Schweizer Bank machte Milliardengeschäfte mit Kriminellen

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Schweizer Bank machte Milliardengeschäfte mit Kriminellen

Beitragvon Interessierter » 9. Februar 2015, 07:48

Es war der spektakulärste Bankdatenraub der vergangenen Jahre: 2008 verschwand Hervé Falciani mit Daten von 130.000 Kunden der Großbank HSBC. "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR haben einen Teil der Dokumente ausgewertet. Sie belegen, dass die Bank in der Schweiz Schwarzgeld in Milliardenhöhe hortete.

Aus den Unterlagen gehe detailliert hervor, wie Bankberater der Schweizer HSBC ihren Kunden dabei halfen, ihr Vermögen zu verschleiern, so der Bericht. In den Dokumenten tauchten die Namen von mehr als 100.000 Menschen aus mehr als 200 Ländern auf, darunter auch die von Verwandten und Regierungsmitgliedern von Autokraten wie Syriens Machthaber Baschar al-Assad, Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak und Chinas ehemaligem Premier Li Peng. Zudem gebe es Verbindungen zu mutmaßlichen Blutdiamantenhändlern, Waffenschiebern und Terrorfinanzierern.

Laut dem Bericht haben sich auf Konten der Genfer Niederlassung der Bank im Jahr 2007 mehr als 75 Milliarden Euro befunden. Finanzermittler aus Deutschland und elf anderen Ländern sollen dank der vertraulichen Unterlagen schon mehr als eine Milliarde Euro Steuern und Strafen eingetrieben haben.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 17393.html

Die Nationalität spielt keine Rolle; überall sind die Banken in kriminelle Machenschaften verwickelt.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Schweizer Bank machte Milliardengeschäfte mit Kriminellen

Beitragvon Interessierter » 10. Februar 2015, 13:41

Hunderten deutschen HSBC-Kunden droht Strafverfahren

Die Affäre um die Großbank HSBC ist womöglich noch größer als gedacht. Laut Medienberichten könnten fast tausend weitere deutsche Kunden in den Fokus der Steuerfahnder rücken.

Berlin - Deutsche Fahnder sind schon länger Steuerbetrügern auf der Spur, die in der Schweiz die Hilfe der Großbank HSBC in Anspruch genommen haben - bisher sind sie 1136 Fällen nachgegangen. Jetzt dürfte diese Liste deutlich länger werden: Nach Recherchen des internationalen Journalisten-Zusammenschlusses ICIJ finden sich in den Dokumenten insgesamt 2106 Namen mit Bezug zu Deutschland, wie übereinstimmend auch "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR berichten.

Ein Drittel der deutschen Kontoinhaber habe anonymisierte Nummernkonten genutzt, mehr als 200 Kunden besaßen demnach Tarnfirmen, heißt es in dem Bericht. Insgesamt hätten deutsche Kunden etwa 3,3 Milliarden Euro angelegt. Das durchschnittliche Vermögen lag damit bei mehr als 1,5 Millionen Euro.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/swiss- ... 17681.html

Na da kommen ja noch interessante, überraschendeTage, Wochen oder Monate auf uns zu. Mal schaun wer so alles noch versuchte, seine Millionen am Fiskus vorbeizuschleusen.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Schweizer Bank machte Milliardengeschäfte mit Kriminellen

Beitragvon augenzeuge » 10. Februar 2015, 16:20

Interessierter hat geschrieben:Das durchschnittliche Vermögen lag damit bei mehr als 1,5 Millionen Euro.
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