
augenzeuge hat geschrieben:Das Vorgehen kritisiert sogar Ricarda Lang.
AZ

Danny_1000 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Das Vorgehen kritisiert sogar Ricarda Lang.
AZ
und dann dutzende von Anzeigen von der Strack-Zimmermanm
Quelle "Junge Welt vom 25.10.2025:
Die Landesarbeitsgemeinschaft Frieden des BSW Brandenburg hat am Donnerstag mit einem offenen Brief an den Intendanten des Südwestrundfunks, Kai Gniffke, gegen die Entfernung des Liedes »Nein, meine Söhne geb’ ich nicht« von Reinhard Mey aus der SWR 1-»Hitparade« protestiert:
Mit großer Bestürzung haben wir von der Entscheidung des SWR erfahren, das Antikriegslied »Nein, meine Söhne geb’ ich nicht« von Reinhard Mey aus der Hitparade zu entfernen. Als Begründung nennt der Sender den »Verdacht der Manipulation«. Diese Erklärung wirkt fadenscheinig und wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
In einer Liste mit über 1.000 Titeln soll ausgerechnet bei diesem einen Lied Manipulation vorgelegen haben? Während Songs wie »Bohemian Rhapsody« von Queen bereits mehrfach den ersten Platz belegen konnten, soll nur bei Reinhard Meys Antikriegslied Unregelmäßigkeit bestanden haben? Diese Ungereimtheit lässt Zweifel an der tatsächlichen Motivation dieser Entscheidung aufkommen. Unsere Kritik im einzelnen mit der Forderung auf Stellungnahme:
1. Zur Glaubwürdigkeit der Begründung: Die Behauptung, es habe nur bei einem einzigen Song Unregelmäßigkeiten gegeben, erscheint unglaubwürdig. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Entscheidung weniger mit angeblicher Manipulation als vielmehr mit dem Inhalt des Liedes zu tun hat.
2. Zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Der SWR ist Teil der ARD und wird von den Bürgerinnen und Bürgern finanziert. Seine Aufgabe besteht darin, Meinungsvielfalt und gesellschaftlichen Diskurs zu fördern – nicht, kritische Stimmen zu unterdrücken.
3. Zur Entscheidungsstruktur: Es muss transparent dargelegt werden, wer innerhalb des Senders darüber befindet, welche Lieder in die Hitparade aufgenommen oder entfernt werden. Entscheidungen, die so stark in die öffentliche Wahrnehmung eingreifen, dürfen nicht im Unklaren bleiben.
4. Zum Umgang mit Beitragsgeldern: Öffentlich-rechtliche Sender stehen in einer besonderen Verantwortung gegenüber den Beitragszahlerinnen und -zahlern. Der jüngste Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts zum Rundfunkbeitrag unterstreicht, dass Ausgewogenheit und Unabhängigkeit Pflicht, nicht Kür sind.
5. Zum Umgang mit Antikriegsliedern: Antikriegslieder sind ein wichtiger Bestandteil unserer kulturellen und gesellschaftlichen Erinnerung. Wer sie als »Friedenskitsch« abtut oder aus Programmen verbannt, setzt ein bedenkliches Signal, nämlich, dass Friedensbotschaften in einer Zeit zunehmender Aufrüstung und Kriegsrhetorik unerwünscht sind.
Diese Entwicklung erfüllt uns mit großer Sorge. Wenn selbst Musik, die für Frieden, Humanität und Gewissensfreiheit steht, aus öffentlich-rechtlichen Programmen verschwindet, ist das ein alarmierendes Zeichen für den Zustand der Meinungsfreiheit und Demokratie in unserem Land.
Wir fordern den SWR auf, die Entscheidung zu überdenken, das Lied wieder in die Hitparade aufzunehmen und öffentlich zu erläutern, wie künftig mit kritischen, antimilitaristischen Inhalten umgegangen werden soll.

Bernd hat geschrieben:so Dudelsender wie den SWR1 hör ich auch nicht , obendrein haben die so eine beschissene Musikauswahl.

So heißt es in einem Kurs etwa, dass Alternativen für das Wort „Flüchtling“ verwendet werden sollten. Etwa das Wort „Geflüchteter“. Die Endung „-ling“ wirke „verkleinernd“.
▶︎ Der Mediendienst empfiehlt zudem, das Wort „Migrationshintergrund“ nur dann zu verwenden, wenn damit Statistiken beschrieben werden. Geht es darum, Personen mit Migrationshintergrund zu benennen, solle die Alternative „Eingewanderte und ihre Nachkommen“ verwendet werden.
▶︎ Zum Wort „Flüchtlingswelle“ heißt es, der Begriff suggeriere, „dass die Politik einer Bedrohung machtlos gegenübersteht und weist damit den Schutzsuchenden selbst die Verantwortung zu“.
▶︎ In einem Schulungsvideo zum Thema „Herkunft in der Polizeilichen Kriminalstatistik“ wird gesagt, dass zu den ausländischen Tatverdächtigen auch „eine ganze Menge von Verdächtigen, die gar nicht in Deutschland leben“ zähle. Die Kriminalitätshäufigkeit bei in Deutschland lebenden Ausländern werde „überschätzt“, wenn auch Straftaten von „Touristen“ berücksichtigt würden.
▶︎ Und bei der Nennung von Herkunft beziehungsweise Nationalität von Straftätern wird in den Schulungen eine klare Linie vertreten: Nur wenn die Herkunft inhaltlich von Bedeutung sei (etwa bei Terror), solle sie auch erwähnt werden.


augenzeuge hat geschrieben:Hayali hat in den Jahren ganz viel Mist gemacht. Jetzt wars nur etwas zuviel. Soll passieren, wenn man nicht nachdenkt.
AZ
Bernd hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Hayali hat in den Jahren ganz viel Mist gemacht. Jetzt wars nur etwas zuviel. Soll passieren, wenn man nicht nachdenkt.
AZ
Apropos Hayali , ganz viel Mist und die Meinungsfreiheit nach AZ 's Fasson erklärt von Ulf Poschardt.![]()
https://www.youtube.com/shorts/a8zFGXH3m6o

Bernd hat geschrieben:Sag jetzt bloß noch Du stimmst mit Poschardt nicht überein?
Poschardt nennts fehlende Lernkurve und bei Dir sinds die Fehler , wenns Meinungsbild mit der Hayali nicht übereinstimmt lach........
Ich seh da keinen Unterschied zu Deiner Meinung.

Die Schlagzeilen überschlagen sich. Ein Angriff Russlands scheint in vielen Redaktionen nicht mehr als eine „Ob-“, sondern nur noch als eine „Wann-Frage“ verstanden zu werden. In schier unzähligen Schlagzeilen finden sich alarmistische Warnungen. Mal heißt es, Russland könne „morgen“ schon angreifen, mal könnte der Angriff auch „sofort“ erfolgen. Wer da nicht aufpasst, verpasst vielleicht den Angriff. Vielleicht hat er ja schon vorgestern stattgefunden – und niemand hat es bemerkt.
Da heißt in der Überschrift der Frankfurter Rundschau:
Deutscher General sieht Angriff Russlands „bereits morgen“
Kritische Distanz zu der Aussage des Generals? Ein Suchtrupp, der den Artikel durchkämmt, wird dergleichen nicht in dem Artikel finden.
Eine Überschrift auf dem Portal t-online lautet:
Putin kann schon jetzt angreifen: Bundeswehrgeneral warnt vor Stärke Russlands
Der Nachrichtendienst MSN schreibt in der Überschrift:
Deutscher Top-General schlägt Alarm: Russland könnte „schon morgen“ die Nato angreifen
Die Merkur-Redaktion fährt folgende Überschrift auf:
Wladimir Putin könnte NATO laut Bundeswehr „morgen“ angreifen
Die ZEIT führt an:
Sicherheitspolitik: Boris Pistorius warnt auf Bundeswehrtagung vor Gefahr aus Russland
Bei der Berliner Morgenpost ist folgende Schlagzeile zu lesen:
Regierung und Militärs warnen: „Russland rüstet sich für weiteren Krieg“
Auf der Plattform von 1&1 ist zu lesen:
Bundeswehr: Russland könnte sofort angreifen
Wie sehen Experten das, die inhaltlich eine andere Position vertreten? Begreifen Redaktionen nicht? Ohne kritische Perspektivierung, Einordnung, Gegenstimmen machen sie an dieser Stelle ihre „Berichterstattung“ zum verlängerten Arm einer Politik, die von Interessen, Propaganda und Manipulation durchtränkt ist. So wie damals Journalisten den Aussagen Powells nicht hätten trauen dürfen, so kommt es heute darauf an, jeden Satz, der im Zusammenhang mit Russland geäußert wird, kritisch zu zerlegen.
Die angeführten Schlagzeilen verdeutlichen exemplarisch: Weite Teile der deutschen Medien sind dazu nicht in der Lage – aus welchen Gründen auch immer.


Icke46 hat geschrieben:Die Frage ist natürlich, was man generell von Geheimdienst-Informationen halten soll.
Ich erinnere mich an die Giftgasfabriken von Saddam Hussein im Irak, die die CIA entdeckt hat und ein Grund für den seinerzeitigen Irak-Krieg lieferten. Der Krieg ist bekanntlich vorbei, Saddam Hussein verschwunden (was kein Verlust ist), und wundersamer Weise sind die Giftgasfabriken so getarnt, dass man in den letzten 20 Jahren keine Spur von ihnen entdeckt hat.....

pentium hat geschrieben:Icke46 hat geschrieben:Die Frage ist natürlich, was man generell von Geheimdienst-Informationen halten soll.
Ich erinnere mich an die Giftgasfabriken von Saddam Hussein im Irak, die die CIA entdeckt hat und ein Grund für den seinerzeitigen Irak-Krieg lieferten. Der Krieg ist bekanntlich vorbei, Saddam Hussein verschwunden (was kein Verlust ist), und wundersamer Weise sind die Giftgasfabriken so getarnt, dass man in den letzten 20 Jahren keine Spur von ihnen entdeckt hat.....
Richard Sorge. Mehrfach warnte er Josef Stalin vor dem Überfall der Deutschen im Juni 1941. Doch der Diktator schlug die Warnungen des Spions in den Wind - mit fatalen Folgen....
Icke46 hat geschrieben:Ich bin ja etwas beschränkt, [...]

Ari@D187 hat geschrieben: denn die Situation damals im Irak ist natürlich in keinster Weise mit der heutigen mit Russland zu vergleichen.
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Ich glaube, du sitzt auf dem falschen Pferd. [...]
Der Irak stellte damals keine akute Gefahr für die USA dar, und Russland stellt keine für die Nato dar.![]()
AZ

augenzeuge hat geschrieben:...
Der Irak stellte damals keine akute Gefahr für die USA dar, und Russland stellt keine für die Nato dar.
AZ
Ari@D187 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ich glaube, du sitzt auf dem falschen Pferd. [...]
Der Irak stellte damals keine akute Gefahr für die USA dar, und Russland stellt keine für die Nato dar.![]()
AZ
Das ist ja zum Wiehern!![]()
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Erinnere dich an deine damalige Meinung zu Covids Impfungen. Nicht jeder versteht es sofort.
AZ


Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste