainischen Verfassung räumt zwar der Krim das Recht ein, Referenden zu organisieren und auch durchzuführen. Aber Gegenstand eines solchen regionalen Referendums können nur die Materien sein, die ich vorhin aufgezählt habe, sozusagen kommunale, örtliche, regionale Probleme.


mfg
pentium


Das selbe Problem, aber in Spanien:

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den Plänen Kataloniens für ein Unabhängigkeits-Referendum am 9. November 2014 eine klare Absage erteilt. "Diese Volksbefragung wird nicht stattfinden. Sie ist verfassungswidrig und wird nicht stattfinden", versicherte Rajoy am Donnerstagabend in Madrid nur wenige Stunden, nachdem die katalanische Regionalregierung Datum und Fragestellung des Referendums bekanntgegeben hatte.


http://derstandard.at/1385170834142/Kat ... -abstimmen

Hier gilt aber noch immer:

Das Völkerrecht hat grundsätzlich Vorrang vor dem Landesrecht


LG

Sparta


Wie ist das Selbstbestimmungsrecht völkerrechtlich zu bewerten?

SPIEGEL ONLINE: Nun könnte der Streit über das russische Engagement auf der Krim durch ein Referendum entschieden werden, durch das die Halbinsel gleich im Ganzen Putins Imperium zugeschlagen wird. Wäre eine solche Annexion unter Berufung auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" zulässig?

Kreß: Nein. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker gewährt grundsätzlich kein Recht zur Sezession, das auch noch mit bewaffneter Hilfe von außen durchgesetzt werden dürfte.
__________________________
Claus Kreß, geboren 1966 in Köln, ist Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht an der Uni Köln. Der Völkerstrafrechtler hat im Auftrag der Bundesregierung an der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag mitgewirkt und gilt international als Experte für das Völkerrecht in Bürgerkriegen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 57358.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2014, 10:31

Was wäre eigentlich, wenn die Bewohner der Kurilen sich Japan zugehörig sehen und ebenfalls ein Referendum durchführen?
Akzeptiert das Russland dann auch?

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 11. März 2014, 10:39

Kommt darauf an:

Leben dort überhaupt noch Japaner?

Gibt es dort einen Eisfreien Hafen?

Ist dort eine Flotte stadioniert?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2014, 12:17

pentium hat geschrieben:Kommt darauf an:

Leben dort überhaupt noch Japaner?
pentium


Nee, hast recht, pentium. Seit 1946 nicht mehr....auch hier haben die Russen gemacht, was sie wollten.....oder besser, man hat es sich gefallen lassen.....
(wiki: Die japanische Bevölkerung von ca. 17.300 Menschen wurde bis Frühling 1946 vertrieben. Einige japanische Postler behielt man bis 1947 da, um die japanischen Post- und Fernmeldeeinrichtungen am Laufen zu halten. Viele männliche Zivilisten und alle Soldaten wurden in sibirische Lager verbracht, was die Mehrzahl nicht überlebte)

Ganz sicher alles für den Frieden.... [muede]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 11. März 2014, 12:32

Ja, alles für den Frieden!

Übrigens Janokowitsch hat sich heute gemeldet.
Der gestürzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat seinen nationalistischen Gegnern vorgeworfen, einen Bürgerkrieg im Land zu planen. "Das Handeln gegen mich war Terror", sagt Janukowitsch im russischen Rostow am Don. Der 63-Jährige betont, er sei weiterhin der rechtmäßige Präsident und Oberbefehlshaber. "Wenn es die Umstände zulassen, kehre ich nach Kiew zurück", sagt Janukowitsch in seiner vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Erklärung. Die von der neuen Regierung in Kiew für den 25. Mai angesetzten Präsidentenwahlen seien illegal. Zum umstrittenen Russland-Referendum auf der Krim äußerte er sich nicht.

http://www.focus.de/politik/ausland/kri ... 77623.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2014, 13:26

pentium hat geschrieben: Der 63-Jährige betont, er sei weiterhin der rechtmäßige Präsident und Oberbefehlshaber.
pentium


Ja sicher..... [flash] . Liegt das jetzt an den Medikamenten zum Herzinfarkt?

