Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Bahndamm 68 » 30. Mai 2025, 20:18

Wer hat an einem Zapfenstreich oder Ähnliches bereits teilgenommen?
War es eine Auszeichnung oder war es Stress pur?

Im Mai 1967 wurde ich in das Ausbildungsbataillon (Nr. vergessen) in Dingelstedt bei Halberstadt eingezogen.
Strammstehen, putzen, marschieren und nachts teilweise bis zu ca. fünfmal, Gefechtsalarm bis vor die Kompanietür.

Im Juli 1967 gab es bei Magdeburg ein großes Zugunglück mit bis zu 100 Todesopfern. Es wurde ein Staatsbegräbnis. Unser Bataillon musste Spalier stehen. Ca. 3 Stunden vor dem Trauerzug standen wir bei Temperaturen von über 30 Grad am Straßenrand vor dem Friedhof.
Schon in der Kaserne spielten alle Verantwortlichen verrückt. Mehrfach wurden die Uniformen kontrolliert und wehe, ein Fussel war auf der Hosennaht zu sehen. Gleiches auch bei den Stiefeln und bei der Kalaschnikow. Ja, bei einigen Soldaten wurden von der Ehefrau eines Zugführers die Haare noch geschnitten. Es versteht sich von selbst, vom Soldatensold.
Dann ging es nach Magdeburg. Ausstieg vom Mannschaftswagen – kein Bus – wieder Kontrolle der Uniformen. Bislang nicht in Reih und Glied stehend, bekamen wir alle weiße Handschuhe.
Kurioserweise wurden jetzt die Magazine in die Kalaschnikow eingesteckt, aber ohne Munition. Eine Erläuterung, warum und wie so, gab es nicht.
In einem gebührenden Abstand hinter der Spalierreihe standen in Gruppen zwei bis vier Soldaten in der Lauerstellung. Auch hierbei keine Aufklärung.
Später wurde es deutlich. Bei diesen Temperaturen ist schon der eine oder andere Soldat einfach umgefallen. Sofort erfolgte der Austausch.
Es kam das Zeichen zum Strammstehen, es geht los. Hinter der Spalierreihe liefen die Offiziere zur Kontrolle der Soldaten. Teilweise wurde auch Trinkwasser gereicht.
Die Trauermusik in weiter Ferne setzte ein. Das Herzklopfen in uns wurde stärker. Die Spitze bildeten Angehörige des Partei- und Staatsapparates.
Über die Persönlichkeiten kann ich leider keine Aussage geben. Die Anspannung war einfach zu groß.
Dahinter kamen dann in Trauerausführung im Stechschritt hohe Offiziere mit übergroßen Kränzen. Ich erkannte unseren Bataillonskommandeur im Rang eines Majors. Er muss zwischen 40 – 50 Jahre gewesen sein. Ich war beeindruckt von seiner Gangart mit seinem Trauergebinde. Ich lernte einfach den Paradeschritt zu schätzen bis in die heutige Zeit.
Die Überschrift ist Zapfenstreich und wird heute vom Wachbataillon ausgeführt.
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=zapfenstreich-mit+dem+Wachbatallion#fpstate=ive&vld=cid:ca1514bb,vid:AXyRg3pBbjY,st:0

Gibt es hier Personen, die einmal dabei gewesen sind. War oder ist dies etwas Besonderes dabei zu sein oder ist es eine 8-Stunden-Pflichterfüllung?
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4796
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Icke46 » 30. Mai 2025, 20:40

Ich bin mir nur nicht sicher, ob das von dir beschriebene (es ging da wohl konkret um die Opfer des Zugunglücks von Langenweddingen) als Zapfenstreich bezeichnet werden kann.

Allerdings gebe ich zu, dass ich hinsichtlich militärischer Riten ein absoluter Laie bin.
Benutzeravatar
Icke46
 
Beiträge: 7616
Bilder: 426
Registriert: 25. April 2010, 18:16
Wohnort: Hannover-Peine

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Bahndamm 68 » 30. Mai 2025, 21:05

Icke46 hat geschrieben:Ich bin mir nur nicht sicher, ob das von dir beschriebene (es ging da wohl konkret um die Opfer des Zugunglücks von Langenweddingen) als Zapfenstreich bezeichnet werden kann.

