Die Lage in der Ukraine Teil 6

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 14:53

Edelknabe hat geschrieben:Was mir noch dazu einfiel. Wollte der Selensky nicht sein Volk befragen, eben was diese von des Russen Forderung und seiner Ablehnung halten?

Rainer Maria



Zur Lage in der Ukraine:

Das neueste Stimmungsbild des Kyiv International Institute of Sociology, (Quelle) nach dem Korruptionsskandal im Energieministerium und den Querelen um den Witkoff-Plan, in Klammern jeweils die Veränderung gegenüber der letzten Umfrage:

Akzeptanz für den von der Ukraine und der EU vorbereiteten Friedensvorschlag
(Sicherheitsgarantien, weitere Militärhilfe, EU-Beitritt, De facto-Anerkennung des Status quo, Fortdauern der Sanktionen)

"Ich finde es leicht, diesem Vorschlag zuzustimmen": 31% (+13%)
"Ich finde diesen Vorschlag akzeptabel": 41% (-15%)
"Dieser Vorschlag ist gänzlich inakzeptabel": 14% (-1%)
"Schwierig zu sagen": 14% (+2%)

Akzeptanz der russischen Forderungen
(Abrüstung, Einstellung der Militärhilfen, kein NATO-Beitritt, De jure-Anerkennung russischer Gebietsforderungen, Aufhebung der Sanktionen)

"Ich finde es leicht, diesem Vorschlag zuzustimmen": 7% (+4%)
"Ich finde diesen Vorschlag akzeptabel": 10% (-4%)
"Dieser Vorschlag ist gänzlich inakzeptabel": 75% (±0%)
"Schwierig zu sagen": 8% (±0%)

"Wie viel länger sind Sie bereit, den Krieg zu erdulden?"

"So lange wie nötig": 63% (+1%)
"Ein Jahr": 1% (-3%)
"Ein paar Monate": 21% (-6%)
"Schwierig zu sagen": 13% (+8%)

Vertrauen in die folgenden Institutionen: EU

Vertrauen: 49% (+3%)
"Schwierig zu sagen": 27% (-8%)
Misstrauen: 23% (+4%)

Vertrauen in die folgenden Institutionen: USA

Vertrauen: 21% (-20%)
"Schwierig zu sagen": 32% (-4%)
Misstrauen: 48% (+24%)

Vertrauen in die folgenden Institutionen: NATO

Vertrauen: 34% (-9%)
"Schwierig zu sagen": 25% (-7%)
Misstrauen: 41% (+16%)

Verantwortlichkeit für Schwierigkeiten in der Energieversorgung (erstmals gefragt):

Russische Angriffe: 57%
Inkompetenz der ukrainischen Regierung: 29%
Unzureichende Waffenhilfe westlicher Länder: 8%
"Schwierig zu sagen": 6%

"Wie sehr vertrauen oder misstrauen Sie Präsident Selenskyj?"

Vertrauen: 61% (+1%)
Misstrauen: 32% (-3%)
"Schwierig zu sagen": 7% (+2%)

Zeitpunkt der nächsten Wahlen:

Nach einem Waffenstillstand: 25% (+3%)
Sofortige Neuwahlen: 9% (-2%)
Nach dem endgültigen Kriegsende: 57% (-6%)
"Schwierig zu sagen": 9% (+5%)

Korruptionswahrnehmung:

"Es gibt Bestrebungen, Korruption zu bekämpfen, und positive Entwicklungen": 59% (+3%)
"Die Ukraine ist hoffnungslos korrupt": 33% (-7%)
"Schwierig zu sagen": 8% (+4%)

https://kiis.com.ua/?lang=eng&cat=repor ... 569&page=1
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Edelknabe » 16. Dezember 2025, 14:56

Was hast du eigentlich erwartet Pentium? "Armselige drei Tage Waffenruhe bedeuten Aufmunitionieren im Akkord, ob Russe oder Ukrainer." Irgend wie bissel naiv Mann, deine Empörung?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Edelknabe » 16. Dezember 2025, 15:56

Aus einem aktuellen Video.

Ein Mann mit Stahlhelm und Schutzweste läuft durch beschädigte Wohngebiete(Neubaublöcke aus mindestens Sowjetzeiten) und ruft auf russisch "Wir evakuieren." Sein Fahrzeug ein Transporter, es trägt die Aufschrift einer Hilfsorganisation. Die Alt-Neubaublöcke in dieser Kleinstadt in der Ostukraine sind durch Beschuss, Brand, Raketeneinschläge usw. teils schwer beschädigt. Straßen und Wohnungen im Wohngebiet sind menschenleer, es sind ausgebrannte Schrottautos zu sehen, ab und an eine einsame ältere Seele die aus einer Wohnung getragen und verladen wird. Einmal erhält deren Transporter einen Volltreffer (unklar woher, wahrscheinlich eine Drohne aber zum Dank Keiner verletzt?) man steigt um, es geht ganz normal weiter. Es wird sogar gescherzt, aber das scheint nur all zu menschlich zu sein?

Meine Gedanken zum Video. Ich stellte mir das Wohngebiet und die Ladeneinrichtungen dazu recht intakt vor und war trotzdem erschrocken über diese Armut, die das Ganze ausgestrahlt hat. Denn wir haben das Jahr 2025 und eben nicht 1989 oder noch weiter zurück? In sage und schreibe 38 Jahren ist dort nichts passiert, reineweg gar nichts? Nur wer trägt eigentlich dafür die Verantwortung?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Dezember 2025, 16:43

Edelknabe hat geschrieben:Was hast Du eigentlich erwartet Pentium ? "Armselige drei Tage Waffenruhe bedeuten Aufmunitionieren im Akkord, ob Russe oder Ukrainer." Irgend wie bissel naiv Mann, Deine Empörung ?
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Auch von den Experten werden die Ergebnisse des Treffens in Berlin sehr skeptisch beurteilt.
Ukraine-Verhandlungen: Die Erklärung von Berlin im Wortlaut - 15.12.2025, 20:52 Uhr
Nach den Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine in Berlin veröffentlichen zehn europäische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen der EU eine Erklärung. Als Sicherheitsgarantie für die Zeit nach dem Krieg stellen sie der Ukraine eine von Europa geführte multinationale Truppe in Aussicht.

https://www.n-tv.de/politik/Die-Erklaerung-von-Berlin-im-Wortlaut-id30146761.html

"warum sollte Moskau dem zustimmen ?" [denken]

Sicherheitsexperten bewerten Ukraine-Gespräche skeptisch - 16.12.2025, 10:22 Uhr
Nach den Gesprächen in Berlin zur Ukraine loben die Europäer die Fortschritte. Und US-Präsident Trump erklärt: "Ich denke, wir sind jetzt näher dran als je zuvor." Doch ist die Begeisterung gerechtfertigt? Schließlich sind die großen Brocken nicht ausgeräumt.

https://www.n-tv.de/politik/Sicherheitsexperten-bewerten-Ukraine-Gespraeche-skeptisch-id30147883.html

aus dem Newsticker von ntv als Nachtrag:
Während im politischen Berlin über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine beraten wird, kommt es zu einem flächendeckenden Ausfall des Computernetzwerks des Bundestags. Schnell steht der Verdacht eines Cyberangriffs im Raum. Doch das Problem ist ein anderes.
Der zeitweise flächendeckende Ausfall des Computernetzwerks des Bundestags war nicht die Folge eines Hackerangriffs. "Auslöser war eine Überlastungssituation zwischen den beiden Rechenzentren der Bundestagsverwaltung", heißt es in einem Schreiben an die Abgeordneten und die IT-Verantwortlichen der Fraktionen. "Es handelt sich um ein technisches Problem, sodass aktuell ein Cyberangriff als Ursache ausgeschlossen werden kann."

Etwas in der Richtung hatte ich schon erwartet ... [laugh]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 16. Dezember 2025, 16:58

[grin] Also ob Völker in solchen Fragen und in solcher Situation befragt werden was sie wollen und besonders ob nach diesem Volkeswille dann entschieden würde, einfach nur lächerlich.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 17:01

karnak hat geschrieben:[grin] Also ob Völker in solchen Fragen und in solcher Situation befragt werden was sie wollen und besonders ob nach diesem Volkeswille dann entschieden würde, einfach nur lächerlich.


KLar, für den linken Weltbürger ist das lächerlich...Geht ja nicht, so was...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 17:05

Hat ja nicht lange gedauert, bis Russland wie erwartet reagiert.