Wenn es so wäre, müsste er doch sofort die ukrainische Krim gegenüber den russischen Aggressoren verteidigen, oder?

Was ist er für ein Präsident, der die Abspaltung von Landesteilen so locker hinnimmt?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2014, 16:26

Interessante Fakten eines Russlandexperten

-Eine Spaltung der Ukraine hätte für Russland einen prekären Staat in nächster Nachbarschaft zur Folge, was hochgefährlich ist. Russland setzt jetzt schon Dynamiken in der ukrainischen Bevölkerung in Gang, die es gar nicht kontrollieren kann.

-Mit einer proeuropäischen Regierung in Kiew, das weiß Russland, wird nicht nur eine Anbindung an den Westen zustande kommen, sondern auch ein Nato-Beitritt. Das ist das Worst-Case-Szenario der Leute, die momentan im Kreml sitzen. Deshalb hat man jetzt die Muskeln spielen lassen. Denn ein Staat, dessen Territorium auch nur zum Teil unter der Herrschaft eines anderen Staates steht, kann nicht in die Nato integriert werden.

-Wo die Amerikaner Russland treffen könnten, nämlich im Energiesektor, das wird in den USA gar nicht diskutiert.

-Russland wird durch sein Vorgehen weiter an Einfluss im postsowjetischen Raum verlieren, weil sich weitere Länder künftig eher an der EU orientieren werden.


-Der Gesprächsfaden wird deshalb noch lange nicht abreißen. Keiner hat die Ressourcen, einen dauerhaften Konflikt aufrecht zu erhalten...

http://web.de/magazine/nachrichten/ausl ... #.A1000018

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 12. März 2014, 19:02

Zugang zum europäischen Binnenmarkt
EU hebt Zollschranken für Kiew auf

Die EU-Kommission will der Ukraine bereits vor der Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens Zollerleichterungen in Millionenhöhe anbieten. Das kündigten EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EU-Handelskommissar Karel De Gucht in Straßburg an.


http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... kt122.html

Was bitteschön wollen die denn exportieren? Weizen und Sonnenblumenöl?

Angela Merkel möchte die Chance eines Übergangskabinetts in Kiew nutzen: Die Ukraine solle schon kommende Woche das EU-Abkommen unterzeichnen, welches Präsident Janukowitsch abgelehnt hatte. Merkel will das Abkommen auf dem EU-Gipfel durchziehen. Die Ukraine ist insolvent, stellt aber wirtschaftlich kein Problem dar - sagt Finanzminister Schäuble.


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... rzeichnen/

Was wir dann exportieren ist dagegen vollkommen klar. Milliarden aus Muttis Kaffeekasse.

Die Ukraine ist insolvent, stellt aber wirtschaftlich kein Problem dar - sagt Finanzminister Schäuble.

Finanzminister? [flash]

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 12. März 2014, 19:08

Wieder an der Eskalationsschraube drehen...

Weißrussland reagiert auf die Verlegung von US-Kampfjets nach Polen. "Das ist eine klare Eskalation der Lage", sagt Diktator Alexander Lukaschenko. Er fordert die Verlegung von bis zu 15 russischen Militärflugzeugen in sein Land.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 58286.html

Heute Abend bei Anne Will das Thema

" Putin weiter auf dem Vormarsch-Ist die Krim erst der Anfang?"

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 12. März 2014, 19:16

Ist die Verlegung von US Truppen in alle möglichen Länder der Region etwa keine bewusst betriebene Eskalation? Der Westen hat doch die Büchse der Pandora seinerzeit selbst geöffnet.

Dennoch unterstützt das russische Außenministerium die Entscheidung über die Unabhängigkeit der Krim. Dabei verwiesen die russischen Diplomaten auf den Beschluss des Internationalen Gerichtshofs über den Status des Kosovo von 2010 (das im Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien verkündet hatte).

Damals hatte Moskau die Souveränität des Kosovo nicht anerkannt. Präsident Wladimir Putin warnte 2008, dass der Kosovo-Präzedenzfall „das gesamte System der internationalen Beziehungen, das im Laufe von Jahrzehnten und Jahrhunderten entstanden war, zusammenbrechen lässt“. Dieser Präzedenzfall „könnte eine Kettenreaktion mit kaum vorhersehbaren Folgen auslösen“, so Putin damals.

Jazenjuk, der 2007 Außenminister unter Präsident Viktor Juschtschenko war, begrüßte die Unabhängigkeit des Kosovo.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 12. März 2014, 19:19

Da stimme ich Dir zu Neun.

Kosovo? Schnee von gestern und ganz, ganz was anderes. Hatte ich ja schon vorgebracht.
Auch das Schottland und Katalonien das Geschehen sehr aufmerksam verfolgen, interessiert
nicht, ist auch ganz, ganz was anderes.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 12. März 2014, 19:32

"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder
Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken
Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
Egon Bahr

http://www.rnz.de/heidelberg/00_2013120 ... ieg_g.html

Ich kann der Aussage von Egon Bahr zustimmen!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 12. März 2014, 19:35

Im übrigen noch mal generell was zum Thema.

Wie der Westen auf Russland regiert, kann man schön mit dem Pawlowschen Hund, auch bekannt als
Pawlowscher Reflex begründen. Ist also nichts wirklich neues. Aber das man das, was man dem Kosovo zugestanden
hat, der Krim partout nicht zugestehen will, kann man nur als messen mit zweierlei Maß bezeichnen.

Und das ist es, was mich bei dem Thema so aufregt.

Das die Mehrheit das hier nicht sehen will, oder nicht sehen kann, verstehe ich nicht!

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 12. März 2014, 21:24

Zwischenbemerkung zum Kosovo!

Kosovo spaltet die Meinung der Welt

Zitat:
Die auch schon Wladimir Putin gezogene Parallele zum Kosovo-Konflikt kommt nicht von ungefähr. Bis heute sorgt die Unabhängigkeit des vor allem von Albanern besiedelten einstigen Landesteils Serbiens international für heftige Debatten. Die USA und die Mehrheit der EU-Staaten verstehen die Unabhängigkeit als legitime Abspaltung von Serbien, einem Staat, der die Rechte der kosovarischen Mehrheitsbevölkerung missachtete und systematisch unterdrückte. Sie berufen sich auf das in der UN-Charta verankerte Selbstbestimmungsrecht der Völker und betonen die Einzigartigkeit des Falls, der somit keine Präzedenzwirkung habe.

Sich ebenfalls auf die UN-Charta berufend, lehnen Russland und China, aber auch die EU-Mitgliedsstaaten Griechenland, Rumänien, Slowakei, Spanien und Zypern die Unabhängigkeit ab. Sie betrachten die internationale Anerkennung des Kosovo als völkerrechtswidrige Verletzung der serbischen Souveränität, die den UN-Prinzipien der Nichteinmischung und territorialen Integrität zuwider laufe. Insbesondere die Motivlage Spaniens ist offenkundig: Hier muss sich der Nationalstaat massiver Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen und der Basken erwehren.

Auch die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (IGH) von 2010, der die Unabhängigkeitserklärung der kosovarischen Regierung als rechtmäßig bewertete, änderte nichts an der Kontroverse. Da IGH-Urteile völkerrechtlich nicht bindend sind, ist es weiterhin jedem Staat überlassen, Kosovo anzuerkennen oder nicht.Allerdings birgt der Fall Kosovo auch die Hoffnung, dass sich verfeindete Landesteile wieder annähern können. Vor einem Jahr unterzeichneten Serbien und Kosovo ein Abkommen, das die strittige Statusfrage zwar ausklammert, aber immerhin Prinzipien für eine Normalisierung ihrer Beziehungen formuliert...]

http://www.ksta.de/politik/-ukraine-sch ... 21934.html

Doch passt der Kosovo als Vergleich? Das die Krim sich als autonom erklären will, ist mir neu. Will man nicht eher nach Hause? Wieder zu Mütterchen Russland.
Oder nimmt man den Kosovo eher als Beispiel für die völkerrechtswidrige Verletzungder serbischen Souveränität! Passt auch wieder nicht...


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 13. März 2014, 18:39

Ihr wisst ja, ich bin als Zeitungszusteller mit Proletenherkunft nicht so politisch bewandert wie manch Anderer hier aber nur einmal paar einfache Fragen zur Krim und dem Putin.

