Die ökonomischen Folgen der Corona-Krise

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 14:00

steffen52 hat geschrieben:Logisch wird das Leben nach Corona ein anders sein! Auf jeden Fall in Beziehung Kosten für die Bürger! Denke darüber einmal nach, wir werden es am Geldbeutel merken! Was alles auf uns zukommt das wird sehr kräftig ausfallen!
Wie es mit den Euro weiter geht steht genau so in den Sternen, sowie mit der Staatsverschuldung. Sollten wir D für die Schulden der anderen EU-Staat mit aufkommen, dann ist es gewesen mit den Euro, im Augenblick lehnt das die Bundesregierung ab, man kann nur hoffen sie bleibt dabei! Bezahlen werden es die kleinen Steuerzahler und das wird eine harte Nummer!!! [frown]
Gruß steffen52


Wenn das die einzige Sorge ist die dich umtreibt, dass die Spanier und Italiener nix von deinem Steuergeld abbekommen , kann man dich ja nur beglückwünschen.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. März 2020, 15:07

Nicht können oder so Jörg, wohl eher nicht wollen. Weil man sich zu fein hält,und zwar für die Drecksarbeit, die einfache Arbeit. Das ist doch das Dilemma in diesem von vorne bis hinten verwöhnten Deutschland. Lernen kann ich Alles, ich muss es nur wollen.Nur hier will mindestens die Hälfte der Menschenkinder nicht.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 15:13

Auf was beziehst du dich jetzt?

Wenn es hier tausende Freiwillige gibt, so muss man das doch würdigen. Obwohl sicher viele das Geld auch derzeit brauchen. Und vielleicht gar nicht ahnen, wie man sich an diese Tätigkeit erst gewöhnen muss.

Und natürlich sollte man aktuell das Arbeitsverbot für Asylbewerber prüfen, wer sich engagiert einbringt, sollte Vorteile haben gegenüber jenen, die das ablehnen.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon steffen52 » 30. März 2020, 15:18

augenzeuge hat geschrieben:Sei froh, dass du den Schwimmring hast. Damit gehst du nicht unter. [grins]

AZ

Um mich musst Du Dir keine Sorgen machen, auch ohne Schwimmring(welchen Du mir verpasst hast) gehe ich nicht unter. Die Jahre die ich noch habe schaffe ich locker. [laugh] Mache Dir lieber etwas Sorgen um die jüngeren Bürger dieses Landes.
Vor allem um die kleinen Selbststätigen, da sieht es nämlich mau aus. [frown]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 15:27

Es wird sehr viele Kleinbetriebe geben, welche diese Krise nicht überleben werden.

Um die Jungen mach ich mir keine Sorgen, die werden nach dem Ende der Krise händeringend gebraucht. Die machen auch einen anderen Job.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. März 2020, 15:35

Der Rainer Jörg achte Jeden der sich nicht zu fein ist, die Hände schmutzig zu machen. Somit auch die Freiwilligen in momentaner Krisenzeit. Weil, ich habe selber Jahrzehnte im Arbeitsprozess geschwitzt, mich mit Unmengen von Dreck auseinandersetzen müssen, Dreck geschluckt, eingeatmet und noch so ne Scheiße und jetzt entschuldige. Ich bekomm nur nen Hals, wenn ich sehe was hier im Lande abgeht denn ich bin ein sehr guter Beobachter, gerade was die Arbeit angeht.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 30. März 2020, 15:35

Von wegen, dass kleine Betriebe sofort Unterstützung erhalten....
Ein mir bekannter Betrieb mit unter 20 Beschäftigten hat Hilfe beantragen wollen. Zuerst soll der Betrieb nun Beweise erbringen, die letzten 5 Monate schon Probleme gehabt zu haben. Wer will das momentan, und vor allem wie nachweisen?
Ehe mal Gelder fließen werden, sind viele schon krachen gegangen.
Corona tötet ja! Aber den deutschen Amtsschimmel wird er nie erreichen.

Gruß Volker
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon steffen52 » 30. März 2020, 15:40

Volker Zottmann hat geschrieben:Von wegen, dass kleine Betriebe sofort Unterstützung erhalten....
Ein mir bekannter Betrieb mit unter 20 Beschäftigten hat Hilfe beantragen wollen. Zuerst soll der Betrieb nun Beweise erbringen, die letzten 5 Monate schon Probleme gehabt zu haben. Wer will das momentan, und vor allem wie nachweisen?
Ehe mal Gelder fließen werden, sind viele schon krachen gegangen.
Corona tötet ja! Aber den deutschen Amtsschimmel wird er nie erreichen.