Moskau reagiert auf europäischen Vorschlag "Nein, nein und nochmals nein"

"Bundeskanzler Friedrich Merz sprach am Montag von einer "großen diplomatischen Dynamik" und davon, dass ein Waffenstillstand nun "möglich" sei."

"Es ist nun an Russland, die Bereitschaft an den Tag zu legen, auf einen dauerhaften Frieden hinzuarbeiten, indem es dem Friedensplan von Präsident Trump zustimmt, und ein tätiges Bekenntnis zum Ende der Kampfhandlungen abzugeben, indem es einem Waffenstillstand zustimmt."

"Die Europäer spielen den Ball damit zurück in die Hälfte des Kremls."

Bestmögliches derzeit rausgeholt, die Amis fanden es gut, weil sie alles gut finden, was Frieden bis Weihnachten bringen könnte, wie es ihr launiger Meister möchte und die Russen schütteln bockig den Kopf, auf zu den nächsten Gesprächen...
https://www.t-online.de/nachrichten/ukr ... -kiew.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2025, 17:09

Ich habe leider nicht verstanden, was an diesem Angebot nun anders ist, als am letzten. [angst]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 16. Dezember 2025, 17:13

pentium hat geschrieben:
KLar, für den linken Weltbürger ist das lächerlich...Geht ja nicht, so was...

So ist das, sowas findet einfach nicht statt, hat noch nie und in keinem einzigen Fall stattgefunden. Und diese " Umfrage " eines Heldenvolkes ist nochmal extra lächerlich, so ein Volk der Helden gibt es nämlich überhaupt nicht.Würden die Russen eine durchführen käme wahrscheinlich genau das Gegenteil raus. [flash] Wie macht man eigentlich solche Umfragen im Krieg, wenn Wahlen in dem nicht gehen ?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 17:17

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
KLar, für den linken Weltbürger ist das lächerlich...Geht ja nicht, so was...

So ist das, sowas findet einfach nicht statt, hat noch nie und in keinem einzigen Fall stattgefunden. Und diese " Umfrage " eines Heldenvolkes ist nochmal extra lächerlich, so ein Volk der Helden gibt es nämlich überhaupt nicht.Würden die Russen eine durchführen käme wahrscheinlich genau das Gegenteil raus. [flash] Wie macht man eigentlich solche Umfragen im Krieg, wenn Wahlen in dem nicht gehen ?


Das sieht man wiedermal, das du keine Ahnung hast. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden in verschiedenen Grenzregionen Europas Volksabstimmungen durchgeführt, um die Zugehörigkeit zu bestimmen, basierend auf dem Prinzip des Selbstbestimmungsrechts, wie es der
Versailler Vertrag vorsah, wobei Gebiete wie Nordschleswig, Oberschlesien und Teile Kärntens zur Entscheidung standen, was zu neuen Staatsgrenzen (Deutschland/Dänemark) führte, aber in Oberschlesien nach heftigen Auseinandersetzungen zu einer Teilung nach dem Votum ging, während andere Abstimmungen (z.B. Österreich/Tirol) die nationalistischen Spannungen verdeutlichten.
Wichtige Volksabstimmungen

Nordschleswig (1920): Die Bevölkerung entschied sich mehrheitlich für den Anschluss an Dänemark, was zur Festlegung der heutigen Grenze zwischen Deutschland und Dänemark führte.
Oberschlesien (1921): Nach dem Votum, das mehrheitlich bei Deutschland verblieb, kam es zu Aufständen und schließlich einer Teilung durch die Alliierten, wobei das Industriegebiet an Polen fiel.
Kärnten (1920): Die südliche Zone Kärntens stimmte für den Verbleib bei Österreich, nicht für den Anschluss an das SHS-Königreich (später Jugoslawien).

Ziele und Folgen

Selbstbestimmungsrecht: Die Abstimmungen sollten das von den Siegermächten propagierte Selbstbestimmungsrecht der Völker umsetzen und Frieden sichern.
Komplexe Ergebnisse: Die Ergebnisse waren oft nicht eindeutig oder führten zu Konflikten, da sich die Abstimmenden nicht nur nach ethnischer Zugehörigkeit, sondern auch nach ökonomischen Interessen oder anderen Faktoren richteten.
Nationalistische Spannungen: Die Abstimmungen waren auch ein Instrument der revanchistischen Bestrebungen und verdeutlichten die anhaltenden nationalen Konflikte nach dem Krieg, wie im Fall Österreichs, wo Anschlusspläne weiterhin eine Rolle spielten.

