Griechenland

Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 3. Februar 2012, 00:38

Griechenland stoppt Zahlungen an 63.500 Phantom-Rentner

Also wenn es nicht so traurig und ungeheuerlich wäre, müßte man über so viel Dummheit ja wirklich lachen:

Die Krise hat sie bekanntgemacht: Griechische Rentner, die nur auf dem Papier existieren. Nun stellt die Rentenversicherung Überweisungen an 63.500 angebliche Ruheständler ein. Der Staat soll so bis zu einer halben Milliarde Euro einsparen.
Info

Athen - Die griechischen Rentenkassen haben die Zahlung von insgesamt 63.500 Renten gestoppt, die zu Unrecht gewährt wurden. Das Geld ging bislang an die Adressen von nicht mehr lebenden oder gar nicht existierende Personen. Einige Renten wurden zudem nach falschen Angaben berechnet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58,00.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 7. Februar 2012, 14:14

Schluß mit der Rettungsfarce,
so titelt ein Kommentar von Stefan Kaiser.

Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikomödie zu beenden.

Hamburg - Seit fast zwei Jahren ringt Griechenland mit den Euro-Staaten und dem IWF um seine sogenannte Rettung. Sparprogramme wurden verabschiedet, Hilfen gezahlt und private Gläubiger zum "freiwilligen" Schuldenschnitt gezwungen. Trotz allem steht das Land heute deutlich schlechter da als damals. Die Wirtschaft schrumpft, die Schuldenquote steigt, der Staat und die Banken sind vom Kapitalmarkt abgeschnitten. Und es gibt nicht das kleinste Anzeichen dafür, dass sich die Lage bessern könnte. Irgendetwas muss bei dieser Rettung schief gelaufen sein.

Der komplette Kommentar hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 28,00.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 25. Februar 2012, 22:27

Innenminister Friedrich empfiehlt Griechen Euro-Austritt

Innenminister Friedrich rät Griechenland nach SPIEGEL-Informationen zu einem Austritt aus der Euro-Zone. Damit plädiert zum ersten Mal ein Mitglied der Bundesregierung für einen radikalen Kurswechsel in der Euro-Rettung.

Mehr hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 67,00.html
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Re: Griechenland

Beitragvon augenzeuge » 25. Februar 2012, 22:39

Interessierter hat geschrieben:Innenminister Friedrich empfiehlt Griechen Euro-Austritt

Innenminister Friedrich rät Griechenland nach SPIEGEL-Informationen zu einem Austritt aus der Euro-Zone. Damit plädiert zum ersten Mal ein Mitglied der Bundesregierung für einen radikalen Kurswechsel in der Euro-Rettung.

Mehr hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 67,00.html


Das ist auch die Meinung von Vertretern der griech. Gemeinde meiner Stadt, mit denen ich gestern sprach. Sie würden jetzt niemals Geld nach Griechenland bringen, man wusste schon vor mind. 2 Jahren, dass das nicht mehr lange gut gehen wird, aber da war die Politik noch nicht soweit. Ihren Angaben nach, ist die Korruption in allen Bereichen riesig.
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Re: Griechenland

Beitragvon Sirius » 25. Februar 2012, 22:46

Interessierter hat geschrieben:Innenminister Friedrich empfiehlt Griechen Euro-Austritt

Innenminister Friedrich rät Griechenland nach SPIEGEL-Informationen zu einem Austritt aus der Euro-Zone. Damit plädiert zum ersten Mal ein Mitglied der Bundesregierung für einen radikalen Kurswechsel in der Euro-Rettung.

Mehr hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 67,00.html


Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Eine Zeitung schrieb vor ein paar Tagen, der griechische Staat verhält sich zur Zeit wie eine "freche Rotzgöre". Im Ernst, Griechenland wird erst wieder auf die Beine kommen, wenn es wieder eine eigene Währung hat, die stark abgewertet werden kann. Es ist allerdings zu befürchten, dass deutsche Politiker mit solchen Forderungen nur die vielen Euro-Skeptiker in der deutschen Bevölkerung beruhigen wollen und es nicht wirklich ernst meinen.
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2012, 13:51

Ohne unsere und die Milliarden anderer Europäer wären die Griechen lange schon pleite. Von diesen Milliarden werden wir einen gewissen Teil mit Sicherheit nie zurückbekommen.
Jetzt meinen sie uns auch noch beschimpfen zu müssen !!

Irgendwie kommt mir das bekannt vor.

Hier dazu der Link von Spiegel online:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 94,00.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 24. März 2012, 12:20

Die Insel der falschen Blinden

Kaum zu glauben, aber wahr.
Auf der kleinen griechischen Insel Zakynthos gab es 700 Blinde. Als überprüft werden sollte, ob sie die Behindertenhilfe zu Recht bezogen, waren es allerdings nur noch 80. Dies ist nur eines von Tausenden von Beispielen für das Erschleichen von staatlichen Leistungen, die jetzt aufgedeckt wurden.

Die ganze unglaubliche Geschichte hier:
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/i ... 44417.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Edelknabe » 25. März 2012, 09:18

Diese Griechen ich fasse es nicht, "ein Volk von blinden Spitzbuben und Rentenerschleichern". Dabei dachte ich immer die sind sonst ganz Ok, so gemütlich und ruhig und von der Sonne,dem Sirtaki und ihrem Wein sowie guten Gesprächen über Gott und die Welt angetan. Man lernt doch wirklich nie aus.

Rainer-Maria der noch nie in Griechenland war
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 25. März 2012, 10:04

@ Edelknabe

Kleine bescheidene und scherzhafte Frage zum Sonntag:
Hast Du die Griechen etwa im Umgang mit Volkseigentum geschult ? Wenn ja, mußt Du einen guten Job gemacht haben.

[blush]
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Re: Griechenland

Beitragvon Edelknabe » 25. März 2012, 11:39

Ich weiß nicht, ich weiß nicht Interessierter ob die Griechen von den wirklich angenehmen Vorzügen des Sozialismus etwas mitbekommen haben. Das Dumme war nur, dem Sozialismus wollte dann Keiner mehr unter die Arme greifen, dagegen den Griechen schon?

Versteh ich nicht? Lassen wir sie doch fallen und wer sollte denn daran zugrunde gehen...doch nicht etwa das reiche Deutschland? Mein Nachbar meinte einmal:"Dieses Land hier ist so reich und wirtschaftlich gefestigt, es ist ein Segen". Ich sage es doch, der Deutsche ist ein Wühlschwein mit Aufbaucharakter, das war er zu jeder oder besser nach jeder großen Krise so wenn ich an die Flut in Sachsen denke. Und ich wohne in so einer Ecke an der Mulde.

Rainer-Maria auch so ein Wühlschwein aber schon ruhiger geworden Dank seines Alters. Ich schrieb das schon öfters: "Damals war das Volk der DDR auch Eigentümer siehe sein ganz eigenes ihm zustehendes Volkseigentum, also konnte brüderlich geteilt werden. Du dagegen Interessierter warst nur ein kleiner Lohnknecht, wenn auch ein sehr konsumverwöhnter Lohnknecht.....ohne betriebliches Eigentum"
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Christine Lagarde und ihr Populismus

Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2012, 15:39

Kennt sie jeder? Christine Lagarde ist Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Ihre Aussage:
"Die Griechen sollten sich gemeinsam selber helfen, indem sie alle ihre Steuern bezahlen."

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die Französin sackt ein jährliches Gehalt von umgerechnet rund 400.000 Euro ein - steuerfrei.
Diplomaten Internationaler Organisationen unterliegen keiner nationalen Besteuerung. Damit darf sich die Französin über eine steuerfreie Jahresgage von 370.000 Euro freuen, hinzu kommen noch Prämien bis zu 60.000 Euro.


Ihre Aussage:
"Ich denke mehr an die Kinder, die in einem kleinen Dorf im Niger in die Schule gehen und zwei Stunden Unterricht am Tag erhalten, sich zu dritt einen Stuhl teilen und sehr froh sind, eine Ausbildung zu bekommen", sagte Lagarde. "Ich habe sie immer im Auge, weil ich glaube, dass sie mehr Hilfe brauchen als die Menschen in Athen."

Ob es besonders listig war den Griechen auf ihr trockenes Brot zu schmieren, es ginge ihnen immer noch 1000mal besser als den afrikanischen Kindern im Niger, das weiß ich nicht, aber populär ist es auch hierzulande , den benachteiligt und abgekoppelten der Gesellschaft vorzuhalten es ginge ihnen doch super, verglichen mit den Hungernden in aller Welt.

So haben es die Herrschenden von jeher gehalten. Man spielt die Verhungernden gegen die Unterernährten aus. Die Tagelöhner der Welt sollen das Jammern einstellen, sie könnten ja auch wieder als Sklaven enden, außerdem brauchten die Griechen ja nur ihre Steuern zu bezahlen. Madame Lagarde fühlt sich wohl in ihrem Amt dem legendären Taktgefühl ihres gekenterten Vorgängers Dominik Strauß Kahn verpflichtet. In Griechenland wird es doch sein wie überall, den kleinen Leuten werden die Steuern direkt vom Gehalt abgezogen und die Reichen können sich arm rechnen.

200 Milliarden Euro griechischer Schwarzgelder sollen allein in der Schweiz liegen. Die gesamte griechische Staatsverschuldung liegt bei 345 Milliarden. Wann also schlägt Madame Lagarde den Griechen endlich vor, sich dadurch zu sanieren, dass sie sich das Schwarzgeld ihrer so genannten Elite aus der Schweiz zurückholen. Irgendjemand muss doch dieser Schweizer Hehlerbande, die sich mit dem von ihr verwalteten Diebesgut hinter dem Bankgeheimnis verschanzt hat mal erklären, dass die Party vorbei ist.

Wo bleibt der Appell Madame Lagardes an den ehrlichen Teil der Schweizer Bevölkerung, den Ländern Europas dabei behilflich zu sein, das geklaute Geld zurückzubekommen. Und wenn diese Appelle nicht helfen, wann ruft sie dazu auf, sich das geklaute Geld einfach wieder zu holen. Ich vermute mal 3 Millionen Arbeitslose griechische Pilger, die sich zu Fuß auf den Weg ins Schweizer Bankenmekka machen, dürften ausreichen, die Schweiz so lahm zu legen, dass einiges in Bewegung käme. Aber Madame Lagarde, der vermutlich die Sorge um die hungernden Kinder in Niger bei jedem Arbeitsessen die Kehle zuschnürt, führt halt doch lieber Krieg gegen die Hütten, als gegen die Paläste in denen sie selber verkehrt.
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Re: Christine Lagarde und ihr Populismus

Beitragvon Habicht-3 » 31. Mai 2012, 19:00

Hast Du sehr gut erklärt.
Aber dieser Gesellschaft ist das trotzdem egal....
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Re: Christine Lagarde und ihr Populismus

Beitragvon S51 » 31. Mai 2012, 23:00

Hm, hat nur so einen kleinen Schönheitsfehler, die sache mit dem "geklauten Geld" in der Schweiz und sonstwo.
Das hat ja eigentlich keiner geklaut, das versucht der Staat (andere, wie Deutschland und die USA zur Zeit mit verschiedenen Mitteln auch) ja erst zu bekommen. Das ist ja nicht sein, des Staates Geld sondern das der Eigentümer dieses Geldes, das die dem jeweiligen Staat nicht geben wollen...

Angesichts meiner mir permanent fehlenden pekunären Voraussetzungen jemals in eine solche Lage zu geraten ist es natürlich für jemanden wie michverlockend auch derart nach dem Geld anderer zu schreien. Von Steuersubvention zu tönen.
Und doch, es ist nicht so, dass der Staat da den Leuten Geld gegeben hätte. Er will es von ihnen. Es ist nicht so, dass der Staat mit Steuererleichterungen irgendwas subventionieert. Jedenfalls nicht den Steuerzahler. Er will dadurch nur halt nicht so viel von ihm kassieren. Da schreit nicht der Bestohlene, da schreit doch der, der haben will. Möglichst ohne was dafür zu leisten. Wäre der, der da nach Geld schreit eine Privatperson, die kassieren wollte ohne Gegenleistung und gerne durch Zwang, wir würden von einem Dieb reden, einem Räuber vielleicht.

Was leistet den ein solcher Staat für dieses Geld, was er haben will?
Schützt er mich? Wie? Wenn mich jemand beklaute war es jedenfalls noch nie die Polizei, die den Dieb erwischt hätte. Genugtuung habe ich noch nie vom Staat erhalten oder durch ihn. Der Staat kostet mich nur. Was habe ich vom Staat? Wenn er durch meine Steuern leben will, muss er mir eine adäquate Gegenleistung bieten. Sichere Verhältnisse zum Beispiel. In Griechenland, ach ja? War das wirklich mal sicher oder ist das nicht eher eine Art Bakschischstaat? Stabiles Recht mit dem ich leben kann. Wie nahe kommt eigentlich Deutschland dieser Forderung?
S51
 

Re: Christine Lagarde und ihr Populismus

Beitragvon Sirius » 2. Juni 2012, 20:20

augenzeuge hat geschrieben:Kennt sie jeder? Christine Lagarde ist Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Ihre Aussage:
"Die Griechen sollten sich gemeinsam selber helfen, indem sie alle ihre Steuern bezahlen."

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die Französin sackt ein jährliches Gehalt von umgerechnet rund 400.000 Euro ein - steuerfrei.


Heute ist dazu wieder ein Artikel in der Zeitung:
http://www.welt.de/wirtschaft/article10 ... ieder.html

Lagarde zahlt Grundsteuern und Kapitalertragssteuern in Frankreich.

Sicher ist sie nicht die geeignete Person für die Botschaft, aber die Botschaft "Helft euch selbst und zahlt endlich Steuern!" wird deshalb nicht falsch.

augenzeuge hat geschrieben:Wann also schlägt Madame Lagarde den Griechen endlich vor, sich dadurch zu sanieren, dass sie sich das Schwarzgeld ihrer so genannten Elite aus der Schweiz zurückholen. Irgendjemand muss doch dieser Schweizer Hehlerbande, die sich mit dem von ihr verwalteten Diebesgut hinter dem Bankgeheimnis verschanzt hat mal erklären, dass die Party vorbei ist.


Vielleicht wollte Sie das mit dem Satz: "Helft euch selbst und zahlt endlich Steuern!" auch ausdrücken. Seit Jahrzehnten wird Griechenland von einigen Familien beherrscht, das ist in Griechenland kein Geheimnis, auch nicht welche Parteien von diesen Familien beherrscht werden. Man fragt sich natürlich schon, warum die Bevölkerung diese Parteien und damit Familien immer wieder gewählt hat? Vielleicht sollte die Bevölkerung einmal Parteien wählen, die diese Familienherrschaft beenden und versuchen das Geld in Zusammenarbeit mit der EU aus der Schweiz zurück zu holen.

Griechenland (die Wähler dort) kann nicht so weiter machen wie bisher und die Steuerzahler anderer verschuldeter(!) Staaten dieses Land deshalb alimentieren lassen. Diese anderen Staaten müssen dafür selbst Schulden machen. Andere Völker sind nicht für die griechische Misswirtschaft verantwortlich. Die vielen Milliarden, die andere Staaten mit Sicherheit in Griechenland versenkt haben werden, sind auch mit Schulden(!) finanziert, deren Steuerzahler und deren Kinder müssen das eines Tages bezahlen.

Griechenland hat in den letzten 30 Jahren umgerechnet mehrere Marshallpläne erhalten und nichts daraus gemacht. Ich denke, dass auch der x-te Marshallplan nichts bringen wird.
Sirius
 

Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 16. Juni 2012, 18:36

Griechenland-Hilfe Seehofer fordert Volksbefragung zur Euro-Rettung

Ministerpräsident Seehofer zieht bei der Unterstützung strauchelnder Länder die Reißleine: Zusätzliche Steuergelder für die Euro-Rettung sollen nur noch freigeben werden, wenn vorher die Bundesbürger dafür ihre Zustimmung gegeben haben, verlangt der CSU-Chef im SPIEGEL.

Hamburg - Deutschland beteiligt sich mit Milliardensummen an der Rettung für strauchelnde Euro-Länder. Horst Seehofer will daher eine künftige Ausweitung des deutschen Garantierahmens bei der Euro-Rettung nur noch nach einer Volksbefragung zulassen. "Wenn sich der Rahmen für die finanziellen Zusagen Deutschlands erweitert, sollten wir die Menschen in unserem Land nach ihrer Meinung fragen. Das Referendum in Irland hat doch gezeigt, dass die Menschen verantwortungsbewusst mit europäischen Fragen umgehen können. Wer Europa gut erklärt, muss keine Angst vor der Bevölkerung haben", sagte Bayerns Ministerpräsident dem SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 39308.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 18. Juni 2012, 08:17

Das Rätselraten was aus Griechenland wird, geht meiner Meinung nach trotzdem weiter !

Griechischer Wahlsieger Samaras - Wendehals und Hoffnungsträger

Der nächste Regierungschef in Griechenland heißt wohl Antonis Samaras. Das Ausland hofft, dass er eine Koalition aus Euro-Befürwortern anführt. Dabei hat er die Sparprogramme bis vor kurzem noch vehement abgelehnt.

Das mit dem Lächeln muss er noch üben. Wenn ihm gerade keine Kamera ins Gesicht gehalten wird, verrutscht es Antonis Samaras mehrfach auf diesen letzten Metern ins Zappeion, dem Pressezentrum der Parlamentswahl. Vielleicht ist es schon die Last der Aufgabe, die den Chef der konservativen Nea Dimokratia drückt. Vielleicht wundert er sich auch einfach über seine neue Rolle. Als wahrscheinlicher neuer Premierminister soll Samaras Griechenland auf Sparkurs halten und so eine weitere Eskalation der Euro-Krise verhindern. Ausgerechnet er.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 39420.html
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Re: Griechenland

Beitragvon karnak » 18. Juni 2012, 09:09

[quote="Interessierter"] Das Ausland hofft, dass er eine Koalition aus Euro-Befürwortern anführt.
Darauf sollten wir auch alle hoffen,AUCH und besonders in unserem eigenen Interesse.
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Re: Griechenland

Beitragvon Danny_1000 » 4. Juli 2012, 19:48

Was da am 3.7.2012 kurz vor Mitternacht in der ARD lief, war eigentlich schon eine kleine Sensation.

Der große Euroschwindel

Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und stellt ernüchternd fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug - aller Mitglieder, auch der Deutschen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie sich Griechenland in die Eurozone gemogelt hat. (Quelle:ARD)

Und der Film zeigt auch: Es kann einem himmelangst werden, von solchen Stümpern, die sich da Politiker nennen, regiert zu werden.

Hier der ganze Film. Ansehen lohnt sich !
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Griechenland

Beitragvon augenzeuge » 4. Juli 2012, 21:20

Starker Film! Der Euro ist eine Geschichte von faulen Kompromissen, persönlichen Machtkämpfen, Nichteinhaltung wirtschaftlicher Regeln und nicht zuletzt Betrug.
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Re: Griechenland

Beitragvon Edelknabe » 9. Juli 2012, 19:25

Ich schrieb das sinngemäß schonmal: "Wo liegt den verdammt nochmal dieses Griechenland?" Ohne hier flaxen zu wollen aber ich müsste wohl nochmal auf den Atlas schauen um mir da ganz sicher zu sein. Haben wir nicht genug eigene Probleme im schönen Deutschelande die langsam unangenehm drücken, bei manchem schon so auf der Seele drücken das der schon schreien könnte wenn ihm nicht seine deutsche Untertanenhaltung alles verschlucken lässt bis er schon leicht zu würgen beginnt und ihm noch am Ende das Kotzen kommt(entschuldigt).

Was gehen mich denn die Griechen an und nur weil da paar deutsche Landsleutchen runter in den Urlaub fahren...eh Leute, das ist so weit weg wie der Mond, unwichtig ob da nun der Euro oder ob er nun nicht...

Rainer-Maria wie wollt ihr denn heute in dieser Egogesellschaft überleben wenn ihr Jedem und Alles Freund sein wollt, sowas müsst ihr weit ablegen wie das Kapital es immer schon tut, nur das zählt...he, der war schön was, der könnte doch glatt aus dem Ackermann seinem Mund gekommen sein als er in die Kamera grinste und das Viktorizeichen mit den Fingerchen machte.
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 24. Juli 2012, 07:46

FDP-General drängt Griechenland zum Euro-Austritt

Die Krise in Griechenland gefährdet Deutschlands Bonität, warnt die Ratingagentur Moody's. Dennoch beharren deutsche Politiker darauf, Athen keine weiteren Hilfen zu gewähren. FDP-Generalsekretär Döring drängt das Land zum Austritt aus der Euro-Zone, das "könnte an den Märkten Vertrauen schaffen".

Berlin - Die US-Ratingagentur Moody's hatte am späten Montagabend den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Deutschlands von "stabil" auf "negativ" zurückgestuft und diesen Schritt mit einer wachsenden Unsicherheit wegen der Euro-Schuldenkrise begründet. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts von Griechenland aus dem Währungsgebiet sei gestiegen.

Sollte Griechenland aus der Euro-Zone austreten, wäre ein Staatsbankrott wohl unausweichlich. Die deutschen Steuerzahler würde das nach einer aktuellen Schätzung der Dekabank kurzfristig 83 Milliarden Euro kosten. "Darin enthalten sind die deutschen Anteile an den Auszahlungen aus dem ersten und zweiten Rettungspaket für Athen von bisher 15 und 22 Milliarden Euro", sagte Dekabank-Experte Carsten Lüdemann der "Rheinischen Post". Hinzu kämen weitere 13 Milliarden Euro an Verpflichtungen, die sich für Deutschland ergäben, weil die Europäische Zentralbank (EZB) im Pleitefall wertlose griechische Staatsanleihen in ihren Büchern stehen hätte.

Zudem müsse Deutschland 30 der 106 Milliarden Euro schultern, die die griechische Notenbank über das sogenannte Target-System der europäischen Notenbanken der Bundesbank schulde. Aus den Zahlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Griechenland ergäbe sich darüber hinaus für Deutschland ein Kostenanteil von drei Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 46007.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 24. Juli 2012, 16:51

Das könnte so sein, aber bei solchen Äusserungen sollte man auch nicht die wirtschaftlichen Interessen der USA vergessen. Was aber auch wieder nur ein Aspekt der Betrachtungsweise wäre.
Offen gestanden geht meine Meinung oft hin und her und ich weiss nicht was richtig ist.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Griechenland

Beitragvon Sirius » 24. Juli 2012, 19:09

Mit dem Begriff "Europafeinde" denunzieren zur Zeit bestimmte Politiker auf ziemlich infame Weise sämtliche Kritiker des Fehlkonstrukts Euro. Als ob die hunderten Volkswirtschaftslehre-Professoren, die schon vor 13 Jahren eindringlich vor dem Euro gewarnt hatten, alles "Europa-Feinde" wären - es sind die einzigen, die sich mit dem Fachgebiet Währung als Experten wirklich auskennen. Die eigentlichen Europa-Feinde sitzen zur Zeit wohl eher im Bundestag. Mittlerweile müssten doch die meisten erkannt haben, welche Sprengkraft der Euro im jetzigen Zustand für die Beziehungen zwischen den europäischen Staaten hat, welche Ressentiments zwischen den verschiedenen Völkern Europas in den letzten zwei Jahren entstanden sind.

Traditionell wirtschaftlich eher schwache Staaten, wie die südeuropäischen Staaten, werden ohne eigene Währung nur schwer oder überhaupt nicht mehr aus der Krise herauskommen. Früher werteten die Währungen dieser Staaten laufend ab, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die Wertverluste dieser Währungen erinnern. Mitte der siebziger Jahre war ein italienischer Tausend-Lire-Schein noch etwa 4 DM wert, Mitte der achtziger Jahre war er noch 1,60 DM wert, Mitte der neunziger Jahre nur noch 80 bis 90 Pfennige. Die Zinsen waren in diesen Staaten immer höher als in wirtschaftlich stärkeren Staaten, so dass sich jeder - auch der Staat - dreimal überlegte, ob er einen Kredit unbedingt aufnehmen muss. Spekulationsblasen, wie die in Spanien auf dem Immobilienmarkt, wurden durch das hohe Zinsniveau eher verhindert. Weder die Bevölkerung noch der Staat haben früher in dem hohen Maße auf Pump konsumiert wie in den letzten 10 Jahren.
Sirius
 

Re: Griechenland

Beitragvon Janko » 24. Juli 2012, 21:34

@ABV...... Die Amerikaner sehen das Problem folgendermaßen: " Frau Merkel klammert sich verzweifelt am Euro. Sie hält, mit dem Euro, gewissermaßen einen Tiger am Schwanz. Lässt Frau Merkel den Tiger los, frisst er sie auf.


Ja und wer reibt sich dann im Hintergrund die Hände ?...Ziel erreicht

Die Leistungsfähigkeiten der Volkswirtschaften der Südländer waren doch bekannt, vor Einführung des €.
Warum hat man es trotzdem gemacht ? Wem nützt es ?
Jetzt, wo es an allen Ecken und Enden brennt, wird die Feurwehr überfordert sein und mit ihren Löscharbeiten an ihre Grenzen stossen.
Ein Europa mit sozialen Unterschieden, unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten, einschl. Besteuerungen etc. wird nicht in der Lage sein nur über eine gemeinsame Währung zusammenzuwachsen.
Aber an einer notwendigen politischen Einheit scheiden sich die Geister.
Janko
 

Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 26. Juli 2012, 09:18

Auch die CSU scheint für einen Austritt Griechenlands zu sein:

Söder hält Athens Euro-Ausstieg für unvermeidbar


Bayerns Finanzminister Söder rechnet nicht mehr damit, dass sich Griechenland in der Euro-Zone halten kann. Auf ein mögliches negatives Urteil der Troika müsse hart reagiert werden - mit einem Stopp der Hilfszahlungen. Das sei "besser für Europa und für die Griechen", so der CSU-Mann.

Berlin - Immer neue Schreckensmeldungen kommen aus Griechenland - und auch in der deutschen Politik schwindet das Vertrauen in die finanzielle Zukunft Athens zusehends. Der bayerische Finanzminister Markus Söder hält einen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone für unumgänglich.

"Ja, absolut, das wird auch so kommen", antwortete Söder am Donnerstag auf eine entsprechende Frage im "Deutschlandfunk". "Das ist für Europa besser, für die EU, die Euro-Zone, aber auch für Griechenland."

Dass Griechenland es schaffen könnte, doch noch die Voraussetzungen für weitere Hilfen zu schaffen, schließt der CSU-Politiker aus. Wenn die Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission ihre Prüfungen in Athen mit einem Negativurteil abschließe, müsse hart entschieden werden.

"An einem solchen Punkt darf es keine Lockerung der Bedingungen geben, keine neuen Verhandlungen und erst recht kein neues Geld", verlangte Söder. Dann habe Griechenland nur noch die Wahl zwischen einer Insolvenz und einem geordneten Ausstieg aus der Euro-Zone. Letzteres hielte er für besser, sagte der Minister.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 46473.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 8. August 2012, 08:43

Schmidt rechnet mit Europas Krisenmanagern ab

Offen gestanden bin ich überfordert darin zu entscheiden was richtig für Europa ist. Der eine meint die Griechen müssen raus, der andere wieder meint sie sollen bleiben.
Ex - Kanzler Schmidt meint dieses:

Klare Worte vom früheren Bundeskanzler: Helmut Schmidt kritisiert in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" die fehlende Tatkraft Europas in der Schuldenkrise. Dem vieldiskutierten Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone erteilt er eine Absage.

Berlin - Altkanzler Helmut Schmidt wirft den Europäern mangelnde Entschlusskraft bei der Bewältigung der Schuldenkrise vor. Bereits Ende 2008 beim Einsetzen der Weltfinanzkrise habe es international Beschlüsse etwa zur Regulierung der Finanzmärkte gegeben, die insbesondere durch die USA, aber auch durch die Europäer nicht umgesetzt worden seien, sagte der Sozialdemokrat am Dienstagabend in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger". Alle Rettungsschirme hätten sich als unzureichend herausgestellt. Es sei nicht die erforderliche Tatkraft aufgebracht worden.

Schmidt zeigte sich besorgt über die Entwicklung in Europa. Diese Sorge könne man nicht unterdrücken. Es handele sich aber nicht um eine Euro-, sondern um eine Schuldenkrise. Auch Deutschland habe sich stärker verschuldet, als es nach dem europäischen Stabilitätspakt gedurft hätte. "Das wäre alles nicht so tragisch, wenn wir jemanden hätten in Europa, der einen Überblick über das Gesamtproblem hat", sagte der 93-Jährige.

Forderungen, das finanziell angeschlagene Griechenland müsse die Euro-Zone verlassen, kritisierte Schmidt. Es sei ein Fehler gewesen, die Griechen überhaupt aufzunehmen, sagte er. Doch nun müsse man die Konsequenzen tragen. Zugleich stärkte er dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel für dessen Vorstoß zur Vergemeinschaftung der Schulden im Euro-Raum den Rücken. "Im Prinzip hat er Recht", sagte Schmidt. Man sollte es als Regel nicht aufstellen, aber in der gegenwärtigen Situation sei dies "beinahe unausweichlich".

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 48799.html
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Re: Griechenland

Beitragvon Interessierter » 19. August 2012, 08:05

Sind wir kurz vor dem Austritt Griechenlands ?

Kauder und Schäuble lehnen neues Griechenland-Paket ab

Die Finanzierungslücke der Athener Regierung ist noch größer als erwartet, trotz zweier Rettungspakete fehlen wieder 14 Milliarden Euro. Unionsfraktionschef Kauder spricht sich im SPIEGEL gegen weitere Zahlungen aus, auch Finanzminister Schäuble sagt nein zu einem neuen Rettungsprogramm.

Hamburg - Der Chef der Unionsfraktion, Volker Kauder, lehnt weitere Zugeständnisse an Griechenland ab. "Die Griechen müssen einhalten, was sie zugesagt haben", sagte er dem SPIEGEL. "Da gibt es keinen Spielraum mehr, weder beim Zeitrahmen noch in der Sache selbst. Denn das wäre schon wieder ein Bruch von Vereinbarungen."

Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stellt sich neuen Hilfsmaßnahmen in den Weg. Schäuble will die wachsende Finanzierungslücke in Griechenland nicht mit einem neuen Hilfsprogramm beheben. "Wir können nicht schon wieder ein neues Programm machen", sagte Schäuble. Es gebe Grenzen und man könne nicht verantworten, "Geld in ein Fass ohne Boden zu werfen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 50825.html
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Re: Griechenland

Beitragvon augenzeuge » 19. August 2012, 09:06

Diese Stimmen werden häufiger: "Der finnische Außenminister Erkki Tuomioja schloss ein Europa ohne Eurowährung nicht aus...."
[blush]
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Re: Griechenland

Beitragvon pentium » 16. August 2013, 09:36

Die deutschen Haftungsrisiken im Rahmen der Euro-Rettung - laut FAZ deutlich höher als die von Schäuble veröffentlichte Summe von 95,3 Milliarden Euro:

Zitat:
Die Haftungsrisiken für Deutschland im Zuge der Euro-Rettung betragen insgesamt 122 Milliarden Euro. Das erfuhr die F.A.Z. aus Regierungskreisen. Die Summe liegt damit deutlich über den zuletzt von Finanzminister Schäuble vermeldeten offiziellen Zahlen.

quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 33836.html

Experten halten einen Schuldenschnitt für unerlässlich, da die Rechnung der Euro-Retter auf wackligen Füßen steht:

Zitat:
Als größtes Ausfallrisiko gilt Griechenland, dessen Schuldenquote dieses Jahr auf mehr als 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigt. Viele Ökonomen halten einen Schuldenschnitt für notwendig, der vor allem die öffentlichen Gläubiger treffen würde - also die europäischen Steuerzahler. "Unausweichlich" sei das, sagte Jörg Rocholl, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, dieser Zeitung. Griechenlands bis Juli gemeldeter Primärüberschuss reiche bei weitem nicht aus, um die Zinszahlungen abzudecken.

quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 33836.html


Die Bundesregierung will im Wahlkampf von einem Schuldenschnitt in Griechenland nichts wissen. Dabei ist er längst so gut wie sicher. Nach den Banken träfe es dieses Mal den Steuerzahler – und zwar hart.

quelle:
http://www.focus.de/finanzen/news/staat ... 71685.html

Es ist, als sitze man in einem Zug, der mit 200 Sachen ungebremst dem Gleisende entgegenrauscht..

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Griechenland

Beitragvon pentium » 24. September 2013, 21:43

Um mal das Thema Griechenland hier weiter zu führen.

Ich habe mal in der europäischen Geschichte rumgekramt, und bin auf Lateinische Münzunion gekommen.
Noch nie davon gehört!?

http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_M%C3%BCnzunion

Zitat:
Schon 1908 tricksten die Griechen beim Geld
Hemmungsloser Umgang mit Steuergeld und ein notorisch ineffizientes Steuersystem haben in Griechenland lange Tradition. Schon einmal flog das Land aus einer europäischen Währungsunion.

http://www.welt.de/finanzen/article1084 ... -Geld.html

- welche Länder die Währungsunion bildeten
- welche Länder schon nach kürzester Zeit die Verträge gebrochen hatten (eines fängt mit G an)
- welches Land rausgeworfen werden mußte weil es Pleite war (fängt ebenfalls mit G an)

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