
Russland hat den Rückzug seiner Truppen westlich des ukrainischen Flusses Dnipro um die Stadt Cherson im Süden des Landes angeordnet. Das teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit und deutete damit eine der bislang schwersten Niederlagen der russischen Streitkräfte in dem Angriffskrieg an. "Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität", begründete er seine Anordnung, die im russischen Staatsfernsehen gezeigt wurde. Der neue Kommandeur der russischen Truppen in der Ukraine, Sergej Surowikin, berichtete zuvor bei einem Treffen mit Schoigu von heftigem Beschuss der Ukrainer auf die Stadt Cherson und umliegende Ortschaften. Es sei nicht mehr möglich, die Gebiete mit Nachschub zu versorgen. "Wir werden die Leben unserer Soldaten und die Kampfkraft unserer Einheiten sichern", sagte Surowikin in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Schoigu und Surowikin planen nun, dass die Streitkräfte am Ostufer des Dnipros Verteidigungspositionen einnehmen sollen. Es bestehe die Gefahr, dass das Gebiet am Westufer überschwemmt werde und die russischen Truppen dort eingekesselt würden, teilte Surowikin mit.
"Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität"
Marija Dmitriewa hat es raus aus Russland geschafft - über Nordafrika in den Transitbereich am Flughafen in Paris, wo sie politisches Asyl beantragt hat. Sie ertrage nicht mehr, was in ihrer Heimat geschehe, sagt sie: "Ich will, dass das Sterben ein Ende hat. Ich will nicht mehr, dass Menschen in der Ukraine sterben, dass Russen sterben." Die 31-jährige ist Ärztin und hat nach eigenen Angaben seit 2016 für drei russische Sicherheitsbehörden gearbeitet - zuletzt für den Inlandsgeheimdienst FSB. Doch der Krieg in der Ukraine habe sie dazu veranlasst, mit dem Staat zu brechen. Ein Team des ARD-Politikmagazins Kontraste trifft sie an der Mittelmeerküste in Südfrankreich. Dmitriewa ist keine Oppositionelle, keine Liberale. Sie war bis vor Kurzem selbst Teil des Systems Putin, arbeitete wohl für das Innenministerium, das Verteidigungsministerium und eben den Geheimdienst FSB. Hier in Frankreich geht sie nun erstmals an die Öffentlichkeit.
Viele im FSB hielten den Krieg mittlerweile für verloren, sagt sie. Als Ärztin habe sie immer wieder unzufriedene Mitarbeiter behandelt, die den Dienst verlassen wollten: "Sie haben gesagt, dass sie müde sind. Man verlässt den FSB nicht einfach so. Es ist eine sehr angesehene Arbeit, die sehr schwer zu bekommen ist. Und wenn dann drei junge Mitarbeiter innerhalb eines Monats den Dienst quittieren, spricht es dafür, dass sie nicht einverstanden sind mit dem System." Dmitriewa glaubt, unter den Geheimdienstlern gehe die Angst um, eines Tages für die Verbrechen im russischen Angriffskrieg zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Unabhängig überprüfen lassen sich ihre Aussagen nicht. Dmitriewa belegt Kontraste aber mit Dokumenten ihre Mitarbeit in den russischen Sicherheitsbehörden. Flugtickets, die sie vorlegt, bestätigen ihre Angaben zur Flucht.
Der Politikwissenschaftler und Russland-Kenner Gerhard Mangott von der Universität Innsbruck hält die Einschätzung Dmitriewas grundsätzlich für plausibel: "Aus meinen Quellen erfahre ich schon, dass es in den Führungsstäben des FSB Fragen danach gibt, wie viel man denn bereit sei, für einen Sieg in der Ukraine zu bezahlen. Und dass auch die Zahl derer zunehme, die Sorge haben, dass Russland diesen Krieg auch verlieren könnte."
augenzeuge hat geschrieben:
Die Realität:
Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven ziehen sich Russlands Truppen aus einem strategisch wichtigen Teil des annektierten südlichen Gebiets Cherson zurück. Verteidigungsminister Sergej Schoigu ordnete die Räumung des westlichen Ufers des Flusses Dnipro an, wie im russischen Staatsfernsehen zu sehen war. Durch den Rückzug verliert Russland mit Cherson die Kontrolle über die einzige ukrainische Gebietshauptstadt, die es seit Beginn des Angriffskriegs Ende Februar eroberte.
"Das Leben und die Gesundheit der Soldaten der Russischen Föderation waren immer eine Priorität", sagte Schoigu zur Begründung.![]()
Wenn den Lügnern dort lange Nasen wachsen würden, wäre der Kreml Pinocchio Land.![]()
AZ
Nun ziehe ich nicht meine Meinung aus Pinoccio Land, ich höre mir an was Ex Generale als Einschätzung dazu abgeben,unter anderem militärische Berater der Merkel Regierung, soll ich nun vermuten,dass die von der Sache so wenig Ahnung haben wie ich oder das die Putinfreunde sind? Und ich wundere mich ansonsten mit meinem militärischen Laienverständniss darüber ,dass bei wochenlangen Siegesfanfaren hinsichtlich des Vorstürmens der ukrainischen Streitkräfte der von den Russen besetzte Streifen nicht groß schmaler zu werden scheint. Das Ganze passt für mich einfach nicht zusammen.Spartacus hat geschrieben:
Sieht immer beschissener aus für Putin.![]()
Sparta

