Edelknabe hat geschrieben:Ja gut die "Ökonomie des Scheiterns" ging halt nicht auf und veränderte sich zu dem im Heute aber es war sinngemäß formuliert gelebtes Leben, gut und ausreichend im damaligen Sozialismus. Die Wohnung war groß genug und gut, dazu im Winter warm, der Garten im Sommer "der Fluchtpunkt" am Wochenende , man fuhr zweimal im Jahr Winter wie Sommer in den Urlaub wenn auch nicht weltweit. Arbeit und Lohn waren immer da Dank eines erlernten Berufes und irgendwo schrieb ich das hier schon öfters, man gab dem Staat seine Loyalität und Staat lies einen einfach nur machen, organisieren. Das war kurz und knapp formuliert der Werdegang des damals gelebten Leben. Und ist heute nicht viel anders außer vielleicht den Weltreisen und das es fast Alles im Laden zu kaufen gibt, immer vorausgesetzt ich kann es bezahlen.
Rainer Maria
Bei gut und ausreichend fehlen nun mal drei Worte, nicht zufrieden und damit abgefunden, und gut und ausreichend war es in Wahrheit letztlich nie. "Umfassende Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung" ,dieses Versprechen hat der Staat nie eingelöst und das hat die Bevölkerung über viele Jahre immer saurer werden lassen. Das fing beim privaten Auto an und konnte schon mal beim Papiertaschentuch und Klopapier enden.Auf Parteitagen konnte der Genosse Honecker schon mal über die Bereitstellung von ausreichend Zahnbürsten referieren.
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Und da sind wir wieder bei den Fleischtöpfen, das ist nun mal unter dem Strich das EINZIGE Kriterium, kann ein System das bieten kommt der Mensch auch sehr gut mit einer politischen Diktatur zurecht, sogar wenn eine Minderheit dafür unterdrückt werden muss, dass interessiert die Mehrheit nicht wenn die Regale des Konsum immer gut gefüllt sind und damit ist das politische System gesichert. Da das aber nie so war ist aus der Minderheit eine Mehrheit geworden, zu den Friedensgebeten in den Kirchen haben sich zusehends Leute gesellt die keine Veränderung wollten sondern nur weg ins Paradies der Fleischtöpfe und weg mit dem politischen System das Verantwortung für den Mangel trägt, über Konsequenzen hat sich in dieser euphorischen Stimmung keiner Gedanken gemacht, die kamen erst viel später und wirken scheinbar bis zum heutigen Tag nach. In dem Moment hatten die echten Feinde unserer geliebten DDR
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die Oberhand, der Übernahme durch den Klassenfeind waren die Tore geöffnet und der Keks war gegessen.
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