Will also der Putin ähnlich wie der Stalin vor Jahrzehnten in anderen Landesteilen der UdSSR jetzt alle Nichtrussen auf der Krim deportieren....gar ans Ende der was weiß ich denn? Will also der Putin jetzt nur noch Russe mit Russe paaren lassen? Will ....man könnte das fortsetzen aber da fällt mir noch ein, vor was hat man eigentlich Angst hier im Westen? Etwa vor der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit im ganz normalen Alltag da auf der Krim...durch den Putin?

Oder möchte man lieber blutige Verhältnissen wie auf dem Maidan? Und wer sollte denn daran Interesse haben wollen? So, das war es erstmal, das waren paar Fragen eines lesenden Proleten, nun Ihr.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 13. März 2014, 18:55

Ich schrieb es ja schon einmal, das es mich beschämt, das ausgerechnet die Linke es immer wieder auf den Punkt
bringt, natürlich wieder in Gestalt von Gysi. Mit vielem was er hier sagt, bin ich durchaus einverstanden.

http://www.youtube.com/watch?v=ezEjykTJjVk#t=839

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 13. März 2014, 19:00

Habe ich gesehen. Es hat mich gewundert, das sie Gysi nicht das Mikro abgestellt haben oder die Frau Roth ihn umgewalzt hat, so wie sie sich aufgeregt hat!

Aber mal kurz noch was anderes:

Grüne und konservative EU-Parlamentarier wollen Gerhard Schröder zum Schweigen bringen. In einem Antrag fordern die Abgeordneten ein Sprechverbot für den Altbundeskanzler zum Thema Russland. Begründung: Schröder verfolge zweifelhafte Interessen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 58405.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 13. März 2014, 19:11

Sauerei was Schröder betrifft und die Trulla soll ja auch ziemlich angepisst gewesen sein, also wegen Serbien.

Da arbeitet sie halt lieber mit NAZIS zusammen, ist doch klar: Hier also mal was zur „Swoboda“ Partei

http://de.wikipedia.org/wiki/Allukraini ... a%E2%80%9C

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 13. März 2014, 19:29

Zu Gysi

von Daniel Porcedda

KIEW. (hpd) Gregor Gysi von den LINKEN hat auf der Webseite seiner Partei einen Text verfasst, der sich mit der der Zukunft der Ukraine befasst. Unser Korrespondent aus Kiew, Daniel Porcedda, kann diesen Text nicht unkommentiert lassen und schrieb eine Gegendarstellung.

http://hpd.de/node/18049?page=0,0

Der Autor ist Luxemburger Staatsbürger, Jurist und als Unternehmensberater in der Ukraine tätig. Er lebt seit 15 Jahren in der Ukraine, hat die Orange Revolution aktiv miterlebt und damals für das Luxemburger Tageblatt und Radio berichtet.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 13. März 2014, 19:42

Na da bist Du ja, HPA [hallo]

Könnte man sich in Deutschland vorstellen, dass der Zentralrat der Juden, der israelische Botschafter und andere führende Mitglieder der Juden der NPD bescheinigen würden, nicht antisemtisch zu sein? Undenkbar! Genau das aber wird der Svoboda in der Ukraine von solchen Seiten öffentlich bestätigt.


Wie passt das zu meinem Link?

Im Mai 2013 stufte der Jüdische Weltkongress Swoboda als neonazistisch ein und forderte ein Verbot der Partei.[23][24]
Im selben Monat fand ein Besuch von Mandatsträgern der Swoboda bei der Fraktion der NPD im Sächsischen Landtag statt.[25]
In München hat die Partei im August 2013 einen Ableger gegründet.[26]


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 13. März 2014, 21:30

Die Krux mit der Krim

Zitat:
In der Ukraine haben Ultra-Nationalisten maßgeblich den Umsturz unterstützt. Eigentlich ein Grund zum Jubeln für Rechtsextreme in Europa. Doch viele von ihnen halten gegen den verhassten Westen ideologisch zu Russland.

So ist beispielsweise die Swoboda in der Ukraine strikt antirussisch orientiert. Auf ihren Seiten im Netz stellen sie Russlands Präsidenten Wladimir Putin als Ratte dar, Russen gelten hier als feige und verschlagen. Auf der anderen Seiten stehen russische Nationalisten, die Teile der Ukraine als natürlichen Teil von Großrussland sehen.