Allerdings gebe ich zu, dass ich hinsichtlich militärischer Riten ein absoluter Laie bin.

Das Zugunglück war schon in Langenweddingen. Das ist richtig.
Ich hatte aber in der ersten Zeile geschrieben
… oder Ähnliches.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4796
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Edelknabe » 31. Mai 2025, 08:26

Ich würde heute meinen, es war eine besonders bewegende Trauerfeier und bestimmt kein Zapfenstreich, an dem du Bahndamm als junger Soldat damals dran teilnehmen musstest. Schon der vielen toten Kinder wegen. Einer in unserer nahen Verwandtschaft war seit 1950 bei der Leipziger Berufsfeuerwehr tätig. Der Mann war mit beim Grubenunglück in Zwickau(um 1960 herum?)vor Ort. Schade, der Mann ist heute schon lange tot und ich habe mich später etwas geärgert, ihn nicht noch zu diesem Unglück befragt zu haben?

Rainer Maria
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19147
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 08:35

Seit wann hat eine militärische Ehrenformation bei einem Staatsakt der DDR etwas mit einem Zapfenstreich zu tun und mit der Bundeswehr schon überhaupt nicht. Nein @Bahndamm du hast an keinem Zapfenstreich teilgenommen. Würde auch nicht zu einer Trauerfeier passen...

Am 1. März 1962, dem „Tag der Nationalen Volksarmee“, wurde zum ersten Mal in der DDR ein als Großer Zapfenstreich bezeichnetes Abendzeremoniell öffentlich aufgeführt. Trotz der Bezeichnung hatte diese Aufführung eigentlich nichts mit dem althergebrachten Zapfenstreichzeremoniell zu tun, es handelte sich schlichtweg um eine Aneinanderreihung von Märschen, Arbeiterliedern und der Nationalhymne der DDR als Abschluss, ein Zeremoniell, das richtiger als „Serenade“ hätte bezeichnet werden müssen. Die ausgewählten Stücke sowie der Ablauf wurden auch nicht als verbindlich für eventuelle spätere Aufführungen festgesetzt.

Zum X. Parteitag der SED im Jahr 1981, der mit dem 25-jährigen Bestehen der NVA zusammenfiel, wurde ein neu konzipierter, reglementierter Großer Zapfenstreich zusammengestellt. Für die Zusammenstellung der Musikstücke und die Arrangements zeichnete Gerhard Baumann als Chef des Musikwesens der NVA verantwortlich. Der Große Zapfenstreich in seiner neuen Form wurde am 28. Februar 1981 an der Neuen Wache (damals: Mahnmal der Opfer des Faschismus und Militarismus) in Berlin uraufgeführt. Auch die späteren Aufführungen sollten dann an diesem Ort stattfinden. Übliche Anlässe waren jeweils der Tag der NVA am 1. März und der Nationalfeiertag der DDR am 7. Oktober.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F ... Volksarmee
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 09:14

Anmerkung 1:
Zapfenstreich ist eine traditionelle militärische Bezeichnung für den Zeitpunkt, ab dem ein Soldat im Quartier zu verbleiben hat. Darüber hinaus ist der Große Zapfenstreich ein militärisches Zeremoniell am Abend, mit dem in Deutschland insbesondere scheidende Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Verteidigungsminister und Generäle geehrt werden.

Der Begriff stammt aus der Zeit der Landsknechte und war das Zeichen für den Beginn der Nachtruhe in den Quartieren. Im Jahre 1596 wurde erstmals ein Abendsignal in Verbindung mit dem „Zapfenschlag“ erwähnt. Der sächsische Oberforst- und Wildmeister Johann Friedrich von Flemming dokumentierte 1726 in seinem Buch „Der vollkommene deutsche Soldat“ zum ersten Mal den Brauch des Zapfenstreichs.