Edelknabe hat geschrieben:Aus dem Link vom Sparta mit dem hier:
" Sie ertrage nicht mehr, was in ihrer Heimat geschehe, sagt sie: "Ich will, dass das Sterben ein Ende hat. Ich will nicht mehr, dass Menschen in der Ukraine sterben, dass Russen sterben." Textauszug ende
Da hilft nur reden, miteinander reden. Und eben nicht die endlose Lieferungen von Waffen. Der Russe so wenn ich nicht ganz falsch liege, der wäre doch dazu bereit? Bleibt wohl nur Sturkopf Selensky, dann könnte da sofort Ruhe einziehen.
Rainer Maria
Die Kleine Zeitung sieht nur ein Scheinangebot:
„Bahnt sich hier ein Ausweg aus dem Krieg in der Ukraine an, der mit jedem Tag immer schwerer zu ertragen wird? Man kann die Frage recht rasch beantworten. Lawrows Nachsatz lautet nämlich: Russland sei bereit zu reden - aber ohne von seinen Zielen abzurücken. Die da sind: Die Ukraine soll Gebietsverlusten zustimmen (ohne Gegenleistung), sie soll auf einen Nato-Beitritt verzichten, völlig demilitarisiert und 'entnazifiziert' werden (sprich: ent-ukrainisiert). Was würde das bedeuten? Die Ukraine wäre Moskau auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. ... Klar ist auch, dass diese Situation den Begriff 'Frieden' nicht verdienen würde.“

Edelknabe hat geschrieben:So ein Käse Pentium sprich "ent-ukrainisiert". Der Russe will doch nicht diese Ukraine russifizieren, der will das diese Ukraine so ne Art entmilitarisierte Pufferzone zwischen sich und dem Westen werden sollte. Der will garantiert auch keinen Statthalter in deren Kiew da der Denen dann Vorschriften macht, wie sie ihren ganz normalen Alltag zu leben haben.
Rainer Maria
Die russische Invasion der Ukraine führt zu hohen Opferzahlen auf russischer und ukrainischer Seite. Beide Kriegsparteien halten sich mit offiziellen Angaben zurück. Die USA schätzen, dass auf beiden Seiten 100.000 Soldaten getötet oder verwundet wurden.

Edelknabe hat geschrieben:So ein Käse Pentium sprich "ent-ukrainisiert". Der Russe will doch nicht diese Ukraine russifizieren, der will das diese Ukraine so ne Art entmilitarisierte Pufferzone zwischen sich und dem Westen werden sollte. Der will garantiert auch keinen Statthalter in deren Kiew da der Denen dann Vorschriften macht, wie sie ihren ganz normalen Alltag zu leben haben.
Rainer Maria

Edelknabe hat geschrieben:
Da hilft nur reden, miteinander reden. Und eben nicht die endlose Lieferungen von Waffen. Der Russe so wenn ich nicht ganz falsch liege, der wäre doch dazu bereit? Bleibt wohl nur Sturkopf Selensky, dann könnte da sofort Ruhe einziehen.
Rainer Maria
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Edelknabe hat geschrieben:Diesem Ganzen in deinem Vortext da Pentium, dem ist sofort zur Wahrheit zu verhelfen wenn ein Selensky noch morgen einen Ort und eine Zeit(Tag/Monat) dem Russen benennt, wo man miteinander redet. Denn in dem Moment würde sich zeigen, ist es nun nur Stimmungsmache vom Russen oder etwa doch mehr?
Rainer Maria
pentium hat geschrieben:
Über was soll Selensky mit den Russen reden? Wenn bei dir zuhause jemand einbricht, alles kurz und klein schlägt, dein Kind tötet, deine Frau vergewaltigt, ein Zimmer deiner Wohnung bezieht, und dir ein Messer an die Kehle hält... wie und worüber möchtest du mit ihm in dieser Situation "verhandeln"? Noch einmal auch wenn es langweilt. Die Russen haben angefangen. Da muss nichts verhandelt werden, der Angreifer gehört unschädlich gemacht und ins Gefängnis gesteckt!
Meine Fresse, dieser auswendig gelernte Talkshowtenor.karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben:
Über was soll Selensky mit den Russen reden? Wenn bei dir zuhause jemand einbricht, alles kurz und klein schlägt, dein Kind tötet, deine Frau vergewaltigt, ein Zimmer deiner Wohnung bezieht, und dir ein Messer an die Kehle hält... wie und worüber möchtest du mit ihm in dieser Situation "verhandeln"? Noch einmal auch wenn es langweilt. Die Russen haben angefangen. Da muss nichts verhandelt werden, der Angreifer gehört unschädlich gemacht und ins Gefängnis gesteckt!
Meine Fresse, dieser auswendig gelernte Talkshowtenor.
Ich habe mir gerade den viel geschmähten und wahrscheinlich von kaum jemandem gehörten Vortrag von der Krone- Schmalz reingezogen, sollte man sich schon mal anhören. Man muß dazu nicht zwingend ein Putinversteher sein wie gerne unterstellt.
Edelknabe hat geschrieben:Diesem Ganzen in deinem Vortext da Pentium, dem ist sofort zur Wahrheit zu verhelfen wenn ein Selensky noch morgen einen Ort und eine Zeit(Tag/Monat) dem Russen benennt, wo man miteinander redet. Denn in dem Moment würde sich zeigen, ist es nun nur Stimmungsmache vom Russen oder etwa doch mehr?
Rainer Maria
pentium hat geschrieben:Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.
Doch, man erfährt etwas Zusätzliches......
AZ

pentium hat geschrieben:
Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben:
Na ja Krone-Schmalz muss nun auch nicht gerade sein...wer es aber braucht.
Kann schon nichts schaden sich anzuhören was die " Anderen" zu sagen haben, man muß es ja nicht glauben, kann sich die Mühe machen die dort gelieferten historischen Fakten auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber nun in eine Empörung einzustimmen die man übernimmt von welchen die den Vortrag gehört haben oder gehört haben wollen führt einen unweigerlich auf den Weg des willfährigen Untertan. Wer es braucht, natürlich ist die eigene Entscheidung. Mir passiert sowas jedenfalls nicht nochmal.
augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.
Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich.![]()
AZ
pentium hat geschrieben:
Sagen wir mal so. In einer Diskussion kann man ja schlecht sagen, warte mal muss erst mal ein Video von gut Ein oder Zwei Stunden anschauen...dann können wir weiter diskutieren.
karnak hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.
Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich.![]()
AZ
Nun analysiert sie aber natürlich nicht nur, natürlich kann man da die Analysen komplett anders sehen. NUR, bei den historischen Fakten die sie auflistet, die man als Normalo so überhaupt nicht komplett auf dem Schirm hat kann man nichts anders sehen, die sind, wenn sie stimmen, feststehend.

karnak hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ich höre grad nebenbei. Sie analysiert gut, und begründet vieles sehr korrekt.
Manches sehe ich komplett anders, aber ok, ihre Ansichten sind dennoch hilfreich.![]()
AZ
Nun analysiert sie aber natürlich nicht nur, natürlich kann man da die Analysen komplett anders sehen. NUR, bei den historischen Fakten die sie auflistet, die man als Normalo so überhaupt nicht komplett auf dem Schirm hat kann man nichts anders sehen, die sind, wenn sie stimmen, feststehend.

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