Gruß Volker

Sehe ich genau so, Volker. Bekannte von mir mit einer kleinen Firma geht es genau so wie Du es beschrieben hast. Aber erzähle es mal diesen Experten in den Ämtern, dazu kommt das sie auch nichts genaues wissen!!! [shocked]
Gruß steffen52
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 15:52

Volker Zottmann hat geschrieben: Zuerst soll der Betrieb nun Beweise erbringen, die letzten 5 Monate schon Probleme gehabt zu haben. Wer will das momentan, und vor allem wie nachweisen?


Vielleicht mit einer BWA?
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. März 2020, 15:53

Das nennt sich momentan Kapitalismus Männer, und eben nicht Sozialismus. Der Karnak schrieb das vor Tagen mal richtig treffend, nur wo? Da überlebt nur der Stärkste. Selbst in Coronazeiten kann doch nun nicht Alles und Jedem mit Vollkasko bezahlt werden.

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 16:04

steffen52 hat geschrieben:Aber erzähle es mal diesen Experten in den Ämtern, dazu kommt das sie auch nichts genaues wissen!!! [shocked]
Gruß steffen52


Wer hier nichts genaues weiß, ist offensichtlich.

Die Zuschüsse sollen grundsätzlich nur an wirtschaftlich gesunde Unternehmen und Selbständige ausgezahlt werden, die durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten sind. Deshalb muss der Antragsteller laut Angaben aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb nicht reichen, um in den folgenden drei Monaten die Kosten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb (etwa für Miete, Pacht, Leasingraten) zu zahlen. Antragsberechtigt sind nur Selbstständige und Unternehmen, die vor dem 31.12.2019 nicht in finanziellen Schwierigkeiten waren. Die konkrete Einmalzahlung wird anhand des tatsächlichen Betriebskostenaufwands berechnet.


Der Antrag kann online gestellt werden.
Zwischen Antragstellung und Auszahlung der Mittel sollen laut Angaben aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums höchstens fünf Werktage liegen.
Man arbeite etwa 6000 Anträge pro Stunde ab, heißt es. Bislang seien über 300 Millionen Euro für rund 30.000 Anträge bewilligt worden.


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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon pentium » 30. März 2020, 16:08

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Aber erzähle es mal diesen Experten in den Ämtern, dazu kommt das sie auch nichts genaues wissen!!! [shocked]
Gruß steffen52


Wer hier nichts genaues weiß, ist offensichtlich.

Die Zuschüsse sollen grundsätzlich nur an wirtschaftlich gesunde Unternehmen und Selbständige ausgezahlt werden, die durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten sind. Deshalb muss der Antragsteller laut Angaben aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb nicht reichen, um in den folgenden drei Monaten die Kosten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb (etwa für Miete, Pacht, Leasingraten) zu zahlen. Antragsberechtigt sind nur Selbstständige und Unternehmen, die vor dem 31.12.2019 nicht in finanziellen Schwierigkeiten waren. Die konkrete Einmalzahlung wird anhand des tatsächlichen Betriebskostenaufwands berechnet.


Der Antrag kann online gestellt werden.
Zwischen Antragstellung und Auszahlung der Mittel sollen laut Angaben aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums höchstens fünf Werktage liegen.
Man arbeite etwa 6000 Anträge pro Stunde ab, heißt es. Bislang seien über 300 Millionen Euro für rund 30.000 Anträge bewilligt worden.


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Ist das jenes Packte vom Bund oder eines der vielen Pakete aus den Ländern...? Mal davon abgesehen, hast du schon so einen Antrag gestellt...?
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon karnak » 30. März 2020, 16:10

Am Ende wird es wirklich der Markt regeln, auch wenn der Kleinunternehmer pleite geht, DANACH wird der Markt da sein der die angebote Dienstleistungen braucht und es wird sich jemand finden der diesen Markt bedient und damit Geld verdient. Ob das nun der Alte, oder ein Neuer weil der Alte pleite gegangen ist, sein wird , dass wird dem Markt und einzelnen Nehmer der Dienstleister sehr schnell völlig egal sein.
Diese Lametiererei ist für mich einfach nur nervend, man will Demokratie, aber es muß der Richtige gewählt werden,man will Marktwirtschaft, also Kapitalismus, aber wenn sich die Prinzipien dieses Systems mal nicht so zeigen wie es der Spinner Ludwig Erhard vorgegaukelt hat wird rumgejammert und nach ein bisschen Sozialismus auf Zeit gerufen. So funktioniert das aber nicht, es gibt für alles einen Preis den man zu tragen hat.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 16:11

Bund natürlich.

Einfach Antrag stellen, dann meckern. Nicht vorher. [denken]
Bislang seien 380.000 Anfragen eingegangen, teilt die Investitionsbank Berlin auf Anfrage von ntv.de
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Presse ... -frei.html

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon karnak » 30. März 2020, 16:19

Was sind denn 15 000 Euro wenn man der Pleite entgegensieht und die Situation sich über Monate hinziehen sollte? Kein politisches System kann das finanziell wirklich gegenfinanzieren ohne sich selbst in Schieflage zu bringen. Man kann auf absehbare Zeit nur das Risiko eingehen und abrüsten . Und ich bin ja eh der Überzeugung, dass wird bald möglich sein weil die Infektionen zurückgehen. Wer aufmerksam ist weiß ja auch, dass tun sie jetzt schon. [grin]
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon pentium » 30. März 2020, 16:23

karnak hat geschrieben:Am Ende wird es wirklich der Markt regeln, auch wenn der Kleinunternehmer pleite geht, DANACH wird der Markt da sein der die angebote Dienstleistungen braucht und es wird sich jemand finden der diesen Markt bedient und damit Geld verdient. Ob das nun der Alte, oder ein Neuer weil der Alte pleite gegangen ist, sein wird , dass wird dem Markt und einzelnen Nehmer der Dienstleister sehr schnell völlig egal sein.
Diese Lametiererei ist für mich einfach nur nervend, man will Demokratie, aber es muß der Richtige gewählt werden,man will Marktwirtschaft, also Kapitalismus, aber wenn sich die Prinzipien dieses Systems mal nicht so zeigen wie es der Spinner Ludwig Erhard vorgegaukelt hat wird rumgejammert und nach ein bisschen Sozialismus auf Zeit gerufen. So funktioniert das aber nicht, es gibt für alles einen Preis den man zu tragen hat.


Ja klar, erkläre das mal einem freischaffenden Künstler...oder einem kleinem Reisebüro, dem Betreiber einer Gastwirtschaft...all denen man den Laden von staatlicher Seite aus zugemacht hat...
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 16:27

Na ja , das sind ja nicht bloß die Bespassungsunternehmen . Ich habe im Moment das Phänomen , dass einige Kunden ihren Laden bis mindestens Ostern dicht machen und ihre Rechnungen nicht zahlen.
Bleibt nur eine Alternative , auch nicht zahlen.
Zuletzt geändert von Kumpel am 30. März 2020, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 16:28

karnak hat geschrieben:Und ich bin ja eh der Überzeugung, dass wird bald möglich sein weil die Infektionen zurückgehen.


Ja. Ich nagle dich fest. Ende Mai ist alles vorbei, hast du gesagt. Also lass dir was einfallen. [hallo]

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 16:29

Kumpel hat geschrieben:Ich habe im Moment das Phänomen , dass einige Kunden ihren Laden bis mindestens Ostern dicht machen und ihre Rechnungen nicht zahlen.

Ja, adidas und deichmann haben es vorgemacht....

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon pentium » 30. März 2020, 16:30

Kumpel hat geschrieben:Na ja , das sind ja nicht bloß die Bespassungsunternehmen . Ich habe im Moment das Phänomen , dass einige Kunden ihren Laden bis mindestens Ostern dicht machen und ihre Rechnungen nicht zahlen.


Oder meine Physiotherapie...die planen jetzt Kurzarbeit, weil die eine Hälfte der Patienten wegen dem Virus nicht kommt und die Ärzte keine Verordnungen mehr ausstellen...
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 16:31

Ich habe hier für verschiedene Güter ein Konsignationslager , da kann ich bissl tricksen. [wink]
Zuletzt geändert von Kumpel am 30. März 2020, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. März 2020, 16:32

Du meinst Pentium, wenn Staat die Anordnung zur Schließung des Laden, des Theaters gibt, dann muss Staat auch dafür gerade stehen? Er muss zahlen.Dessen Ausfall. Und zwar so lange, bis wieder eröffnet wird. Richtig?

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 16:35

Bei all den Zuschüssen ist der Faktor Hoffnung auf zügige Besserung das Maß der Dinge. Längerfristig wird das schwierig.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon karnak » 30. März 2020, 16:35

pentium hat geschrieben:
Ja klar, erkläre das mal einem freischaffenden Künstler...oder einem kleinem Reisebüro, dem Betreiber einer Gastwirtschaft...all denen man den Laden von staatlicher Seite aus zugemacht hat...

Natürlich ist das für die bitter, eigentlich fast hoffnungslos, sie werden sehr wahrscheinlich bei Null anfangen müssen. Aber was soll man da rumeiern, es ist die bittere Wahrheit die sie werden schlucken müssen und kein staatliches System der Welt wird das wirklich ausbügeln können. Und jetzt können wir uns gegenseitig schöne Geschichten erzählen wie wir uns alle lieben und ganz eng zusammenstehen oder uns zur Wahrheit bekennen.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Kumpel » 30. März 2020, 16:37

karnak hat geschrieben: Und jetzt können wir uns gegenseitig schöne Geschichten erzählen wie wir uns alle lieben und ganz eng zusammenstehen oder uns zur Wahrheit bekennen.


Mit Liebe hat das wenig zu tun , mehr mit dem Versuch der Schadensbegrenzung.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon karnak » 30. März 2020, 16:40

Edelknabe hat geschrieben:Du meinst Pentium, wenn Staat die Anordnung zur Schließung des Laden, des Theaters gibt, dann muss Staat auch dafür gerade stehen? Er muss zahlen.Dessen Ausfall. Und zwar so lange, bis wieder eröffnet wird. Richtig?

Rainer Maria

[grin]
Na sicher doch, was kann denn der Staat für den Virus? Und er muß abwägen zwischen Volksgesundheit und dem ökonomischen Bankrott Einzelner und Entscheidungen treffen, zum Vorteil vieler und Nachteil Einzelner.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon karnak » 30. März 2020, 16:45

Kumpel hat geschrieben:
karnak hat geschrieben: Und jetzt können wir uns gegenseitig schöne Geschichten erzählen wie wir uns alle lieben und ganz eng zusammenstehen oder uns zur Wahrheit bekennen.


Mit Liebe hat das wenig zu tun , mehr mit dem Versuch der Schadensbegrenzung.

Und den Begrenzungen Unternehmertum staatlicherseits zu retten dafür gibt es in Wahrheit relativ wenig Luft, das ist unmöglich.
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon pentium » 30. März 2020, 16:53

Welche volkswirtschaftlichen Schaden der Corona-Shutdown in Deutschland verursachen könnte, hat nun das Münchener Ifo-Institut ermittelt. Treten die Berechnungen der Wirtschaftsexperten ein, könnte die Corona-Krise Deutschland eine halbe Billion Euro und bis zu 1,8 Millionen Jobs kosten. "Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Je nach Szenario schrumpfe die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspreche einem wirtschaftlichen Schaden von 255 bis 729 Milliarden Euro. Stehe die Wirtschaft beispielsweise zwei Monate lange still, könnten laut Ifo Verluste in Höhe von bis zu 495 Milliarden Euro entstehen.
https://www.springerprofessional.de/kri ... n/17821982
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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 17:07

Karnak, wie erklärst du eigentlich, dass der rücksichtslose, geldgeile, stets nur gewinnorientierte Kapitalismus hier Billionen ausgibt und sich überwiegend um ältere Menschen bemüht?
Menschen, die ihm bei der Gewinnmaximierung kaum helfen können.

Wie passt das in die uns einmal vermittelte Ideologie? Was hätte der Realsozialismus getan? Alle in den Westen ausreisen lassen, weil man die Medikamente nicht gehabt hätte? [shocked]

Kümmert sich diese Gesellschaft etwa mehr um ältere Menschen, als es der Realsozialismus je getan hätte?

Natürlich ist die Frage besonders provokant.

Was würde Marx dazu sagen? Oh, jetzt erwarte ich noch einen Spezialisten..... [blush]

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Re: "Coronarevolution"....und dessen Auswirkungen auf das System des Kapitals

Neuer Beitragvon Edelknabe » 30. März 2020, 17:08

Was denn, wir könnten alles halbieren, das schreibe ich doch in Abständen. Löhne, Renten,Verbraucherpreise, Mieten, Menge an täglicher Arbeit usw. denn man sieht doch momentan, es geht auch mit viel viel Weniger. Gewinnen würde der Mensch mehr Zeit für sich und das ist es doch, was der Gesellschaft, dem sozialen Zusammenhalt momentan den Kitt aus dem Fenster frisst. Mal für die Jugend. Mit Kitt( ne knetbare Masse) wurden vor gut 30 Jahren Fensterscheiben eingesetzt, in Holzrahmen.

Rainer Maria,...also warum verdammt nochmal soll das nichts bringen?
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