


Französischer Komiker Dieudonné festgenommen
Der Vorwurf der Polizei lautet: Verherrlichung des Terrorismus. In einem Facebook-Post hatte der umstrittene Künstler mit einem der Attentäter von Paris sympathisiert.
"Heute Abend fühle ich mich wie Charlie Coulibaly".

augenzeuge hat geschrieben:Ein paar andere Gedanken.
Unsere Freiheit ist die Freiheit der Andersdenkenden. Warum müssen wir die "Freiheit" haben, uns über andere so lustig zu machen, dass sie sich beleidigt fühlen müssen?
Wir wissen, dass die Islamgläubigen ein Problem damit haben, wenn ihr Prophet abgebildet wird. Warum tun wir es trotzdem? Warum beharren wir darauf, dass wir uns über etwas lächerlich machen dürfen, was wir letztlich nicht verstehen? Aber genau deshalb radikale Strömungen bei denjenigen fördern. Kann es möglich sein, dass wir ihnen DAS zugestehen, und man uns dafür Respekt zollen würde? Oder bedeutet jegliches Zugeständnis schon ein Einknicken?
Oder ist alles egal was wir tun, die Radikalen werden ggf. einen neuen Grund finden? Man kann ja mal drüber nachdenken.![]()
AZ
pentium hat geschrieben: Viele Medien befolgen deshalb freiwillig den Pressekodex, in dem es heißt, die Presse verzichte darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen - ohne dass dies gesetzlich vorgeschrieben wäre.
karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben: Viele Medien befolgen deshalb freiwillig den Pressekodex, in dem es heißt, die Presse verzichte darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen - ohne dass dies gesetzlich vorgeschrieben wäre.
Darf ich denn dann über Nordkorea schmähen? Dürfen die Koreaner über den Film zu diesem komischen Kim empört sein?
karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben: Viele Medien befolgen deshalb freiwillig den Pressekodex, in dem es heißt, die Presse verzichte darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen - ohne dass dies gesetzlich vorgeschrieben wäre.
Darf ich denn dann über Nordkorea schmähen? Dürfen die Koreaner über den Film zu diesem komischen Kim empört sein?
pentium hat geschrieben:
Kommt darauf an, was man unter Schmähung versteht Karnak, sicher darf sich ein Nordkoreaner empören. Lies aber mal den Text, dort steht freiwillig...Man muss sich nicht an den Pressekodex halten...
mfg
pentium
Nov65 hat geschrieben:
Schmähungen sind aus meiner Sicht kein Ausdruck von Stärke.
karnak hat geschrieben:Nov65 hat geschrieben:
Schmähungen sind aus meiner Sicht kein Ausdruck von Stärke.
Das mag schon so sein. Das ist aber nicht die Frage, die Frage ist, ob man das dürfen soll oder nicht und wenn man es nicht dürfen soll was das dann für Konsequenzen hat.
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)

Nov65 hat geschrieben:
meinst Du nicht auch, dass man dafür entweder ein Fall für den Mossad oder einen deutschen Staatsanwalt wäre?
Nov65 hat geschrieben:Nein, Kristian, Du weisst, dass sehr viele Juden Deutschland verlassen haben, bevor die Vergasung der Juden begann und Flucht noch möglich war. Natürlich war die allgemeine Lebenslage der Juden auch schon durch Beschneidung von Rechten usw. gekennzeichnet, aber die satirische Verteufelung des "Untermenschen" war sicher ein wichtiger Beweggrund das Land zu verlassen.
Wir könnten unseren Dialog ellenlang ausdehnen, jeder hat seine vielleicht nur nuancierte Sicht auf Freiheit und Ausmaß der Karikatur.
Wenn in der deutschen Politikelite gegenüber den USA ebensolche Freiheitsauslegung vorherrschen würde wie im Fall Charlie...,
wäre die Kritik riesengroß gewesen. Aber der Merkeln könnten die Amis das Handy klauen. Sie würde stillhalten. Keine Satire, keine Karikatur. Aus Rücksicht auf die atlantischen Freunde.
So steht's mit der Freiheit des Stiftes.
Gruß, Andreas
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augenzeuge hat geschrieben:Mit der falschen Brille geschaut....![]()
http://www.n-tv.de/politik/Millionen-Me ... 26221.html
AZ
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)

pentium hat geschrieben:Wir wehren uns!
http://www.zeit.de/2015/03/anschlag-par ... -gegenwehr
Zitat:
Die Antwort auf den Terror muss eine aufklärerische sein: Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Freiheit. Und es liegt an uns Muslimen, dem höchsten Gebot des Islams, der Barmherzigkeit, Geltung zu verschaffen.
mfg
pentium

pentium hat geschrieben:Was sagt der Papst zur Meinungsfreiheit...
Deutliche Worte: Wenn jemand seine Mutter beleidige, müsse er damit rechnen, von der päpstlichen Faust getroffen zu werden. Meinungsfreiheit habe Grenzen, so Franziskus.
Zitat:
Beim Thema Meinungsfreiheit gibt es Grenzen für den Papst. Und zwar dann, wenn sie religiöse Gefühle anderer verletzt. "Viele Menschen ziehen über Religion her, das kann passieren, hat aber Grenzen", sagte Papst Franziskus angesichts der Terroranschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo auf dem Weg in die philippinische Hauptstadt Manila. Jede Religion habe eine Würde, und man könne sich darüber nicht lustig machen.
Um zu verdeutlichen, wo genau seine Grenze liegt, wurde der Papst deutlich. "Wenn Dr. Gasbarri (der Reiseorganisator des Papstes, Anm. der Redaktion), mein lieber Freund, meine Mama beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag", sagte Franziskus. Man könne den Glauben der anderen nicht herausfordern, beleidigen oder lächerlich machen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa das Oberhaupt der Katholiken.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... heit-faust
mfg
pentium
tom-jericho hat geschrieben:Ich darf nur 100 ml im Fliescher ... und der Rum im Fliescher ist mir da zu teuer.
pentium hat geschrieben:Verviers - Bei einer Anti-Terror-Aktion im ostbelgischen Verviers hat es nach Informationen des öffentlichen belgischen Senders RTBF drei Tote gegeben.


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