Frieden durch Volksabstimmungen? - Verlag der ÖAW
STAUBER Reinhard (Hg.) Frieden durch Volksabstimmungen? ... Nach 1918 fanden in mehreren Ländern Volksabstimmungen statt, um die Z...
Verlag der ÖAW
Volksabstimmungen als riskantes Friedensinstrument
27.02.2023 — Nach 1918 fanden Volksabstimmungen statt, um die Zugehörigkeit umstrittener Gebiete zu klären. Obwohl der Nationalismus ...
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Volksabstimmung vor 100 Jahren - Oberschlesiens ...
19.03.2021 — Oberschlesiens folgenreiches Votum. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet das zweisprachige Oberschlesien mit seiner Schwerin...
Deutschlandfunk
LeMO Zeitstrahl - Außenpolitik - Teilung Oberschlesiens 1921
Die Abstimmung erbrachte ein für Deutschland günstiges Ergebnis: fast 60 Prozent der Bevölkerung votierten für den Verbleib beim D...
Deutsches Historisches Museum
Anschlusspläne Österreichs und österreichischer Bundesländer ...
Nach der Revolution von 1918 erklärte sich die Republik Deutschösterreich zum Bestandteil des Deutschen Reichs. Ein Anschluss an D...
Historisches Lexikon Bayerns
Die deutsch-dänische Grenze: Ein extra Staat für 144 Tage | ndr.de
13.03.2025 — Wahlen entscheiden über Grenzverlauf. Am 10. Februar 1920 wurde in der nördlichen Zone abgestimmt. Rund 75 Prozent der M...
NDR.de
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Icke46 » 16. Dezember 2025, 17:21

Genaugenommen war das in Berlin eine genauso merkwürdige Veranstaltung wie vor zwei Jahren der große Frieden von London, den Macron, Starmer und Selenskyi ausgehandelt haben, und das Ergebnis wird möglicherweise genauso sein.

Der einzige Unterschied zu dem Londoner Frieden ist, dass diesmal die Amerikaner dabei waren und irgendwie so taten, als wenn sie von den Russen Prokura hätten. Ob das stimmt, wird man vermutlich schnell sehen....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. Dezember 2025, 17:30

von @ pentium » 16. Dezember 2025, 17:17 Uhr
Du hast nicht einmal Unrecht, es gab Volksabstimmungen in einigen Gebieten, in anderen Gebieten wurde über den Willen der betroffenen Völker und ihrer Regierungen - wie 1938/39 im Falle der CSR - hinweg entschieden.
Als Ergänzung zu Deiner Auflistung:
Bei der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 stimmten über 90 % der Wähler für die Rückgliederung des Saargebiets an das nationalsozialistische Deutschland ("Heim ins Reich"), während sich nur knapp 9 % für den Status quo (Völkerbundverwaltung) und nur 0,4 % für den Anschluss an Frankreich aussprachen. Dieses überwältigende Ergebnis wurde durch massive Propaganda der "Deutschen Front", gesellschaftlichen Druck und die Haltung der katholischen Kirche begünstigt, was die Flucht vieler politischer Gegner ins Exil zur Folge hatte.

oder
Die Saarabstimmung 1957 (genauer gesagt, die Folgen der Abstimmung von 1955) führte zur politischen Eingliederung des Saarlandes als 10. Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland zum 1. Januar 1957, dem sogenannten "kleinen" Wiedervereinigungsschritt, während der volle wirtschaftliche Anschluss (D-Mark-Einführung) erst im Juli 1959 erfolgte, basierend auf dem Luxemburger Vertrag von 1956. Die Abstimmung selbst fand bereits 1955 statt, bei der die Saarländer das europäische Saar-Statut ablehnten und sich für die Anbindung an die Bundesrepublik entschieden.

nur um einmal in unseren Gefilden zu verbleiben ...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 16. Dezember 2025, 17:32

