Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon Gerd Böhmer » 30. November 2025, 11:49

pentium hat geschrieben:Herrlich...Staatliches Wohnungsbauprogramm ...
In Deutschland bauen große Bauunternehmen, Bauträger und Projektentwickler, kommunale Wohnungsgesellschaften und privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen Wohnungen. Nicht der Staat ... Außerdem ist Baurecht Ländersache ...

Wobei es auch in der deutschen Geschichte genügend Beispiele für staatliche Wohnungsbauprogramme, bzw. staatlich geförderte gibt. Das die Baumassnahmen von den beauftragten Baufirmen ausgeführt werden ist aber richtig, immerhin fordern die ja selbst die infrage kommenden Unternehmen staatliche Förderungen.
In Deutschland wurde nach 1945 zu sehr auf das Eigenheim gesetzt, woraus sich auch einige Verwerfungen ergaben.

Insofern stimme ich dem Beitrag von @ karnak » 30. November 2025, 10:15 Uhr zu.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4618
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon Gerd Böhmer » 30. November 2025, 11:55

Bahndamm 68 hat geschrieben:Fazit: Vor 1933 gab es auch ein heilvolles, politisches Durcheinander im Parlament. Ergebnis davon, dass die Radikalen an die Macht kamen.
Haben wir nicht heute die ähnliche Situation ?
DEMOKRATIE hat auch ihre Grenzen, also benötigen wir eine Persönlichkeit, die in der Lage ist, einmal mit der Faust auf den Tisch zu schlagen und zu verkünden:
„So wird es jetzt gemacht, basta.“

an der Stelle muss ich Dir ohne wenn und aber zustimmen...
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4618
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon pentium » 30. November 2025, 12:09

Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Herrlich...Staatliches Wohnungsbauprogramm ...
In Deutschland bauen große Bauunternehmen, Bauträger und Projektentwickler, kommunale Wohnungsgesellschaften und privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen Wohnungen. Nicht der Staat ... Außerdem ist Baurecht Ländersache ...

Wobei es auch in der deutschen Geschichte genügend Beispiele für staatliche Wohnungsbauprogramme, bzw. staatlich geförderte gibt. Das die Baumassnahmen von den beauftragten Baufirmen ausgeführt werden ist aber richtig, immerhin fordern die ja selbst die infrage kommenden Unternehmen staatliche Förderungen.
In Deutschland wurde nach 1945 zu sehr auf das Eigenheim gesetzt, woraus sich auch einige Verwerfungen ergaben.

Insofern stimme ich dem Beitrag von @ karnak » 30. November 2025, 10:15 Uhr zu.


Staatliche Förderungen für den Wohnungsbau umfassen
zinsgünstige Kredite, Zuschüsse und Zulagen, die von der KfW-Bank, Bundes- und Landesministerien sowie von Bausparkassen angeboten werden. Was hat das mit einem Staatlichen Wohnungsbauprogramm so wie in der DDR zu tun? Noch mal der Staat baut keine Wohnungen...dazu empfehlen ich immer auch noch sich mit den Entsprechenden Bauvorschriften und Gesetzen der Bundesländer zu beschäftigen....
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54201
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon Bernd » 30. November 2025, 12:09

karnak hat geschrieben:Man könnte natürlich auch die Wahnsinnsbeträge für die Rüstung halbieren und mit der einen Hälfte ein staatliches Wohnungsbauprogramm auflegen.Bauend nach der Methode Pattenbau. Das Programm über Wahlgrenzen hinaus definitiv festschreiben und mit der Umsetzung so zügig beginnen wie mit den LMG Terminals. Mit dem Ziel Wohnungen auf den Markt zu bringen bei denen es, einschließlich Wartung und Service, ausreichend ist schwarze Nullen zu schreiben. Alleine die Ankündigung und der erkennbare Willen das umzusetzen würde die AfD auf 15 % bringen.


Mit einem Wohnungsbauprogramm für AfD Wähler bist aber auf dem falschen Dampfer.
Die AfD Klientel leidet primär nicht unter Wohnungsnot.
Benutzeravatar
Bernd
 
Beiträge: 2789
Bilder: 3
Registriert: 31. Dezember 2023, 11:57

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon Gerd Böhmer » 30. November 2025, 12:29

pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Herrlich...Staatliches Wohnungsbauprogramm ...
In Deutschland bauen große Bauunternehmen, Bauträger und Projektentwickler, kommunale Wohnungsgesellschaften und privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen Wohnungen. Nicht der Staat ... Außerdem ist Baurecht Ländersache ...

Wobei es auch in der deutschen Geschichte genügend Beispiele für staatliche Wohnungsbauprogramme, bzw. staatlich geförderte gibt. Das die Baumassnahmen von den beauftragten Baufirmen ausgeführt werden ist aber richtig, immerhin fordern die ja selbst die infrage kommenden Unternehmen staatliche Förderungen.
In Deutschland wurde nach 1945 zu sehr auf das Eigenheim gesetzt, woraus sich auch einige Verwerfungen ergaben.

Insofern stimme ich dem Beitrag von @ karnak » 30. November 2025, 10:15 Uhr zu.


Staatliche Förderungen für den Wohnungsbau umfassen zinsgünstige Kredite, Zuschüsse und Zulagen, die von der KfW-Bank, Bundes- und Landesministerien sowie von Bausparkassen angeboten werden. Was hat das mit einem Staatlichen Wohnungsbauprogramm so wie in der DDR zu tun ? Noch mal der Staat baut keine Wohnungen ... dazu empfehlen ich immer auch noch sich mit den Entsprechenden Bauvorschriften und Gesetzen der Bundesländer zu beschäftigen ...

auf den Wohnungsbau in der DDR war ich an der Stelle nicht einmal aus. Gedanklich war ich mehr bei den staatlich geförderten Wohnungsbauprojekten wie der Gropiusstadt oder dem Märkischen Viertel im Westteil Berlins. Aktuell entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Sport- und Erholungszentrums an der Ecke Landsberger Allee / Danziger Strasse in Berlin-Friedrichshain 550 neue Wohnungen mit staatlicher Förderung. Ob die Fördermittel vom Bund oder dem Land kommen ist dabei nebensächlich. Es geht um den Bau von Sozialwohnungen, wie es immer so schön heisst ...
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4618
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Der 21. Deutsche Bundestag, der 10. Kanzler...

Beitragvon karnak » 30. November 2025, 12:37

Und es geht darum aus dem Markt solange Druck zu nehmen wie durch das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage mit Wohnen irrwitzige Dividende erwirtschaftet werden kann. Soweit ich das begreife hat das was mit dem so hochgehaltenen Begriff soziale Marktwirtschaft zu tun. So wie bei Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kann das nämlich nicht immer nur solange gelten wie es in den eigenen Kram passt. [hallo]
Laie, Experte,Dilettant
(alle Fachrichtungen)
Benutzeravatar
karnak
 
Beiträge: 29253
Bilder: 0
Registriert: 5. Februar 2012, 13:18

Vorherige

Zurück zu Deutsche Innenpolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Icke46 und 2 Gäste