Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

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Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. April 2025, 07:34

Ist doch toll, weil wir hatten das schon in der Schule, dieses Sorbisch. Es ist wirklich ganz leicht zu lernen. Schon wenn wir zu unserer Tochter nach Spremberg fahren. Da steht unter Spremberg furz kurz dieses Grodn? Ich denke da immer, das ist aber kurz und lässt sich bestimmt auch dadurch viel, viel besser aussprechen. Und schrägen Humor schnellstens wieder aus. Kommt Männer, wir sprechen das mal zusammen....Grodn....Grodn...hat das etwa mit einer Grotte zu tun? Das kann nicht sein weil, diese sehr unterschiedliche Architektur wirklich bewundernswert, also Spremberg ist doch so eine schöne Stadt?

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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. April 2025, 13:09

Ist doch toll, weil wir hatten das schon in der Schule, dieses Sorbisch.


Wo und wann war das denn? Aber nicht in Leipzig. [flash]
Es gab russisch, und für die Besseren englisch und französisch.

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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 14:19

augenzeuge hat geschrieben:
Ist doch toll, weil wir hatten das schon in der Schule, dieses Sorbisch.


Wo und wann war das denn? Aber nicht in Leipzig. [flash]
Es gab russisch, und für die Besseren englisch und französisch.

AZ


Wollte ich auch gerade Fragen. Nieder oder Obersorbisch und wieso kann man dann den sorbischen Name für Spremberg weder richtig schreiben noch richtig ins deutsche übersetzen?
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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. April 2025, 16:16

Stimmt Männer denn der schräge Humor über die Sorben ist mir mittlerweile gründlich vergangen. Denn mich hatte das einmal interessiert so die Sorben unterm Adolf Hitler und was ich da las, das führte mich ins Jahr 2023. Jetzt will doch dieses indigene Volk(kommt das eigentlich von die Indianer, der Begriff?) richtig Sorbe sein. Und der Staat hier, der hat doch einfach keine Zeit für solchen Kram, nicht zu fassen? Aber wir werden das besser im richtigen Fred fortführen, ehe es Mecker gibt. "Von den anderen Indigenen da, den Erzgebirschlern."

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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. April 2025, 16:54

. "Von den anderen Indigenen da, den Erzgebirschlern."


[flash]
Du weißt, wie du Pentium ärgern kannst.

Indianer? [angst]
Das Wort „indigen“ kommt aus dem Lateininschen und bedeutet „in einem bestimmten Gebiet geboren“ oder „in einem bestimmten Gebiet zuhause“. Spricht man von „indigener Bevölkerung“, meint man Menschen, die von jeher in einem Gebiet leben.

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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 17:16

augenzeuge hat geschrieben:
. "Von den anderen Indigenen da, den Erzgebirschlern."


[flash]
Du weißt, wie du Pentium ärgern kannst.

Indianer? [angst]
Das Wort „indigen“ kommt aus dem Lateininschen und bedeutet „in einem bestimmten Gebiet geboren“ oder „in einem bestimmten Gebiet zuhause“. Spricht man von „indigener Bevölkerung“, meint man Menschen, die von jeher in einem Gebiet leben.

AZ


Wieso ärgern....? Weder die Sorben noch die Erzgebirger sind indigen...So und nun wieder zum eigentlichen Thema.
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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. April 2025, 17:30

Besser Pentium du googelst mal die Sorben unter Adolf Hitler. Irgend wie in dem Thema kommt dann der Sorbe mit seiner Klage gegen den Staat hier, ich denke dazu 2023 gelesen zu haben. Und auch das indigen.

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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 17:34

Edelknabe hat geschrieben:Besser Pentium du googelst mal die Sorben unter Adolf Hitler. Irgend wie in dem Thema kommt dann der Sorbe mit seiner Klage gegen den Staat hier, ich denke dazu 2023 gelesen zu haben. Und auch das indigen.

Rainer Maria


Brauche ich nicht zu googeln. Hat aber nichts mit Befreiung zu tun.
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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. April 2025, 17:58

Nee ist vollkommen klar das dies nichts mit dem Thema zu tun hat. Ich könnte kotzen bei so viel Empfindlichkeit. Was bist du nur für eine komische Type Mann?

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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 18:26

Anerkennung als Indigene? Was hinter der Klagedrohung des Sorbenparlaments gegen die Bundesregierung steckt

Das sorbische Parlament droht damit, die Bundesregierung zu verklagen. Es geht um eine Anerkennung der Volksgruppe als Indigene. Wer ist das sorbische Parlament? Und spricht es wirklich für "die Sorben"? Von Florian Ludwig
https://www.rbb24.de/studiocottbus/poli ... owina.html

Die jetzige Klageandrohung ist demnach Ausdruck eines mehr oder weniger offen ausgetragenen Machtkampfes, initiiert vom "serbski sejm". Ob die Klage Erfolg hat ist fraglich. Dem "sejm" fehlt wahrscheinlich der Rückhalt aus der sorbischen/wendischen Gemeinschaft - dafür wurde er von zu wenigen Sorben und Wenden gewählt. Hinzu kommt die fehlende aber notwendige Legitimation aus der Politik. Die Klage gegen die Bundesregierung wird damit zum Sturm im Wasserglas.
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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon andr.k » 30. April 2025, 18:33

Edelknabe hat geschrieben:Nee ist vollkommen klar das dies nichts mit dem Thema zu tun hat. Ich könnte kotzen bei so viel Empfindlichkeit. Was bist du nur für eine komische Type Mann?

Rainer Maria


Langsam vergeht einem bei so viel Erbsenzählerei hier das Schreiben. Schade, dass sich der hier angesprochene Mann nicht endlich mal Gedanken über die an ihm geäußerte Kritik macht.

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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon Icke46 » 30. April 2025, 18:51

Im Peinzip sehe ich das ähnlich wie andr.k, eine Abschweifung sollte durchaus möglich sein.

Allerdings sollte der der Abschweifende dann selbst wieder in das Thema kommen, weil sonst die Gefahr besteht, dass das Thema zerschossen wird. Man könnte ein Beispiel bauen mit dem Für und Wider der Tesla-Fabrik in Grünheide, wo dann jemand einwirft, es gibt in Brandenburg die Problematik mit der (mittlerweile abgewendeten) Einstellung der Gewürzgurkenproduktion in Golßen in Brandenburg, woraufhin die Teslafabrik zum Gurkengeschmackstest mutiert, was ja ein bisschen seltsam ist.

Wie gesagt, Abschweifung geht durchaus, nur sollte man dann zügig wieder zum eigentlichen Thema kommen.
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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 18:56

Icke46 hat geschrieben:Im Peinzip sehe ich das ähnlich wie andr.k, eine Abschweifung sollte durchaus möglich sein.

Allerdings sollte der der Abschweifende dann selbst wieder in das Thema kommen, weil sonst die Gefahr besteht, dass das Thema zerschossen wird. Man könnte ein Beispiel bauen mit dem Für und Wider der Tesla-Fabrik in Grünheide, wo dann jemand einwirft, es gibt in Brandenburg die Problematik mit der (mittlerweile abgewendeten) Einstellung der Gewürzgurkenproduktion in Golßen in Brandenburg, woraufhin die Teslafabrik zum Gurkengeschmackstest mutiert, was ja ein bisschen seltsam ist.

Wie gesagt, Abschweifung geht durchaus, nur sollte man dann zügig wieder zum eigentlichen Thema kommen.


Zustimmung. Mich hat gestört, das auf einen Beitrag über die Kämpfe in der Lausitz mit vielen Toten, weiter nichts kommt, als etwas mit Humor, den Sorben und Spremberg....weder das eine noch das andere hat etwas mit "Befreiung" zu tun, sondern Anlass war das Video in sorbischer Sprache.
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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. April 2025, 19:01

Was sollte denn kommen? Der Beitrag im Link war dünn, das Video nicht zu verstehen.

Ich weiß ganz grob, was damals passiert ist. Einfach schlimm. Die Deutschen haben gekämpft ohne Blick auf morgen. Also ob es etwas noch zu gewinnen gab.

Das passt doch:

Doch dann werden die polnischen und sowjetischen Truppen in der Oberlausitz plötzlich von einem deutschen Gegenstoß getroffen. Es ist die letzte erfolgreiche deutsche Panzeroffensive des Zweiten Weltkrieges. Über Bautzen und Weißenberg stoßen kampfstarke deutsche Panzer- und Infanteriedivisionen nach Nordwesten auf Kamenz vor. Sie schneiden die auf Dresden vorgerückten Verbände der 2. Polnischen Armee von ihren rückwärtigen Verbindungen ab. Ihre zahlenmäßige und materielle Unterlegenheit machen die deutschen Truppen teils durch größere Erfahrung wett. So greift am 23. April unter anderem die Fallschirm-Panzerdivision "Hermann Göring" in die Kämpfe um Bautzen ein. Der Eliteverband, der formal zur Luftwaffe gehört, aber dem Heer unterstellt ist, hat schon in Nordafrika, auf Sizilien, in der Schlacht um Monte Cassino, bei der Ardennenoffensive, in Ostpreußen sowie Schlesien gekämpft.

Manche Häuserblöcke werden von den Rotarmisten so zäh verteidigt, dass die Deutschen sie komplett wegsprengen. Tausende Soldaten beider Seiten fallen oder werden verwundet. Noch im Sommer 1945 künden abgeschossene sowjetische und deutsche Panzer vor dem Bautzener Hauptbahnhof von der Heftigkeit der Kämpfe. Auch in anderen Orten der Region sind die Kampfhandlungen brutal und verlustreich. Nördlich von Weißenberg zerschlagen deutsche Truppen die Reste eines polnischen Panzerkorps. Über 100 Panzer werden dabei abgeschossen. Nördlich von Bautzen zerschlägt die vorrückende Fallschirm-Panzerdivision die Reste einer polnischen Infanteriedivision und kesselt Teile einer anderen Division ein. Eine weitere polnische Division wird bei Königsbrück vernichtet. Auch kampfstärkere sowjetische Divisionen erleiden schlimme Verluste. Bautzen bleibt nach der Rückeroberung fast bis Kriegsende in deutscher Hand. Die Stadt wird erst am 8. Mai von polnischen und sowjetischen Truppen besetzt.

https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/z ... n-100.html

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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon pentium » 30. April 2025, 19:12

augenzeuge hat geschrieben:Was sollte denn kommen? Der Beitrag im Link war dünn, das Video nicht zu verstehen.

AZ


Das Video war ja auch ein Hinweis auf die Sendung im mdr...
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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. April 2025, 19:40

augenzeuge hat geschrieben:Indianer ? [angst]
Das Wort „indigen“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „in einem bestimmten Gebiet geboren“ oder „in einem bestimmten Gebiet zuhause“. Spricht man von „indigener Bevölkerung“, meint man Menschen, die von jeher in einem Gebiet leben.
AZ

Aja danke, das war mir jetzt auch nicht bewusst, bisher hatte ich den Begriff "indigen" (Indianer) auf Grund der historischen Entwicklung mehr mit Lateinamerika in Verbindung gebracht, waren doch die Europäer zu Zeiten von Kolumbus erst einmal der Meinung vor Indien zu sein. Aktuell wird ja bezüglich der indigenen Bevölkerungen Amerikas in der historischen Betrachtung auch von mesoamerikanischen Völkern gesprochen.
Was die Wenden und Sorben angeht, waren und sind es wohl die einzigen Bevölkerungsteile in Deutschland mit slawischer Abstammung und Kultur. In der Zeit des Nationalsozialismus dürfte auf Grund einer Weisung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda nicht in den öffentlichen Medien über die Wenden und Sorben berichtet werden, in der DDR stand das Thema auch nicht gerade im Fokus.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
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Re: Tag der Befreiung

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 30. April 2025, 20:21

Edelknabe hat geschrieben:[...]"Von den anderen Indigenen da...

Rainer Maria

Rainer Maria, ich meine gehört zu haben, dass das weitgehend Wjatitschen sind.

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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon Edelknabe » 1. Mai 2025, 07:50

Nu endlich hatte es Pentium gefunden, der Sorben Klage gegen den Staat hier. Und gut, die hatten wohl gar keine Vollmacht dazu, von ihrem sorbischen Volksstamm. Aber egal und danke für die Verlagerung.

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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon pentium » 1. Mai 2025, 15:15

Literaturbeispiele:
Die Slawen in Deutschland. Geschichte u. Kultur d. slaw. Stämme westlich von Oder u. Neisse vom 6. bis 12. Jahrhundert. Ein Handbuch. Autoren-Koll.: Hans Holm Bielfeldt [u. a.]
/ Herrmann, Joachim. - Berlin : Akad.-V, 1985

Die Slawen in der Frühgeschichte des deutschen Volkes : historische Realitäten und Defizite im Geschichtsbewußtsein
/ Herrmann, Joachim. - Braunschweig : Georg-Eckert-Inst. für Intern. Schulbuchforschung, 1989

Slaven und Deutsche in der Niederlausitz : Untersuchungen zur Siedlungsgeschichte im Mittelalter
/ Schrage, Gertraud Eva. - Berlin : Duncker & Humblot, 1990
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Re: Slawen, Wenden, Sorben, Obodriten

Neuer Beitragvon pentium » 1. Mai 2025, 16:16



Vor 1.300 Jahren ist der Osten des heutigen Deutschlands zwischen Elbe und Oder fast menschenleer. Doch dann betreten Fremde aus dem Osten, Slawen, das fruchtbare Land. Sie lassen sich im 7. Jahrhundert nach Christus nieder. Wer war dieses Volk, das überall in Ost- und Süd-Europa Spuren hinterließ?

Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Slawen zwischen Elbe und Oder durch die Jahrhunderte, folgt ihnen in diverse Scharmützel, beobachtet ihre Bräuche und Riten und zeiget ihr Überlebensgeschick und ihren Kampf um eine eigene Identität vor dem Hintergrund großer historischer Umbrüche.
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