Der Zapfenstreich, bei der Reiterei als Retraite bezeichnet, war ein Signal zur Nachtruhe, das mit der Trommel, dem Horn oder der Trompete gegeben wurde. Vom Zapfenstreich bis zum Wecken durften sich Soldaten ohne besondere Erlaubnis nicht mehr außerhalb ihrer Quartiere, in Biwaks nicht außerhalb ihrer Kompaniereviere aufhalten.

Der Name soll sich davon ableiten, dass ursprünglich zu bestimmter Stunde ein Kreidestrich über den Zapfen der Fässer gemacht wurde, um das Verbot des weiteren Getränkeverkaufs kontrollieren zu können. Eine andere Erklärung ist, dass zum Zeichen des Feierabends mit dem Säbel der Wache auf den Zapfen der Bierfässer geschlagen (gestrichen) wurde. Laut Kluge und Duden-Herkunftswörterbuch ist der Zapfenstreich ein „Streich“ (= Schlag) auf den Zapfen des Fasses, mit welchem das Ende des Ausschankes mitgeteilt wurde. Der im anglo-amerikanischen Sprachraum verwendete Ausdruck „Tattoo“ für Zapfenstreich geht auf einen entsprechenden Brauch zurück (von niederländisch (Doe den) tap toe, dt. etwa „(Tu den) Zapfen zu“), auch niederdeutsch tap tō, schwedisch tap to (also: „Zapfen zu[machen]“). International bekanntestes Tattoo im Vereinigten Königreich ist das seit 1950 durchgeführte Edinburgh Military Tattoo, gleichzeitig das größte Musikfestival Schottlands, sowie das Basel Tattoo in der Schweiz.

Später verstand man darunter die Begleitmusik zu diesem Ritual bzw. das militärische Abendsignal zur Rückkehr in die Unterkunft. Der Zapfenstreich wurde gewöhnlich nur von den Spielleuten der Wachen, bei besonderen Anlässen jedoch von den Spielleuten der ganzen Garnison geschlagen und gespielt, wobei die Musikkorps meist durch verschiedene Straßen des Ortes geführt wurden. In ausgedehnten Feldlagern wurde das Zeichen durch einen Kanonenschuss gegeben.

Heute wird dieser traditionelle Begriff immer noch in Heer und Luftwaffe (hier im Sinne von Bettruhe) und im österreichischen Bundesheer verwendet. Bei der Deutschen Marine ist der Begriff „Ruhe im Schiff“ gebräuchlich. Dem Zapfenstreich unterliegen die Soldaten der Bundeswehr nur während der Dauer der allgemeinen Grundausbildung, soweit sie keinen Nacht- oder Wochenendausgang haben. Er ist auf 23.00 Uhr festgelegt.

Darüber hinaus kann der Zapfenstreich heute auch in besonderen Situationen durch den Disziplinarvorgesetzten befohlen werden. Dies ist generell während Übungsplatzaufenthalten der Fall und kann darüber hinaus auch vor besonders belastenden Diensttagen erfolgen. In beiden Fällen dient die Anordnung des Zapfenstreichs der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sowie der Wahrung der Fürsorgepflichten gem. §10 SG. Dieser Form des Zapfenstreichs unterliegen jedoch traditionell nur die Mannschaften und Unteroffiziere ohne Portepee. Unteroffiziere mit Portepee und Offiziere sind angehalten, sich nach dem Zapfenstreich ruhig zu verhalten und die Nachtruhe zu wahren, müssen sich aber im Gegensatz zu den niedrigeren Rängen nicht auf ihre Unterkünfte zurückziehen. Auch das Alkoholverbot nach dem Ausrufen des Zapfenstreichs gilt hier traditionell nur für Soldaten unterhalb der Dienstgrade Feldwebel bzw. Fähnrich. Der Ausruf des Zapfenstreiches erfolgt nicht musikalisch, sondern durch den Unteroffizier vom Dienst mit dem lauten Ruf „Kompanie – Zapfenstreich!“.

...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Icke46 » 31. Mai 2025, 09:25

Bahndamm 68 hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Ich bin mir nur nicht sicher, ob das von dir beschriebene (es ging da wohl konkret um die Opfer des Zugunglücks von Langenweddingen) als Zapfenstreich bezeichnet werden kann.

