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Grenzmeldenetz

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Datei:Anschlußsäule-des-GMN01.jpg
Eine Anschlußsäule des Grenzmeldenetzes

Das Grenzmeldenetz (Abkürzung: GMN)

war eine Kommunikationsmoeglichkeit der Grenzposten mit der Führungsstelle und der Grenzkompanie. Dazu hatte der Grenzposten die Postensprecheinrichtung PSE, das so genannte "Gummiohr", welche in eine Anschlußsäule eingesteckt wurde. Diese Anschlußsäulen waren in regelmäßigen Abständen entlang des Kolonnenwegs und im Hinterland außerhalb des 500 Meter Schutzstreifens aufgestellt.

Die Adern des Kabels (im Kasten erkennbar an den Schrauben) waren folgendermaßen belegt:

  • 1 - Direktleitung zum Bataillon (für Verbindung mit Feldfernsprecher geeignet)
  • 2 - Direktleitung zur Führungsstelle (auch für Feldfernsprecher-Verbindung, für Stellen, wo kein GMN zur Verfügung)
  • 3 - Grenzmeldenetz GMN Verbindung der Grenzposten mittels PSE oder GMN-Hörer mit der Führungsstelle, hierzu wurde eine Steckverbindung außen unterhalb des Verschlusskastens angebracht, auf dem oben stehenden Bild zu sehen
  • 4 - Uhu-Leitung (Uhu=Außenhörstelle AHS, vorwiegend am GSZ)
  • 5-10 in der Regel frei
Es gab auch Funkgeräte, welche aber aufgrund der Abhörmöglichkeit nur zur Aufforderung einer Verbindungaufnahme über das drahtgebundene und zuletzt erdverlegte Grenzmeldenetz eingesetzt wurden.
die Postensprecheinrichtung (links die alte Version des "Gummiohrs", rechts der modernere GMN-Hörer der 1980-er Jahre)

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