Dieser Widerspruch stellt auch die NPD vor ein Dilemma, denn sie paktiert mit Rechtsextremen aus der Ukraine, fordert aber gleichzeitig in ihrem Programm zur Europawahl: Insbesondere die Zusammenarbeit mit Russland solle verbessert werden. Die Hauptfeinde der extremen Rechten in Deutschland sind die USA, Israel und die westliche Demokratie an sich - und so fordert die NPD, die EU-Politik in Osteuropa dürfe nicht mehr "von amerikanischen Interessen diktiert" werden...]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 14. März 2014, 07:14

...
Arkady Monastyrsky vom Jüdischen Forum der Ukraine kann Meldungen, dass angeblich viele Juden das Land verlassen, nicht bestätigen. Auch nicht, dass von den Rechtsradikalen eine große Gefahr ausgeht, selbst wenn über sie viel geredet wird.
...
Josef Zissels von der Euroasiatischen Jüdischen Kongress beobachtet seit 25 Jahren Antisemiten und Neonazis im postsowjetischen Raum. Die Ukraine sei mitnichten ein Problemfall, zumal gemessen an Russland. "In Russland sind allein mehr als 20 neofaschistische Gruppen unterwegs, und die treten weit aggressiver auf."

"Die Lüge vom Faschismus"

Josef Zissels, der als Dissident zu Sowjetzeiten sechs Jahre im Gefängnis saß, vermutet, dass sowohl die Maidanbewegung, als auch die neue Regierung in Kiew diskreditiert werden sollen, was im Westen am sichersten mit dem Vorwurf des Antisemitismus funktioniere. Er vermutet hinter der Diffamierung eine Kremlkampagne. "Putin hat drei Wahnvorstellungen: Dass NATO-Raketen an Russlands Grenze auftauchen, dass der Maidan auf den Roten Platz in Moskau übergreift und dass Russland zerfällt wie einst die Sowjetunion. Deswegen bringt er die Lüge über den Faschismus in der Ukraine in die westlichen Medien und Parlamente. Mit viel Geld. Und vielen einflussreichen Helfern im Westen. Die russischen Geheimdienste, die Diplomaten und Vereinigungen der russischen Landsleute - sie alle arbeiten an diesen Lügen, der Diskreditierung und den Provokationen."
...
Josef Zissels warnt: "Glauben sie nicht das Märchen vom Radikalismus, Faschismus, Nationalismus in der Ukraine. Mit dem, womit wir es hier zu tun haben, werden wir gut allein fertig, ohne Russland, ohne die Welt."
....
http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-k ... _id=279163
Zuletzt geändert von Sirius am 14. März 2014, 07:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 14. März 2014, 07:41

Wahl-Farce auf der Krim

Krim-Referendum
Auf den Stimmzetteln ist kein Platz für Nein-Stimmen


Bei der Abstimmung über die Zukunft der Krim können die Wahlberechtigten nicht gegen Russland stimmen – es fehlt die Möglichkeit, sich für einen Verbleib der Halbinsel bei der Ukraine auszusprechen.

http://www.welt.de/eilmeldung/article12 ... immen.html


Rechtsextreme Parteien sollen "Referendum" überwachen:

Moskau will dem Referendum über einen Beitritt der Krim am kommenden Sonntag internationale Legitimität verschaffen. Dafür hat Russland ausländische Beobachter auf die Halbinsel eingeladen. Vertreter mehrerer rechtsextremer Parteien in Europa sollen die Abstimmung überwachen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 58334.html


Auch interessant:

Linkspartei zeigt Verständnis für Krim-Referendum

Berlin (Reuters) - Die Linkspartei ist nach den Worten ihrer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht bereit, eine Abspaltung der Krim von der Ukraine zu tolerieren.

http://de.reuters.com/article/domesticN ... 2A20140312
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 14. März 2014, 16:17

Brüssel (dpa) - Der stellvertretende Nato-Generalsekretär Alexander Werschbow wird am Freitag in Brüssel einen Vertreter der Krimtataren empfangen. Mustafa Cemilev Kirimoglu ist laut Nato Mitglied des ukrainischen Parlaments und Anführer der Krimtataren. Pressetermine sind nicht geplant.

Was hat die Führung der Krimtataren mit der Nato zu besprechen?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 14. März 2014, 19:21

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 14. März 2014, 20:54

Auf den Stimmzetteln ist kein Platz für Nein-Stimmen

Zitat:
Bei der Abstimmung über die Zukunft der Krim können die Wahlberechtigten nicht gegen Russland stimmen – es fehlt die Möglichkeit, sich für einen Verbleib der Halbinsel bei der Ukraine auszusprechen.

Wenn die Bewohner der Krim am Sonntag über die Zukunft ihrer Halbinsel abstimmen, ist ein "Njet", also ein Nein, an die Adresse Russlands nicht vorgesehen: Auf dem Stimmzettel fehlt schlicht die Möglichkeit, für den Verbleib der autonomen Region Krim in der Ukraine zu votieren.

Stattdessen können die Bürger ihr Kreuz lediglich hinter einer von zwei Fragen machen: "Sind Sie für die Wiedervereinigung der Krim mit Russland?", oder "Sind Sie für die Wiederherstellung der Verfassung von 1992 und den Status der Krim als Teil der Ukraine?" Wer letzteres ankreuzt, scheint für den Verbleib der Krim in der Ukraine zu stimmen. Experten sehen dies jedoch anders...]

http://www.welt.de/eilmeldung/article12 ... immen.html

Zitat:
Eine Privatarmee zieht gegen Moskau in den Krieg

Die Ukraine versucht verzweifelt, sich für einen Krieg mit Russland zu rüsten. Dabei hat das Land seine Armee über Jahre vernachlässigt – und ist Moskau ohnehin hoffnungslos unterlegen
Genau zwei Wochen ist es her, da hat Kiritschenko diese Armee gemeinsam mit seinem Freund Hennadi Drusenko gegründet. Am 2. März, einen Tag, nachdem die Russen die Krim besetzt hatten. Auf Facebook, dem sozialen Netzwerk der ukrainischen Widerstandsbewegung...]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Krieg.html

Na prima, kann da jeder seine Armeen gründen?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 14. März 2014, 22:08

So traurig wie es mit der Krim auch ist, Russland zeigt der Welt, was es mit den letzten Versprechungen Putins auf sich hat. Wenn ihn sogar Gysi klar verurteilt, dann sollte das doch zu denken geben.

Leider wird sich nach dem Referendum einiges ändern. Man wird versuchen Russland in der UN zu isolieren, international droht ganz klar eine neue Eiszeit. Russland wird sich mit dem wehren, was es kann. Zahlen werden alle. Ob es das wirklich wert ist? Den letzten kalten Krieg hat man im Wettrüsten verloren und auch diesen wird Russland gegen den Rest der Welt nur verlieren können. Sollte Russland wirklich im Osten der Ukraine einmarschieren, wird es ein großes Blutvergießen geben. Auf beiden Seiten. Putin sollte wissen, was er hier heraufbeschwört. Ein neues Tschetschenien. Hat Putin so schlechte Berater oder ignoriert er sie? Übrigens, ich hoffe, das hier Thoth mal recht behält, dass ich mich irre.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon tom-jericho » 15. März 2014, 06:16

Drohne darf nicht mehr zurück in ihren Bau:

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Eine US-Aufklärungsdrohne ist im Himmel über der Krim abgefangen worden, meldet der Staatskonzern Rostech.

„Die Vermarkung der Drohne MQ-5B deutet darauf, dass die Maschine zur 66. Aufklärungsbrigade mit dem Standort in Bayern gehörte“, heißt es im Bericht auf der Webseite des Konzerns.
Laut der Mitteilung wurde die Brigade Anfang März in die ukrainische Stadt Kirowograd verschoben, wo die Drohnen Aufklärungsflüge in Richtung Krim und Russlands Grenzgebiete starten.

Quelle: Rossia

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Wieder Niederlage für Bayern.
Aber was suchen die von der 66. German Bratwurst aus Bayern in der Ukraine.
Gehören die nicht zur NATO?
tom-jericho
 

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