[flash] Mach Dich doch nicht lächerlich mit den Vergleichen mit Kärnten und Ober und Unter Dings Dingsbums. Als ob das vergleichbar wäre mit diesem Konflikt zwischen einem Russland nahe an der Diktatur und Westeuropa. Was sich auf eine USA verlassen muss der dieser Konflikt völlig am Arsch vorbeigeht, wo es nur und ausschließlich um das Schielen eines Einzelnen nach dem Friedensnobelpreis geht. [flash] Die Russen werden das bekommen was sie wollen oder es militärisch erobern und wenn es noch 10 Jahre dauert, in der Situation ist man angekommen. Was soll denn da noch das Volk befragt werden? Ist doch ein Witz.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 17:41

karnak hat geschrieben:[flash] Mach Dich doch nicht lächerlich mit den Vergleichen mit Kärnten und Ober und Unter Dings Dingsbums. Als ob das vergleichbar wäre mit diesem Konflikt zwischen einem Russland nahe an der Diktatur und Westeuropa. Was sich auf eine USA verlassen muss der dieser Konflikt völlig am Arsch vorbeigeht, wo es nur und ausschließlich um das Schielen eines Einzelnen nach dem Friedensnobelpreis geht. [flash] Die Russen werden das bekommen was sie wollen oder es militärisch erobern und wenn es noch 10 Jahre dauert, in der Situation ist man angekommen. Was soll denn da noch das Volk befragt werden? Ist doch ein Witz.


Wieso lächerlich? Ich kann doch nichts dafür, wenn du noch nie was davon gehört hast....Im übrigen scheinst du von den Abstimmungen zum Saarland auch keine Ahnung zu haben....Ansonsten begreift weder Trump noch die Politiker Europas, das Putin keinen Frieden will....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Edelknabe » 16. Dezember 2025, 17:57

Karnak mit dem

" Und diese " Umfrage " eines Heldenvolkes ist nochmal extra lächerlich, so ein Volk der Helden gibt es nämlich überhaupt nicht." und ende

Mal hin zu Videos die so aus dem Straßenbild von West und Ostukraine und deren Fragesteller, diese, die so Normalo-Bürger befragen, also die kommen mir eigentlich recht neutral vor. Deren Osten( siehe mein Vortext mit der Evakuierung) scheint fast alles hier (oder in anderen Staaten) zu sein denn hier gibt es kostenlos Geld, ne warme Wohnung, Sicherheit und Wärme dazu. In deren Westen war es Lemberg, die leben so wie vorher auch, fast ohne Probleme. Gut, ein paar Häuser und Viertel sind beschädigt aber das kommt mir eher so vor, als ist da nicht nur eine Rakete vom Russen vom eigentlichen Ziel (eventuell ein Kraftwerk)abgelenkt worden und ist somit dann im Wohngebiet eingeschlagen.

Sehe ich Aufnahmen von der Musterung" des männlichen Heldenvolkes" fällt mir dazu ein, also solche "alten Männer" siehst du beim Russen nicht.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Ari@D187 » 16. Dezember 2025, 18:03

pentium hat geschrieben:Hat ja nicht lange gedauert, bis Russland wie erwartet reagiert.

Moskau reagiert auf europäischen Vorschlag "Nein, nein und nochmals nein"
[...]

Ist ja auch klar, wenn man mit dem Russen in einer völlig falschen Sprache spricht und sich vor ihm und seinen 7000+ "Atomsprenköpfen" seit Jahren in die Hosen sch...
Dazu kam dann auch noch ausgerechnt das Riesenbaby.
Nachdem also lernen durch nachdenken nicht funktioniert hat und lernen durch nachahmen nicht gewollt war, heißt es nun: Lernen durch Erfahrung. Obwohl, den westlichen Politikern traue ich selbst das nicht zu.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 18:06

Ebenfalls aus dem Artikel, Selenskyj teilt mit, dass die entsprechenden Dokumente nun fertiggestellt würden:

"Dann wird das US-Team Konsultationen mit den Russen abhalten", so Selenskyj. Danach treffen sich demnach die Verhandlungsführer mit Trump, anschließend soll es ein Treffen zwischen den Ukrainern und den US-Amerikanern geben. "Das könnte sogar schon dieses Wochenende geschehen", so der Präsident.

Mal sehen wie des Meisters Laune am Wochenende ist. Ich vermute nicht mehr ganz so gut. Dabei waren seine Unterhändler ja noch der Meinung, man habe sich mit der Ukraine in 90% der Fragen geeinigt, und die ausgehandelten Punkte seien auch für Russland akzeptabel. Fragt sich nur, wer dann schuld sein wird - also Selenskyj oder doch Biden.

Wenn es gut für die Ukraine läuft, ist Donald dann stinkig auf einen der russischen Unterhändler, am Götzenbild Putin wird er wohl eher nicht rummäkeln.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 16. Dezember 2025, 18:28

Doris bei X
Zuerst die bittere Wahrheit, die Zelenskyj vorbringt: Putin lügt die ganze Welt an, behauptet, Städte wären eingenommen, obwohl dem nicht so ist. Zelenskyj reist selbst an die Front, um diesen Lügen Taten entgegenzusetzen und sie vor der Welt zu entlarven. Das ist das unermüdliche Streben nach Gerechtigkeit!

Aber die wahre Tragödie liegt tiefer:
Zelenskyj geht auf unpopuläre Forderungen ein, nicht aus Überzeugung oder Schwäche, sondern um diesem "Mann im Weißen Haus" (Trump) immer wieder zu beweisen, dass die ruzzischen Behauptungen eine gefährliche Farce sind. Er kämpft darum, die Realität zu zeigen, damit die Unterstützung nicht wegbricht.

Doch es ist ein Kampf gegen Windmühlen: Dieser Mann lebt in seiner eigenen Welt der Deals. Er hat kein Interesse an der Wahrheit oder an Gerechtigkeit. Er sieht in der Ukraine nur ein Verhandlungsobjekt, will ihre Bodenschätze für sich beanspruchen und mit Ruzzland teilen. Egal, wie oft Zelenskyj Putins Lügen entlarvt – Trump ignoriert es. Er will nur seinen Deal.
Dafür muss die Ukraine leiden.
Weder Versprechungen von Putin noch Trump haben irgendeine Bedeutung. Geld ist mächtiger als Wahrheit und Gerechtigkeit in den Augen dieser zwei Diktatoren.

#StopRussianLies #UkraineKämpft #RealpolitikBlindheit #StandWithUkraine
https://x.com/BerberDoris/status/200092 ... 22596?s=20
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2025, 19:35

Die Doris hast ein ZZ Problem.

AZ [angst]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 16. Dezember 2025, 21:03

pentium hat geschrieben:
Wieso lächerlich? Ich kann doch nichts dafür, wenn du noch nie was davon gehört hast....Im übrigen scheinst du von den Abstimmungen zum Saarland auch keine Ahnung zu haben....Ansonsten begreift weder Trump noch die Politiker Europas, das Putin keinen Frieden will....

Es macht natürlich zum Ersten einen Unterschied ob ich in Frieden abstimme wo ich in Zukunft territorial hingehöre, oder zum Zweiten ob ich darüber im Krieg abstimme, in dem es auch noch immer unwahrscheinlicher wird, dass der zu gewinnen ist und nach 4 Jahren einfach weiter gehen wird bis die Gebietsverschiebungen milltärisch entschieden werden. Und natürlich will der Putin Frieden, halt zu seinen Bedingungen, findet man keinen Kompromiss dazwischen wird er so lange Krieg führen bis er seine Ziele militärisch durchgesetzt hat. Offensichtlich hat er die Kapazitäten dazu, bis hin zur Bereitschaft großer Teile seines Volkes. Das ist die Lage und gleichzeitig das Dilemma bei der Geschichte.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Danny_1000 » 16. Dezember 2025, 23:06

Danny_1000 hat geschrieben:Die Sarah erklärt ganz gut das mit den Russenmiliarden in Belgien, was der Rötgen da bei der Miosga zusammen stammelte:
https://www.tiktok.com/@sahra.wagenknecht/video/7584365804183915798?is_from_webapp=1&sender_device=pc
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 17. Dezember 2025, 09:20

Danny_1000 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:Die Sarah erklärt ganz gut das mit den Russenmiliarden in Belgien, was der Rötgen da bei der Miosga zusammen stammelte:
https://www.tiktok.com/@sahra.wagenknecht/video/7584365804183915798?is_from_webapp=1&sender_device=pc


Oh, das sind eindeutige Wahrheiten. Die man natürlich nicht in Bild oder Welt liest. Es zeigt erneut, wie man von Merz und Co verar... wird.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 17. Dezember 2025, 09:31

augenzeuge hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:Die Sarah erklärt ganz gut das mit den Russenmiliarden in Belgien, was der Rötgen da bei der Miosga zusammen stammelte:
https://www.tiktok.com/@sahra.wagenknecht/video/7584365804183915798?is_from_webapp=1&sender_device=pc


Oh, das sind eindeutige Wahrheiten. Die man natürlich nicht in Bild oder Welt liest. Es zeigt erneut, wie man von Merz und Co verar... wird.

AZ


Oh, das sieht der Vorsitzende ihrer Partei aber anders, der will das Geld schon investieren - also ganz sicher "enteignen":
https://x.com/FabioDeMasi/status/199903 ... 56592?s=20
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 17. Dezember 2025, 09:33

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:Die Sarah erklärt ganz gut das mit den Russenmiliarden in Belgien, was der Rötgen da bei der Miosga zusammen stammelte:
https://www.tiktok.com/@sahra.wagenknecht/video/7584365804183915798?is_from_webapp=1&sender_device=pc


Oh, das sind eindeutige Wahrheiten. Die man natürlich nicht in Bild oder Welt liest. Es zeigt erneut, wie man von Merz und Co verar... wird.

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Oh, das sieht der Vorsitzende ihrer Partei aber anders, der will das Geld schon investieren - also ganz sicher "enteignen":
https://x.com/FabioDeMasi/status/199903 ... 56592?s=20


Was ist DeMasi gegenüber Merz, Macron und Co?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Danny_1000 » 17. Dezember 2025, 10:41

Hier gibt's eigentlich ne noch überzeugendere Erklärung, warum der Rötgen bei der Miosga am zum Thema Russendollar in Belgien letzten Sonntag so rumeierte.
https://www.tiktok.com/@roterpunkt12/photo/7583355968742788374?is_from_webapp=1&sender_device=pc
Wäre jetzt eigentlich Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medien das zu erklären und da nicht solche Experten wie den Herrn Rötgen stammeln zu lassen.

Bei den Franzosen liegen ünrigens auch Russendollars. Die FR schreibt:
Paris – In den Verhandlungen über die künftige Finanzierung der Ukraine zeichnet sich ein innereuropäischer Konflikt ab: Die EU-Kommission will russisches Vermögen dauerhaft einfrieren und der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Doch eine Zustimmung aus Belgien bleibt aus und auch Frankreich könnte sich querstellen. Berichten zufolge blockiert das Land den Zugriff auf 18 Milliarden Euro eingefrorener russischer Staatsvermögen und hält deren genauen Verbleib geheim. Nach Informationen der Financial Times handelt es sich um die zweitgrößte Summe blockierter russischer Zentralbankreserven in Europa – nur übertroffen von den 185 Milliarden Euro bei der belgischen Verwahrstelle Euroclear.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Danny_1000 » 17. Dezember 2025, 11:09

Danny_1000 hat geschrieben:Hier gibt's eigentlich ne noch überzeugendere Erklärung, warum der Rötgen bei der Miosga am zum Thema Russendollar in Belgien letzten Sonntag so rumeierte.
https://www.tiktok.com/@roterpunkt12/photo/7583355968742788374?is_from_webapp=1&sender_device=pc
Wäre jetzt eigentlich Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medien das zu erklären und da nicht solche Experten wie den Herrn Rötgen stammeln zu lassen.

Bei den Franzosen liegen übrigens auch Russendollars. Die FR schreibt:
Paris – In den Verhandlungen über die künftige Finanzierung der Ukraine zeichnet sich ein innereuropäischer Konflikt ab: Die EU-Kommission will russisches Vermögen dauerhaft einfrieren und der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Doch eine Zustimmung aus Belgien bleibt aus und auch Frankreich könnte sich querstellen. Berichten zufolge blockiert das Land den Zugriff auf 18 Milliarden Euro eingefrorener russischer Staatsvermögen und hält deren genauen Verbleib geheim. Nach Informationen der Financial Times handelt es sich um die zweitgrößte Summe blockierter russischer Zentralbankreserven in Europa – nur übertroffen von den 185 Milliarden Euro bei der belgischen Verwahrstelle Euroclear.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 19. Dezember 2025, 08:24

90 Milliarden für die Ukraine. Denn sie wissen nicht, was sie tun.
[angst]

"Die Welt": Es war ein schwarzer Tag für die EU – und für Kanzler Friedrich Merz. Die Europäer zeigten sich bei diesem EU-Gipfel in Brüssel zerstritten und entscheidungsschwach. [...]


90 Milliarden Euro für die Ukraine - aber nicht aus russischem Vermögen. Dazu das vorerst geplatzte Außenhandelsabkommen Mercosur. Der EU-Gipfel brachte Ergebnisse - aber nicht alle können damit zufrieden sein, kommentiert die deutsche Presse.

Merz, der eigentlich als deutscher Bundeskanzler mit internationalen Ambitionen ab diesem Jahr der neue Anführer in der EU sein wollte, wurde bei diesem EU-Gipfel seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. So konnte er seine Forderungen und vollmundigen Ankündigungen zu Beginn des Gipfeltreffens am Donnerstagmorgen am Ende nur teilweise durchsetzen. Nach 17 Stunden Verhandlungen beim EU-Gipfel in Brüssel steht fest: Das dringend benötigte Freihandelsabkommen der EU mit vier südamerikanischen Ländern wird nicht wie geplant am Samstag unterschrieben werden, sondern frühestens Mitte Januar.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 19. Dezember 2025, 09:36

Das russische Vermögen bleibt eingefroren, wird aber nicht für den Kredit an die Ukraine verwendet. Stattdessen nimmt die EU einen Kredit auf, abgesichert über den EU-Haushalt, der dann an die Ukraine "weitergegeben" wird.
Die rechtlichen, politischen und praktischen Fragen, die eine Enteignung Russlands aufgeworfen hätte, waren am Ende wohl zu groß.
Genauso wie die Vorbehalte der EU-Staaten, Belgien Garantien zu geben.

In meinen Augen keine gute, aber die bestmögliche Lösung. Die Einziehung des russischen Vermögens hätte einen historisch einmaligen Präzedenzfall geschaffen Nicht einmal das Auslandsvermögen des Dritten Reichs wurde während des Zweiten Weltkriegs enteignet.
jeder Staat hätte in Zukunft Soreg haben müssen, dass in Konfliktfällen sein Auslandsvermögen beschlagnahmt wird.
Und die Konstruktion, den Kredit dann über russische Reparationszahlungen zu verrechnen,war ja eh immer ein reines Fantasiegebilde.
Unter welchen Umständen hätte denn Russland jemals gezwungen werden könnne, sich im Rahmen von Friedensverhandlungen auf Reparationen einzulassen?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 19. Dezember 2025, 09:55

Konkret hätte das bedeutet, dass Geld sollte als Darlehen an die Ukraine gehen. Die Geber hätten als Bürgen einstehen müssen. Geht es schief wäre der Anteil der Deutschen so bei 50 Milliarden. Zurückzahlen sollte die Ukraine das Darlehen aus den Reparationszahlungen Russlands. Da frage ich mich wie das gehen soll. Nach meinen Vorstellungen zahlen Länder Reparationen nach einem verlorenen Krieg und in der Folge der bedingungslosen Kapitulation. Wäre die Frage ob man ernsthaft der Meinung ist Russland in diese Situation bringen zu können und besonders zu wollen.Und dann hat die deutsche Wirtschaft in Russland noch 100 Millarden liegen, die sollte der Putin mit Sicherheit als Ausgleich nehmen [flash] . Eine wahrhaft geniale Idee von unserem Fritze, danach sollte Deutschland endgültig erledigt sein. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon Edelknabe » 19. Dezember 2025, 10:05

Im Vortext mit dem hier:

"Stattdessen nimmt die EU einen Kredit auf, abgesichert über den EU-Haushalt, der dann an die Ukraine "weitergegeben" wird" und ende

Na klar wir haben es ja...aber bestimmt zu reichlich. Hört denn das nie auf ,dieses Fass ohne Boden ständig nur aufzufüllen. Wie blöd muss man eigentlich sein?

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