Allerdings gebe ich zu, dass ich hinsichtlich militärischer Riten ein absoluter Laie bin.

Das Zugunglück war schon in Langenweddingen. Das ist richtig.
Ich hatte aber in der ersten Zeile geschrieben
… oder Ähnliches.


Ist schon komisch, dass du dir scheinbar mit dir selbst nicht einig bist [flash] . So zitierst du zwar die erste Zeile deines Textes, in der letzten schreibst du dann aber:

Die Überschrift ist Zapfenstreich und wird heute vom Wachbataillon ausgeführt.

Ein bisschen verwirrend….
Benutzeravatar
Icke46
 
Beiträge: 7616
Bilder: 426
Registriert: 25. April 2010, 18:16
Wohnort: Hannover-Peine

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Gerd Böhmer » 31. Mai 2025, 09:52

mal zum Thema, es ging wohl um das schwere Eisenbahnunglück in Langenweddingen auf der Strecke von Magdeburg nach Halberstadt am 06. Juli 1967, verursacht durch technisches und menschliches Versagen, siehe unter https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Langenweddingen.
Die Trauerfeier in Magdeburg am 11. Juli 1967 hatte aber nichts mit einem Zapfenstreich zu tun, es war ein Staatsakt, wie es bei derartigen Anlässen üblich ist. Allerdings sind die Vorbereitungen und Durchführungen derartiger Veranstaltungen sehr stressig und schlauchen mächtig gewaltig. Deswegen konnte ich mir in der Vergangenheit bissige Bemerkungen nicht verkneifen, wenn beim grossen Wachaufzug an der neuen Wache in Berlin Unter den Linden von "Stechschrittkaspern" gesprochen wurde.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4615
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2025, 10:06

Nun, so ein militärisches Brimborium wie ich es am 4. Mai 1988 im sog. demokratischen Sektor Berlins erleben durfte, kannte ich ja aus der Bundesrepublik nicht. Erinnerte schon an düstere Zeiten, dieser Schritt.

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14735
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Icke46 » 31. Mai 2025, 10:13

Da das Datum ein Mittwoch war, sprichst du vermutlich vom großen Wachaufzug vor der Neuen Wache - war aber auch kein Zapfenstreich…
Benutzeravatar
Icke46
 
Beiträge: 7616
Bilder: 426
Registriert: 25. April 2010, 18:16
Wohnort: Hannover-Peine

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Gerd Böhmer » 31. Mai 2025, 10:25

Ari@D187 hat geschrieben:Nun, so ein militärisches Brimborium wie ich es am 4. Mai 1988 im sog. demokratischen Sektor Berlins erleben durfte, kannte ich ja aus der Bundesrepublik nicht. Erinnerte schon an düstere Zeiten, dieser Schritt.
Ari

Aber unbekannt war dieses "militärische Brimborium" in der alten Bundesrepublik, sowie Berlin-West auch nicht. Im Übrigen wurde der Stechschritt, auch Paradeschritt oder Exerzierschritt genannt im 18-ten Jahrhundert zuerst beim preussischen Militär eingeführt
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4615
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Bahndamm 68 » 31. Mai 2025, 10:26

Ich versteh die ganze Aufregung nicht.
Als ein ehemaliger Ex-Rotar… habe ich nie an einem Zapfenstreich teilgenommen, geschweige davon gewusst von einem Zapfenstreich Punkt

Als Gegenpart hatte ich nun mein Erlebnis von den Trauerlichkeiten in Magdeburg beschrieben. Das sind grundsätzlich zwei verschiedene Ereignisse und sind schlecht zu vergleichen.
Das eine sind Anerkennung und Auszeichnung, mit Würdigung, das andere, wie es der Name sagt, Trauerlichkeiten in Würdigung eines Staates an das Fußvolk.

In der Mitte steht der kleine Soldat, der im Ernstfall seinen Kopf herhalten muss. Das Verrückte damals für mich, heute sehe ich es aus einem anderen Blickwinkel, wir standen unbeweglich am Straßenrand, mit weißen Handschuhen und leeren Magazins in der Waffe.

Ich musste antreten, weil es die Wehrpflicht gab. Ich sollte Vaterland (!!!) und Volk (!!!) verteidigen und jetzt mit leerem Magazin. Hatte hier nicht der Politunterricht versagt?
Jetzt nochmals, ist es eine Ehre oder auch Auszeichnung, an einem Zapfenstreich teilzunehmen oder ist dies nur Stress für Personen, die es schön finden. Mit anderen Worten, ich möchte etwas hören oder lesen über persönliche Empfindungen.

In der Überschrift ist am Ende auch ein Fragezeichen, keiner hat es registriert.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 4796
Bilder: 139
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 10:38

Bahndamm 68 hat geschrieben:Ich versteh die ganze Aufregung nicht.
Als ein ehemaliger Ex-Rotar… habe ich nie an einem Zapfenstreich teilgenommen, geschweige davon gewusst von einem Zapfenstreich Punkt

Als Gegenpart hatte ich nun mein Erlebnis von den Trauerlichkeiten in Magdeburg beschrieben. Das sind grundsätzlich zwei verschiedene Ereignisse und sind schlecht zu vergleichen.
Das eine sind Anerkennung und Auszeichnung, mit Würdigung, das andere, wie es der Name sagt, Trauerlichkeiten in Würdigung eines Staates an das Fußvolk.

In der Mitte steht der kleine Soldat, der im Ernstfall seinen Kopf herhalten muss. Das Verrückte damals für mich, heute sehe ich es aus einem anderen Blickwinkel, wir standen unbeweglich am Straßenrand, mit weißen Handschuhen und leeren Magazins in der Waffe.

Ich musste antreten, weil es die Wehrpflicht gab. Ich sollte Vaterland (!!!) und Volk (!!!) verteidigen und jetzt mit leerem Magazin. Hatte hier nicht der Politunterricht versagt?
Jetzt nochmals, ist es eine Ehre oder auch Auszeichnung, an einem Zapfenstreich teilzunehmen oder ist dies nur Stress für Personen, die es schön finden. Mit anderen Worten, ich möchte etwas hören oder lesen über persönliche Empfindungen.

In der Überschrift ist am Ende auch ein Fragezeichen, keiner hat es registriert.


Wie kommt man von diesen Trauerfeierlichkeiten in Magdeburg zu einem Vergleich mit dem Zapfenstreich? Wenn du wissen willst wie das so ist an einem Großen Zapfenstreich teilzunehmen, musst du schon jemanden fragen, der in einem der Wachbataillone NVA oder BW gedient hat. Solche Aufzüge gehören allerdings zum Tagesgeschäft dieser Truppenteile....
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2025, 11:40

Icke46 hat geschrieben:Da das Datum ein Mittwoch war, sprichst du vermutlich vom großen Wachaufzug vor der Neuen Wache - war aber auch kein Zapfenstreich…

Ist doch klar. Deswegen schrieb ja auch Gerd, auf dessen Beitrag sich meine Antwort bezog auch nichts von einem Zapfenstreich:

Gerd Böhmer hat geschrieben:[...]Deswegen konnte ich mir in der Vergangenheit bissige Bemerkungen nicht verkneifen, wenn beim grossen Wachaufzug an der neuen Wache in Berlin Unter den Linden von "Stechschrittkaspern" gesprochen wurde.


Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14735
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Danny_1000 » 31. Mai 2025, 12:38

Lassen wir mal Bahndamms verwirrende Gedanken beiseite. Ob's in der DDR jetzt Zapfenstreiche gab …? Pompöse Militärparaden, meist mehrere Stunden im TV übertragen, gab es jedes Jahr zum 1.Mai. Militärisches Gehabe und Krafftmalerei analog der Russen.

Den in der alten Bundesrepublik praktizierten Zapfenstreich (Ich sah den zum ersten Mal beim Abschied von Kohl.) fand ich dagegen angemessen und bescheiden. Die Mehrheit in der Welt hat's mit positiven Ansehen gedankt.

Jetzt aber wollen wir wieder mehr sein, kriegstüchtig Und waffenstarrend verbunden mit dem Geschwafel um eine Führungsrolle im Kampf gegen die Russen.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
Benutzeravatar
Danny_1000
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 3336
Registriert: 24. April 2010, 19:06

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 12:52

*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Edelknabe » 31. Mai 2025, 14:29

Also Bahndamm nee, wie wolltest du denn bei einer Trauerfeier die DDR verteidigen? Du kommst aber auch auf Ideen, nicht zu fassen? Zumal, das hätten die toten Jungen und Mädchen im Alter von Schulkindern doch gar nicht von euch Soldaten gewollt. Und leeres Magazin ging schon in Ordnung, es gab so schon genug Tote.

Rainer Maria
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19147
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 15:06

Edelknabe hat geschrieben:Also Bahndamm nee, wie wolltest du denn bei einer Trauerfeier die DDR verteidigen? Du kommst aber auch auf Ideen, nicht zu fassen? Zumal, das hätten die toten Jungen und Mädchen im Alter von Schulkindern doch gar nicht von euch Soldaten gewollt. Und leeres Magazin ging schon in Ordnung, es gab so schon genug Tote.

Rainer Maria


Das ist doch nicht das Thema. Der Bahnhof will wissen ob du schon mal bei "Kompanie Zapfenstreich" mitgemacht hast...?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Edelknabe » 31. Mai 2025, 16:18

Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19147
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 16:21

Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria


Warst du für das Fahnenkommando vorgesehen...Dann sehe ich die Übung ja noch ein....?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Gerd Böhmer » 31. Mai 2025, 16:30

Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte ? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst ?
Rainer Maria

In meinem Fall wurde der Stechschritt (Exerzierschritt) nach entsprechendem Drill einmal in der Praxis angewendet, bei der öffentlichen Vereidigung in Reichenbach/Vogtland Ende Mai 1976.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4615
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2025, 16:32

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria


Warst du für das Fahnenkommando vorgesehen...Dann sehe ich die Übung ja noch ein....?

R. Maria war für das Moulin Rouge vorgesehen. Da hatte jemand nur den zweiten Vornamen gelesen... [laugh]

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14735
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 16:40

Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria


Warst du für das Fahnenkommando vorgesehen...Dann sehe ich die Übung ja noch ein....?

R. Maria war für das Moulin Rouge vorgesehen. Da hatte jemand nur den zweiten Vornamen gelesen... [laugh]

Ari


Sehr lustig...Schon mal was von Erich Maria Remarque gehört? Rainer Maria Rilke....?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 17:46

Bahndamm 68 hat geschrieben:@ Pentium, klar und verständlich, du bist der Größte hier im Forum. Nur deine Meinung zählt und ist immer richtig.

Deine Frage, wie man von diesen Trauerfeierlichkeiten zum Zapfenstreich kommt, zeigt doch deine Kurzsichtigkeit im Lesen der anderen Texte von Usern.

Welche User haben sich doch hier im Forum angemeldet?
Sind es Friseure und Metzger oder sind es ehemalige Uniformträger? Gerade diese Ehemaligen habe ich angesprochen. Nach Lage der Dinge gibt es keine User, die an Ähnlichen teilgenommen haben:

Zu @ Danny_1000:
Lassen wir mal Bahndamms verwirrende Gedanken beiseite.

Was sind die verwirrenden Gedanken?
Meine Ausgangsfrage war doch nur:
Wer hat an einem Zapfenstreich oder Ähnliches bereits teilgenommen?

Beantwortet hat sie bisher keiner.
Über die Geschichte oder Bedeutung des Zapfenstreichs ist mir ausreichend bekannt. Die wird bei jedem Zapfenstreich, der im Fernsehen übertragen wird, ausreichend immer wiederholt.

Zu @ Edelknabe, 14:29 Uhr:
Da fehlen mir wirklich die Worte und möchte daher auch kein einziges Wort daraus zitieren.
Im Schulnotenjargon, „Setzen oder Tasten einfach ruhen, Thema verfehlt oder nicht verstanden“.


Kurzsichtig? Wenn man deine Urgeschichte liest, dann scheinst du keine Ahnung von einem Zapfenstreich zu haben, sonst hättest du ja auch nach einer Ehrenformation der NVA fragen können? Ich kenne hier im Forum kein ehemaliges Mitglied der Wachtruppe, weder NVA noch BW.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 17:50

Irgendwie ist der Urtext vom @Bahndamm verschwunden...also das Zitat in meinem Beitrag.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 17:51

Bahndamm 68 hat geschrieben:
@ Pentium, klar und verständlich, du bist der Größte hier im Forum. Nur deine Meinung zählt und ist immer richtig.

Deine Frage, wie man von diesen Trauerfeierlichkeiten zum Zapfenstreich kommt, zeigt doch deine Kurzsichtigkeit im Lesen der anderen Texte von Usern.

Welche User haben sich doch hier im Forum angemeldet?
Sind es Friseure und Metzger oder sind es ehemalige Uniformträger? Gerade diese Ehemaligen habe ich angesprochen. Nach Lage der Dinge gibt es keine User, die an Ähnlichen teilgenommen haben:

Zu @ Danny_1000:

Lassen wir mal Bahndamms verwirrende Gedanken beiseite.


Was sind die verwirrenden Gedanken?
Meine Ausgangsfrage war doch nur:

„Wer hat an einem Zapfenstreich oder Ähnliches bereits teilgenommen?“


Beantwortet hat sie bisher keiner.
Über die Geschichte oder Bedeutung des Zapfenstreichs ist mir ausreichend bekannt. Die wird bei jedem Zapfenstreich, der im Fernsehen übertragen wird, ausreichend immer wiederholt.

Zu @ Edelknabe, 14:29 Uhr:
Da fehlen mir wirklich die Worte und möchte daher auch kein einziges Wort daraus zitieren.
Im Schulnotenjargon, „Setzen oder Tasten einfach ruhen, Thema verfehlt oder nicht verstanden“.

....
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2025, 18:08

„Wer hat an einem Zapfenstreich oder Ähnliches bereits teilgenommen?“


Ich habe nur gezapft und anderen einen Streich gespielt. Aber das zählt nicht. [flash]

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96026
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2025, 18:22

pentium hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria


Warst du für das Fahnenkommando vorgesehen...Dann sehe ich die Übung ja noch ein....?

R. Maria war für das Moulin Rouge vorgesehen. Da hatte jemand nur den zweiten Vornamen gelesen... [laugh]

Ari


Sehr lustig...Schon mal was von Erich Maria Remarque gehört? Rainer Maria Rilke....?

Ich schon, aber offensichtlich die Jungs von der NVA bzw. den Grenztruppen nicht, die den Rsiner Maria nach Paris schicken wollten.

Ansonsten bleibt eher die Frage, ob du Kurt Tucholsky kennst:
Der deutsche Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht.


Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14735
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2025, 18:25

Bahndamm 68 hat geschrieben:Wer hat an einem Zapfenstreich oder Ähnliches bereits teilgenommen?
[...]

Bahndamm, hier aus dem Forum offenbar keiner.

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14735
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Zapfenstreich, etwas Besonderes?

Beitragvon pentium » 31. Mai 2025, 18:27

Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Also "Stechschritt" haben wir auch üben müssen, und das nicht zu knapp. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, für was das damals gut sein sollte? Aber gut, da gibt es bestimmt auch Unterschiede, eben wie hoch du die Beine bringen musst?

Rainer Maria


Warst du für das Fahnenkommando vorgesehen...Dann sehe ich die Übung ja noch ein....?

R. Maria war für das Moulin Rouge vorgesehen. Da hatte jemand nur den zweiten Vornamen gelesen... [laugh]

Ari


Sehr lustig...Schon mal was von Erich Maria Remarque gehört? Rainer Maria Rilke....?

Ich schon, aber offensichtlich die Jungs von der NVA bzw. den Grenztruppen nicht, die den Rsiner Maria nach Paris schicken wollten.

Ansonsten bleibt eher die Frage, ob du Kurt Tucholsky kennst:
Der deutsche Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht.


Ari


Wo ist hier Humor? Ich sehe nur Bewerbungen für den Flachwitz der Woche...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 54195
Bilder: 156
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Nächste

Zurück zu andere militärgeschichtliche Themen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast