Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 19:58

Zeugenaussagen

Der „IM Klaus Schlosser“ hat später bei der Polizei einmal ausgesagt, dass er von seinem Führungsoffizier Heinz Hess einen konkreten Mordauftrag und 5000 Mark bekommen habe, um sich eine Schusswaffe zu kaufen, mit der er Lutz Eigendorf erschießen sollte. In seiner IM-Akte befindet sich tatsächlich eine Quittung aus dem April 1982 über 5000 Mark. Verwendungszweck: „Zur Durchführung eines Auftrags“. Schlosser sagte, die Stasi beauftragte ihn damals, sich von dem Geld eine Waffe zu kaufen, er habe sich aber letztlich ein Auto gekauft.

Heinz Heß, der Koordinator und Führungsoffizier erhielt ausgerechnet am Unfallabend eine Prämie des MfS von 1000 Mark. Man kann davon ausgehen, dass diese Prämien nicht grundlos ausgezahlt wurden. Man muss davon ausgehen, dass Felgner und Heß eine zusätzliche, sehr bedeutende Arbeit geleistet haben, die vermutlich mit dem Tod von Lutz Eigendorf zusammenhängt.

Des Weiteren ist ein Gespräch von Sportfunktionären des BFC über den DDR-Flüchtling und damaligen BFC-Spieler Frank Lippmann dokumentiert, in dem es um die vorhandene Möglichkeit geht, einen Flüchtling jederzeit durch einen inszenierten Autounfall zu töten. Diese Möglichkeit könnte auch Lutz Eigendorf zum Verhängnis geworden sein.

Ablauf und Schlussfolgerungen
Angesichts der oben genannten Indizien kann man kaum mehr davon ausgehen, dass Lutz Eigendorfs Tod die Folge eines Unfalls war. Viel wahrscheinlicher ist es, dass er durch gezielte Fremdeinwirkung zu Tode kam.

Der heute aufgrund der vorhandenen Indizien vermutete Ablauf:
Der MfS-Mitarbeiter beobachtet das Restaurant „Cockpit“, in dem sich Lutz Eigendorf zu diesem Zeitpunkt aufhält. Als dieser das Restaurant verlässt, wird er vom Beobachter, mit Hilfe von Gewaltandrohung, verschleppt. Der Entführer nutzt Lutz Eigendorfs Auto, um ihn zu einem abgelegenen Ort zu bringen, wo er dem Entführten Alkoholspritzen verabreicht, die mit Giftstoffen angereichert wurden. Kurze Zeit später wird, der sich in Todesangst befindende Lutz Eigendorf „seinem Schicksal überlassen“. Daraufhin versucht Lutz Eigendorf mit Hilfe seines Autos möglichst schnell in eine belebtere Gegend zu gelangen.

Das bei der BSTU gefundene Dokument belegt, dass Eigendorf tatsächlich vergiftet worden sein kann.

Wahrscheinlich wurde er verfolgt. Sie jagten ihn die Forststraße in Braunschweig entlang, in einer schwierigen Kurve, die damals sowieso ein Unfallschwerpunkt war, wurde er dann „verblitzt“. Infolgedessen verliert Lutz Eigendorf die Kontrolle über seinen Wagen und prallt gegen einen Baum.

Die Verbindung zwischen dem MfS und Lutz Eigendorfs Tod ist unbestreitbar, auch wenn der letzte Beweis fehlt.
Fünfzig Mitarbeiter des MfS waren damit beschäftigt, den Flüchtling sowie seine Familie und Bekannten auszuspionieren. Das passierte nicht ziellos und nicht ohne Grund, die gefundenen Notizen in der BSTU lassen den Schluss zu, dass man ihn liquideren wollte.

Fehler bei der Aufklärung
Andreas Holy, Historiker:" Die Brisanz des Falles Eigendorf wurde verkannt. Die politische Ebene, die sich hinter Eigendorfs DDR-Flucht verbarg, wurde bei Ermittlungen vollkommen ignoriert. Man konnte sich nicht vorstellen, dass der Geheimdienst der DDR auf bundesdeutschem Boden zu so etwas in der Lage war. Ein großes Versäumnis der Ermittler.

Hess wurde nach der Wiedervereinigung zwar zweimal als Beschuldigter im Fall „Mord zum Nachteil Eigendorfs“ von der Polizei vorgeladen, erschien aber einfach nicht zur Vernehmung. Damit hat man sich zufrieden gegeben! In den Polizeiakten ist vermerkt: „Der Beschuldigte ist nicht erschienen und hat sich daher nicht auf den Tatvorwurf eingelassen.“

AZ
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 20:03

AZ, was wäre passiert, wenn L. Eigendorf überlebt hätte? Wenn er sich zwar in den Wagen gesetzt hätte, aber nach ein paar Metern an einer Ampel eingeschlafen wäre? Wenn er sich während der Fahrt angeschnallt hätte? Was wäre passiert, wenn er einen anderen Weg genommen hätte? Denk mal drüber nach.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 20:15

andr.k hat geschrieben:AZ, was wäre passiert, wenn L. Eigendorf überlebt hätte? Wenn er sich zwar in den Wagen gesetzt hätte, aber nach ein paar Metern an einer Ampel eingeschlafen wäre? Wenn er sich während der Fahrt angeschnallt hätte? Was wäre passiert, wenn er einen anderen Weg genommen hätte? Denk mal drüber nach.


Na denk mal drüber nach. Wie viele Leute hatte das MfS vor Ort?

Mach dir besser ehrliche Gedanken zu den Indizien.

AZ
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Nostalgiker » 30. Oktober 2020, 20:20

Quellen?
Dein Freund interessierter wäre in meinem Fall mal wieder im Dreieck gesprungen und hätte unflätig herumgepöbelt ......

Wenn du schon den Historiker A. Holy hie aufrufst dann solltest du auch fairerweise folgendes schreiben:

... der Verdacht, der sich bis heute hartnäckig hält. Beweise gibt es keine, und sie werden nach 36 Jahren wohl auch nicht mehr auftauchen. Doch es gibt durchaus Indizien, die für ein Mordkomplott durch die Stasi sprechen.

..... Juristen und Experten, die sich mit dem Fall beschäftigten, halten die Mordtheorie allerdings für nicht plausibel.

Und wenn sich die Mordtheorie auf folgendender Aussage aufbauen; Erich Mielke soll Eigendorfs Flucht deshalb persönlich genommen .... [haben]

Ein "soll", drückt in diesem Zusammenhang eine Vermutung aus und ist damit weder Faktenrelevant noch ein Indiz.

Aber Verbeiß dich schön weiter in den Vermutungen.
Verschwörungstheorien sind doch etwas feines. vielleicht hat ihn auch ein UFO fotografiert oder so etwas ähnliches.
Trägst du beim schreiben deiner Beiträge zum Thema einen Aluhut?

PS.: meine Zitate stammen von hier
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Merkur » 30. Oktober 2020, 20:27

augenzeuge hat geschrieben:Des Weiteren ist ein Gespräch von Sportfunktionären des BFC über den DDR-Flüchtling und damaligen BFC-Spieler Frank Lippmann dokumentiert, in dem es um die vorhandene Möglichkeit geht, einen Flüchtling jederzeit durch einen inszenierten Autounfall zu töten. Diese Möglichkeit könnte auch Lutz Eigendorf zum Verhängnis geworden sein.
AZ


Lippmann war nie BFC-Spieler. Was ist denn da wirklich dokumentiert?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 20:31

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:AZ, was wäre passiert, wenn L. Eigendorf überlebt hätte? Wenn er sich zwar in den Wagen gesetzt hätte, aber nach ein paar Metern an einer Ampel eingeschlafen wäre? Wenn er sich während der Fahrt angeschnallt hätte? Was wäre passiert, wenn er einen anderen Weg genommen hätte? Denk mal drüber nach.


Na denk mal drüber nach. Wie viele Leute hatte das MfS vor Ort?

Mach dir besser ehrliche Gedanken zu den Indizien.

AZ

Kannst du meine Fragen "ehrlich" beantworten?
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Ari@D187 » 30. Oktober 2020, 20:33

augenzeuge hat geschrieben:Da gibt einiges. Was mir jetzt sofort einfällt:

Hinweise sprachen außerdem davon, dass auf den rechten Vorderreifen und durch die Windschutzscheibe geschossen worden sei:

Es gab keine Suche nach Patronen. Auto wurde nie kriminaltechnisch untersucht.
[...]

Wenn der Wagen nicht entsprechend untersucht wurde, woher stammen dann die genannten Hinweise?

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 20:40

augenzeuge hat geschrieben:Fehler bei der Aufklärung
Andreas Holy, Historiker:" Die Brisanz des Falles Eigendorf wurde verkannt. Die politische Ebene, die sich hinter Eigendorfs DDR-Flucht verbarg, wurde bei Ermittlungen vollkommen ignoriert. Man konnte sich nicht vorstellen, dass der Geheimdienst der DDR auf bundesdeutschem Boden zu so etwas in der Lage war. Ein großes Versäumnis der Ermittler.

Hess wurde nach der Wiedervereinigung zwar zweimal als Beschuldigter im Fall „Mord zum Nachteil Eigendorfs“ von der Polizei vorgeladen, erschien aber einfach nicht zur Vernehmung. Damit hat man sich zufrieden gegeben! In den Polizeiakten ist vermerkt: „Der Beschuldigte ist nicht erschienen und hat sich daher nicht auf den Tatvorwurf eingelassen.“


Steht da nix, dass ihn sein Anwalt eventuell vertreten hat. Du kommst immer sehr oberflächlich mit ein paar Brocken rüber, die offensichtlich deine Indizien stärken könnten.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon HPA » 30. Oktober 2020, 21:31

Sie stellen Gegenfragen: Was wäre passiert, wenn Eigendorf überlebt und alles erzählt hätte? Wäre das Risiko für die DDR und ihren Stasi-Apparat nicht zu groß? Und war das Verblitzen in diesem Zusammenhang nicht sowieso zu unzuverlässig?


Üblicherweise hat eine nicht an Alkohol gewöhnte Person mit mindestens 2,2 promille im Blut mangels Erinnerung nichts zu erzählen

2,0 bis 3,0 Promille:

starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen
Erbrechen
Verwirrtheit
kaum noch Reaktionsvermögen, Muskelerschlaffung
Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen

p.s, und bereits damals gehörte das große Blutbild zum Standard in der fliegerärztlichen Untersuchung um Bewerber mit einem Alkoholproblem auszuschließen. Da er noch Flugschüler war, kann seine letzte Untersuchung nicht lange her gewesen sein.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 21:57

HPA hat geschrieben:p.s, und bereits damals gehörte das große Blutbild zum Standard in der fliegerärztlichen Untersuchung um Bewerber mit einem Alkoholproblem auszuschließen. Da er noch Flugschüler war, kann seine letzte Untersuchung nicht lange her gewesen sein.


Logisch, deshalb trinkt er auch seine Bierchen mit dem Fluglehrer und steigt ins Auto. Verantwortungsbewusstsein pur und für eine nicht an Alkohol gewöhnte Person selbstverständlich.

[flash]
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon HPA » 30. Oktober 2020, 22:08

nun , nach Aussage von Zeugen waren es nur ein paar. Keinesfalls ausreichend um auf solche promillewerte zu kommen.

Ein auffälliger gamma gt führt zur Untauglichkeit damals und heute bis geklärt ist warum der Wert erhöht ist.

Wer mit 2,2 promille + noch Auto fährt ist länger an Alkohol gewöhnt bzw es liegt latenter Mißbrauch vor und dies fällt zwingend u.a. beim ggt auf.

Abgesehen davon dürfte er als Fußballprofi allein schon aus versicherungstechnischen Gründen einer erhöhten Aufmerksamkeit diverser Mediziner sicher gewesen sein

Damals war die promile grenze bei 0,8.

Nur mal zur Erinnerung
Zuletzt geändert von HPA am 30. Oktober 2020, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
HPA
 

Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 22:12

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Des Weiteren ist ein Gespräch von Sportfunktionären des BFC über den DDR-Flüchtling und damaligen BFC-Spieler Frank Lippmann dokumentiert, in dem es um die vorhandene Möglichkeit geht, einen Flüchtling jederzeit durch einen inszenierten Autounfall zu töten. Diese Möglichkeit könnte auch Lutz Eigendorf zum Verhängnis geworden sein.
AZ


Lippmann war nie BFC-Spieler. Was ist denn da wirklich dokumentiert?

Wenn das alles ist, was du auszusetzen hast, muss ich sehr gut gewesen sein. Dynamo Dresden ist richtig.

AZ

Nostalgiker und AndrK, ihr seid ja schon ne richtig gute Symbiose eingegangen. Aber keiner von euch ist in der Lage, auch nur ein Indiz zu entkräften. Das der Anwalt Hess vertreten hat, ist ein Witz und spielt keine Rolle.

Aber ich bin auch nicht überrascht.

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Ari@D187 » 30. Oktober 2020, 22:19

Den Fall kann nur Columbo lösen...wenn er mal Zeit hat.

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 22:28

Ari@D187 hat geschrieben:Den Fall kann nur Columbo lösen...wenn er mal Zeit hat.

Ari

Ari, jeder unabhängige Kriminaltechniker wird bei dieser Summe der Auffälligkeiten und Indizien stutzig.

Ok, fast jeder. [grins]

AZ
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 22:42

Nostalgiker hat geschrieben:Quellen?


Ich war noch nicht fertig.

Walstra, Harry. Der Mord an Lutz Eigendorf.
Wille, Karola. DDR-Fußballer - Flucht als „Verrat".
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel
Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
Kiyak, Mely. Ja, but that's Germany!
https://11freunde.de/artikel/eventuell- ... ttansicht=
Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
URL: http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... 5-Prozent-
ein-Mord-Der-Tod-eines-Fussballers.html
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel.
Schwan, Heribert. Tod dem Verräter! Der lange Arm der Stasi und der Fall
Lutz Eigendorf. München: Droemer Knaur Verlag, 2000.
Fricke, Karl Wilhelm u. a.. Der lange Arm der Stasi – Folter, Psychoterror,
DDR-Nostalgie. Aachen: MM Verlag, 2009

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 22:43

augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker und AndrK, ihr seid ja schon ne richtig gute Symbiose eingegangen. Aber keiner von euch ist in der Lage, auch nur ein Indiz zu entkräften. Das der Anwalt Hess vertreten hat, ist ein Witz und spielt keine Rolle.

Aber ich bin auch nicht überrascht.

AZ


AZ, deine Indizien oder bessergesagt deine Theorien bringen doch nun wirklich nix ans Licht. Ist es Arroganz oder warum beantwortest du die dir gestellten Fragen nicht?
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 22:45

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Quellen?


Ich war noch nicht fertig.

Walstra, Harry. Der Mord an Lutz Eigendorf.
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ein-Mord-Der-Tod-eines-Fussballers.html
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 22:46

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Da gibt einiges. Was mir jetzt sofort einfällt:

Hinweise sprachen außerdem davon, dass auf den rechten Vorderreifen und durch die Windschutzscheibe geschossen worden sei:

Es gab keine Suche nach Patronen. Auto wurde nie kriminaltechnisch untersucht.
[...]

Wenn der Wagen nicht entsprechend untersucht wurde, woher stammen dann die genannten Hinweise?

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Erzähle doch mal, AZ.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 22:49

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker und AndrK, ihr seid ja schon ne richtig gute Symbiose eingegangen. Aber keiner von euch ist in der Lage, auch nur ein Indiz zu entkräften. Das der Anwalt Hess vertreten hat, ist ein Witz und spielt keine Rolle.

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AZ, deine Indizien oder bessergesagt deine Theorien bringen doch nun wirklich nix ans Licht. Ist es Arroganz oder warum beantwortest du die dir gestellten Fragen nicht?


AZ, was wäre passiert, wenn L. Eigendorf überlebt hätte? Wenn er sich zwar in den Wagen gesetzt hätte, aber nach ein paar Metern an einer Ampel eingeschlafen wäre? Wenn er sich während der Fahrt angeschnallt hätte? Was wäre passiert, wenn er einen anderen Weg genommen hätte?


Ich weiß nicht, was das soll. Ermittelt man heute so? Wo wäre das Problem, wenn er überlebt hätte? Der Stasi hätte man doch nichts nachweisen können. Die Frage ist, wie groß war die Chance bei diesen Mitteln? Er konnte bei den Aufputschmitteln gar nicht einschlafen. Konnte er sich denn anschnallen, oder war das gar nicht möglich? Konnte er einen anderen Weg nehmen? Oder wurde er auf diesen Weg gelenkt?

Warum stellst du diese Fragen ohne die Indizien zu beachten?

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 30. Oktober 2020, 22:51

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Quellen?


Ich war noch nicht fertig.

Walstra, Harry. Der Mord an Lutz Eigendorf.
Wille, Karola. DDR-Fußballer - Flucht als „Verrat".
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel
Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
Kiyak, Mely. Ja, but that's Germany!
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Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
URL: http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... 5-Prozent-
ein-Mord-Der-Tod-eines-Fussballers.html
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel.
Schwan, Heribert. Tod dem Verräter! Der lange Arm der Stasi und der Fall
Lutz Eigendorf. München: Droemer Knaur Verlag, 2000.
Fricke, Karl Wilhelm u. a.. Der lange Arm der Stasi – Folter, Psychoterror,
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Mach jetzt nicht einen auf Wichtig ... Welches von den Büchern hast du gelesen? [ich auch]


Nun staunst du. Aus diesen Büchern resultieren Zusammenfassungen.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon HPA » 30. Oktober 2020, 22:55

Fakt ist, dass Eigendorfs Wagen in der fraglichen Nacht aus einer Rechtskurve flog und gegen eine Ulme krachte – und dass sich im Blut des Fahrers 2,2 Promille Alkohol fanden. Mehr als genug – und weit mehr als zwei Bier verursachen könnten. Seine Frau, die heute als Kommissarin in Kaiserslautern arbeitet, glaubte schon vor zehn Jahren: "Für mich deutet bis heute alles auf Mord hin." Der 2010 verstorbene Trainer Jörg Berger, selbst ein Flüchtling, schrieb in seiner Autobiografie, "das war zu 95 Prozent Mord".


https://www.welt.de/sport/fussball/arti ... llers.html

zwei kleine bier...max promillewert : 0,46
HPA
 

Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 23:25

HPA hat geschrieben:
Fakt ist, dass Eigendorfs Wagen in der fraglichen Nacht aus einer Rechtskurve flog und gegen eine Ulme krachte – und dass sich im Blut des Fahrers 2,2 Promille Alkohol fanden. Mehr als genug – und weit mehr als zwei Bier verursachen könnten. Seine Frau, die heute als Kommissarin in Kaiserslautern arbeitet, glaubte schon vor zehn Jahren: "Für mich deutet bis heute alles auf Mord hin." Der 2010 verstorbene Trainer Jörg Berger, selbst ein Flüchtling, schrieb in seiner Autobiografie, "das war zu 95 Prozent Mord".


https://www.welt.de/sport/fussball/arti ... llers.html

zwei kleine bier...max promillewert : 0,46


Was hat Eigendorf ab/vor Verlassen seiner Wohnung bis zum Unfall wirklich getrunken? Zeit ab zu Hause bis zum Unfall waren +/- 90 min.. Das kannst du nicht beantworten, oder? Da bringt deine Rechnerei gar nichts.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 23:27

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Quellen?


Ich war noch nicht fertig.

Walstra, Harry. Der Mord an Lutz Eigendorf.
Wille, Karola. DDR-Fußballer - Flucht als „Verrat".
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel
Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
Kiyak, Mely. Ja, but that's Germany!
https://11freunde.de/artikel/eventuell- ... ttansicht=
Muras, Udo. Zu 95 Prozent ein Mord – Der Tod eines Fußballers.
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ein-Mord-Der-Tod-eines-Fussballers.html
Thomas, Frank. Eigendorfs Tod auch nach 30 Jahren ein Rätsel.
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Lutz Eigendorf. München: Droemer Knaur Verlag, 2000.
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Mach jetzt nicht einen auf Wichtig ... Welches von den Büchern hast du gelesen? [ich auch]


Nun staunst du. Aus diesen Büchern resultieren Zusammenfassungen.
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Nein, warum sollte ich staunen? Ich weiß doch, dass du diese Bücher nicht wirklich gelesen hast. Wo steht nun in deiner Bücherliste die Wahrheit? Du erklärst uns diesen Fall schon und vor allem 150 % besser als die, die überhaupt in dieser Sache jemals ermittelt haben.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon andr.k » 30. Oktober 2020, 23:47

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker und AndrK, ihr seid ja schon ne richtig gute Symbiose eingegangen. Aber keiner von euch ist in der Lage, auch nur ein Indiz zu entkräften. Das der Anwalt Hess vertreten hat, ist ein Witz und spielt keine Rolle.

Aber ich bin auch nicht überrascht.

AZ


AZ, deine Indizien oder bessergesagt deine Theorien bringen doch nun wirklich nix ans Licht. Ist es Arroganz oder warum beantwortest du die dir gestellten Fragen nicht?


AZ, was wäre passiert, wenn L. Eigendorf überlebt hätte? Wenn er sich zwar in den Wagen gesetzt hätte, aber nach ein paar Metern an einer Ampel eingeschlafen wäre? Wenn er sich während der Fahrt angeschnallt hätte? Was wäre passiert, wenn er einen anderen Weg genommen hätte?


Ich weiß nicht, was das soll. Ermittelt man heute so? Wo wäre das Problem, wenn er überlebt hätte? Der Stasi hätte man doch nichts nachweisen können. Die Frage ist, wie groß war die Chance bei diesen Mitteln? Er konnte bei den Aufputschmitteln gar nicht einschlafen. Konnte er sich denn anschnallen, oder war das gar nicht möglich? Konnte er einen anderen Weg nehmen? Oder wurde er auf diesen Weg gelenkt?

Warum stellst du diese Fragen ohne die Indizien zu beachten?

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Du spekulierst und das ist heute wie damals keine erfolgreiche Ermittlungsmethode. Du bist für derartige Fälle überhaupt nicht geeignet, um zu einem positiven Ergebnis zukommen. Ich schrieb schon, dass du sehr oberflächlich diese Geschichte bewertest. Überhaupt finde ich deine Herangehensweise in diesem Fall sehr arrogant. Du übersiehst einfache Zeitabläufe. Menschliche Probleme, die durch Alkohol entstehen, blendest du einfach aus. Ein L. Eigendorf hatte diese Probleme in deinen Augen natürlich nicht. Beweisen kannst du gar nichts!

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 31. Oktober 2020, 08:47


Du spekulierst und das ist heute wie damals keine erfolgreiche Ermittlungsmethode. Du bist für derartige Fälle überhaupt nicht geeignet, um zu einem positiven Ergebnis zukommen. Ich schrieb schon, dass du sehr oberflächlich diese Geschichte bewertest. Überhaupt finde ich deine Herangehensweise in diesem Fall sehr arrogant. Du übersiehst einfache Zeitabläufe. Menschliche Probleme, die durch Alkohol entstehen, blendest du einfach aus. Ein L. Eigendorf hatte diese Probleme in deinen Augen natürlich nicht. Beweisen kannst du gar nichts!


Beweisen muss ich gar nichts. Du wirfst mir etwas vor, was falsch ist. Warum machst du das? Warum kämpfst du verbissen gegen die Wahrheit? Wem fühlst du dich verpflichtet?
Ich denke, wir beide kennen Ermittler. Und diese würden diese Masse von Hinweisen nicht unbeachtet lassen. Wenn 50 Mann lange Zeit aktiv sind, wenn es Notizen gibt, die im Zusammenhang mit Eigendorf Narkosemittel und Verblitzen dokumentiert haben, so hat das für dich keine Bedeutung?
Dein Einwand, ich hätte den Alkoholkonsum nicht bewertet ist falsch und das Gegenteil richtig. Ich habe mir das sehr genau angesehen. Und festgestellt und bestätigen lassen, dass hier etwas passiert ist, was wissenschaftlich nicht möglich ist. Deshalb habe ich das anfangs auch hier dokumentiert.

Mir ist es nicht wichtig, dass man hier einen Mord nachweisen kann, zur Verantwortung kann man eh keinen ziehen, aber es ist mir wichtig, dass man über die Zusammenhänge nachdenkt.

Am Ende kommt man mit Logik dahin, dass hier Fremdverschulden zu 90% vorhanden ist, das MfS mit riesigem Aufwand bis in die Mielke Spitze agierte. Und das immer mit einem Ziel.

Wenn du das alles nicht erkannt hast, dann leg diese Zusammenfassung mal einfach einen ahnungslosen Ermittler vor und warte sein Urteil ab.

Mit ist egal, ob du am Ende immer noch zweifelst. Ich tue es nicht mehr!

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Nostalgiker » 31. Oktober 2020, 09:07

90% sind nicht 100% und solange 10% reine Spekulation sind kannst du so lange im Dreieck springen wie du möchtest.
Nimm das springen von dir auf, stell es in ein Social Media Kanal deiner Wahl. Vielleicht wird es ein Erfolg, du hast im Handumdrehen zig Tausende Follower, bekommst deshalb lukrative Werbeverträge und scheffelst ein Vermögen.
Als Ideengeber und dein Manager bekomme ich 35% der Einnahmen.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 31. Oktober 2020, 09:13

Nostalgiker, die 90% waren für dich. Warum sollte ich im Dreieck springen, wenn ich selbst dazu gekommen bin?

Es ist immer wieder schön, deine hilflose Reaktion zu lesen.

Eine Frage habe ich an dich. Wieviel Prozent hast du im Schnitt bei der Beurteilung anderer historischer Vorfälle zugrunde gelegt?

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Merkur » 31. Oktober 2020, 09:16

augenzeuge hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Des Weiteren ist ein Gespräch von Sportfunktionären des BFC über den DDR-Flüchtling und damaligen BFC-Spieler Frank Lippmann dokumentiert, in dem es um die vorhandene Möglichkeit geht, einen Flüchtling jederzeit durch einen inszenierten Autounfall zu töten. Diese Möglichkeit könnte auch Lutz Eigendorf zum Verhängnis geworden sein.
AZ


Lippmann war nie BFC-Spieler. Was ist denn da wirklich dokumentiert?


Wenn das alles ist, was du auszusetzen hast, muss ich sehr gut gewesen sein. Dynamo Dresden ist richtig.

AZ


Wenn schon die einfachsten Dinge nicht stimmen, was soll ich dann qualitativ von einem solchen Beitrag halten?
Zuletzt geändert von Merkur am 31. Oktober 2020, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon augenzeuge » 31. Oktober 2020, 09:20

Merkur, du machst einen Fehler, wenn du solche Schlüsse ziehst.

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Re: Die Zerstörung der Fam. Eigendorf......

Beitragvon Interessierter » 31. Oktober 2020, 09:32

Zitat Merkur:
Wenn schon die einfachsten Dinge nicht stimmen, was soll ich dann qualitativ von einem solchen Beitrag halten?


Na das ist doch herrlich.... [laugh]

Da demonstriert man sogar noch selbst die sich permanent wiederholende Art und Weise hilfloser Argumentation.

Nämlich sich an einem völlig unwichtigen Detail hochzuziehen, in diesem Falle der Name des Sportveins, um dann den Inhalt des ganzen Beitrags zu bestreiten. Armseliger gehts wirklich nicht mehr!
Interessierter
 

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