Der Bodo Strehlow war dann auch einer der letzten Gefangenen im Dezember 89.....obwohl er länger als zu 3 Jahren verurteilt wurde.
Wir hatten mal dieses Thema....mit dem letzten Agentenaustausch....
viewtopic.php?f=4&t=2851
Gruss, Jörg

)andr 88-1 hat geschrieben:Bereitschaftserklärung MfS
(geb. 1972)
AK

augenzeuge hat geschrieben:andr 88-1 hat geschrieben:Bereitschaftserklärung MfS
(geb. 1972)
AK
Das ist schon irre. Da müssen die Eltern für das MfS mit unterschreiben......![]()
AZ
. Wenn ein Jugendlicher seine Bereitschaft erklärt, in den Dienst des MfS zu treten, braucht es logischerweise die Unterschrift des Erziehungsberechtigten.![Sauer [mad]](./images/smilies/mad.gif)
EK 78/1 hat geschrieben:Nun ,ich würde die Bundeswehr für meinen Sohn sofort Unterschreiben,fürs MFS gäbe es 4 Wochen Stubenarrest und Streichung des Taschengeldes
EK 78/1 hat geschrieben:Nun ,ich würde die Bundeswehr für meinen Sohn sofort Unterschreiben,fürs MFS gäbe es 4 Wochen Stubenarrest und Streichung des Taschengeldes

Neun hat geschrieben:Richtig http://www.mitmischen.de/diskutieren/na ... /index.jsp und was würde ein Bewerber nützen bei dem die Eltern der Sache ablehnend gegenüberstehen? Bereitet doch nur unnötige Konflikte!
Das war ja eher "intern", offiziell nach außen gab es die gleiche Urkunde die alle anderen auch bekommen haben!
![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
Neun hat geschrieben:Richtig http://www.mitmischen.de/diskutieren/na ... /index.jsp und was würde ein Bewerber nützen bei dem die Eltern der Sache ablehnend gegenüberstehen? Bereitet doch nur unnötige Konflikte!
Das war ja eher "intern", offiziell nach außen gab es die gleiche Urkunde die alle anderen auch bekommen haben!
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
vs1400 hat geschrieben:...ich fang mal von unten an und kann dir sagen, es ist äußerst bedenklich wenn ein geheimdienst in 14jährige vertrauen setzt.
das man anwerben musste, ok. doch schon in diesen altersgruppen, warum?
sprichst du, mit deiner aussage, aus eigener erfahrung?
gruß vs

augenzeuge hat geschrieben:
Ich denk mal, wenn das MfS neue Leute suchte, dann plante man die Kinder eigener, verlässlicher Leute gern ein. Je früher umso besser.
In dem Fall hat Neun sicher Erfahrungen gemacht....![]()
AZ
![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
Nov65 hat geschrieben:Sag mal @Icke46, was hast Du zu Dir genommen?
Verträge von Kindern und Jugendlichen des normalen Geschäftsverkehrs mit dem Anwerbegebaren des üblen Geheimdienstes MfS gleichzusetzen, das ist starker Tobak. Bagatellisierung und Legalisierung einer menschenrechtsbeugenden Organisation.
Und das heute, nach 23 Jahren ergebnisreicher Aufarbeitung!
Gruß, Andreas
karnak hat geschrieben:Nov65 hat geschrieben:Sag mal @Icke46, was hast Du zu Dir genommen?
Verträge von Kindern und Jugendlichen des normalen Geschäftsverkehrs mit dem Anwerbegebaren des üblen Geheimdienstes MfS gleichzusetzen, das ist starker Tobak. Bagatellisierung und Legalisierung einer menschenrechtsbeugenden Organisation.
Und das heute, nach 23 Jahren ergebnisreicher Aufarbeitung!
Gruß, Andreas
Man darf natürlich nicht vergessen,das in dieser Zeit das Mfs nicht den Nymbus eines "üblen Geheimdienstes"hatte,auch in weiten Teilen der Bevölkerung nicht,wenn man nicht gerade in tiefer Opposition zum Staat stand und bei vielen war das einfach nicht der Fall.Wenn mir das auch heute keiner mehr abnimmt,ein großer Teil der Gesellschaft stand dem System nicht feindselig und vollumfänglich ablehnend gegenüber,dass ist einfach eine falsche Vorstellung und Darstellung der damaligen Situation.Wenn auch heute fast jeder behauptet,er war schon immer dagegen.
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
karnak hat geschrieben:Man darf natürlich nicht vergessen,das in dieser Zeit das Mfs nicht den Nymbus eines "üblen Geheimdienstes"hatte,auch in weiten Teilen der Bevölkerung nicht,wenn man nicht gerade in tiefer Opposition zum Staat stand und bei vielen war das einfach nicht der Fall.Wenn mir das auch heute keiner mehr abnimmt,ein großer Teil der Gesellschaft stand dem System nicht feindselig und vollumfänglich ablehnend gegenüber,dass ist einfach eine falsche Vorstellung und Darstellung der damaligen Situation.Wenn auch heute fast jeder behauptet,er war schon immer dagegen.
vs1400 hat geschrieben:
ich musste gerade etwas schmunzeln karnak.
man wollte mit dem mfs einfach nichts zu tun haben, weil man sich nicht sicher war was dabei hinten raus kommt und es war bestimmt kein anerkennender respekt den man dem mfs zollte.
gruß vs
Entschuldigung für den nun wirklich hinkenden Vergleich,ein besserer fällt mir nicht ein,auch den Mitarbeitern des Ordnungsamtes,den Knöllchenverteilern" zollt man keinen anerkennenden Respekt".
Das hier ist in jedem Fall eine der berühmten Kreisdiskussionen,wir werden zum Schluss immer bei unserer Auffassung bleiben.Ich behaupte jedenfalls,eigentlich weis ich es,diese "Rollenverteilung" ,hier das Mfs,die Unterdrücker,dort das Volk,die Unterdrückten,dass hat es so in der Tendenz im Bewußtsein großer Teile der Bevölkerung einfach nicht gegeben.NATÜRLICH auch,weil der Kenntnisstand der Bevölkerung zum allumfassenden Tun dieses Organes einfach nicht vorhanden war,das will ich gerne zugestehen.Und natürlich hat sich das in der Wendezeit erheblich geändert,aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.Volker Zottmann hat geschrieben:
Das Volk stand dem MfS nicht feindselig gegenüber, wie @Karnak richtig schreibt. Das sehe ich für die breite Masse auch so. Die Masse war eher gleichgültig. Eine Schafherde umschreibt es am besten... Mitblöken und weiterfressen.
Nov65 hat geschrieben: wir sind normal wie Ihr.
Nov65 hat geschrieben: Dennoch kann ich nicht glauben, dass ich damals bei Kenntnis der Anwerbetaktik des MfS dazu eine positive Haltung gehabt hätte.
![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
karnak hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:
Das Volk stand dem MfS nicht feindselig gegenüber, wie @Karnak richtig schreibt. Das sehe ich für die breite Masse auch so. Die Masse war eher gleichgültig. Eine Schafherde umschreibt es am besten... Mitblöken und weiterfressen.
Ist kein schöner Vergleich,könnte man sogar als arrogant ausgelegt bekommen,aber im Prinzip trifft es es eigentlich schon.Und ich halte es eben für wichtig,dass wir es uns das mal sagen.
Nov65 hat geschrieben:Nein, lieber Kristian, heute weiß ich wie jeder von uns, dass der Bogen von der Erpressung bis zu Geldzahlungen weit gespannt war.
Damals (jedenfalls bis 1981, da schlug es in meiner Familie selber ein)musste ich mich aus Unwissenheit über diese Methoden damit nicht beschäftigen.
Ab 1981 hasste ich jede Staatsnähe, die Polizei, die Stasi, die Justiz, den Parteiapparat.
Grüße von Andreas
Volker Zottmann hat geschrieben:
Ebenso gab es anständige MfS-Leute.
Und besonders,hatte er überhaupt Einfluss darauf heute als ein"Anständiger"zu gelten?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste